3 Arten binäre Optionen zu handeln- Binäre Optionen 2020

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Contents

Was sind Binäre Optionen und wie funktionieren Sie?

Auf der Suche nach einer guten Möglichkeit, mit dem vorhandenen Kapital Gewinne zu machen, stoßen immer mehr Trader auf die binären Optionen. Als noch recht junges Finanzinstrument, haben sich die binären Optionen in den letzten Jahren immer mehr etabliert. Doch was genau ist mit dieser Bezeichnung gemeint, wie funktioniert der Handel und worauf ist bei der Suche nach einem Broker zu achten, damit man nicht auf schwarze Schafe wie beim Binäre Optionen Betrug in Israel hereinfällt?

Zusammenfassung – Binäre Optionen im Überblick

Binäre Optionen oder auch digitale Optionen sind neuartige Finanzinstrumente mit denen Händler sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren können. Im Gegensatz zu klassischen Optionen können Binäre Optionen schon mit sehr geringem Kapitaleinsatz gehandelt werden, sodass sie insbesondere für Einsteiger interessant sind.

  • Bei Binären Optionen kann auf Call (steigender Kurs) oder Put (fallender Kurs) gesetzt werden
  • Optionslaufzeiten können zwischen 30 Sekunden und einem Jahr liegen
  • In der Regel sind Renditen zwischen 65 und 85 Prozent möglich
  • Verluste werden nur auf den jeweiligen Einsatz begrenzt, wobei viele Broker 15 Prozent als Absicherung anbieten
  • Volatilitätsstrategie und Trendfolgestrategie können den Handel effektiver gestalten
  • Ausführliche Informationen und Wissen bilden die Basis erfolgreichen Handelns

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Wie funktionieren Binäre Optionen?

Die Bezeichnung „binär“ signalisiert bereits das einfache Funktionsprinzip dieser Handelsinstrumente. Eine Option kann nur 2 Zustände annehmen, nämlich “im Geld” und “aus dem Geld” – ähnlich wie die digitalen Zustände “1” und “0”. Dabei kommt es nur darauf an, ob sich die Option am Ende der Optionslaufzeit (Verfallzeitpunkt) im Geld befindet oder nicht.

Geht der Händler von steigenden Kursen aus, so kauft er eine Call-Option. Mit Put-Optionen wird entsprechend auf fallende Kurse gesetzt. Für den positiven Abschluss eines Trades muss der Kurs am Ende der Laufzeit also höher (Call-Option) bzw. tiefer (Put-Option) notieren als zum Einstiegszeitpunkt. Der Trader trifft im Handel mit binären Optionen also nur eine Richtungsentscheidung bezüglich der Kursentwicklung eines bestimmten Assets. Dieses Wirtschaftsgut fungiert als sogenannter Basiswert für die binäre Option. In der Grafik ist das Forex-Währungspaar EUR/USD der Basiswert der Option.

Der Kurs des Basiswerts am Ende der Optionslaufzeit ist also entscheidend dafür, ob der Trader Geld verdient. Liegt der Trader mit seiner Markteinschätzung richtig, so befindet sich die Option am Ende der Laufzeit “im Geld” und eine vorab definierte Rendite wird vom Broker ausbezahlt. Diese liegt im klassischen Handel, je nach Anbieter, meist zwischen 65% und 85% des Einsatzes. Im Verlustfall bieten viele Anbieter eine Rückzahlung von bis zu 15% als Absicherung. Der Handel mit binären Optionen ist in der Regel schon ab Einsätzen von 10 bis 25 Euro pro Trade möglich. Eine detaillierte Übersicht über die Mindesthandelssummen und Rückzahlungsquoten finden sich im Broker-Vergleich.

Das ist die Handelsplattform des Brokers IQ Option.

Auch wenn es erst einmal klingt, als könne beim Handel mit binären Optionen nicht viel verkehrt gemacht werden, sind auch hier durchaus Verluste, teilweise sogar vom gesamten Kapital, möglich. Daher ist es für Einsteiger empfehlenswert, erst einmal ohne den Einsatz von Kapital die Vorgehensweise zu testen und sich so ein Bild von dem Handel mit binären Optionen zu machen. Das funktioniert beispielsweise gut mit einem Demokonto bei fast allen Brokern. Die besten Broker sind dabei in unserem Broker-Vergleich zu finden. Einfach Anbieter aussuchen und Demokonto anlegen und dabei am besten gleich prüfen, ob auch eine Binäre Optionen Demokonto App angeboten wird.

Mit binären Optionen zu handeln, ist grundsätzlich leicht verständlich. Der Trader setzt nicht auf ein Asset, sondern auf den entsprechenden Kursverlauf dieses Basiswertes. Hier entscheidet der Trader, ob er mit einer Call-Option einen steigenden oder mit einer Put-Option einen fallenden Kurs des Basiswertes annimmt. Liegt er am Ende der Optionslaufzeit richtig, so hat er den jeweiligen Ertrag erzielt. Allerdings ist es wichtig, einen guten Broker zur Hand zu haben, bei dem sich der Trader gut zurechtfindet und der den Einstieg in den Handel mit binären Optionen durch ein Demokonto erleichtert.

IQ Option: Bestes Binäre Optionen Demokonto

Auch wenn die Funktionsweise vom Handel mit binären Optionen sehr gut nachzuvollziehen ist, steht und fällt für viele Trader der Erfolg mit dem Broker. Im Broker-Vergleich gibt es einen hilfreichen Überblick über die besten Anbieter. Das IQ Option Demokonto hat sich dabei als Testsieger in Sachen Binäre Optionen Demokonto herausgestellt. Genau einen solchen Anbieter sollte man ansteuern, wenn man den Handel mit Binären Optionen erlernen möchte.

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Einige Vorteile vom IQ Option Demokonto im Blick

  • Demokonto ist 100% gebührenfrei
  • Zahlreiche Assets sind frei handelbar
  • Oberfläche ist intuitiv und für Anfänger geeignet
  • Support steht für Fragen zur Verfügung
  • Konto in 3 Minuten erstellbar

Direkt vorab wollen wir auch einen Blick auf die übrigen Details des Anbieters werfen, denn sollte man später ein Echtgeldkonto eröffnen wollen, sollte man direkt vorab wissen, was es bei dem jeweiligen Broker gibt:

  • Mindesteinzahlung von gerade einmal 10 EUR/USD/GBP
  • Sitz des Brokers innerhalb der EU
  • Regulierung durch die CySec in der EU
  • Verschiedene Optionsarten zur Auswahl
  • 30/60/120-Sekunden-Handel möglich
  • Bis zu 50% Neukundenbonus
  • Mobiler Handel möglich
  • Zahlreiche Basiswerte in verschiedenen Assetklassen
  • Deutscher Support nutzbar

Mit Dingen, wie einer Mindesteinzahlung von gerade einmal 10 EUR (USD/GBP) ist IQ Option ein sehr guter Broker für Trader, die erst einmal alles testen wollen. Hat man das Demokonto hinter sich gelassen, können Einsätze ab 1 Euro (USD/GBP) Handelssumme getätigt werden. Durch den deutschen Support und die vielen interessanten Lehrangebote kann man sich zudem jederzeit individuell weiterbilden.

Das Bonusprogramm von IQ Option basiert auf dem Bestandskundenprinzip und richtet sich nach der jeweiligen Einzahlungshöhe. Damit wirklich jeder etwas davon hat, reichen bereits 10 Euro aus, um einen 25-Prozent-Bonus und somit 3 Euro geschenkt zu erhalten. Die maximale Summe von 10.000 Euro würde einen 50-Prozent-Bonus und somit 5.000 Euro extra bringen. Der Bonus kann bei jeder Einzahlung genutzt werden!

Achtung: Wer lieber selber nach seinem Anbieter sucht, kann unseren übersichtlichen Broker Vergleich nutzen und selbst nach dem für ihn besten Broker suchen. Auf diese Weise ist gesichert, dass die individuellen Bedürfnisse jederzeit erfüllt werden.

Für alle anderen ist das IQ Option Demokonto die ideale Anlaufstation, wenn man wissen möchte, was sind binäre Optionen und wie handelt man sie richtig? Hier kann ganz ohne Echtgeldeinsatz alles ausgetestet werden und wer mag, kassiert später sogar Boni bei der Einzahlung.

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Hohe Renditen und kalkulierbares Risiko

Das Risiko ist beim Handel mit binären Optionen immer auf den gewählten Einsatz beschränkt. Bei IQ Option würde der geringste Einsatz beispielsweise nur 1 Euro betragen. Es gibt kein vorzeitiges Ausstoppen durch kurzfristige Kursschwankungen, wie im Aktien-, CFD- oder Forex-Handel. Es ist unerheblich, wie sich der Kurs des gehandelten Assets während der Laufzeit verhält. Es zählt nur der aktuelle Kurs am Verfallzeitpunkt der Option. Dieses begrenzte und kalkulierbare Risiko ist nach den Erfahrungen vieler Trader ein großer Vorteil der binären Optionen.

Die attraktiven Renditen von bis zu 91% (bei speziellen Handelsarten sogar mehrere 100%!) können dazu innerhalb kürzester Zeit erzielt werden. Darüber hinausgehende Handelsarten stehen dem Trader ebenfalls zur Verfügung, die sogar Gewinne bis zu 500 Prozent erzielen können. Binäre Optionen werden Tradern mit Laufzeiten von Tagen, Wochen, einem Monat oder sogar einem Jahr angeboten. Gerade die kurzen Laufzeiten werden von erfahrenen Tradern bevorzugt, die innerhalb eines Tages ihre Gewinne einfahren möchten. Zum Einstieg ist es empfehlenswert, eher auf die Laufzeiten zu setzen, die nicht unter einer Minute liegen. Generell sind die kurzen Laufzeiten von unter einer Minute in erster Linie bei sehr risikofreudigen Tradern beliebt. Der Broker IQ Option räumt seinen Tradern sogar den 30-Sekunden-Handel ein. Dafür braucht es jedoch ein gutes Händchen.

Der unkomplizierte Handel mit binären Optionen und die Möglichkeit, mit einem nur geringen Kapitaleinsatz hohe Gewinne zu generieren, stellen nur zwei Vorteile dar. Weiterhin wird das Risiko eines Verlustes auf den gewählten Einsatz beschränkt.

Verschiedene Handelsarten und Zusatzfunktionen

Nachdem die grundsätzlichen Fragen “Was sind binäre Optionen?” und “Wie funktionieren binäre Optionen?” geklärt sind, gehen wir im Beitrag Handelsarten und Zusatzfunktionen näher auf die vielfältigen Möglichkeiten im Handel mit binären Optionen ein.

Binäre Optionen Handelsstrategien: Ein kleiner Überblick

Trader, die binäre Optionen handeln, können sowohl bei steigenden als auch fallenden Kursentwicklungen beträchtliche Erträge erzielen, wenn am Verfallszeitpunkt das entsprechende Ergebnis eintritt. Aber erscheint der Handel mit binären Optionen noch so einfach, ist es dennoch möglich, mit Hilfe von Handelsstrategien, den persönlichen Handel noch gezielter und effektiver zu gestalten.

Strategie und genaue Analyse sind das Geheimnis des Handelerfolgs

Trendfolgestrategie

Die Trendfolgenstrategie geht davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmter Ab- oder Aufwärtstrend weiter fortsetzt, ist höher als die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser Trend umkehrt. So bleibt dem Trader nicht mehr, als den Kurs des Basiswertes zu beobachten und bei einem steigenden Kurs mit einer Call-Option und bei einem Kursabfall mit einer Put-Option eine Position zu eröffnen. Ganz nach dem Tradingmotto: „The trend is your friend!“ Selbstverständlich sollte der Händler auch erkennen können, wann der Trend sich umkehren wird. Mehr zum Thema Trendfolgestrategie ist in unserem Ratgeber nachzulesen.

So sieht eine technische Marktanalyse der Trendfolgestrategie aus

Nutzen Sie die Möglichkeit und informieren Sie sich regelmäßig zu den aktuellsten Geschehnissen mit Hilfe unseres Binäre Optionen Wochenaus- und -rückblicks. Hier finden Sie einige Links für einen kleinen Test. Stellen Sie die Entwicklungen gegenüber, überlegen Sie sich wie Sie zu welchem Zeitpunkt gehandelt hätten und vergleichen Sie die tatsächliche Entwicklung:

Volatilitätsstrategie

Nicht immer lassen sich aber Trends leicht erkennen und nicht immer zeigen sie sich eindeutig. Starke Kurs- und Preisschwankungen machen es mitunter schwer, einen konkreten Trend zu auszumachen. Hier greift die Volatilitätsstrategie, mit der ein Trader von diesen großen Kursschwankungen profitieren kann. Ob sich hierbei die Kurse in die eine oder andere Richtung entwickeln, spielt keine Rolle. Mit dieser Strategie ist es wichtig, die Wirtschaftsnachrichten im Auge zu behalten. So ist beispielsweise mit hohen Kursschwankungen zu rechnen, wenn wichtige Termine in einem Unternehmen anfallen, wie die Veröffentlichung der Quartalszahlen. Aber auch andere Wirtschaftsdaten, wie die Zinsanpassungen der jeweiligen Zentralbanken, lassen die Kurse stark ansteigen oder abfallen. Weitere Informationen sind in unserem Ratgeber Volatilitätsstrategie nachzulesen.

Absicherungsstrategie

Bei der Absicherungsstrategie werden binäre Optionen eingesetzt, um Forex-Positionen gegen einen Verlust abzusichern. Allerdings können mit binären Optionen nicht nur Währungspositionen bei einem Forex Broker kurzfristig abgesichert werden, sondern auch Aktienpositionen (bspw. durch Microsoft Aktien, Intel Aktien, Disney Aktien oder auch ExxonMobil Aktien). Der Fachbegriff hierfür lautet Hedging. Wer mehr zum Thema Hedging wissen will, kann in unserem Ratgeber weiterlesen.

Um erfolgreich binäre Optionen zu handeln, ist es wichtig, stets strategisch vorzugehen. Auch wenn der Handel mit binären Optionen nicht weiter kompliziert ist, können effektive Handelsstrategien dabei helfen, systematisch eine solide Basis für das Handeln mit binären Optionen aufzubauen. Denn ohne eine dem Handel zugrunde liegende Strategie ist erfolgreiches Trading in der Regel nicht von Erfolg gekrönt.

Was es beim Handel mit binären Optionen zu beachten gibt

Der Handel mit binären Optionen birgt einige Risiken, was bereits schon bei der Auswahl des Brokers beginnt und bis hin zur Entscheidung für die Einsätze, die Assets und die Laufzeiten geht. Die wichtigsten Punkte für den Handel mit binären Optionen haben wir nachfolgend übersichtlich zusammengefasst:

  1. Wie bei anderen Handelsprodukten auch ist es ebenfalls bei dem Handel mit binären Optionen wichtig, sich vor dem ersten Trade ausführlich und detailliert zu informieren. Verantwortungsvolle Broker und entsprechende Trading-Portale teilen ihr Wissen gern mit ihren potentiellen Anlegern. Auch BINAEREOPTIONEN.COM informiert ausführlich über alles Wissenswerte hinsichtlich binärer Optionen. Einige Beispiele sehen Sie in diesen wichtigen Meldungen für den Handel: KW25, KW27, KW29 und KW30.
  2. Darüber hinaus sollten sich Trader immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es sich bei dem Handel mit binären Optionen um ein risikoreiches Finanzgeschäft Zwar ist der Verlust auf den Einsatz beschränkt – dennoch besteht auch hier das Risiko eines Totalverlustes. Chancen und Risiken sind immer rational abzuwägen.
  3. Dem Handel mit binären Optionen ist immer eine Strategie zugrunde zu legen. Emotionen sind hierbei schlechte Berater. Ein Demokonto, wie das Angebot von IQ Option, kann helfen, eine erste Methode zu entwickeln und diese zu testen.
  4. Wer noch nie mit binären Optionen gehandelt hat, sollte mit einem kostenlosen Demokonto risikolos die jeweilige Handelsplattform und Handelsmöglichkeiten ausprobieren. In unserem Demokontotest stellen wir einige Anbieter vor.
  5. Bei der Auswahl eines binäre Optionen Brokers ist darauf zu achten, dass er transparent über seine Regulierung, Einlagensicherheit, Mindesteinzahlung, Ordergebühren, Spreads u.v.m. informiert. Das Angebot eines kostenlosen Demokontos stellt ebenfalls ein Indiz für einen seriösen Broker dar, ist allerdings kein Muss.
  6. Broker, die eine Verlustabsicherung anbieten, sind anderen Brokern vorzuziehen.
  7. Gerade Neulinge sollten pro Trade nie mehr als zwei bis fünf Prozent ihres Handelskapitals investieren.
  8. Risikomanagement-Tools, wie Stops sind zu benutzen, um Verluste zu begrenzen.
  9. Marktanalysetools, die ein Broker anbietet, sollten auch genutzt werden.
  10. Nur tatsächlich zur Verfügung stehendes Kapital sollte für den Handel mit binären Optionen eingesetzt werden.

Um mit binären Optionen zu handeln, ist es gerade für Anfänger unbedingt empfehlenswert, einige grundlegende Dinge zu beachten, bevor er den ersten Trade setzt. Vor allem sollte er sich ausreichend informieren und immer nur einen geringen Bruchteil seines vorhandenen Kapitals einsetzen. Chancen und Risiken sind immer rational einzuschätzen. Darüber hinaus sollte einer Handlung immer eine Strategie zugrunde liegen.

Binäre Optionen handeln in 5 Schritten

Da der Handel von binären Optionen auch immer mit einem Risiko einhergeht, ist es besonders wichtig, sich mit dem Finanzinstrument auseinanderzusetzen. Daher haben wir in der folgenden Slideshow noch einmal die wichtigsten Punkte anschaulich zusammengefasst. Insbesondere Tradinganfänger können den Leitfaden als Orientierungshilfe nutzen und gelangen mit den fünf vorgestellten Schritten ohne Umwege zu ihrem ersten Trade.

Fazit für den Handel mit binären Optionen

Der Handel mit binären Optionen bietet für Neulinge im Bereich des Tradings einen optimalen Einstieg. Dafür spricht die einfache Art zu handeln, da es bei binären Optionen nur um den Anstieg oder um den Fall bei den Kursen geht. Dennoch ist auch hier zu bedenken, dass ein Risiko des Verlustes immer vorhanden ist. Eine optimale Möglichkeit für den Einstieg ist es, sich mit einem Demokonto, wie beispielsweise von IQ Option, erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Auch die Auswahl des Brokers spielt eine große Rolle in Bezug auf den Handel mit binären Optionen. Grundsätzlich ist es optimal, den Blick gleich auf mehrere Faktoren zu richten, wie auf die Mindesthandelssumme, die Regulierung, den Sitz des Brokers sowie auf die Rendite. In unserem Broker-Test haben wir verschiedene Anbieter im Hinblick auf die einzelnen Aspekte miteinander verglichen und überprüft. Hier konnte IQ Option im Gesamtbild überzeugen, nachdem unsere OptionTrade Erfahrungen zeigten, dass der Anbieter den betrieb eingestellt hat.

Binäre Optionen sind vor allem durch die übersichtlichen Risiken, die einfache Handelsweise sowie durch die große Auswahl an Assets eine sehr gute Wahl – für Einsteiger und für Fortgeschrittene.

Unterschied Binäre Optionen vs Optionen

Häufig stürzt man im Moment auf vielen Webseiten auf Werbung für sogenannte Binäre Optionen. Es verwundert daher nicht, dass sich viele Menschen über diese spezielle Art von Optionen informieren möchten. Interessant ist dabei natürlich, was der Unterschied zwischen Binären Optionen und „klassischen“ Optionen ist und ob es auch Gemeinsamkeiten gibt. Daher haben wir im folgenden Artikel viele Informationen zu diesem Thema zusammengetragen. Abschließend werden wir auch darauf eingehen, welche Alternativen es zu dem Handel mit Binären Optionen und klassischen Optionen gibt.

  • Was sind Optionen?
  • Was sind Binäre Optionen?
  • Unterschied Binäre Optionen vs Optionen
  • Welche Alternativen gibt es zu Optionen?

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Was sind Optionen?

Als erstes werden wir uns damit beschäftigen, um was es sich bei Optionen überhaupt handelt. Optionen können dabei zum einen dazu benutzt werden, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Zum anderen kann man mit Optionen auch auf künftige Kursentwicklungen spekulieren.

Wie funktionieren Optionen und welche Art von Optionen gibt es?

Durch den Erwerb einer Option erwirbt man das Recht, einen bestimmten Basiswert (zum Beispiel eine Aktie) in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option). Derjenige, von dem man die Option erwirbt, „schreibt“ die Option und wir auch als Stillhalter bezeichnet. Eine Besonderheit von Optionen liegt darin, dass der Käufe zwar das Recht hat, die Option auszuüben, nicht aber die Pflicht. Der Stillhalter erhält für das Schreiben einer Option eine Prämie. Optionen sind dabei meistens für einen Zeitraum von einem Monat bis sechs Monaten gültig, danach „verfallen“ sie. Insgesamt gibt es viele verschiedene Arten von Optionen. Wichtig ist vor allem der Zeitpunkt, zu dem die Option ausgeübt werden kann. Beim sogenannten Amerikanischen Modell ist dies jederzeit der Fall. Hingegen kann beim Europäischen Modell die Option nur am Verfallstag ausgeübt werden. Die Bezeichnungen europäisch und amerikanisch bedeuten jedoch nicht, dass in den jeweiligen Ländern nur diese Arten von Optionen gehandelt werden.

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Beispiel für die Anwendung von Optionen

Am besten lassen sich Optionen anhand von Beispielen erklären: Vor allem Unternehmen nutzen Optionen, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel für seine Produktion von Süßigkeiten Zucker benötigt, so möchte es sich gegen zukünftige Schwankungen beim Zuckerpreis absichern. Es macht daher Sinn, Optionen für den zukünftigen Erwerb von Zucker zu einem bestimmten Preis zu erwerben. Aber auch Privatanleger können Optionen einsetzen, um zum Beispiel Aktien in ihrem Depot abzusichern: So kann man Optionen erwerben, um die Aktien in Zukunft zu einem bestimmten Pries zu verkaufen. Auf diese Weise kann man bereits angelaufene, aber noch nicht realisierte Gewinne, absichern.

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Was sind Binäre Optionen?

Auch bei Binären Optionen handelt es sich um Optionen. Allerdings zählen sie nicht zu den „klassischen“ Optionen, sondern zu den exotischen. Anders als klassische Optionen werden sie nicht zur Absicherung verwendet, sondern es steht vielmehr der Aspekt des Spekulierens auf einen bestimmten Kursverlauf im Vordergrund. Binäre Optionen werden in der Regel nicht an einer Terminbörse wie zum Beispiel der Eurex gehandelt. Vielmehr handelt man meistens nur mit seinem Broker selbst. Dieser bietet einem Binäre Optionen mit bestimmten Werten an (bestimmter Basiswert, bestimmte Laufzeit, möglicher Gewinn und Verlust). Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass sich die Konditionen der Broker stark voneinander unterscheiden. Es schadet daher nicht, verschiedene Binäre Broker auszuprobieren, bevor man sich endgültig auf einen bestimmten Broker festlegt. Genauso wie normale Optionen beziehen sich auch Binäre Optionen auf einen bestimmten Basiswert. Dies können Aktien, Aktienindices, Währungen, Rohstoffe, Edelmetalle usw. sein. Der Name „Binäre“ Optionen rührt dabei daher, dass es bei dieser Art von Optionen genau zwei mögliche Szenarien gibt: Entweder, der Kurs verhält sich wie gewünscht und liegt am Ende der Laufzeit (Verfall) über dem aktuellen Kurs (bei Call Optionen). Oder der Kurs fällt unter den aktuellen Kurs. Während man im ersten Fall einen vorher vereinbarten Gewinn erhält, so verliert man im zweiten Fall in der Regel seinen Einsatz.

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Beispiel für den Handel mit Binären Optionen

Am besten lassen sich Binäre Optionen anhand eines konkreten Beispiels erklären: Angenommen, man hat sich entschlossen, eine Binäre Option auf den Dax (= Basiswert) zu handeln. Das Trading auf der Website eines Brokers für Binäre Optionen läuft dabei meistens folgendermaßen ab: Man sieht einen Chart des Basiswerts, aus dem der Kursverlauf ersichtlich wird. Daneben wird angegeben, wann die Option ausläuft bzw. verfällt. Dies können zum Beispiel sechs Minuten sein. Zusätzlich ist dabei die Zeit ersichtlich, die einem noch bleibt, um die Option zu kaufen. Dies könnte etwa eine Minute sein. Entscheiden muss man sich nun, ob man darauf setzt, dass der Kurs im Vergleich zum aktuellen Kurs steigen oder fallen wird. Je nachdem kann man dann bei der Option „Up“ (Kurs wird steigen) oder „Down“ (Kurs wird fallen) auswählen. Eine weitere wichtige Angabe bei dem Trade ist, wie viel Prozent seines Einsatzes man im Gewinnfall von dem Broker ausgezahlt bekommt. Dies können zum Beispiel 70 % sein. Wenn man beispielsweise 100 Euro riskiert, so könnte man 170 Euro gewinnen. Allerdings würde man im Verlustfall die kompletten 100 Euro seines Einsatzes verlieren. Manche Broker zahlen einem dabei auch im Verlustfall einen kleinen Teil des Einsatzes zurück, zum Beispiel 10 Euro. Manche Anbieter bieten einem als zusätzliche Information das Verhalten der übrigen Trader an: Zum Beispiel können 75 % der Meinung sein, dass der Dax fallen wird und 25 % gehen von einem Kursanstieg aus.

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Unterschied Binäre Optionen vs Optionen

Wie gezeigt, weisen klassische Optionen und Binäre Optionen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Im Folgenden werden noch genauer auf diese Thematik eingehen.

Sind Binäre Optionen transparenter?

Häufig liest man im Zusammenhang mit Binären Optionen, dass diese für den Anleger transparenter seien als klassische Optionen. Auf den ersten Blick scheint diese Aussage auch durchaus richtig zu sein: Denn bei Binären Optionen muss man ja lediglich entscheiden, ob man auf einen steigenden oder auf einen fallenden Kurs setzt. In der Regel ist der Zeitraum bis zum Verfall auch kurz, so dass man nicht Tage, Wochen oder Monate auf das Ergebnis des Trades warten muss. Ebenso zeigen sich Binäre Optionen in der Hinsicht transparent, als dass von vornherein feststeht, wie viel Geld man, je nach Kursverlauf, gewinnen oder verlieren kann.

Aber auch klassische Optionen sind für den Anleger sehr transparent. Denn auch bei ihnen steht von vornherein fest, wie hoch ihr Preis ist und zu welchem Preis man zum Verfallstag den Basiswert kaufen bzw. verkaufen kann. Insgesamt sind klassische Optionen sogar transparenter als Binäre Optionen. Denn klassische Optionen werden an Terminbörsen gehandelt, an denen sich der Preis durch Angebot und Nachfrage ergibt. Bei Binären Optionen hängen die jeweiligen Konditionen jedoch vom jeweiligen Broker ab. In dieser Hinsicht erscheinen klassische Optionen daher vorzugswürdig. Nachdem man sich mit der grundlegenden Funktionsweise von klassischen Optionen etwas auseinandergesetzt hat, wird einem unserer Erfahrung nach auch der Umgang mit ihnen nicht allzu schwer fallen. Die Aussage, Binäre Optionen seien für den Anleger transparenter als klassische Optionen, ist daher aus unserer Sicht zu pauschal.

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Bieten Binäre Optionen dem Anleger höhere Gewinnchancen als klassische Optionen?

Ein wichtiger Punkt bei einem Vergleich von Binären Optionen mit klassischen Optionen sind selbstverständlich auch die die Gewinnchancen und Verlustrisiken. Auf den ersten Blick scheint eine Gewinnchance bei Binären Optionen von zum Beispiel 70 % sehr hoch zu sein. Allerdings wird bei dieser Betrachtungsweise oft übersehen, dass man dafür zum Beispiel auch 100 Euro riskiert. Sollte sich der Kurs nicht in die gewünschte Richtung bewegen, so ist dieser Einsatz verloren. Eine wichtige Kennzahl im Zusammenhang mit dem Börsenhandel ist dabei das sogenannte Chance Risiko Verhältnis. Dieses Verhältnis gibt an, wie viel Geld man riskieren muss, um die Chance auf einen bestimmten Gewinnbetrag zu haben. Angenommen, dass Chance Risiko Verhältnis beträgt zum Beispiel 2 zu 1. Das bedeutet, man riskiert 100 Euro, um 200 Euro zu erhalten. Insgesamt ist es gut, wenn das Chance Risiko Verhältnis möglichst groß ist. Denn nicht bei jedem Trade wird man am Ende als Gewinner dastehen. Es ist daher wichtig, mit den Gewinn Trades genug Geld zu verdienen, um damit die Verlust Trades auszugleichen. Wie sieht daher das Chance Risiko Verhältnis im Falle der oben genannten 70 % bei den Binären Optionen aus? Man riskiert 100 Euro, um 70 Euro zu erhalten. Somit ist das Risiko größer, als die Chance. Es wäre daher besser, nach einem Trade Ausschau zu halten, bei dem die Chance größer ist als das Risiko. Gerade bei klassischen Optionen wird man dabei oft fündig. Jedenfalls kann man nicht sagen, dass Binäre Optionen dem Anleger generell höhere Gewinnchancen bieten als klassische Optionen.

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Sind Binäre Optionen für den Anleger leichter handhabbar?

Ein weiterer Punkt, der häufig als Argument für Binäre Optionen genannt wird, ist deren einfache Handhabbarkeit. Es wurde bereits gezeigt, dass das Trading mit Binären Optionen auf der Plattform eines Brokers für Binäre Optionen in der Regel sehr einfach funktioniert. Gerade Einsteigern fällt es dabei unseren Erfragungen nach leicht, mit dem Handel von Binären Optionen zu beginnen. Bei diesen muss man sich nur entscheiden, ob man long (Kurs soll stiegen) oder short (Kurs soll fallen) gehen will. Dagegen muss man bei Optionen eine Vielzahl weiterer Dinge berücksichtigen: Zum Beispiel, für welche Art von Option man sich entscheidet (zum Beispiel Europäische oder Amerikanische Optionen). Außerdem muss man sich mit den griechischen Buchstaben Delta, Gamma, Vega und Theta auseinandersetzen, welche für den Preis von Optionen wichtig sind. All dies fällt bei Binären Optionen weg, daher sind sie auch aus unserer Sicht für den Anleger leichter handhabbar.

Alternativen zu Optionen

Wer die einfache Handhabung von Binären Optionen zu schätzen weiß, für den gibt es unserer Erfahrung nach auch noch andere interessante Finanzprodukte. Zu denken ist hier vor allem an den Handel von CFDs. Auch bei diesen kann man auf steigende und fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts setzen (wie zum Beispiel dem Dax oder Euro / US Dollar). Allerdings fällt der Aspekt weg, dass die Option zu einem bestimmten Zeitpinkt verfällt. Vielmehr kann man selbst entscheiden, wie lange man den Trade laufen lassen möchte.

Wer klassische Optionen dazu verwendet, um sein Depot abzusichern, der kann dazu auch Stopp Kurse verwenden. Angenommen, man besitzt zum Beispiel 10 Aktien eines Unternehmens. Diese hat man zu einem Preis von je 100 Euro erstanden. Erfreulicherweise hat sich der Kurs der Aktien auf 200 Euro verdoppelt. Nun steht man vor der Entscheidung, ob man die Aktien zu diesem Preis verkauft und damit den bereits angelaufenen Gewinn realisiert. Oder man entscheidet sich dazu, die Aktie zu behalten und auf weiter steigende Kurse zu hoffen. In jedem Fall ist es aber eine gute Idee, den bereits angelaufenen (noch unrealisierten) Gewinn abzusichern. Dazu kann man entweder Optionen erwerben, die einen dazu berechtigen, die Aktien in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Man kann aber auch einfach einen Stopp Kurs setzen und die Aktien verkaufen, wenn der Kurs zu stark zu fallen beginnt. Ein Stopp Kurs hat dabei zum Beispiel den Vorteil, dass er zeitlich nicht befristet ist und in der Regel auch nichts oder nur sehr wenig kostet.

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Fazit: Binäre Optionen bieten dem Anleger sowohl Chancen, als auch Risiken

In unserem Artikel wurde deutlich, dass Binäre Optionen und klassische Optionen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede aufweisen. So handelt es sich bei beiden jeweils um Termingeschäfte. Allerdings werden Binäre Optionen nicht dazu verwendet, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Vielmehr steht bei Binären Optionen ganz klar die Spekulation im Vordergrund. Es ist dabei wichtig, mehrere Broker für Binäre Optionen miteinander zu vergleichen. Denn anders als klassische Optionen werden Binäre Optionen in der Regel nicht an einer Börse gehandelt. Es steht dem Broker daher frei, die Preise und Konditionen für die Binären Optionen festzulegen. Achten sollte man insbesondere darauf, dass man nur Binäre Optionen mit einem guten Chance Risiko Verhältnis handelt. Ein Vorteil von Binären Optionen ist jedenfalls ihre einfache Handhabbarkeit. So werden sich unserer Erfahrung nach auch Einsteiger schnell mit dem Handel von Binären Optionen zu Recht finden. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht zu viel Geld riskiert. Denn Kurse können an der Börse bekanntlich nicht nur steigen, sondern auch fallen. Hierbei ist es sowohl bei Binären Optionen als auch bei klassischen Optionen von Vorteil, dass bei beiden von vornherein feststeht, wie viel Geld man maximal verlieren kann. Bei Binären Optionen steht zudem bereits beim Eingehen des Trades fest, wie viel Geld man Gewinnen kann. Optionen sind daher in diesem Zusammenhang ein sehr transparentes Finanzprodukt.

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Wie handeln Sie Optionen?

Home » Wie handeln Sie Optionen?

Der Handel mit Optionen bietet Tradern eine Großzahl von Vorteilen. Ob Sie nun auf unterschiedlichen Märkten spekulieren, auf eine Absicherung gegen bestehende Positionen abzielen oder auch einfach nur eine Tradingentscheidung herauszögern möchten, um sicherzugehen, dass sie richtig ist – verinnerlichen Sie auf jeden Fall das nachfolgende Wissen, bevor Sie sich gänzlich in den Trubel des Optionshandels stürzen.

Was beeinflusst den Preis von Optionen?

Der Optionspreis bzw. die Prämie, welche der künftige Besitzer dem Verkäufer bezahlt, ist von diversen Faktoren abhängig und kann sich im Verlauf der Zeit natürlich ändern. Zu den drei wesentlichsten Einflussfaktoren gehören das Niveau des zugrundliegenden Marktes in Relation zum Basispreis, die verbleibende Zeit zum Ablaufdatum der Option wie auch die Volatilität des zugrundliegenden Marktes.

Grundsätzlich funktionieren diese drei Faktoren nach demselben Prinzip: Steigt eine Option über ihren Basispreis (Call) oder geht sie unter ihren Basispreis (Put), desto höher fällt die Prämie aus. Dennoch lohnt es sich einen näheren Blick auf die einzelnen Einflussfaktoren zu werfen.

Faktor 1: Niveau des zugrundliegenden Marktes

Je näher der zugrundeliegende Markt am Basispreis einer Option liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit den Basispreis zu treffen und dann auch weiter zu steigen. Eine Option auf das Währungspaar EUR-USD, deren Ausübungspreis 50 Punkte vom aktuellen Niveau des Marktes entfernt ist, wird höchstwahrscheinlich weniger profitabel sein. Eine niedrigere Prämie wird hingegen die Option haben, deren Ausübungspreis nur 15 Punkte vom aktuellen Marktniveau entfernt ist.

Faktor 2: Optionslaufzeit

Je mehr Zeit bis zum Ablauf der Laufzeit einer Option verbleibt, desto mehr Zeit steht dem zugrundeliegenden Markt zur Verfügung um den Basispreis zu treffen. Wenn Sie also zwei Optionen mit demselben zugrundeliegenden Markt sowie den gleichen Ausübungspreisen haben, sollte die Option einen größeren Aufschlag erhalten, die eine längere Laufzeit hat.

Faktor 3: Volatilität des Marktes

Das Erreichen des Ausübungspreises ist umso wahrscheinlicher, je volatiler der der Option zugrundliegende Markt ist. Erlebt Letzterer also einen unerwarteten Auftrieb seiner Volatilität, dann gleichen sich prinzipiell die Optionen diesem aufstrebenden Trend an und ihr Aufschlag erhöht sich.

Seien Sie sich der “Greeks” bewusst

Als Greeks werden die Risiken bezeichnet, die für den Optionshandel spezifisch sind. Das Verständnis davon, warum sich Preise von Optionen bewegen, ist deshalb der erste solide Schritt in Richtung eines profitablen Tradings. Doch um diesen Markt tatsächlich zu meistern, müssen auch die Greeks verstanden werden – erst dann nämlich, wenn jedes Risiko nachvollzogen werden kann, ist es möglich Maßnahmen zu ergreifen, die dieses reduzieren. Wir möchten Ihnen nun die vier Risikokategorien genauer vorstellen.

Delta

Delta nimmt Bezug auf die Wertveränderung der Option im Verhältnis zur Kursbewegung des Basiswerts. Standardmäßig geht man bei einer Preisveränderung des Basiswerts von einem Ansteigen oder Absinken des Preises um eine Geldeinheit, beispielsweise 1€, aus. Ein Anleger, der darauf setzt, dass der Aktienkurs steigen wird, könnte eine Call-Option anstelle einer Aktie erwerben. Ist die Aktie dann um 1€ gestiegen, hat generell auch die Call-Option an Wert dazugewonnen. In den meisten Fällen steigt jedoch der Optionspreis um einen abweichenden Betrag, nicht aber exakt um 1€. Das Delta zeigt also die tatsächliche Stärke des Anstiegs in Relation zur Aktie an.

Als Dezimalzahl angegeben, kann das Delta ausschließlich einen Wert zwischen 0 und 1 annehmen. Hat eine Option zum Beispiel ein Delta von 0,60, dann ändert sich der Optionspreis bei einer Wertveränderung der Aktie um 1€ um 0,60€. Da Call-Optionen positiv mit dem Preis des Basiswerts korrelieren – steigt der Preis des Basiswerts, steigt ebenso der Wert der Call-Option –, ist das Delta von Call-Optionen stets positiv. Für Put-Optionen gilt hingegen das Gegenteil. Da hier eine negative Korrelation zum Preis des Basiswerts vorliegt, findet man bei Put-Optionen ein negatives Delta wider.

Gamma

Ändert sich der Kurs des Basiswerts einer Option, dann bewegt sich eine Option entweder weiter aus dem Geld oder tiefer ins Geld. Infolgedessen verändert sich auch das Delta. Mit dem Gamma wird ebendiese Veränderungsrate des Delta bzw. die Veränderung des Deltas bei einer Preisveränderung des Basiswertes um eine Einheit gemessen. Die größten Gammawerte findet man bei Optionen am Geld, da sich hier die Preisänderungen des Basiswerts am stärksten auf das Delta auswirken.

Theta

Ein weiterer Options-Grieche, der eine signifikante Rolle für Optionsanleger spielt, ist das Theta. Das Theta nimmt Bezug auf den Zeitwert von Optionen. Wie wir bereits wissen, sichert sich der Optionsanleger mit dem Kauf einer Option das Recht, am oder bis zum Ablaufdatum der Option, Wertpapiere oder Aktien zu erwerben oder zu veräußern. Wird beispielsweise eine aus dem Geld befindliche Call-Option erworben, dann setzt sich die bezahlte Prämie nur aus dem Zeitwert zusammen. Bei aus dem Geld liegenden Optionen beträgt der innere Wert immer Null. Hat die Option an ihrem Verfallstag keinen inneren Wert, wird sie nicht ausgeübt und verfällt. Ab dem Moment, da die Option gekauft wird, beginnt ihr Zeitwert zu verfallen. Vorerst geschieht dieser Prozess relativ langsam, beschleunigt sich dann aber zum Verfallsdatum hin. Das Theta gibt also an, in welchem Ausmaß der Optionspreis sinkt, wenn sich die restliche Laufzeit um einen Tag verkürzt hat.

Weil die Optionspreise auch von den erwarteten Kursschwankungen des Basiswerts abhängig sind, spielt die Volatilität eine maßgebliche Rolle. Sie stellt ja auch die zu erwartende Schwankungsbreite des Basiswertes bis zum Verfallsdatum dar, was für die Interpretation des Vega wesentlich ist.

Das Vega einer Option gibt also das Veränderungsausmaß des Optionspreises bei einer Veränderung der Volatilität an. Nimmt die Volatilität zum Beispiel ab, bewegt sich der Preis des Basiswertes nur wenig, weshalb die Optionen auf den Wert günstiger werden.

Nimmt die Volatilität hingegen zu, kommt es zu einer Zunahme der erwarteten Schwankungsbreite des Basiswertes und die Optionen werden kostspieliger. Das Vega richtet sich ebenfalls nach der Laufzeit einer Option sowie ihrem Ausübungspreis. Eine Option mit langer Laufzeit reagiert stärker auf Veränderungen der Volatilität als eine Option mit kurzer Laufzeit. Auch das Vega wird als Dezimalzahl ausgedrückt, welche auf die Veränderung der erwarteten (impliziten) Volatilität einer Option um einen Punkt Bezug nimmt.

Wählen Sie eine Handelsstrategie

Von Long Calls über Call Spreads bis hin zum Iron Butterfly, gibt es viele Strategien, die für die eigenen Handelsaktivitäten eingesetzt werden können. Wir stellen Ihnen im Nachfolgenden die populärsten Strategien vor:

Calls und Puts bei Long-Positionen

Calls und Puts bei Long-Positionen gehören zu den einfachsten Methoden des Handels mit Optionen. Sie bedeuten, dass Sie tatsächlich eine Option erwerben und so automatisch zu ihrem rechtmäßigen Besitzer werden. Einen Gewinn verschreiben Sie, wenn der zugrundeliegende Markt über (Call) oder unter (Put) den Basiswert zuzüglich Ihrer Prämie läuft. Die Kosten der Prämie machen hierbei den maximal möglichen Verlust des Trades aus.

Sie besitzen bereits eine Anlage und möchten sich vor kurzfristigen Verlusten schützen? Dann können Sie das ohne Weiteres über eine Long-Put-Option tun – eine Strategie, die “married put”genannt wird.

Calls und Puts bei Short-Positionen

In einem Short Call oder Short Put nehmen Sie die Verkäuferseite bzw. die Seite des Writers ein. Die gedeckte Kaufoption ist die simpelste dieser Optionen. Bei dieser verkaufen Sie nämlich eine Call-Option bzw. eine andere Anlage. Den Aufschlag können Sie dann als Gewinn verzeichnen, wenn der Preis Ihrer veräußerten Anlagen nicht höher als der Ausübungspreis ist. Das Schreiben von Call- bzw. Kaufoptionen ist auch dann möglich, wenn Sie die Anlage nicht besitzen. Dies bezeichnet man dann als ungedeckte bzw. nackte Kaufoption. Es muss jedoch an dieser Stelle vermerkt werden, dass diese Variante eine ziemlich riskante Strategie ist, da möglicherweise die vollen Kosten der Aktien bezahlt werden müssen, um sie danach mit Verlust an den Inhaber zu veräußern.

Straddle und Strangle

Doch Sie müssen sich nicht bloß darauf beschränken nur eine einzelne Option zu traden. Ein Straddle zum Beispiel, was aus dem Englischen übersetzt soviel wie “Grätsche” bedeutet, macht den gleichzeitigen Kauf oder Verkauf von Call- und Put-Optionen mit denselben Verfallsterminen und Ausübungspreisen möglich. Hierbei profitiert man von der Volatilität, und das unabhängig von der Auf- und Abbewegung des zugrundeliegenden Marktes. Ist hingegen keine Volatilität gegeben, ist der Aufschlag weg.

Eine vergleichbare Strategie ist ein Strangle (to strangle bedeutet “die Luft abschneiden”). In diesem Fall erwerben Sie einen Call mit um einen Tick höheren Ausübungspreis als beim entsprechenden Put. Um zu profitieren, benötigen Sie eine größere Kursbewegung, zahlen in der Regel jedoch weniger für die Handelseröffnung, da bei Illiquidität beide Optionen erworben werden.

Selbstverständlich kann auch die andere Seite von Straddles und Strangles verwendet werden, indem die Short-Positionen genutzt werden, um von flachen Märkten zu profitieren.

Spreads

Spreads stehen für den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von Optionen. In einem Call Spread beispielsweise, kann eine Call-Option erworben werden während eine andere zu einem höheren Ausübungspreis verkauft wird. Die erzielte Differenz zwischen den beiden Ausübungspreisen macht Ihren maximalen Gewinn aus.

Der sog. Butterfly, bei welchem Put- bzw. Call-Optionen mit drei unterschiedlichen Ausübungspreisen bei festgesetzten Short- und Long-Positionen getradet werden können, ist weitaus komplexer. Gewinne können auf diese Weise dann erzielt werden, wenn kein übermäßiges Risiko besteht und die Volatilität gering ist. Man unterscheidet drei verschiedene Arten einer Schmetterlings-Strategie: Condor, Iron Butterfly sowie IronCondor.

Wählen Sie aus, wie Sie traden möchten

Es gibt zwei Wege, wie Sie Optionen erwerben und veräußern können.

Options-Handel mit einem Broker

Gelistete Optionen tradet man, gleich wie Aktien, an registrierten Börsen. Und genauso wie bei Aktien, müssen auch hier spezielle Bedingungen erfüllt sein, um Optionen direkt an einer Börse kaufen und verkaufen zu können. Deshalb wenden sich diesbezüglich die meisten Einzelhändler an einen Broker und tun dies über ihn.

Wenn Sie sich entscheiden mit einem Options-Broker zu traden, traden Sie auf der Plattform des Brokers und führen die Order an der tatsächlichen Börse durch. Es ist üblich, dass für jeden Trade eine Kommission berechnet wird.

Options-Handel über CFDs

Handeln Sie Optionen über CFDs, dann haben Sie nur die Möglichkeit die CFDs des zugrundliegenden Marktes zu traden, nicht aber den Markt selbst. CFDs replizieren stets den Kurs des zugrundliegenden Marktes, womit Sie denselben Gewinn oder Verlust erzielen wie beim Handeln mit einem Broker, natürlich abzüglich der Kosten für die Positionseröffnung. Hierfür benötigen Sie ein Konto bei einem gehebelten Handelsanbieter.

Eröffnen Sie ein Konto

Um mit Optionspreisen handeln zu können, muss vorerst ein Konto eröffnet werden. Dieses ist in der Regel kostenlos, rasch angelegt und mit keinerlei Einzahlungs- oder Handelspflicht verbunden.

Im nächsten Schritt müssen Sie Geld auf Ihr Kundenkonto einzahlen, bevor Sie den ersten Trade platzieren können. Wer zuerst seine Strategien für den Optionshandel ohne Risiko austesten möchte, kann dies über ein Demokonto mit virtuellem Geld tun.

Ein Optionen-Beispiel zum Verständnis:

Angenommen, der aktuelle Kurs einer Google-Aktie beträgt € 500,–. Sie denken, dass der Wert der Google-Aktie bis Dezember steigen wird. Sie beauftragen einen Broker mit dem Kauf einer Kaufoption:

Vermögenswert: Google Aktie
Ausübungspreis: € 520,–
Verfallsdatum: 18. Dezember 2020
Preis der Kaufoption (Prämie für den Verkäufer): € 32,–/Aktie.

Sie erhalten zum Preis von € 32,–/Aktie das Recht auf den Kauf von Google-Aktien zu je € 520,–. In der Regel wird ein Optionskontrakt über 100 Aktien abgeschlossen. Sie bezahlen also 100 x € 32,–, in Summe € 3.200,–. Jetzt gibt es zwei Szenarien:

Der Kurs fällt oder bleibt gleich – die Option verfällt: Der Kurs fällt auf € 480,–. Im Vergleich zum Kaufpreis von € 520,– ist der aktuelle Wert viel niedriger. Sie werden Ihre Kaufoption, also das Recht die Aktie um € 520,– zu kaufen, nicht ausüben. Sie verlieren € 3.200,–.

Der Kurs steigt – Sie üben die Option aus: Wenn der Kurs zum Beispiel auf € 600,– je Aktie steigt, werden Sie die Option ausüben. Sie haben das Recht, die Aktie um € 520,– zu kaufen, obwohl Sie an der Börse mehr Wert ist. Das heißt, Sie erhalten die Aktie um € 80,–/Aktie billiger. So zahlen Sie € 52.000,– und sparen sich in Summe € 8.000,–.

Anschließend verkaufen Sie die Aktie wieder an der Börse zum aktuellen Preis. Sie erhalten somit € 60.000,–. Ziehen Sie die Investitionskosten der Kaufoption von € 3.200,– ab, erhalten Sie einen Reingewinn von € 4.800,–.

Unterschied binäre Optionen vs Optionen

Optionen sind ein beliebtes Handelsinstrument, das gegenüber dem direkten Handel mit Aktien und anderen Finanzprodukten viele Vorteile bietet. Im Gegensatz zu binären Optionen ist die mögliche Rendite nicht beschränkt, sondern kann bei einer guten Entwicklung des betreffenden Basiswertes ein Vielfaches der ursprünglichen Investition betragen. Nicht nur im Rahmen eines Wertpapierdepots können Optionen gehandelt werden. Auch bei vielen CFD-Brokern ist das Trading bereits mit geringen Anlagebeträgen möglich.

Wir haben uns im folgenden Ratgeber mit den wichtigsten Fragen zum Optionshandel auseinandergesetzt und zeigen die Vor- und Nachteile dieses Handelsinstruments im Vergleich mit binären Optionen.

Inhalt:

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  • Wie funktionieren Optionen?
  • Kein Kaufzwang: Die Option muss nicht ausgeübt werden
  • Kann ich mit Optionen auf fallende Kurse spekulieren?
  • Verschiedene Arten von Optionen
  • Optionen oder binäre Optionen handeln? Die Unterschiede
  • Hebelwirkung von Optionen: Chancen und Risiken
  • Optionshandel testen: kostenlose Demokonten nutzen
  • Wie finde ich einen geeigneten Broker für den Optionshandel
  • Fazit: die wichtigsten Fakten zu Optionen in der Zusammenfassung
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Wie funktionieren Optionen?

Optionen bieten dem Eigentümer die Möglichkeit, in der Zukunft ein bestimmtes Finanzprodukt zu einem festgelegten Preis zu erwerben. Dadurch kann es zum Beispiel möglich sein, eine stark angestiegene Aktie deutlich günstiger als zum Marktpreis zu erhalten. Wird diese im Anschluss direkt wieder zum aktuellen Preis verkauft, so wurde durch die Option ein Gewinn erzielt.

Damit der Trader den der Option zugrunde liegenden Basiswert zum entsprechenden Preis erwerben kann, muss er vorher die Option gekauft haben. Diese berechtigt ihn dazu, sein Kaufrecht auszuüben. Möglich ist dies je nach Art der Option innerhalb eines festgelegten Zeitraums oder zu einem bestimmten Zeitpunkt. Eine Option muss allerdings nicht zwangsläufig ausgeübt werden. Entwickelt sich der Basiswert ungünstig, so kann der Trader die Option verfallen lassen. In diesem Fall hat er zwar seine Investition verloren, muss dafür aber keine Wertpapiere zu einem unvorteilhaften Preis erwerben.

Ein Beispiel:

Ein Trader erwirbt zum Preis von 10 Euro eine Option auf den Kauf einer Aktie, die aktuell einen Wert von 100 Euro hat. Laut seiner Option ist der Trader berechtigt, die Aktie innerhalb der Laufzeit zu einem Preis von 110 Euro zu erwerben. Die Aktie steigt und am Ende der Laufzeit der Option beträgt ihr Wert 150 Euro. Der Trader übt seine Option aus und erhält die Aktie zum Preis von 110 Euro. Nun kann er sie zum aktuellen Marktpreis von 150 Euro wieder verkaufen. Abzüglich seiner Investition von 10 Euro hat er somit einen Gewinn von 30 Euro gemacht.

CFDs auf Optionen können beim Broker Plus500 gehandelt werden

Kein Kaufzwang: Die Option muss nicht ausgeübt werden

Während die Trader bei binären Optionen nach dem Kauf keine Entscheidungsmöglichkeiten mehr haben, können sie beim Handel mit Optionen wählen, ob Sie die Option ausüben oder nicht. Dadurch lassen sich die Verlustrisiken erheblich begrenzen.

Ein Beispiel:

Ein Trader hat für 10 Euro eine Option auf eine Aktie gekauft. Durch diese kann er die Aktie zu einem Preis von 100 Euro erwerben. Am Ende der Laufzeit seiner Option liegt der Wert der Aktie aber nur bei 90 Euro. Da es keinen Sinn haben würde, für 100 Euro eine Aktie zu erwerben, die am Markt für 90 Euro erhältlich ist, verzichtet der Trader auf die Ausübung seiner Option. Den Wertverlust der Aktie trägt er dadurch nicht mit. Sein Verlust beläuft sich lediglich auf die 10 Euro für die Option, die er am Ende nicht ausgeübt hat.

Die beiden dargestellten Beispiele zeigen einen der klaren Vorteile von Optionen: Während Verluste auf den Kaufpreis der Option beschränkt sind, sind die Gewinne nicht begrenzt. Im Gegensatz zu binären Optionen ist der mögliche Ertrag nicht bereits beim Kauf festgelegt, sondern kann bei einer entsprechenden Wertentwicklung des Basiswertes ein Vielfaches der ursprünglichen Investition betragen. Wird die Option nicht ausgeübt, geht allerdings auch hier die komplette Investition verloren. Daher sollten Anleger ausschließlich Kapital investieren, das sie nicht anderweitig benötigen. Ein gutes Risikomanagement ist ebenfalls zu empfehlen. Es sollte immer nur ein kleiner Teil der gesamten für den Handel verfügbaren Summe in einen Trade investiert werden, um die gewählte Strategie im Verlustfall fortführen zu können.

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Kann ich mit Optionen auf fallende Kurse spekulieren?

Ja. Es können nicht nur Kaufoptionen, sondern auch Verkaufsoptionen erworben werden. Damit sichert sich der Trader das Recht, einen Basiswert innerhalb oder am Ende der Laufzeit zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. Ist der Marktpreis in dieser Zeit entsprechend gefallen, kann ein Gewinn erwirtschaftet werden, indem das Produkt am Finanzmarkt zum aktuellen Preis erworben und zu dem durch die Option garantierten Preis wieder verkauft wird.

Beispiel:

Ein Trader erwirbt zum Preis von 10 Euro eine Put-Option auf eine Aktie, deren Wert zum Kaufzeitpunkt 100 Euro beträgt. Gemäß seiner Option hat der Trader nun das Recht, diese Aktie innerhalb der Laufzeit zu einem Preis von 90 Euro zu verkaufen. Der Wert der Aktie fällt und beträgt nach einiger Zeit nur noch 60 Euro. Der Trader übt seine Option aus, und kann die Aktie nun für 90 Euro verkaufen. Abzüglich des Kaufpreises für die Option hat er damit einen Gewinn von 20 Euro gemacht.

Genau wie bei Call-Optionen muss bei einer Put-Option das Kaufrecht nicht ausgeübt werden. Steigt der Preis des der Option zugrunde liegenden Basiswertes an, so wäre es finanziell unvorteilhaft, die Option auszuüben. Daher lässt der Trader sie verfallen und muss den Kaufpreis der Option als Verlust verbuchen. Die Höhe der Wertminderung des Basiswertes selber wirkt sich dagegen nicht auf die Verluste des Händlers aus.

Genau wie bei binären Optionen ist somit die Spekulation auf steigende oder fallende Kurse möglich. Beim Optionshandel spielt aber neben der Richtung der Kursveränderung zudem deren Höhe eine Rolle: Je stärker der Wert schwankt, desto höhere Renditen lassen sich mit Optionen erzielen.

Mit dem Demokonto von Plus500 kann der Optionen-Handel im Vorfeld getestet werden

Verschiedene Arten von Optionen

Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen zwei Arten von Optionen. Die Bezeichnungen „europäisch“ und „amerikanisch“ haben dabei nichts mit den Handelsplätzen zu tun. So werden beispielsweise an der europäischen Börse EUREX Optionen nach amerikanischer Art gehandelt.

Europäische Optionen:

Bei dieser Art der Optionen kann der Trader sein Kauf- bzw. Verkaufsrecht ausschließlich zum Ablaufzeitpunkt der Option ausüben. Ein vorzeitiger Handel ist dagegen nicht möglich. Dadurch sind diese Optionen den binären Optionen recht ähnlich. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Höhe der Kursveränderung im Gewinnfall eine Rolle spielt. Während es bei binären Optionen ausschließlich darauf ankommt, ob der jeweilige Kurs über oder unter einem festgelegten Wert liegt, kann bei Optionen eine unterschiedlich hohe Rendite erzielt werden. Im Verlustfall beträgt die Höhe der Einbußen dagegen bei beiden Varianten die Höhe des Kaufpreises der Option.

Amerikanische Optionen:

Bei diesen Optionen kann das Optionsrecht während der gesamten Laufzeit ausgeübt werden. Trader können so von temporären Kurshochs profitieren und müssen nicht bis zum Ende der Laufzeit warten, bis sie den Basiswert zu dem in der Option festgelegten Kurs kaufen bzw. verkaufen können.
Dies ist ein weiterer Unterschied zu binären Optionen, bei denen nur der Kurs zum Ende der Laufzeit eine Rolle spielt. Übt der Trader sein Optionsrecht nicht aus, so verfällt auch die amerikanische Option am Ende der Laufzeit.

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Optionen oder binäre Optionen handeln? Die Unterschiede

Binäre Optionen Optionen
Laufzeit Begrenzt Begrenzt
Verkauf Die Option wird zum Ende der Laufzeit automatisch geschlossen. Amerikanische Optionen können auch während der Laufzeit ausgeübt werden.
Möglicher Verlust Kaufpreis der Option Kaufpreis der Option
Möglicher Profit Steht im Vorfeld fest (max. circa 90 %) Unbegrenzt, hängt vom Kurs des Basiswertes ab

Hebelwirkung von Optionen: Chancen und Risiken

Die potenzielle Rendite bei Optionen ist nicht beschränkt. Sie hängt davon ab, welchen Kurs der zugrunde liegende Basiswert bei Ausübung des Optionsrechtes erreicht hat. Dies ist einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Optionen und binären Optionen. Durch den Optionshandel können außerdem höhere Renditen erzielt werden, als es bei einer direkten Investition des gleichen Betrags in den entsprechenden Basiswert möglich wäre.

Beispiel:

Eine Aktie kostet aktuell 100 Euro. Für 10 Euro kann ein Trader die Option erwerben, diese Aktie zum Preis von 110 Euro zu kaufen. Er kauft für insgesamt 100 Euro zehn Optionen und nimmt diese wahr, als die Aktie einen Wert von 150 Euro erreicht hat. Damit hat er nach Abzug seiner Investition einen Profit von 30 Euro pro Option und somit einen Gesamtgewinn von 300 Euro erwirtschaftet. Hätte er die 100 Euro direkt in das Wertpapier investiert, so hätte er dafür nur eine Aktie erhalten. Mit deren Verkauf hätte er zum selben Zeitpunkt nur einen Gewinn von 50 Euro erzielt.

Allerdings hat der gehebelte Handel nicht nur Vorteile, sondern birgt auch ein entsprechendes Risiko. Wäre die in unserem Beispiel betrachtete Aktie nicht so deutlich gestiegen, sondern hätte am Ende der Optionslaufzeit bei 110 Euro oder weniger gestanden, so wäre es unprofitabel gewesen, die Kaufoption wahrzunehmen. Lässt der Trader seine Option nun verfallen, so sind die investierten 100 Euro vollständig verloren. Bei einer direkten Investition in ein Wertpapier sind Totalverluste dagegen selten.

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Optionshandel testen: kostenlose Demokonten nutzen

Interessenten können sich ohne die Investition von eigenem Kapital mit dem Optionshandel vertraut machen und diesen trainieren. Hierzu bieten viele CFD-Broker unverbindliche Demokonten an, bei denen der Handel mit einem virtuellen Guthaben erfolgt.

Da kein eigenes Geld eingezahlt werden muss, ist eine solche Handelssimulation für den Nutzer vollkommen risikofrei. Die beim Broker handelbaren Basiswerte können meist zu den realen Konditionen mit dem kostenlos zur Verfügung gestellten virtuellen Guthaben gehandelt werden. So lassen sich verschiedene Strategien trainieren und Einsteiger können sich mit den Grundlagen des Handels vertraut machen.

Für die Eröffnung eines Demokontos sind bei den meisten Brokern nur wenige Angaben erforderlich. Da es sich nicht um ein echtes Trading-Konto handelt, ist die für Live-Konten vorgeschriebene Verifizierung nicht nötig. Dadurch kann meist bereits nach der Angabe der E-Mail-Adresse und gegebenenfalls weiterer Daten mit dem virtuellen Handel begonnen werden.

Mit dem Demokonto kann ein User feststellen, ob der jeweilige Broker für ihn geeignet ist und genügend Handelsmöglichkeiten bietet, um die von ihm gewählte Strategie effektiv umzusetzen.

Entscheidet sich ein Trader nach dem Test mit dem Demokonto dazu, ein Handelskonto bei dem Broker zu eröffnen, kann das Demokonto oft weiterhin genutzt werden. So können auch aktive Trader immer wieder ohne Risiko trainieren und ihr Repertoire an Methoden und Strategien erweitern.

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Wie finde ich einen geeigneten Broker für den Optionshandel

Optionen können bei vielen CFD-Brokern bereits mit geringem Kapital gehandelt werden. Um einen für die eigenen Bedürfnisse passenden Broker zu finden, sollten Anleger verschiedene Anbieter vergleichen und sich intensiv mit den Handelsmöglichkeiten und Konditionen der einzelnen Broker auseinandersetzen.
Hierbei sollten unter anderem folgende Punkte beachtet werden:

Mindesteinlage:

Wie viel Geld muss investiert werden, um bei dem Broker mit Optionen handeln zu können? Viele Trader wollen vor allem zu Beginn keine hohen Beträge einzahlen, sondern zunächst mit einer kleinen Anlagesumme beginnen. In diesem Fall muss ein Broker gefunden werden, der die Kontoeröffnung und den Handel mit Optionen bereits ab einer geringen Mindesteinlage ermöglicht.

Handelsangebot:

Welche Optionen können gehandelt werden? Die gefragtesten Optionen werden von vielen Brokern angeboten, während sogenannte Minors nicht bei allen Anbietern gehandelt werden können. Legt ein Trader Wert darauf, Optionen auf bestimmte Basiswerte handeln zu können, so sollte er vor der Kontoeröffnung sicherstellen, dass diese auch angeboten werden.

Gebühren:

Die Kosten für das Trading unterscheiden sich zum Teil stark, weshalb sich hier ein ausführlicher Vergleich auszahlen kann. Neben den eigentlichen Handelskosten sollten eventuell anfallende Gebühren bei Ein- und Auszahlungen sowie weitere Kosten beim Broker Vergleich berücksichtigt werden.

Handelsplattformen:

Viele Broker bieten eine eigene Software an, während bei anderen der Handel über eine externe Plattform erfolgt. Die Kunden sollten sich mit den Order- und Analysemöglichkeiten der angebotenen Plattformen im Vorfeld intensiv auseinandersetzen und den Broker gegebenenfalls mit einem Demokonto testen.

Unser Testsieger für den Handel mit CFD-Optionen lautet Plus500

Fazit: die wichtigsten Fakten zu Optionen in der Zusammenfassung

Optionen bieten deutlich mehr Möglichkeiten als binäre Optionen. Während der mögliche Ertrag bei binären Optionen von vornherein feststeht, kann mit Optionen ein Vielfaches der ursprünglichen Investition erzielt werden.

Im Verlustfall handelt es sich allerdings bei beiden Anlagemöglichkeiten um einen Totalverlust. Dies sollte den Tradern bewusst sein und sie zu einem entsprechend guten Risikomanagement veranlassen, damit sie nicht ihr gesamtes Handelskapital verlieren.

Am Ende der Laufzeit haben die Händler bei Optionen die Möglichkeit, diese wahrzunehmen und den Basiswert zum vorher festgelegten Preis zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Es ist aber ebenso möglich, die Option nicht wahrzunehmen, wenn dies aufgrund des aktuellen Kurses nicht profitabel wäre.

Optionen können bei vielen Forex– und CFD-Brokern bereits ab einer geringen Mindesteinlage gehandelt werden. Durch den Hebeleffekt lassen sich mit ihnen höhere Renditen erzielen, als es bei einem direkten Kauf des jeweiligen Basiswertes möglich wäre.

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Wie viel in binäre Optionen zu investieren
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