Call und Put Optionen 2020 nutzen Jetzt Handelsstrategien nutzen

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Call und Put Optionen – 2020 mit Binären Optionen handeln

Bei Binären Optionen gibt es verschiedene Handelsarten. Die Call und Put Optionen stellen dabei die wohl bekannteste Handelsart dar. Trader können auf steigende oder fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts setzen. Einer Binären Option liegt immer ein Basiswert zugrunde. Die Optionslaufzeit wird ebenso wie der Einsatz zu Beginn festgelegt. Liegt der Trader mit seiner Prognose richtig, dann kann dieser eine attraktive Rendite erzielen. Endet die Binäre Option hingegen nicht wie prognostiziert, dann verliert der Trader den gesamten Einsatz. Damit Trader eine Position absichern können, bieten einige Broker Verlustabsicherungen an. Was Sie sonst noch über die Handelsart wissen sollten, führen wir im folgenden Artikel auf.

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Call und Put Optionen einfach erklärt

Der Handel mit Binären Optionen ist über einen Online-Broker möglich, der das Finanzinstrument in der Produktpalette führt. Die Funktionsweise von Call und Put Optionen kann auch von Anfängern schnell verstanden werden. Wie bereits einleitend erwähnt, kann auf steigende oder fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts gesetzt werden. Tritt das prognostizierte Ereignis ein, erzielt der Trader eine Rendite. Wenn das prognostizierte Ereignis nicht eintritt, dann verfällt die Option ohne Wert, was bedeutet, dass der Trader den kompletten Einsatz verliert.

Binäre Optionen sind mit einer festgelegten Laufzeit ausgestattet. Dabei kann sich die Auswahl der Laufzeiten nach dem jeweiligen Broker und auch nach dem gewählten Basiswert richten. Zumeist bieten Broker eine umfangreiche Auswahl an, die nicht nur kurze Laufzeiten beinhaltet, sondern auch mittel- bis längerfristige Laufzeiten. Nicht jeder Broker führt den Handel mit sogenannten Turbo-Optionen im Angebot. Die verschiedenen Angebote der Broker können sich nicht nur in den verfügbaren Laufzeiten unterscheiden, sondern auch in der Anzahl der handelbaren Basiswerte. Beim Handel mit Call und Put Optionen stehen Basiswerte aus den folgenden Anlageklassen zur Verfügung

Call und Put Optionen einfach erklärt, aber dennoch sollten Trader nicht ohne eine sinnvolle Strategie in den Handel einsteigen. Trotz der einfachen Funktionsweise dieser Handelsart sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich bei Binären Optionen um ein Finanzderivat handelt. Der Kurs eines Basiswerts kann nicht sicher vorhergesagt werden, sodass auch ein Verlustrisiko besteht, das nicht außer Acht zu lassen ist. Um das Risiko zu reduzieren, ist die Wahl der richtigen Handelsstrategie besonders relevant. Wer beispielsweise darauf setzt, dass sich ein Kurstrend fortsetzt, kann zur Erarbeitung der persönlichen Strategie die Trendfolgestrategie für Binäre Optionen mit einbeziehen.

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Auch für Einsteiger ist der Handel mit Call und Put Optionen gut realisierbar. Jedoch sollte der Handel nicht ohne die richtige Strategie angegangen werden. Dazu kann zum Beispiel die Trendfolgestrategie die Basis der Handelsstrategie bilden. Trader sollten sich über die eigenen Anlageziele Gedanken machen, bevor der Einstieg erfolgt. Wer das zur Verfügung stehende Kapital auf mehrere Positionen verteilt, kann dadurch das Risiko streuen.

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Rendite und Kosten

Call und Put Optionen können sich als gewinnbringend erweisen, wenn Trader die Kursentwicklung richtig vorhersehen. Die regulären Renditen können zwischen 60 % bis 85 % liegen, wobei es hier auf die Konditionen des jeweiligen Brokers ankommt. Im Gewinnfall erhält der Trader den eingesetzten Anlagebetrag zuzüglich Rendite zurück. Im Verlustfall verliert der Trader den eingesetzten Anlagebetrag vollständig. Hieraus kann abgeleitet werden, dass der Trader bereits bei der Eröffnung der Position um den möglichen Gewinn oder Verlust weiß. Für sehr erfahrene Trader, die über eine höhere Risikobereitschaft verfügen, kann sich auch der High-Yield-Handel als Alternative erweisen. Hier können Renditen von bis zu 500 % erzielt werden. Jedoch ist auch das Risiko entsprechend hoch.

Mithilfe einer Verlustabsicherung können Trader eine Position im Handel mit klassischen Call und Put Optionen absichern. Trader sollten sich zunächst darüber informieren, ob der Broker überhaupt eine Verlustabsicherung anbietet. Zudem kann die Absicherung zwischen 5 % bis 15 % betragen. Wodurch zumindest ein Teil des Einsatzes abgesichert werden kann. Was die Kosten beim Handel mit Binären Optionen betrifft, so erheben verschiedene Broker für die folgenden Leistungen Gebühren:

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Auszahlungen: Auszahlungen vom Handelskonto können mit Kosten einhergehen. Bei einigen Brokern ist eine Auszahlung pro Monat kostenlos. Wieder andere erheben für jede Auszahlung eine Gebühr. Darüber hinaus ist nicht nur die Auszahlungsgebühr zu beachten, sondern auch der minimale Auszahlungsbetrag.

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Zahlungsmethode: Welche Zahlungsmethoden Trader für Ein- und Auszahlungen nutzen können, hängt natürlich vom jeweiligen Broker ab. Neben Kreditkarte und Banküberweisung finden sich häufig auch verschiedene eWallets unter den akzeptierten Zahlungsmethoden. Es ist festzustellen, dass einige Broker für die Nutzung bestimmter Zahlungsmethoden eine zusätzliche Gebühr erheben. Etwaige Gebühren seitens des Brokers sollten vor der Wahl der Zahlungsmethode abgeklärt werden.

Inaktivität: Wer beim Handel für längere Zeit pausieren möchte, muss mitunter mit Inaktivitätsgebühren rechnen. Je nach Fall kann es sich als günstiger erweisen das Konto zu kündigen.

Die Rendite beim regulären Handel mit Call und Put Optionen ist sehr verlockend. Trader sollten sich jedoch nicht von den Renditechancen zu unbedachten Einsätzen verleiten lassen. Welche Leistungen eines Brokers mit Gebühren einhergehen, ist den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder auch dem Preis- und Leistungsverzeichnis zu entnehmen. Bei seriösen Brokern werden alle Gebühren transparent aufgeführt.

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Laufzeit beim Handel mit Binären Optionen

Beim Handel mit Binären Optionen ist die Laufzeit ein wichtiger Aspekt. Die Laufzeit einer Binären Option ist festgelegt, sodass Trader genau wissen, wann diese endet. Das prognostizierte Ereignis muss zum Ende der Optionslaufzeit eingetreten sein, damit ein Gewinn erzielt werden kann. Bei Binären Optionen kommen eher kurze Laufzeiten zur Anwendung. Wobei es auch Broker gibt, die Laufzeiten von Tagen, mehreren Wochen und bis zu einem Jahr anbieten. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Turbo-Optionen die eine extrem kurze Verfallszeit aufweisen.

Die Laufzeit von Turbo-Optionen kann 30- oder 60-Sekunden betragen. Wer mit Binären Optionen schnell Geld machen möchte, kann sich für eine extrem kurze Laufzeit entscheiden. Jedoch ist an dieser Stelle anzumerken, dass solche Turbo-Optionen kaum für Einsteiger geeignet sind. Profis hingegen, die einen guten Marktüberblick haben und zudem auch in der Lage sind Handelssignale zu deuten, können mit den 30- und 60-Sekunden-Optionen eine ansprechende Handelsmöglichkeit finden. Für Einsteiger können sich Laufzeiten von mehreren Stunden eher eignen, da sich die Kursentwicklung hier besser einschätzen lässt.

Trader, die den 30- oder 60-Sekunden-Handel in Betracht ziehen, sollten einen guten Überblick über den Markt haben. Wer hier schnelle Gewinne erzielen möchte, muss über entsprechende Erfahrungen verfügen, denn ebenso können schnelle Verluste eintreten, wenn die Kursrichtung falsch vorhergesagt wurde. Für Einsteiger können sich Laufzeiten von einigen Stunden als sinnvoller erweisen.

Binäre Optionen Broker – Sitz und Regulierung

Wer sich auf dem Markt für Binäre Optionen Broker umsieht, wird schnell bemerken, dass verschiedene Broker den Handel mit Binären Optionen auch für Trader aus Deutschland anbieten. Der Hauptsitz der Broker befindet sich jedoch nicht in Deutschland, sondern maximal eine Zweigniederlassung. Bei der Online-Geldanlage ist sicherlich auch das Vertrauen wichtig, das ein Trader dem Broker entgegenbringt. Daher ist es ratsam, sich darüber zu informieren, ob der Broker reguliert werden. In Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Regulierung zuständig.

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Da sich viele Binäre Optionen Broker Zypern für den Unternehmenssitz ausgesucht haben, ist darauf zu achten, dass dort ansässige Broker von der Cyprus Securities and Exchange Commission (Cysec) reguliert werden. In Großbritannien ist die FCA für die Regulierung der Broker zuständig. Wer sich Klarheit darüber verschaffen möchte, ob der ausgewählte Broker tatsächlich reguliert wird, findet über die Webseite des Brokers häufig Angaben dazu, wie beispielsweise die Lizenznummer. Die Regulierung eines Brokers kann als Hinweis auf ein seriöses Angebot dienen.

Bei der Brokerwahl sollte auch die Regulierung als Kriterium mit in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. So mancher Binäre Optionen Broker hat seinen Sitz auf Zypern, sodass die dortige Finanzaufsichtsbehörde (Cysec) mit der Regulierung befasst ist.

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Broker auswählen und Trader-Konto eröffnen

Welche Binäre Optionen Broker am besten abschneiden, kann sich mithilfe eines Vergleichs feststellen lassen. Die Ansprüche an den Handel können sich von Trader zu Trader unterscheiden. Nicht jeder Trader möchte mit höhen Einsätzen handeln, sodass die Mindesthandelssumme einen relevanten Aspekt darstellt. Bei einigen Brokern beläuft sich die Mindesthandelssumme auf 5 Euro. Somit kann auch mit niedrigen Einsätzen gehandelt werden. Zudem kann der Anlagebetrag auch auf mehrere Positionen verteilt werden. Bei der Eröffnung eines Trading-Kontos kann eine Mindesteinlage gefordert werden. Es finden sich Mindesteinlagen zwischen 10 Euro bis 250 Euro.

Über die Webseite des Brokers gelangen Trader zum Online-Formular zur Registrierung. Neben einigen persönlichen Angaben ist auch die Basiswährung auszuwählen, in der das Handelskonto geführt werden soll. Dabei sind die Währungen EUR, USD und GBP häufig in der Auswahl enthalten. Um mit dem Handel beginnen zu können, muss das Handelskonto mit Guthaben beziehungsweise der Mindesteinlage bestückt werden. Neben Kreditkarten wie VISA und MasterCard finden sich unter den akzeptierten Zahlungsmethode oft auch eWallets wie Neteller und Skrill. Wenn sich Fragen zum Angebot ergeben, zeigt sich ein deutschsprachiger Kundensupport von Vorteil. Hierauf sollte geachtet werden.

Die Eröffnung eines Handelskontos verläuft zumeist unkompliziert. Bei der Brokerwahl sind für verschiedene Tradertypen auch die Höhe der Mindesteinlage und die Mindesthandelssumme ausschlaggebend. Gerade bei Anfängern, die zunächst Verhalten in den Handel einsteigen möchte, ist eine niedrige Mindesthandelssumme gefragt.

Demokonto für Einsteiger und erfahrene Trader nützlich

Auch wenn Call und Put Optionen einfach erklärt werden können, ist auch der richtige Umgang mit der Handelsplattform wichtig. Ein kostenloses Demokonto präsentiert sich als nützliches Hilfsmittel, von dem gerade Einsteiger profitieren können. Damit Trader den Handel mit Binären Optionen über das Demokonto risikolos ausprobieren können, wird dieses vom Broker mit virtuellem Guthaben bestückt. Wer über das Demokonto handelt, führt den Handel nicht mit echtem Geld aus. Woraus resultiert, dass auch keine echten Gewinne erzielt werden können. Das Demokonto kann dazu genutzt werden, um sich mit den Abläufen vertraut zu machen. Das Setzen von Positionen kann zudem geübt werden.

Händler, die sich zunächst mit dem Trading vertraut machen möchten, nutzen ein Demokonto

Nicht alle Demokonten können ohne Registrierung genutzt werden. Einige Broker bieten zwar ein kostenloses Demokonto an, jedoch müssen sich Trader zunächst registrieren. Wer sich nicht sicher ist, ob das ausgewählte Demokonto kostenfrei ist, sollte dies beim Kundensupport erfragen. Einige Demokonten zeigen sich nur befristet nutzbar und das teilweise nur über einige Tage. Hingegen andere zeigen keine zeitliche Befristung für die Nutzung auf. Auch die Höhe des virtuellen Guthabens kann bei den verschiedenen Demokonten variieren. Dass das Demokonto alle Funktionen der Handelsplattformen bereitstellt, sollte bei der Wahl beachtet werden.

Anfänger müssen nicht ohne erste Erfahrungen gesammelt zu haben, in den Handel mit Binären Optionen einsteigen. Es kann im Vorfeld über ein Demokonto gehandelt werden, das den Funktionsumfang der eigentlichen Handelsplattform bereitstellt. Der Handel über das Demokonto wird mit virtuellen Beträgen durchgeführt, sodass sich für Trader kein Risiko ergibt.

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Weitere Rendite durch Boni erwirtschaften

Bei einigen Brokern findet sich ein Willkommens-Bonus, der sich an Trader richtet, die ein Handelskonto als Neukunde eröffnen und eine Einzahlung in bestimmter Höhe leisten. Bevor der Bonus in Anspruch genommen wird, sollten sich Trader noch die zugehörigen Bonusbedingungen durchlesen. Damit es zur Auszahlung eines Bonus kommt, müssen in der Regel bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Häufig muss das Vielfache des Bonus beim Handel umgesetzt werden, sodass insbesondere Vieltrader von Bonusaktionen profitieren können.

Die Bonusbedingungen müssen zumeist innerhalb einer vorgegebenen Zeit erfüllt werden, ansonsten verfällt der Bonus. Ein Bonus von bis zu 100 % mag zwar verlockend klingen. Allerdings können nicht alle Trader die Bedingungen erfüllen, was zu Enttäuschungen führen kann. Es zeigt sich, dass verschiedene Broker sogar den 40-fachen Umsatz hinsichtlich des Bonusbetrags fordern. Wer den Handel mit Binären Optionen nicht so aktiv angehen möchte, sollte darüber nachdenken, den Bonus nicht in Anspruch zu nehmen, da die Bedingungen ohnehin nicht erfüllt werden können.

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Durch vielversprechende Bonusaktionen können Broker Neukunden auf sich aufmerksam machen. Eine zusätzliche Rendite kann durch einen Bonus erwirtschaftet werden, aber eben nur, wenn dieser zur Auszahlung gebracht werden kann. Wenn die Bonusbedingungen nicht erfüllt werden können, verfällt der Bonus. Aktive Trader können durchaus von Bonusaktionen profitieren.

Fazit

Es ist festzustellen, dass die Funktionsweise von Call und Put Optionen einfach erklärt werden kann. Dies sollte Trader jedoch nicht dazu verleiten, ohne effektive Strategie in den Handel einzusteigen. Es kann nicht sicher vorhergesagt werden, wie sich ein Kurs entwickelt, sodass der Handel mit Binären Optionen immer auch ein Verlustrisiko mit sich bringt. Die Renditechancen präsentieren sich bereits im regulären Handel attraktiv. Beim High-Yield-Handel können Renditen von bis zu 500 % erzielt werden. Trader müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine hohe Rendite mit einem hohen Risiko einhergeht.

Um eine sinnvolle Handelsstrategie zu erarbeiten, kann zum Beispiel die Kursentwicklung mit einbezogen werden. Durch eine Verlustabsicherung kann ein Teil des Anlagebetrags geschützt werden. Erste Schritte können über ein kostenloses Demokonto gemacht werden, um vorbereitet in den Handel mit echtem Geld einsteigen zu können.

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Martingale System 2020 nutzen: Strategie beim Handel mit Binären Optionen

Für den erfolgreichen Handel mit Binären Optionen ist eine effektive Strategie erforderlich. Das Martingale System kann sich dabei als Basis anbieten, die der Strategie zugrunde liegt. Jedoch weist das System nicht nur Vorteile auf, sodass abzuwägen ist, ob nicht doch eine fundierte Handelsstrategie gewählt werden sollte. Ursprünglich findet das Martingale System im Glücksspiel Anwendung. Bei der Erarbeitung einer Strategie fließen verschiedene Aspekte mit ein. Neben dem Anlageziel ist auch die Risikoneigung des Traders entscheidend. Wer eine Martingale Strategie wählt, muss über eine gewisse Risikobereitschaft verfügen. Nach dem Martingalen System müssten Trader den Einsatz verdoppeln, wenn es zuvor zu einem Verlust gekommen ist. Doch ist dieses Prinzip tatsächlich auf Binäre Optionen anwendbar?

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Martingale System bei Call- und Put-Optionen

Für den Handel mit Binären Optionen stehen verschiedene Handelsarten bereit. Darunter finden sich neben den klassischen Call- und Put-Optionen auch Range- und Touch-Optionen. Nun möchten wir das Martingale System unter Einbezug der Call- und Put-Optionen betrachten. Beim Handel mit Call- und Put-Optionen setzen Trader auf steigende oder fallende Kurse. Bereits bei der Eröffnung einer Position steht der mögliche Gewinn oder eben der Verlust fest. Ebenso wird eine Optionslaufzeit festgelegt. Tritt die Prognose des Traders richtig ein, so kann dieser eine Rendite erwirtschaften. Wenn der Kurs des Basiswerts nicht in die vorhergesagte Richtung am Ende der Laufzeit eingenommen hat, dann verliert der Trader den gesamten Einsatz. Es sei denn, dass zuvor eine Verlustabsicherung zwischen 5 % und 15 % abgeschlossen wurde.

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Wer für den Handel die Martingale Strategie benutzt, müsste bei einem Verlust den Einsatz verdoppeln und das so lange, bis ein Gewinn eintritt. Hierzu bedarf es mitunter einer gewissen Kapitalstärke und auch einer gewissen Ausdauer. Die regulären Renditen bei Binären Optionen können zwischen 60 % bis 85 % liegen. Im Gewinnfall erhalten Trader den Einsatz plus Rendite zurück. Die Rendite beläuft sich dabei nicht auf 100 %. Damit die Martingale Strategie wirklich aufgehen kann und nicht zu sehr vom Prinzip abweicht, sollten Trader bei Handel mit Call- und Put-Optionen darauf achten, dass die gewählten Basiswerte dieselbe Auszahlung im Gewinnfall besitzen. Daher geht es auch bei der Martingalen Strategie nicht ganz ohne Rechenaufwand.

Die Methode des Martingalen Systems ist leicht verständlich. Durch das Verdoppeln des Einsatzes sollen die Verluste beim nächsten Gewinnfall ausgeglichen werden. Die Einsätze müssen nach einem Verlust so lange verdoppelt werden, bis sich ein Gewinn einstellt, um den Verlust zu bereinigen. Hierbei können einige Trader an ihre finanziellen Grenzen stoßen, wenn sich über mehrere Positionen hinweg kein Gewinn einstellt. Zudem ist ein gewisser Rechenaufwand erforderlich, um die Größe der Position so zu wählen, dass die Martingale Strategie greift und nicht zu sehr abweicht.

Funktioniert das Martingale System?

Die Martingale Strategie auf den Handel mit Binären Optionen zu übertragen, gelingt auch für Einsteiger leicht. Allerdings ist die eigene Risikobereitschaft bei der Anwendung gefragt. Es gibt auch bei dieser Strategie zu beachtende Risiken. Wenn sich kein Gewinn einstellt und der Trader immer höhere Einsätze erbringen muss, kann es durchaus sein, dass das Geld ausgeht, bevor der ersehnte Gewinnfall eintritt. Die Martingale Strategie kann zum Ausgleich von Verlusten genutzt werden. Für den Handel mit Binären Optionen funktioniert das Martingale System nur soweit, wie dies der Höchsteinsatz pro Option zulässt.

Wer mit größeren Einsätzen einsteigt, kann das Limit schnell erreicht haben. Liegt der Höchsteinsatz pro Option bei beispielsweise 1.500 Euro und der Einsatz bei 500 Euro, so kann der Trader im Verlustfall den Einsatz nur einmal verdoppeln, um den Verlust wieder auszugleichen. Es gibt natürlich auch Broker, bei denen der Höchsteinsatz deutlich höher angesetzt ist. Wer also die Martingale Strategie nutzen und zudem höhere Einsätze machen möchte, sollte sich über den Höchsteinsatz des Brokers informieren.

Die Martingale Strategie kann durch den Höchsteinsatz pro Option eine Grenze aufgezeigt bekommen. Für kapitalstarke Trader kann sich dadurch ein Problem ergeben. Wer schon mit sehr hohen Einsätzen einsteigt, kann durch mehrfaches Verdoppeln des Einsatzes schnell an den Höchsteinsatz stoßen. Zudem kann sich auch ein Problem darin finden, dass sich eine Verlust-Serie einstellt und irgendwann kein Kapital mehr für die nächste Verdoppelung zur Verfügung steht.

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Welche Vor- und Nachteile hat die Martingale Strategie

Wie bereits erwähnt ist die Funktionsweise des Martingalen Systems auch für Anfänger gut verständlich und leicht nachvollziehbar. Dies gilt allerdings auch für den Handel mit Binären Optionen, der nicht nur mit Chancen einhergeht, sondern auch mit Risiken. Also wo finden sich die Schwachstellen der Martingalen Strategie? Die finanziellen Mittel von Tradern sind nur begrenzt. Wenn sich eine lange Verlust-Serie einstellt, kann es durchaus vorkommen, dass dem Trader das Geld ausgeht oder eben der Höchsteinsatz erreicht wird. Das Martingale System kann beim Handel mit Binären Optionen schnell das Setzen von hohen Positionsgrößen erfordern, was sich für Kleinanleger mitunter als ungünstig erweisen kann.

Ob sich die Martingale Strategie letztlich bewehrt macht, kann anhand eines Vergleichs von Einsätzen und Gewinnen herausgefunden werden. Der Handel mit Binären Optionen bringt bereits ein Handelsrisiko mit sich. Daher ist es wichtig, dass sich Trader nicht nur mit der Martingalen Strategie auseinandersetzen, sondern sich auch ein Grundlagenwissen über den Handel aneignen. Darüber hinaus sollten Trader einen aktuellen Überblick über das Marktgeschehen haben, um Kursentwicklungen besser einschätzen zu können. Auch die Kursentwicklung des ausgewählten Basiswerts sollte analysiert werden. Mit einer Martingalen Strategie können Verluste geglättet werden. Jedoch muss zuvor die Binäre Option im Wert enden, sodass sich Trader mit der Marktlage und dem jeweiligen Basiswert auseinandersetzen sollten.

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Die Methode, die dem Martingalen System zugrunde liegt, ist einfach zu verstehen. Nach einem Verlust ist der Einsatz zu verdoppeln. Aber hierbei finden sich auch Schwachstellen. Das Handelskonto eines Traders weißt kein unendlich hohes Guthaben auf, sodass der Einsatz nach einer langen Verlust-Serie irgendwann nicht mehr verdoppelt werden kann. Dies kann hohe Verluste nach sich ziehen. Ebenso ist der Einsatz pro Option mit einem Limit versehen.

Für wen eignet sich die Martingale Strategie?

Bei der Wahl der passenden Strategie kommt es auf den jeweiligen Trader an. Gerade Einsteiger können die Martingale Strategie, aufgrund des einfachen Funktionsprinzips, als Möglichkeit sehen. Jedoch geht mit dieser Strategie auch ein hohes Risiko einher, das im schlechtesten Fall den Totalverlust bedeutet. Es kann sich auch für Anfänger durchaus auszahlen, sich mit komplexeren Strategien zu befassen, die sich als fundierter erweisen. Zudem sollten sich Trader die Frage stellen – funktioniert das Martingale System unter Betracht der eigenen Risikobereitschaft? Trader, die bereit sind ein hohes Risiko einzugehen, tendieren eher zur Martingalen Strategie als solche, die weniger risikoreich Handel möchten.

Wenn der Handel mit Binären Optionen durch hohe Einsätze erfolgen soll, kann der Höchsteinsatz pro Option das Martingale System mitunter schnell ausbremsen. Für Trader hingegen, die mit niedrigen Handelssummen Positionen eröffnen, fällt das genannte Problem weniger ins Gewicht. Bei einigen Online-Brokern für Binäre Optionen können Positionen schon ab 1 Euro eröffnet werden. Die Martingale Strategie zeigt sich riskant und für Trader mit einer eher konservativen Vorgehensweise weniger interessant.

Für Trader, die bereit sind ein höheres Risiko einzugehen, kann sich die Martingale Strategie als interessant erweisen. Das Risiko bei der Martingalen Strategie beim Handel mit Binären Optionen liegt im Totalverlust des Einsatzes. Bevor eine neue Position eröffnet wird, sollten sich Trader mit der Kursentwicklung des Basiswerts und den aktuellen Begebenheiten auf dem Markt befassen, sodass besser abgeschätzt werden kann, ob der Kurs des Basiswerts steigen oder fallen wird.

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Martingale Strategie über Demokonto testen

Einige Binäre Optionen Broker zählen zu den kostenlosen Leistungen auch ein Demokonto. Über das Demokonto können Trader den Handel mit Binären Optionen risikolos ausprobieren. Die Einsätze bestehen beim Handel über das Demokonto aus virtuellen Beträgen, sodass kein echtes Geld eingesetzt werden muss. Wie hoch das virtuelle Guthaben ausfällt, hängt von den Leistungen des jeweiligen Brokers ab. Ebenso kann die Nutzung des Demokontos zeitlich begrenzt sein. Wobei es sicherlich auch Demokonten gibt, die nicht mit einer zeitlichen Begrenzung ausgestattet sind.

Bei verschiedenen Brokern ist es zunächst erforderlich sich zu registrieren, bevor das Demokonto kostenlos genutzt werden kann. Wenn sich aus den dargestellten Konditionen und Leistungen des Brokers nicht ergibt, ob das Demokonto tatsächlich kostenfrei ist, sollte der Kundenservice mit dieser Frage kontaktiert werden.

Der Umgang mit den Funktionen der Handelsplattform kann über das Demokonto ausprobiert werden. Hierbei können Trader den richtigen Ablauf bis zum Eröffnen einer Position erlernen, ohne dabei ein Risiko eingehen zu müssen. Hinsichtlich der Martingalen Strategie präsentiert sich ein Demokonto besonders hilfreich, da die Strategie bei einem Verlustfall angewendet werden kann. So können Trader testen, ob sich die Strategie als sinnvoll erweist.

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Ein risikoloser Test, der Martingalen Strategie kann, über das Demokonto umgesetzt werden. Funktioniert das Martingale System oder eben nicht? Wie sich das Risiko der Martingalen Strategie darstellen kann, kann auch über das Demokonto erfahren werden, indem die Strategie angewendet wird. Wer sich nicht sicher ist, ob die Martingale Strategie die passende Strategie darstellt, sollte einen oder mehrere Probeläufe über das Demokonto absolvieren.

Binäre Optionen Broker Vergleich nutzen

Bevor Trader in den Handel mit Binären Optionen einsteigen können, ist ein Broker auszuwählen, der Binäre Optionen als Anlageprodukt anbietet. Beim Blick auf den Markt fällt schnell auf, dass sich die Auswahl an Binäre Optionen Brokern doch recht groß erweist. Daher kann sich ein Vergleich der verschiedenen Broker für Binäre Optionen bezahlt machen. Die Handelskonditionen sollten beim Vergleich im Fokus stehen. Dabei können sich Aspekte wie Gebühren, Mindesteinlage und Basiswertekatalog relevant erweisen. Auch die minimale und maximale Handelssumme zeigt sich hinsichtlich der Martingalen Strategie von Interesse.

Die Regulierung eines Brokers gibt einen Hinweis darauf, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt. Die meisten Binäre Optionen Broker sind im Ausland ansässig. Es sollte bei der Broker-Wahl auf die EU-Regulierung geachtet werden. Viele Broker haben den Sitz auf Zypern, sodass die dortige Finanzaufsichtsbehörde die Cyprus Securities and Exchange Commission (Cysec) für die Regulierung zuständig ist. Um das Handelskonto mit Guthaben zu bestücken, finden sich in der Regel mehrere Zahlungsmethoden zur Auswahl. Dabei sind Kreditkarte und Banküberweisung die gängigsten Zahlungsmethoden, aber auch verschiedene eWallets wie u.a. Skrill und Neteller können sich in der Auswahl finden.

Durch einen Binäre Optionen Broker Vergleich können Trader den richtigen Anbieter ausfindig machen. Wie sich die Auswahl an Zahlungsmethoden darlegt, hängt vom jeweiligen Broker ab. Wer das Martingale System anwendet, benötigt ein entsprechendes Guthaben auf dem Handelskonto, um den Einsatz verdoppeln zu können. Wer sich für die Banküberweisung als Zahlungsmethode entscheidet, muss vergleichsweise länger bis zur Gutschrift warten. Wenn das Guthaben schnell aufgestockt werden soll, können sich eWallets als geeignet zeigen.

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Handelsstrategien für Binäre Optionen

Wer seine Gewinnchancen erhöhen möchte, benötigt eine effektive Strategie. Beim Handel mit Binären Optionen gibt es nicht nur unterschiedliche Handelsarten, sondern auch Strategien. Die hierbei wohl bekannteste Handelsstrategie ist die Trendfolgestrategie. Bei der Trendfolgestrategie setzt der Trader darauf, dass sich ein bestimmter Trend fortsetzt. Das richtige Timing spielt eine wichtige Rolle. Die Position muss zum optimalen Zeitpunkt eröffnet. Auch die Laufzeit muss richtig gewählt werden. Trader sich bei der Trendfolgestrategie mit der Kursentwicklung des Basiswerts befassen, um einschätzen zu können, ob tatsächlich ein Trend besteht und wie lange dieser noch anhält.

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Eine weitere Handelsstrategie zeigt sich in der Volatilitätsstrategie. Wenn Kurse großen Schwankungen unterliegen, kann sich die Volatilitätsstrategie als geeignet erweisen. Um größere Kursschwankungen absehen zu können, müssen die tagesaktuellen Unternehmensnachrichten verfolgt werden. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel die aktuellen Quartalszahlen ausgibt, so kann dies Kursschwankungen nach sich ziehen. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um stark fallende oder steigende Kurse handelt. Wer an volatilen Märkten handeln möchte, kann sich dazu für die Touch-Optionen entscheiden.

Bei der Trendfolgestrategie setzen Trader auf einen eindeutigen Trend. Es gilt, den Trend zu erkennen und das richtige Timing zu erwischen. Große Kursschwankungen bilden die Basis der Volatilitätsstrategie. Die genannten Handelsstrategien können genutzt werden, um die persönliche Strategie für den Handel mit Binären Optionen zu erarbeiten.

Fazit

Bei der Martingalen Strategie kann nicht von einer sicheren Gewinnstrategie gesprochen werden. Es geht darum, Verluste auszugleichen. Dazu ist der Einsatz nach einem Verlust zu verdoppeln. Die Verdoppelung des Einsatzes wird so lange fortgeführt, bis ein Gewinn erfolgt. Die Martingale Strategie bringt das Risiko mit sich, einen Totalverlust des Einsatzes zu erleiden. Darüber hinaus ergeben sich bei der Anwendung im Handel mit Binären Optionen einige Schwachstellen. Gibt der Broker einen Höchsteinsatz vor, kann die Martingale Strategie unter Umständen nicht so lange fortgesetzt werden, bis die Option im Wert endet.

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Hier erfahren Sie, warum Option nicht gleich Option ist und welche unterschiedlichen Basiswerte (Underlyings) Optionen zugrunde liegen können. Zudem möchten wir Ihnen zeigen, dass Optionen über die reine Spekulation hinausgehen, und wie Sie sie zur Absicherung einsetzen können!

Und kennen Sie auch schon den Unterschied zwischen dem amerikanischen und europäischen Optionstyp. Oder, welcher Unterschied zwischen Long und Short besteht? Und was genau versteht man denn unter Long Call, Short Call, Long Put und Short Put?

Außerdem erklären wir Ihnen wie der Preis einer Option zustande kommt, inwiefern er “fair” sein muss und welche Faktoren genau den Optionspreis beeinflussen.

Sind Sie sich auch der “Greeks” bewusst, also der Risiken, die für den Optionshandel spezifisch sind? Erst dann, wenn Sie diese auch wirklich verstanden haben und das Risiko nachvollziehen können, wird es Ihnen möglich sein die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um dieses zu senken.

Selbstverständlich setzen wir uns mit den verschiedenen Handelsstrategien auseinander und stellen Ihnen die populärsten unter ihnen vor. Lernen Sie also Calls und Puts bei Long- und Short-Positionen, Straddle sowie Strangle oder etwa die Spreads kennen. Auch der Optionshandels-Jargon mit Begriffen wie Condor, Iron Butterfly oder IronCondor wird Sie keineswegs mehr überraschen!

Machen Sie sich ebenso schlau, was es mit der Technischen Analyse auf sich hat. Schließlich soll Ihr Einstieg in die Welt des Tradings so smooth wie nur möglich sein.

Bevor Sie mit dem Trading von Optionen beginnen, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Warum möchten Sie Optionen handeln?
  • Welches Ziel möchten Sie erreichen?

Trading mit Echtgeld ist kein Spiel. Sie müssen das Handeln von Optionen nicht nur beherrschen, sondern auch das nötige Mindset mitbringen. Denn erfolgreiches Traden setzt Konsequenz, Mut und ein Ziel voraus. Letzteres sollte anfangs nicht zu hoch gesetzt werden. Bleiben Sie lieber realistisch. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie erst mit der Zeit das nötige praktische Know-how erwerben werden. Üben Sie sich in Geduld und halten Sie sich Ihr Ziel stets vor Augen. Es wird Ihnen dabei helfen, auch in schwierigeren Zeiten am Ball zu bleiben.

Handelsstrategien für 60-Sekunden-Optionen

Die 60-Sekunden-Optionen sind noch relativ neu. Sie werden aber aufgrund steigender Beliebtheit von immer mehr Brokern angeboten. Der Grund für die hohe Nachfrage ist, dass innerhalb einer Minute hohe Renditen erzielt werden können. Jedoch steht dem schnellen Gewinn auch ein hohes Risiko gegenüber, weshalb diese Optionsart nicht ohne eine vernünftige Handelsstrategie gehandelt werden sollte.

In der Regel werden die 60-Sekunden-Trades immer mit den klassischen Call- und Put-Optionen gehandelt. Besonders wichtig ist hier, dass die Einstiegspunkte sehr sorgfältig ausgewählt werden müssen. Dementsprechend sind 60-Sekunden-Optionen auch sehr anspruchsvoll. Es unbedingt notwendig, dass die folgende Punkte beachtet werden:

  • Um 60-Sekunden-Optionen erfolgreich handeln zu können, muss der Markt sehr volatil sein. Ebenso muss die Geschwindigkeit der Preisveränderungen (Momentum) eine bestimmte Qualität aufweisen. Stillstehende Märkte sollten vermieden werden.
  • Bevor in den Handel eingestiegen werden kann, muss der passende Basiswert ausgewählt werden. Dieser sollte genauestens analysiert werden. Besonders geeignet für 60-Sekunden-Optionen sind Währungspaare, denn der Devisenmarkt unterliegt meist sehr starken Schwankungen.
  • Gute Einstiegspunkte finden sich bei intakten Trends, die sich durch steigende/fallende Kurshochs/Kurstiefs in einem kurzen Zeitraum abbilden. Ebenso sind Trendausbrüche gute Einstiegspunkte. Der Markt muss aber ständig beobachtet werden und es erfordert eine blitzschnelle Reaktion.
  • Häufig sind Aufwärtstrends wesentlich stabiler als Abwärtstrends. Jedoch bilden Währungspaare hier eine Ausnahme, denn beispielsweise für das Währungspaar EUR/USD bedeutet ein Aufwärtstrend auch gleichzeitig den Abwärtstrend für das Währungspaar USD/EUR.
  • Empfehlenswert ist es, immer mit einem Minutenchart zu arbeiten. Häufig wird ein Trend in dem Chart durch drei aufeinanderfolgende Kurshochs/Kurstiefs identifiziert. Wird die dritte Kerze über-/unterschritten, kann der Trend als bestätigt angesehen werden.

Günstige Einstiegszeitpunkte finden

Beim 60-Sekunden-Handel müssen Trader das Momentum stets auf ihrer Seite haben. Daher eigenen sich vor allem Kursausbrüche als Handelsstrategie, und zwar egal, ob der Kurs steigt oder fällt, denn schließlich können mit Call- und Put-Optionen in beide Richtungen gehandelt werden. Nicht nur das Timing muss beim Traden perfekt sein, sondern auch die Schnelligkeit muss gegeben sein, da sich Ausbrüche häufig explosionsartig vollziehen und deshalb nicht einfach zu handeln sind.

Des Weiteren können die kurzfristigen Optionen auch mit Trendfortsetzungsmustern gehandelt werden, wie im Chart unten dargestellt. Hier wird der Aufwärtstrend im Währungspaar GBP/USD nach einer Seitwärtsphase fortgesetzt. Dass hiernach der Kurs weiter steigt, ist sehr wahrscheinlich.

Eine weitere Möglichkeit, um einen guten Einstiegszeitpunkt zu finden, besteht in einer umfassenden Technischen Analyse, die aber nur für erfahrene Trader geeignet ist. Hierzu ist es notwendig, eine professionelle Chartsoftware zu nutzen, da bei vielen Brokern die folgenden Einstellungen nicht möglich sind:

  • 1-Minuten-Chart mit Heikin Ashi Candles
  • Bollinger Bands (20, 2)
  • Moving Average (31)
  • RSI
  • Directional Movement +DI/-DI (6)

Wenn diese Einstellungen vorgenommen wurden, muss abgewartet werden, bis sich folgende Signale zeigen:

  • Sollten die Heikin Ashi Candles das obere oder das untere Bollinger Band berühren, so kann dies auf eine Trendwende hinweisen. Es wird nur bei einer Trendwende gehandelt.
  • Wenn die +DI-Linie von unten die –DI-Linie kreuzt, wird eine Call-Option gebucht, und wenn die –DI-Linie von unten die +DI-Linie durchbricht, kann eine Put-Option gesetzt werden.
  • Wichtig ist, dass der Moving Average des RSI von oben die 70er Grenze (Put) oder von unten die 30er Grenze (Call) durchbricht oder berührt. Zudem sollten sich mindestens zwei Heikin Ashi Candles gebildet haben. Dabei wird der Trend umso stärker, je mehr sich die Candles ohne Schatten formen.

Für wen sind die 60-Sekunden-Optionen geeignet?

Der Handel mit Binären Optionen ist hochspekulativ und sehr risikoreich. Durch die extrem kurze Laufzeit von 60-Sekunden-Optionen wird dieses Risiko noch gesteigert. Aus diesem Grund ist diese Handelsart für Anfänger völlig ungeeignet. Wer sich ohne das erforderliche Fachwissen und ohne Vorbereitung in den Handel stürzt, der kann sein Geld auch gleich im Casino verzocken. Es ist zwar durchaus möglich, Gewinne bei Turbo-Optionen zu erzielen, jedoch bedarf es hier einer umfangreichen Handelserfahrung, einer gut ausgearbeiteten Handelsstrategie und einem guten Broker für Binäre Optionen.

Fazit

Die 60-Sekunden-Optionen versprechen sicherlich einen gewissen Nervenkitzel, sind aber sehr anspruchsvoll und risikoreich. Nur sehr erfahrenen Tradern ist es möglich, hier den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden, um tatsächlich Gewinne zu erzielen. Problematisch ist, dass viele Chart-Formationen innerhalb einer Minute nicht so verlässlich funktionieren wie bei mittel- oder langfristigen Optionen. Grundsätzlich sollte nur in den 60-Sekunden-Handel eingestiegen werden, wenn die Märkte sehr volatil sind. Erfolgsversprechend sind lediglich Ausbrüche und Trendfortsetzungsmuster. Aber auch diese müssen Trader perfekt beherrschen, weshalb die Turbo-Optionen für Anfänger nicht geeignet sind.

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