Chartanalyse ermöglicht – Binäre Optionen 2020

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Contents

Binäre Optionen Charts 2020: Tipps zur Chartanalyse für Anfänger

Für einen erfolgreichen Handel ist die binäre Optionen Chart-Analyse ein wesentlichstes Tool für Anleger. Ohne Chart-Analyse ist der Handel mit binären Optionen ein Glücksspiel. Erst die Interpretation der Kursentwicklung ermöglicht es, eine Kursprognose abzugeben, welche den Anspruch hat, Erfolg versprechend zu sein. Bestandteil der Handelsplattformen sind auch die entsprechenden Tools, um die Kursverläufe zu analysieren.

Dabei kann auch der Zugriff auf historische Daten sinnvoll sein. Konjunkturelle Zyklen oder Vorkommnisse in der Wirtschaft wiederholen sich. Der Abgleich früherer Kursverläufe aufgrund eben dieser Vorkommnisse lässt durchaus einen Schluss darauf zu, wie sich ein bestimmter Basiswert in dem aktuellen Marktumfeld verhalten wird.

Inhalt:

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  • 1.) Unterschiedliche Binäre Optionen Charts erleichtern die Interpretation
  • 2.) Die standardisierten Handelsplattformen
  • 3.) Diese 3 Fakten gilt es zu beachten
  • Echtzeitcharts
  • Demokonten zum Vergleich
  • Die Ausbildungsangebote der Broker nutzen
  • 4.) Echtzeitcharts können als Qualitätsmerkmal dienen
  • Verwandte Artikel – Dies könnte Sie auch interessieren
  • 1.) Unterschiedliche Binäre Optionen Charts erleichtern die Interpretation

    Binäre Optionen Charts existieren in unterschiedlichen Ausprägungen. Am häufigsten werden bei der Analyse Liniendiagramme verwendet. Der Vorteil dabei ist, dass Unterstützung und Widerstand am leichtesten abzulesen sind. Andere Broker bietet darüber hinaus noch Candlestick-Charts an. Über die Zusatzfunktion „Professional Chart Pop-up“ können weitere Tools genutzt werden, die das Standardtool deutlich aufwerten.

    IQ Option stellt verschiedene binäre Optionen Charts zur Verfügung.

    Trendlinien bieten dabei die beste Möglichkeit, über die Binäre Optionen Chart-Analyse den richtigen Handelszeitpunkt zu ermitteln. Dabei ist es natürlich entscheidend, für welche Handelsart sich die Trader entscheiden. Die binäre Optionen Chart-Analyse von den meisten Brokern wird jedem, auch einem professionellen Anspruch, gerecht. Eine Plattform konnte man früher übrigens über das Demokonto ohne Anmeldung und Einzahlung ausgiebig testen, allerdings steht das Angebot mittlerweile nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen können Trader jedoch auf das Demokonto von IQ Option ausweichen.

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    Vergleicht man die breite Masse der Handelsplattformen in Bezug auf ihre Livecharts mit den Tools der FX- und CFD-Anbieter, muss man einräumen, dass diese sehr viel präziser und differenzierter aufgestellt sind und sehr viel mehr Analysemöglichkeiten bieten. Es hat sich daher in der Vergangenheit bewährt, die binäre Optionen Live Charts durch ein Demokonto bei einem Forex- oder CFD-Broker zu ergänzen. Diese Kombination ermöglicht die beste Vorbereitung auf den Handel. Alternativ können sich Anleger auch die Software MetaTrader 4 oder 5 auf den eigenen PC herunterladen und die dort zur Verfügung stehenden Hilfsmittel nutzen.

    Fazit: Die verschiedenen Broker bieten die Binäre Optionen Charts in unterschiedlichen Aufmachungen an. Diese reichen von Liniendiagrammen bis hin zu Candlestick-Charts. Wichtig ist hier dass der Trader damit umzugehen weiß. Prinzipiell sind Forex- und CFD-Anbieter derzeit auf diesem Gebiet noch besser aufgestellt, weshalb das Eröffnen eines Demokontos in Betracht gezogen werden sollte.

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    2.) Die standardisierten Handelsplattformen

    Drei Handelsplattformen werden von den meisten Brokern angeboten, eigene Entwicklungen stehen eher im Hintergrund. Bei diesen Plattformen handelt es sich um TradoLogic, SpotOption und TechFinancials, die über die wichtigsten Binäre Optionen Charts verfügen. Die Plattformen sind jedoch auf die jeweiligen Broker zugeschnitten und bieten je nach Anbieter ein größeres oder kleineres Spektrum an notwendigen Tools.

    Linien als Hilfsmittel nutzen

    Bei der Chart-Analyse hat sich die Betrachtung der Höchst- und Tiefstkurse für längerfristige Trades empfohlen. Tipps zur Binäre Optionen Chart-Analyse laufen für Einsteiger häufig darauf hinaus, dass zunächst ein Trend definiert wird. Dazu eignen sich am besten Liniendiagramme, welche Kursausreißer grafisch optimal darstellen. Bei der Chart-Analyse ergibt sich im Grunde die anstehende Handelsstrategie von selbst. Wird ein Trend definiert, kann dieser durchaus als Grundlage für einen Trade dienen. Zeigt die Chart-Analyse einen Seitwärts-Trend, ist die Frage, ob sich ableiten lässt, in welche Richtung der nächste Kursausschlag erfolgt.

    In diesem Fall bietet sich eine 60-Sekunden-Option an, da Kursausschläge in der Regel sehr kurzfristig erfolgen, es daher auch erforderlich machen, dass Trader über einen längeren Zeitraum die Kursentwicklung verfolgen. Neueinsteiger sollten auf jeden Fall in die Zeit investieren, derer es bedarf, um sich mit den Handelsplattformen und den unterschiedlichen Analysetools ausführlich zu beschäftigen. Schließlich hängt der Erfolg eines Trades zum großen Teil davon ab, dass die Interpretation des Charts richtig ist.

    Fazit: Neben dem MetaTrader gibt es derzeit drei große standardisierte Handelsplattformen, den TradoLogic, den SpotOption und den TechFinancials. Diese bieten je nach Broker eine unterschiedlich Anzahl an zusätzlichen Chart Tools, welche einem Interpretationen, Analysen und Prognosen erleichtern sollen.

    3.) Diese 3 Fakten gilt es zu beachten

    Echtzeitcharts

    Die meisten Broker auf dem Markt bieten 60-Sekunden-Optionen an, einige sogar 30-Sekunden-Optionen. Je kürzer die Intervalle, umso wichtiger ist es, dass die Binäre Optionen Charts ohne Verzögerungen die tatsächlichen Kurse wiederspiegeln. Gleiches gilt, wenn die Möglichkeit besteht einen Trade vorzeitig abzubrechen, sobald sich der prognostizierte Trend gegenläufig entwickelt. Oft entscheiden Sekunden, ob sich die Option noch im Geld befindet oder nicht. Ähnlich sieht es bei One Touch- oder Boundary-Optionen aus, die innerhalb gesetzter Grenzen verbleiben müssen, damit der Trader profitieren kann.

    Hier sind verzögerte Charts besonders ärgerlich. Leider werden Verzögerungen erst mit Beendigung der Trades sichtbar. Abhilfe können Charts anderer Anbieter schaffen, die parallel auf dem Bildschirm mitlaufen. Zudem kann es sich gelegentlich auch lohnen den Anbieter für Telekommunikationsdienstleistungen zu wechseln oder einen anderen Internetzugang zu wählen. Diese können einen erheblichen Einfluss auf die Wiedergabe von Chart-Analysen und Übertragungen von Optionen haben.

    Demokonten zum Vergleich

    Viele Broker bieten Demokonten an um sowohl Neukunden einen Einblick auf ihre Handelsplattformen zu gewähren und Bestandskunden die Möglichkeit zu eröffnen neue Strategien ohne Risiko auszuprobieren. Zudem können mit Hilfe der Demokonten die Charts mehrerer Anbieter verglichen werden. Selbst minimale Verzögerungen können auf diesem Weg identifiziert werden. Es muss lediglich die Möglichkeit gegeben sein mehrere Fenster nebeneinander öffnen zu können um den direkten Vergleich zu haben.

    Die Ausbildungsangebote der Broker nutzen

    Natürlich ist es mit einem Blick auf ein Chart nicht getan. Die Interpretation der Charts bedarf Erfahrung und weiterer Kenntnisse. Hier können die Ausbildungsangebote der Broker helfen. Diverse Broker bieten Video-Einführungen für ihre Plattformen an. Hier werden zahlreiche Tools vorgestellt, die bei der Chart-Analyse genutzt werden können.

    Unter anderem auch das allseits beliebte Tool der Bollinger Bands. Sie helfen bevorstehende Kursausschläge frühzeitig zu erkennen. Wird der MetaTrader vom Broker angeboten, können auch zahlreiche Trainingsvideos auf YouTube gefunden werden – Auch in deutscher Sprache. Des Weiteren bietet zum Beispiel der Broker Binary.com wöchentliche Trading Seminare auf seiner Webseite kostenlos an. Hier kann neben einer Analyse der Charts auch der richtige Umgang mit den Wirtschaftsnachrichten geübt werden. Weitere Informationen lassen sich im Binäre Optionen Forum beschaffen.

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    Fazit: Für ein erfolgreiches Traden ist es wichtig Charts in Echtzeit zur Verfügung zu haben um genaue Analysen vornehmen und sekundenschnell reagieren zu können. Sollte der erwählte Broker nicht über ein entsprechendes Chart Tool verfügen, können Demokonten bei anderen Brokern weiterhelfen. Zudem bieten einige Broker Ausbildungsprogramme an, die dem unerfahrenen Trader die Funktionen und weiteren Tools der Binäre Optionen Charts nahebringen.

    4.) Echtzeitcharts können als Qualitätsmerkmal dienen

    Die Broker bieten Charts in verschiedenen Aufmachungen an. Grundsätzlich ermöglichen Forex- und CDF-Broker ihren Kunden derzeit noch differenziertere und professionellere Chart Tools als die reinen Binären Optionen Broker. Grundsätzlich gilt es darauf zu achten, dass Echtzeitcharts zur Verfügung stehen um frühzeitig reagieren zu können. Einige Broker bieten sogar Schulungen zur Nutzung der Chart Tools als eines der wichtigsten Hilfsmittel im Bereich der Binären Optionen an.

    Dadurch steht einem erfolgreichen Trade mit Hilfe sorgfältig prognostizierter Trends nicht mehr viel im Weg. Ein Broker, welcher mit seiner Handelsplattform ein hervorragendes Charttool zur Verfügung stellt, ist IQ Option. Hier stehen neben diversen Analysetools auch zahlreiche Indikatoren für den Handel, der jedoch auch stets mit Risiken verbunden ist, zur Verfügung. Mit Hilfe der Echtzeitcharts, welche ebenfalls von IQ Option angeboten werden, lassen sich Trends hervorragend erkennen und erfolgreich handeln.

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    Chartanalyse für binäre Optionen

    Wer binäre Optionen handeln möchte, sollte hierfür eine Chartanalyse durchführen. Wir empfehlen zu diesem Zweck verschiedene Broker:

    • IQ Option bietet eine eigens entwickelte Handelsplattform an, die sich für die technische Analyse hervorragend eignet. Sie bringt alle Tools wie beispielsweise Indikatoren mit, Trader arbeiten hier mit echten ProfiCharts.
    • ProfiCharts gibt es auch bei IQ Option und Finmax.
    • Wer den MT4 für die Chartanalyse nutzen möchte, ist bei BDSwiss und Binary.com gut aufgehoben. Bei BDSwiss können die Trader auch Forexwerte und CFDs handeln.
    • Ein kostenloses unbegrenztes Demokonto, das den Test der Analyse und des Handels ermöglicht, ist bei IQ Option und bei Finmax zu finden. BDSwiss bietet dieses Konto nur für den Forexbereich an.

    Grundsätzliches zur Chartanalyse bei den Binärbrokern

    Es gibt noch nicht viele Broker mit wirklich guten Analysetools, daher haben wir die entsprechenden Anbieter genannt. Das hat auch seinen Hintergrund: Binäre Optionen werden anders gehandelt als die sonstigen Assets und Derivate. Es gibt keine Kaufstopps und kein Stopplossmanagement. Diese Methoden erzwangen aber bisher die technische Chartanalyse. Da binäre Optionen nur eingebucht werden und der Trader dann auf ihren Ablauf wartet, war man bei vielen Brokern zunächst der Auffassung, dass eine vollumfängliche Chartanalyse nicht so wichtig ist. Doch inzwischen setzt sich die Erkenntnis durch, dass diese auch bei binären Optionen sehr wertvoll ist. Einige Fachleute der heute anzutreffenden Broker – so die Mitarbeiter bei IQ Option – kamen aber aus dem Bereich des Forex- und CFD-Tradings. Dort sind die Analysetools traditionell sehr hoch entwickelt. Also stellen wir heute den Trend fest, solche Tools auch in Plattformen für binäre Optionen zu implementieren. Zu beachten ist allerdings, dass beim schnellen Einbuchen einer Binäroption vom Smartphone aus die echte, umfassende Chartanalyse an ihre Grenzen stößt – dazu ist das Display zu klein. Ohne Kauf- und Verlustbegrenzungsstopps ist sie auch nicht so zwingend wie im Forex- und CFD-Bereich. Dennoch hilft sie den Tradern bei ihren Handelsentscheidungen.

    Anwendung der Chartanalyse beim Binärhandel

    Trader müssen vor jedem ihrer Schritte das große Bild anschauen. Nur so können sie sich ein Urteil zum Geschehen bilden. Bei IQ Option beispielsweise sind die Tools dementsprechend praktikabel aufgebaut. Der Trader kann zunächst das übergreifende Bild auf einer höheren Zeitebene betrachten, um dann eine Analyse für den geplanten Zeitraum seiner Option vorzunehmen. Dabei ist zu beachten, dass es in diesem Zeitraum einen Trend geben sollte. Nur so kann die binäre Option einen Gewinn erzielen. Ein Trend lässt sich feststellen: Wenn mehrere Candlesticks oder OHLC-Stäbe eine Bewegung in eine Richtung aufzeigen, besteht zunächst einmal die prinzipielle Wahrscheinlichkeit, dass dieser Trend sich fortsetzt. Es gibt hierfür den charttechnischen Ansatz, dass ein Einstieg beim Überschreiten des zweiten oder dritten Hochs/Tiefs in eine Richtung erfolgen kann. Der Einstieg ist auch nach Rücksetzern möglich. Sollte ein etablierter Trend vorliegen, den wir nach dem vierten Stab in eine Richtung feststellen, ist es möglich, bis zum zweiten Rücksetzer neu in diese Richtung einzusteigen. Wer Candlesticks als Chartdarstellung verwendet, kann sehr gut anhand bestimmter Formationen feststellen, ob sich der Trend seinem Ende nähert oder gar in diesem Moment kippt. Kaufsignale ergeben sich des Weiteren beim Über-/Unterschreiten bestimmter signifikanter Punkte wie eines Hochs/Tiefs der letzten Tage (bis zu drei Tage zurück) oder der letzten Stunden, wenn der Trader eine kürzere Laufzeit wählt.

    Beispiel für die Anwendung der Chartanalyse bei Binäroptionen

    Viele Trader möchten einfache binäre Call- oder Put-Optionen über die Laufzeit eines Tages buchen. Als Basiswert kann sich unter anderem der deutsche Leitindex Dax eignen. Am Morgen nach der Börseneröffnung befindet der Trader darüber, ob der Dax am begonnenen Handelstag steigen oder fallen dürfte. Hierzu dienen als Anhaltspunkte die Charts der letzten Woche und des letzten Monats oder Quartals. Auch der Jahreschart kann noch sehr wertvoll sein. Des Weiteren empfiehlt es sich, zusätzlich zur technischen Chartanalyse fundamentale Ereignisse zu beachten. Das können beispielsweise Zinsentscheidungen von Zentralbanken, die Veröffentlichung von Quartalszahlen großer Unternehmen oder Veränderungen in verschiedenen fundamentalen Indizes sein (Einkaufsmanager, Verbraucherpreise etc.). Es gilt allerdings zu beachten, dass beim Daytrading diese Informationen lediglich “gut zu wissen” sind, für eine ausführliche Auswertung hat der Trader keine Zeit. Wer hingegen binäre Optionen länger hält, was bei vielen Brokern möglich ist (selbst über Wochen und Monate), sollte sich näher mit dem fundamentalen Geschehen befassen. Bei der rein technischen Chartanalyse leitet der Trader jedoch den größten Teil seiner Handelsentscheidungen allein aus dem Chart ab. Im vorliegenden Beispiel wäre zu beachten:

    • Bilden die Tagescharts im Drei-Monate-Chart einen Trend?
    • Wo gibt es Punkte des Übersteigens von Tageshochs-/tiefs?
    • Wie ist die Volatilität beschaffen?

    In der Nähe eines signifikanten Einstiegspunktes – beispielsweise vor dem Hoch eines der letzten drei Tage – wartet der Trader im Intradaygeschehen ein Einstiegssignal ab. Dieses besteht aus drei (alternativ, aber unsicherer: zwei) bullishen Zehn-Minuten-Stäben. Es kann sich auch um Fünf-Minuten-Stäbe handeln, doch je kürzer die gewählte Zeiteinheit ist, desto schneller kann der gewählte Trend enden. Wenn das Intraday-Signal erreicht wird, bucht der Trader die binäre Call-Option ein.

    Wie man Charts richtig liest und analysiert, werden wir in den nächsten Artikeln ausführlich erläutern.

    60 Sekunden Trades: Strategie zu Binäre Optionen

    Die Binäre Optionen 60 Sekunden Trades haben eine noch relativ junge Geschichte, werden aber aufgrund der großen Nachfrage von vielen Brokern angeboten. Die Attraktivität für sehr kurzfristig orientierte Binäre Optionen Trader liegt ganz klar in der Chance, innerhalb von nur einer Minute 60% bis 80% Rendite zu erzielen. Lesen Sie unsere Erfahrungen mit 60 Sekunden Trades und sehen Sie, welche Strategien man anwenden kann, um seine Chancen im Kurzfristhandel zu erhöhen.

    Diese Inhalte werden im Folgenden näher betrachtet:

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    Was ist der 60 Sekunden Handel mit binären Optionen?

    Die 60 Sekunden Trades sind fast immer der klassische Call/Put-Handel mit binären Optionen, bei dem der Trader einfach festlegt, ob die Kurse während der Laufzeit der binären Option steigen (Call) oder fallen (Put) werden. Bei 60 Sekunden Trades ist die Laufzeit genau auf eine Minute begrenzt, sodass Freunde von ultra-kurzfristigen Spekulationen mit hohen Renditechancen voll auf Ihre Kosten kommen.

    Auf der Handelsplattform des vor allem im deutschsprachigen Raum sehr bekannten Brokers IQ Option können mit 60 Sekunden Trades hohe Rendite erzielt werden. Rendite kommt bekanntlich nicht ohne Risiko, deshalb sollte man die Einstiegspunkte sehr gewissenhaft wählen. Liegt man nämlich falsch, so geht der vorab frei gewählte Einsatz verloren. Bei IQ Option kann bereits ab 1 Euro bzw. Dollar im Binäre Optionen 60 Sekunden Modus gehandelt werden, sodass man sich auch mit geringen Einsätzen an den Kurzfristhandel herantasten kann.

    Fazit: 60 Sekunden Optionen werden meistens im klassischen Call/Put-Handel angeboten.

    60 Sekunden Handel Strategien

    Der Handel mit derartig kurzlaufenden Optionen ist sehr speziell und hochspekulativ, dementsprechend sollte man dabei folgende Punkte beachten. Zunächst ist es unbedingt erforderlich, dass Bewegung im Markt ist, da sich der Kurs innerhalb von nur 60 Sekunden in die prognostizierte Richtung bewegen muss.

    Momentum-Ausbrüche aus Seitwärtsphasen

    Darüber hinaus muss man das Momentum auf seiner Seite haben. Sehr gut eignen sich daher Ausbrüche als Strategie für 60 Sekunden Trader, egal ob der Markt nach oben oder unten tendiert – mit Call- bzw. Put-Optionen können schließlich beide Marktrichtungen gehandelt werden. Im folgenden Chart ist ein Ausbruch aus einer Seitwärtsphase im Währungspaar AUD/USD dargestellt. Hier kann man mit einer Put-Option auf fallende Kurse setzen und hat dabei die Wahrscheinlichkeit auf seiner Seite, allerdings muss das Timing perfekt sein. Wichtig ist auch die Schnelligkeit bei der Ausführung des Trades. Gerade Ausbrüche vollziehen sich oft explosionsartig und sind nicht einfach zu handeln. Dafür winken im Erfolgsfall aber auch extrem hohe Renditen. Im Gegensatz zu langfristigen Trades mit einer Binäre Optionen Strategie geht es hier um Geschwindigkeit.

    Trendfortsetzungsmuster

    Ein fast noch besserer Tipp für 60 Sekunden Trades sind klassische Trendfortsetzungmuster wie im Chart hier unten dargestellt. Ein Aufwärtstrend in Gold wird nach einer kurzen Seitwärtsphase fortgesetzt. Die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse ist hierbei relativ hoch und kann mit einer Call-Option genutzt werden.

    Der Trade verläuft in diesem Fall erfolgreich (der Trend setzt sich wie erwartet fort) und es werden 70% Rendite innerhalb von 60 Sekunden erzielt.Profi-Trader nutzen derartige Muster durch die Ladder-Strategie noch besser aus. Hier werden mehrere Positionen in Reihe geschaltet und lösen sich gegenseitig aus. Erst wenn eine Option nicht mehr im Geld endet, werden keine neuen Positionen mehr eröffnet. Dieses Vorgehen ist so beliebt, dass es von vielen Brokern inzwischen sogar schon als Ladder-Option angeboten wird, die das automatische Eröffnen von mehreren Optionen hintereinander ermöglicht.

    Auf jeden Fall muss man sich im 60 Sekunden Handel immer bewusst sein, dass Chart-Formation im derartig kurzfristigen Zeitrahmen nicht ähnlich verlässlich funktionieren wie bei langfristigen Engagements. Mit folgenden Binäre Optionen 60 Sekunden Tipps kann man allerdings seine Chancen erhöhen:

    • nur dann handeln, wenn ausreichend Bewegung im Markt ist
    • volatile Basiswerte wie Gold oder Öl sind beispielsweise interessant für den 60 Sekunden Handel
    • der Handel in orientierungslosen Märkten sollte vermieden werden, dagegen sind Trendfortsetzungmuster und Ausbrüche sehr erfolgsversprechend.

    Wer sich über das Risiko im Klaren ist, kann mit dem Binäre Optionen 60 Sekunden Handel innerhalb von nur einer Minute extrem hohe Renditen erzielen – Nervenkitzel garantiert!

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    Binäre Optionen 60 Sekunden Tipps

    • Moneymanagement als Schlüssel zum Erfolg:

    Der wohl größte Fehler, den Einsteiger in den Handel mit binären Optionen machen, ist, das Binäre Optionen Risikomanagement zu vernachlässigen. Gerade beim Handel mit den kurzfristigen Optionen kann dies jedoch ein kurzes Vergnügen sein. Wer seinen Einsatz hier nicht kontrolliert, hat möglicherweise innerhalb kürzester Zeit sein gesamtes Kapital verloren.

    Deswegen sollten Trader immer die wichtigsten Grundregeln beherzigen:

    • Lange Verlustserien müssen einkalkuliert werden, ohne dass die Liquidität zu sehr verloren geht.
    • Der Verlust des je Trade eingesetzten Kapitals sollte niemals schmerzen.

    Daraus folgt, dass in der Regel niemals mehr als 10 Prozent des Gesamtkapitals in einem Trade eingesetzt werden sollten. Als noch besser gelten 5 Prozent.

    Turbooptionen sind selbst für erfahrene Trader auch psychologisch durchaus herausfordernd. Die menschliche Psyche hat immer das Bedürfnis, Verluste auszugleichen und geht dafür mehr Risiko ein. Wer diesen Fallstrick nicht kennt und sich strikt an sein Moneymanagement hält, wird mit großer Wahrscheinlichkeit schlechte Entscheidungen treffen, die Frustration und den Gesamtverlust zur Folge haben können.

    • Binäre Optionen-Strategie nutzen

    Nicht nur das Moneymanagement sollte beim binäre Optionen 60 Sekunden Handel einen geeigneten Rahmen geben. Ebenso wichtig ist es, die einzelnen Einsätze zu standardisieren. Das Moneymanagement sollte festlegen, wie hoch ein Einsatz ist und wie viele Positionen maximal eröffnet werden, die Strategie bestimmt hingegen, wann ein Trader eine Position eröffnet. Es legt also die Bedingungen dafür fest und orientiert sich dabei in der Regel vor allem an Handelssignalen.

    Wer einer Strategie im Handel mit binären Optionen folgt, hat den großen Vorteil, dass er auf diese Weise ebenfalls seine eigene Psyche austricksen kann und den menschlichen Fehler fast völlig ausschließt. Dokumentiert er dann noch seine Erfolge und Misserfolge in einem Trading-Tagebuch, kann er seine Strategie auf dieser Grundlage bewerten und verbessern. Wer einfach loshandelt, hat dazu überhaupt keine Möglichkeit. Wer nicht nach bestimmten Vorgaben handelt, kann auch nicht entscheiden, welche Faktoren zum Erfolg führen und welche nicht. Deswegen ist es so wichtig, eine Strategie zu nutzen. Die Dokumentation erfordert zwar auch mehr Aufwand, allerdings ist dies die einzige Möglichkeit, die Erfolgsquote bei kurzfristigen Optionen zu erhöhen.

    Bei kurzfristigen binären Optionen ist das Wissen über den Basiswert eher von untergeordneter Struktur. Wichtiger ist es, die Chartanalyse zu beherrschen. Die meisten Trader versteigen sich allerdings auf ein oder zwei Märkte. Dies ist auch durchaus sinnvoll bei mittel- bis langfristigen Anlagehorizonten. Laufen die binäre Optionen 60 Sekunden lang, ist Marktkenntnis jedoch nicht entscheidend. Trader müssen hierbei nur den Wirtschaftskalender im Auge behalten, damit sie keine wichtigen Termine verpassen und ihre Trades nach bedeutenden Nachrichten ausrichten können. Unabhängig davon ist es jedoch sinnvoll, nicht die Basiswerte zu handeln, die am bekanntesten sind.

    Auf dem IQ Option Demokonto 60 Sekunden Trades testen.

    Stattdessen sollten die Marktbedingungen möglichst gut zur gehandelten kurzfrist Strategie passen. Es lohnt sich also auch, außerhalb der üblichen Basiswerte nach interessanten Chancen Ausschau zu halten. Übertreiben sollten Trader dies jedoch auch nicht. Sonst besteht die Gefahr, dass sie überhaupt keine Chancen mehr wahrnehmen, weil sie sich nicht richtig festlegen können, oder diese auf der Suche nach anderen Assets verpassen.

    Der Handel mit binären Optionen gilt ohnehin als hochspekulativ. Das Risiko wird durch die extrem kurzfristige Laufzeit von Turbooptionen noch weiter gesteigert. Deswegen ist es wichtig, sind langsam an das Thema und diese Art von Finanzprodukt heranzutasten. Die optimale Vorgehensweise wäre:

    1. Einlesen: Lernen Sie zu erst alles Wissenswerte, machen Sie sich über verschiedene Strategien und Broker schlau. Lernen Sie zumindest die Grundzüge der Chartanalyse und informieren Sie sich über das Verhalten von Märkten. Auch die psychologischen Grundlagen des Tradings sind wichtig.
    2. Demokonto: Nun erfolgt das erste Anwenden des Wissens im Rahmen eines kostenfreien Demokontos. Ein solches wird von vielen binären Brokern angeboten. Bedauerlich ist allerdings, dass diese in der Regel zeitlich oder hinsichtlich des Spielguthabens begrenzt sind. Es ist also häufig notwendig, mehrere Demokonten bei unterschiedlichen Anbietern zu eröffnen. Der Vorteil: Auf diese Weise lernen Sie verschiedene Options Broker und Handelsplattformen kennen und finden so den besten Broker für Sie.
    3. Einstieg in den Handel: Da 60 Sekunden Optionen noch etwas schwerer zu handeln sind, empfiehlt es sich, den Handel zuerst mit längerfristigen binären Optionen zu Beginnen. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist gekommen, wenn Sie es schaffen, im Demokonto mehrere Trades lang in der Gewinnzone zu bleiben und auch wissen warum. Wer im Demokonto nicht ein paar wichtige Fehl-Trades zu verzeichnen hatte, muss mit großer Wahrscheinlichkeit noch mehr über den Handel mit binären Optionen lernen, bevor er Echtgeld investieren sollte.

    Dieser Schritt ist allerdings nicht obligatorisch. Wer sich von Anfang auf Turbooptionen konzentrieren möchte und dies im Vorfeld weiß, muss nicht zwangsläufig den Handel mit längeren Zeiträumen ausprobieren. Er reagiert zudem häufig anders. Es lohnt sich allerdings alleine schon deswegen mit längerfristigen Optionen zu beginnen, weil Einsteiger hier mehr Zeit für Entscheidungen haben und so ihre Entschlussfähigkeit verbessern können.

    1. Binäre Optionen 60 Sekunden: Wer auch mit langfristigeren Optionen keine Probleme hat, kann mit dem Handel von 60 Sekunden Optionen beginnen. Auch wenn 60 Sekunden der bekannteste Zeitrahmen von binären Optionen ist, bedeutet dies nicht, dass Trader sich darauf versteifen müssen. Laufzeiten von zwei oder fünf Minuten können unter Umständen besser geeignet sein. Genauso ist es umgekehrt bei vielen binären Brokern möglich, 45 Sekunden, 30 Sekunden oder sogar 15 Sekunden-Optionen zu handeln.

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    60 Sekunden-Optionen: Tricks

    1. Zeitfenster im Auge behalten

    Das Zeitfenster ist beim Handel mit binären Optionen immer wichtig. Trader dürfen nicht vergessen, dass der 60 Sekunden-Handel extrem kurzfristig ist. Außerhalb von binären Optionen spielt dieser Zeitrahmen mit Ausnahme von Scalping-Strategien kaum eine Rolle. In jedem Fall tauchen in den Analysen und Prognosen von Wirtschaftsexperten immer nur Einschätzungen für den mittel- bis langfristigen Verlauf auf. Nur sehr selten bieten Analysen deswegen Informationen, die für den Handel mit Turbooptionen genutzt werden können.

    Genauso wichtig ist es, bei der Chartanalyse einen sinnvollen Zeitrahmen zu wählen. Ein Kursverlauf der letzten drei Jahre wird möglicherweise die schönsten Bollinger-Bänder zeigen, die die Welt jemals gesehen hat – für den kurzfristigen Handel ist dies dennoch kein ausreichendes Kaufsignal. Hier sind wesentlich kürzere Zeiträume zu betrachten.

    1. Binäre Optionen Tools nutzen

    Selbst die besten binären Broker haben in der Regel eine entscheidende Schwachstelle: Die Binäre Optionen Plattformen bieten nicht genügend Analysewerkzeuge und die Darstellungen sind in der Regel nicht all zu sehr auf die persönlichen Bedürfnisse einzurichten. Deswegen ist es unabdingbar, Tools zu nutzen, die eine umfangreichere Chartanalyse erlauben.

    Im Internet gibt es vor allem im Rahmen des Forex-Handels viele Möglichkeiten, kostenlos bessere Analysewerkzeuge zu erhalten, die sich auch für den Handel mit binären Optionen eignen. Sie werden zum Beispiel im Rahmen von kostenlosen Demokonten bei FX-Brokern bereitgestellt. Auch der MetaTrader ist eine gute Alternative.

    Allerdings müssen Trader hier darauf achten, dass die Kurse auch tatsächlich genutzt werden können. Hängen die Charts im Analyse-Tool beispielsweise hinterher oder nutzen eine andere Quelle als beim binären Broker, sind sie für den Handel bei diesem Broker nutzlos.

    Vielen Einsteigern ist nicht klar, wie wichtig ein guter binärer Broker für den Erfolg beim Handel mit binären Optionen ist. Wenige Prozente Unterschied in der Rendite wirken sich mittel- bis langfristig deutlich aus. Die maximale Rendite ist hierbei nicht immer entscheidend. Wesentlich wichtiger ist es, dass die Rendite für die Basiswerte und Laufzeiten, die am häufigsten gehandelt werden, gut sind.

    1. Richtige Basiswerte wählen

    In der Regel eignen sich volatile Werte für den kurzfristigen Handel am Besten. Bluechips, das Währungspaar US-Dollar/Euro oder andere Werte, die in den meisten Fällen eher stabil sind und sich nicht unbedingt durch starke Wertschwankungen auszeichnen, sind deswegen speziell für den Binäre Optionen 60 Sekunden Handel deutlich schlechter geeignet als volatile Rohstoffe und Währungen.

    1. Ad hoc Meldungen und Wirtschaftskalender

    In der Regel haben wichtige Markt- oder Unternehmensnachrichten auf den Markt zumindest kurzfristig starke Auswirkungen. An der Börse gilt zwar der Grundsatz, dass Prognosen über bevorstehende Ereignisse bereits im Kurs enthalten sind, der Markt verhält sich allerdings im kurzfristigen Bereich fast immer anders und reagiert stärker auf Nachrichten. Natürlich kann es zusätzlich sein, dass die Nachrichten deutlicher ausfallen und vielleicht sogar überraschen. Derartige Informationen sind für den Handel mit 60 Sekunden Optionen hervorragend geeignet. Sie ermöglichen es wie kaum eine anderes Finanzprodukt, kurzfristige Trends gewinnbringend zu nutzen.

    Allerdings ist Schnelligkeit hier der Schlüssel zum Erfolg. Wer zu spät auf Nachrichten reagiert, kann auch die Trends nicht mehr ausreichend nutzen.

    In 5 Schritten zum ersten 60-Sekunden-Trade

    Um Trends innerhalb kürzester Zeit gewinnbringend nutzen zu können, ist es unabdingbar, sich eingehend mit dem Handel von binären Optionen vertraut zu machen. Worauf es beim 60-Sekunden-Handel ankommt, haben wir im Vorfeld erläutert. Im Folgenden finden Sie noch einmal die wichtigsten Informationen zum Handel mit binären Optionen; anhand der Slideshow zeigen wir auf, welche fünf Schritte zum ersten Trade führen.

    Fazit: Bauchentscheidungen sind hier Fehl am Platz

    Der 60 Sekunden Handel bietet zwar Gewinne in sehr kurzer Zeit. Jedoch können auch in sehr kurzer Zeit hohe Verluste eintreten, wenn der Trader ins Overtrading gerät und auf Biegen und Brechen gewinnen möchte. Selbstreflexion und feste Handelssysteme oder Strategien helfen dabei, Bauchentscheidungen zu minimieren und nach starren Regeln zu handeln.

    Auch wenn die Werbung suggeriert, das man sich lediglich zwischen steigenden oder fallenden Kursen entscheiden müsse, so geht im 60 Sekunden Handel Nichts ohne eine erfolgreiche Strategie.

    Weitere Informationen zum Broker IQ Option:

    Chartanalyse für binäre Optionen

    Wer binäre Optionen handeln möchte, sollte hierfür eine Chartanalyse durchführen. Wir empfehlen zu diesem Zweck verschiedene Broker:

    • IQ Option bietet eine eigens entwickelte Handelsplattform an, die sich für die technische Analyse hervorragend eignet. Sie bringt alle Tools wie beispielsweise Indikatoren mit, Trader arbeiten hier mit echten ProfiCharts.
    • ProfiCharts gibt es auch bei IQ Option und Finmax.
    • Wer den MT4 für die Chartanalyse nutzen möchte, ist bei BDSwiss und Binary.com gut aufgehoben. Bei BDSwiss können die Trader auch Forexwerte und CFDs handeln.
    • Ein kostenloses unbegrenztes Demokonto, das den Test der Analyse und des Handels ermöglicht, ist bei IQ Option und bei Finmax zu finden. BDSwiss bietet dieses Konto nur für den Forexbereich an.

    Grundsätzliches zur Chartanalyse bei den Binärbrokern

    Es gibt noch nicht viele Broker mit wirklich guten Analysetools, daher haben wir die entsprechenden Anbieter genannt. Das hat auch seinen Hintergrund: Binäre Optionen werden anders gehandelt als die sonstigen Assets und Derivate. Es gibt keine Kaufstopps und kein Stopplossmanagement. Diese Methoden erzwangen aber bisher die technische Chartanalyse. Da binäre Optionen nur eingebucht werden und der Trader dann auf ihren Ablauf wartet, war man bei vielen Brokern zunächst der Auffassung, dass eine vollumfängliche Chartanalyse nicht so wichtig ist. Doch inzwischen setzt sich die Erkenntnis durch, dass diese auch bei binären Optionen sehr wertvoll ist. Einige Fachleute der heute anzutreffenden Broker – so die Mitarbeiter bei IQ Option – kamen aber aus dem Bereich des Forex- und CFD-Tradings. Dort sind die Analysetools traditionell sehr hoch entwickelt. Also stellen wir heute den Trend fest, solche Tools auch in Plattformen für binäre Optionen zu implementieren. Zu beachten ist allerdings, dass beim schnellen Einbuchen einer Binäroption vom Smartphone aus die echte, umfassende Chartanalyse an ihre Grenzen stößt – dazu ist das Display zu klein. Ohne Kauf- und Verlustbegrenzungsstopps ist sie auch nicht so zwingend wie im Forex- und CFD-Bereich. Dennoch hilft sie den Tradern bei ihren Handelsentscheidungen.

    Anwendung der Chartanalyse beim Binärhandel

    Trader müssen vor jedem ihrer Schritte das große Bild anschauen. Nur so können sie sich ein Urteil zum Geschehen bilden. Bei IQ Option beispielsweise sind die Tools dementsprechend praktikabel aufgebaut. Der Trader kann zunächst das übergreifende Bild auf einer höheren Zeitebene betrachten, um dann eine Analyse für den geplanten Zeitraum seiner Option vorzunehmen. Dabei ist zu beachten, dass es in diesem Zeitraum einen Trend geben sollte. Nur so kann die binäre Option einen Gewinn erzielen. Ein Trend lässt sich feststellen: Wenn mehrere Candlesticks oder OHLC-Stäbe eine Bewegung in eine Richtung aufzeigen, besteht zunächst einmal die prinzipielle Wahrscheinlichkeit, dass dieser Trend sich fortsetzt. Es gibt hierfür den charttechnischen Ansatz, dass ein Einstieg beim Überschreiten des zweiten oder dritten Hochs/Tiefs in eine Richtung erfolgen kann. Der Einstieg ist auch nach Rücksetzern möglich. Sollte ein etablierter Trend vorliegen, den wir nach dem vierten Stab in eine Richtung feststellen, ist es möglich, bis zum zweiten Rücksetzer neu in diese Richtung einzusteigen. Wer Candlesticks als Chartdarstellung verwendet, kann sehr gut anhand bestimmter Formationen feststellen, ob sich der Trend seinem Ende nähert oder gar in diesem Moment kippt. Kaufsignale ergeben sich des Weiteren beim Über-/Unterschreiten bestimmter signifikanter Punkte wie eines Hochs/Tiefs der letzten Tage (bis zu drei Tage zurück) oder der letzten Stunden, wenn der Trader eine kürzere Laufzeit wählt.

    Beispiel für die Anwendung der Chartanalyse bei Binäroptionen

    Viele Trader möchten einfache binäre Call- oder Put-Optionen über die Laufzeit eines Tages buchen. Als Basiswert kann sich unter anderem der deutsche Leitindex Dax eignen. Am Morgen nach der Börseneröffnung befindet der Trader darüber, ob der Dax am begonnenen Handelstag steigen oder fallen dürfte. Hierzu dienen als Anhaltspunkte die Charts der letzten Woche und des letzten Monats oder Quartals. Auch der Jahreschart kann noch sehr wertvoll sein. Des Weiteren empfiehlt es sich, zusätzlich zur technischen Chartanalyse fundamentale Ereignisse zu beachten. Das können beispielsweise Zinsentscheidungen von Zentralbanken, die Veröffentlichung von Quartalszahlen großer Unternehmen oder Veränderungen in verschiedenen fundamentalen Indizes sein (Einkaufsmanager, Verbraucherpreise etc.). Es gilt allerdings zu beachten, dass beim Daytrading diese Informationen lediglich “gut zu wissen” sind, für eine ausführliche Auswertung hat der Trader keine Zeit. Wer hingegen binäre Optionen länger hält, was bei vielen Brokern möglich ist (selbst über Wochen und Monate), sollte sich näher mit dem fundamentalen Geschehen befassen. Bei der rein technischen Chartanalyse leitet der Trader jedoch den größten Teil seiner Handelsentscheidungen allein aus dem Chart ab. Im vorliegenden Beispiel wäre zu beachten:

    • Bilden die Tagescharts im Drei-Monate-Chart einen Trend?
    • Wo gibt es Punkte des Übersteigens von Tageshochs-/tiefs?
    • Wie ist die Volatilität beschaffen?

    In der Nähe eines signifikanten Einstiegspunktes – beispielsweise vor dem Hoch eines der letzten drei Tage – wartet der Trader im Intradaygeschehen ein Einstiegssignal ab. Dieses besteht aus drei (alternativ, aber unsicherer: zwei) bullishen Zehn-Minuten-Stäben. Es kann sich auch um Fünf-Minuten-Stäbe handeln, doch je kürzer die gewählte Zeiteinheit ist, desto schneller kann der gewählte Trend enden. Wenn das Intraday-Signal erreicht wird, bucht der Trader die binäre Call-Option ein.

    Wie man Charts richtig liest und analysiert, werden wir in den nächsten Artikeln ausführlich erläutern.

    Binäre Optionen Candlesticks lesen lernen

    Diverse Ansätze, die im Rahmen der Technischen Analyse zur Anwendung kommen, sind älter als viele Traderinnen und Trader zu glauben vermögen. So machten sich die Japaner schon vor mehreren Jahrhunderten eine bestimmte Darstellungsform der Preisentwicklung zunutze – die sogenannten Kerzencharts, die im englischsprachigen Bereich auch als Candlesticks Bezeichnung finden. Die Kerzencharts fanden zur damaligen Zeit Verwendung, um die preisliche Entwicklung von Reis abzubilden und zu analysieren. Auch heute noch haben die japanischen Candlesticks bei vielen Händlerinnen und Händlern, die Aktien, Devisen, Derivate und andere Finanzinstrumente traden, eine große Bedeutung. In den nachfolgenden Abschnitten wird deshalb erläutert, wie Candlesticks richtig gelesen werden.

    Der wesentliche Unterschied zwischen normalen Liniencharts und Charts, die aus Candlesticks bestehen

    Liniencharts stellen die preisliche Entwicklung, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, als eine simple, oftmals zickzackartige Linie dar. Im Grunde genommen entsteht diese Linie, indem die einzeln ermittelten Preise eines Basiswerts miteinander verbunden werden. Diese Linie kann zum Beispiel zur Bestimmung eines Trends herangezogen werden. Die einzelnen Punkte können dabei unterschiedliche Werte beinhalten. Es gibt zum Beispiel Liniencharts, die auf Schlusskursen basieren, sowie Liniencharts, die Eröffnungskurse abbilden.

    Charts, die auf Candlesticks basieren, sind im Vergleich zu Liniencharts komplexer, da sie dem Analysten mehr Informationen zur Verfügung stellen. Pro Zeiteinheit, also im Rahmen einer Candle, gibt es nicht nur einen Datenpunkt, sondern gleich mehrere direkte Informationen, die im Rahmen der gezielten Analyse des zugrunde liegenden Marktes eine wichtige Rolle spielen können. Candlesticks bestehen aus einem Body und in aller Regel zwei Wicks.

    Welche Informationen beinhaltet ein einzelner Candlestick?

    Die wohl offensichtlichste Information eines Candlesticks ist die Farbe des Bodys – schnell und einfach lässt sich so erkennen, ob der Schlusskurs über oder unter dem Eröffnungspreis liegt. Eröffnungskurs und Schlusskurs finden in der englischsprachigen Welt als Opening Price und Closing Price Bezeichnung. Welche beiden Farben zur Darstellung kommen, hängt entweder von der Plattform oder von den Einstellungen ab. Fallende Kurse werden nicht selten in den warnenden Farben Rot oder Orange dargestellt, während steigende Preise oftmals mit einem freundlichen Grün- oder Blauton gekennzeichnet sind. Im Beispiel kommen die Farben Grün und Rot zum Einsatz. Bei der grünen Candle liegt der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs. Das untere Ende des Bodys markiert damit den Eröffnungskurs, während das obere Ende des Bodys den Schlusskurs definiert. Bei der roten Candle ist es genau umgekehrt. Hier befindet sich der Schlusskurs unter dem Eröffnungskurs, der das obere Ende des Bodys markiert. Mit der Farbe der Candle, dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs stehen also schon drei direkte Informationen zur Verfügung. Die beiden anderen Infos beziehen sich auf die Wicks – sie zeigen dem Analysten, welche Höchst- und Tiefstkurse in der zugrundeliegenden Zeiteinheit erreicht wurden. Die obere Spitze des oberen Wicks markiert immer den Höchstkurs, während die untere Spitze des unteren Wicks immer den Tiefstkurs abbildet.

    Beispiel für eine positive Preisentwicklung

    Die im nachfolgenden Bild dargestellte grüne Candle beschreibt einen Markt, bei dem in der zugrunde liegenden zeitlichen Periode ein Preisanstieg beobachtet werden kann. Die Rede ist hier also von einer sogenannten bullishen Kerze. Ein wichtiges Indiz für die positive Tendenz ist, dass der Schlusskurs mit 1.11785 deutlich über dem Eröffnungskurs von 1.11740 liegt. Der Höchstkurs wurde bei 1.11815 markiert. Damit lag der Preis im Rahmen dieser Candle kurzfristig deutlich über dem Schlusskurs. Bei 1.11710 ist hingegen der Tiefstkurs ausfindig zu machen. Auch dieser Kurs ist auf einem Level deutlich unter dem Eröffnungskurs. Die Wicks finden ofmals auch als Schatten beziehungsweise als Upper Shadow oder Lower Shadow Bezeichnung.

    Beispiel für eine Preisentwicklung, die negativ gewertet wird

    Fällt der Markt innerhalb einer definierten Zeitperiode klar erkennbar, spricht man von einer bearishen Kerze. Im nachfolgenden Bild ist der Body der Candle rot gefärbt, was bedeutet das der der Schlusskurs von 1.11740 unter dem Eröffnungskurs von 1.11785 anzutreffen ist. Das Hoch befindet in diesem Fall bei 1.11815 und das Tief bei 1.11740. Diese beiden Punkte werden wie auch bei einer bullishen Kerze durch die beiden Enden der Wicks markiert.

    Die betrachtete Periode eines Candlesticks bei zeitbasierten Charts

    Bei der Betrachtung von Candlestick Charts und von diversen anderen Charttypen sollte einem Aspekt besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Im Rahmen von zeitbasierten Charts bezieht sich eine Kerze immer auf einen bestimmten Zeitabschnitt. Es gibt Plattformen, bei denen die Zeitabschnitte frei definiert werden können. Ein großer Teil der Handelsplattformen kommen allerdings die vordefinierten Zeitperioden 1M für eine Minute, 5M für 5 Minuten, 15M für 15 Minuten, 30M für 30 Minuten, 1H für eine Stunde, 4H für 4 Stunden, 1D für 1 Tag, 1W für 1 Woche sowie 1MN für 1 Monat zum Einsatz. Diese Zeitangabe gibt Aufschluss darüber, wie lange es dauert, bis eine Kerze fertig ist. Bei der Analyse der Candle ist es natürlich sinnvoll, darauf zu achten, dass deren Entwicklung komplett abgeschlossen ist. So sollten zum Beispiel bei einer Kerze im 5-Minuten-Chart nicht schon 3 Minuten nach dem Eröffnungskurs voreilige Schlüsse gezogen werden. Erst wenn die Zeit von 5 Minuten abgelaufen und damit die Kerze endgültig ist, sind wirklich alle Informationen vorhanden. Des Weiteren kann der Markt von Zeitfenster zu Zeitfenster unterschiedlich wahrgenommen werden. Aus diesem Grund sollte zum Beispiel nie außer Acht gelassen werden, für welche zeitliche Periode beispielsweise ein bestimmtes Signal gilt. Die nachfolgenden beiden Abbildungen beschreiben beide den gleichen Markt – der wesentliche Unterschied ist nur, dass im ersten Fall ein 30-Minuten-Chart gewählt wurde und im zweiten Fall ein 5-Minuten-Chart zum Einsatz kommt. Die grün unterlegte Fläche definiert eine ins Auge gefasste Zeitspanne. Während im 30-Minuten-Chart im Rahmen dieser Zeitspanne nur zwei Candles ausgebildet wurden, wurden im 5-Minuten-Chart ganze 12 Kerzen erstellt. In diesem Beispiel ist sehr schön zu erkennen, dass die eher geradlinige Preisentwicklung, die im 30-Minuten-Chart sichtbar ist, im 5-Minuten-Chart weitaus weniger homogen verläuft – es sind untergeordnete Bewegungen zu erkennen.

    Binäre Optionen Chart-Diagramme

    Binäre Optionen Broker benutzen wie alle Broker für die Darstellung von Preischarts bestimmte Diagrammtypen. Grundsätzlich stellen diese Preisdiagramme auf einer Achse den Preis, auf der anderen die Zeit dar. Die Art der Darstellung ist höchst unterschiedlich. Wir wollen auf die drei häufigsten Diagrammvarianten eingehen:

    • Liniendiagramm
    • Balkendiagramm
    • Candlesticks

    Die Balkendiagramme sind allerdings bei den Binärbrokern nur wenig verbreitet. Bestenfalls im Rahmen von Proficharts tauchen sie auf, wenn diese angeboten werden. Liniendiagramme gibt es immer, Candlesticks sehr oft. Proficharts bieten immer mehr Broker an, die Regel ist das aber noch nicht. Es handelt sich hierbei um Charts, welche Möglichkeiten vergleichbar mit dem MetaTrader 4 und ähnlichen Programmen bieten. Sie enthalten auch Time Frames und Indikatoren.

    Das Liniendiagramm

    Das Liniendiagramm stellt auf der waagerechten x-Achse die Zeit, auf der senkrechten y-Achse den Preis dar. Es ist der am häufigsten dargestellte Diagrammtyp für Börsenkurse, der im Fernsehen und auch online stets zu sehen ist. Der Preis wird durch eine einfache Linie abgebildet.

    In einigen Fällen ist die Fläche unter der Linie bis zum aktuellen Zeitpunkt anders eingefärbt. Das kann dem schnelleren Erfassen der Information dienen. Liniendiagramme bieten den Vorteil der sehr simplen Darstellung, die den Preistrend schon mit einem flüchtigen Blick erkennen lässt. Allerdings fehlen gegenüber anderen Darstellungen wesentliche Detailinformationen, die für Handelsentscheidungen sehr wichtig sein können. Fortgeschrittene Händler nutzen daher oft andere Charts. Dennoch verzichten sie vielfach nicht auf den Linienchart, der sie blitzschnell das große Bild erkennen lässt.

    Das Balkendiagramm

    Lange Zeit nutzten professionelle Händler fast ausschließlich Balkendiagramme. Das hatte natürlich auch etwas mit der technischen Entwicklung zu tun. Am Computer waren komplexere Chartdarstellungen wie Candlesticks, obgleich es sie schon längst gab, bis in die 1980er Jahre kaum darzustellen. Das Balkendiagramm ist zwar relativ simpel aufgebaut, hat aber große Vorzüge. Der Preis wird nicht als Linie dargestellt, sondern als Balken, wobei einzelne Balken die Preisspanne in einer Zeiteinheit abbildet. Aktienhändler arbeiten heute noch gern mit Balkendiagrammen. Die Zeiteinheiten können beispielsweise eine Minute, fünf bis 30 Minuten, eine Stunde oder ein Tag sein. Für ultrakurze Zeiteinheiten beim Scalping oder beim Handel von Binären Turbo-Optionen sind diese einfachen Balken bestens geeignet, besser als Candlesticks (die dann optisch kaum noch zu erkennen sind) und auch besser als die OHLC-Stäbe, die zusätzlich den Eröffnungs- und Schlusskurs anzeigen:

    Echte Balkencharts (Barcharts) zeigen diesen nicht, sondern nur das absolute Hoch und Tief der jeweiligen Zeiteinheit sowie durch ihre Färbung (grün oder rot) die bullishe oder bearishe Tendenz. Wer sich einmal einen 30- bis 60-Sekunden-Chart anschauen möchte, bekommt oft einen echten Barchart präsentiert, der wirklich nur aus verschieden langen und verschieden gefärbten Strichen besteht.

    Candlesticks

    Die Candlesticks wurden in Japan schon im 18. Jahrhundert verwendet, Ende des 20. Jahrhunderts tauchten sie dann in der westlichen Traderwelt auf. Die Kerzen haben einen Körper, der je nach Auf- oder Abwärtstendenz eine weiße (grüne) oder schwarze (rote) Färbung hat. An diesem Körper, der unterschiedlich lang sein kann, können sich oben und unten Dochte befinden.

    Die Lesart ist folgende: Zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs befindet sich der Kerzenkörper. Die Dochte zeigen die Differenz zwischen Eröffnung bzw. Schluss und dem absoluten Hoch und Tief an. Es gibt auch Kerzen ohne oberen oder unteren, ebenso gänzlich ohne Docht: Der Eröffnungs-/Schlusskurs war gleichzeitig das Hoch/Tief. Auch Kerzen ohne Körper gibt es, sie sehen aus wie ein Kreuz. Diese sogenannten Dojis zeigen eine große Unsicherheit bezüglich der Tendenz an, weil sie auf demselben Niveau eröffnet und geschlossen haben. Candlesticks eignen sich hervorragend für Chartanalysen, denn es gibt sehr typische Kerzen und auch sehr typische Kombinationen (sogenannte Patterns aus bis zu fünf Candles), die oft für eine Trendumkehr stehen. Seit 1990 stiegen die Candlesticks zu den am häufigsten genutzten Chartdarstellungen auf, obwohl es diverse weitere Möglichkeiten gibt, die auch alle sehr interessant sind. So sind Equivolume Charts beispielsweise Candles mit unterschiedlicher Breite, damit wird das Handelsvolumen angezeigt. Auch Renko Charts ähneln den Candlesticks, doch sie haben nur auf einer Seite einen Docht, was die Übersicht erleichtern soll. Letzten Endes nutzen Trader im Jahr 2020 weltweit am häufigsten Linien-, Bar-, OHLC- und Candlestick-Charts, Letztere dominieren absolut. Das hat seinen Grund, sie eignen sich hervorragend für den Handel auf allen Zeitebenen zwischen etwa fünf Minuten bis zu wochenlangem Positionstrading.

    Binäre Optionen Candlestick Charts lesen und richtig analysieren

    Die Informationen, die ein Candlestick oder eine Reihe von Candlesticks bieten, also die Eröffnungs- und Schlusskurse sowie die Höchst- und Tiefstkurse, können im Rahmen der Analyse wertvolle Dienste leisten. Natürlich sollten die Candlestick-Analyse nicht unbedingt als alleinige Entscheidungsgrundlage zum Einsatz kommen – aber in Kombination mit anderen Analysemethoden stellen sie bei der Findung von Kauf- beziehungsweise Verkaufssignalen eine gute Hilfestellung dar. Sie bieten sich zum Beispiel an, um herauszufinden, ob eine positive oder negative Marktstimmung herrscht – sie stellen dar, ob ein Wert in einer bestimmten Zeitperiode gekauft oder eher verkauft wurde.

    Das Verhältnis von Käufern und Verkäufern im Markt – was sagen Candlesticks über diese Relation aus?

    Steigt ein Markt in einer gewissen Zeitperiode, kann davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage hoch war und es viele Käufer und relativ wenig Verkäufer gab. Im Gegensatz dazu bedeutet ein fallender Markt, dass die Nachfrage gering war – die Verkäufer überwiegen gegenüber den Käufern. Natürlich gibt es Märkte mit mehr oder auch weniger Momentum. Als Momentum kann die Intensität eines Kauf- oder Verkaufsverhaltens bezeichnet werden. In dieser Hinsicht bieten Candlesticks eine hervorragende Hilfestellung bei der Bewertung einer Marktsituation. Fällt zum Beispiel die Kerze im Vergleich zur den vorhergehenden Zeitabschnitten sehr groß aus, ist in aller Regel von einem hohen Momentum die Rede. Liegt der Schlusskurs nach dem Anlauf der Zeit genau auf dem Eröffnungskurs, spricht die Trader-Welt von einem Doji. Diese Situation kann als neutral gewertet werden. Das nachfolgende Bild zeigt eine derartige Kerze.

    Die Entwicklung von Momentum Im Bullen- und im Bärenmarkt

    Ob ein Markt stark steigt oder fällt, kann am besten beurteilt werden, wenn nicht nur eine einzelne Candle isoliert betrachtet wird, sondern auch deren Umfeld. Im unten dargestellten Beispiel kann ein steigender Markt, sprich ein Bullenmarkt ausfindig gemacht werden. Obwohl bei allen drei Kerzen der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs liegt, gibt es Unterschiede. Das Beispiel zeigt sehr schön auf, wie sich Markt ab der zweiten Candle nach oben hin beschleunigt – diese Situation kann als Entwicklung von bullishem Momentum bezeichnet werden. Für das Momentum nach oben spricht zudem, dass die Schlusskurse der letzten beiden Candles nahe an den jeweiligen Höchstkursen liegt.

    Der nachfolgende Chart beschreibt die gegenteilige Entwicklung vom oben genannten Beispiel. Die bearishe Situation ist aufgrund der drei aufeinander folgenden Kerzen mit Schlusskuren unter den Eröffnungskursen offensichtlich. Ab der zweiten Candle beschleunigt der Markt nach unten – diese Entwicklung kann als bearishes Momentum Bezeichnung finden. Hier deuten zudem die letzten beiden Schlusskurse, die sich nahe an den jeweiligen Tiefstkursen befinden, auf einen starken Abverkauf hin.

    Die Bedeutung von Wicks und Gaps

    Wicks, auch Schatten oder Dochte genannt, ist im Grunde genommen die Differenz aus dem Eröffnungs- beziehungsweise Schlusskurs und den Höchst- beziehungsweise Tiefstkursen. Bei der Bewertung der Marktsituation kann nicht nur die Größe und Farbe des Bodys, sondern auch die Länge der Wicks Hinweise auf die Marktsituation geben.

    Das nachfolgende Bild zeigt eine grüne Kerze mit einem besonders langen Wick und einem Schlusskurs nahe am Höchstkurs. Diese Kerze kann als besonders bullish gewertet werden, da der lange Wick aufzeigt, dass zwar jede Menge Verkaufsdruck anzutreffen war, aber nicht aufrechterhalten werden konnte.

    Oftmals sind derartige Kerzen im Bereich von sogenannten Unterstützungszonen anzutreffen. Nicht selten ist es der Fall, dass im Bereich dieser Zone mehrere Candles dieser Art ausfindig zu machen. Das nachfolgende Bild stellt dar, wie eine durch lange Wicks definierte Unterstützungszone aussehen kann. Hier ist zu sehen, wie der Markt immer wieder versucht hat, Tiefs auszubilden. Allerdings rückte der Schlusskurs von Kerze zu Kerze immer wieder ein Stück weit nach oben. Ab der 5. Kerze kann von einer bullishen Tendenz gesprochen werden, da die Kerzen nicht nur lange Wicks aufweisen, sondern auch noch zusätzlich im grünen Bereich schließen.

    Bei der Betrachtung von Candles fällt auf, dass zwischen dem Schlusskurs einer Kerze und dem Eröffnungskurs der darauffolgenden Candle manchmal eine Lücke vorherrscht. Die Rede ist hier von einem sogenannten Gap. Ein Gap kann verschiedene Ursachen haben. Nicht selten hatte der Markt zu dieser Zeit einfach nur geschlossen. Es gibt allerdings auch außerplanmäßige Dinge, die zur Kurslücke führen können. Dazu gehören zum Beispiel der plötzliche Anstieg der Volatilität und eine zu niedrige Liquididität, ausfallende Handelssysteme oder ein Aussetzen des Handels. Das nachfolgende Bild stellt dar, wie eine deartige Gap-Situation aussehen kann. Die erste Kerze schließt hier im Bereich des Tiefs – die darauffolgende Kerze öffnet jedoch ein gutes Stück weiter unten. Im Laufe der zweiten Kerze testete der Markt allerdings nochmals das vorangehende Tief beziehungsweise den letzten Schlusskurs. Letzten Endes überwogen dann aber doch die Verkäufer, was dazu führte, dass die Candle nahe ihres Tiefs im tiefroten Bereich schloss.

    Weshalb der Schlusskurs abgewartet werden sollte

    Solange eine Candle noch nicht abgeschlossen ist, sprich der Schlusskurs noch keine Endgültigkeit hat, kann sich im Hinblick auf die Marktentwicklung noch vieles ändern. Der Markt kann sowohl seine bisherige Tendenz beibehalten als auch komplett drehen. Das bedeutet selbstverständlich auch, dass nicht nur der Schlusskurs, sondern auch die Höchst- und Tiefstkurse neu definiert werden können. Der nachfolgende Chart stellt eine interessante Konstellation dar. Die letzte Kerze ist noch nicht abgeschlossen, zeigt aber im Moment der Betrachtung eine eindeutige bullishe Tendenz. Es scheint zunächst so, als ob der Markt deutlich weiter nach oben will.

    Wie das nachfolgende Bild aufzeigt, hat sich die Situation nun komplett geändert, obwohl noch keine neue Kerze erstellt wurde. Der Markt wurde wieder abverkauft – der Kurs befindet sich nun mehr als deutlich unter dem Eröffnungskurs und sogar unter dem Tief der vorangegangenen Kerze. Die Situation soll deutlich machen, welche drastischen Änderungen sich innerhalb einer Candle ergeben können und weshalb es Sinn macht, den Schlusskurs abzuwarten.

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