Die Fundamentale Analyse

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Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse wird verwendet, um Unternehmen anhand von harten Fakten zu bewerten. Die Fundamentalanalyse spielt beim Value Investing eine sehr große Rolle, da jedes Investment beim Value Investing durch eine Fundamentalanalyse abgeleitet werden sollte. Die Fundamentalanalyse basiert dabei auf der Annahme, dass ein Unternehmen einen inneren Wert hat. Ein innerer Wert wird unter anderem in einer Fundamentalanalyse bestimmt und so ein potenzieller Kaufkurs für den Value Investor bestimmt. Eine Fundamentalanalyse bestimmt allerdings nicht nur den inneren Wert, sondern trifft auch eine Aussage über die Qualität des Unternehmens und der Branche.

Dieser Beitrag ist als Übersicht zur Fundamentalanalyse gedacht. Die einzelnen Punkte werden in eigenen Artikeln genauer beschrieben und vertieft.

Fundamentale Aktienanalyse (Quelle: https://www.pexels.com/photo/beverage-black-coffee-business-chart-33972/ Autor: Negative Space)

Fundamentalanalyse Definition

Die Fundamentalanalyse Definition laut Wikipedia lautet: Die Fundamentalanalyse versucht, den fairen oder angemessenen Preis von Wertpapieren („innerer Wert“) zu ermitteln. Im Gegensatz zur Chartanalyse basiert sie nicht auf einer Betrachtung von Börsenkursen oder vergangenen Chartmustern, sondern auf betriebswirtschaftlichen Daten und ökonomischem Umfeld eines Unternehmens, den sogenannten Fundamentaldaten.

“An investment operation is one which, upon thorough analysis, promises safety of principal and an adequate return. Operations not meeting these requirements are speculative.”
Benjamin Graham

Fundamentalanalyse was ist das?

Besonders beim Einstieg in den Aktienmarkt stellt sich häufig die Frage: Fundamentalanalyse was ist das? Diese Frage kann man relativ schnell beantworten.

Fundamentalanalyse, diese 2 Fragen sind entscheidend?

Eine Fundamentalanalyse beantwortet von Prinzip her zwei Fragestellungen:

  1. Ist das Unternehmen qualitativ hochwertig?
  2. Wo liegt ein innerer Wert des Unternehmens?

Die Value Investing von Warren Buffett basiert darauf, dass qualitativ hochwertige Unternehmen zu günstigen Kursen gekauft werden. Nur so können die Risiken auf ein Minimum reduziert werden und gleichzeitig die Renditechancen maximiert werden. Beides sollte nach Auffassung der Markteffizienzhypothese nicht möglich sein. Die erfolgreichsten Value Investoren der Welt sehen dies anders:

„Sometimes risk and reward are correlated in a positive fashion. The exact opposite is true with value investing. If you buy a dollar bill for 60 cents, it’s riskier than if you buy a dollar bill for 40 cents, but the expectation of reward is greater in the latter case. The greater the potential for reward in the value portfolio, the less risk there is.“ – Warren Buffett

Deswegen kommt der Fundamentalanalyse bei der Aktienbewertung eine besondere Rolle zu. Abschließend kann man sagen:

Frage: Fundamentalanalyse was ist das?

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Antwort: Die Grundlage für den Erfolg und Misserfolg beim Value Investing!

Was gehört zur Fundamentalanalyse?

Immer wieder fragen sich Menschen: „Was gehört zur Fundamentalanalyse?“. Hierauf kann man keine klare Antwort geben. Jeder Investor muss für sich entscheiden, welchen Aufwand er bei der Fundamentalanalyse betreiben will und worauf er besonderen Wert legt. Allerdings können diese drei Kategorien in einer Fundamentalanalyse betrachtet werden:

Globalanalyse

Die Globalanalyse wird in der Fundamentalanalyse verwendet, um eine Einschätzung darüber zu erstellen, wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ein Unternehmen für ein Unternehmen aussehen. Für die Globalanalyse spielen verschiedenste übergeordnete Themen eine Rolle. Beispielsweise ist zu hinterfragen, ob das Unternehmen durch konjunkturelle Entwicklungen beeinflusst wird. Auch spielt die globale Geldpolitik eine Rolle bei der Globalanalyse. Je mehr Geld von den Notenbanken in Umlauf gebracht wird, desto stärker ist der Einfluss der Notenbanken auf die Weltwirtschaft. Weiterhin spielen die Zinsen und die Inflationsrate für Unternehmen eine Rolle bei der Fundamentalanalyse.

Zusätzlich spielen Wechselkurseffekte, aber auch spezifische Entwicklungen in verschiedenen Ländern bei der Globalanalyse eine Rolle. So hat man beispielsweise gesehen, wie sich ein Wechsel des amerikanischen Präsidenten auf verschiedene Länder und Branchen auswirken kann. Politische Veränderungen sind daher für die Globalanalyse ein entscheidender Faktor.

Ein letzter Punkt bei der Globalanalyse können zum Beispiel noch Rohstoffpreise sein. Die Entwicklung von z.B. Ölpreisen beeinflusst maßgeblich, wie sich die Unternehmen in dieser Branche schlagen. Durch globale Entwicklungen können Rohstoffpreise maßgeblich beeinflusst werden. Dieser Punkt ist in einer Globalanalyse zu prüfen.

Wie führe ich eine Globalanalyse durch?

Ich erstelle bei jeder Aktienanalyse eine sogenannte SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken). In dieser SWOT-Analyse werden auch globale Entwicklungen berücksichtigt.

Kern beim Value Investing ist für mich das Managen von Risiken. Nur wer seine Risiken kennt, kann diese auch reduzieren und so ein Maß von Sicherheit herstellen. Deshalb ist die Fundamentalanalyse ein wichtiges Puzzle-Teil beim Value Investing.

Branchenanalyse

Neben der übergeordneten Situation, die mit der Globalanalyse abgedeckt wird, ist das spezifische Branchenumfeld besonders wichtig. Hierzu kann eine Branchenanalyse erstellt werden. Dabei speziell auf die ganze Brache geschaut, welche Rahmenbedingungen und Entwicklungen hier eine Rolle spielen. Viele Branchen zeichnen sich durch eine besonders hohe Abhängigkeit zur Konjunktur oder Rohstoffpreisen aus. Das Ziel einer Branchenanalyse ist es, diese Abhängigkeiten zu erkennen, um mögliche Risiken aber auch Chancen aufdecken zu können. Beispielsweise werden zyklische Unternehmen in Phasen des wirtschaftlichen Abschwungs besonders hart getroffen. Dieser Sachverhalt kann als große Chance gesehen werden, wenn sich die Wirtschaft im Anschluss an Krisen wieder erholt.

Die Auswirkung von Regulierungen können ebenfalls ein Faktor bei der Branchenanalyse sein. Gewisse Industriezweige sind beispielsweise extrem stark reguliert (z.B. Gesundheitsbereich). Hieraus ergeben sich viele Chancen aber auch Risiken.

Die Branchenanalyse sollte außerdem darauf abzielen, dass wir einen Blick über die weitere Entwicklung der ganzen Branche erhalten. Nehmen wir als Beispiel einmal Coca-Cola. Erwarten wir, dass sich die Branche „zuckerhaltige Getränke“ eher positiv weiter entwickelt oder, dass die Menschen immer gesünder leben und weniger „zuckerhaltige Getränke“ gekauft werden?

Wie gehe ich mit der Branchenanalyse um?

Auch für die Branchenanalyse verwende ich die SWOT-Analyse. Es werden neben den globalen Faktoren auch die branchen- und unternehmensspezifischen Besonderheiten beleuchtet. Zusätzlich kann man auch einen sogenannten Peer-Group-Vergleich machen. In diesem Vergleich schaut man sich die Konkurrenzunternehmen an und entscheidet, welche Unternehmen besonders gut oder schlecht sind.

Unternehmensanalyse

Die Unternehmensanalyse stellt den eigentlichen Kern unserer Fundamentalanalyse dar. In der Unternehmensanalyse gehen wir auf unser Unternehmen ein. Die Unternehmensbewertung ist meine persönliche Leidenschaft und ich analysiere mehrere Unternehmen in der Woche. Wenn mir ein Unternehmen in der Unternehmensanalyse gefällt, dann führe ich vor einem wirklichen Kauf noch die Branchenanalyse und die Globalanalyse durch. Die Fundamentalanalyse ist daher für mich ein strukturiertes Werkzeug, das mich auf dem Weg der Analyse führt. Doch woraus besteht eine Unternehmensanalyse?

Qualitative Unternehmensanalyse

Unternehmen können qualitativ (nicht messbar) und quantitativ (messbar) bewertet werden. Beides hat Vor- und Nachteile. Für mich besteht die qualitative Unternehmensanalyse aus den Punkten:

  • Was genau macht das Unternehmen eigentlich (Welche Produkte und Dienstleistungen werden verkauft)?
  • Wo verdient das Unternehmen sein Geld (Global oder nur in bestimmten Ländern)?
  • Wie sieht die Wettbewerbssituation aus? (Wie konkurriert das Unternehmen mit den Wettbewerbern?)
  • Hat das Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil (Burggraben)?
  • Wird das Unternehmen von guten Managern geführt?
  • Mag ich das Unternehmen und das Geschäftsmodell (Ich investiere in meinem Value Investing Depot nur in Unternehmen, an denen ich mich als Besitzer wirklich beteiligen möchte)?

Diese Punkte sind für eine Fundamentalanalyse für mich neben den harten Zahlen von entscheidender Bedeutung.

Quantitative Unternehmensanalyse

Zu meiner Spezialität gehört die quantitative Unternehmensanalyse. Ich stürze mich mit Vorliebe auf die Zahlen des Unternehmens und kann mittlerweile innerhalb von 10 Sekunden einschätzen, ob das Unternehmen in Frage kommt oder nicht. Für die Quantitative Unternehmensanalyse habe ich mir zur Arbeitserleichterung mehrere Arbeitshilfen erstellt.

Bei der quantitativen Unternehmensanalyse verwende ich eine Reihe von verschiedenen Unternehmenszahlen, um herauszufinden, ob das Unternehmen eine Qualitätsaktie (beste Aktien). Hierzu erstelle ich neben einer Bilanzanalyse eine Analyse über das historische Wachstum und die klassischen Managementzahlen.

Zum Schluss vergleiche ich das Unternehmen mit den Wettbewerbern.

Die Unternehmensanalyse gehört zum kleinen 1mal1 des Value Investings.

Wie wollen herausfinden, ob das Unternehmen ein Wertschöpfer oder ein Wertvernichter ist. Hierzu mehr im Artikel: „Aktien für Anfänger: 10 Zeichen, dass Aktien langfristig steigen können„.

Fundamentalanalyse Kennzahlen

Die wichtigsten Fundamentalanalyse Kennzahlen möchte ich Dir natürlich nicht vorenthalten. Für mich besonders diese Zahlen relevant:

Bilanzkennzahlen
Die Bilanzkennzahlen geben Hinweise auf die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens. So können Pleitekandidaten früh erkannt werden. Zudem können Rückschlüsse auf verschiedenste Unternehmensprozesse und das Management gezogen werden. Meine 25 wichtigsten Bilanzkennzahlen habe ich hier zusammengefasst.
Hier ein Auszug der wichtigsten Kennzahlen:

  1. Wachstumsrate des Eigenkapitals
  2. Eigenkapitalquote
  3. Debt to Equity Ratio
  4. Relative Verschuldung (EBIT / Langzeitschulden)
  5. Liquiditätsgrad

Ertragskennzahlen

Die Ertragskennzahlen werden für die Fundamentalanalyse verwendet, um die Gewinnrentabilität und die Pricing Power des Unternehmens zu bewerten. Die wichtigsten Ertragskennzahlen wären:

  1. Eigenkapitalrendite (Teilweise Informationen aus der Bilanz)
  2. Return on Capital Employed (Teilweise Informationen aus der Bilanz)
  3. EBIT-Marge
  4. Umsatzwachstum
  5. Gewinnwachstum
  6. Ausschüttungsquote

Cash flow Kennzahlen

Die Fundamentalanalyse versucht die Qualität des Unternehmens zu bewerten. Hier sollte man sich nicht nur auf die Gewinne und die Bilanz verlassen, sondern auch die tatsächlichen Bewegungen von Geld nachvollziehen. Frei nach dem Motto:

Hierdurch fällt man nicht so leicht Managementmanipulationen zum Opfer. Die wichtigsten Cash flow Kennzahlen:

  1. Wachstum des operativen Kapitalflusses
  2. Wachstum des sogenannten Free Cash flow
  3. Entwicklung der Kapitalkosten
  4. Ausschüttungsquote

Bewertungskennzahlen

Die Bewertungskennzahlen geben einem eine 1. Abschätzung darüber, ob der aktuelle Kaufpreis angemessen ist. Da die Fundamentanalyse sowohl die Qualität, als auch den Preis bewerten soll, können simple Bewertungskennzahlen als 1. Abschätzung verwendet werden.

  1. Kurs-Gewinn-Verhältnis (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  2. Kurs-Buchwert-Verhältnis (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  3. Kurs-Umsatz-Verhältnis (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  4. Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  5. Dividendenrendite (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  6. Enterprice Value / EBIT
  7. PEG-Ratio

Hier ist zu beachten, dass diese sehr simplen Zahlen häufig falsche Signale liefern und daher nur eine grobe Abschätzung sein können. Besser und sicherer wird ein innerer Wert bestimmt.

Innerer Wert bestimmen

Ein innerer Wert beschreibt, welchen Wert das Unternehmen für einen Investor hat. Diese Werte kommen aus den inneren Eigenschaften des Unternehmens.

Laut Warren Buffett ist der innere Wert:

„Die abgezinste Menge Geld, die aus einem Unternehmen über die gesamte Lebensdauer herausgezogen werden kann“

Damit beschreibt Warren Buffett, wie ein innerer Wert bestimmt werden kann. Diese Beschreibung passt auf ein Discounted Cash flow Verfahren (DCF).

Es gibt aber auch noch zahlreiche andere Verfahren, wie man einen inneren Wert bestimmen kann.

Innerer Wert – Was ist das?

Im Gegensatz zu Benjamin Graham bewertet Warren Buffett Unternehmen nicht danach, wieviel sie wert sind, wenn man sie jetzt liquidieren würde, sondern er bewertet, welchen Nutzen er heute über die gesamte Lebensdauer von dem Unternehmen hat.

Ein innerer Wert kann daher nur bestimmt werden, wenn man für die Zukunft eine Abschätzung vornimmt. Diese ist natürlich niemals zu 100% korrekt. Deshalb sollte eine konservative Schätzung für die Fundamentalanalyse erstellt werden.

Möglichkeiten: Innerer Wert bestimmen

  1. DCF-Verfahren (Alle Varianten)
  2. Gewinnprojektionsverfahren
  3. Bewertung anhand der Eigenkapitalrendite
  4. Bestimmung der Payback Time
  5. Andere (Bei Burggraben-Unternehmen können auch die simplen Bewertungskennzahlen verwendet werden)

Ein innerer Wert ist immer nur eine grobe Schätzung. Daher ist die Bestimmung des inneren Wertes eher eine Kunst, als eine Wissenschaft. Dennoch kann eine konservative Schätzung zu guten Ergebnissen führen.

Zudem spielt die Renditeforderung des Value Investors eine Rolle beim inneren Wert. Jemand, der mit 10% Rendite zufrieden ist kann mehr für eine Aktie bezahlen, als jemand der eine Rendite von 20% auf seine Investments fordert.

Hierzu wird es demnächst einen Beitrag hier geben.

Unterschied Fundamentalanalyse und technische Analyse

Die technische Analyse versucht die zukünftige Entwicklung anhand von historischen Preisbewegungen zu antizipieren. Damit beschränkt sich die technische Analyse ausschließlich auf die Preisbewegung und blendet fundamentale Gesichtspunkte aus. Es wird hiermit versucht, von der Preisbewegung auf die Stimmung der Anleger und auf die Psychologie des Marktes zu schließen. Daher ist der Unterschied – Fundamentalanalyse und technische Analyse gravierend.

Fundamentalanalyse vs. Technische Analyse

Bei der Fundamentalanalyse wird eine langfristige Entwicklung vorhergesagt und alle notwendigen Informationen zu einem Unternehmen zusammengetragen. Die Auswertung ist von Investor zu Investor unterschiedlich.

Die technische Analyse wird meistens verwendet, um kurzfristige Preisbewegungen abzuleiten (Wenige Minuten bis Wochen oder Monate). Sie kann theoretisch aber auch für langfristige Prognosen verwendet werden. Damit unterscheidet sie sich von der Fundamentalanalyse, die immer auf eine langfristige Entscheidung abzielt.

Die technische Analyse funktioniert über die Statistik. Hier ist zu beachten, dass sich Marktteilnehmer und Marktverhalten im Laufe der Zeit verändern. Die Theorien und müssen daher regelmäßig überprüft und angepasst werden.

Die Fundamentalanalyse basiert auf den wirtschaftlichen Grundlagen von Unternehmen. Hier ändern sich Regeln im Rechnungswesen und in der Buchhaltung. Die wirtschaftliche Grundlage von Unternehmen bleibt jedoch unverändert.

Fundamentalanalyse Beispiel

Hier ein Fundamentalanalyse Beispiel anhand von Hormel Foods:

Video zum Fundamentalanalyse Beispiel:

Hormel ist demnach qualitativ hochwertig, ist aber auch mit gewissen Unsicherheiten und Risiken behaftet. Ein Investor kann nun entscheiden, ob er investieren will und falls ja, zu welchem Preis.

Soviel zu diesem Fundamentalanalyse Beispiel.

Fazit Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse ist der Kern beim Value Investing. Wir wollen als Value Investoren genau wissen, wo die Chancen und die Risiken bei einem Unternehmen liegen. Hierzu können wir mit der Fundamentalanalyse eine Basis schaffen, die uns bei der Entscheidung unterstützen kann. Wichtig ist hier, dass wir uns auf einen einheitlichen Standard beziehen, damit wir Qualitätsunterschiede aufdecken und berücksichtigen können.

Eine Fundamentalanalyse sollte daher immer berücksichtigen:

  1. „Wie qualitativ hochwertig ist das Unternehmen?“
  2. „Welcher Preis wäre angemessen?“

Ich verwende für meine Analysen ein Punktesystem, dass emotionslos die kritischsten Kennziffern bewertet und mich so auf Missstände aufmerksam macht. Zudem macht kann man Unternehmen gut anhand dieser Punkte vergleichen und bei niedrigeren Punkten (schlechtere Qualität) mit einer höheren Sicherheitsmarge reagieren.

Für mich ist die Fundamentalanalyse daher das perfekte Tool, um Aktien für meine langfristige Geldanalage zu bewerten.

Fundamentale Analyse und technische Analyse

Viele Menschen sind der Meinung, dass die Börse und Aktien nur etwas für Profis sind. Wer den Markt und insbesondere Aktien bis ins kleinste Detail verstehen will, der braucht dafür sicherlich auch ein Wirtschaftsstudium und einiges an Erfahrung. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch für normale Personen möglich wäre, Aktien korrekt zu bewerten und auszuwählen. Im heutigen Artikel schauen wir uns zwei Tools an, mit denen auch Privatanleger, mit ein bisschen Engagement und gründlichem Einlesen, gute Investmententscheidungen treffen können.

Im ersten Abschnitt schauen wir uns die fundamentale Analyse an, welche die Basis für die technische Analyse bildet, der wir uns dann im zweiten Abschnitt widmen.

Die Fundamentalanalyse als Vorauswahlmechanismus

Vorab muss gleich gesagt werden, dass nur auf der Basis einer Fundamentalanalyse keine Investmententscheidung getroffen werden kann. Die Fundamentalanalyse dient dem Anleger dazu, eine Vorauswahl zu treffen und Aktien zu finden, die einen guten ersten Eindruck bieten. Für die Fundamentalanalyse ist kein außergewöhnlich großes Wissen über die Börse notwendig. Alle Informationen die gebraucht werden, sind relativ schnell und einfach im Internet zu finden.

Zunächst sollten Anleger sich bei jedem Unternehmen die Branche und das dahinterstehende Geschäftsmodell anschauen. Wer die Idee hinter dem Unternehmen nicht vollständig versteht oder nicht davon überzeugt ist, dass dessen Geschäftsmodell zukunftsfähig ist, sollte die Aktie nicht in die engere Auswahl nehmen. Hat der Anleger ein spannendes Unternehmen gefunden, sollte er sich im nächsten Schritt die Konkurrenz anschauen. Oft sind es gerade nicht die großen Unternehmen oder Marktführer, welche die besten Zukunftsaussichten bieten, sondern kleine aufstrebende Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen (Burggraben).

Falls der Anleger keine Wachstumsstrategie fährt, also überwiegend in Unternehmen investiert, die gute Renditechancen in der Zukunft versprechen (Megatrends), muss auch unbedingt die Dividende beziehungsweise die Dividendenrendite beachtet werden (Dividendenkönige). Insbesondere bei großen und konstanten Unternehmen kann diese einen erheblichen Teil der Zuwächse ausmachen. Nachdem der Anleger all diese Vorsortierungsmechanismen verwendet hat, kann er jetzt an die Arbeit mit den Zahlen gehen.

Als erstes sollten Umsätze und Gewinne der Unternehmen in der engeren Auswahl geprüft werden. Dabei geht es nicht nur um die Höhe, sondern auch Faktoren wie Kontinuität und Stabilität der Aktiengesellschaften spielen eine große Rolle. Die letzte Zahl, die bei der Fundamentalanalyse betrachtet werden muss, ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Dieses beschreibt wie teuer oder günstig eine Aktie ist. Ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis zeigt, dass der Aktienkurs höher ist, als die Gewinne rechtfertigen würden. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Aktie zu teuer ist, da auch noch andere Faktoren, wie Gewinnprognosen der Zukunft und Spekulationen der Anleger über den Aktienverlauf, eine Rolle spielen.

Es ist sinnvoll, auch Expertenmeinungen zu den Aktien in der engeren Auswahl einzuholen. Der Anleger muss dabei aber darauf achten, dass er nicht blind deren Analysen übernimmt, sondern weiterhin selbst recherchiert und sich ein eigenes Bild macht.

Investmententscheidungen mit Hilfe der technischen Analyse treffen

Nachdem die Fundamentalanalyse abgeschlossen ist, geht es für den Anleger in den zweiten Schritt. Die technische Analyse soll, anhand von Charts und Marktdaten, erkennen, wann der richtige Einstiegszeitpunkt für welche Aktie ist. Im Gegensatz zur Fundamentalanalyse ist die technische Analyse um einiges zahlenlastiger und erfordert ein gewisses mathematisches Grundverständnis. Weil das Thema relativ komplex ist, gehen wir in diesem Artikel nur auf das Basiswissen ein und versuchen dieses möglichst verständlich zu vermitteln. Vorneweg muss gesagt werden, dass die Börse keine exakte Wissenschaft ist. Alle Mittel der technischen Analyse dienen einer groben Einschätzung und stellen keine Erfolgsgarantie dar.

1) Trends

Der einfachste Weg, um mit einem Chart zu arbeiten, ist die sogenannte Trendanalyse. Dabei wird der Verlauf einer Aktie über einen längeren Zeitraum rekonstruiert. Der Anleger beobachtet, wie sie sich typischerweise über lange Zeiträume verhält. Mit Hilfe dieser Chartanalyse kann der Anleger herausfinden, ob die Aktie in den letzten Monaten und Jahren in einem positiven Trend war, sich seitwärts bewegt hat, oder sogar einen Negativtrend hinter sich hat.

Grundsätzlich ist es natürlich immer gut, wenn die betrachtete Aktie sich in den vergangenen Jahren insgesamt positiv entwickelt hat, da dann auch die erwartete Rendite des Investments steigt. Die zweite wichtige Informationen aus der Chartanalyse ist der Einstiegszeitpunkt. Die Trends zeigen an, ob die Aktie sich momentan eher auf einem verhältnismäßig niedrigem Kursniveau befindet, oder auf einem hohen. Hat die Aktie in den vergangenen Wochen und Monaten an Wert verloren, während der Gesamttrend aber positiv war, ist das ein guter Indikator für Renditechancen in der nahen Zukunft.

2) Widerstände und Unterstützungen

Neben den positiven und negativen Trends gibt es auch viele Aktien, die über lange Zeiträume seitwärts laufen. Sie machen also insgesamt keine Gewinne, haben aber natürlich trotzdem positive und negative Verlaufsphasen. Wer sich die Charts genauer anschaut, sieht häufig, dass es einen sich immer wiederholenden Punkt gibt, an dem der Kursverlauf sich umkehrt. Bei einem Hochpunkt nennt man dies Widerstand, bei einem Tiefpunkt Unterstützung.

Wer sich für eine Aktie mit einer langfristigen Seitwärtsbewegung interessiert, sollte es vermeiden an den Widerstandspunkten einzusteigen und stattdessen die Unterstützungspunkte für die Investition nutzen.

Fundamentale Analyse

Fundamental Analyse: Volkswirtschaftliche Daten

Das Gegenstück zur Technischen Analyse ist die Fundamentale Analyse. Im Forex Handel betrifft diese vorwiegend makroökonomische, d.h. auf die gesamte Volkswirtschaft bezogene Daten wie Leistungsbilanzen, Konjunktur, Zinsniveau am Anleihemarkt, Industrieproduktion usw.

Es steht außer Frage, dass diese Daten zusammen mit der Geldpolitik der Notenbanken für die Wechselkurse wegweisend sind. Fraglich ist allerdings, zu welchem Zeitpunkt fundamental angemessene Wechselkurse eintreten. Wo mit großen Finanzhebeln und kurzen Zeiträumen gearbeitet wird, können Fundamentaldaten allein deshalb keine konkret umsetzbare Strategie begründen.

Basics der Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse setzt sich mit harten volkswirtschaftlichen Daten auseinander. Dennoch ist ein Studium der Volkswirtschaftslehre für das Verständnis der wichtigsten Zusammenhänge nicht erforderlich. Die wichtigsten fundamentalen Kerngrößen für den Devisenhandel sind Inflation, Geldmarkt- und Anleihemarktzinsen, Zahlungsbilanzen sowie die Konjunktur.

Nachrichten zur Entwicklung all dieser Kerngrößen sind ständig und für jedermann kostenfrei verfügbar. Über Fundamentaldaten berichten Nachrichtenagenturen, TV-Sender, Internetportale und Zeitungen laufend. Für Einsteiger auf dem Gebiet besteht die wesentliche Lernaufgabe darin, die Nachrichten ihrem potenziellen Einfluss auf die Wechselkurse zuzuordnen. Dazu ist ein zumindest schemenhaftes Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge erforderlich, das in der heutigen Welt allerdings ohnehin zum Allgemeinwissen gehören sollte.

Zentralbanken und Wechselkurse

Eine gewichtige Rolle auf dem Devisenmarkt spielen Notenbanken wie die Europäische Zentralbank, die Federal Reserve Bank, die Bank of England oder die Bank of Japan. Notenbanken steuern über Leitzinssätze das Zinsniveau am Geldmarkt und intervenieren durch den Kauf von Staatsanleihen auch am Bondmarkt. Die Zentralbanken manipulieren dadurch die Zinssätze, was sich wiederum auf Konjunktur und Inflation auswirken kann.

Entscheidungen der Notenbanken können zu heftigen Kursausschlägen am Forex Markt führen. Dabei lassen die Notenbank-Chefs ihre Einschätzung der Wirtschaftslage und ihre Pläne für Interventionen bevorzugt zwischen den Zeilen durchblicken. Wer die Code-Sprache der Notenbanken versteht, kann während einer wichtigen Pressekonferenz live handeln und im besten Fall sehr früh auf einen Zug aufspringen.

Der Devisenmarkt ist zwar der größte Finanzmarkt der Welt, existiert aber dennoch nicht im luftleeren Raum. Für eine untermauerte fundamentale Einschätzung des Forex Marktes müssen auch die Entwicklungen auf anderen Märkten berücksichtigt werden. So zieht ein Anstieg der Rohstoffpreise regelmäßig eine Aufwertung der „Commodity-Dollars“ (v.a. Kanadischer und Australischer Dollar) nach sich, weil diese Länder Rohstoffexporteure sind und durch höhere Preise mehr Geld erlösen, das schließlich in den eigenen Währungsraum zurückfließt.

Wie kann die Fundamentalanalyse auf Währungen angewendet werden?

Die Fundamentalanalyse betrachtet immer die inneren Werte einer Investition. Übertragen auf die Forex, bedeutet das, dass die wirtschaftlichen Bedingungen analysiert werden werden müssen, die die Bewertung einer Währung beeinflussen.

Ökonomische Indikatoren

Unter ökonomischen Indikatoren versteht man die von Regierungen oder privaten Organisationen veröffentlichten Reporte, die die ökonomische Leistung eines Staates wiedergeben. Ökonomische Reporte sind Werkzeuge, mit denen man die ökonomische Gesundheit eines Staates direkt analysieren kann. Allerdings gibt es viele Faktoren, die die ökonomische Leistung eines Staates beeinflussen.

Diese Reporte werden zu festgelegten Zeitpunkten veröffentlicht und beliefern den Markt mit der Information. So geht daraus hervor, ob sich die Wirtschaft eines Staates verbessert oder verschlechtert hat.

Die Effekte dieser Reporte sind vergleichbar damit, wie Einkommensreporte, SEC (Securities and Exchange Commission – Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde) Daten und andere Reporte die Sicherheit beeinflussen können.

Ein bekannter Report ist beispielsweise der Report über die Arbeitslosenzahlen. Im Forexhandel, wie auf dem Aktienmarkt, kann jede Abweichung von der Norm große Preis- und Volumenbewegungen auslösen.

Andere, wie Statistiken im Bereich Wohnungswesen finden weniger öffentliche Beachtung. Jedoch hat jeder Indikator seinen Zweck und jeder von ihnen kann nützlich sein.

Hier die vier wichtigen Reporte, die einen erheblichen Einfluss auf den Forexhandel haben:

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Das BIP wird als der Messwert gesehen, der die Wirtschaft eines Staates am Breitesten erfasst. Es repräsentiert den gesamten Marktwert aller Waren und Dienstleistungen eines Staates, die dieser in einem gewissen Jahr produziert hat.

Da die BIP Zahl selbst aber oft als unausreichender Indikator gesehen wird, konzentrieren sich die meisten Trader auf zwei Reporte, die in den Monaten vor der finalen BIP Zahl veröffentlicht werden: den FortschrittsReport und den ZwischenReport.

Deutliche Unterschiede zwischen diesen beiden Reporten können erhebliche Marktbewegungen auslösen. Das BIP ist ungefähr gleich der Bruttogewinnspanne (Marge) eines öffentlich handelnden Unternehmens, aufgrund dessen, dass beide Maßzahlen für internes Wachstum darstellen.

Einzelhandelsverkäufe

Der Einzelhandelsverkäufe-Bericht misst die gesamten Kassenbelege aller Einzelhandelsgeschäfte eines Staates. Diese Messung wird von einer gemischten Stichprobe aus Einzelhandelsgeschäften extrapoliert. Der Report ist teilweise nützlich, da er ein zeitlicher Indikator der weitläufigen Kundenausgabenmuster ist, das sich je nach Saison anders verhält.

Es kann dazu verwendet werden, die Leistung anderer, nachhinkender Indikatoren vorherzusagen und die unmittelbare Richtung einer Wirtschaft abzuschätzen. Revisionen im Fortschrittsbericht der Einzelhandelsverkäufe können signifikante Marktbewegungen auslösen. Der Einzelhandels-VerkäufeReport kann mit der Verkaufsaktivität eines öffentlich handelnden Unternehmens verglichen werden.

Industrielle Produktion

Dieser Report zeigt die Änderung in der Produktion von Fabriken, Minen und Infrastrukturunternehmen (Wasser, Gas, Elektrizität) einer Nation. Der Report zeigt auch deren Kapazitätsauslastung, also der Auslastungsgrad der potentiellen Kapazitäten jeder einzelnen Fabrik. Es ist ideal für eine Nation, einen Anstieg an Produktion zu sehen, während man sich auf dem Maximum oder nahe des maximalen Kapazitätsauslastung befindet.

Trader, die diesen Indikator verwenden, sorgen sich hier meistens um die Infrastrukturunternehmen, da deren Produktion sehr fluktuieren kann und der Handel sowie die Nachfrage von Energie ist stark verbunden mit Wetterwechseln. Signifikante Änderungen in diesem Report können durch Wechsel beim Wetter verursacht werden, die wiederum Fluktuationen im Wert der staatlichen Währung auslösen können.

Verbraucherpreisindex (VPI)

Der VPI ist ein Maß für die Änderung von Preisen von Konsumgütern, die in über 200 verschiedene Kategorien aufgeteilt sind. Wenn man diesen Report mit dem Export einer Nation vergleicht, kann dazu verwendet werden zu sehen, ob ein Staat über seine Produkte und Dienstleistungen Geld macht oder verliert. Achten Sie aber darauf, die Exporte im Auge zu behalten – dieses Augenmerk ist wichtig für viele Trader, da sich der Preis der Exporte häufig relativ zu der Stärke oder Schwäche einer Währung ändert.
Einige der anderen wichtigen Indikatoren sind Einkaufsmanagerindex (Purchasing Manager Index PMI), der Produzentenpreisindex (Producer Price Index PPI), der GebrauchsgüterReport, der Angestelltenkostenindex (Employment Cost Index ECI) und Wohnbaustatistiken. Vergessen Sie auch nicht die vielen privat vertriebenen Reporte, mit dem bekanntesten unter ihnen, der Michigan Consumer Confidence Survey (Michigan Konsumentenvertrauen Erhebung). All diese Reporte liefern bei richtiger Anwendung wichtige Informationen für Trader.

Wie werden diese Reporte nun eingesetzt?

Da ökonomische Indikatoren den wirtschaftlichen Status eines Staates widerspiegeln, werden Änderungen der Reporteten Bedingungen und Zahlen direkten Einfluss auf den Preis und das Volumen einer staatlichen Währung haben. Es ist aber wichtig sich stets vor Augen zu halten, dass die oben besprochenen Indikatoren nicht die einzigen Einflüsse auf den Preis einer Währung sind.

Neben diesen gibt es noch Reporte von Drittpersonen, technische Faktoren und vieles mehr, dass den Wert einer Währung drastisch beeinflussen kann. Hier sind einige nutzvolle Tipps, die Ihnen bei der Anwendung der Fundamentalanalyse in Forex helfen können: Halten Sie einen Wirtschaftskalender bereit, der die wirtschaftlichen Indikatoren und deren Veröffentlichungsdatum enthält.

  • Lassen Sie nicht die Zukunft aus den Augen; oft werden sich die Märkte in Erwartung eines gewissen Indikators oder Reports, der bald veröffentlicht werden wird, in eine gewisse Richtung bewegen.
  • Informieren Sie sich über die wirtschaftlichen Indikatoren, die die größte Aufmerksamkeit des Marktes auf sich ziehen. Solche Indikatoren sind Katalysatoren für große Preis- und Volumenbewegungen. Wenn zum Beispiel der US Dollar schwach ist, ist die Inflation einer der am meisten beobachteten Indikatoren.
  • Kennen Sie die Markterwartungen für gewisse Daten und achten Sie dann darauf, ob diese Erwartungen erfüllt werden oder nicht. Dies ist viel wichtiger als die eigentlichen Daten. Gelegentlich gibt es drastische Unterschiede zwischen den Erwartungen und dem tatsächlichen Ergebnis. Sollte dies der Fall sein, achten Sie auf mögliche folgende Justierungen dieser Differenz.
  • Reagieren Sie nicht zu schnell auf Neuigkeiten. Oft werden Zahlen veröffentlicht und dann revidiert; die Sachlage kann sich rasch ändern. Achten Sie auf diese Revisionen, da sie nützliche Werkzeuge sein können, um den Trend zu erahnen und besser auf zukünftige Reporte reagieren zu können.

Es gibt viele ökonomische Indikatoren und viel mehr private Reporte, die dazu verwendet werden können, als Eingangsdaten Ihrer Fundamentalanalyse zu dienen.

Es ist wichtig, dabei nicht nur auf die Zahlen zu achten, sondern auch zu verstehen, was diese bedeuten und wie diese die Wirtschaft eines Staates beeinflussen. Wenn sie gut eingesetzt werden, können diese Indikatoren eine unbezahlbare Ressource für jeden Forex Trader sein.

Fundamentalanalyse und Trading

Trader sollten den praktischen Nutzen der Fundamentalanalyse nicht überschätzen. Die Kenntnis der wichtigsten Zusammenhänge dient dazu, den Markt und seine Beweggründe, aber auch die tagtägliche Berichterstattung zu verstehen. Es ist mit einem vertretbaren Aufwand praktisch unmöglich, aus der Analyse von Fundamentaldaten einen Informationsvorsprung oder auch nur einen Vorsprung bei der Interpretation der Daten zu generieren.

Wer sich mit Aspekten der Fundamentalanalyse auseinandersetzt, erlernt ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge im Wirtschaftssystem und zwischen verschiedenen Märkten. Dieses Verständnis ist auch bei anderen Disziplinen des Tradings hilfreich – etwa bei der Technischen Intermarketanalyse.

Für das Traden sind folgende Bereiche von höchster Bedeutung:

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