Discount Broker Vergleich 2020 Günstige Ordergebühren online

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Contents

Discount Broker Vergleich 2020: Günstige Ordergebühren und günstigste Online Broker finden

Günstige Ordergebühren sowie günstige Broker suchen viele Anleger. Was aber bedeutet das? Der Discount Broker Vergleich erfordert mehr Einsatz als der Vergleich von Stromanbietern. Erstens unterscheiden sich die Gebührenmodelle der Anbieter deutlich. Zweitens variieren die Ordergebühren zwischen verschiedenen Handelsplätzen: Der günstigste Online Broker für Xetra kann für den Handel an US Börsen eine regelrechte Kostenfalle darstellen. Drittens gibt es neben den Orderentgelten weitere Gebührentatbestände zu berücksichtigen, darunter neben pauschalen Depotentgelten insbesondere die Kosten für Software und Kursdatenversorgung sowie versteckte Zuschläge zum Beispiel für Limits oder telefonisch erteilte Orders.

Rang Anbieter Depot­gebühren Order­kosten Ausland Order­kosten Inland Mindest­einlage Testbericht Zum Anbieter
0 € ab 0,50 € ab 2,00 € 0 € Degiro
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0 € 9,90 € ab 5,84 € 0 € / 1.000 € (Ersteinzahlung) flatex
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abhängig vom Depot abhängig vom Depot abhängig vom Depot ab 0 € (1.000 € für FreeBuy Depot) OnVista Bank
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4 0 € ab 24,95 € ab 9,95 € 0 € Consorsbank
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5 0 € ab 5,00 $ ab 5,80 € 4.000 € Lynx Broker
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6 0 € ab 9,90 € ab 9,90 € 0 € ING
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7 0 € ab 8,99 € ab 8,99 € 0 € SBroker
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8 0 € ab 12,90 € ab 9,90 € 0 € comdirect
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Ordergebühren Vergleich – die Gebührenmodelle der Discount Broker

In der Theorie ist die Suche nach dem optimalen Broker trivial: Die Gebühren verschiedener Anbieter werden schlicht mit dem Profil der eigenen Transaktionen (Häufigkeit, Handelsplatz, Volumen) abgeglichen.

In der Praxis gestaltet sich dieses Unterfangen nicht ganz so einfach, weil Broker erstens sehr unterschiedliche Gebührenmodelle ansetzen und zweitens im Ringen um Marktanteile und Abgrenzung auf dem übersättigten Markt zusätzliche Komponenten in ihre Endkundenkalkulation integrieren, darunter zum Beispiel Rabatte und FreeBuys. Der nachfolgende Überblick über typische Gebührenmodelle auf dem deutschen Brokermarkt erleichtert den Vergleich.

Pauschale Ordergebühr

Pauschale Ordergebühren finden sich zum Beispiel bei flatex und im 5-EUR-Festpreisdepot der OnVista Bank. flatex war lange Zeit der günstigste Online Broker. Charakteristisch: Die Ordergebühr orientiert sich nicht am Transaktionsvolumen. Für unterschiedliche Handelsplätze werden aber zumeist unterschiedliche Pauschalen festgesetzt. Zudem fallen zusätzlich zur Ordergebühr die Gebühren der jeweiligen Börse an, die sich durchaus am Ordervolumen orientieren können.

Grundgebühr + Provision + Handelsplatzentgelt

Dieses Modell wird zum Beispiel durch Consorsbank, comdirect, S Broker und ING angewandt. Charakteristisch ist die Kombination einer pauschalen Grundgebühr mit einer vom Transaktionsvolumen abhängigen Provision (zum Beispiel fünf Euro zzgl. 0,25 %). Für die Provision oder die Summe aus Provision und Grundgebühr gelten häufig Mindest- und Höchstgebühren (zum Beispiel mindestens 10 EUR und höchstens 60 EUR). Zusätzlich wird ein vom gewählten Handelsplatz abhängiges Entgelt abgerechnet – etwa 2,50 EUR für Xetra-Orders oder 15 EUR für US Orders. Trotz dieses Entgelts können Börsengebühren weitere Fremdspesen zusätzlich belastet werden. Broker mit diesem Gebührenmodell sind teilweise günstige Broker, allerdings liegen die Ordergebühren hier häufig eher im Mittelfeld. Ausnahme ist DEGIRO. DEGIRO nutzt dieses Gebührenmodell und ist gleichzeitig günstigster Online Broker. Allerdings greift DEGIRO manchmal auch auf andere Gebührenmodelle zurück abhängig von der Aktie, die der Kunde handelt.

Gebührenmodell „Angelsachsen“

Broker mit einer stärkeren Ausrichtung auf die USA verlangen (zumeist begrenzt auf Handelsplätze in Nordamerika) häufig eine sehr gering angesetzte Gebühr pro Aktie. Gebührenmodelle dieser „angelsächsischen“ Prägung sind zum Beispiel bei Lynx und DEGIRO im Einsatz. So kann z. B. eine Gebühr in Höhe von 0,01 USD pro Aktie bei einer Mindestgebühr in Höhe von 5,00 USD abgerechnet werden, wie es etwa bei Lynx der Fall ist.

Bei Brokern mit angelsächsischem Gebührenmodell wird pro Aktie abgerechnet

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Rabatte (nicht nur) für Vieltrader

Auch bereits günstige Broker bieten häuf Rabatte. Rabatte für aktive Trader dienen Brokern zur Kundenbindung in dieser für den Deckungsbeitrag besonders wertvollen Klientel. Rabatte sind z. B. bei S Broker und comdirect erhältlich. Es gilt: Je mehr gehandelt wird, desto niedriger fällt die effektive Ordergebühr letztlich aus. Die comdirect reduziert die Ordergebühr ab 1250 Transaktionen pro Jahr zum Beispiel auf 7,90 EUR. Bei S Broker sind ab 5000 Transaktionen pro Jahr 80 % Rabatt auf die Ordergebühr aufgerufen.

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Vieltrader-Rabatte (hier: S-Broker) können sich lohnen

Neben Rabatten auf abgerechnete Gebühren gibt es weitere Modelle für Vergünstigungen gegenüber Bestandskunden. Die OnVista Bank zum Beispiel räumt FreeBuys ein: Bei deren Einsatz zum Kauf an inländischen Börsen reduziert sich die effektive Gebühr auf das Handelsplatzentgelt in Höhe von 1,50 EUR. FreeBuys erhalten Kunden für Liquidität oder Handelsaktivitäten. Sofern ein Händler nur mittels FreeBuys kaufen kann, wäre für ihn die onvista bank der wahrscheinlich günstigste Online Broker.

Generell gilt: In den meisten Fällen addieren Broker zu den vorgenannten Entgeltgruppen noch Börsengebühren und weitere Fremdkosten hinzu – bei einzelnen Anbietern und Handelsplätzen (z. B. im Xetra-Handel über Lynx) sind diese dagegen bereits inbegriffen.

Mehr als Ordergebühren: Weitere Discount Broker Entgelte

Pauschale Depotführungsentgelte

Pauschale Depotführungsentgelte sind im Discount Broker Vergleich insbesondere für Anleger mit geringer Handelsaktivität wichtig. Wer nie handelt, sollte ein kostenloses Depot sogar höher gewichten als günstige Ordergebühren.

Ein Depotgebühren Vergleich für Deutschland offenbart eine enorme Bandbreite, wenn neben Online Brokern auch Filialbanken berücksichtigt werden. Letztere verlangen neben pauschalen auch vom Depotbestand abhängige Entgelte.

Günstige online Broker verlangen in der Regel deutlich weniger als 50 EUR pro Jahr für die Depotführung. Einige günstige Broker verzichten gänzlich, andere unter Bedingungen auf Depotgebühren. Die Bedingungen sehnen zum Beispiel einen Wegfall der Gebühr vor, wenn regelmäßig gehandelt oder einen Vermögensbestand oberhalb eines festgelegten Grenzwertes unterhalten wird.

Gebühren für Limits

Gebühren für Limits werden im Online Aktiendepot Vergleich häufig unterschätzt. Streng genommen müssten die Kosten für Limits in der Preiskalkulation für einen Ordergebühren Vergleich in voller Höhe berücksichtigt werden, weil jede Order mit einem Limit an die Börse übermittelt werden sollte. Wer darauf verzichtet, riskiert im schlimmsten Fall erhebliche Abweichungen vom gewünschten Einstands- oder Veräußerungskurs.

Warum Limits so wichtig sind, soll ein kleiner Exkurs verdeutlichen. Wie funktioniert die Börse? Wird eine Order ohne Limit an die Börse übermittelt, sehen die Ausführungsregeln typischerweise eine sofortige Ausführung zum nächstbesten Kurs vor. Wird eine unlimitierte Kauforder übermittelt und steht nicht im selben Moment eine unlimitierte Verkaufsorder zur Verfügung, erfolgt die Ausführung der Kauforder gegen die im Orderbuch befindliche Verkaufsorder mit dem niedrigsten Limit. Dies kann insbesondere bei marktengen Aktien jedoch deutlich von zuletzt festgestellten Kurs, (an dem sich die meisten Anleger orientieren) abweichen.

Offline-Zuschläge

Im Zeitalter der Vergleichsrechner drehen Broker gerne möglichst unauffällig an der Gebührenschraube. Ein gern gewählter Ansatzpunkt dafür sind Offlinezuschläge, die für per Telefon, Brief oder Fax erteilte Orders erhoben werden. 10-15 EUR pro Auftrag zusätzlich zu den regulären Ordergebühren sind die Regel, kostenlose telefonische Orders längst die Ausnahme.

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Gebühren für Software und Kursdaten

Eine gute Börsensoftware ist mehr als nur eine Ordermaske. Viele Broker stellt ihren Kunden professionelle Handelsplattformen inklusive Charttool, Datenbanken usw. kostenlos zur Verfügung. Andere belassen es bei einer eingeschränkten Basisversion und verlangen für leistungsstarke Software Geld.

Die Abonnementgebühren können auf ein Jahr hochgerechnet dann leicht einen mittleren dreistelligen Betrag erreichen. Zusätzlich müssen häufig Kursdatenpakete abonniert werden, die je nach Umfang genauso viel kosten können. Bei entsprechendem Bedarf ist ein Blick auf die inkludierte Software inklusive Kursdatenversorgung deshalb ein wesentliches Kriterium im Discount Broker Vergleich.

Für Profi-Software verlangen viele Broker Geld

Es ist generell empfehlenswert, die kostenlos dargebotene Software im Vorfeld der Kontoeröffnung einem Test zu unterziehen – sofern der Broker dies, etwa mit einem Demokonto Vergleich, überhaupt zulässt. Auch ein Börsen- bzw. Aktien App Test schärft das Gesamtbild eines Brokers vor der Unterzeichnung des Kontovertrages.

Gebühren für Sparpläne

In Zeiten von Null- und Negativzinsen sind Wertpapiersparpläne attraktiv. Besonders hoch im Kurs stehen börsengehandelte Indexfonds (ETFs), die bei den meisten Brokern auch über Sparpläne erhältlich sind. Die Gebühren unterscheiden sich jedoch sehr deutlich: Einige Broker verlangen 2,5 % der Einzugsrate und setzen zusätzlich eine besonders für kleine Raten ungünstige Mindestgebühr an, andere berechnen weniger als 1,00 EUR pro Ausführung. Bei vielen Brokern gibt es mittlerweile ein Sortiment an kostenlosen ETF Sparplänen, das im Hinblick auf Verwaltungsgebühren, Replikationsmethode etc. keine Nachteile erkennen lässt.

Das Angebot im außerbörslichen Handel

Günstige Broker ermöglichen ihren Kunden mittlerweile den außerbörslichen Handel mit verbrieften Derivaten (z. B. Zertifikate, Optionsscheine) und häufig auch mit Aktien über Market Maker wie zum Beispiel Lang & Schwarz. Wer sich für den OTC Handel interessiert, sollte neben den dort angesetzten Handelsplatzentgelten vor allem Art, Dauer, Umfang und Partner von Sonderpreisaktionen untersuchen. Im besten Fall lassen sich durch solche Aktionen die effektiven Transaktionskosten im Handel mit Derivaten deutlich senken.

Top Discount Broker & ihre Gebühren

Depot Testsieger kann nur werden, wessen Ordergebühren optimal zum Handelsprofil eines Kunden passen. Doch auf welchen Broker trifft das zu? Machen Sie sich selbst ein Bild: Nachfolgend sind die wichtigsten Entgeltposten von acht im Discount Broker Vergleich gut platzierten Anbietern vorgestellt.

DEGIRO

DEGIRO ist ein niederländischer Broker und ist seit relativ kurzer Zeit auf dem deutschen Markt aktiv. Pauschale Depotführungsentgelte gibt es nicht. Der Broker rechnet Xetra-Orders mit 2,00 EUR + 0,018 % ab, maximal fallen 30,00 EUR an. DEGIRO ist damit einer der günstigsten Broker auf dem deutschen Markt und in fast jedem Ordergebühren Vergleich auf dem vordersten Rang zu finden. Dies kristallisiert sich sich schnell heraus, wenn man die DEGIRO Kosten mit denen anderer Anbieter vergleicht.

Das gilt auch für die Ordergebühren an US Handelsplätzen. Hier rechnet der Broker jede Order mit 0,50 EUR zzgl. 0,004 USD pro Aktie ab, was einem angelsächsischen Gebührenmodell mit sehr niedriger Grundgebühr entspricht. Eine Mindest- oder Höchstgebühr gibt es für US Orders nicht.

Der Broker eignet sich dennoch nicht für jeden Anlegertypen. Inhaber von Standardkonten räumen DEGIRO den Verleih ihrer Wertpapiere ein. Wer dies nicht möchte, muss einen Custody Account eröffnen, in dem relativ hohe Entgelte zum Beispiel für Dividenden- oder Zinsgutschriften anfallen.

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Flatex

Flatex wurde im Jahr 2006 gegründet und war der erste deutsche Broker mit einer pauschalen und vom Transaktionsvolumen unabhängigen Ordergebühr. Pro Inlandsorder werden bis heute 5,00 EUR abgerechnet. Zusätzlich fallen Börsengebühren an. Die Depots werden kostenfrei bei der zur selben Unternehmensgruppe gehörenden biw Bank für Investments und Wertpapiere AG geführt.

Auch die Gebühren für den Handel in den USA werden mit einer Pauschale berechnet: Pro Order fallen 9,90 EUR an. Flatex gehört damit zu den günstigsten deutschen Onlinebrokern. Weitere Stärken im Preisverzeichnis sind die pauschale Ordergebühr in Höhe von 5,90 EUR im außerbörslichen Handel (hier fallen keine Börsengebühren an) und die mit 0,90 EUR sehr niedrig angesetzte Gebühr für ETF Sparpläne.

Consorsbank

Die Consorsbank ist seit einiger Zeit eine Marke ohne eigene Rechtspersönlichkeit im Besitz der französischen Großbank BNP Paribas. Vor der Übernahme durch die Franzosen firmierte der in Nürnberg ansässige Broker als Cortal Consors.

Die Consorsbank ist französisch, setzt aber ein typisch-deutsches Gebührenmodell um

Das Gebührenmodell wurde im Zuge der Umstrukturierung des Unternehmens nahezu nicht verändert. Für jede Order über die elektronische Handelsplattform Xetra fallen 4,95 EUR Grundpreis sowie 0,25 % Provision (mindestens jedoch 9,95 EUR und höchstens 69 EUR) an. Zusätzlich wird ein Handelsplatzentgelt in Höhe von 1,50 EUR berechnet. Damit liegen die Entgelte sehr nahe an denen der direkten Konkurrenz. Die Depotführung ist ohne Einschränkungen kostenlos.

Auf günstige Ordergebühren an US Börsen müssen Kunden des Brokers allerdings verzichten. Abgerechnet werden 19,95 EUR Grundgebühr zzgl. 0,25 % Provision, wobei mindestens 24,95 EUR und höchstens 69 EUR anfallen.

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Lynx ist ein niederländischer Introducing Broker für das britische Brokerhaus Interactive Brokers, der die Depots führt und die Kundenorders abwickelt. Gemessen an der Zahl der verfügbaren Kassa- und Terminbörsen zählt Lynx zu den am breitesten aufgestellten Brokern auf dem deutschen Markt. Die Depotführung ist kostenfrei, erfordert aber mit 4000 EUR eine im Branchenvergleich recht hoch angesetzte Mindesteinlage.

Orders über die elektronische Plattform Xetra werden mit 0,14 % des Transaktionsvolumens, mindestens jedoch 5,80 EUR und höchstens 99 EUR abgerechnet. Für Xetra-Orders fallen keine zusätzlichen Börsengebühren an.

Im Handel an US Börsen gilt ein angelsächsisches Modell: Bei einer Mindestgebühr in Höhe von 5,00 USD werden die ersten 2000 Aktien mit einer Gebühr in Höhe von 0,01 USD pro Aktie abgerechnet. Jede weitere Aktie kostet 0,005 USD pro Aktie. Maximal werden 1,25 % des Transaktionsvolumens belastet.

Eine Besonderheit: Der Broker verzichtet auf Gebührenzuschläge für telefonische Orders.

OnVista-Bank

Die OnVista Bank gehörte über ihre Unternehmensgruppe zur französischen Großbank Société Générale, agiert aber mit deutscher Banklizenz. Die Handelsoberfläche erweitert für Kunden des Brokers den Funktionsumfang des Finanzportals OnVista.de um eine direkte Handelsmöglichkeit.

Der Broker tritt im Wettbewerb mit zwei unterschiedlichen Depotmodellen an und bietet ebenfalls günstige Ordergebühren. Im FreeBuy Depot erhalten Kunden monatlich so bezeichnete FreeBuys, bei deren Einsatz zum Kauf von Wertpapieren sich die Gebühr auf ein Handelsplatzentgelt in Höhe von 1,50 EUR (Xetra) reduziert. Die Anzahl der monatlich verbuchten FreeBuys richtet sich je nach gewähltem Depotmodell nach der auf dem Verrechnungskonto vorgehalten Liquidität oder der Anzahl der im Vormonat abgerechneten Trades.

Im US Handel gelten andere Konditionen, zum Beispiel 0,22 % bzw. mindestens 13,70 USD für Orders an Nasdaq und NYSE.

Für Verkaufsorders und Kauforders außerhalb des FreeBuy Kontingents fallen 5,99 EUR zzgl. 0,23 % des Transaktionsvolumens, maximal jedoch 39 EUR an. Zusätzlich werden 1,50 EUR als Handelsplatzentgelt an allen deutschen Börsenplätzen belastet.

Alternativ dazu werden Orders im 5-EUR-Festpreisdepot mit einer Pauschale abgerechnet. Inklusive Handelsplatzgebühr kosten Orders über Xetra in dem Depotmodell 5,00 EUR, US Orders 12,50 EUR und Orders an sonstigen ausländischen Börsenplätzen 30,00 EUR.

Comdirect

Die comdirect ist ein Tochterunternehmen der Commerzbank und bietet neben Girokonto, Kredit und weiteren klassischen Bankprodukten auch den Handel mit Wertpapieren an. Die Depotführung kostet 5,85 EUR pro Quartal. Die Gebühr entfällt allerdings für Kunden, die pro Quartal mindestens zwei Transaktionen tätigen oder einen Sparplan unterhalten.

Die comdirect ist eine Tochter der Commerzbank

Orders an deutschen Börsenplätzen werden mit 4,90 EUR zzgl. 0,25 % des Ordervolumens, mindestens jedoch 9,90 EUR und höchstens 59,90 EUR abgerechnet. Zusätzlich fällt für Xetra-Orders ein Handelsplatzentgelt in Höhe von 0,0015 %, mindestens jedoch 1,50 EUR an.

Die Gebühren im US Handel unterscheiden sich nur geringfügig. Abgerechnet werden 7,90 EUR + 0,25 %, mindestens jedoch 12,90 EUR und höchstens 62,90 EUR zzgl. 2,90 EUR Handelsplatzentgelt.
Eine Besonderheit ist der Vieltrader Rabatt in Höhe von 15 %, der Kunden ab 150 Transaktionen im Vorhalbjahr gewährt wird.

Jetzt zu COMDIRECT und Konto eröffnen

Sparkassen Broker

S Broker ist der Online Broker der Sparkassen und ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Deka Bank. Die Depotführung kostet 8,85 EUR pro Quartal; die Gebühr entfällt für Kunden mit mindestens einer Wertpapiertransaktion inklusive Sparplänen pro Quartal und alle, die auf Konten und Depots des Brokers mindestens 10.000 EUR unterhalten.

Orders an in- und ausländischen Börsenplätzen werden mit 4,99 EUR zzgl. 0,25 % des Transaktionsvolumens, mindestens jedoch 8,99 EUR und höchstens 54,99 EUR abgerechnet. Zusätzlich fallen Handelsplatzentgelte an: 0,99 EUR im Inland und 14,99 EUR im Ausland. Für jede Order belastet der Broker zusätzlich ein Abwicklungsentgelt in Höhe von 0,49 EUR.

Das größte Unterscheidungsmerkmal zur Konkurrenz ist die Rabattstaffel für aktive Trader. In insgesamt sechs Rabattstufen werden bis zu 80 % Preisnachlass auf die Ordergebühr eingeräumt. Für die höchste Rabattstufe sind allerdings 5000 Transaktionen im jeweiligen Vorjahr notwendig. Unter Berücksichtigung des Rabatts erreicht der Broker im Ordergebühren Vergleich einen der vorderen Plätze.

Die ING (ehemals ING-DiBa) ist mit rund 8 Millionen Kunden die größte Direktbank auf dem deutschen Markt. Auch wenn die Zahl der geführten Depots mit ca. 1 Million ungleich geringer ist, zählt das Institut zu den größten Brokern in Deutschland. Die Depotführung ist ohne Einschränkungen kostenlos.

Die ING ist Deutschlands größte Direktbank

Orders werden mit 0,25 % vom Kurswert, mindestens jedoch 9,90 EUR und höchstens 59,90 EUR abgerechnet. Auch die ING kombiniert die Ordergebühr mit einem hauseigenen Handelsplatzentgelt. Dieses beläuft sich bei Orders über Xetra auf 1,75 EUR und entfällt im Direkthandel, an der Börse Stuttgart (Euwax) sowie am Handelsplatz Börse Frankfurt Zertifikate. Im Ausland (angebunden sind Börsen den USA und Kanada) beläuft sich das Handelsplatzentgelt auf 12,50 EUR.

Die Top 3 Discount-Broker

DEGIRO

Den ersten Platz in der Kategorie Discount-Broker sichert sich der niederländische Finanzdienstleister DEGIRO. DEGIRO ist der günstigste Online Broker. Begründet ist die Wahl insbesondere in den günstigen Konditionen für den Aktienhandel: Über Xetra kosten Orders 2,00 Euro plus 0,018% vom Handelsvolumen, für US-Aktien werden lediglich 0,50 US-Dollar zuzüglich 0,01 US-Dollar pro erworbenem Wertpapier fällig. Das nennen wir mal wirklich günstige Ordergebühren. Auch andere Finanzinstrumente sind beim Discount-Broker zu guten Konditionen handelbar. Für Optionen und Futures werden Fixpreise pro Kontrakt verlangt, die schon ab 0,50 Euro beginnen. Zudem sind Investitionen in hunderte ETFs ohne Ausgabeaufschlag möglich, weil DEGIRO in diesem Bereich dauerhaft eine Sonderaktion führt.

DEGIRO bietet mittlerweile auch eine umfangreiche Schulungsmöglichkeit mit Hilfe der Investor´s Academy an. Desweiteren bietet der Broker das Help-Center für Fragen an, trotz Alledem ist der generelle Kontakt mit dem Unternehmen ist auch möglich – auch auf Deutsch. Zudem macht DEGIRO in Sachen Sicherheit keine Kompromisse: Weil das Unternehmen Kundengelder und Unternehmensvermögen strikt voneinander getrennt verwahrt, hätten Gläubiger hierauf im Zuge einer Insolvenz keinen Zugriff. Als niederländischer Broker muss sich DEGIRO einer strikten Kontrolle durch die niederländische Finanzmarktaufsicht unterziehen. Durch die einheitlichen EU-Regelungen gelten für den Finanzdienstleister dieselben Gesetze, an die sich beispielsweise auch deutsche Unternehmen halten müssen.

Fazit: DEGIRO ist der beste Discount-Broker, weil das Unternehmen äußerst günstige Preise für den Handel anbietet.

Flatex

Auch beim deutschen Broker flatex können Anleger zu guten Konditionen handeln. Dabei setzt das Unternehmen auf Flatrate-Modelle, bei denen die Gebühren unabhängig vom Transaktionsvolumen sind. Wer über Xetra handelt, zahlt beispielsweise immer 5 Euro plus Börsengebühr. Gerade bei hohen Ordervolumina lohnt sich dieses Modell, aber auch Kleinanleger profitieren von den günstigen Konditionen des Brokers. So wird konsequent auf eine Depotgebühr verzichtet, die bei vielen stationären Banken noch immer zum Standard gehört. Besonders preiswert sind bei flatex auch ETF-Investments. Wer sich für den Abschluss eines Sparplans entscheidet, kann auf über 100 kostenfreie Indexfonds zurückgreifen.

Neben Aktien und ETFs handeln Anleger bei flatex andere, gängige Finanzinstrumente: Anleihen, Zertifikate, Optionen, Futures und Investmentfonds. Dabei bietet der Kulmbacher Broker den Zugriff auf alle deutschen und zahlreiche ausländische Börsenplätze. So wird etwa der Zugang zu den US-Börsen, der schweizer Börse oder dem britischen Markt hergestellt. Obwohl flatex ein Discount-Broker ist, weiß die Handelsplattform des Unternehmens durchaus zu überzeugen. Optisch ansprechend und übersichtlich werden die Kursentwicklungen der jeweiligen Wertpapiere dargestellt. Über einfache Buttons ist der Kauf oder Verkauf möglich, wobei flatex die Preise an verschiedenen Börsen aufbereitet.

Fazit: Bei flatex können Trader ebenfalls kostengünstig handeln, denn das Unternehmen setzt auf preiswerte Flatrates. Der Handel über Xetra kostet beispielsweise immer 5 Euro plus Börsengebühr.

OnVista-Bank

Abgerundet wird die Top 3 der Discount-Broker durch die OnVista Bank. Hervorzuheben ist, dass die Bank ETF-Sparpläne grundsätzlich zum Nulltarif anbietet. Aber auch Aktien, Finanzderivate, Anleihen und Investmentfonds sind zu günstigen Konditionen handelbar. Trotz der geringen Kosten bietet der Broker eine recht ausgereifte Handelsplattform an, die eng mit dem gleichnamigen Finanzportal OnVista verzahnt ist. So werden Nutzern beispielsweise Echtzeitkurse angeboten, fundamentale Kennzahlen aufbereitet und technische Indikatoren angezeigt. Auf einer breiten Informationsbasis können Nutzer bei OnVista fundierte Handelsentscheidungen treffen. Zudem ist eine Community an das Portal angebunden, in der sich Trader untereinander austauschen können.

In Sachen Sicherheit kann die Bank ebenfalls zu überzeugen. Denn OnVista gehört seit kurzem zu 100 Prozent der comdirect, die wiederum eine Tochter der Commerzbank ist. Zudem hat der Broker seinen Sitz in Deutschland, so dass die BaFin für die Regulierung und Überwachung zuständig ist. Unter anderem muss OnVista Kundengelder und Unternehmensvermögen strikt voneinander getrennt verwahren. Dadurch soll das Kapital im Insolvenzfall vollständig geschützt sein.

Fazit: Auch die OnVista-Bank bietet gute Konditionen für den Handel mit Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren an. Zudem ist der Broker direkt an das gleichnamige Portal OnVista angebunden.

Discount Broker Vergleich – unser Fazit

Die Ordergebühren stehen bei jedem Brokervergleich im Mittelpunkt. Für jeden einzelnen Handelsplatz (Inland, Ausland, Direkthandel) sind die Höhe und Zusammensetzung der Gebühr im Kontext der eigenen Handelsgewohnheiten entscheidend. Versteckte Gebühren für Limits und gegebenenfalls telefonisch erteilte Orders müssen dabei zwingend berücksichtigt werden. Ebenso lohnt sich ein Blick auf Rabatte. Erfüllt ein Broker in diesem Bereich die notwendige Kostenbedingung, können weitere Gebührentatbestände geprüft werden. Darunter fallen Depotführungsentgelte, die Konditionen für Sparpläne und die Kosten für eine professionelle Börsensoftware inklusive Kursdatenversorgung.

Depot-Vergleich: die besten Online Broker im Test

Sie mцchten Wertpapiere handeln? Dann verschenken Sie beim Handel kein Geld. Setzen Sie auf ein Depot mit gьnstigen Gebьhren und aus­gezeichneten Leistungen. Achten Sie z. B. auf kosten­lose Order­limits, gьnstige ETF-Sparplдne und eine groЯe Auswahl an rabattierten Fonds! Nutzen Sie den regel­mдЯig aktuali­sierten Broker-Vergleich von Deutschlands grцЯtem Bцrsenportal und finden Sie den fьr Sie gьnstigsten Online Broker! Direkt zum Depot-Vergleich

Depot-Vergleich: Die Order- und Depotgebьhren der wichtigsten Banken und Online Broker im Test

Schnell einige hundert Euro im Jahr sparen? Bei ausgewдhlten Banken ist das ohne Weiteres mцglich. Unser Broker-Test deckt erhebliche Unterschiede bei den Orderkosten auf. In den gьnstigsten Depots fallen die Gebьhren beim Aktienkauf kaum ins Gewicht. Ein Beispiel: Fьr den Handel von DAX-Aktien im XETRA-System der Deutschen Bцrse zahlen Sie bei gьnstigen Depotbanken wie finanzen.net-Brokerage* nur eine Orderprovision von 5,00 Euro zzgl. 2,00 Euro Handelsplatz­gebьhr. Unser Depot-Vergleich zeigt: Online Broker wie Comdirect, Consorsbank oder ING berechnen fьr eine 12.000 Euro-Order – je nach Anbieter – knapp 35 Euro Orderprovision pro Trade. Ein erheblicher Unterschied! Dennoch sind sie deutlich gьnstiger als viele Filialbanken.

Ein Broker-Vergleich kann also bares Geld wert sein. Wenn Sie in ein Aktiendepot eines gьnstigen Online Brokers wechseln, kцnnen Sie Jahr fьr Jahr schnell mehrere hundert Euro sparen. Bei Tradern und aktiven Anlegern sind durchaus auch mehr als tausend Euro Ersparnis drin – pro Jahr versteht sich.

Auch bei den Gebьhren fьr die monatliche Ausfьhrung von Sparplдnen oder fьr den Kauf von Fonds gibt es gravierende Unterschiede. In unserem Broker-Vergleich der Depots von Comdirect, Consorsbank, DKB, Flatex, ING, Maxblue, S Broker und Co. ьberzeugen jene, die fast das gesamte Angebot an Investment­fonds mit vollem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag anbieten. Aufpassen sollten auch Anleger, die ein gьnstiges Depot fьr einen Fonds- oder ETF-Sparplan suchen. Denn selbst geringe Gebьhren fьr die monatliche Sparplan­ausfьhrung gehen ьber viele Jahre hinweg mдchtig ins Geld – aufgrund entgangener Wertzuwдchse. Doch auch hier hat unsere Redaktion gьnstige Online Broker fьr Sie identifiziert.

Online Broker-Vergleich: die Ordergebьhren / -provisionen beim Aktienkauf

Das Verbrauchermagazin Finanztest hat zuletzt in Ausgabe 11/2020 die Kosten ermittelt, mit denen Anleger fьr eine Wertpapierorder mit Kurswert 12.000 Euro kalkulieren mьssen. Die nach­stehende Ьbersicht berьcksichtigt diesen Finanztest-Vergleich und verdeutlicht, wie stark sich die Kosten bei den einzelnen Depot-Banken und Onlinebrokern unterscheiden.

*) Das finanzen.net Brokerage-Depot ist ein spezielles Angebot von finanzen.net in Kooperation mit der Comdirect Bank – Infos unter www.finanzen-broker.net.

Finanzen.net empfiehlt, ein Depot bei einem Anbieter mit dauerhaft gьnstigen Konditionen zu erцffnen. In unserem Broker-Test vergleichen wir daher die Gebьhren, die die Banken fьr ihre Dienst­leistungen erheben (Orderprovision). Der Depot-Vergleich berьcksichtigt keine externen Kosten wie Bцrsen- oder Maklergebьhren. Zeitlich begrenzte Aktionsangebote bleiben ebenso unberьcksichtigt wie Rabatte fьr besonders aktive Personen (sog. Heavy-Trader), die mitunter tausende Trades pro Monat durchfьhren.

Online-Broker-Vergleich deckt wichtige Unterschiede bei den Leistungen auf

Fьr Ihren Erfolg beim Bцrsenhandel kommt es nicht nur auf die Kosten an. Legen Sie bei der Wahl Ihres Depots auch ein Augenmerk auf das Leistungs­spektrum! In unserem Depot-Vergleich nehmen wir daher auch wichtige Leistungs­komponenten fьr Sie unter die Lupe.

Kostenlose Depotfьhrung
Manche Bank berechnet Ihnen Gebьhren alleine fьr das Fьhren Ihres Wertpapierdepots. „Schцn, dass Sie unser Kunde sind, macht 35 Euro im Jahr!“ Gerade in jьngster Zeit drehen auch einige Onlinebroker wieder an der Preisschraube. So fьhrte Flatex im Mдrz 2020 eine neue Depotgebьhr von 0,1 % auf den Kurswert verwahrter Wertpapiere ein. Was zunдchst ьberschaubar klingt, lдppert sich aber mit der Zeit. Unserem Depot-Vergleich entnehmen Sie, welche Anbieter die Depotfьhrung kostenlos anbieten.

Einlagensicherung
Wie sind Ihre Einlagen im Falle einer Bankinsolvenz geschьtzt? In der EU und damit auch in Deutschland sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich abgesichert (Gemeinschafts­konten bis 200.000 Euro). Allerdings ist die Einlagen­sicherung Lдndersache, sodass Konten in Lдndern mit guter Bonitдt wie Deutschland gegenьber Lдndern mit schlechter Bonitдt mehr Sicherheit bieten. Viele Banken sind zudem Mitglied im Einlagen­sicherungs­fonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), bei dem Einleger ьber die gesetzlichen Anforderungen hinaus abgesichert sind. Auf der Webseite einlagensicherung.de kцnnen Sie leicht prьfen, in welcher Hцhe deutsche Banken Ihre Einlagen absichern.

Taggleiche Teilausfьhrungen
Sind taggleiche Teilausfьhrungen kostenlos? Beim Handel von Wertpapieren an der Bцrse kommt es immer wieder vor, dass eine Order in mehreren Tranchen ausgefьhrt wird, z. B. wenn das Ordervolumen die an einer Bцrse angebotene Stьckzahl ьbersteigt. Unser Online Broker Vergleich zeigt Ihnen, in welchen Aktiendepots Ihnen nur einmal Gebьhren berechnet werden und welche Anbieter Sie gleich mehrfach (fьr jede Teilausfьhrung) zur Kasse bitten.

Gьnstige Konditionen fьr Sparplдne
Welche Banken bieten gьnstige Konditionen fьr Fonds- und ETF-Sparplдne? Viele Anleger nutzen Sparplдne, um Monat fьr Monat einen festen Betrag zu investieren. Wer per Sparplan Vermцgen aufbauen will, sollte daher einen Blick auf die Gebьhren fьr die monatliche Ausfьhrung von Sparplдnen richten. Unser Depot-Vergleich zeigt, dass mancher Broker 2 % oder mehr der Sparrate berechnet, sodass von 100 Euro monatlich vielleicht nur 98,00 Euro in Ihrem Fonds oder ETF ankommen. In unserem Vergleich werden nur solche Online Broker als gьnstig eingestuft, die eine groЯe Auswahl bieten (mindestens 100 verschiedene Sparplдne) und laut Preis-Leistungsverzeichnis bei einer Sparplanrate von 100 Euro nicht mehr als 1,50 Euro an Gebьhren berechnen.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Auch beim Fondskauf lassen sich Gebьhren sparen – und zwar krдftig. Hдufig fallen Ausgabeaufschlдge (Agio) von etwa 5 Prozent an. Wer beispielsweise eine Order im Wert von 10.000 Euro platzert, hat nach Orderausfьhrung nur Fondsanteile im Wert von 9.500 Euro im Depot. Diese horrenden Kosten kцnnen Sie einsparen, wenn Sie Ihre Order bei einem Online Broker aufgeben, der Ihren Fonds ohne Ausgabeaufschlag anbietet. Unserem Depot-Test entnehmen Sie ganz einfach, bei welchen Banken Sie eine groЯe Zahl an Investmentfonds ohne Agio kaufen kцnnen. Riesig ist hier die Palette des finanzen.net Brokerage-Depots, in dem Sie mehr als 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag erhalten.

Bцrsenplдtze im Inland und Ausland sowie auЯerbцrslicher Handel
An welcher Bцrse handeln Sie Ihre Wertpapiere? Die meisten Privat­anleger ordern ihre Wertpapiere an deutschen Handelsplдtzen, einige handeln auch an den US-Bцrsen NASDAQ, NYSE oder AMEX. Immer stдrkere Bedeutung gewinnt der auЯerbцrsliche Direkthandel, z. B. ьber Tradegate oder Lang & Schwarz. Bei Derivaten (Optionsscheine, Knockouts, Zertifikate etc.) findet der Handel hдufig direkt mit den Emittenten statt, z. B. mit der BNP Paribas, der UBS oder dem Bankhaus Vontobel. In unserem Depot Vergleich prьfen wir, welche Banken den Handel an allen deutschen Bцrsen ermцglichen und wo Sie Ihre Orders auch an US-Bцrsen oder im auЯer­bцrslichen Sekundenhandel platzieren kцnnen.

Auszahlung von Dividenden
Fьr Aktionдre ist die jдhrliche Gewinn­ausschьttung in Form der Dividende, neben dem eventuellen Kursgewinn, eine wichtige Ertrags­komponente. Kaum zu glauben, aber manche Banken und Online Broker verlangen fьr die Einbuchung einer Dividende eine Gebьhr. Prьfen Sie daher, ob in Ihrem Aktiendepot solche Kosten anfallen und ziehen Sie gegebenen­falls einen Wechsel zu einer gьnstigen Depotbank in Erwдgung.

CFD-Handel
Wo kann ich gьnstig CFDs handeln? Diese Frage stellen sich vor allem erfahrene Trader, denn der Handel mit diesen hochspekulativen Finanzprodukten bietet hohe Chancen, aber eben auch besondere Risiken. In unserem Online Broker-Vergleich haben wir alle Anbieter markiert, bei denen Sie zusдtzlich zum normalen Wertpapierhandel auch CFDs handeln kцnnen.

Discount Broker

Discount-Broker zeichnen sich vor allem durch günstige Preise aus. Das Konzept ist einfach: Alles online, alles günstig. Nicht Beratung wird hier groß geschrieben, sondern der niedrige Preis. Anleger können mit einem Discount-Broker ihre Kosten deutlich senken und so die Rendite steigern.

Was ist das Besondere an einem Discount-Broker?

Discount-Brokerage (engl. discount: Preisnachlass) betreiben meist Online-Broker, die nur geringe Gebühren für ihre Leistungen verlangen und damit sehr viel günstiger sind als Filialbroker. Die Kostenersparnis, die sich aus dem reinen Online-Geschäft ergibt, wird an die Kunden weiter gegeben, was sich auf die Gebühren für den Kunden niederschlägt. Die Depotkosten sind gering, in den meisten Fällen sogar kostenlos. Vor allem aber die Orderprovisionen überzeugen viele Anleger, denn diese sind deutlich günstiger als es bei Filialen der Fall ist. So kann mit jedem Trade gespart werden. Je mehr man handelt, desto günstiger wird es. Vor allem Viel- oder Daytrader schätzen diese Ersparnis. Aber auch weniger aktive Investoren, die nur selten handeln, können von den Angeboten der Discount-Broker profitieren. So bieten viele dieser Anbieter zum Beispiel ausgewählte Fonds ohne Ausgabeaufschlag an. Insgesamt überzeugen Discount-Broker durch ihre Preisstruktur und ihre Online-Angebot.

0,1 % p.a.

3,80 € flat

gebührenfrei

0,00 €

ab 3,95 €

kostenlos

0,00 €

5,00 € flat

inklusive

Dabei heißt billiger aber nicht schlechter. Die meisten Anleger führen ihre Trades ohnehin online aus. Selten wird noch eine ausführliche Beratung vor Ort benötigt. Warum also in eine Filialbank gehen, wenn es online Discount-Broker mit wesentlich günstigeren Konditionen gibt? Der Service eines Discount-Brokers findet zwar meist online oder per Telefon statt, die Qualität wird dadurch aber nicht beeinflusst. Mit einem unabhängigen Discount-Broker-Test lassen sich leicht Aspekte abseits der sehr günstigen Ordergebühren wie Service-Qualität überprüfen.

Die Anforderungen an moderne Discount Broker

  • kostenlose Depotführung
  • günstige Orderkosten
  • Vollständige Produktpalette: Aktien, Fonds, ETFs, usw.
  • Verfügbarkeit internationaler Handelsplätze
  • Kontaktmöglichkeiten und kostenloser Service
  • funktionale und kostenlose Handelssoftware
  • Vergünstigungen für Vieltrader
  • Prämien für Neukunden und Depotwechsler

Breites Angebot für wenig Geld

Neben den günstigen Ordergebühren bieten Discount-Broker tatsächlich noch viel mehr an. Nicht nur, dass online an weltweiten Handelsplätzen getradet werden kann. Auch die Auswahl an handelbaren Wertpapieren ist oft sehr gut. Neben den Klassikern, wie Aktien, Fonds und Anleihen, bieten die meisten Discount-Broker auch CFDs, Futures oder Optionsscheine zum Handel an. Darüber hinaus gibt es oft spezielle Tradingsoftware, mit der man auch Analysen starten kann oder Online-Seminare, die bei der persönlichen Weiterbildung helfen. Und wer doch nicht weiter weiß kann auch bei einem Discount-Depot auf Beratung zurückgreifen. Telefonisch oder per Mail stehen auch bei einem Discount-Broker Berater zur Verfügung.

Wie teuer sind Discount-Broker?

Wer einen Discountbroker-Vergleich durchführt, vergleicht in der Regel alle derzeit am Markt befindlichen Online Broker. Es gibt keine offizielle Abgrenzung, bis zu welcher Preishöhe ein Anbieter als Discountbroker gewertet wird. Bei einem Discount-Broker-Vergleich kann es also durchaus vorkommen, dass die ein oder andere Filialbank ebenfalls in den Rankings vertreten ist. Denn letztlich zählt am Ende einfach nur der Preis und nicht die zugewiesene Bezeichnung. Generell sollte man auf die Gebühren achten. Ein kostenloses Depot, unabhängig vom Ordervolumen, sollte heutzutage ohne Probleme zu finden sein. Ob eine Orderflatrate, Rabatte für Vieltrader oder ein Neukundenbonus die besten Wahl ist, ist abhängig von den Wünschen und Handelsgepflogenheiten des Anlegers. Neukunden- und Depotübertragsprämien sind immer eine nette Ergänzung, dennoch sollten vor allem die Bestandskonditionen das Hauptauswahlkriterium sein. Schließlich sind die meisten Neukundenaktionen zeitlich begrenzt und nach Ablauf gelten die üblichen Gebühren.

Passendes Depot mit Discountbroker-Vergleich finden

Es gibt eine große Zahl Discount-Broker in Deutschland. Dennoch handelt es sich hier um keine feste Kategorie, so dass die Übergänge zwischen Discount-Broker und klassischem Online-Broker fließend sind. Die Orderkosten sollten aber immer vergleichsweise gering sein und es sollten keine Depotgebühren anfallen. Dann sind bereits zwei der häufigsten Kostenpunkte beseitigt. In einem Discount-Broker-Vergleich sind dies die beiden wichtigsten Kennzeichen. Zusatzleistungen wie eine kostenlose Handelssoftware auf verschiedenen Kanälen (zum Beispiel auch als App), sowie umfangreiche Handelsmöglichkeiten sowohl an der Börse als auch im außerbörslichen Handel sind Ergänzungen, die auch von den persönlichen Präferenzen abhängig in ihrer Bewertung sind. Prämien in Form von reduzierten Orderkosten oder ähnlichem sollten nur bedingt mit einbezogen werden, da sie meist nur für einen bestimmten Zeitraum gelten.

Ein Discount-Depot kann man am besten über einen einfachen Depotrechner finden. Hier kann man den Preis für die Depotführung, die Kosten für Aktien (Standard Börse Frankfurt) und sonstigen Zusatzleistungen vergleichen. Außerdem ist es möglich sich direkt zum Anbieter weiterleiten zu lassen und das Depot direkt online innerhalb weniger Minuten zu eröffnen.

Depot-Vergleich

Diese Banken verwahren günstig Ihre Wertpapiere

Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

  • Zum Sparen mit Aktien oder günstigen Indexfonds (ETFs) benötigen Sie ein Wertpapierdepot.
  • Die besten Depots gibt es im Internet: bei Direktbanken und Online-Brokern. Bei der Bank vor Ort wird es dagegen oft teuer.
  • Ein gutes Depot bietet außerdem günstige und passende Sparpläne.
  • Die Depoteröffnung kann derzeit (Ende März 2020) etwas länger dauern als normalerweise.
  • Wollen Sie bei einer Bank mit Filiale bleiben, fragen Sie zumindest nach dem Online-Depot. So sparen Sie Gebühren.
  • Günstiger sind Sie bei den großen Direktbanken – DKB, Comdirect oder Consorsbank. Dort bekommen Sie günstige Kombilösungen für Konto, Kreditkarte und Depot.
  • Wer nur ein Depot braucht, zahlt bei Smartbroker oder der Onvista Bank noch weniger.
  • Das mit Abstand günstigste Depot bietet Trade Republic als App. Das Angebot an ETFs ist aber eingeschränkt.

In diesem Ratgeber

Ein Wertpapierdepot ist nichts anderes als ein Konto, in dem ihre Wertpapiere aufgeführt sind. Jede Geschäftsbank bietet Wertpapierdepots an. Bei Kosten und Service gibt es jedoch große Unterschiede. Der erste wichtige Schritt zu einer gelungenen Geldanlage ist daher ein günstiges Wertpapierdepot.

Welches Depot passt zu Ihnen?

Um das richtige Depot zu finden, überlegen Sie am besten vorab, was Ihnen persönlich wichtig ist. Wollen Sie alles auf einen Blick haben? Wollen Sie möglichst wenig zahlen?

Online-Bank versus Online-Broker

Wenn Sie Girokonto, Kreditkarte und Depot unter einem Dach haben wollen, eignet sich ein Depot bei einer Direktbank. Haben Sie ohenhin schon ein Konto bei einer Direktbank, lässt sich das Depot dazu meist recht schnell freischalten. Das ist praktisch. Das Depot bei der Direktbank kostet aber etwas mehr als die Speziallösung über einen Online-Broker. Bei den von uns empfohlenen Direktbanken ist die Depotführung kostenlos, und die Ordergebühren sind in Ordnung.

Die mit Abstand günstigsten Preise für den Kauf und Verkauf von Aktien und Fonds bekommen Sie, wenn Sie aber nicht bei einer Direktbank. Sondern, wenn Sie Ihr Depot bei einem auf Wertpapierhandel spezialisierten Anbieter eröffnen – einem sogenannten Online-Broker. Dort zahlen Sie immer den gleichen (niedrigen) Betrag, egal, wie viel Geld Sie anlegen. Allerdings können Sie in einem solchen Depot wirklich nur Ihre Wertpapiere verwahren – andere Bankgeschäfte sind nicht möglich.

Online-Depot günstiger als Depot in der Filiale

Nicht jeder Verbraucher möchte zu einer reinen Online-Bank wechseln. Falls Sie Ihre Bankgeschäfte lieber in der Filiale regeln und Ihr Konto bei der ortsansässigen Sparkasse, Volksbank oder einer der großen Geschäftsbanken erstmal behalten wollen, sollten Sie dennoch nicht unter den oft sehr hohen Depotgebühren leiden.

Fragen Sie daher bei Ihrem Bankberater oder am Schalter nach dem günstigsten Depot-Modell. Fast immer bringt der Wechsel zum Online-Banking eine Ersparnis bei den Depotgebühren und den Orderkosten. Jahr für Jahr.

Wie viel ein Filialkunde beim Depot einsparen kann, sehen Sie in der Tabelle. Wir haben verglichen, was es kostet, bei einem günstigen Wertpapierhändler für 5.000 Euro Wertpapiere zu kaufen oder – beispielhaft – bei der Stadtsparkasse München.

Kosten Wertpapierdepot bei Filialbank und Online-Bank

Kosten Stadtsparkasse München Kosten Online-Broker
Ankauf Wertpapier 5.000 € 50 € plus Spesen 4 €
Verwahrung Wertpapiere 36 € pro Jahr 1 entfällt
Kosten bei 10 Jahren Haltedauer 410 € 4 €

1 Entfällt nur, wenn Anleger pro Quartal mindestens einmal Aktien oder Fonds kauft oder verkauft.
Quelle: Stadtsparkasse München, Smartbroker (Stand: 10. Februar 2020)

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Woran erkennen Sie ein gutes Depot?

Ein verbraucherfreundliches Depot sollte möglichst günstig sein. Das heißt, die Bank sollte grundsätzlich auf Gebühren für die Depotführung verzichten. Außerdem sollten Sie nur moderate Gebühren dafür zahlen, wenn Sie eine größere Summe auf einmal in Fonds oder kostengünstige Aktien-Indexfonds (ETFs) anlegen. Das ist wichtig, weil Sie als Anleger jeden zusätzlichen Prozentpunkt Gebühren erst wieder mühsam mit der Wertpapieranlage verdienen müssen.

Doch nicht jeder hat direkt eine größere Summe auf der hohen Kante. Sie sollten daher auch die Möglichkeit haben, in kleinen, monatlichen Raten in ETFs anzusparen. Diese Leistung sollte Sie mit Blick auf die Gebühren nicht überdurchschnittlich belasten.

Außerdem sollte sich die Benutzeroberfläche des Depots an Privatanleger richten. Sie sollte leicht zugänglich sein, so dass Sparer gut zurechtkommen, die hin und wieder Fonds kaufen oder verkaufen oder regelmäßig Raten in den Sparplan stecken wollen. Zahlreiche Online-Trading-Plattformen, die Sparer zum Spekulieren aufrufen, haben wir nicht weiter betrachtet.

Selbst kaufen und verkaufen leichtgemacht

Mit etwas Vorwissen ist es recht leicht, die Benutzeroberfläche eines Online-Depots selbstständig zu bedienen, also zum Beispiel einfache Kauf- und Verkaufsanträge für ETF-Anteile zu stellen oder einen Sparplan einzurichten.

Wie Sie vorgehen können, um ETFs zu kaufen und zu verkaufen, beschreiben wir im Detail im Ratgeber Aktien kaufen. Dort haben wir auch für einige Direktbanken kurze Videos hochgeladen, in denen wir Schritt für Schritt zeigen, wie der ETF-Kauf funktioniert. Worauf Sie sonst noch achten müssen, erfahren Sie in unserem Ratgeber Geldanlage.

Achten Sie darauf, Wertpapiere und ETFs stets nur zu Öffnungszeiten der Referenzbörse Xetra zu kaufen und zu verkaufen, also wochentags zwischen 9 bis 17.30 Uhr. In dieser Zeit sind andere Handelsplätze an die Referenzkurse gebunden, dürfen also keine schlechteren Preise anbieten.

Welche Depots empfiehlt Finanztip?

Im Februar 2020 haben wir uns elf Wertpapierdepots genauer angeschaut, von denen wir sechs empfehlen können. Wie wir die empfohlenen Anbieter ausgewählt haben, lesen Sie unter So haben wir analysiert.

Das beste Kombinationsangebot: Depot, Girokonto und Kreditkarte

Wenn Sie Ihre Bankgeschäfte am liebsten unter einem Dach erledigen, sind Sie mit Blick aufs Depot bei einer von drei geläufigen Direktbanken richtig: DKB, Comdirect und Consorsbank.

Die DKB hat eine sehr übersichtliche Kostenstruktur. Falls Sie bis zu 10.000 Euro auf einmal anlegen, zahlen Sie pauschal 10 Euro an Gebühren. Wenn Sie mehr als 10.000 Euro anlegen, fallen pauschal 25 Euro an. Falls Sie monatlich in Raten ansparen, zahlen Sie regulär 1,50 Euro, unabhängig von der Höhe der Sparplanrate. Wenn Sie höhere Sparraten wählen, profitieren Sie dann von vergleichsweise geringen Kosten.

Bei den übrigen Banken – Comdirect und Consorsbank – hängt die Ordergebühr von der Höhe der angelegten Summe ab. Alle Banken verlangen einen Grundbetrag von knapp 5 Euro. Die Kosten sind aber bei 59,90 Euro (Comdirect) und 69 Euro (Consorsbank) gedeckelt.

Für 100 Euro monatliche Sparrate beim ETF-Sparplan bezahlen Sie bei DKB, Comdirect und Consorsbank regulär 1,50 Euro. Die Consorsbank bietet auch eine Reihe von ETFs kostenlos im Sparplan an. Sie legt zudem Dividenden von ausschüttenden Fonds im Sparplan wieder an. Bei der Comdirect ist dies nur im Rahmen von befristeten Aktionen möglich, die DKB verlangt auf einige ETFs bis Ende 2020 0,49 Euro pro Ausführung.

  • 10 Euro reguläre Gebühren für Orders bis 10.000 Euro, darüber 25 Euro
  • Sparplan 1,50 Euro, unabhängig von der Sparrate
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • reguläre Gebühren von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, mehr als 100 kostenlose Sparpläne
  • Depot kostenlos mit kostenlosem Girokonto oder Wertpapier-Sparplan, sonst 1,95 Euro pro Monat nach drei Jahren.
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • reguläre Gebühren von 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,95 Euro, maximal 69 Euro
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, viele kostenlose Sparpläne
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr

Alle Direktbanken haben regelmäßig Aktionen im Programm, um Neukunden zu gewinnen. Die meisten Aktionen sind jedoch befristet. In unserem Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über gute Angebote.

Eine Tabelle mit allen betrachteten Banken und deren Konditionen finden Sie im Abschnitt „So haben wir analysiert“.

ING-Kunden können unter Umständen bleiben

Bis Januar 2020 gehörte auch die Direktbank ING zu unseren Depot-Empfehlungen. Wir mussten die Empfehlung jedoch aufheben, nachdem die Bank angekündigt hat, ab 1. Mai 2020 Gebühren fürs Girokonto einzuführen. Die Gebühren entfallen, wenn Sie das ING Girokonto als Gehaltskonto nutzen und monatlich mindestens 700 Euro eingehen.

Ist dieser Geldeingang bei Ihnen sichergestellt, können Sie überlegen, auch das Depot bei der ING zu lassen. Ansonsten lohnt vielleicht ein Wechsel zur DKB, Comdirect oder Consorsbank.

Wo kaufen Sie ETFs am günstigsten?

Deutlich günstigster können Sie ETFs kaufen, wenn Sie Ihr Depot nicht bei einer Bank führen, sondern bei einem auf den Wertpapierhandel spezialisierten Anbieter (Broker). Egal, wie viel Geld Sie anlegen möchten, Sie zahlen einen festgelegten Preis.

Finanztip empfiehlt neu den Depotanbieter Smartbroker. Für vier Euro können Sie dort im einfachen Direkthandel ETFs kaufen und verkaufen. Sparpläne sind ab 25 Euro möglich und kosten bis zu Raten von 400 Euro 0,80 Euro pro Ausführung.

Etwas teurer ist die alte und neue Empfehlung Onvista Bank. Dort kosten ETF-Käufe und Verkäufe sieben Euro inklusive aller Gebühren. Sparpläne sind ab 50 Euro möglich und kosten pro Ausführung dauerhaft einen Euro.

Während Smartbroker ein neuer Anbieter am Markt ist – dahinter steht das Finanzportal Wallstreet Online – ist die Onvista Bank eine etablierte Finanztip-Empfehlung. Bei beiden können Sie zahlreiche ETF-Marken an vielen verschiedenen Handelsplätzen kaufen und verkaufen.

  • niedrige Gebühren: eine Order kostet häufig pauschal 4 Euro
  • 0,80 Euro Gebühr für Sparplanraten bis 400 Euro
  • knapp 300 Sparpläne befristet kostenlos
  • Konto und Wertpapierverwahrung liegen bei der DAB BNP Paribas
  • niedrige Gebühren: eine Order im Direkthandel kostet 7 Euro
  • 1 Euro Fixgebühr für Sparplanraten
  • mehr als 150 Sparpläne
  • Konto und Wertpapierverwahrung liegen bei der Onvista Bank

Niedrigpreise, aber eingeschränkte Möglichkeiten: Trade Republic

Wer auf der Suche nach extrem günstigen Konditionen ist, kann sich Trade Republic genauer anschauen. Bei dem jungen Berliner Unternehmen kosten Kauf und Verkauf von ETFs pauschal einen Euro, Sparpläne sind ab 25 Euro möglich und dauerhaft kostenlos. Dieses Angebot ist zum Testzeitpunkt (Februar 2020) in der Form konkurrenzlos.

Dafür gibt es ein paar Einschränkungen beim Depot, die interessierte Nutzer kennen sollten: Denn im Februar 2020 lassen sich von den Finanztip-Empfehlungen nur ETFs der Marke iShares kaufen und verkaufen oder aufs Depot übertragen. Die Geschäfte wickeln Nutzer ausschließlich über eine App ab, die zu einzelnen ETFs vergleichsweise wenig Information liefert.

  • extrem niedrige Gebühren: Kauf und Verkauf von ETFs für 1 Euro.
  • derzeit kostenlose ETF-Sparpläne
  • derzeit ETFs der Markte iShares handelbar
  • Depot bei Trade Republic, Verrechnungskonto bei der Solaris Bank, Verwahrung der ETF-Anteile bei der HSBC

Eine Tabelle mit allen betrachteten Brokern und deren Konditionen finden Sie im Abschnitt „So haben wir analysiert“.

Geduld bei der Depoteröffnung

Seit März 2020 erhebt der Broker Flatex Gebühren auf Kundengelder, die in Wertpapieren stecken. Viele Kunden wechselten. Gleichzeitig waren günstige Depots auch im Zuge der Corona-Krise nachgefragt. Daher kann es passieren, dass die Depoteröffnung derzeit (Stand: Ende März 2020) etwas länger dauert als sonst. Bei der neuen Finanztip-Empfehlung Smartbroker warten Sie etwa vier Wochen, bis alles über die Bühne ist. Bei der Onvista Bank dauert die Depoteröffnung mindestens eine Woche, womöglich auch länger. Das Unternehmen wollte keine näheren Angaben machen. Bei Trade Redpublic warten Neukunden, die per App ein Depot eröffnen wollen, nach Angaben des Unternehmens durchschnittlich 30 Minuten.

Flatex-Kunden sollten wechseln

Die langjährige Broker-Empfehlung Flatex können wir ab Januar 2020 nicht länger aussprechen, da dort ab 1. März 2020 eine Depotführungsgebühr von 0,1 Prozent auf das Depotvolumen anfällt. Diese Dauergebühr ist gerade für langfristig ausgerichtete Anleger ungünstig.

Wir raten Flatex-Kunden zu den Depotempfehlungen, die einen ähnlichen Service bieten, also Smartbroker oder die Onvista Bank. Ein Wechsel zu Trade Republic könnte eine Möglichkeit für Sparer sein, die lediglich iShares-ETFs im Depot haben. Andere ETF-Marken zum App-Broker zu übertragen, ist derzeit nicht möglich.

Wer sein Flatex-Depot überträgt und dort einen Sparplan geführt hat, sollte generell beachten: Gebrochene Anteile, wie sie im Sparplan vorkommen, kann Flatex nicht übertragen. Sparer müssen diese Bruchstücke entweder für knapp 7 Euro verkaufen oder – wenn die Anteile weniger wert sind – wertlos ausbuchen lassen. Erst dann können sie das Depot schließen.

Was sollten Sie zu den Brokern wissen?

Die günstigen Online-Broker sind Ihnen womöglich bisher nicht geläufig. Daher haben wir im Folgenden einige Informationen zu den Anbietern zusammengestellt.

Smartbroker: Neu am Markt

Ende 2020 ist Smartbroker als neuer Anbieter angetreten. Dahinter steht das Finanzdatenportal Wallstreet Online. Der Broker bietet ein umfassendes Angebot: Kunden können zahlreiche ETF-Marken und andere Wertpapiere an vielen Handelsplätzen kaufen und verkaufen. Die Orderkosten liegen etwas günstiger als bei der Onvista Bank, die ein vergleichbares Angebot stellt.

Auch bei anderen Services ist Smartbroker gut aufgestellt: Gemeinschaftsdepots und Kinderdepots – derzeit noch auf schriftlichen Antrag hin – sind möglich. Sie können auch als Bürger eines anderen EU-Staats ein Depot eröffnen.

Smartbroker ist keine eigene Bank, sondern funkgiert als Mittler. Das Verrechnungskonto sowie die Verwahrung Ihrer Fondsanteile liegen bei der Großbank DAB, die mittlerweile eine Marke der französischen BNP Paribas ist.

Onvista Bank: Tochter der Comdirect

Die Onvista Bank gibt es bereits seit 2009. Seit 2020 gehört sie zur Comdirect, wobei sie ihren eigenen Namen behalten hat und außerdem eigene Konditionen vorgibt. Bei der Depoteröffnung gab es, wie uns Leser berichteten, in der Vergangenheit immer wieder einmal Verzögerungen. Nach Angaben der Bank sollen Kunden das Depot mittlerweile aber nach spätestens einer Woche nutzen können, wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen.

Bei der Onvista Bank können Sie Sparpläne nicht wie bei anderen Anbietern einfach anpassen, zum Beispiel die Höhe der Rate ändern. Sie müssen stattdessen den Sparplan löschen und einen neuen Sparplan anlegen. Klingt umständlich, ist aber kein großes Problem. Zumal das alles kostenlos passiert. Für Sie bedeutet das nur ein paar Klicks mehr. Sparer, die Bürger anderer EU-Staaten und dort noch steuerpflichtig sind, können bei der Onvista Bank kein Depot eröffnen.

Wenn Sie Wertpapiere kaufen oder verkaufen, fragt die Onvista Bank keine TANs ab. Stattdessen müssen Sie ein bestimmtes Girokonto als Verrechnungskonto angeben – nur von diesem kann das Geld für Käufe abgebucht und der Erlös aus Verkäufen gutgeschrieben werden. Dieses Konto lässt sich nur offline – also per schriftlichem Antrag – ändern. Wir halten dieses Depot daher für ebenso sicher wie solche von anderen Anbietern.

Seit dem 1. Januar 2020 erhebt die Onvista Bank eine Gebühr von 0,5 Prozent pro Jahr, wenn Sie mehr als 250.000 Euro auf dem Verrechnungskonto parken. Wir raten davon ab, derart hohe Cash-Bestände vorzuhalten.

Trade Republic: Niedrigpreise, weniger Service

Hinter Trade Republic steckt ein Berliner Fintech, am Markt seit Mitte 2020. Das Unternehmen hat extrem niedrige Preise bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Trade Republic bietet alle Orders zu einem Preis von einem Euro an. Vorbild für dieses Preismodell ist der US-amerikanische Broker Robinhood.

Alle Orders pauschal für nur einen Euro – ein solches Geschäftsmodell kann tragen, indem man den Service auf das Wesentliche einschränkt. Das Fintech-Unternehmen arbeitet daher mit einer reinen App-Lösung. Es kooperiert außerdem ausschließlich mit dem ETF-Anbieter iShares und bietet als einzigen Handelsplatz die Lang & Schwarz Exchange Börse an.

Die Lang & Schwarz Exchange ist eine sogenannte Market-Maker-Börse. Der Broker bekommt Geld dafür, wenn er bei dieser Börse Wertpapierkäufe oder -verkäufe platziert. Platziert bedeutet, ein Mittler (Market Maker) nimmt die Aufträge an und setzt sie für den Broker um. In anderen Worten: Der Broker verdient Geld damit, Orders an die Lang & Schwarz Exchange zu geben.

Börse bleibt allerdings Börse. Das heißt, alle Geschäfte sind reguliert. Insbesondere muss der Handelsplatz sicherstellen, dass stets mindestens so gute Kauf- und Verkaufspreise für Wertpapiere gelten wie an einer anerkannten Referenzbörse – in dem Falle die elektronische Handelsplattform Xetra in Frankfurt. Wer während der Xetra-Öffnungszeiten (wochentags zwischen 9 und 17.30 Uhr) einen zu teuren Preis bekommt, kann sich an das Aufsichtsboard der Börse wenden.

Die wichtigsten Services der Broker im Überblick

Smartbroker Onvista Bank Trade Republic
Handelsplätze zahlreiche deutsche Börsenplätze und Direkthändler zahlreiche deutsche Börsenplätze und Direkthändler Lang & Schwarz Exchange
handelbare Wertpapiere Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine Aktien, CFD, Zertifikate, Fonds, ETFs, Optionen, Aktienanleihen Aktien, ETFs, Optionsscheine, Knock-Outs, Faktorzertifikate
ETF-Marken für den Sparplan Amundi, Comstage, Xtrackers, iShares usw. Comstage, iShares, Vanguard, Wisdomtree u.a. iShares
Verrechnungskonto und Verwahrung von ETF-Anteilen DAB BNP Paribas Onvista Bank Solaris Bank,
HSBC
Art der Depoteröffnung PostIdent-Verfahren: VideoIdent oder FilialIdent Video-Legitimation und Post-Ident Video-Legitimation
Dauer der Depoteröffnung bis zu 7 Werktagen 7 Tage wenige Minuten
Desktop oder App? Webtrading Webtrading App
Depot für EU-Bürger? ja Deutschland und Österreich ja
Sparplan online abänderbar? ja nein ja
Kinderdepot? ja nein nein
Gemeinschaftsdepot? ja ja nein
Depotübertrag? ohne Einschränkungen ohne Einschränkungen iShares-ETFs
und beim Anbieter gelistete Wertpapiere
Verkauf gebrochener Fondsanteile online telefonisch in der App

Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: Februar 2020)

Wie eröffnen Sie ein Depot?

Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, müssen Sie das Depot eröffnen. Führen Sie bereits ein Girokonto bei einer Direktbank und wollen zusätzlich das Depot freischalten lassen, müssen Sie in der Regel nicht erneut Ihre Identität nachweisen. Als Neukunde kommen Sie allerdings um ein paar Angaben nicht herum.

Die Depotbank bittet Sie um persönliche Angaben, neben Anschrift und Kontoverbindung auch zum Gehalt. Die seit 2020 geltende EU-Richtlinie Mifid-II verlangt außerdem, dass jeder Neukunde seine bisherigen Erfahrungen mit Wertpapieren auf einer Skala abträgt. Sollten Sie später einmal Wertpapiere kaufen, die Ihren hinterlegten Kenntnisstand übersteigen, würde die Direktbank eine Warnung aussprechen.

Am Ende ist noch ein Identitätsnachweis nötig. Die meisten Banken bedienen sich nach wie vor des Postident-Verfahrens. Sie bekommen einen Antrag zur Depoteröffnung, mit dem Sie zu einem Postschalter gehen und wo Sie sich ausweisen müssen. Der Depotanbieter prüft die Unterlagen und schaltet erst dann das Depot frei. Bis Sie Ihr Depot nutzen können, kann es zwei Wochen oder länger dauern.

Geduld bei der Depoteröffnung

Seit März 2020 erhebt der Broker Flatex Gebühren auf Kundengelder, die in Wertpapieren stecken. Viele Kunden wechselten. Gleichzeitig waren günstige Depots auch im Zuge der Corona-Krise nachgefragt. Daher kann es passieren, dass die Depoteröffnung derzeit (Stand: Ende März 2020) etwas länger dauert als sonst. Bei der neuen Finanztip-Empfehlung Smartbroker warten Sie etwa vier Wochen, bis alles über die Bühne ist. Bei der Onvista Bank dauert die Depoteröffnung mindestens eine Woche, womöglich auch länger. Das Unternehmen wollte keine näheren Angaben machen. Bei Trade Redpublic warten Neukunden, die per App ein Depot eröffnen wollen, nach Angaben des Unternehmens durchschnittlich 30 Minuten.

Wie wechseln Sie Ihr Depot?

Wenn Sie Ihren Depotanbieter wechseln wollen, geht dies relativ leicht von der Hand. Eröffnen Sie dazu zunächst ein neues Depot bei einer anderen Bank oder einem anderen Broker. Die meisten Banken bieten einen Umzugsservice (Depotwechselservice) an. Dazu füllen Sie ein Formular aus, das die neue Bank ermächtigt, die Wertpapiere Ihres alten Depots zu übertragen.

Sie können auch nur einzelne Wertpapiere oder Fonds für einen Übertrag auswählen. Wenn gewünscht, können Sie auch das alte Depot schließen lassen. Der Depotwechsel muss kostenlos erfolgen. Das hat der Bundesgerichtshof bestätigt (Urteil vom 30. November 2004, Az. XI ZR 200/03). Der Wechsel sollte nach etwa zwei Wochen vollzogen sein.

Bei immer mehr Banken lässt sich der Depotwechsel auch komplett online bewerkstelligen. Dazu geben Sie bei Ihrer neuen Bank den Namen Ihrer vorigen Bank und Ihre Depotnummer in ein Online-Formular ein. Wollen Sie einzelne Wertpapiere übertragen, müssen Sie die Identifikationsnummer ISIN bereithalten – oder sich über die neue Bank ins alte Depot einloggen und einzelne Wertpapiere auswählen.

Den endgültigen Antrag können Sie dann mit Hilfe der Maus am PC oder mit dem Finger auf dem Touchscreen Ihres Smartphones oder Tablets unterschreiben.

So haben wir analysiert

Vergleich Online-Depots 2020

Bei all unseren Empfehlungen ist die Depotführung bedingungslos kostenfrei. Als Sparer können Sie zu moderaten Gebühren von uns empfohlene ETFs kaufen und verkaufen; und auch die Kosten für einen ETF-Sparplan liegen im Rahmen.

Bei den Orderkosten haben wir speziell darauf geschaut, was ein Kauf und Verkauf von ETFs beim günstigsten Handelsplatz kostet. Befristete Aktionen haben wir nicht berücksichtigt. Oft ist der günstigste Handelsplatz eine spezielle Börse oder ein Direkthändler, der Wertpapiere an- und verkauft. Zusätzliche Börsengebühren fallen hier weg.

Wir haben uns auch den Service verschiedener Anbieter angeschaut, diesen allerdings nicht zu einem verbindlichen Kriterium gemacht. Jeder Sparer hat andere Präferenzen. Im Kapitel „Was sollten Sie noch über die Broker wissen?“ gehen wir aber auf einige Punkte ein, wie sich das Depot (nicht) nutzen lässt.

So sind wir genau vorgegangen

Um auf eine erste Grundgesamtheit zu kommen, haben wir im Januar 2020 auf Google nach den Keywords „Online-Broker“ und „Wertpapierdepot“ gesucht. Jeweils die ersten zehn Google-Ergebnisseiten haben wir berücksichtigt. Um keinen Anbieter zu übersehen, glichen wir das Ergebnis mit dem letzten Test der Stiftung Warentest (11/2020) sowie Veröffentlichungen in der Fachpresse ab. Es verblieben 32 Anbieter.

Aus diesen suchten wir diejenigen heraus, die ein Depot mit kostenloser Depotführung ohne Zusatzbedingungen anbieten, bei denen ETF-Sparpläne möglich sind und bei denen sich auch die Finanztip-Geldanlage-Empfehlungen (Einmalanlage und Sparplan) umsetzen lassen.

Gleichzeitig mussten die Depots für Privatanleger geeignet sein. Depots mit einer Benutzeroberfläche für professionelle Vieltrader (zum Beispiel Lynxbroker, Interactive Brokers (IB), Captrader) ließen wir außen vor.

Von den 32 blieben 12 Depotanbieter übrig:

  • Comdirect
  • Consorsbank
  • DAB-Depot über die AVL Fondsvermittlung
  • DKB
  • Finanzenbroker.net
  • ING
  • Maxblue
  • Onvista Bank
  • Postbank
  • Smartbroker
  • Targobank
  • Trade Republic

Finanzen-broker.net betrachteten wir nicht gesondert, da es sich nur bei den Aktionen von der Onvista Bank unterscheidet. Solche Aktionen bewerten wir allerdings nicht.

Aus den elf verbleibenden Depots haben wir diejenigen herausgefiltert, die Teil eines guten Gesamtpakets sind – bestehend aus Depot, Girokonto und Kreditkarte. Für Girokonto und Kreditkarte sollten jeweils keine Grundgebühren anfallen.

Daneben haben wir diejenigen Depots angeschaut, die gemessen an den Orderkosten absolut am günstigsten sind. Dazu prüften wir die jeweils günstigste Möglichkeit, 5.000 Euro und 15.000 Euro in ETFs zu investieren. In der Regel waren dies Käufe im sogenannten Direkthandel, nicht über die Börse. Anleger zahlen dort häufig nur Ordergebühren; zusätzliche Börsengebühren fallen weg.

Wichtiges Auswahlkriterium für eine Empfehlung war zudem, dass Sparer ETF-Sparpläne zu branchenüblichen Kosten abschließen können. Von einem Sparbeitrag von 100 Euro sollten regulär nicht mehr als 1,5 Prozent an Kosten abgehen.

Die folgenden Tabellen zeigen alle 11 untersuchten Depots und die Empfehlungen für die Kategorien „bestes Kombiangebot“ und „kostengünstig“. Geordnet sind die Depotanbieter jeweils nach den Kosten für eine Anlage in Höhe von 15.000 Euro.

Depot als Teil eines Kombiangebots: Orderkosten in Euro

nicht empfohlen,
weil Unsere
Empfehlungen
DKB 10 25 1,50 Comdirect 17,40 42,40 1,50 Consorsbank 17,45 42,45 1,50 Weitere
Anbieter

12,50 34,90 2,50 Girokonto nur gebührenfrei bei Gehaltseingang von 600 € monatlich, vergleichsweise teurer Sparplan ING 17,40 42,40 1,75 Girokonto nur gebührenfrei bei Gehaltseingang von 700 € monatlich 1 , vergleichsweise teurer Sparplan Postbank 29,95 54,95 0,90 kein kostenloses Girokonto, vergleichsweise hohe Ordergebühren

1 Gültig ab 1. Mai 2020
Quelle: Finanztip-Auswertung, Anbieter (Stand: 10. Februar 2020)

Günstige Depots ohne Bankdienstleistung: Orderkosten in €

Empfehlung Kommentar Smartbroker 4 4 0 ja günstige Konditionen, aber neu am Markt Onvista Bank 7 7 1 ja etwas teurer, aber etablierter Anbieter DAB über AVL 15 15 2,75 nein vergleichsweise teurer Sparplan Maxblue 15,10 40,10 1,25 nein vergleichsweise hohe Ordergebühren Sonderfall Trade Republic 1 1 0 ja neuer Anbieter mit extrem günstigen Preisen; aktuell nur eine der empfohlenen ETF-Marken handelbar (iShares)

Quelle: Finanztip-Auswertung, Anbieter (Stand: 7. Februar 2020)

Große Geschäftsbanken wie die Commerzbank tauchen in der Übersicht nicht auf. Deren Direktdepot ist für Kunden nur kostenlos, sofern sie einmal pro Quartal handeln. Andernfalls fallen je nach Depotvolumen hohe Gebühren an. Auch günstige Broker wie etwa Degiro, der seit 2020 zum Broker Flatex gehört – schafften es nicht in unseren Vergleich, da dort keine ETF-Sparpläne angeboten werden.

In der Untersuchung verblieben sind dagegen Anbieter, bei denen es nur kleine Einschränkungen für ein kostenloses Konto gibt. Bei der Comdirect ist das Depot zum Beispiel gebührenfrei, wenn Sie ein kostenloses Girokonto eröffnen.

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