Einzelaktien 2020 Das Range-Trading von Aktien mit Volumen

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Einzelaktien-Trading 2020: mit Range-Optionen handeln

Die meisten Broker für binäre Optionen versuchen so viele Assets wie möglich für den Handel anzubieten. In der Regel handelt es sich bei den Werten um die liquidesten. Das ist aufgrund absicherungstechnischer Gründe relevant. Daher führen Anbieter neben Indizes und Rohstoffen auch die liquiden Aktien in ihrem Angebot.

Dennoch sind Aktien, auch wenn in der Regel nur liquide Werte angeboten werden, eben nicht so liquide wie Indizes oder beispielsweise die nordamerikanische Rohölsorte WTI. Das erfordert hinsichtlich des Handels ein Umdenken, zumal Einzelwerte nicht auf Future-Kursen basieren wie es der Fall bei Indizes ist, sondern hier die normalen Börsenhandelszeiten gelten.

Welche anderen Eigenschaften haben Einzelwerte?

Da Aktien aufgrund begrenzt gehandelter Volumen weniger liquide sind, ist es um so wichtiger darauf zu achten, dass man die richtigen Einstiege findet. Darüber hinaus, können Aktien relativ gesehen mit einem Schlag um einiges mehr verlieren bzw. gewinnen als beispielsweise liquide Indizes oder Währungspaare. Während beim DAX eine Erholung von 5 % bereits ein hoher Anteil ist, sind bei Aktien über 10 % Kursverlust innerhalb weniger Tage keine Seltenheit.

Andererseits können Trends bei Aktien oft besser antizipiert werden und markttechnische Zonen zuverlässiger sein als beispielsweise bei Währungen. Das kommt immer darauf an von welchen Investoren der Aktienkurs dominiert wird. Handelt der Großteil der Investoren automatisiert, dann werden markttechnische Zonen gerne zum Einstieg oder Verkauf genutzt. Das erkennt man an sauberen Trends. Es wird daher bei Einzelwerten empfohlen nach solchen Aktien zu suchen.

Nichtdestotrotz sind gerade Einzelwerte newstechnisch bedingt sehr anfällig. Während bei Währungen und Indizes globale Nachrichten den Trend umkehren können, reichen bei Aktien schon unternehmensinterne News aus, um den Aktienpreis innerhalb weniger Minuten zum Verfall zu bringen. Profis studieren neben der Markttechnik daher sehr genau, welche Aktien wann anfällig sein könnten.

Range handeln von Aktien mit Volumen?

Gerade weil Aktien weniger liquide sind, können markttechnische Muster gut gehandelt werden, da Trends oder auch Seitwärtsphasen ausgeprägter verlaufen. Zusätzlich können Indikatoren wie das Volumen bessere Signale liefern, da das Volumen bei sehr liquiden Werten sehr schwankungsbreit ist und damit die Signale unzuverlässiger werden.

Beim Range Trading kann man folgende Regeln aufstellen:

  1. Eine Seitwärtsphase wurde durch mindestens zwei Unterstützungs-/Widerstandspunkte bestätigt.
  2. Werden Widerstände bestätigt, kauft man bei der dritten Bestätigung Put-Optionen, wenn das Volumen auf der Verkäuferseite größer wird.
  3. Werden Unterstützungen bestätigt, kauft man Call-Optionen wenn das Volumen auf der Käuferseite größer wird.

Screen 1: Tageschart der CISCO-Aktie

Das Besondere an dieser Handelstechnik ist die Tatsache, dass man neben dem Range-Trading gleichzeitig auch auf einen Break-Out spekulieren kann. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass man schon früher Optionen kauft und sich recht schnell „in the money“ befindet, sofern der Kurs auch in die geplante Richtung steigt bzw. fällt.

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Da binäre Optionen eine begrenzte Laufzeit haben und diese meistens nicht sehr lange ist, kann das Break-Out Trading sinnvoll sein. Der Vorteil von Break-Out Trading ist der Umstand, dass Break-Outs in der Regel durch einen volatilen Push begleitet werden, so dass die Chancen gut sind mit der Option „in the money“ zu landen.

Wer es etwas risikoreicher mag, lässt das Volumen aus und spekuliert voll und ganz auf ein Halten der Range Begrenzung, denn nicht immer ist das Volumen aussagekräftig genug.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, der Handel von Einzelwerten hat folgende Vorteile:

  • markttechnisch gesehen zuverlässigere Setups
  • das Volumen kann besser interpretiert werden
  • mehr Auswahl bei der Suche nach Setups

Folgende Nachteile bietet der Handel von Einzelwerten

  • Weniger liquide und begrenzte Handelszeiten
  • Relativ gesehen sehr starke Bewegungen (kann auch Vorteil sein)
  • Interne News können erhöhtes Risiko darstellen

Jeder Wert hat seine Vor- und Nachteile. Die größten Vorteile von Aktien sind die große Auswahl, womit man viele Setups finden kann und die erhöhte Zuverlässigkeit der Markttechnik. Allerdings gilt das nicht für alle Einzelwerte und es liegt am Trader selbst diese ausfindig zu machen. Ein großer Nachteil ist die Anfälligkeit gegenüber unternehmensinterner Nachrichten, die nur sehr vage bis gar nicht vorhergesehen werden können.

Screen 2: Webseite des Brokers Banc de Binary

Beste Aktien 2020 – Diese Unternehmen sollten Sie im Auge behalten

Das Wichtigste in Kürze

Die besten Aktien weltweit

Was sind die besten Aktien? Natürlich die, die den höchsten Gewinn abwerfen! Diese Betrachtungsweise ist etwas zu einfach, da die zukünftige Entwicklung sich nicht vorhersehen lässt. Es bringt wenig zu wissen, was die besten Aktien der Vergangenheit waren. Entscheidend ist, die besten Aktien der Zukunft schon heute zu kaufen.

Um die besten Aktien zu identifizieren, setzten Anleger weltweit ganz unterschiedliche Kriterien an. Manche Investoren und Trader orientieren sich an technischen Kriterien wie Momentum oder relativer Stärke. Andere präferieren fundamentale Kriterien wie zum Beispiel eine günstige KGV-Bewertung. Auch die Kombination von technischen und fundamentalen Ansätzen findet sich häufig. So könnte zum Beispiel ein unterbewerteter „Dividendenaristokrat“ nach einer technischen Bodenbildung eine aussichtsreiche Aktie sein.

Anleger sollten vor der Suche nach Aktien zunächst ihren Zeithorizont definieren. Bei einem mittelfristigen Zeithorizont von 3-7 Jahren spielen nicht nur kurzfristige Kursentwicklungen wie Korrekturen eine Rolle. Die Story eines Unternehmens sollte bei einer solchen Anlagedauer beim Publikum ankommen und die Gewinnschwelle zumindest in Sichtweite sein.

Amazon, WKN: 906866

Amazon sollte jedermann bekannt sein. Der Online Versandhändler startete als Internetbuchhändler und verkauft heute eigentlich alles, was per Paket versandt werden kann. Auch viele technologische Entwicklungen gehen auf das Konto von Amazon. So wurde mit Kindle ein Lesegerät für elektronische Bücher entwickelt. Auch der Tablet PC Amazon Fire HD, die Set-Top-Box Fire HD TV und das Spracherkennungssystem Echo gehören zum Amazon Konzern. Darüber hinaus gibt es längst B2B Lösungen wie zum Beispiel Cloud-Services und vieles mehr.

Jahr 2020 erzielte Amazon einen Gesamtumsatz von ca. 280 Milliarden US-Dollar. Die Markkapitalisierung des Unternehmens belief sich Stand Ende Februar 2020 auf ca. 830 Milliarden Euro, die Marke von einer Billionen Dollar wurde mehrfach überschritten. Zusammen mit Apple und Microsoft gehört Amazon damit zu den wertvollsten US-amerikanischen Unternehmen.

Wie hat sich die Amazon Aktie in der Vergangenheit entwickelt? Die langfristige Perspektive zeigt geradezu fantastische Gewinne auf. Wer Ende der 1990er Jahre einstieg, kann sich heute über Gewinne von 25.000 % und mehr freuen. Auch ein Einstieg im Jahr 2020 ermöglichte noch eine Vervielfachung des Kurses.

Die Aktionäre scheint dabei nicht zu stören, dass Amazon fundamental betrachtet hoch bewertet ist. Dividenden schüttet das Unternehmen nicht aus. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2020 lag auf Basis der Kurse von Ende Februar bei mehr als 65.

2020 2020 2020
Umsatz in Milliarden US-Dollar 177,866 232,887 280,522
Gewinn je Aktie 6,32 20,68 23,46
Dividende je Aktie

Ist der Konzern Amazon mit seiner großen Bekanntheit nicht schon ausgelutscht und sollte daher gar keine Berechtigung haben, in dieser Liste zu erscheinen? Zugegeben: Ein Geheimtipp ist Amazon schon lange nicht mehr. Trotzdem gibt es gute Gründe, davon auszugehen, dass die Aktien auch in Zukunft weiter steigen.

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Obwohl Amazon längst ein etabliertes Unternehmen ist, geht es an der Börse noch immer um die Story. Anleger mit Fantasie rechnen damit, dass das Unternehmen immer neue Geschäftsbereich erschließen und profitabel bearbeiten wird. Amazon gilt als einer der Wegbereiter der Digitalisierung – und manchen deshalb auch als Faustpfand für die Zukunft.

Amazon-Aktien sind alleine aufgrund der breiten Aufstellung von Amazon eine Überlegung wert. (Quelle: pixabay.com / @Free-Photos)

Wachstumspotential hat Amazon etwa beim Lebensmittelverkauf: Mit der Übernahme von Whole Foods in den USA wurden bereits erste Schritte gemacht, um auch im Retail-Markt Fuß zu fassen. Auch als Online-Apotheke könnte Amazon zukünftig auftreten, an den nötigen Lizenzen und Rahmenbedingungen arbeitet das Unternehmen von Jeff Bezos schon länger. Nicht zuletzt bietet der Streaming-Markt weitere Wachstumsmöglichkeiten. So wird erwartet, dass Amazon künftig auf die Übertragungsrechte für Bundesliga und Premiere League mitbieten wird. Das nötige Kleingeld, um zu expandieren, hat der Konzern.

Der profitabelste und wertvollste Bereich von Amazon ist aktuell AWS, also Amazon Web Services. Darüber werden Serverkapazitäten und Cloud Computing für Unternehmen angeboten und Amazon nimmt in diesem Segment eine führende Rolle ein. Der Bereich ist hart umkämpft, aber es wird weiteres Wachstum prognostiziert.

  • Eines der wertvollsten Unternehmen weltweit
  • Sicherheit durch breit aufgestellte Geschäftsbereiche
  • Trotz bereits hoher Bewertung weiteres Wachstumspotential

Die Aktie ist bei Comdirect am günstigsten handelbar.

Panasonic, WKN: 853666

Panasonic ist mehr als ein Markenname für Unterhaltungselektronik. Die japanische Panasonic Corporation ist im Nikkei 225 gelistet. Produziert werden zum Beispiel Halbleiter, Photovoltaikmodule, Kühlschränke, Gesundheitsprodukte, Motoren, Produkte für die Fabrikautomation, passive Bauelemente, Smartphones und Digitalkameras.

Aber warum könnten die Aktien des inzwischen über hundert Jahre alten Unternehmens gerade jetzt spannend sein? Von besonderem Interesse ist aus Sicht vieler Anleger die Kooperation mit dem US Autobauer Tesla. Im Rahmen dieser Kooperation baut Panasonic die Giga Factory 1 im US-Bundesstaat Nevada auf. Diese steht in den Startlöchern – bis Mitte 2020 wird der Betrieb aufgenommen.

Mit 6.500 Mitarbeitern sollen dort Lithium-Ionen-Zellen und Batteriepakete für das Tesla Model 3 entstehen. Damit ist Panasonic strategisch günstig für die Ausbreitung der Elektromobilität positioniert. Anleger mit Fantasie sehen in den Japanern einen der zentralen Zulieferer der künftigen Automobilindustrie.

2020 2020 2020
Umsatz in Billionen Yen 7,345 7,982 8,002
Gewinn je Aktie 64,33 101,20 121,83
Dividende je Aktie 25,00 30,00 30,00

Der Kurs der Panasonic Aktie erlebte zuletzt um die Jahrtausendwende herum einen Höhenflug. Mit dem Platzen der New Economy Bubble ging auch der Kurswert von Panasonic deutlich zurück. Seither befindet sich die Aktie letztlich in einem breiten Seitwärtstrend. Die Marktkapitalisierung liegt mit rund 20 Milliarden EUR (Stand Ende Februar 2020) ebenso in einem niedrigen Bereich wie das KGV (ca. 12,0). Dies lässt Raum für Fantasie. Schließlich ist das Unternehmen bereits heute profitabel und bietet Dividendenrenditen im Bereich von 3 %. Sollte sich herausstellen, dass im Zuge von Zuliefereraktivitäten für die Automobilindustrie große Skaleneffekte realisiert werden können, hätte Panasonic eine gute Zukunft vor sich.

  • Vielversprechende Kooperationen
  • Gut aufgestellt im Sektor Elektromobilität
  • Der Trend zeigt wieder nach oben

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Tesla, WKN: A1CX3T

Eines der meistdiskutierten börsennotierten Unternehmen darf in dieser Liste nicht fehlen. Gemeint ist kein geringeres als er im Bereich der Elektromobilität führende Konzern Tesla. Unter der Führung des Visionärs Elon Musk hat sich Tesla den Durchbruch der Elektromobilität zum Ziel gesetzt. Das 2003 gegründete Unternehmen beschäftigte Ende 2020 bereits knapp 50.000 Mitarbeiter. Stand Ende Februar 2020 ist das Unternehmen rund 100 Milliarden EUR wert. Dabei liefert Tesla noch vergleichsweise kleine Stückzahlen aus.

Tesla entwickelte dem Modell Roadster das erste elektrische Serienfahrzeug mit einem Batteriesystem aus Lithium-Ionen-Akkus. Auf den Roadster folgte das Modell S für das Hochpreissegment, das mittlerweile mehrere hunderttausendmal verkauft wurde. Seit Mitte 2020 gibt es die Mittelklasselimousine Model 3, die weitaus höhere Verkaufszahlen erreicht.

Der Konzern hatte bis jetzt noch kein Gewinnjahr. Trotzdem oder gerade deshalb sind dessen Aktien jedoch so spannend: Bei Tesla geht es um Fantasie. Gelingt es dem Unternehmen, bei den Stückzahlen in die Sphären der etablierten Autobauer zu gelangen? Lässt sich dann noch Geld verdienen? Sollte Elon Musk beide Fragen nachhaltig mit „Ja“ beantworten können, hätte die Tesla Aktie womöglich noch erhebliches Potenzial.

Wie viel Dynamik in dem Kurs steckt, zeigt ein Blick auf den Chart. Wer im Jahr 2020 beim IPO dabei war, zahlte 17 USD pro Aktie. Heute notiert der Titel bei ca. 700 USD.

2020 2020 2020
Umsatz in Milliarden 11,75 21,46 24,57
Gewinn je Aktie -11,83 -5,72 -4,87
Mitarbeiter 37.543 48.817 48.016

Wie bei allen Unternehmen mit viel Zukunftsphantasien müssen Anleger auf eine niedrige fundamentale Bewertung verzichten. Dividenden schüttet Tesla nicht aus. Das KGV für Tesla ist nicht sinnvoll zu ermitteln, weil das Unternehmen noch kein Gewinnjahr hatte.

Tesla ist bis dato Technologieführer auf dem Elektromarkt und bietet hohes Wachstumspotenzial. (Quelle: pixabay.com / @Blomst)

Was viele Anleger hoffen lässt, ist die Technologieführerschaft, die Tesla aktuell innehat. Dazu kommt, dass der Konzern keine Altlasten aus Verbrennungsmotor-Zeitalter hat, sondern alles auf die Elektromobilität fokussiert ist.

  • Technologieführerschaft im Bereich Elektromobilität
  • Eines der spannendsten Unternehmen der Welt
  • Aber: Kein sinnvoll zu ermittelndes KGV

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Die besten deutschen Aktien

Viele Anleger investieren gerne in Deutschland. Welches sind die besten deutschen Aktien? Einige Kandidaten gibt es. Für die besten deutschen Aktien gilt genauso wie für internationale Aktien: Mit größeren Chancen gehen auch größere Risiken einher. Außerdem sollten Anleger einen ausreichend Zeithorizont mitbringen. Wir haben diese deutschen Aktien als Pendant zu den international empfohlenen Titeln ausgewählt.

Zalando, WKN: ZAL111

Eines der deutschen Gewinner-Unternehmen der letzten Jahre ist zweifelsohne der Modehändler Zalando und deshalb für Aktionäre von hohem Interesse. 2008 gegründet, folgte einige Jahre später der Börsengang. Wichtig zu wissen: Nur knapp 40 % der Zalando Aktien befinden sich im Streubesitz. Der Rest entfällt auf einige wenige größere Investoren. Die Kinnevik AB ist mit 25,83 % der Anteile der größte Investor.

Zalando ist eine deutsche Wachstumsstory. Im Jahr 2020 belief sich der Umsatz noch auf überschaubare 150 Millionen EUR. Die Umsätze stiegen jedoch rasant an: Bereits im Jahr 2020 erlöste Zalando 1,8 Milliarden EUR. 2020 wurde schließlich die Gewinnschwelle erreicht. Außerdem haben sich Gewinn und Umsatz fast verdreifacht. Bis heute wächst Zalando klar im zweistelligen Bereich.

Wer beim IPO zu 21,50 EUR einstieg, kann sich heute über Gewinne im Bereich von 120 % freuen. Allerdings unterlag die Zalando Aktie auch starken Schwankungen. Nach einer anfänglichen Hausse rauschte der Kurs zwischenzeitlich bis in die Nähe des Ausgabekurses zurück.

2020 2020 2020
Umsatz in Milliarden Euro 4,48 5,38 6,48
Gewinn je Aktie 0,42 0,21 0,39
Dividende je Aktie

Bislang hat Zalando keine Dividenden ausgeschüttet. Für die kommenden Jahre ist jedoch allmählich eine Ausschüttung vorgesehen. Gemessen am KGV ist der Modehändler eher hoch bewertet. Zu den Kursen von Ende Februar 2020 lag das 2020er KGV bei über 70.

  • Langfristiges Wachstum und kein Ende in Sicht
  • Hohes KGV
  • Aber: Bis dato keine Ausschüttung von Dividenden

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Varta, WKN: A0TGJ5

Varta ist ein deutscher Batteriekonzern mit viel Tradition. Lange Zeit war es ruhig um das baden-württembergische Unternehmen. In der jüngsten Vergangenheit hat die Varta Aktie jedoch wieder für Furore gesorgt. Grund dafür war der Commerzbank Analyst Stephan Klepp. Dieser wollte eigentlich mehr über die Apple AirPods in Erfahrung bringen.

Deshalb suchte er einen Apple Store auf, kaufte sich ein Exemplar und schraubte es auf. Kurz darauf verbreitete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Klepp in dem Appleprodukt eine Lithium-Ionen Mikrobatterie aus der Produktion von Varta vorgefunden hatte.

Dies sorgte für Begeisterung bei den Aktionären. Schließlich stellte der Traditionskonzern damit unter Beweis, Bauteile für beliebte Apple Produkte der neuesten Generation bauen zu können. Mit Apple im Rücken konnte die Varta Aktie viel Kursphantasie entwickeln. Die Aktie schoss geradezu in die Höhe. Von 25 EUR vor Bekanntwerden der Lieferungen an Apple stieg der Kurs bis zu 125 EUR. Besonders profitiert hat davon ein Schweizer Großaktionär, der mehr als 50 % der Anteile hält.

2020 2020 2020
Umsatz in Millionen Euro 242,16 271,65 364*
Gewinn je Aktie 0,42 0,66 0,74*
Dividende je Aktie

Das KGV lag zu Kursen von Ende Februar 2020 bei ca. 27. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,75 Milliarden EUR ist Varta ein eher kleines Unternehmen. Dies beflügelt die Fantasie mancher Aktionäre zusätzlich. Zukünftig liegen die wirklichen Chancen für Varta in der Elektromobilität. Vielfach wird bereits spekuliert, dass Varta – auch mit staatlicher Förderung – zu einem der wichtigsten Zulieferer werden könnte.

  • Hohes Potential für weiteres Wachstum
  • Chance, ein wichtiger Zulieferer für die größten Konzerne zu werden
  • Aber: Das Unternehmen muss zeigen, ob der „Apple-Boost“ mehr als eine Eintagsfliege ist

Die Aktie ist bei Comdirect und ConsorsBank am günstigsten handelbar.

Volkswagen, WKN: 766400

Nicht nur der VW Bus ist bei Campern und Globetrottern beliebt, auch die Volkswagen-Aktie ist gern gesehen. (Quelle: pixabay.com / @bernswaelz)

Als altes Eisen der Branche sollte zum Volkswagen-Autokonzern eigentlich nicht viel zu sagen sein. Das stimmt so aber nicht ganz. Denn einerseits ist das Traditionsunternehmen noch immer einer der wichtigsten Autohersteller der Welt, andererseits befindet sich die Automobilbranche derzeit in einem starken Wandel. Wie es aussieht, wird es einen zum Teil möglicherweise disruptiven Trend hin zur E-Mobilität geben. Volkswagen investiert enorme Ressourcen, um in diesem Bereich in eine gute Position zu gelangen.

Die Volkswagen Aktie büßte im Zuge des Dieselskandals rund 60 % ihres Werts ein. Von diesen Tiefs hat sich der Titel jedoch mittlerweile wieder erholt. Die aktuelle Situation ist eine Wette auf die Zukunft. Gelingt es VW, mit den hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung die E-Mobilität zu erobern? Falls ja, könnte dem Konzern und der Aktie eine aussichtsreiche Zukunft bevorstehen. Falls nicht, werden irgendwann womöglich sehr hohe Abschreibungen fällig.

2020 2020 2020
Umsatz in Milliarden Euro 230,68 235,84 252,6
Gewinn je Aktie 22,65 23,59 57,35
Dividende je Aktie 6,56

Volkswagen ist bereits in der Gegenwart profitabel. Für die kommenden Jahren sind steigende Dividendenausschüttungen prognostiziert. Das KGV liegt für 2020 bei 6,3. Nach dieser Kennzahl ist VW dramatisch unterbewertet, vor allem im Vergleich zu Tesla. Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 75 Milliarden EUR ist für die Wolfsburger noch erheblich Luft nach oben.

  • Etabliertes Unternehmen
  • Trotzdem: VW ist eine Wette auf die Zukunft
  • Entscheidender Faktor ist die Elektromobilität

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Die Besonderheit beim Investment in Einzelaktien

Investments in Einzelaktien unterscheiden sich in einigen Punkten von breiter gestreuten Investitionen in Fonds. Wer in Einzelaktien investiert und auf Diversifikation verzichtet, nimmt ein größeres unsystematisches Risiko in Kauf.

Ein unsystematisches Risiko definiert sich dadurch, dass es einzelne Unternehmen betrifft. Systematische Risiken betreffen dagegen die allgemeine Marktentwicklung. Zu den unsystematischen Risiken zählen zum Beispiel schlechtes Management, eine verstärkte Wettbewerbssituation, etc. Systematische Risiken sind dagegen etwa die Zinsentwicklung, die Konjunktur und generell die allgemeine Aktienmarktentwicklung.

Wer in Einzelaktien investiert, betreibt eine Auswahl. Für diese Auswahl bedarf es einer Strategie. Diese Strategie muss entwickelt werden. Außerdem benötigt die Strategie mehr Zeit als eine weniger spezielle Investition in Fonds und ETFs. Neben Zeit können auch höhere Kosten anfallen – etwa für Marktscanner, kostenpflichtige Berichte oder Kursdatenversorgung in Realtime.

Der höhere Aufwand kann sich lohnen. Wer Einzelaktien herauspickt, ist weniger stark von der Gesamtmarktentwicklung abhängig. Es besteht die Möglichkeit, in interessante Unternehmen einzusteigen, bevor diese den ganz großen Wachstumsschub vollziehen. Wird eine Aktien in S&P 500, Dow Jones, DAX etc. aufgenommen, ist sie bereits etabliert. Bis zu diesem Punkt haben die meisten Aktien ihre Kurse vervielfacht. Diese rasante Entwicklung verpassen alle Anleger, die nur in etablierte Blue Chip Aktien investieren.

Das prominenteste Beispiel für das Potenzial von Einzelaktien ist sicherlich die Microsoft Aktie. 1986 brachte Bill Gates sein Unternehmen an die Börse – für 21 USD pro Aktie. Seitdem gab es neun Aktiensplits. Um diese bereinigt, kostete eine Aktie zum IPO gerade einmal 0,072 USD. Aktuell notiert die Aktie bei rund 170 USD. Wer damals mit 1.000 EUR einstieg, kann sich heute über ein Vermögen von 2,3 Millionen USD freuen.

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SWOT-Analyse – das Investieren in Einzelaktien

Investments in Einzelaktien sollten gut überlegt sein. Eine SWOT-Analyse hilft dabei.

Stärken

Mit Einzelaktien sind Gewinne in fast jeder Marktlage möglich. Das Zauberwort: Stock Picking. Gute Aktien gewinnen auch in schlechten Marktphasen. Gleichzeitig können gute Aktien in starken Marktphasen besonders viel gewinnen. Dadurch sind bei guter Auswahl höhere Renditen als mit einem breit gestreuten Investment möglich, das stets auch die weniger starken Werte enthält.

Einzelaktien lassen sich leichter beobachten als eine Vielzahl von Titeln. Anleger können selbst entscheiden, welche Kriterien wichtig sind. Ein ETF, der den Dax abbildet, streut das Risiko. Wenn Anleger aber sehen, dass das Durchschnitts-KGV im Dax bei 20 liegt und das von Volkswagen bei 6,3, ist es einfach die Entscheidung zu treffen, eine einzelne Aktie stärker zu gewichten.

Die Analyse lässt sich in der Tiefe fortsetzen. Anleger können sich umfassend informieren, wie der Schuldenstand eines Unternehmens ist, wie hoch der Cashflow, wie viele Aufträge bestehen etc. Auch eine umfassende Information über ETFs und Fonds ist möglich, aber diese enthalten meistens so viele Unternehmen, das eine Einzelanalyse zwecklos wäre. Sollten Anleger sich die Unternehmensanalyse zutrauen, ist ihnen aus diesen Gründen der Kauf von Einzelaktien zu empfehlen.

Ein weiterer Vorteil: Aktionäre tragen keinerlei Produktkosten. Es gibt keine Managementgebühr wie bei Fonds und ETFs. Außerdem sind Aktionäre näher am Unternehmen. Dies beinhaltet auch die Einladung zur Hauptversammlung.

Schwächen

In der Praxis gilt der Vorteil der guten Performance in allen Marktlagen nicht immer. Gerade in Crashphasen zeigt sich immer wieder eine sehr hohe Korrelation aller Aktien. Dann fallen auch sehr gute Titel.

Der Auswahl der Aktien kommt besondere Bedeutung zu. Richtige Entscheidungen sind ebenso denkbar wie falsche Entscheidungen. Privatanleger laufen Gefahr, überproportional häufig auf sogenannte Trendaktien zu stoßen. Dies sind Aktien, die sehr häufig in den Medien und in sozialen Netzwerken diskutiert werden. Stoßen unbedarfte Anleger auf diese Titel, befindet sich der Markt im schlimmsten Fall in der Spätphase einer Blasenbildung.

Sehr häufig sind die durch Privatanleger favorisierten Aktien auch solche mit hohem Beta. Das bedeutet, dass die Aktien viel stärker schwanken als der Gesamtmarkt. Dies bringt Chancen, aber auch Risiken mit sich.

Chancen

Wer auf einzelne Aktien setzt, kann in relativ kurzer Zeit möglicherweise viel Geld verdienen. Einzelaktien können in einem Jahr um 100 %, 1000 % oder sogar mehr zulegen. Dies ist für den Gesamtmarkt niemals zu erwarten.

Mit Einzelaktien können Strategien zudem individualisiert werden. Ein Beispiel dafür sind Alpha-Strategien . Wer etwa von der relativen Stärke einer Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt überzeugt ist, kann die Aktie kaufen und über Zertifikate oder sogar ETF Shortposition im Gesamtmarkt eröffnen.

Das bedeutet eine doppelte Wette. Ein Anleger könnte beispielsweise überzeugt sein, dass die VW-Aktie unterbewertet ist, der Dax im Gesamten aber eher verlieren wird. Er könnte nun die VW-Aktie kaufen und gleichzeitig in einen Short-ETF investieren, wie den Xtrackers ShortDAX Daily Swap UCITS ETF (WKN: DBX0BY).

Wenn der Dax 10 % verliert, steigt der genannte ETF um 10 %. Es gibt verschiedene, gehebelte Varianten, sodass auch ein inverses Verhältnis von 10 % Dax-Verlust zu 50 % ETF-Anstieg möglich ist. Somit sind teilweise hohe Gewinne möglich, aber Anleger lassen potentielle Rendite liegen, wenn sie nicht gleichzeitig Einzelaktien kaufen, die den Markt schlagen, in diesem Beispiel VW. Bei der Alpha-Strategie geht es also darum, den Markt zu schlagen, indem gegenläufige Einzelpositionen hervorgehoben werden.

Am besten und am günstigsten durchführbar sind solche Strategien wegen dem breiten Angebot an ETFS und Zertifikaten bei Degiro.

Bedrohungen

Anleger sollten ihre favorisierten Aktien neutral und unvoreingenommen analysieren. Vor allem bei kleinen, illiquiden Titeln drohen sehr spezifische Risiken. So kann es sein, dass sich diese Aktien einem Rückschlag nicht schnell genug verkaufen lassen. Dann drohen sehr große Verluste.

Viele Anleger sind zudem anfällig für Wahrnehmungsverzerrungen. Häufig wird dann zu stark in einzelne Segmente investiert, weil hier besonders hohe Potenziale vermutet werden. Trifft diese Vermutung nicht zu, schlägt das Investment möglicherweise fehl.

So kauft man Aktien günstig

Auch die beste Aktie sollten Anleger möglichst kostengünstig kaufen. Dazu braucht es einen Broker mit einem günstigen Depot. Der Broker muss an die Börse angebunden sein, an der die favorisierte Aktie gehandelt wird. Außerdem müssen die verfügbaren oder Ordertypen zum eigenen Vorhaben passen. Die hier vorgestellten Aktien sind alle über Trade Republic ohne weitere Gebühren handelbar.

Wichtig bei der Order: Anleger sollten stets mit einem Limit in den Markt gehen. Mit einem Limit wird ein Maximalkurs definiert, zu dem eine Kauforder ausgeführt werden darf. Dies schützt vor ungewollten Kursabweichungen nach oben.

Den richtigen Broker wählen

Bei der Auswahl des Brokers gilt es auf einer Reihe von Gebührenposten zu achten. Der ideale Broker verzichtet auf pauschale Depotgebühren und verlangt nur möglichst geringe Transaktionsentgelte.

Bei den Transaktionskosten gelten je nach Broker sehr unterschiedliche Gebührenmodelle. Einige Broker verlangen Pauschalen, andere kombinieren eine Grundgebühr mit einer volumenabhängigen Provision. Bei vielen Brokern gibt es Zusatzkosten für jeden einzelnen Handelsplatz. Auch Fremdspesen wie z.B. Börsengebühren werden häufig den Orderkosten zugeschlagen.

Wer in einzelne Aktien investieren möchte, muss auf einige weitere Aspekte achten. Wichtig ist etwa, dass keine Gebühren für Dividendenauszahlungen anfallen. Dies kann insbesondere bei amerikanischen Unternehmen (die quartalsweise ausschütten) sehr teuer werden. Vorteilhaft ist zudem eine gute Kursdatenversorgung – im besten Fall ohne Aufpreis. Bietet ein Broker CFDs und Knock-out Produkte an, schadet dies nicht: Diese Produkte können zum Beispiel zur temporären Absicherung einer Aktienposition verwendet werden.

Einzelaktien oder ETFs – was sollten Anleger derzeit bevorzugen?

Nach wie vor bewegt sich der Deutsche Aktienindex von einem Höchststand zum nächsten. Zahlreiche Anleger konnten mit einzelnen Aktien oder auch verschiedenen anderen Finanzprodukten, die beispielsweise auf den DAX-Index ausgerichtete ETFs, gute Gewinne erzielen. Gerade deshalb stellt sich an dieser Stelle durchaus die Frage, ob es momentan sinnvoller ist, in Einzelaktien oder beispielsweise in ETFs, Aktienfonds oder Zertifikate zu investieren.

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Einzelaktien nicht für jeden Anleger sinnvoll

Es gibt aktuell einige Untersuchungen, die sich mit der Frage beschäftigen, ob es in der aktuellen Situation sinnvoll ist, in einzelne Aktien zu investieren. Unter anderem hat die aus den Vereinigten Staaten stammende Vermögensverwaltung Longboard eine Untersuchung in dieser Richtung durchgeführt. Das Ergebnis sieht im Kern so aus, dass es für viele Anleger nicht unbedingt sinnvoll ist, in einzelne Aktien zu investieren. Dennoch muss natürlich zwischen den verschiedenen Kunden differenziert werden, denn es kommt in hohem Maße darauf an, welches Ziel der Anleger mit dem Investment hat, wie sein Anlagehorizont ist und welche Erwartungen er an Sicherheit und Rendite stellt. Bei der Beantwortung der Frage spielen sicherlich auch einige interessante Zahlen eine Rolle, wie zum Beispiel, dass Deutschland nach wie vor als Land der Aktienmuffel bezeichnet werden muss. Lediglich etwas mehr als vier Millionen Bundesbürger halten einzelne Aktien, während insgesamt knapp 8,5 Millionen Anleger direkt oder indirekt in Aktien investiert sind. Mit einem indirekten Investment sind zum Beispiel Index-Zertifikate, Aktienfonds oder ETFs gemeint.

Aktien nicht so sicher wie häufig erwartet

Es gibt in den Medien durchaus nicht wenige Berichte, in denen Experten der Auffassung sind, dass Aktien bei einem längerfristigen Anlagehorizont ein vergleichsweise sicheres Investment sind. Natürlich ist es so, dass beispielsweise bei einem Beobachtungszeitraum von zehn Jahren in den meisten Fällen eine positive Entwicklung zu verzeichnen ist, wenn man sich die Aktienkurse betrachtet. Wer beispielsweise vor zehn Jahren Aktien gekauft hat und Ende des vergangenen Jahres wieder verkauft hat, der konnte sich im Durchschnitt über eine Jahresrendite von rund acht Prozent freuen (Grafik DAX). Dennoch ist diese Betrachtungsweise auf der anderen Seite etwas zu einfach, denn es gibt durchaus Zahlen und Fakten, die in die andere Richtung gehen. Zu diesem Zweck hat sich die US-Vermögensverwaltung Longboard einmal den sogenannten Russell-3000-Index betrachtet. Dieser enthält die weitaus meisten amerikanischen Aktiengesellschaften, die mit ihren Papieren an der Börse gelistet sind. Im Betrachtungszeitraum zwischen 1983 und 2006 sah das Ergebnis so aus, dass knapp 66 Prozent aller Aktien von der Kursentwicklung eher schlechter als der Gesamtmarkt abschnitten. Daraus resultiert, dass lediglich etwa ein Drittel der Titel für alle Kursgewinne verantwortlich war, die während dieser Zeit festgestellt werden konnten. Bei etwa drei Viertel dieser Aktien gab es faktisch keine Rendite. Aus dieser Untersuchung resultiert, dass die Aussage, dass mit Aktien faktisch bei einem längeren Anlagezeitraum immer im Durchschnitt betrachtet eine sehr gute Rendite herauskommt, nicht ganz richtig ist. Es kommt also definitiv auch auf die richtige Auswahl der Wertpapiere an.

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Einzelaktien oder ETFs: Aktien vor allem für informierte Anleger geeignet

Da es bei Aktien in großem Umfang darauf ankommt, für welche einzelnen Titel sich der Anleger entscheidet, ist ein direktes Investment in Einzelaktien vor allen Dingen solchen Anlegern zu empfehlen, die sehr gut informiert sind. Wer genug Zeit und auch Lust hast, sich intensiv mit dem Aktienmarkt und auch mit Einzelunternehmen auseinanderzusetzen, für den kommt ein Kauf von Einzelaktien durchaus infrage und kann lohnenswert sein. Allerdings ist dann zu empfehlen, sich nicht nur vor dem Kauf mit den Aktien und dem Markt auseinanderzusetzen, sondern der Anleger muss im Prinzip ständig am Ball bleiben. Für ein Einzelinvestment in Aktien spricht darüber hinaus, dass die möglichen Kursgewinne natürlich fast immer höher sind, als wenn auf breiter Basis in den Aktienmarkt investiert wird, beispielsweise über Aktienfonds oder ETFs.

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Aktienfonds oder ETFs für Sparer und andere Anleger

Während ein Investment in Einzelaktien für die bereits angesprochene Anlegergruppe gut geeignet ist, gibt es auf der anderen Seite eine Vielzahl von Kunden, für die ein indirektes Investment in Aktienfonds, ETFs oder auch Index-Zertifikate sicherlich besser geeignet ist. Es handelt sich dabei zum Beispiel um solche Anleger, die schlichtweg keine Zeit oder Lust haben, sich intensiver mit der Börse oder gar einzelne Aktien zu beschäftigen. Oftmals fehlt schlichtweg auch das Wissen, sodass es in diesem Fall deutlich sinnvoller ist, auf breiter Basis in den Gesamtmarkt zu investieren. Ebenfalls besser geeignet sind ETFs und Aktienfonds für Sparer, die keine größere Kapitalsumme investieren möchten, sondern zunächst durch regelmäßige Beiträge ein Vermögen aufbauen möchten.

Hier eignen sich konkret ETF- und Aktienfonds-Sparpläne. Die Zertifikate sind wiederum für eine weitere Gruppe von Anlegern geeignet, da es ein höheres Risiko als bei den ETFs und Aktienfonds gibt. Bei den Fonds ist es nämlich so, dass die Anteile als Sondervermögen verwahrt werden, sodass es für den Anleger kein Emittentenrisiko gibt. Dass dies bei den Zertifikaten gänzlich anders ist, haben zahlreiche Anleger im Zuge der Insolvenz der amerikanischen Bank Lehman Brothers erfahren müssen. Alle Zertifikate enthalten nämlich ein Emittentenrisiko, falls der Herausgeber der Finanzprodukte insolvent bzw. zahlungsunfähig werden sollte. Wer also vergleichsweise sicher auf indirektem Wege in Aktien investieren möchte, der sollte sich nicht unbedingt für Zertifikate entscheiden.

Fazit zum Investment in Einzelaktien bzw. Fonds

Wie die vorherigen Ausführungen gezeigt haben, kann die Frage danach, ob Anleger besser in Einzelaktien oder Fonds bzw. ETFs investieren sollten, nicht pauschal beantwortet werden. Es kommt immer auf den einzelnen Anleger und dessen Situation und Vorstellungen an, welche Lösung besser geeignet ist. Daher ist es wichtig, sich zu diesem Thema umfassend zu informieren und mitunter auch die Beratung eines Experten in Anspruch zu nehmen.

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