Ist es besser mit Indizes oder Aktien zu handeln

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Contents

Ist es besser mit Indizes oder Aktien zu handeln?

Während manche Trader es bevorzugen mit einzelnen Aktien zu handeln, traden andere wiederum lieber nur mit Indizes – und dafür gibt es viele gute Gründe. Aktienindizes sind im Grunde nichts anderes als eine Reihe von einzelnen Aktien, die zu einem Index zusammen gefügt wurden. Der Zweck ist um die Entwicklung eines Marktes möglichst gut abbilden zu können. So gibt es zum Beispiel den DAX 30 (im Volksmund nur DAX genannt) oder den MDAX oder auch den NASDAQ 100, der die 100 größten nicht im Finanzmarkt tätigen Unternehmen wiedergibt.

Die Aktien werden in einem Index zusammengefasst und wenn jetzt ein Investor den Index erwirbt ist es das gleiche als würde er in alle Aktien einzeln investieren. Er wird dann Anteilseigner an den jeweiligen Unternehmen, wenn auch nur zu einem extrem kleinen Teil. Bei Binären Optionen ist das nicht der Fall, man kann damit aber trotzdem von der Entwicklung eines Index profitieren und hat es dabei mit einer “Alles-oder-Nichts” Auszahlung zu tun. Sie können dabei Binäre Optionen auf die beliebtesten und größten Indizes auf der ganzen Welt handeln.

Die Vorteile Indizes zu handeln

Auch wenn Händler unzählige Möglichkeiten haben individuelle Aktien zu handeln, gibt es eine Reihe von Vorzügen in einen Index zu investieren. Das ist vor allem dann der Fall wenn man mit einem bestimmten Markt handeln möchte. Glauben Sie zum Beispiel an eine anstehende Rezession in Deutschland, sollten Sie nicht einfach eine Put Option auf die Siemens Aktie kaufen auch wenn diese grundsätzlich mit dem Markt einhergeht. Sie sollten dann eine Put Option auf den DAX kaufen, denn der spiegelt die Entwicklung des Gesamtmarktes sehr viel besser wider. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es Zeit spart, sondern auch Geld. Möchte man stattdessen in Aktien investieren müsste man eigentlich auf alle 30 Aktien Put Optionen erwerben.

Hinzukommt, dass ein Index sehr viel unabhängiger von bestimmten Nachrichten ist. Kaufen Sie zum Beispiel nur wenige Aktien können diese in unterschiedlicher Art und Weise reagieren. Das kann vorteilhaft sein, aber auch unvorteilhaft. Bei der Investition in den Index ist die Entwicklung hingegen “geglättet” und die Schwankungen sind nicht so groß. Das macht sich auch wegen der Gewichtung eines Index bemerkbar. Ein Index ist nämlich nicht einfach nur der durchschnittliche Kurs von ausgewählten Aktien, sondern die Aktien sind verschieden gewichtet, meistens nach Marktkapitalisierung.

Weitere Überlegung für den Binäroptionshandel mit Indizes

Wenn Sie Indizes mit Binären Optionen handeln wollen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Zunächst einmal sollten Sie die Zusammensetzung des Index kennen. Manche Indizes bestehen nur aus 25 oder 30 Aktien, andere wiederum aus 500. Das macht einen sehr großen Unterschied! Auch gibt es verschiedene Indizes für verschiedene Märkte. Der TecDAX zum Beispiel fasst die wichtigsten Technologie-Aktien zusammen und weist daher ein hohes Risiko auf.

Als Händler sollte man also nicht nur ein gutes Verständnis der gesamten Volkswirtschaft haben, sondern auch von einzelnen Industrien und im Idealfall den größten Aktien in einem Index. Sie sollten sehr genau wissen welche Nachrichten einen Index stark beeinflussen und welche ihn eher wenig interessieren.

Ist es besser mit Indizes oder Aktien zu handeln?

Während einige Händler es vorziehen, Ihre Entscheidungen für ihr Up-Down-Trading auf einzelne Aktien zu basieren, entscheiden sich andere mit Indizes zu handeln – und es gibt mehrere gute Gründe dafür. Börsenindizes sind im Wesentlichen Zusammenstellungen von Aktien, die so konstruiert sind, dass sie einen bestimmten Markt oder Sektor zu verfolgen. Zum Beispiel der NASDAQ 100 Index, oder NDX, ist ein Aktienindex, der 100 der größten nicht-finanziellen Unternehmen, die an der NASDAQ gehandelt werden, verfolgt.

Die Vorteile Indizes zu handeln im Gegensatz zu individuellen Aktien

Während Händler zahlreiche Möglichkeiten haben, wenn es um einzelne Aktien geht, gibt es viele Vorteile, die Händler haben, wenn sie in einen Index investieren. Erstens ist der Anleger in der Lage alle Unternehmen im Index kennenzulernen, doch ohne die Notwendigkeit in jedes einzelne Unternehmen zu kaufen. Dies spart Investoren eine erhebliche Menge an Geld, trotzdem erlaubt es ihnen eine große Vielfalt . Dies gilt auch, wenn die Händler in Rohstoffe zu investieren, da es viel einfacher ist – und weniger kostspielig – einen Index zu kaufen, gegenüber dem Kauf von Barrel mit Öl, Säcke von Weizen oder Rinder.

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Ein weiterer Vorteil des Handels mit Indizes im Up-Down-Handel ist, alle Indizes auf der ganzen Welt sind verknüpft zwischen den Zeitzonen. Dies bedeutet, dass die Leistung der östlichen Aktienindizes Auswirkung haben kann auf die Eröffnungs-Performance der westlichen Aktienindizes. Dies schafft hervorragende Möglichkeiten für Händler, die mit ein wenig Recherche die Leistung auf dem globalen Markt über Nacht verfolgen, und auf Positionen schauen können, die das ergänzen. Ein weiterer Vorteil des Handels mit Indizes ist, dass sie 24 Stunden am Tag verfügbar sind. Während die Indizes der Sonne rund um den Globus folgen, bieten sie rund um die Uhr Chancen um Gewinne zu machen.

Einer der weiteren Hauptvorteile festzuhalten, wenn man Handel von Indizes mit Aktien vergleicht, ist die Preisgestaltung der beiden. Zum Beispiel neigt der Preis einer einzelnen Aktie nach oben oder nach unten zu gehen aufgrund von Nachrichten in der Presse oder wettbewerbsorientierter Tätigkeit in einem bestimmten Markt. Dies bedeutet, dass der Trader alle “seine Eier in einen Korb gelegt hat”, und so von der Gnade der Bewegungen von nur einer Aktie eines Unternehmens abhängig ist.

Umgekehrt, wenn ein Index eine Kombination aus Aktien (oder anderen finanziellen Trägern) repräsentiert, wird der Wert des Index berechnet auf der Grundlage des Preises eines Durchschnitts aller Einheiten in der Gruppe.

Wenn Indizes als “gewichtet” angesehen werden, bezieht sich dies darauf, wie die Aktien im Gesamtindex in Bezug auf die Verteilung gewichtet werden. Zum Beispiel wird ein Index, der auf den Preis hin gewichtet wird, unterschiedliche Mengen an Anteilen haben für jede der Aktien, die inbegriffen sind basierend auf Preis. In diesem Fall wird eine Aktie mit dem Kurs eines Anteils von $ 5 ein Anteil gegenüber einer Aktie haben, die für $ 1 handelt, und die hätte 5 Anteile im Index, um die gleichmäßige Gewichtung zu halten.

Indizes können auch gewichtet sein basierend auf Marktkapitalisierung. Dies bedeutet, dass die Aktienanteile, die im Index enthalten sind, auf dem Marktwert der zugrunde liegenden Aktien des Unternehmens basieren. Andere Arten von Index-Gewichtung können enthalten grundlegende Gewichtung ebenso wie Umsatz-Gewichtung.

Weitere Überlegungen wenn man Indizes handelt durch binäre Optionen

Beim Handel mit Indizes über binäre Optionen, gibt es einige wichtige Tipps, die im Auge behalten werden sollten. Zunächst ist es wichtig zu wissen, wie viele Komponenten den Index bilden. Zum Beispiel bilden sich einige Indizes aus nur 25 oder 30 Komponenten, während andere 500 oder mehr enthalten. Dies kann ganz schön einen Unterschied darstellen.

Ein Händler sollte auch ein gutes Verständnis von der Art der Industrie, Branche und / oder Wirtschaft, aus der der Index sich zusammensetzt. In diesem Fall, hat die Industrie oder Wirtschaft mit Problemen zu kämpfen oder boomt sie mit positiven Nachrichten aus der Wirtschaft und ist sie fortschrittlich in ihrer Aktivität?

Aktien kaufen: Die besten Tipps zum Handel mit Aktien

Der Kauf von Aktien verspricht hohe Gewinne. In den letzten 30 Jahren konnten Anleger mit DAX-Aktien im Schnitt eine Rendite von 7,2 Prozent pro Jahr erzielen. Wenn auch Sie Aktien kaufen und damit Gewinne erzielen möchten, sollten Sie die wichtigsten Regeln zum Kauf von Wertpapieren kennen.

Aktien kaufen – das Wichtigste in Kürze

Aktien kaufen – Empfehlungen & Tipps

Warum Aktien kaufen? Aktien versprechen langfristig hohe Renditen

Die Frage „Warum Aktien kaufen?“ ist schnell beantwortet: Der Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren ist zum Vermögensaufbau alternativlos. Aktien bieten in Zeiten von Niedrigzinsen das, was beispielsweise Sparkonten längst nicht mehr bieten können: Rendite. Mit Aktien können Sie folglich Ihren Vermögensaufbau chancenreicher gestalten und beispielsweise die Altersvorsorge aufpolieren.

Doch worauf sollte ich als Einsteiger beim Handel mit Wertpapieren achten? Wie wichtig ist beim Ein- und Ausstieg in den Aktienmarkt der Börsenkurs? Wie kann ich mein Geld so anlegen, dass es sich vermehrt? Diese Fragen stellt sich jeder, der etwas auf der hohen Kante hat und mehr will als die mickrigen Zinsen auf dem Girokonto.

Historisch gesehen ist der Kauf von Wertpapieren eine einträgliche Sache. Anleger, die über 30 Jahre (Zeitraum 1989 bis 2020) in den DAX investiert hatten, konnten alleine in 14 Jahren eine Rendite von jeweils mehr als 20 Prozent pro Jahr einstreichen. Allerdings büßte der DAX auch in drei Jahren mehr als 20 Prozent ein. Im Durchschnitt lag die Jahresrendite beim DAX trotz mitunter heftigem Auf und Ab bei 7,2 Prozent pro Jahr.

Aktienhandel – Hilfe durch Börsenweisheiten

Zu Ihrem Erfolg beim Aktienhandel trägt unter anderem eine systematische Anlagestrategie bei. Orientieren Sie sich beispielsweise an den Strategien der Investorenlegenden Warren Buffett, George Soros oder Peter Lynch. Wenn Sie mit dem Aktienhandel beginnen möchten, können Sie Ihren Aktienhandel auch an der einen oder anderen Börsenweisheit ausrichten. Mit Sätzen wie „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen“ können vor allem weniger erfahrene Aktienkäufer oder Börseneinsteiger die wichtigsten Grundregeln des Aktienhandels kennenlernen und besser verinnerlichen.

Ob Sie beim Aktienhandel auf die Weisheiten der Starinvestoren vertrauen wollen oder nicht, investieren Sie in jedem Fall nur Geld an der Börse, auf das sie mittelfristig verzichten können. Nur so lassen sich Kursrückgänge, die an der Börse unvermeidlich sind, auch bequem aussitzen. Wer beim Aktienhandel hingegen Kapital einsetzt, das bereits wenige Monate später benötigt wird, kann schnell zum Verkauf seiner Aktien gezwungen werden – im schlimmsten Fall zu ungünstigen Kursen.

Planen Sie beim Aktienhandel mit einem langen Anlagehorizont, eventuell bis zum Ruhestand. Wenn der Rentenbeginn näher rückt, sollten Sie nach und nach den Anteil risikoreicher Investments reduzieren. Kapital, das sie zur Aufstockung der Rente benötigen, nehmen sie schrittweise und über einen längeren Zeitraum hinweg aus dem Aktienmarkt – und investieren es in sichere und schwankungsärmere Anlageformen. Haben Sie die grobe Planung zum Vermögensaufbau abgeschlossen, können Sie mit dem Aktienhandel beginnen.

Wie kaufe ich Aktien?

Anleger können den Auftrag zum Aktienkauf in der Regel persönlich über einen Berater in der Hausbank erteilen oder per Telefon, Mail oder Fax. Bei Online-Brokern oder Direktbanken können Sie die Wertpapierorder ganz einfach über online durchführen. Sie benötigen dazu nur die Wertpapierkennnummer (WKN oder ISIN) des jeweiligen Anteilsscheins, den Sie kaufen möchten. Die weiteren Schritte sind dann meist selbsterklärend. Bevor Sie mit dem Aktienhandel starten können, benötigen Sie aber noch ein Wertpapierdepot.

Wertpapiere kaufen und verkaufen: Was gilt es zu beachten?

Anleger, die Wertpapiere wie Aktien, Fonds, Zertifikate oder Optionsscheine kaufen und verkaufen möchten, benötigen zunächst eine Depotbank, über die sie ihre Wertpapiere handeln können. Ein Depot lässt sich recht einfach bei einer Hausbank oder bei einem Online Broker eröffnen. Damit sind wir schon beim ersten unserer wichtigsten Tipps für den Handel mit Wertpapieren, der Eröffnung eines Wertpapierdepots bei einem günstigen Broker.

Praxis-Video: Aktien kaufen in 3 Schritten

Sie möchten Aktien kaufen? Im folgenden Praxis-Video erklären wir, wie Sie im Handumdrehen einen Depot-Vergleich vornehmen, ein Depot eröffnen und Ihre erste Aktie ordern: Aktien kaufen in 3 Schritten – Depot-Vergleich, Depot eröffnen und Aktienkauf

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf den Depot-Vergleich von finanzen.net und informieren Sie sich über das kostenlose Depot von finanzen.net 1 !

Tipp 1: Depot für den Aktienkauf und Wertpapierhandel anlegen

Um Aktien kaufen und auch andere Wertpapiere handeln zu können, benötigen Sie zunächst ein Wertpapier- oder Aktiendepot. Dieses können Sie entweder bei einer Bank oder einem der häufig günstigeren Online-Broker eröffnen. In Ihrem Wertpapierdepot werden dann die gekauften Aktien, Fonds und Zertifikate verwahrt und verwaltet.

Kaum zu glauben, aber viele Banken berechnen auch heute noch Gebühren unabhängig davon, ob Sie als Anleger überhaupt Wertpapiere handeln oder nicht. Nicht selten liegen diese Verwaltungs-/ Depotführungskosten bei 30 Euro pro Jahr. Diese Kosten können Sie vermeiden! Ausgewählte Anbieter und Online Broker bieten die Konto-/ Depotführung nämlich kostenlos an.

Ordergebühren und Kosten für Depotführung im Blick

Für Ihre Orders, also für den Kauf und Verkauf von Aktien und anderen Wertpapieren, fallen verschiedene Gebühren an. Neben Börsengebühren, die vom gewählten Handelsplatz (Börse Frankfurt, Börse Stuttgart, …) abhängen, berechnet auch Ihre Depotbank Gebühren für jede Order, die sogenannte Orderprovision. In der Regel zahlen Wertpapieranleger eine fixe Provision für jede Order (zum Beispiel 7,95 Euro) sowie eine volumenabhängige Provision. Eine Order mit hohem Volumen, zum Beispiel über 10.000 Euro, kostet somit mehr als eine 2.000 Euro-Order.

Wichtig: Gerade eine volumenabhängige Orderprovision schlägt bei etwas höheren Ordervolumen bei den meisten Banken und Brokern schnell mit 20 bis knapp 70 Euro pro Order zu Buche.

Wählen Sie für Ihre Wertpapiergeschäfte einen Anbieter mit kostenloser Kontoführung, bei dem Sie Aktien und andere Wertpapiere wie Anleihen, Zertifikate oder Fonds mit niedrigen Orderprovisionen kaufen und verkaufen können! Kostenfreie Wertpapierkonten können Sie heutzutage bei vielen Brokern einrichten. Einige Depotbanken bieten den Wertpapierhandel sogar zu einer fixen Orderprovision von nur wenigen Euro an, also ohne volumenabhängige Gebühren. Es spielt für Sie somit keine Rolle, ob Sie Wertpapiere im Wert von lediglich 500 Euro kaufen oder vielleicht sogar einen Trade im Wert von 50.000 Euro durchführen wollen. Vergleichen Sie hierzu auch die Konditionen der beliebtesten Broker in unserem Broker-Vergleich.

Weitere hilfreiche Tipps für Ihre Depot-Eröffnung haben wir außerdem im Ratgeber Online-Depot eröffnen für Sie zusammengefasst.

Unser Tipp: Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Tipp 2: Anlageziel definieren – noch vor dem Aktienkauf

Haben Sie Ihr Depot eröffnet? Dann definieren Sie Ihre Anlageziele – noch vor dem ersten Aktienkauf!

Tipp: Beantworten Sie zunächst folgende Fragen:

1. Wie viel Geld steht Ihnen für den Wertpapierhandel zur Verfügung?

Fangen Sie als Einsteiger eher mit kleinen Beträgen und Aktienkäufen an. Investieren sollten Sie an der Börse zudem nur Kapital, das Sie nicht kurzfristig benötigen. Laufen die Märkte in die falsche Richtung, müssen Sie so nicht mit Verlust verkaufen, weil vielleicht eine kostspielige Autoreparatur fällig ist. Der Wertpapierhandel auf Kredit ist gerade für Einsteiger tabu und allenfalls für langjährig erfahrene Anleger geeignet.

2. Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen?

Legen Sie fest, welches Risiko Sie einzugehen bereit sind. Wer Wertpapiere handelt und in Aktien investiert, muss auch mit zeitweisen Kursrückgängen rechnen. Aktienkurse schwanken häufig stark, sodass aus 10.000 Euro binnen weniger Wochen oder Monate nicht nur 12.000 Euro sondern auch mal 8.000 Euro werden können.

Grundsätzlich gilt: Je höher die vermeintliche Chance eines Wertpapiers, desto größer auch das Risiko.

3. Welche Rendite erhoffen Sie sich von Ihren Investments?

Legen Sie fest, welche Rendite Sie mit Ihren Börseninvestments im Zeitraum X erzielen möchten. Setzen Sie auf langfristige, nicht auf kurzfristige Rendite! In einem Wertpapierdepot sind Renditeannahmen im Bereich von fünf bis zehn Prozent pro Jahr realistisch. Bedenken Sie: Meistens scheitern Anleger an der Börse, weil sie zu schnell zu viel wollen und beispielsweise zu riskante Aktien kaufen. Investoren-Legenden vom Range eines Warren Buffett setzen beim Wertpapierhandel nicht auf schnelle Rendite, sondern auf gute Unternehmen. Dann kommt der Erfolg auf lange Sicht meistens von selbst.

Tipp 3: Welche Aktien kaufen? Wertpapierdepot zusammenstellen

Haben Sie die obigen Fragen beantwortet, können Sie sich der grundsätzlichen Zusammenstellung Ihres Wertpapierdepots widmen – und der Frage: Welche Aktien kaufen?

Langfristig erfolgreich sind an der Börse jene, die eine kluge Anlagestrategie verfolgen. Welche Wertpapiere Anleger kaufen sollten, hängt maßgeblich von der Risikoneigung ab. Während sicherheitsorientierte Anleger eher zu Wertpapieren wie Anleihen oder Mischfonds greifen, setzen Anleger mit größerer Risikobereitschaft häufig auf Aktienfonds und Einzelaktien. Beim Aktienkauf sollten Einsteiger – je nach Anlagetyp – auf Wachstums-, Value-Aktien oder eine Mischung daraus setzen.

Tipp: Ihr Risiko minimieren erfolgreiche Aktionäre vor allem auch durch Diversifikation, also die breite Streuung von Titeln.

Erfahrene Anleger setzen beim Wertpapierhandel deshalb nicht alles auf eine Karte. Sie kaufen stattdessen Anteilsscheine mehrerer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und aus verschiedenen Regionen/Ländern. So können eventuelle Verluste einzelner Aktien mit Gewinnen aus anderen Wertpapier-Investments ausgeglichen werden.

Investments in Unternehmen, die in Wachstumsmärkten aktiv sind (sogenannte „Wachstumsaktien“), können äußerst lukrativ sein, da diese Unternehmen ihre Gewinne häufig stark steigern. Das wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Aktienkurs aus. Andererseits ist der Handel von Wachstumsaktien aber auch risikoreicher als der von „Value-Aktien“, also von namhaften Unternehmen, die in etablierten Märkten agieren und dort seit Jahren Marktführer sind. Value-Aktien sind häufig zwar nicht so chancenreich, bergen aber auch ein geringeres Verlustrisiko. Häufig bieten Value-Aktien auch höhere Dividendenzahlungen als Wachstumsaktien. Dividenden wirken sich positiv auf die Rendite Ihres Aktieninvestments aus.

Tipp 4: Aktienkauf – vorher ausführlich informieren

An der Börse liegt das Geld nicht auf der Straße. Bedenken Sie, dass Sie als Käufer einer Aktie stets auf einen Verkäufer treffen, der der Meinung ist, dass es besser ist, das Wertpapier nicht zu besitzen. Als Verkäufer ist es genau umgekehrt. Hinterfragen Sie also vor dem Wertpapierkauf stets Ihre Meinung unter diesem Gesichtspunkt. Wollen Sie Ihr Vermögen mit Wertpapieren langfristig steigern, sollten Sie Ihre Investments daher sorgfältig auswählen und sich vor und auch nach dem Kauf stets über Ihre Wertpapiere auf dem Laufenden halten.

Gerade beim Aktienkauf gilt: Bevor Sie eine Aktie kaufen, informieren Sie sich umfassend über das Investment und orientieren Sie sich an den erfolgreichsten Investoren aller Zeiten wie Warren Buffet, George Soros, Benjamin Graham oder Peter Lynch. Diese investieren ausschließlich in Wertpapiere von Unternehmen, deren Geschäft sie vollständig verstehen.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Investor Relations-Webseite des Unternehmens, in das Sie investieren möchten. Verschaffen Sie sich zudem auf finanzen.net einen Überblick über das Geschäft der Aktiengesellschaft. Hier finden Sie zu jedem Wertpapier und jeder börsengelisteten Aktie ein umfangreiches Informationsangebot, zum Beispiel hier zu den DAX-Werten. Neben Nachrichten, Informationen zur Kursentwicklung der Aktie oder zu den Geschäftszahlen finden Sie dort auch Termine, Kennzahlen und Einschätzungen von Analysten. Bei der Auswahl geeigneter Aktien hilft auch ein Blick auf die ständig aktualisierte Liste mit Kaufempfehlungen von Analysten. Wertvolle Dienste leisten hier auch die finanzen.net Börsen-Apps. Dort können Sie sich ganz einfach informieren lassen, sobald es zu Ihren Wertpapieren etwas Neues gibt.

Dann abonnieren Sie jetzt unseren YouTube-Kanal! Wir produzieren regelmäßig neue Ratgeber-Videos rund um die Themen Börse, Geldanlage und Finanzen. Als Abonnent werden Sie sofort informiert, wenn ein neues Erklärvideo erscheint – so verpassen Sie nichts mehr!

Tipp 5: Vermeiden Sie den größten Anfängerfehler beim Wertpapierhandel

Viele Einsteiger begehen beim Wertpapierhandel den gleichen Fehler. Sie investieren ihr Geld in nur ein Wertpapier, meist eine recht spekulative Aktie. Das kann gut gehen, geht aber in den meisten Fällen schief. Vermeiden Sie ein derartiges Einzelwerterisiko und die Gefahr, schon bei der nächsten Abwärtsbewegung oder einer negativen Unternehmensnachricht auf zweistelligen Verlusten zu sitzen. Setzen Sie an der Börse niemals alles auf eine Karte! Streuen Sie stattdessen Ihr Risiko, indem Sie Ihren Einsatz auf mehrere chancenreiche Werte verteilen.

Tipp: Starten Sie an der Börse behutsam mit kleineren Beträgen, steigen Sie nicht gleich mit allzu spekulativen Aktien in den Wertpapierhandel ein und begehen Sie nicht den größten Anfängerfehler, alles auf eine Karte zu setzen. Vor dem ersten Aktienkauf ist ein Test der eigenen Anlagestrategie empfehlenswert. Legen Sie sich eine Wachtlist mit interessanten Werten und ein Musterdepot an. Registrieren Sie sich einfach kostenlos auf finanzen.net, danach können Sie unter „myfinanzen“ beliebig viele Watchlists und Musterdepots anlegen und mit verschiedenen Börsenstrategien experimentieren, ohne dabei reales Geld einzusetzen.

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Tipp 6: Wo kann man Aktien kaufen? Die Wahl des passenden Handelsplatzes

Haben Sie Ihre Anlagestrategie definiert und sich für die Aktie eines Unternehmens oder den Kauf eines anderen Wertpapiers entschieden, müssen Sie in der Handelsmaske Ihres Brokers die Wertpapierkennummer (WKN oder ISIN) angeben und auswählen, über welche Börse Sie Ihr Wertpapier kaufen möchten. In Deutschland haben Sie die Wahl zwischen der Börse Frankfurt, dem XETRA-System der Börse Frankfurt und einigen Regionalbörsen (Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg …).

Viele Wertpapiere können Sie mittlerweile auch im außerbörslichen Direkthandel kaufen und verkaufen. Als Anleger sparen Sie sich so die Börsengebühren und die Maklercourtage. Außerdem müssen Sie nicht darauf warten, bis Ihre Order an der Börse ausgeführt wurde. Unsere Empfehlung lautet deshalb: Kaufen Sie gängige Aktien über Direkthändler wie Tradegate oder Lang & Schwarz.

Aktien können Sie heutzutage bei verschiedenen Handelsplätzen direkt handeln. Das Prinzip ist einfach: Sie stellen in der Ordermaske Ihres Online Brokers eine Preisanfrage für beispielsweise 20 Stück BASF-Aktien. Der Handelspartner Ihrer Depotbank teilt Ihnen dann einen unverbindlichen Kauf- oder Verkaufspreis mit. Da sich die Börsenkurse schnell ändern, haben Sie nur wenige Sekunden Zeit, sich für das Angebot zu entscheiden. Tun Sie das nicht, können Sie anschließend eine neue verbindliche Preisanfrage stellen. Auch Zertifikate und Optionsscheine können Sie bequem und direkt bei der emittierenden Bank, dem sogenannten Emittenten, handeln. Vorausgesetzt, Ihre Depotbank bietet einen außerbörslichen Direkthandel mit diesem Emittenten an, also mit dem entsprechenden Direkthändler. Prüfen Sie das am besten vor der Eröffnung Ihres Wertpapierdepots!

Welcher Handelsplatz der günstigste ist, hängt von vielen Faktoren ab: Relevant sind vor allem Ihr geplantes Volumen für den Wertpapierhandel, die Courtage (Vermittlerprovision des Maklers) und der Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Bei Standardwerten wie DAX-Aktien sind die Unterschiede in der Regel vernachlässigbar. Bei Nebenwerten mit geringem Handelsvolumen sollten Sie hingegen darauf achten, dass Ihr Wertpapier an dem von Ihnen gewählten Handelsplatz rege gehandelt wird, damit Sie zu einem marktgerechten Preis kaufen bzw. verkaufen. Vorsicht sollten Sie auch beim außerbörslichen Direkthandel außerhalb der regulären Börsenzeiten walten lassen. Da die Direkthandelspartner hier ein höheres Risiko tragen, sind die Spreads beim Wertpapierhandel regelmäßig höher als während der regulären Börsenzeiten.

Wie Sie den DAX-Index am besten handeln können

Die meisten Anleger haben Erfahrung mit dem Kauf und Verkauf von Aktien. Wie man jedoch den DAX-Index am besten handelt und welche Möglichkeiten es gibt, wissen die wenigsten Privatinvestoren. Was bedeutet es eigentlich, wenn jemand davon spricht, den DAX zu kaufen oder zu verkaufen? Dass die Anleger kaum darüber Bescheid wissen ist auch kein Wunder, denn in der Finanzwelt gibt es eine schier unüberblickbare Vielfalt an Finanzinstrumenten und Wertpapieren. Darunter befindet sich auch eine Vielzahl von Produkten, mit denen an der Kursentwicklung des Basiswertes DAX partizipiert werden kann. Dabei unterscheiden sich diese Handelsinstrumente in zahlreichen Attributen. Wir möchten Ihnen einen Überblick geben, wie Sie den DAX – gemäß Ihren individuellen Präferenzen – am besten handeln können.

Themen, die in diesem Artikel besprochen werden:

  • Was ist der DAX?
  • Wie kann man den DAX handeln?
  • Finanzprodukte für die Nachbildung des DAX und ihre Vor- und Nachteile
  • DAX Handelsmöglichkeiten über LYNX

DAX Definition

Der DAX-Index beinhaltet die Aktien der 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands

Im DAX 30 Index wird die Kursentwicklung der 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands abgebildet. Das Wort Index kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Verzeichnis. Dabei wird der DAX, wie alle Indizes, in Punkten angegeben und hat damit lediglich einen indirekten Bezug zu den in Euro notierten Aktienkursen.

Die Kriterien für eine Aufnahme in den deutschen Leitindex sind die Marktkapitalisierung, d.h. der Gesamtwert aller Aktien eines Unternehmens, der Börsenumsatz, d.h. das Volumen des Aktienhandels des jeweiligen Unternehmens sowie der Streubesitz (Freefloat), der mindestens 10% des Aktienkapitals betragen muss. Die fünf DAX-Schwergewichte SAP, Siemens, Allianz, Bayer & BASF kommen zusammen auf eine Gewichtung von 42% des DAX-Index. Zusammen bilden die 30 DAX-Konzerne mehr als drei Viertel des Börsenkapitals am deutschen Aktienmarkt ab, so dass sich die Börsentendenz klar ablesen lässt. Aus diesem Grund ist der DAX ein beliebter Basiswert für eine große Anzahl an derivativen Finanzprodukten und anderen Wertpapieren.

Wie kann man den DAX handeln? – Die Nachbildung des DAX-Index

Wer in den DAX investieren will, der kann theoretisch alle 30 DAX-Aktien im richtigen Verhältnis erwerben und so die Performance des DAX nachbilden. Dies ist – wie Sie sich bestimmt vorstellen können – jedoch sehr aufwändig und aufgrund der unterschiedlichen Gewichtungen auch recht kompliziert. Der Hauptgrund der dagegen spricht sind jedoch die hohen Transaktionskosten, denn Sie müssten beim Kauf 30 Kauforders und beim Verkauf entsprechend 30 Verkaufsorders aufgeben. Für private Depots ist es daher kaum sinnvoll, den DAX 1:1 nachzubilden, denn es gibt deutlich bessere und einfachere Alternativen, um den DAX zu handeln.

Auf Ihre Anlageziele und Ihren Anlagebetrag kommt es an

Dabei kommt es vor allem darauf an, was Ihre Anlageziele sind. Wollen Sie z.B. langfristig für 3 bis 5 Jahre in den deutschen Aktienmarkt investieren oder eher auf kurzfristige Kursbewegungen von wenigen Hundert Punkten oder noch geringere Ausschläge setzen? Eine wichtige Rolle spielt auch Ihr Anlagekapital. Wollen Sie beispielsweise nur ein paar Hundert Euro auf ein bestimmtes Szenario setzen oder etliche Tausend Euro solide anlegen? Wir möchten Ihnen unabhängig davon ob Sie Börsenneuling sind oder schon einige Erfahrung mit Aktien haben, im folgenden Teil einen Wegweiser bieten, so dass Sie das richtige Finanzprodukt für Ihren Bedarf finden.

Finanzprodukte für die Nachbildung des DAX

DAX ETFs – Über Indexfonds in den DAX investieren

ETFs (exchange traded funds = börsengehandelte Fonds) bilden meist einen Index, eine Anlageregion oder eine Branche möglichst gut nach, zum Beispiel den amerikanischen Dow Jones, Schwellenländer oder die Biotechbranche. ETFs sind in den vergangenen Jahren zu einer großen Erfolgsgeschichte geworden, das Anlagevolumen beträgt weltweit bereits über vier Billionen USD – mit steigender Tendenz. In Deutschland erfreuen sich ETFs auf den DAX-Index besonders großer Beliebtheit. Da kein teures aktives Fondsmanagement notwendig ist, sind die Gebühren im Vergleich zu herkömmlichen Investmentfonds erheblich geringer. Aus verschiedenen Gründen die Wertentwicklung des ETFs allerdings etwas von der Wertentwicklung des DAX abweichen. Dieser Nachbildungsfehler (englisch: Tracking Error) kann jedoch auch zu Gunsten des Anlegers ausfallen. Ein DAX-ETF eignet sich besonders für mittel- bis langfristig orientierte Anleger.

Kaufen Sie nur ETFs, die direkt in Aktien investieren

Dabei gibt es auf der einen Seite DAX-ETFs, die den Index direkt replizieren, d.h. die zugrunde liegenden Aktien tatsächlich kaufen und verkaufen. Auf der anderen Seite gibt es auch ETFs, die den DAX nur synthetisch nachbilden und keine Aktien kaufen oder verkaufen. Obwohl ein ETF mit direkter (physischer) Replikation aufgrund der Transaktionskosten teurer ist, sollten Anleger diese Variante wählen. Denn in dem recht unwahrscheinlichen aber möglichen Fall, dass das garantierende Finanzinstitut (der Swap-Partner des ETF-Emittenten) zahlungsunfähig wird, wäre wohl auch ihre Einlage betroffen. Es lohnt sich also ein paar Euro höhere Gebühren in Kauf zu nehmen, dafür aber auch bei einer Bankkrise ruhig schlafen zu können. Denn werden von der Fondsgesellschaft Aktien gekauft, so ist Ihr Anlagekapital als Sondervermögen besonders geschützt.

ETF-Anleger profitieren auch von Dividenden

Mit einem DAX-ETF partizipieren Sie sowohl von den Kursgewinnen als auch von den Dividenden der DAX-Werte. Dabei gibt es sowohl ETFs mit regelmäßigen Ausschüttungen als auch ETFs, die Dividenden wiederanlegen (thesaurieren) und so Zinseszinseffekte ermöglichen. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auswahl von fünf direkt replizierenden DAX-ETFs verschiedener Anbieter:

Bezeichnung ISIN Gebühren pro Jahr Dividendenerträge
ComStage DAX TR UCITS ETF LU0378438732 0,08 Prozent ausschüttend
Deka DAX UCITS ETF LU0378438732 0,15 Prozent thesaurierend
Xtrackers DAX Income UCITS ETF 1D DE000ETFL011 0,09 Prozent ausschüttend
Xtrackers DAX UCITS ETF 1C LU0838782315 0,09 Prozent thesaurierend
iShares Core DAX UCITS ETF (DE) LU0274211480 0,16 Prozent thesaurierend

Vorteile von ETFs:

  • Lineare Preisnachbildung des DAX-Index
  • Geringere Gebühren als bei aktiv gemanagten Investmentfonds
  • Anlagekapital bei direkt replizierenden ETFs als Sondervermögen geschützt

Nachteile von ETFs:

  • Kontrahentenrisiko bei synthetischen ETFs

DAX-CFDs: Spekulative Hebelprodukte

CFDs (Contracts for Differences = Differenzgeschäfte) sind meist stark gehebelte Finanzprodukte mit denen sowohl auf steigende (long) als auch auf fallende Kurse (short) spekuliert werden kann. Im Gegensatz zu Aktien oder ETFs findet der CFD-Handel außerhalb des geregelten Marktes statt. Käufe und Verkäufe werden dabei direkt mit dem CFD Anbieter abgewickelt, bei dem Sie auch Ihr CFD-Konto haben. Dieser CFD Broker bestimmt die Gebühren, stellt die An- und Verkaufskurse und legt fest, welches Basisprodukt mit welchem Hebel gehandelt werden kann. Durch den Hebel kann mit geringem Kapitaleinsatz überproportional an der Kursentwicklung eines Basiswerts wie z.B. dem DAX partizipiert werden. Sie brauchen also nur den Bruchteil des Gesamtwerts Ihrer Position, meist nur zwischen 1% und 5% selbst aufbringen, während Ihnen der CFD-Anbieter den Rest quasi leiht. Ihr Gewinn oder Verlust basiert jedoch auf der Gesamtposition und fällt auch entsprechend hoch aus. Dies birgt für den Anleger demnach hohe Chancen, aber natürlich auch entsprechend hohe Risiken.

Schweizer Franken pulverisiert CFD-Konten: Nachschusspflicht wird abgeschafft

Diese Risiken kamen bei etlichen Anlegern Anfang 2020 zum Tragen, als die Schweizerische Nationalbank die Koppelung des Schweizer Franken an den Euro überraschend auflöste. Der Euro verlor daraufhin gegenüber dem Franken schlagartig um mehr als -20% an Wert, was Anfang 2020 regelrechte Schockwellen bei zahlreichen CFD-Anbietern und ihren Kunden auslöste. Nicht wenige CFD-Konten wurden innerhalb weniger Augenblicke regelrecht pulverisiert und die Verluste überstiegen in vielen Fällen sogar die Einlagen. Dieses Ereignis war auch der Anlass dafür, dass die zuvor bestehende Nachschusspflicht in Deutschland im Sinne der Anleger abgeschafft wurde. Die Regelung, die bald auch für die komplette EU gelten soll, bewirkt, dass Verluste die Einlage zukünftig nicht mehr übersteigen können. Damit wird gleichzeitig auch erreicht, dass CFD-Anbieter ihren Kunden nicht mehr ganz so hohe und damit riskante Hebel anbieten. Denn die Broker müssen dann selbst Sorge dafür tragen, dass die Einlagen ihrer Kunden mögliche Verluste abdecken.

Prüfen Sie den CFD-Anbieter genau, bevor Sie ein Konto eröffnen

Da wie bei synthetischen ETFs keine Aktien gekauft werden, handelt es sich bei Ihren Ansprüchen um Forderungen gegenüber dem CFD-Anbieter. Deshalb haben Sie auch bei CFDs ein Emittenten-Risiko, d.h. Sie müssen im Falle der Zahlungsunfähigkeit Ihres CFD-Brokers mit dem Verlust Ihrer Einlage rechnen. Bedingt durch den wechselseitigen Anspruch auf den Ausgleich der Kursdifferenz, sind die Interessen von Anleger und CFD-Broker unter Umständen sogar gegenläufig. Wenn Sie CFDs handeln wollen, sollten Sie daher unbedingt den Anbieter genau prüfen. Denn während einige CFD-Anbieter die Kurse durch einen eigenen Market Maker in Eigenregie stellen (und es dabei durchaus auch mal für Kunden ungünstige Abweichungen zum Börsenkurs geben kann), richten sich die Quotierungen anderer Onlinebroker in Echtzeit an die An- und Verkaufskurse der Börse. Diese deutlich fairere Art der Kursstellung nennt sich Direct Market Access. CFDs sind dennoch eher für spekulative Anleger mit Kenntnissen im Bereich Money- und Risikomanagement geeignet.

Vorteile CFDs:

  • Hoher Hebel bei geringem Kapitaleinsatz
  • Auf steigende und fallende Kurse spekulieren
  • An- und Verkaufskurse entsprechen bei Market Access Modell den Börsenkursen
  • Auch für relativ kleine Konten möglich

Nachteile CFDs:

  • CFD Broker mit Market Maker Modell stellen An- und Verkaufspreise in Eigenregie
  • Neben seriösen Anbietern gibt es auch und sehr intransparente Anbieter
  • Emittenten-/Kontrahentenrisiko
  • Hohe Verluste bis hin zum Totalverlust möglich

DAX-Optionen: Risiko beim Kauf auf den Kapitaleinsatz beschränkt

Auch mit Optionen können Anleger mit begrenztem Kapitaleinsatz eine Hebelwirkung erzielen. Wenn Sie Optionen kaufen (und nicht schreiben), so ist Ihr Risiko im Gegensatz zu CFDs jedoch lediglich auf Ihren Einsatz begrenzt. Erste Voraussetzung für den Optionshandel ist die Termingeschäftsfähigkeit, die Sie als Anleger Ihrem Onlinebroker nachweisen müssen. Die Grundlagen des Optionshandels finden Sie in unserem Artikel „ Optionen erfolgreich handeln “.

Mit Call- und Put-Optionen auf einen steigenden oder fallenden DAX setzen

Wie Sie wahrscheinlich schon wissen, gibt es zwei Arten von Optionen: Call-Optionen mit deren Kauf Sie auf steigende Kurse setzen können und Put-Optionen mit denen Sie von fallenden Kursen profitieren. Eine Call-Option gibt dem Käufer der Option das Recht, einen bestimmten Basiswert, z.B. eine Aktie oder einen Index wie den DAX, bis zum Verfallsdatum der Option zu einem bestimmten Preis (dem Ausübungspreis) zu kaufen. Für dieses Recht bezahlt der Anleger eine Optionsprämie, den Preis der Option. Der Verkäufer (Stillhalter) der Call-Option erhält diese Prämie und hat dadurch die Pflicht, bei Ausübung der Option den Basiswert zum Ausübungspreis zu liefern. Bei Put-Optionen ist das Gegenteil der Fall. Eine Put-Option gibt dem Optionskäufer am Verfallstermin das Recht, den Basiswert zum vorab bestimmten Ausübungspreis an den Stillhalter zu verkaufen. Optionen können auch vor Fälligkeit jederzeit über die Börse verkauft werden.

Besonderheit bei DAX-Optionen: Barausgleich zur Fälligkeit

Bei Aktien-Optionen müssen die zugrunde liegenden Aktien bei Ausübung der Option auch geliefert, bzw. abgenommen werden. Beim DAX-Index ist die physische Lieferung der 30 Einzeltitel jedoch so gut wie unmöglich, weswegen auf die Übertragung von Aktien verzichtet wird. Stattdessen findet zwischen Käufer und Verkäufer zum Fälligkeitstermin der Indexoptionen ein Barausgleich (Cash Settlement) in Höhe der Differenz zwischen dem Basispreis der Option und dem Index-Stand statt.

Die Kursentwicklung von Optionen verläuft nicht linear zum DAX, sondern wird auch durch zahlreiche weitere Faktoren wie z.B. Basispreis, Laufzeit und Volatilität beeinflusst. Aufgrund der hohen Komplexität sind DAX-Optionen für Anfänger nicht geeignet und sollten nur mit entsprechenden Fachkenntnissen gehandelt werden. DAX-Optionen werden an der Terminbörse Eurex gehandelt, auf deren Homepage Sie auch die verfügbaren Kontrakte und deren Prämien aufgelistet finden.

Vorteile DAX-Optionen:

  • Auf steigende und fallende Kurse spekulieren
  • Verlust beim Kauf einer Option auf die bezahlte Prämie beschränkt
  • Abwicklung über die Eurex schützt vor Kontrahentenrisiken
  • Zahlreiche Optionsstrategien handelbar (Siehe dazu den Artikel: „Optionen erfolgreich handeln – Die 7 wichtigsten Optiosstrategien“)

Nachteile DAX-Optionen:

  • Komplexität des Optionshandels: Zahlreiche Einflussfaktoren auf die Preisbildung
  • Nicht-linare Preisentwicklung zum Basiswert
  • Hohe Verluste bis hin zum Totalverlust möglich

DAX Future und Minifuture für disziplinierte Trader mit ausreichendem Kapital

Der sogenannte FDAX ist eine Abkürzung für den DAX-Future, ein Termingeschäft, das wie bei den DAX-Optionen über die Terminbörse Eurex, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Börse AG, abgewickelt wird. Ein Future begründet grundsätzlich ein Geschäft zur Lieferung bzw. Abnahme eines in Menge und Qualität genau definierten Wirtschaftsgutes zu einem bestimmten Termin. Sofern Sie dieses Geschäft nicht vor Fälligkeit über die Börse glattstellen, sind Sie wie bei Optionen zur Abnahme oder Lieferung des Basiswerts verpflichtet.

Konstanter Eurobetrag pro DAX-Punkt

Auch für den Future-Handel ist die Termingeschäftsfähigkeit vorausgesetzt. Sie können einen FDAX in Erwartung steigender Kurse entweder kaufen und damit eine Longposition eröffnen oder verkaufen und mit einer Shortposition auf fallende Kurse setzen. Für beide Transaktionen müssen Sie eine ausreichende Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegen, die von Ihrer Depotbank bzw. Ihrem Broker festlegt ist. Jeder Punkt, den der DAX in „Ihre Richtung“ läuft bringt Ihnen 25 Euro auf Ihr Konto, denn ein FDAX repräsentiert 25-mal den DAX-Stand in Euro. Gleichermaßen wird Ihr Konto durch jeden Punkt, den der DAX in die Gegenrichtung läuft stets mit 25 Euro belastet. Eine Kursbewegung von 100 Punkten bedeutet also eine Kontobewegung von 2.500 Euro entweder zu Ihren Gunsten oder zu Ihren Lasten. Die kleinste Preisbewegung sind 12,5 Euro für 0,5 DAX-Punkte.

Kontraktwert über 300.000 Euro bzw. 60.000 Euro

Der Future-Kurs wird durch Angebot und Nachfrage gebildet. Allerdings bewegen sich DAX-Index und FDAX meist parallel in einer sehr engen Spanne, da es Marktteilnehmer gibt, die Abweichungen sofort ausnutzen. Falls Sie am Ende der jeweiligen Laufzeit am dritten Freitag des letzten Quartalsmonats, dem sogenannten Hexensabbat, noch eine FDAX-Position besitzen, so findet auch hier ein Barausgleich statt.

Da die Kontraktgröße, die ein DAX-Future repräsentiert, mit rund 300.000 Euro für die meisten Depots zu hoch ist, wurde vor wenigen Jahren ein sogenannter Mini-Future eingeführt. Dieser repräsentiert pro Indexpunkt 5 Euro, was beim aktuellen DAX-Stand von 12.800 Zählern aber auch einem Kontraktwert von etwas mehr als 60.000 Euro entspricht. Mit einem Mini-Future bewegen Sie also rein theoretisch DAX-Aktien in diesem Wert. Auch wenn Sie nur einen kleinen Teil (z.B. 5% oder 10%) dieser Summe tatsächlich auf dem Konto haben müssen, wirken sich Kursschwankungen natürlich in der kompletten Höhe auf Ihren Kontostand aus.

Faire Konditionen beim Future-Handel

Sie können sich sicher vorstellen, dass der Future-Handel einem Anleger sehr viel Disziplin abverlangt, da eine im Vergleich zur Depotgröße zu große Position schnell zu exorbitant hohen Verlusten führen kann. Im Gegensatz zu CFDs ist jedoch die Preisbildung über die Eurex deutlich transparenter. Da die Gebühren für den Handel zudem nur wenige Euro betragen und z.B. deutlich niedriger ausfallen, als bei Aktienkäufen, gilt das Preis-Leistungsverhältnis beim Future-Handel als sehr fair.

Um Futures oder Minifutures zu traden sollten Sie jedoch ein sehr erfahrener Anleger sein und nicht nur Erfahrung mit Aktien oder theoretisches Wissen haben. Sie sollten unbedingt bereits über Handelserfahrungen mit anderen gehebelten Finanzprodukten wie Hebelzertifikaten, CFDs, oder Optionen verfügen, sowie über gute Kenntnisse im Bereich Risikomanagement. Darüber hinaus sollten Sie im Verhältnis zum Kontraktwert ausreichend Kapital besitzen, so dass Sie auch starke Preisschwankungen des Futures oder Minifutures nicht gleich aus der Ruhe bringen. Wenn Sie alle diese Voraussetzungen mitbringen, dann spricht kaum etwas gegen den Future-Handel.

Vorteile DAX-Futures bzw. Mini-Futures:

  • Auf steigende und fallende Kurse spekulieren
  • Lineare Preisentwicklung zum Basiswert
  • Geringe Gebühren beim Futures Handel
  • Abwicklung über die Eurex schützt vor Kontrahentenrisiken
  • Hoher Hebel bei geringem Kapitaleinsatz

Nachteile DAX-Futures bzw. Mini-Futures:

  • Hohe Verluste bis hin zum Totalverlust möglich
  • Für kleinere und mittlere Depots aufgrund des hohen Kontraktwerts nicht geeignet

DAX-Zertifikate: Zahlreiche Varianten verfügbar

Zertifikate, die es natürlich auch auf den DAX-Index gibt, ermöglichen es ähnlich wie ETFs in den jeweiligen Index zu investieren, ohne die zugrundeliegenden Werte einzeln über die Börse kaufen zu müssen. Der Wert des börsengehandelten Zertifikats, das über eine Wertpapierkennnummer bzw. ISIN verfügt, richtet sich dabei nach der Kursentwicklung des Basiswerts. Dennoch sind Zertifikate aus rechtlicher Sicht Inhaberschuldverschreibungen des jeweiligen Herausgebers. Dieser stellt auch marktgerechte Verkaufts- und Rücknahmekurse an der Börse. Die Bank verdient am Differenzbetrag, dem sogenannten Spread.

DAX Index-Zertifikate mit und ohne Hebel

Mit einem ungehebelten DAX-Indexzertifikat wird die Wertentwicklung des DAX eins zu eins abgebildet. Das Zertifikat weist also im Vergleich zum DAX eine nahezu identische Performance auf. Steht der DAX beispielsweise bei 12.800 Punkten, so kostet ein Zertifikat mit einem Bezugsverhältnis 1:1.00 rund 128 Euro. Steigt der DAX auf 13.500 Punkten, so notiert das Zertifikat entsprechend bei 135 Euro.

Zahlreiche Gestaltungsformen bei DAX-Zertifikaten

Mit DAX-Hebelzertifikaten können risikofreudigere Anleger mit geringerem Kapitaleinsatz sowohl auf steigende als auch auf fallende DAX-Kurse setzen. Wie immer stehen höheren Gewinnchancen dabei auch entsprechend höheren Risiken gegenüber. Einige Zertifikate verfallen sogar wertlos, sobald der Basiswert eine bestimmte Knock-Out-Grenze erreicht. So lange der Kurs darüber liegt, profitiert der Investor durch einen relativ hohen Hebel überproportional von DAX-Anstiegen oder -Rückgängen. Entsprechend sind auch hohe Verluste bis hin zum Totalverlust möglich.

Über die Modalitäten eines DAX-Zertifikats sollten Sie sich genau informieren, denn es gibt zahlreiche weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten wie z.B. Cap, Bonus-Level oder begrenzten Laufzeiten. Wählen Sie ggf. möglichst ein Zertifikat mit konstant eng beieinander liegenden An- und Verkaufskursen (geringe Spreads), denn an dieser Preisspanne verdient der Emittent. Eine ausführliche Erklärung zu Hebelprodukten wie Zertifikate und Optionsscheine finden Sie in unserem Artikel „Anlegen mit Hebelprodukten – Das müssen Sie wissen“

Wichtig: Unbedingt auf die Bonität des Herausgebers achten

DAX-Zertifikate werden in der Regel von großen Banken wie z.B. Deutscher Bank oder Commerzbank bzw. von Wertpapierhandelshäusern herausgegeben. Ähnlich wie bei CFDs und anderen Finanz-Derivaten gibt es auch hier ein Emittenten-Risiko, denn Zertifikate verbriefen, wie bereits erwähnt, lediglich eine Verbindlichkeit des jeweiligen Finanzinstituts dem Anleger gegenüber und kein Eigentumsrecht an DAX-Aktien. Achten Sie daher auch auf die Bonität der herausgebenden Bank, denn im Falle einer Zahlungsunfähigkeit verfallen Indexzertifikate möglicherweise wertlos. Wer sich an den Fall der Bank Lehman Brothers erinnert, der hat hierfür ein eindrucksvolles Beispiel. Zahlreiche Zertifikate der Pleitebank verfielen im Jahr 2008 wertlos, so dass viele Privatinvestoren herbe Verluste bis hin zum Totalverlust zu beklagen hatten.

In der folgenden Tabelle finden Sie drei ungehebelte DAX-Indexzertifikate:

Emittent ISIN Bezugsverhältnis Partizipation/Hebel
Commerzbank DE0007029795 1:100 1:1
Raiffeisen Centro Bank AT0000436589 1:100 1:1
HypoVereinsbank DE0007873200 1:100 1:1

Vorteile DAX-Zertifikate:

  • Lineare Preisnachbildung des DAX-Index
  • Auf steigende und fallende Kurse spekulieren
  • Gehebelte und ungehebelte Zertifikate
  • Zahlreiche weitere Varianten wie Knock Out, Cap, Bonus-Level oder Laufzeitbegrenzungen

Nachteile DAX-Zertifikate:

  • Emittenten Risiko / Bonitätsrisiko
  • Kein Anspruch auf Dividendenzahlung
  • Hohe Verluste bis hin zum Totalverlust möglich
  • Teilweise hohe Spreads zwischen Verkauf- und Rücknahmekurs

Wie sich der DAX in diesem Jahr noch entwickeln könnte, lesen Sie in unserem Artikel DAX-Prognose 2020: Wie entwickelt sich der deutsche Aktienmarkt?

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