Korrelationen & binäre Optionen Gute Strategien Korrelationen

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Contents

Korrelationen als Strategien für binäre Optionen?

Es gibt viele Strategien, die auf technischer Analyse basieren. Für den kurzfristigen Handel sind technische Werkzeuge das A und O. Da private Trader wenig fundamentale Informationen besitzen, sprich, keine Insider-Informationen haben, erweist sich die technische Analyse als unumgänglich. Aber auch professionelle Händler nutzen die technische Analyse, zum Beispiel für gute Einstiegspunkte.

Dennoch übersieht man oft, dass es auch auf fundamentaler Basis gewisse Eigenschaften innerhalb der Kapitalmärkte gibt, die aber frei zugänglich und berechenbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Korrelationen zwischen verschiedenen Märkten oder Basiswerten. Da Kapitalmärkte nichts anderes als Bewegungen des Kapitals darstellen, ist es nicht verwunderlich, dass Kapitalumschichtungen auf einer Seite zu Bewegungen auf der anderen führen.

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Was sind Korrelationen?

Korrelationen sind enge Beziehungen zwischen den Preisen von Basiswerten oder Assetklassen. Dabei kann man zwischen negativen und positiven Korrelationen unterscheiden. Zum Beispiel ist eine positive Korrelation zwischen dem DAX und den US-amerikanischen Aktienindizes nicht zu übersehen.

Screen 1: Paralleler Verlauf von Dax und S&P500 im Tageschart

Das Chart zeigt deutlich, dass der S&P 500 Index und der DAX parallel zueinander verlaufen (Screen 1). Ein weiteres Beispiel für eine positive Korrelation wäre der Verlauf der Preise von Öl der nordamerikanischen (WTI) und der europäischen (Brent) Sorte. Ein Beispiel für eine negative Korrelation besteht zwischen vielen Devisenpaaren, etwa EUR/USD und USD/CHF (Screen 2).

Screen 2: Negative Korrelation von USD und CHF

Korrelationen entstehen aufgrund fundamentaler Eigenschaften, die aber auf technischer Basis sichtbar gemacht werden können. Im Falle der Aktienindizes sind die Kapitalumschichtungen innerhalb der Aktienmärkte sehr ähnlich. Werden Energietitel in den US-Märkten abverkauft, so werden diese auch in den europäischen Märkten schwächer ausfallen. Gleichzeitig sind beispielsweise Umschichtungen in andere Märkte wie Anleihen so stark, dass es Aktienmärkte global betrifft.

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Wie Korrelationen nutzen?

Korrelationen sind also fundamentale Eigenschaften, die den Werten gemeinsam zugrunde liegen. Doch manchmal kommt es vor, dass sich die Korrelation zwischen den beiden Werten verschiebt. Das könnte beispielsweise bei Aktienindizes der Fall sein, wenn relevante Konjunkturdaten veröffentlicht werden.

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Korrelationen kann man entweder über statistische Berechnungen feststellen, die im Übrigen von vielen Finanz-Informationsportalen als Korrelationsmatrix veröffentlicht werden, oder man geht simpler vor und beobachtet diese mithilfe einer Benchmark-Analyse visuell über das Chart. In der Praxis sind Korrelationen nämlich auch so ersichtlich, zumindest bei stark korrelierenden Werten.

Beispiel DAX vs. S&P 500

Screen 3: Entwicklung von Dax und S&P500

Um bei dem Eingangsbeispiel der Aktienindizes zu bleiben, stellt man fest, dass der DAX-Index in den meisten Fällen im Jahr 2020 dem S&P 500 Index vorher gelaufen ist (Screen 3) . Zumindest aber die Korrektur im Markt immer zuerst stattgefunden hat. In diesem Fall hätte man davon ausgehen können, dass der US-amerikanische Leitindex kurze Zeit später ebenfalls einbricht, und so war es dann auch.

Um diese Korrelation zu handeln, hätte man allerdings etwas längerfristige Optionen handeln müssen. Weiterhin muss man anmerken, dass der Vorlauf nicht immer vom DAX ausgeht, sondern in der Regel sogar von den US-Amerikanischen .

Beispiel EUR/USD vs. USD/CHF und USD/JPY

Eine weitere Möglichkeit Korrelationen zu nutzen wäre es, binäre Optionen auf kurzfristiger Basis zu handeln. Dafür muss man allerdings sehr stark korrelierende Werte handeln, wie etwa die Devisenpaare EUR/USD und USD/CHF.

Wie oben vorgestellt, besteht eine negative Korrelation zwischen den beiden Währungspaaren. Eine starke Bewegung in einem Wert hat eine folgende in dem anderen. Es gilt nun durch Beobachtung festzustellen, wann starke Bewegungen im Währungspaar EUR/USD entstehen, die im Währungspaar USD/CHF aber noch nicht erfolgt sind.

Aus Erfahrung kann man sagen, dass solche Momente besonders in der Korrelation der beiden Währungspaare sehr selten vorkommen. Dann allerdings nur, wenn sich in einem der Länder etwas ereignet, das die Korrelation kurzzeitig abschwächt. In diesem Fall spekuliert man darauf, dass sich die Korrelation wieder anpasst.

Korrelationen handeln – Binäre Optionen kurz erklärt

Wer sich dafür interessiert, Korrelationen zu handeln, hat nun einen ersten Einblick in diese Strategie erhalten. Vor der Anwendung einer Strategie sollten sich Trader jedoch eingehend mit dem Handel von binären Optionen auseinandersetzen, um das hochspekulative Finanzinstrument wirklich zu verstehen und auch Möglichkeiten zur Risikominimierung kennenzulernen. Was sind binäre Optionen und wie werden sie gehandelt? Die folgende Slideshow fasst die wichtigsten Fakten in Kürze zusammen und zeigt auf, wie Sie in nur fünf Schritten zum ersten Trade gelangen.

Korrelationen zu handeln ähnelt dem Handel von Paare-Optionen sehr, nur dass man gemeinsame Werteigenschaften indirekt ausnutzt.

Binär Optionen Korrelationen – 2020 vielfältige Handelsstrategien entwickeln

Mit binären Optionen, teilweise auch als “Binär Optionen” bezeichnet, können vielfältige Handelsstrategien umgesetzt werden. Neben klassischen Trendfolge-, oder Kontra-Trend-Strategien, die praktisch ausschließlich auf der technischen Analyse des gehandelten Basiswertes basieren, gibt es auch nützliche Strategien, die fundamentale Zusammenhänge der betreffenden Underlyings berücksichtigen. Ähnlich wie bei der Hedging-Strategie mit einem “Pair” binärer Optionen, werden auch beim Handeln von Korrelationen mehrere Optionen eingesetzt.

Diese Inhalte werden im Folgenden näher betrachtet:

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Was sind Korrelationen?

Unter einer Korrelation wird vereinfacht gesagt ein deutlicher Zusammenhang in der Kursentwicklung von verschiedenen Assets an den Finanzmärkten verstanden. Von einer positiven Korrelation spricht man, wenn sich 2 Assets, etwa 2 Aktien, annähernd gleich verhalten. Etwa kann man davon ausgehen, dass sowohl die Daimler-, als auch die BMW-Aktie steigen werden, wenn positive Nachrichten zur Automobilbranche eintreffen. Negative Korrelationen beschreiben genau das Gegenteil, nämlich eine völlig unterschiedliche Entwicklung. Eine derartige Situation ergibt sich beispielsweise häufig zwischen Rohstoffpreisen und den Aktien von Unternehmen, die stark von dem betreffenden Rohstoff abhängig sind. Ein stark steigender Ölpreis ist in der Regel negativ für Fluglinien-Aktien wie Air Berlin oder Lufthansa.

Als Korrelation wird grundsätzlich der Zusammenhang in der Kursentwicklung verschiedener Finanzprodukte bezeichnet. Positive Korrelationen entstehen dabei, wenn sich zwei Assets ähnlich verhalten, was beispielsweise bei Automobil-Aktien der Fall sein kann. Eine negative Korrelation ist hingegen bei einer gegenteiligen Entwicklung zu beobachten, beispielsweise beim Sinken einer Fluglinien-Aktie nach dem Steigen des Ölpreises.

Der Kurs von BMW steigt meist gemeinsam mit dem Daimler-Kurs, wenn positive Daten zum Automobilmarkt herausgegeben wurden

Wie kann man mit Binär Optionen von Korrelationen profitieren?

Zunächst ist es wichtig, Basiswerte zu finden, die eine möglichst starke Korrelation aufweisen – egal ob positiv oder negativ. Dazu überprüft man einfach die handelbaren Basiswerte seines Brokers. Mit Sicherheit lassen sich interessante Kombinationen, wie oben dargestellt, finden. Positive Korrelationen ergeben sich häufig bei Aktien aus der gleichen Branche, negative Korrelationen findet man gerne bei der Kombination Aktie/Rohstoff. Aber auch zwischen Indizes und Währungen lassen sich Ähnlichkeiten und Differenzen ausmachen. Am besten vergleicht man die Kurse der Basiswerte in der Vergangenheit um zu sehen, wie stark der Zusammenhang zwischen den Kursen ausgeprägt ist. Mit dieser Binäre Optionen Strategie liegt man selten falsch.

Hat man Basiswerte mit möglichst starken Korrelationen identifiziert, sollte man prüfen, ob diese Basiswerte beim eigenen Broker handelbar sind – positive Korrelationen lassen sich dabei meist bei Aktien derselben Branche finden, während Aktien und Rohstoffe meist negative Korrelationen mit sich bringen. Auch Indizes und Währungen können sich abhängig voneinander bewegen – ein Vergleich der historischen Kurse lohnt sich hier sicher.

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Basiswerte und Nachrichtenlage beobachten

Am besten ruft man sich die korrelierten Basiswerte auf der Handelsplattform direkt nebeneinander auf, um die Kursentwicklung zu beobachten. Bei positiven Nachrichten oder größeren Bewegungen in einem Basiswert kann man entsprechend davon profitieren, dass man abschätzen kann, wie sich der korrelierte Basiswert höchstwahrscheinlich bewegen wird. Dementsprechend starke Bewegungen in einem Basiswert dazu nutzen, um günstige Einstiegspunkte mit hohen Erfolgsaussichten im korrelierten Basiswert zu finden. So kann man etwa einen starken Kursanstieg im Ölpreis dazu nutzen, um bei vom Ölpreis abhängigen Aktien eine Put-Option auf fallende Kurse zu platzieren.
In gewisser Weise ist also das Achten auf Korrelationen eine effektive Maßnahme, um einen günstigen Einstiegspunkt zu identifizieren und das Risiko zu reduzieren. Wichtig ist, dass man beachtet das Korrelationen nicht ewig bestehen bleiben und sich ändern können. Häufig sind sie aber über einen längeren Zeitraum stabil und dies kann man auch mit binären Optionen gut ausnutzen.

Beim Handel von korrelierten Basiswerten können Trader von aktuellen Nachrichten und starken Bewegungen profitieren, sofern sie abschätzen können, wie sich der Kurs des jeweils anderen Basiswertes voraussichtlich verhalten wird. Einen starken Anstieg des Ölpreises kann man demnach mit einer Put-Option auf abhängige Aktien verbinden.

Die 3 besten Broker für den Handel von Korrelationen mit Binäroptionen

Um Binäroptionen mit Korrelationen richtig handeln zu können, sind Trader in erster Linie auf zuverlässige Onlinebroker mit umfangreichem Angebot an handelbaren Finanzprodukten angewiesen – bestenfalls aus zwei zusammengehörenden Bereichen wie Aktien und Rohstoffe oder Indizes. Um mit Binäroptionen Korrelationen bestmöglich nutzen zu können, findest du hier die 3 besten Broker, die für den Handel von Korrelationen mit Binäroptionen geeignet sind.

Mit Binäroptionen Korrelationen handeln bei anyoption

Der 2008 gegründete zypriotische Onlinebroker anyoption zeichnet sich insbesondere durch sein umfangreiches Angebot an handelbaren Finanzprodukten aus: Knapp 60 Aktien gehen hier mit 9 Währungspaaren, 4 Rohstoffen und 31 Indizes einher, die über die hauseigene anyoption-Handelsplattform getradet werden können. Dabei profitieren die Kunden nicht nur von einer maximalen Rendite von bis zu 81 % sowie von der Verlustabsicherung des Unternehmens von bis zu 15 %, sondern können darüber hinaus verschiedene Handelsarten wie Call/Put, OPTION+, One Touch oder Binär 0-100 nutzen. Um mit anyoption Erfahrungen sammeln zu können, müssen Trader allerdings ein ausreichendes Kapital mitbringen: Die Mindesteinlage liegt bei anyoption bei 200 € und auch die minimale Handelssumme ist mit 25 € verhältnismäßig hoch angesetzt.

Trader können bei anyoption Korrelationen mit zahlreichen Finanzprodukten handeln

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Auch 24option bringt zahlreiche handelbare Finanzinstrumente mit sich

Auch 24option unterhält seinen Stammsitz auf der europäischen Insel Zypern und wurde rund zwei Jahre nach anyoption gegründet – muss sich allerdings trotzdem in Bezug auf sein Angebot an handelbaren Finanzprodukten nicht hinter seiner Konkurrenz verstecken: 43 Aktien, 31 Währungspaare, 8 Rohstoffe und 19 verschiedene Indizes stehen dem Kunden, der sich stets darüber bewusst sein sollte, dass der Handel auch immer mit einem Risiko einhergeht, zur Verfügung. Handelt der Trader nun mit Binäroptionen Korrelationen, kann er sicherlich die zahlreichen Aktien in Verbindung mit den angebotenen Rohstoffen oder die verfügbaren Währungspaare und Indizes für einen erfolgreichen Handel über die TechFinancials-Plattform des Brokers nutzen. Dabei winken maximale Renditen von bis zu 88 % sowie eine Verlustabsicherung durch BuyBack, von der sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene profitieren können – ebenso wie vom 100 % Bonus (gibt es nicht mehr), den das zypriotische Unternehmen anbietet. Vor Inanspruchnahme des Bonus mussten sich Trader auf der Broker Website über die aktuell geltenden Bonusbedingungen informieren. Allerdings fällt auch hier eine höhere Mindesteinlage von 500 € und eine Mindesthandelssumme von 24 € an, die bei der Konkurrenz teilweise niedriger ausfällt.

Unser Testsieger IQ Option ermöglicht einen benutzerfreundlichen Handel

Obwohl IQ Option nicht mit gar so vielen verschiedenen handelbaren Finanzprodukten aufwarten kann wie die Konkurrenz, möchten wir dem potenziellen Neukunden unseren Testsieger selbstverständlich nicht vorenthalten: Nach einer kleinen Mindesteinlage von nur 10 € (alternativ USD/GBP) können Trader eine Mindesthandelssumme über eine eigene Handelsplattform bewegen. Hierfür stehen ihnen Rohstoffe, Indizes und Aktien zur Verfügung, die zu einer maximalen Renditeerwartung (*Betrag, der einem Account im Zuge eines erfolgreichen Handels angerechnet wird) von 92 % gehandelt werden können. Dabei traden Kunden zu Ablaufzeiten zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten über verschiedene Handelsarten sowohl am heimischen PC als auch mobil.

Korrelationen handeln – diese 5 Schritte führen zum ersten Trade

Auch wenn Trader die verschiedensten Strategien nutzen können, um Ihre Gewinnchancen zu erhöhen, sind sie nicht als Garantie für einen Erfolg zu verstehen. Um eine Basis für den Handel zu schaffen, ist es notwendig, sich mit dem jeweiligen Finanzinstrument vertraut zu machen. Was sind binäre Optionen überhaupt? Und worauf kommt es beim Handel mit diesen hochspekulativen Finanzderivaten an? Im Folgenden haben wir die wichtigsten Informationen kompakt für Sie zusammengetragen und zeigen auf, wie es möglich ist, in nur fünf Schritten zum erste Trade zu gelangen.

Um mit Binäroptionen Korrelationen handeln zu können, sind Trader auf kundenfreundliche Broker mit großem Angebot an handelbaren Finanzprodukten angewiesen. Zu diesen Brokern gehört in erster Linie der 2008 gegründete Onlinebroker anyoption, der einen Basiswertekatalog mit knapp 60 Aktien, zahlreichen Indizes, Rohstoffen und Währungspaaren umfasst. Ab einer etwas höheren Mindesteinlage von 500 € können Trader auch über 24option handeln und dort über 40 Aktien und knapp 20 verschiedene Indizes über die TechFinancials-Plattform handeln. Alternativ dazu sollten Trader auch die Kontoeröffnung über unseren Testsieger IQ Option in Erwägung ziehen, der zwar einen kleineren Basiswertekatalog bietet, aber trotzdem durch ein kundenfreundliches Angebot zu überzeugen weiß.

Lesen Sie weiter zu Binäre Optionen Strategie:

Die besten Strategien 2020: Die besten & erfolgreichsten für Ihre Trades in der Übersicht

Ohne eine binäre Optionen Strategie können Trader kaum erfolgreich sein. Gerade auf lange Sicht ist es nicht möglich, nur durch Zufall, Glück oder Bauchentscheidungen Gewinne zu erwirtschaften. Besonders bewährt haben sich folgende binäre Optionen Strategien: Trendfolge, Volatilität und Absicherung.

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Trendfolgestrategie für Anfänger

Die vielleicht am häufigsten genutzte Strategie ist die Trendfolgestrategie. Bei dieser binäre Optionen Strategie setzen Anleger darauf, dass sich die aktuelle Entwicklung eines Basiswerts auch in Zukunft fortsetzen wird. Der Grund: Solche Trendfolgen sind in der Praxis deutlich häufiger zu beobachten als eine Trendumkehr. Zudem sind anhaltende Trends einfacher zu erkennen, als Signale für eine gegenläufige Entwicklung des aktuellen Kurses. Fast alle Broker unterstützen ihre Trader dabei, diese binäre Optionen Strategie durchzuführen. Dazu werden Echtzeitkurse, individuell anpassbare Charts und viele Signale angeboten.

Volatilität mit High-Yield-Optionen ausnutzen

Nicht nur ruhige Marktphasen, sondern vor allem auch sehr volatile Kursentwicklungen bieten hohe Renditechancen. Hierbei können Trader zwei verschiedene Strategien anwenden:

Diese Optionen verfügen über äußerst kurze Laufzeiten, die zwischen 1 und 5 Minuten liegen. So können Trader kleinere Trends oder Entwicklungen in volatilen Phasen schnell in hohe Renditen umwandeln.

Sogenannte High-Yield-Optionen weisen äußerst hohe Renditen auf, die teilweise bis zu 500 Prozent betragen. Aber: Die Kursentwicklung muss dabei vergleichsweise hoch ausfallen, was nur in volatilen Marktphasen der Fall ist. Liegt die gewährte Rendite bei über 200 Prozent, schließen Trader sowohl ein Put- als auch eine Call-Option ab. Die Wahrscheinlichkeit ist anschließend hoch, dass eine der Positionen im Geld landet und für attraktive Renditen sorgt.

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Hedging mit binären Optionen

Die dritte binäre Optionen Strategie zielt nicht direkt darauf ab, Rendite zu erwirtschaften. Vielmehr geht es beim sogenannten Hedging darum, bestehende Positionen abzusichern. Beispielsweise erwirbt ein Anleger Aktien eines Konzerns, ist sich aber über die kurzfristige Kursentwicklung im Unklaren. Damit möglichst keine Verluste entstehen, sichert der Trader die Aktien-Position mit einer entsprechenden Put-Option ab.

Sinkt der Kurs der Aktien jetzt, hält der Anleger den Verlust in Grenzen. Schließlich bekommt er die Rendite aus der binären Option. Sollte der Kurs steigen, erzielt der Anleger einen Gewinn. Zwar landet die binäre Option nicht im Geld, dafür steigt der Wert der Aktien.

Weitere Tipps für den Handel mit binären Optionen

    • Spezialisierung

Gerade Anfänger sollten zu Beginn der Handelstätigkeit nur mit einigen wenigen Basiswerten handeln. Dadurch entstehen Spezialisierungsvorteile, was die Renditechancen erhöht.

Sowohl positive als auch negative Emotionen sollten beim Handel abgeschaltet werden. Oft neigen Trader dazu, im Zuge von erfolgreichen Handelstagen, allzu risikoreiche Positionen einzugehen. Es gilt immer, Entscheidungen ausschließlich auf Basis rationaler Fakten zu agieren.

Während des Tradings sollten Smartphones, Fernseher und andere störende Elektronikgeräte abgeschaltet werden. Schließlich erfordert das Trading mit binären Optionen die volle Aufmerksamkeit des Anlegers.

Trader sollten binäre Optionen Demokonten nutzen, um Erfahrungen im Umgang mit dem Finanzprodukt zu sammeln. Hier können neue Strategien getestet werden, ohne dass ein Verlustrisiko entsteht. Auch neue Basiswerte sollten zunächst nur im Demokonto getradet werden.

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Binäre Optionen

Binäre Optionen, auch als digitale Optionen bekannt, sind aufgrund ihrer simplen Beschaffenheit sehr beliebt, so dass die Anzahl der Trader beinahe täglich steigt. Dabei muss man allerdings beachten, dass auch binäre Optionen nicht ohne Weiteres ein Garant für schnelles Geld sind.

Wenn Sie sich ohne vorheriges Wissen über die Finanzmärkte bei einem Broker anmelden und anfangen zu handeln und auf binäre Optionen zu setzen, sollten Sie sich nicht wundern, wenn Ihr Kapital schnell verlorengeht. Auf unserem Profi-Portal werden nicht nur die Broker unter die Lupe genommen, sondern wir liefern Ihnen auch das nötige Know-how, um nachhaltig beim Traden mit binären Optionen erfolgreich zu sein.

Einzahlung Minimum Rendite Maximal Handelssumme Minimal
10/10 Punkte Einzahlung (minimum) 250 Euro Rendite (maximal): 88 %¹ Handelssumme (minimum): 24 Euro Zum Anbieter * Zum Testbericht
9/10 Punkte Einzahlung (minimum) 100 Euro Rendite (maximal): 89 %¹ Handelssumme (minimum): 20 Euro Zum Anbieter * Zum Testbericht
9/10 Punkte Einzahlung (minimum) 200 Euro Rendite (maximal): 81 %¹ Handelssumme (minimum): 25 Euro Zum Anbieter * Zum Testbericht
8/10 Punkte Einzahlung (minimum) 10 Euro Rendite (maximal): 89 %¹ Handelssumme (minimum): 1 Euro Zum Anbieter * Zum Testbericht
8/10 Punkte Einzahlung (minimum) 5 Euro Rendite (maximal): 100 %¹ Handelssumme (minimum): 0,5 Euro Zum Anbieter * Zum Testbericht

* Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein.

¹ Im Falle eines erfolgreichen Trades / Der Betrag wird dem Konto im Falle eines erfolgreichen Handels gutgeschrieben.

Geschichte des Handels: So sind binäre Optionen entstanden

Klassische Optionen gibt es im Börsenhandel bereits seit etlichen Jahren, binäre Optionen hingegen haben erst im Jahr 2008 das Licht der Finanzmärkte erblickt. Nachdem die United States Securities and Exchange Commission (SEC), die Börsenaufsichtsbehörde der USA, binäre Optionen erlaubt hat, waren die neuen Finanzderivate an der Chicago Board Options Exchange (CBOE) im Juni 2008 zum ersten Mal verfügbar.

Bild: Die Erlaubnis der SEC aus den USA war ausschlaggebend für den Durchbruch der binären Optionen. Bildquelle: g0d4ather – 335499770 / Shutterstock.com

Seitdem haben binäre Optionen einen wahren Siegeszug gestartet und sich schneller an den Märkten etabliert als andere neue Finanzprodukte. Natürlich geschieht dies unter Mithilfe des Internets, wodurch sich der Handel als besonders einfach erweist und die Verbreitung von Wissen über binäre Optionen schneller abläuft.

In den letzten Jahren ist ein großer Hype um binäre Optionen entstanden, Broker schalten Fernsehwerbung und suchen neue Wege, um Kunden zu gewinnen. Zusätzlich befinden wir uns seit einigen Jahren in einer Niedrigzinsphase, wodurch die Verlockung wächst, sein Geld nicht durch Sparen, sondern durch Investitionen bzw. Spekulationen zu vermehren. Als besonders schlagkräftig gilt das Argument: hohe Rendite in sehr kurzer Zeit. Doch ist dies wirklich möglich, auch wenn man in binäre Optionen investiert?

Traditionelle vs. binäre Optionen

Binäre Optionen sind nicht mit den üblichen Optionen zu verwechseln, jedoch stehen sie sich sehr nahe. Mit einer traditionellen Option erwirbt man das Recht, einen bestimmten Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen oder zu kaufen. Während der Laufzeit, die meist einige Wochen bis Monate andauert, ändert sich der Kurswert des Basiswertes und somit auch der Wert der Option, so dass ein vorzeitiger Verkauf lukrativ sein kann. Dabei findet dieser Handel an den Terminbörsen statt.

Binäre Optionen sind von der klassischen Variante abgeleitet und zählen somit zu den sogenannten exotischen Optionen. Auch bei ihnen handelt es sich um ein Finanzderivat, das von Basiswerten abhängig ist. Jedoch gibt es einige Unterschiede zu den ursprünglichen Optionen:

Der Handel geschieht außerbörslich, was auch als Direkt- oder OTC-Handel (Over the Counter) bezeichnet wird. Das Geschäft wird also direkt zwischen dem Broker bzw. einem entsprechenden Anbieter und dem Kunden ausgeführt. Binäre Optionen stellen also gewissermaßen ein sehr spezielles, wenn auch recht einfach zu verstehendes Finanzprodukt dar.

Anders als bei klassischen Optionen stehen möglicher Gewinn und Verlust bereits beim Abschluss der binären Option fest. Auch die Laufzeit ist in der Regel deutlich kürzer als bei klassischen Optionen. Meist laufen binäre Optionen innerhalb weniger Stunden oder gar Minuten aus, auch wenn es mitunter längere Laufzeiten gibt.

Zusätzlich sei noch zu erwähnen, dass binäre Optionen allein zum Zwecke der Spekulation geschaffen wurden. Dafür sind sie relativ simpel gestrickt und einfach zu handeln. Die traditionellen Optionen dienen Händlern dagegen als Absicherung gegenüber Kursschwankungen und können weitaus komplexer sein.

Grundlagen

Bild: Die Grundlagen für den Handel mit binären Optionen. Bildquelle: Iconic Bestiary – 394836535 / Shutterstock.com

Was sind eigentlich Basiswerte?

Die Broker bieten binäre Optionen auf unterschiedliche Basiswerte an. In der Regel stellen die Anbieter ihren Kunden vier Anlageklassen, auch Assets genannt, zur Verfügung:

    Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungen.

Aktien

Bild: Die Aktie gilt als klassisches Wertpapier. Bildquelle: Phongphan – 416888221 / Shutterstock.com

Eine Aktie ist ein Wertpapier, das den Anteil an einem Unternehmen verbrieft. Aktiengesellschaften geben Aktien aus, um Investoren die Möglichkeit zu geben, sich an ihrem Unternehmen zu beteiligen. Die Unternehmen verschaffen sich damit frisches Kapital und die Investoren haben die Chance auf Gewinne, sei es in Form von Kursgewinnen oder Dividendenausschüttungen, und unter Umständen auch das Recht auf Mitbestimmung.

Dabei hoffen Investoren natürlich, dass sich die Kurse zu ihren Gunsten entwickeln. Es können zwar sehr starke Schwankungen auftreten, aber auch langfristig stabile Kurse vorkommen. Je größer diese Schwankungen, auch als Volatilität bekannt, sind, desto risikoreicher ist das Investment.

Der Aktienkurs unterliegt dabei den bekannten Marktbedingungen und verändert sich auf Grundlage von mehreren Parametern. In erster Linie hängt die Kursentwicklung von Angebot und Nachfrage ab:

Entwickelt sich das Unternehmen positiv oder wird es für Anleger interessanter, steigt auch der Aktienkurs, weil mehr Kaufinteressenten vorhanden sind. Der Kurs sinkt hingegen, wenn viele Aktieninhaber ihre Anteile abstoßen wollen, aber die Nachfrage gering ist.

Es gibt natürlich einige Effekte, die Angebot und Nachfrage beeinflussen. Zum Beispiel ist da die Entwicklung des Unternehmensgewinns zu nennen. Die Marktteilnehmer haben bestimmte Erwartungen. Wird mit einem hohen Gewinn gerechnet und dieser stellt sich nicht ein, sinkt entsprechend auch der Aktienkurs. Wird allerdings kaum Gewinn erwartet, haben niedrige Unternehmensgewinne keinen großen negativen Einfluss auf den Aktienkurs.

Indizes

An der Börse gibt es unterschiedliche Indizes. Und auch hier sind binäre Optionen zu finden. Am wichtigsten sind Aktienindizes. Aktienindizes bilden die Wertentwicklung von Aktien ab, die beispielsweise nach Region oder Branche eingeteilt werden. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Marktstimmung schließen.

Bild: Die Entwicklung des DAX seit 2020. Bildquelle: handeln.com

Es gibt zahlreiche Indizes, die verschiedene Märkte abbilden. Im Allgemeinen kann man sie nach ihrer Einteilung unterscheiden:

      Länderindizes: Bei einem Länderindex werden die wichtigsten Unternehmen eines Landes zusammengefasst dargestellt. Man spricht hier auch von nationalen Indizes. Sie sind für den jeweiligen Finanzmarkt von entscheidender Bedeutung und spiegeln die Stimmung der Wirtschaftslage in dem entsprechenden Land wider. In Deutschland ist dies zum Beispiel der DAX, in den USA der Dow Jones und in Japan der Nikkei 225.
      Sektorindizes: Indizes, die die Entwicklung von einzelnen Branchen wiedergeben, werden auch als Sektorindizes bezeichnet. Hier wird eine bestimmte Branche oder Industrie betrachtet, wie es beim TecDAX der Fall ist. Im TecDAX sind die 30 größten Technologieunternehmen Deutschlands gelistet.
      Weltmarktindizes: Wichtige Indizes mit den größten Unternehmen der Welt fassen die globale Entwicklung der Wirtschaft zusammen. Der MSCI World beinhaltet beispielsweise über 1.600 Aktien aus 23 Ländern.

Darüber hinaus gibt es noch unzählige weitere Indizes, die von verschiedenen Rating- und Kreditagenturen erstellt werden. In der Regel reicht es, die wichtigsten von ihnen im Auge zu behalten.

Rohstoffe

Bild: Gold zählt zu den wertbeständigsten Rohstoffen überhaupt. Bildquelle: Sashkin – 576271882 / Shutterstock.com

Rohstoffe werden aus der Natur gewonnen, weiterverarbeitet oder verkauft. Es handelt sich um natürliche Ressourcen wie landwirtschaftliche Produkte oder fossile Brennstoffe. An den Finanzmärkten werden ebendiese Rohstoffe gehandelt. Die Nachfrage nach Rohstoffen hängt primär von wirtschaftlichen und klimatischen Faktoren ab.

Broker, die binäre Optionen anbieten, haben in der Regel keine Nahrungsmittel im Angebot. Hier wird meist mit Edelmetallen wie Gold und Silber oder aber Öl spekuliert. Auch politische Entwicklungen beeinflussen die Preise, da vor allem große Öl-Fördergebiete in politisch instabilen Zonen liegen.

Bild: Der Goldpreis war in den letzten Jahren durchaus stabil. Bildquelle: handeln.com

Zusätzlich zum Geschehen, das die Rohstoffpreise beeinflusst, muss man den US-Dollar im Auge behalten, da Rohstoffe grundsätzlich in Bezug zum US-Dollar gesetzt werden. Steigt der Dollarkurs, sinkt der Rohstoffpreis und umgekehrt.

Währungen

Bild: Auch die Entwicklung von Währungen spielt bei binären Optionen eine Rolle. Bildquelle: welcomia – 360575693 / Shutterstock.com

Beim Devisen– oder Währungshandel, auch als Forex (Foreign Exchange) bekannt, werden Währungen in andere Währungen umgetauscht. Möchte man außerhalb der EU in den Urlaub fahren und tauscht zu diesem Zweck sein Geld um, ist man bereits Teil des Währungshandels. Man kann dies allerdings auch aus Spekulationsgründen machen. Der Devisenmarkt eignet sich hervorragend zum Handeln, da dieser der größte und liquideste Finanzmarkt ist.

Währung 2020 2020 2020
US-Dollar 85 87 88
Euro 39 33 31
Yen 19 23 22
Britisches Pfund 13 12 13
Australischer Dollar 8 9 7
Schweizer Franken 6 5 5
Kanadischer Dollar 5 5 5

Tabelle: Struktur der weltweiten Devisenumsätze in den Jahren von 2020, 2020 und 2020 nach Währungen. Quelle: BIZ / Statista

Das Gros des Handelsvolumens auf dem Devisenmarkt geht dabei auf Anleger zurück, die Gewinne aus den Kursschwankungen der verschiedenen Währungspaare generieren wollen. Die hohe Liquidität macht die Teilnahme einfach. Zu jeder Zeit findet sich so immer ein Handelspartner, vor allem, wenn man in US-Dollar handelt. Mehr als 80 Prozent des Devisenhandels findet mit US-Dollar statt.

Handelsarten

Jeder Broker, der den Handel mit binären Optionen ermöglicht, hat verschiedene Handelsarten im Repertoire. Obwohl der Handel mit den „normalen“ binären Optionen relativ simpel ist, sind die komplexeren Varianten kaum für Einsteiger geeignet und sollten zu Beginn gemieden werden. Wir stellen im Folgenden die wichtigsten Varianten zur Kenntnisnahme vor.

Call- und Put-Optionen

Dies ist die „normale“ und einfachste Variante der binären Optionen. Jeder Broker bietet diese Form an, manche unter einem anderen Namen. Call-/Put-Optionen, Hoch-/Tief-Optionen, Up-/Down-Optionen sowie Cash-or-Nothing-Optionen beschreiben grundsätzlich die gleiche Funktionsweise:

    Basiswert und Optionslaufzeit festlegen Gehen Sie nach Ablauf der Option von einem höheren Kurs aus, kaufen Sie eine Call-Option Gehen Sie nach Ablauf der Option von einem niedrigeren Kurs aus, kaufen Sie eine Put-Option Die Veränderung des Kurses während der Laufzeit spielt keine Rolle Ist Ihre Vorhersage richtig, erhalten Sie eine vorher festgelegte Rendite (abhängig vom Anbieter und Basiswert)

Turbo-Optionen

Das Prinzip von den Call- und Put-Optionen wird hier übernommen, allerdings sind die Laufzeiten kürzer. Sie liegen bei unter fünf Minuten, es sind auch 30 oder 60 Sekunden wählbar. Das ermöglicht natürlich sehr schnell Gewinne, allerdings wird das Risiko auch deutlich erhöht.

Die Volatilität der Kurse kann für einen so kurzen Zeitraum nur schwer eingeschätzt werden. Nur sehr risikoaffine Trader sollten mit dieser Handelsart arbeiten. Für ein erfolgreiches Traden von Turbo-Optionen müssen Sie die Märkte, in denen Sie agieren, sehr gut kennen. Währungen und Rohstoffe eignen sich sehr gut für den Handel mit Turbo-Optionen, weil sie eine hohe Volatilität aufweisen.

One-Touch-Optionen

One-Touch-Optionen ermöglichen den Handel mit binären Optionen im High-Yield-Bereich. Hier sind sehr hohe Renditen mit mehr als 1000 % erzielbar, jedoch steigt dementsprechend auch das Risiko an. Auch für diese Handelsart ist es wichtig, ausreichend Erfahrung im Bereich des Tradings gesammelt zu haben.

    Der Broker bestimmt ein Kursziel Kursziel kann über oder unter dem aktuellen Kurs liegen Innerhalb der Optionslaufzeit muss dieses Ziel vom Kurs erreicht werden Wird das Kursziel erreicht, wird die Option geschlossen und der Gewinn ausgeschüttet No-Touch-Optionen als Variante: Kursziel darf nicht erreicht werden

Double-Touch-Optionen

Bei dieser Handelsart wird die One-Touch-Option durch ein Kursziel zur Double-Touch-Variante erweitert, so dass hier zwei Kursziele berührt werden müssen. Generell liegt hier ein Ziel oberhalb und eins unterhalb des aktuellen Kurses. Durch das Hinzufügen eines zweiten Kurszieles wird es entsprechend schwieriger, dass die Option im Geld landet. Auch hier gibt es wieder eine No-Touch-Variante, bei der keines der zwei festgelegten Kursziele berührt werden darf.

Range-Optionen

Ähnlich wie bei Touch-Optionen werden auch für die Range-Optionen Grenzen festgelegt. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Kursziele, sondern um Bereiche, in denen sich der Kurs nach Ablauf der Option befinden soll oder eben nicht.

    Broker legt einen Bereich, die Range, fest Der Kurs des Basiswertes muss sich nach Ablauf der Option innerhalb (Inside-Option) oder außerhalb (Outside-Option) dieser Range befinden Der Kurs während der Laufzeit ist irrelevant Inside-Optionen eignen sich für ruhigere Märkte Outside-Optionen eignen sich für volatile Märkte

Pair-Optionen

Bei den Pair-Optionen müssen Sie entscheiden, welcher von zwei vergleichbaren Basiswerten nach dem Ablauf der Option besser abschneidet. Das Basiswertpaar entstammt dabei in der Regel aus der gleichen Anlageklasse und wird vom Broker vorgegeben.

Einige Anbieter ermöglichen auch das Gegenüberstellen von Basiswerten unterschiedlicher Anlageklassen, davon ist aber eher abzuraten, da kaum vergleichende Analyse angestellt werden kann.

Ladder-Optionen

Eine interessante, aber komplexe Variante stellen Ladder-Optionen dar. Vom Broker werden im Chart zu einem Basiswert fünf verschiedene Kursziele angezeigt. Zu jedem dieser Kursziele muss eine Call- oder Put-Option gekauft werden.

Risikobegrenzung

Bild: Wer mit binären Optionen erfolgreich sein möchte, benötigt auch ein ordentliches Finanz- und Risikomanagement. Bildquelle: Anson0618 – 152083118 / Shutterstock.com

Da der Handel mit binären Optionen mit einem gewissen Risiko verbunden ist, sollte man sich über Methoden der Risikobegrenzung auseinandersetzen. Zum einen gibt es natürlich Mittel und Wege, das Verlustrisiko zu minimieren, indem man über ausreichend Wissen verfügt. Diese Verfahren werden in den Sektionen „Technische Analyse“, „Fundamentalanalyse“ und „Handelsstrategien“ behandelt.

    Verlustabsicherung Early-Closure-Funktion Rollover-Funktion

Bei der Verlustabsicherung wird Ihnen im Falle eines Verlustes ein vorher festgelegter Prozentsatz des eingesetzten Kapitals zurückerstattet. Dieser reicht meist von 5 bis 25 Prozent und kann bei vielen Brokern, die diese Funktion anbieten, auch individuell eingestellt werden.

Landet Ihre Option also nicht im Geld, erhalten Sie immerhin einen Teilbetrag zurück. Andererseits schmälert die Verlustabsicherung jedoch die mögliche Rendite um den gleichen Prozentsatz. Hätten Sie also ohne Absicherung eine Rendite von 85 Prozent, liegt diese mit einer Verlustabsicherung von 25 Prozent nur noch bei 60 Prozent.

Eine Early-Closure- oder Take-Profit-Funktion kann helfen, wenn der Kurs sich nicht wie gewünscht entwickelt. Erkennen Sie, dass die Option voraussichtlich nicht im Geld landen wird, können Sie dank dieser Funktion die Option vorzeitig schließen. Ihnen entgeht dann zwar ein Teil der Rendite, jedoch ist das immer noch besser als ein kompletter Verlust.

Einige Broker bieten mit der Rollover-Funktion die Möglichkeit, die Laufzeit einer Option zu verlängern. Diese Funktion kann helfen, dass die Option letztendlich doch im Geld landet, wenn die eigentliche Laufzeit dazu nicht ausreicht. Auch hier muss man mit Abstrichen bei der Rendite rechnen.

Handelszeiten

Bild: Die „Wall Street“ in den USA ist ohne Zweifel eine der wichtigsten Börsen für Trader. Bildquelle: Bart Sadowski – 476951647 / Shutterstock.com

Aufgrund der Zeitverschiebung ist jederzeit ein Handel mit binären Optionen möglich, weil sich somit jederzeit ein Basiswert finden lässt, dessen Wertentwicklung der Option zugrunde liegt. Darüber hinaus kann man Gewinne erhöhen bzw. Risiken minimieren, wenn man sich mit den Handelszeiten und ihren Auswirkungen auskennt. Die wichtigsten Märkte und ihre Öffnungszeiten:

Börse Öffnungszeiten (MEZ)
London 9:00 – 17:30 Uhr
Frankfurt 9:00 – 17:30 Uhr
New York 15:30 – 22:00 Uhr
Sydney 1.00 – 7.00 Uhr
Tokio 1.00 – 3.00 Uhr / 4:30 – 7:00 Uhr

Wenn sich die Börsenzeiten der einzelnen Märkte überschneiden, ist mit dem höchsten Handelsvolumen zu rechnen. In diesen Zeiten ergeben sich die besten Trading-Chancen für binäre Optionen, da hier die größten Marktschwankungen entstehen.

Die Basiswerte sollte man nach den Börsenzeiten des Marktes ausrichten, damit man von einer hohen Volatilität profitiert. Eine Aktie von BMW ist am besten während der Öffnungszeit der Frankfurter Börse handelbar, eine Aktie von Apple während der New Yorker Zeiten. Währungen sind hingegen vor allem während der Überschneidungsphasen zu empfehlen.

Bei den Rohstoffen sind ebenfalls die Öffnungszeiten zu beachten. Öl wird rund um die Uhr gehandelt, bei Edelmetallen sollte man sich an der Londoner und der New Yorker Börse orientieren. Da die Edelmetallpreise von den Wirtschaftsdaten beeinflusst werden, sollte man sich in der Zeit von 14:30 bis 17:00 Uhr, wenn die US-Konjunkturdaten üblicherweise veröffentlicht werden, Gold und Silber widmen.

Binäre Optionen und ihre technische Analyse

Dow-Theorie

Bild: Wer kennt ihn nicht, den Dow Jones. Er ist das bekannteste Börsenbarometer der USA. Bildquelle: Venturelli Luca – 262638260 / Shutterstock.com

Als Einführung für die technische Analyse für binäre Optionen eignen sich die Erkenntnisse von Dow. Charles Henry Dow gründete 1882 mit Edward Jones die Nachrichtenagentur Dow Jones & Company. Der Journalist und Wirtschaftswissenschaftler war fasziniert von der Börse und schrieb Artikel für das Wall Street Journal.

Des Weiteren ist Dow auch verantwortlich für den ersten Aktienindex und seine Arbeit ist die Grundlage für die heute angewandte Chartanalyse. Bei seiner Betrachtung der Börse hat Dow einige interessante Kernpunkte zusammengestellt:

    Alle Informationen sind bereits im Kurs enthalten (eskomptiert) Ein Trend ist ein Muster steigender Kurshochpunkte bzw. fallender Kurstiefpunkte Es gibt drei Trends: primäre, sekundäre und tertiäre Trends Primär: Zeigt die generelle Richtung an; ein bis mehrere Jahre Sekundär: Korrektur des primären Trends; drei Wochen bis drei Monate Tertiär: minimale Veränderungen der Korrektur; weniger als drei Wochen Primäre Trends haben drei Phasen: Akkumulationsphase, Phase der öffentlichen Beteiligung, Distributionsphase Das Volumen muss den Trend bestätigen, ansonsten muss man den Trend hinterfragen Ein Trend gilt solange, bis er sich umkehrt

Dows theoretische Ansätze bieten eine gute Grundlage für die Analyse der Börse. Mit diesem Wissen können wir uns dem Konzept des Trends und daraufhin den Hilfsmitteln der technischen Analyse für binäre Optionen widmen.

Was versteht man in der technischen Analyse für binäre Optionen unter einem Trend? Eine Kursbewegung, die über einen längeren Zeitraum gleichbleibend verläuft. Um nun diese Trends ausfindig zu machen, bedient sich der erfahrene Trader der Chartanalyse. Neben den drei Trendarten primär, sekundär und tertiär gibt es drei Richtungen, die ein Trend aufweisen kann:

    Aufwärts Abwärts Seitwärts

Die Trends verlaufen natürlich nicht geradlinig, sondern eher wellen- bzw. zackenförmig. So sind auch seitwärts gerichtete Trends immer wieder von kleinen Hochs und Tiefs geprägt, die sich allerdings im Gleichgewicht befinden. Aufwärtstrends eignen sich sehr gut, um zu kaufen, während Abwärtstrends der richtige Zeitraum sind, um short zu gehen. Äquivalent gilt dies für binäre Optionen: Call-Optionen bei Aufwärts-, Put-Optionen bei Abwärtstrends.

Während eines Trends treten immer wieder Korrekturen auf. Diese werden auch als Reaktionen bezeichnet und vollführen eine Gegenbewegung zum Trend, ohne diesen komplett umzukehren. Bei langfristigen Trends treten nicht immer, aber immer öfter folgende Korrekturen auf:

    In langfristigen Aufwärtstrends schwache Korrekturen und länger anhaltende Anstiege der Kurse In langfristigen Abwärtstrends starke Korrekturen und schwer vorhersehbares Fallen der Kurse

Trendlinien und deren Nutzung

Ein wichtiges Mittel für die Chartanalyse sind die Trendlinien. Diese ergeben sich aus der Verbindung von signifikanten Hochpunkten bzw. Tiefpunkten. Bei einem Aufwärtstrend werden die Tiefpunkte der Korrekturen und bei einem Abwärtstrend entsprechend die Hochpunkte der Korrekturen miteinander verbunden und bis ans Ende des Diagramms verlängert.

Ergeben sich aus der Kursentwicklung diese Linien, bestätigen sie den Trend. Bei einer Korrektur, also zum Beispiel fallenden Kursen in einem langfristigen Aufwärtstrend, ergibt sich an der Trendlinie die Chance auf einen erneuten Anstieg. Das gleiche Prinzip funktioniert bei abwärts gerichteten Trends natürlich ebenfalls. Erreicht die steigende Korrektur erneut die Trendlinie, ist dies ein Signal für eine Fortführung des Abwärtstrends. Allerdings sollte man Trendlinien nicht überbewerten. Auch hier kommt es natürlich zu Ungenauigkeiten.

    Je mehr Auflagepunkte eine Trendlinie aufweist, desto mehr wird der Trend bestätigt. Wird die Trendlinie nennenswert durchbrochen, ist das ein Signal für das Ende des Trends. Mitunter treten kleinere Unterbrechungen der Trendlinie auf, ohne den Trend zu beenden. Eine Unterbrechung von langen Trendlinien hat für eine Trendumkehr eine größere Bedeutung, als dies bei kürzeren der Fall ist. Ein Trend setzt sich mit größerer Wahrscheinlichkeit fort, wenn der Neigungswinkel der Trendlinie stumpf ist.

Darstellungsformen und Charttypen

Bild: Die Candlesticks zählen zu den wichtigsten Darstellungsformen von Analysecharts. Bildquelle: Atid28 – 310733441 / Shutterstock.com

Je nach Broker haben Sie eine gewisse Anzahl an Charttypen, mit denen sich die Darstellung der Kursverläufe verändern lässt. Die drei bekanntesten und gängigsten Typen haben Sie wahrscheinlich bereits schon einmal zu Gesicht bekommen. Sie lauten:

    Liniencharts: Sie eignen sich für den Anfang der Chartanalyse. Der Kursverlauf lässt sich einfach erkennen und ebenso die Volatilität, da die Schwankungen, wenn vorhanden, sehr gut sichtbar sind.
    Balkencharts: Aus einem Balkenchart kann man weitergehende Informationen ziehen. Ein Balken steht dabei für eine einstellbare Zeitspanne, deren Intervall von Minuten bis zu Monaten oder Jahren gehen kann. Aus den Balken, auch Bars genannt, sind mehrere Informationen ersichtlich. Das obere und untere Ende stellen den Höchst- bzw. Tiefstkurs des Intervalls da. Der Strich nach links zeigt den Eröffnungskurs, während der Strich nach rechts den Schlusskurs darstellt.
    Kerzencharts: Am häufigsten werden in der Chartanalyse die Kerzen, sogenannte Candlesticks , genutzt. Ähnlich wie beim Balkenchart steht hier eine Kerze für ein Zeitintervall. Die Striche am oberen und unteren Ende zeigen den Höchst- bzw. Tiefstkurs des Intervalls an, während der Kerzenkörper den Abstand zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs aufzeigt. Ist der Kurs während des Intervalls gestiegen, liegt der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs. Ist er hingegen gefallen, ist der Eröffnungskurs das obere Ende der Kerze. Um zu erkennen, ob es sich um steigende oder fallende Kurse handelt, werden Farben verwendet. Je nach Einstellung der Software sind Kerzen, die einen Anstieg kennzeichnen, in der Regel grün oder weiß. Bei sinkenden Kursen sind sie hingegen schwarz oder rot.

Wiederkehrende Muster in der Chartanalyse

Ein Kursverlauf besteht, wie bereits beschrieben, aus Trendphasen und Gegenbewegungen, den Korrekturen, die den Trend kurzzeitig unterbrechen. Dabei kann jedoch nicht mit Sicherheit erkannt werden, ob der Trend sich fortsetzt oder eventuell doch eine Umkehr bevorsteht. Mithilfe der Chartanalyse versucht man zu ermitteln, ob es sich um ein Ende des Trends handelt oder ob dieser fortgesetzt wird. Dabei weisen die Verläufe typische Eigenschaften, sogenannte Kursmuster, auf, die in unterschiedlichen Basiswerten wiederkehren.

    Trendfortsetzungsmuster Trendwendemuster

Trendfortsetzungsmuster bestätigen nach einer Korrektur die vorherige Richtung des eigentlichen Trends. Trendwendemuster hingegen zeigen nach einer Abfolge von Preisschwüngen das Ende eines Trends an, sehen aber zunächst aus wie Trendfortsetzungsmuster aus. Bei längeren Gegenbewegungen kehrt sich der Trend dann um. Mit der Charttechnik wird versucht, die Muster und damit gute Einstiegspunkte in den Handel zu finden. Wichtige Trendfortsetzungsmuster sind zum Beispiel:

    Das steigende Dreieck Das symmetrische Dreieck Flagge und Wimpel

Wichtige Trendwendemuster sind hingegen:

    Doppeltop und Doppelboden Die Schulter-Kopf-Schulter-Funktion

Technische Indikatoren

Bild: Die Trading-Software der Broker ist besonders wichtig, um technische Indikatoren auswerten zu können. Bildquelle: Rawpixel.com – 523402459 / Shutterstock.com

Die Indikatoren sind ein wichtiges Instrument bei der technischen Analyse und helfen, die Bildung von Trends zu erkennen. Dabei sind die Indikatoren nicht mit den weiter unten beschriebenen Wirtschaftsindikatoren zu verwechseln. Zur besseren Unterscheidung werden sie deshalb auch technische Indikatoren genannt.

Die technischen Indikatoren können in Chartprogrammen oder direkt auf der webbasierten Trading-Oberfläche des Brokers eingesehen werden. Sie errechnen mittels mathematischer Formeln aufgrund von Börsendaten eine wahrscheinliche Entwicklung des Kurses. Dabei leitet sich der Indikator in der Regel vom Kurs des Basiswertes ab.

Sie sollten jedoch beachten, dass Indikatoren nicht mit Sicherheit den Kursverlauf vorherbestimmen können. Diese Instrumente greifen zwar auf eine Reihe von Daten zurück, können aber offenkundig nicht in die Zukunft blicken. Es ist den Indikatoren nicht möglich, das Verhalten aller Marktteilnehmer abzubilden, weshalb eine Handelsentscheidung nicht nur auf den Argumenten eines Indikators beruhen sollte.

Je nach Broker oder genutzter Chartsoftware haben Sie eine Auswahl unterschiedlicher technischer Indikatoren. Sie müssen sich nicht mit allen davon auskennen. Es genügt, wenn man mit einigen wichtigen Indikatoren arbeitet, um seine Handelsentscheidungen zu unterstützen. Nutzen Sie Indikatoren, die sich deutlich voneinander unterscheiden, so dass Sie unterschiedliche Informationen aus den Abbildungen erhalten.

Die wichtigsten technischen Indikatoren in der Übersicht

    Gleitender Durchschnitt: Der gleitende Durchschnitt wird sehr häufig angewendet und hilft, die richtigen Zeiten für den Handelseinstieg sowie den -ausstieg zu finden. Für diesen Indikator wird der durchschnittliche Wert eines Basiswertes über eine festgelegte Zeitdauer berechnet. Dieser Wert ist natürlich mit fortschreitender Zeit veränderbar, weshalb man vom gleitenden Durchschnitt spricht. Mit diesem Indikator ist man in der Lage, zu erkennen, wann ein neuer Trend beginnt, endet oder eine Trendumkehr bevorsteht. Es gibt verschiedene Umsetzungen des gleitenden Durchschnitts und auch die Periodenlänge ist veränderbar. Somit ergeben sich für unterschiedliche Handelsszenarien verschiedene Einsatzmöglichkeiten gleitender Durchschnitte.
    Bollinger Bänder: Die Bollinger Bänder gehören ebenfalls zu den gleitenden Durchschnitten. Oberhalb und unterhalb des Durchschnitts werden im Rahmen der Standardabweichung zwei weitere Linien bzw. „Bänder“ angezeigt. Abweichungen des Kurses, die über die Standardabweichung, sei es nun nach oben oder unten, hinausgehen, sind eher selten. Der Abstand der Standardabweichung zum Durchschnitt wird dabei von der Volatilität des Marktes bestimmt. Bei einer hohen Volatilität liegen die Bänder weit auseinander, bei einem geringen liegen sie nah beieinander. Für den Handel nutzt man diese Eigenschaften. Nähern sich die Bänder stark an, ist dies ein Zeichen für einen Ausbruch und die Bildung eines neuen Trends. Wird hingegen die Standardabweichung vom Kurs berührt, bewegt sich der Kurs oftmals in Richtung des anderen Bandes.
    Relative Strength Index (RSI): Der Relative-Stärke-Index setzt die Kursbewegungen in Relation zur Zeit. Er zeigt an, ob ein Basiswert derzeit überkauft oder überverkauft ist. Dafür wird er in einer Skala von 0 bis 100 Prozent eingeteilt. Erreicht der Index extreme Werte, kann dies Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen bestätigen. Bei einem RSI unter 30 gilt ein Basiswert als überverkauft , bei einem RSI über 70 hingegen als überkauft . Kurz- bis mittelfristig tendieren die Kurse dazu, wieder in den Normalbereich zurückzukehren. Sie sollten dabei beachten, dass der RSI für den Aktien- und Rohstoffhandel entwickelt wurde. Für den Handel mit Währungen ist er hingegen nicht geeignet. Es gibt darüber hinaus noch zahlreiche weitere Indikatoren, die auch für den Einsatz bei binären Optionen geeignet sind. Im Laufe Ihres Trading-Alltags werden Sie sich an die Nutzung der technischen Indikatoren gewöhnen und dadurch Handelsentscheidungen unterstützen.

Fundamentalanalyse

Bild: Wirtschaft und Politik stehen bei der Fundamentalanalyse im Fokus. Bildquelle: Vacancylizm – 504811594 / Shutterstock.com

Die Fundamentalanalyse kann als Gegenstück zur Chartanalyse betrachtet werden und versucht, die Kursentwicklung auf eine andere Art und Weise zu prognostizieren. Das Fundament bilden hierbei volkswirtschaftliche Daten und äußere Einflüsse, die das Verhalten der Marktteilnehmer verändern können. Besonders in der Anlageklasse Aktien bietet die Fundamentalanalyse eine gute Basis für Handelsentscheidungen.

Bei anderen Anlageklassen wird eine derartige Analyse aufgrund des Umfangs an, zum Teil auch widersprüchlichen, Daten zu weitschweifig. In der Regel nutzt man daher die Fundamentalanalyse, um unter- bzw. überbewertete Aktien zu erkennen. Dabei wird eine Reihe von Kennzahlen herangezogen, von denen wir einige wichtige vorstellen:

    Marktkapitalisierung: Unternehmen mit einer geringeren Marktkapitalisierung haben ein höheres Verlustrisiko. Die Marktkapitalisierung ist das Produkt aus der Anzahl der Aktien und dem aktuellen Kurs.
    Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV):Das KGV gibt an, wie viele Jahre es dauert, bis mit dem Gewinn des Unternehmens der Aktienwert realisiert wird. Je geringer das KGV, desto geringer ist das Investitionsrisiko.
    Gewinn pro Aktie:Je höher der Gewinn pro Aktie ist, desto interessanter ist das Unternehmen für Anleger.
    Umsatzwachstum: Ein gesundes Unternehmen benötigt Wachstum. Je höher das Umsatzwachstum ausfällt, desto besser ist die Anlage für Investoren.
    Eigenkapitalrendite:Wie die Gewinne in Bezug zum Eigenkapital des Unternehmens stehen, zeigt auf, wie gut ein Unternehmen wirtschaftet.
    Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV):Das KBV gibt den Aktienkurs im Vergleich zum Buchwert, also dem substantiellen Wert des Unternehmens, an. Je niedriger das KBV ist, desto günstiger ist die Aktie.

Ebenfalls werden wirtschaftliche sowie politische Neuigkeiten und Nachrichten betrachtet, um gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge zu ziehen. Wie Sie sehen, ist dies mit einem größeren Aufwand verbunden und dauert deutlich länger als die Chartanalyse.

Darüber hinaus eignen sich diese Kennzahlen am besten für die Bewertung von Unternehmen bzw. deren Aktien. Für die Bewertung von Indizes, Rohstoffen oder Währungen bedarf es der Betrachtung weiterer Kennzahlen.

Wirtschaftsindikatoren

Wenn die Analyse auf einer fundierten Grundlage basieren soll, müssen natürlich möglichst viele wichtige Kennzahlen, die die Lage der Konjunktur beschreiben, miteinbezogen werden. Diese Daten nennt man Wirtschaftsindikatoren oder auch Konjunkturindikatoren. Sie sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Fundamentalanalyse, denn sie lassen Rückschlüsse auf den wirtschaftlichen Status von Unternehmen, Ländern und Regionen zu, aber ermöglichen ebenfalls Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung. Professionelle Trader achten daher z.B. auch auf folgende Indikatoren:

    Inflationsrate / Verbraucherpreisindex Arbeitslosenzahlen Non-Farm-Payrolls (wichtig für die Wirtschaftskraft der USA) Stimmung der Konsumenten und Unternehmen (über spezielle Indizes) Leitzinsänderungen wichtiger Zentralbanken Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Immer wichtiger für Investoren werden auch Umfragen, die an Ökonomieexperten gerichtet sind. Mithilfe der Experten werden Bewertungen und Prognosen zu vergangenen sowie zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklungen getroffen, an denen sich die Anleger orientieren. Weichen die Prognosen daraufhin von den tatsächlich eintreffenden Umständen bzw. Zahlen ab, kommt es in der Regel zu einem Umdenken der Marktteilnehmer und zu größeren Kursschwankungen.

Einteilung der Wirtschaftsindikatoren

Die zahlreichen Indikatoren und Neuigkeiten aus der Finanzwelt können nach unterschiedlichen Gesichtspunkten kategorisiert werden. Dazu zählt die Einteilung in quantitative und qualitative Indikatoren oder in Mengen- und Preisindikatoren. In der Regel werden sie jedoch durch ihre zeitliche Bedeutung unterschieden:

    Frühindikatoren (vorlaufende Wirtschaftsindikatoren) Gegenwartsindikatoren (gleichlaufende Wirtschaftsindikatoren) Spätindikatoren (nachlaufende Wirtschaftsindikatoren)

Man nutzt Frühindikatoren, um eine Bewertung der zu erwartenden wirtschaftlichen Lage zu erstellen. Diese Indikatoren sind nach Bekanntgabe generell bereits im aktuellen Kurs eingepreist, so dass bei einer nachträglichen Betrachtung eine Korrektur des Marktes entsteht, wenn es zu nennenswerten Abweichungen kommt. Dies hat natürlich Kursschwankungen zur Folge.

    Geschäftsklimaindex Wachstumsprognosen Investitionsabsichten der Unternehmen Gewinnerwartungen der Unternehmen Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe

Mit den gleichlaufenden Wirtschaftsindikatoren wird die aktuelle wirtschaftliche Lage beschrieben.

    Konsumentenverhalten Status von Produktion und Umsatz Lohnsituation BIP (aktuell)

Die Spätindikatoren können zwar erst im Nachhinein ermittelt werden. An ihnen ist jedoch die Entwicklung der Konjunktur erkennbar, was Prognosen für das Kommende ermöglicht.

    Inflationsrate / Verbraucherpreisindex Arbeitslosenzahlen / -quote Veränderung des BIP

Die Fundamentalanalyse eignet sich aufgrund des Umfangs und der langfristigen Auslegung hauptsächlich für langfristige Investments. Der Handel mit binären Optionen ist zwar auch mit Laufzeiten von mehreren Monaten bis zu einem Jahr möglich, aber generell werden sie beim Daytrading weniger genutzt.

Bild: Die Inflationsentwicklung zählt ebenfalls zu den wichtigen Wirtschaftsindikatoren. Bildquelle: handeln.com

In diesen Fällen sollte man sich eher der technischen Analyse widmen, da kurzfristige Veränderungen der Kursverläufe selten mit der Fundamentalanalyse zu bestimmen sind. Allerdings kann es von Vorteil sein, wichtige Indikatoren, die größere gesamtwirtschaftliche Auswirkungen haben, im Auge zu behalten. In einigen Fällen führt die Veröffentlichung neuer Indikatoren zu extremen Kursschwankungen.

Handelsstrategien

Wenn Sie als Trader Gewinne mit binären Optionen einfahren möchten, gibt es einige interessante Handelsstrategien, die den Weg zum Erfolg vereinfachen. Eine passende Strategie kann den Unterschied zwischen sinnvollem Handelskonzept und reinem Glücksspiel ausmachen.

Die bewährten Strategien basieren auf Erfahrungen der Kursverläufe und dem Verhalten der Marktteilnehmer. Da sich diese Einflüsse generell wiederholen, kann man hieraus seinen Nutzen ziehen. Die Strategien basieren dabei auf unterschiedlichen Handelssignalen mit anderen Schwerpunkten des Marktverhaltens.

Nicht alle von ihnen sind für jeden Trader geeignet, für viele benötigt man ein gewisses Maß an Erfahrung. Am besten setzen Sie sich mit einer Strategie auseinander, indem Sie sie mit einem Demokonto testen, bis Sie sich sicher fühlen. Im Folgenden werfen wir einen kurzen Blick auf die bekanntesten Handelsstrategien.

Trendfolgestrategie

Diese Herangehensweise ist sehr stark verbreitet und ist gut für Anfänger geeignet. Getreu dem Motto „The trend is your friend“ versucht man bei dieser Strategie aktuelle Trends zu erkennen und von ihnen zu profitieren. Am besten ist es natürlich, zu Beginn des Trends einzusteigen, jedoch ist dieser Zeitpunkt nicht leicht zu erwischen. Bestehende Trends lassen sich offenkundig leichter erkennen.

Da in volatilen Märkten die Dauer eines Trends relativ kurz ist, kann der Trend bereits vorbei sein, wenn man ihn erkannt hat. Deshalb ist es wichtig, sich eingehend mit der technischen Analyse zu befassen, um bei dieser Strategie erfolgreich zu sein.

Kontra-Trend-Strategie

Das Gegenstück zur Trendfolgestrategie ist die Kontra-Trend-Strategie. Hier versucht man, nicht auf den Zug aufzuspringen, sondern schwimmt gegen den Strom, man wettet also gegen den aktuellen Trend. Treten klare Korrekturen während eines Trends auf, kann man diese Strategie erfolgreich anwenden. Besonders Turbo-Optionen eignen sich aufgrund der kurzfristigen Dauer der Korrekturen für diese Herangehensweise.

5-Minuten-Strategie

Diese Strategie eignet sich gut für Anfänger, da sie simpel ist und im Vergleich zu den kurzfristigen Optionen mehr Zeit für eingehende Überlegungen bietet. Man benötigt dafür einen speziellen Indikator namens Derivative Oscillator . Bietet der von Ihnen genutzte Broker in der Chartdarstellung diesen Indikator nicht an, können Sie kostenlose Chartsoftware nutzen, bei denen er integriert ist.

Für diese Strategie eignen sich als Basiswerte Aktien mit einem hohen Handelsvolumen oder Devisen, die geringen Schwankungen unterliegen. Um nun den Einstiegspunkt zu finden, behält man den Indikator im Blick. Wechselt der Indikator innerhalb von fünf Minuten seine Richtung, also von negativ zu positiv oder umgekehrt, betrachtet man den nächsten Balken. Wird die Richtung bestätigt, ergibt sich eine gute Gelegenheit zum Einstieg. Daraufhin eröffnet man eine Position in die gleiche Richtung mit einer Laufzeit von ebenfalls fünf Minuten.

Volatilitätsstrategie

Diese Strategie eignet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, in volatilen Märkten. Mit dieser Strategie wird nämlich versucht, seinen Nutzen aus starken Kursschwankungen zu ziehen. Dafür eignen sich hauptsächlich der Devisen- und der Rohstoffmarkt, mitunter aber auch Aktien, wenn beispielsweise Unternehmen gerade wichtige Kennzahlen veröffentlichen.

Erwartet man nun starke Kursschwankungen, kauft man jeweils eine Call- und Put-Option des gleichen Basiswertes mit gleicher Laufzeit. Das Treffen einer Vorhersage, ob die Kurse steigen oder fallen, ist nicht nötig. Hier wird ersichtlich, dass die Strategie nicht mit den üblichen binären Optionen funktioniert. Man verwendet stattdessen One-Touch-Optionen, weil die nötige Rendite bei über 100 Prozent liegen muss.

Ein Einsatz geht bei dieser Strategie zwar verloren, aber der Verlust wird durch die überproportionale Rendite der Option, die im Geld landet, wieder ausgeglichen und es bleibt ein Gewinn übrig. Natürlich kann es immer noch den Fall geben, dass beide Optionen nicht im Geld landen.

Absicherungsstrategie

Diese Strategie gilt als konservative Schutzstrategie gegen Verluste und ist auch unter dem Begriff Hedging-Strategie bekannt. Vor allem im Bereich der CFDs wenden Trader diese Strategie an, aber auch beim Handel mit binären Optionen können hiermit Verluste minimiert werden.

Haben Sie bereits eine Option im Portfolio, die sich aktuell im Geld befindet, erwarten allerdings eine gegenläufige Kursentwicklung, kaufen Sie eine Gegenposition zu Ihrer bestehenden Position. Würde die erste Option verlieren, werden die Verluste durch den Gewinn der Gegenposition ausgeglichen bzw. verringert.

Strategie mit One-Touch-Optionen

Eine interessante Strategie wird durch die One-Touch-Optionen ermöglicht, wenn man Handelskonten bei zwei verschiedenen Brokern besitzt. Dabei bedarf diese Strategie ein wenig Vorbereitung und einiger Voraussetzungen, die erfüllt sein wollen:

    In der kommenden Handelswoche müssen wichtige Wirtschaftsmeldungen anstehen Die anstehenden Wirtschaftsmeldungen müssen mit einem Basiswert verknüpft werden (z.B. Aktie eines Unternehmens, das in der nächsten Woche Bilanzzahlen veröffentlicht) Vor der kommenden Woche werden auf steigende Kurse bei dem einen Broker und auf fallende Kurse bei dem anderen gesetzt Die Einsätze sollten gleich hoch sein und die angebotene Rendite der Broker ebenfalls Die zu erreichenden Kursziele müssen realistisch sein, aber benötigen eine Rendite über 100 Prozent Es besteht die Gefahr, dass beide Optionen verlieren

Strategie mit Turbo-Optionen

Die Turbo-Optionen haben eine Laufzeit von 30 oder 60 Sekunden . In dieser Zeit kann auf den Finanzmärkten viel passieren, weshalb das Risiko sehr hoch ist, aber schnelle Gewinne locken. Für den Handel mit Turbo-Optionen eignen sich erneut volatile Märkte mit ausreichend Bewegung. Hier empfiehlt sich der Devisenhandel, da hier starke Schwankungen an der Tagesordnung sind.

Man arbeitet bei den kurzfristigen Optionen mit kurzen Zeitintervallen, meistens mit einem Minutenchart. Generell lässt sich ein Trend erkennen, wenn in so einem Chart drei aufeinanderfolgende Kurshochs bzw. -tiefs ausgebildet wurden. Dann gilt der Trend als bestätigt und er eignet sich als Einstiegspunkt für den Trader. Trendausbrüche können aber ebenfalls ein guter Zeitpunkt für den Erwerb einer Turbo-Option sein.

Natürlich ist es wichtig, bei den Turbo-Optionen schnell zu reagieren, was nur mit hoher Konzentration möglich und nicht ganz stressfrei ist. Turbo-Optionen sollten also erst mit einiger Erfahrung angegangen werden.

Korrelationen handeln

Korrelationen zu handeln ist keine einfache Strategie, macht den Handel mit binären Optionen aber umso interessanter. Hier werden keine Signale der technischen Analyse verwendet, um gute Einstiegspunkte zu finden, sondern es werden aus Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Basiswerten Rückschlüsse auf die Kursentwicklung gezogen.

Die Entwicklung einiger Basiswerte hat einen Einfluss auf andere Basiswerte. Dabei unterscheidet man zwischen positiven und negativen Korrelationen. Eine positive Korrelation liegt vor, wenn der Aufwärtstrend eines Basiswertes die Kurse eines anderen Basiswertes ansteigen lässt. Eine negative Korrelation ist hingegen gegeben, wenn ein Aufwärtstrend des ersten Basiswertes den zweiten Basiswert zum Sinken bringt.

Diesen Umstand kann man sich zunutze machen, wenn man sich intensiv mit den einzelnen Basiswerten auseinandersetzt. Starke Trends des einen Basiswertes geben also das Einstiegssignal in den korrelierenden Basiswert.

    Häufig bestehen starke Korrelationen zwischen Währungen und Rohstoffen. Wenn Investoren aus Angst um ihr Kapital aus Aktien aussteigen, ist mit einem Anstieg des Goldpreises zu rechnen, weil Gold als „sicherer Hafen“ zählt. In diesem Fall sinken Aktien und Indizes. Zwischen Öl und den Währungen USD sowie CAD bestehen starke Korrelationen, weil die Volkswirtschaften stark vom Öl abhängig sind.

Bedenkliche Strategien

Die oben genannten Handelsstrategien haben sich in der Vergangenheit bewährt, sind aber natürlich keine Garantie für ein erfolgreiches Trading bzw. dafür, dass binäre Optionen irgendwann den Weg zum Reichtum offenlegen. Durch das Anwenden solcher Strategien werden jedoch die Chancen erhöht, sinnvolle Handelsgelegenheiten zu finden. Darüber hinaus finden sich im Internet noch weitere Strategien, von denen einige auf falschen Annahmen beruhen oder in denen logische Fehler stecken. Von solchen vermeintlich gewinnbringenden Herangehensweisen sollten Sie sich fernhalten. Einige Beispiele für derartige Strategien sind:

    Die Bullen- und Bärenstrategie Die Different-Pick-Strategie Die Limitierungsstrategie Die Martingale-Strategie

Risikomanagement

Bild: Nur nachhaltiges Denken beschert langfristig Erfolge beim Handeln mit binären Optionen. Bildquelle: adike – 375186478 / Shutterstock.com

Dass binäre Optionen eine sehr riskante Anlage sind, dürfte mittlerweile klar sein. Deswegen ist es für Sie als Trader wichtig, ein rationales Risiko- bzw. Geldmanagement zu betreiben. Es gilt, niemals aufgrund von Emotionen Entscheidungen zu treffen und vorausschauend zu handeln. Dafür sollte man binäre Optionen samt all ihrer Facetten natürlich ausreichend kennen.

Deswegen gehen binäre Optionen und der Handel damit mit einem guten Risikomanagement einher. Dieses besteht aus unterschiedlichen Aspekten, die man beachten sollte:

    Kapital einteilen: Wie auch bei anderen riskanten Anlagemöglichkeiten sollten Sie für binäre Optionen nur Geld verwenden, dass Sie nicht zwingend benötigen. Setzen Sie sich eine Grenze bei der Geldmenge, deren Verlust Sie verkraften können.
    Einsatzhöhe festlegen: Pro Trade sollte nur ein geringer Teil des Gesamtkapitals eingesetzt werden. Setzen Sie sich auch hier eine Grenze, um nach Verlusten noch ausreichend Kapital in der Hinterhand zu haben. Ein Einsatz in Höhe von maximal fünf Prozent des Gesamtkapitals ist empfehlenswert, Sie können aber auch konservativer agieren und die Grenze niedriger ansetzen.
    Strategien anwenden: Eine vernünftige Strategie hilft bei der Realisierung von Gewinnen. Natürlich können Sie auch Ihre eigene Strategie entwickeln, solange diese auf fundierten Annahmen beruht. Am besten nutzen Sie zum Testen ein Demokonto.
    Risiken einschätzen: Es ist wichtig, die Risiken eines Trades richtig einzuschätzen. Dies gilt natürlich umso mehr für binäre Optionen. Vor allem im High-Yield-Bereich lassen sich Anfänger von den großen Renditen blenden, ignorieren dabei aber die geringere Eintrittswahrscheinlichkeit. Versuchen Sie zunächst mit weniger riskanten Trades, kleine, aber stetige Gewinne einzufahren. Erhöhen Sie das Risiko nur, wenn Sie Gewinne erwirtschaftet haben. Dann bringen Ihnen binäre Optionen auch langfristig Erfolg.

Überblick ein Leitfaden

Wir haben für Sie das Wichtigste über binäre Optionen nochmals in einer Infografik zusammengefasst:

Bildquellen:

  • adike – 375186478 / Shutterstock.com
  • Vacancylizm – 504811594 / Shutterstock.com
  • com – 523402459 / Shutterstock.com
  • Atid28 – 310733441 / Shutterstock.com
  • Venturelli Luca – 262638260 / Shutterstock.com
  • Bart Sadowski – 476951647 / Shutterstock.com
  • Anson0618 – 152083118 / Shutterstock.com
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  • Phongphan – 416888221 / Shutterstock.com
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  • Arkadiy Chumakov – 527710522 / Shutterstock.com

Risikohinweis: Bitte beachten Sie, dass der Handel mit Finanzprodukten ein großes Verlustrisiko birgt.
Setzen Sie sich im Vorfeld mit den AGB des jeweiligen Anbieters auseinander. Sie können ihr gesamtes Kapital verlieren!

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Wie viel in binäre Optionen zu investieren
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