niedrige Ölpreise – Binäre Optionen 2020

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Contents

Rohöl online kaufen – Hohe Gewinnchance mit Öl?

Wie die OPEC die Rohöl Preise dirigiert

Früher war die OPEC das dominante Öl-Kartell. Man konnte sich darauf verlassen, dass die Öl-Preise in regelmäßigen Abständen nach oben manipuliert wurden. Davon konnten die meisten ölexportierenden Staaten über viele Jahrzehnte profitieren. Der hohe Preis schaffte Wohlstand. Mit dem Aufkommen neuer Technologien (Fracking) und dem Gewinnen von Schieferöl änderten sich die Rahmenbedingungen. Das Schieferöl steht nun in Konkurrenz zum konventionellen Erdöl.

Die Saudis erzwangen den Preisverfall

Der Dominanz Saudi-Arabiens innerhalb der OPEC ist es zu verdanken, dass die Ölpreise jetzt Achterbahn fahren. Um auf das konkurrierende Schieferöl zu reagieren, hätte Saudi-Arabien die eigene Produktion um 30% reduzieren müssen. Statt die Ölmengen zu vermindern, kam Saudi-Arabien auf die Idee, die Produktionsmenge erheblich auszuweiten. Das Ziel: Der Ölpreis soll so tief fallen, dass das in den USA produzierte Schieferöl, nicht mehr rentabel aus dem Boden gefördert werden kann. Mit dem Überangebot an Öl brach infolgedessen der Ölpreis ein. Bis zum heutigen Tag konnte sich der Ölpreis kaum erholen.

Eine ökonomische Ölpreisgrenze durch die Schieferöl-Förderung

Ohne eine Reduzierung der Fördermengen wird es auch in den kommenden Monaten keinen stärkeren Anstieg der Preise geben. Das strategische Ziel der Saudis war die Schwächung der Ölindustrie innerhalb der USA. Und das wurde erreicht, denn die kostenintensive Schieferöl-Produktion musste reduzierte werden.

Ob Saudi-Arabien mit den Folgen der Ölschwemme gerechnet hat, muss bezweifelt werden. Viele erdölexportierende Länder sind so abhängig vom Öl, dass sie aus Verzweiflung, die Ölproduktion bis zur Belastungsgrenze hochgefahren haben. Sie benötigten die Einnahmen, um die eigenen Staatsausgaben zu finanzieren. Oft wurde dabei unterhalb der Gewinnschwelle gearbeitet.

Langsam kehrt Normalität ein

Die weltweite Ölnachfrage wächst pro Jahr um knapp 2%. Seit Juni zeigt sich die OPEC etwas disziplinierter in der Ölproduktion. Es sind kleine Anhaltspunkte, die vermuten lassen, dass die Zeiten des Öl-Dumpings vorbei sind. Vermutlich werden wir nie wieder so niedrige Ölpreise sehen, wie in den vergangenen Jahren. Schließlich ist Öl kein unendlich verfügbarer Rohstoff. Die preiswerten und leicht förderbaren Ölreserven sind begrenzt, und in ein paar Jahrzehnten gibt es sicher einen Engpass.

Allerdings darf man sich nicht zu viel Hoffnung machen, dass der Ölpreis jetzt sofort raketenhaft ansteigen wird. Sobald der Ölpreis über eine bestimmte Schwelle kommt, wird es für die US-Amerikaner wieder interessant, die Ölproduktion mit Schieferöl auszuweiten. Aus fundamentalen Gründen hat der Ölpreis damit eine Obergrenze bekommen.

Bild: Verbrauchsprognose für Rohöl

Quelle: BP Statistical Review of World Energy

Trendanalyse vom Rohöl

Um den zukünftige Preisentwicklung abzuschätzen, ist es notwendig den zeitlichen Ursprung des Preisverfalls zu betrachten. Grob eingeteilt lassen sich drei Preisphasen identifizieren.

Bild: Langfristiger Chart des ÖL-ETF mit dem US-Kürzel USO

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Als Ersatz zum realen Öl-Chart wurde beim oberen Chart der Öl-ETF USO ausgewählt. Der ETF basiert auf dem amerikanischen WTI-Öl. Für uns sind nicht zwingend der Preis des Öls, sondern die Kursbewegungen des Öls interessant. Die Bewegungen sind mit dem USO besser analysierbar, weil die Laufzeiten der Öl-Futures klein sind. Um der Ölpreis in US-Dollar zu ermitteln, kann man den Kurs des ETF ungefähr mit 4,36 multiplizieren.

Die drei dominanten Preisphasen

Die erste bedeutende Bewegung ist (1) im Chart gekennzeichnet. Ausgehend vom Hoch in 2008 stürzte der Ölpreis dramatisch in die Tiefe. Eine Preisminderung von 81% innerhalb von sieben Monaten war das Ergebnis.

Anschließend gab es einen langen Seitwärtstrend (2), der über fünf Jahre andauerte. Das ist eine untypisch lange Phase eines Seitwärtsmarktes. Es zeigt, dass der Ölmarkt keine freie Kursbildung besitzt und durch verschiedene Interessengruppen gesteuert wird.

Ab Mitte 2020 kam es zu einer weiteren Abwärtstrendbildung (3), die erst im Februar 2020 einen Tiefpunkt fand. Vorerst scheint das ein endgültiges Tief zu sein. In der Abwärtsbewegung (3) ist das wichtigste Merkmal, dass der Trendkanal gebrochen wurde. Nur wenn der Abwärtstrend seine Wirkung verliert, gibt es eine Chance für die Bullen. Das Momentum liegt zurzeit bei den Bullen. Wie lange das andauert, hängt von den fundamentalen Rahmenbedingungen ab.

Das grobe Trendbild sieht folgender Maßen aus:

Langfristiger Trend auf Monatsbasis: short

Mittelfristiger Trend auf Wochenbasis: short

Kurzfristiger Trend auf Tagesbasis: flat

Nimmt man die zeitbezogenen Trends als Maßstab, dann könnte man annehmen, dass die nächste stärkere Kursbewegung eine neue Abwärtswelle sein müsste. Die Schlussfolgerung wäre zu einfach. Der Ölmarkt wird durch die ölproduzierenden Länder und Konzerne beeinflusst. In Abhängigkeit zu den Entscheidungen, welche die „Ölmächte“ treffen, kann der Ölkurs sprunghaft jede Richtung einnehmen.

Bild: Tages-Chart des WTI-Öls in US-Dollar

Kurzfristige Analyse des Ölpreises

Das obere Chart zeigt die kurzfristige Situation beim Öl-Preis. Nach dem Tiefpunkt Mitte Februar konnte sich der Ölpreis gut erholen. In 2020 ist er dann bis zu 60% angestiegen. Die hohe Kurssteigerung blieb nicht ohne Wirkung. Vermutlich haben kurzfristige Trader schnelle Kursgewinne mitgenommen, und der Preis fiel wieder zurück. Immerhin, vom Tief aus gesehen, ist der Kurs jetzt noch 35% im Plus. Die eingezeichnete Trendgabel (Pitchfork) ist der Maßstab für die zukünftigen Kurse. Die Trendgabel ist nach oben gerichtet. Das zeigt die bullishe Tendenz. Die untere Trendlinie der Gabel darf allerdings nicht gebrochen werden. Sobald der Schlusskurs unterhalb der Linie liegt, ändert sich das Chartbild dramatisch. Die Bären hätten das Zepter wieder übernommen, und würden versuchen den Kurs in diese Tiefe zu trieben. Der Chart zeigt, der Kurs ist nicht mehr weit entfernt. Bei $43,50 gibt es eine kleine Unterstützung. Das könnte die letzte kleine Barriere sein.

Kursziele und Wahrscheinlichkeiten

Im Chart gibt es am rechten Rand ein Volumenprofil. Die Ausprägung des Profils zeigt uns, wo Widerstände bzw. Unterstützungen liegen, und welches Preis-Niveau anziehend ist. Als besonders anziehend zeigt sich der Kursbereich um $47 und $51. Im oberen Chart sind die Bereiche als Kursziele markiert. Weil die 47-Dollar-Kursmarke in der Nähe liegt, müsste sie das nächste Kursziel für die kommenden Handelstage sein. Sollte der Kurs allerdings nicht in Richtung $47 verlaufen, muss das als Warnung betrachtet werden.

Rohöl online kaufen – Kaufempfehlung: WTI-Öl

Kursangaben für WTI-Öl
Kursziel: 52,- US-Dollar
Zwischenziel: 48,- US-Dollar
Stop-Loss: 42,- US-Dollar

Als Alternative können Sie auch an den deutschen Börsen handeln.

Es gibt zum Beispiel den Öl-ETF mit der WKN A0KRJX

Kursziel: 7,40 Euro
Zwischenziel: 6,90 Euro
Stop-Loss: 6,15 Euro

Falls Sie sich für den deutschen ÖL-ETF entscheiden, beachten Sie bitte, dass WTI-Öl grundsätzlich in US-Dollar gehandelt wird. Der Öl-ETF in Euro ist demnach nur ein „Ableger“. Es fließt immer der EUR-USD-Umrechnungskurs hinein. Das bedeutet, die Kursbewegungen zwischen den beiden Handelswerten sind nicht linear.

Handelshinweise:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.
Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.
Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

Risikohinweis:
Die von Christian Lukas empfohlenen Handelswerte sind in der Regel spekulativ. Als Anleger sollten Sie sich der Risiken immer bewusst sein. Trotz sorgfältiger Recherche kann es vorkommen, dass die prognostizierte mit der tatsächlichen Entwicklung nicht übereinstimmt. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Anlagemittel nur auf wenige Wertpapiere zu verteilen. Aufgrund der spekulativen Risiken, die mit Wertpapieranlagen verbunden sind, sollten Wertpapierkäufe grundsätzlich nicht auf Kredit finanziert werden.

Wir machen Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass die von Christian Lukas enthaltenen Finanzanalysen und Empfehlungen zu einzelnen Finanzinstrumenten eine individuelle Anlageberatung durch Ihren Anlageberater oder Vermögensberater nicht ersetzen können. Die Analysen und Empfehlungen richten sich an Leser, die in ihrem Anlageverhalten und ihren Anlagezielen sehr unterschiedlich sind. Daher berücksichtigen die Analysen und Empfehlungen in keiner Weise Ihre persönliche Anlagesituation.

Christian Lukas macht Sie darauf aufmerksam, dass er in einem empfohlenen Wert selbst investiert sein kann.

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Wetten auf Ölpreise: Kurzleitfaden für die Analyse des Rohölmarktes

Daten zu Produktion, Nachfrage, Lagerbeständen und Geopolitik

Der Rohölpreis gehört zu den besonders aufmerksam betrachteten Weltmarktpreisen. Trader können mit Wetten auf Ölpreise im besten Fall viel Geld verdienen. Zuvor sind ein paar grundlegende Überlegungen zur Beschaffenheit und Prognose des Rohölmarktes Pflicht, wenn sich die Spekulation nicht im luftleeren Raum bewegen soll. Dieser Kurzleitfaden verschafft einen Überblick und viele Quellen zur eigenen Recherche und Analyse.bi

  • Die Technische Analyse funktioniert auch im Ölmarkt
  • Die Fundamentale Analyse ist hier jedoch von großer Bedeutung
  • Der Fundamentalanalyst betrachtet Produktion, Verbrauch und Lagerbestände
  • Die Politik der OPEC spielt eine große Rolle für die Ölpreisentwicklung
  • Fracking in Nordamerika hat den Markt verändert

Vorbemerkung zu diesem Beitrag

Eine Vorbemerkung zu diesem Beitrag: Hier geht es primär um fundamentale Einflussgrößen auf den Ölpreis und nicht um spezielle Produkte für Wetten auf Ölpreise. CFDs etc. funktionieren im Ölmarkt ähnlich wie in anderen Märkten – lediglich einige Details bei ggf. zugrundeliegenden Terminkontrakten können von denen bei Financial Futures abweichen. Auch die Technische Analyse soll an dieser Stelle nur eine untergeordnete Rolle spielen. Chart- und Marktanalyse können im Ölmarkt jedoch genauso angewandt werden wie in allen anderen Märkten auch.

1. Exkurs: Leichtes, schweres, süßes und saures Öl

  • Leichtes Öl hat ein hohes, schweres Öl ein niedriges spezifisches Gewicht
  • Süßes Öl hat einen niedrigen, saures Öl einen hohen Schwefelgehalt
  • WTI und Brent sind leichte, süße Öle und damit tendenziell teurer

We nn Sie den Ölmarkt nicht zum ersten Mal betrachten, ist es Ihnen sicherlich bereits aufgefallen: Es gibt verschiedene Arten von Öl. In den Finanzmarktberichten unserer Breiten sind WTI (West Texas Intermediate) und Brent besonders prominent platziert. Tatsächlich werden weltweit hunderte verschiedene Rohöle produziert, die sich anhand bestimmter Eigenschaften unterscheiden. Diese Eigenschaften wirken sich – neben den Förder- und Transportkosten – auch auf die Ölpreise am Weltmarkt aus.

Entscheidend sind der Schwefelgehalt und das spezifische Gewicht. Rohöl mit einem höheren spezifischen Gewicht wird in Raffinerien zur Produktion leichterer Produkte wie z. B. Benzin oder Kerosin verwendet. Deshalb wird Öl mit einem hohen spezifischen Gewicht als „leichtes“ Öl bezeichnet. Aus Rohöl mit einem geringeren spezifischen Gewicht werden dagegen schwerere Produkte wie Heizöl oder Diesel hergestellt, weshalb diese Öle als „schwer“ bezeichnet werden. WTI und Brent zählen z. B. zu den leichten Ölen.

Der Schwefelgehalt eines Rohöls steht mit den Raffineriekosten im Zusammenhang: Je höher der Schwefelgehalt, desto größer der Aufwand bei der Herstellung. Öle mit einem Schwefelgehalt von mindestens 0,50 % werden im Jargon als „sauer“ bezeichnet, Öle mit einem Schwefelgehalt darunter als „süß“. Sowohl WTI als auch Brent sind süße Öle. Leichte, süße Öle sind tendenziell teurer als schwere, saure Öle.

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2. Fundamentanalyse des Rohölmarktes: Wie geht das?

Möglicherweise drängt sich Ihnen eine Frage auf: Ist es für Privatpersonen ohne unzumutbaren Aufwand überhaupt möglich, die fundamentalen Einflussgrößen des Ölmarktes zu studieren und eine Analyse durchzuführen?

Mit den Überlegungen in diesem Beitrag werden Sie sich zumindest auf Augenhöhe mit den meisten Bankanalysten und Wirtschaftsjournalisten befinden. Diese führen bekanntlich ebenso wie Sie nicht selbst Bohrungen und Verbrauchsmessungen durch, sondern warten auf periodische Veröffentlichungen wichtiger Institutionen des Ölmarktes. Der Ölmarkt wird so analysiert wie jeder Rohstoffmarkt.

  • Zunächst wird der weltweite Verbrauch geschätzt
  • Anschließend wird die Produktion prognostiziert
  • Die Ergebnisse werden mit den Lagerbeständen abgeglichen
  • Politische Einflussgrößen werden einbezogen

3. Den weltweiten Ölverbrauch ermitteln

  • Der weltweite Ölverbrauch wird in Barrel pro Tag gemessen
  • Ein Barrel entspricht ca. 159 Liter
  • Der weltweite Ölverbrauch 2020 lag bei ca. 95 Mio. Barrel am Tag

Schritt 1: Wie hoch ist der weltweite Ölverbrauch aktuell?

Wie viel Öl braucht die Welt? Um diese Frage zu beantworten, muss zunächst der Ölverbrauch der Gegenwart bzw. der jüngeren Vergangenheit ermittelt werden. Eine zuverlässige Quelle für vergangenheitsbezogene Angaben ist z. B. der seit 1951 veröffentlichte BP Statistical Review of World Energy. Diesem zufolge wurden im Jahr 2020 täglich 95 Millionen Barrel Öl verbraucht. Der Ölverbrauch ist damit seit 2005 um ca. 10 Millionen Barrel am Tag angestiegen. Andere Statistiken gelangen zum Teil zu abweichenden Angaben zum weltweiten Verbrauch. Das hat mutmaßlich methodische Gründe.

Schritt 2: Das globale Wirtschaftswachstum einschätzen

Im zweiten Schritt zur Prognose der Ölnachfrage geht es um das weltweite Wirtschaftswachstum. Fällt dieses eher hoch aus, steigen die Ölpreise tendenziell. Bei einer schwachen Weltkonjunktur sinkt die Nachfrage dagegen aufgrund ausbleibenden Verbrauchs in der Industrie. Suchen Sie also nach Prognosen großer Banken und anderer wichtiger Institutionen zum globalen Wirtschaftswachstum. Im Januar 2020 prognostizierte z. B. der Internationale Währungsfonds (IWF) im „World Economic Outlook“ für 2020 eine globale Wachstumsrate in Höhe von 3,4 %. Die Deutsche Bank ging in ihrem Kapitalmarktausblick von 3,5 % aus.

Eine jährliche Wachstumsrate von 3,4 % stellt historisch betrachtet einen moderaten Wert dar. Impulse für steigende Ölpreise sind von der Weltkonjunktur somit nicht zu erwarten. Wenn Sie die Wachstumsraten der Statista-Statistik mit den Angaben zum weltweiten Ölverbrauch der vergangenen Jahre aus der BP Statistik vergleichen, erkennen Sie einen plausiblen Zusammenhang: Mit der moderat wachsenden Weltwirtschaft nimmt auch der globale Ölverbrauch moderat zu.

Realistisch erscheint eine Zunahme um 1,0-1,5 Millionen Barrel pro Tag im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage wird 2020 damit 2-3 Millionen Barrel höher liegen als 2020 und im Bereich von 97-98 Millionen Barrel anzusetzen sein.

Statista zum weltweiten Wirtschaftswachstum

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt die Analyse keinen Grund für Wetten auf steigende Ölpreise. Eine moderate Zunahme der Nachfrage führt erfahrungsgemäß nicht zu einem starken Preisanstieg, da die Produzenten in diesem Rahmen auf Veränderungen leicht reagieren können. Im nächsten Schritt geht es deshalb um die Analyse der Angebotsseite auf dem Ölmarkt.

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4. Das Angebot der OPEC ermitteln

  • Die OPEC-Staaten stehen für mehr als 40 % des weltweiten Ölangebots
  • Entscheidungen des Kartells beeinflussen die Kurse langfristig
  • Die Macht der OPEC ist nicht mehr so groß wie früher

In dem Standardwerk „Schwager on Futures – Fundamentale Analyse“ von J.D. Schwager (das Werk stammt aus den 1990ern) https://www.onlinebroker.net/aktienhandel-lernen/ wird die Rolle der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) in den Mittelpunkt jeder Analyse des Ölmarktes gestellt. Wörtlich heißt es (S. 528): „Der Ausgangspunkt jeder Analyse sollte eine Einschätzung des Preisbereichs sein, den sich die OPEC wünscht“. Alle anderen Einflussgrößen dienen demnach als Anhaltspunkt dafür, wo innerhalb des von der OPEC anvisierten Bereiches sich der Markt einpendeln wird.

Die Zeiten haben sich geändert. Die OPEC hat in den letzten 20 Jahren erheblich an Macht verloren. Von der weltweiten Ölproduktion im Umfang von 4362 Tonnen in 2020 entfielen allerdings immer noch 1807 Tonnen auf die Mitglieder des Ölkartells. Das entspricht einem Marktanteil von etwas mehr als 41 %. Der Machtverlust ist weniger auf einen Verlust an Marktanteilen denn auf Uneinigkeiten unter den Mitgliedern zurückzuführen. Zudem wurde der Markt durch Fracking in Nordamerika strukturell verändert (siehe Abschnitt weiter unten).

Dennoch haben Entscheidungen der OPEC über die Fördermengen Einfluss auf den Markt. Ein Beispiel: Ende September 2020 einigte sich das Kartell nach langen Verhandlungen auf eine Kürzung der Fördermengen.

Tritt die OPEC auf die Bremse, steigen die Ölpreise – zumindest etwas

Dies führte relativ kurzfristig zu einem Kursanstieg um ca. 15 %. In der Folge kam es zwar zu einer Korrektur, der Trend setzte sich aber fort.

Kursanstieg nach der OPEC-Förderkürzung

Der Anstieg in den Monaten nach der Bekanntgabe lässt sich mit den Daten der OPEC zur Förderung in Einklang bringen. In der Grafik unten ist eine Tabelle mit den Daten der Mitglieder zur monatlichen Fördermenge. Diese sank in der Summe um 220.000 Barrel am Tag.

Marktdaten der OPEC

Wenn Sie den Ölmarkt analysieren, müssen Sie die Entscheidungen der OPEC berücksichtigen. Wetten auf fallende Ölpreise ergeben wenig Sinn, wenn das Kartell das Angebot dauerhaft verknappt, weil der Markt dann strukturell gegen Sie läuft. Einzige Ausnahme: Sind die Preise sehr hoch und weit entfernt von realökonomischen Zusammenhängen, schwindet der Einfluss der OPEC.

5. Das Angebot von Nicht-OPEC-Produzenten ermitteln

Wenn ca. 40 % des weltweiten Ölangebots auf die OPEC-Länder entfallen, verbleiben weitere 60 % für andere Länder. Von besonderer Bedeutung sind hier die USA und Kanada, die 2020 zusammen rund 18 % des weltweiten Erdöls produzierten. Besonders relevant für die Entwicklung des Weltmarktpreises sind die hohen Veränderungsraten bei der Produktion, die zu einer maßgeblichen Änderung des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage außerhalb dieser beiden Länder führen können.

Baker Hughes Rig Count für USA und Kanada

Daten zur Produktion finden sich u.a. beim US Department of Energy und in den „Rig Counts“ des Erdöldienstleisters Baker Hughes. Die „Rig Counts“ beziehen sich auf die Zahl der Bohrtürme in den USA. Diese wiederum sind ein Indikator für die Produktion der kommenden Monate.

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6. Prognose der Ölpreise in Zeiten des Frackings

Durch neue Fördermethoden (Ölsand, Fracking) in Nordamerika hat sich der Ölmarkt strukturell verschoben. Wie genau, ist noch nicht sicher. Klar ist, dass ein starker Anstieg der Ölpreise wie in den Jahren vor der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht mehr von Dauer sein dürfte. Hohe Preise rufen sehr rasch ein höheres Angebot aus Nordamerika auf den Plan, das durch die neuen Fördermethoden sehr viel schneller auf den Markt gelangt als es früher der Fall war.

Allzu niedrige Preise wiederum machen die Produktion in Nordamerika unrentabel, was zu einem Rückgang des Angebots führt. Wo sich in Zukunft eine langfristige Marktspanne einpendeln wird, ist unklar und hängt maßgeblich von der Entwicklung der Förderkosten in den USA ab, die durch technische Innovation tendenziell rückläufig sind.

7. Die Lagerbestände ermitteln

Wetten auf Ölpreise nur aufgrund der Angaben von OPEC und Co. zu Angebot und Nachfrage sind nur begrenzt sinnvoll, weil eine entscheidende Komponente fehlt: Die Lagerbestände. Die Rohöl Lagerbestände dienen einzelnen Ländern und damit der Weltwirtschaft insgesamt als „Puffer“ für Änderungen bei Nachfrage oder Angebot. Sie sind einer der frühesten Indikatoren für Änderungen auf einer der beiden Seiten des Marktes.

Sinkende Lagerbestände deuten auf steigende Preise

Steigen die Lagerbestände an, fällt die Nachfrage meistens geringer aus als zunächst erwartet – Wetten auf fallende Ölpreise könnten eine Schlussfolgerung daraus sein. Das gilt insbesondere, wenn die sonstigen Parameter des Marktes – Angebot und Weltkonjunktur – ebenfalls auf ein Überangebot hindeuten.

Fallen die Lagerbestände, scheint indes die Nachfrage höher als das Angebot zu sein. Treten zeitgleich weitere Indizien für eine weltweit steigende Ölnachfrage (z. B. positive Frühindikatoren für die Konjunktur) auf, könnten Wetten auf steigende Ölpreise eine naheliegende Konsequenz sein.

Hohe Lagerbestände = Niedrige Ölpreise

Maßgeblich für die Entwicklung der Ölpreise sind immer noch die Bestände in den USA. Die Daten zu den Lagerbeständen werden laufend vom Department of Energy veröffentlicht und auch in den hiesigen Medien thematisiert.

8. Die Markterwartungen berücksichtigen

Für Wetten auf Ölpreise gilt, was an der Börse immer Gesetz ist: Meldungen zu Lagerbeständen, Produktionsdrosselungen, Wirtschaftswachstum und Co. werden durch den Markt an seinen eigenen Erwartungen gemessen. Steigende Lagerbestände sind z. B. kein Anlass für sinkende Kurse, wenn der Anstieg im Rahmen der Analystenerwartungen ausfällt oder diese gar unterschreitet. Bringen Sie deshalb in Erfahrung, was der Markt erwartet.

9. Sentiment Indikatoren für Rohöl

Von den Konsenserwartungen im Hinblick auf konkrete Fundamentaldaten strikt zu unterscheiden sind die Erwartungen der Marktteilnehmer hinsichtlich der Kursentwicklung am Ölmarkt. Das Grundprinzip von Sentiment Indikatoren basiert auf antizyklischen Überlegungen: Erwarten sehr viele Marktteilnehmer steigende Kurse, haben diese Marktteilnehmer mit großer Wahrscheinlichkeit bereits Positionen eröffnet. Ist bereits ein Großteil des Geldes investiert, sind fallende Kurse wahrscheinlich.

Der „Sentix“ ist ein bekannter deutscher Sentiment Indikator

Zu den bekanntesten Sentiment Indikatoren aus Deutschland zählt der „Sentix“, der durch die in Frankfurt am Main ansässige sentix GmbH ermittelt wird. Basis des Indikators sind wöchentliche Umfragen unter privaten und institutionellen Anlegern, die zu ihren Markterwartungen für unterschiedliche Zeiträume befragt werden.

In der Abbildung oben sind der Preis für ein Barrel Rohöl und der Sentix abgebildet. Mehrfach kam es demnach zu einem sehr hohen oder sehr niedrigen Sentix Wert. Diesem folgten konträre Marktbewegungen: Nachdem der Indikator einen sehr hohen Wert angenommen hatte, kam es zu Kursrückgängen et vice versa.

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10. Wetten auf Ölpreise: Wie geht es also?

Egal ob Sie mit Wetten auf steigende Ölpreise oder mit Wetten auf fallende Ölpreise am Markt aktiv werden wollen – an fünf Größen kommt keine fundamentale Analyse vorbei.

  • Die Nachfrage nach Öl (Weltkonjunktur)
  • Die Pläne der OPEC
  • Die Entwicklung der Produktion in den USA
  • Die Lagerbestände
  • Die Erwartungen der Marktteilnehmer

Öl ist (auf den Finanzmärkten) in weiten Teilen ein Spekulationsobjekt. Ist es wahrscheinlicher, dass der Preis zu hoch ist oder dass er zu niedrig ist?

Ein Fallbeispiel. Angenommen, der Markt rechnet für ein beliebiges Jahr mit einer starken Weltkonjunktur, einer restriktiven OPEC-Politik, einer allenfalls moderaten Zunahme der Ölförderung in Nordamerika und sinkenden Lagerbeständen. Alle diese Faktoren sprechen für einen steigenden Ölpreis. Dies sollte sich relativ bald in Stimmungsindikatoren wie dem sentix niederschlagen.

Erreicht dieser einen hohen Wert, könnte bereits eine unter den Markterwartungen liegende Veröffentlichung die Kurse ins Rutschen bringen. Fällt eine OPEC-Förderkürzung geringer aus als erwartet oder steigt die Zahl der neuen Bohrtürme in den USA überraschend an, werden viele bereits investierte Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt, während zum gegebenen Preis keine weiteren Käufe mehr getätigt werden – der Preis muss also sinken.

Fundamentale und Technische Analyse kombinieren

Fundamentale Überlegungen können mit Kriterien der Technischen Analyse kombiniert werden. Fallen Extremwerte in Sentiment Indikatoren mit starken Indizien der TA zusammen, verstärkt dies die Aussagekraft. So könnte z. B. ein sehr hoher Sentiment Wert mit dem Bruch einer bedeutenden Aufwärtstrendlinie zusammenfallen – ein deutlicher Kursrückgang ist dann plausibel.

Achten Sie bei der TA auf eine valide Datenbasis: Stellen Sie stets sicher, welcher Kurs tatsächlich aufgerufen ist. Erstens gibt es verschiedene Ölsorten, zweitens werden diese als Terminkontrakte mit unterschiedlichen Fälligkeiten gehandelt.

11. Die Bedeutung von Währungseffekten

Berücksichtigen Sie, dass Öl auf dem Weltmarkt in USD gehandelt wird. Die Kursentwicklung des US-Dollar zu anderen Währungen kann deshalb erheblichen Einfluss auf den Ölpreis nach sich ziehen. Die Korrelation zwischen Dollar und Ölpreis war in der Vergangenheit überwiegend negativ: Ein steigender Preis für Rohöl ging mit einem tendenziell sinkenden Außenwert des Dollars einher. Achtung: Der Außenwert des USD darf keinesfalls nur am Wechselkurs mit dem EUR gemessen werden. Stattdessen sollten handelsgewichtete Indikatoren wie z. B. der US-Dollar Index herangezogen werden.

USD und Öl sind negativ korreliert

Fazit

Die Fundamentale Analyse betrachtet den Rohölmarkt wie jeden Rohstoffmarkt und versucht, die wesentlichen Trends bei Angebot und Nachfrage zu identifizieren. Die weltweite Nachfrage nach Öl hängt maßgeblich von der globalen Konjunktur ab, das Angebot von der Politik der OPEC und zunehmend auch von der Entwicklung der durch Fracking sehr viel flexibleren Produktion in Nordamerika. Ein frühes Indiz für Änderungen bei Angebot und Nachfrage ergibt sich häufig aus den Lagerbeständen. Trader können das Gesamtbild der Fundamentaldaten mit Sentiment Indikatoren und der Technischen Analyse kombinieren. So ergibt sich ggf. ein Bild über die künftige Kursentwicklung, das zu Wetten auf Öl gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Binäre Optionen Broker im Vergleich 2020

Binäre Optionen sind seit einigen Jahren stark im Kommen. Es ist die wohl einfachste Möglichkeit, direkt in den Finanzhandel einzusteigen und auch mit wenig Fachwissen erste Gewinne und Profite zu erzielen. Doch nicht alle Anbieter für den Handel mit binären Optionen sind zwangsläufig auch seriös. Was von den unterschiedlichen Angeboten der Dienstleistern zu halten ist zeigen wir bei Betrugscheck.com. Wir haben uns aus der Fülle der verschiedenen internationalen Anbietern vielversprechende und bekannte Namen herausgesucht und alle ganz individuell und unabhängig genau unter die Lupe genommen.

Hier eine Übersicht der besten Binäre Optionen Broker, wie wir sie getestet haben:

Was sind binäre Optionen?

Das Prinzip von binären Optionen ist grundsätzlich sehr simpel. Das macht diese Handelsmethode auch gerade so interessant und zieht immer mehr Kundinnen und Kunden an. Es geht im Grunde nur darum zu sagen, ob sich der Kurs einer Aktie, einer Währung oder eines Fonds bis zu einem festgelegten Zeitpunkt über oder unter dem aktuellen Kurs befindet. Beim Traden mit binären Optionen gibt es zwar noch einige weitere Kategorien, der grundsätzliche Handel kann aber so beschrieben werden. Auch ohne viel Wissen über Kursverläufe und mit ein wenig Ahnung von den Finanzmärkten ist es so möglich, erste Gewinne und Renditen zu verwirklichen.

Ist der Handel mit binären Optionen Betrug?

Es handelt sich beim Trading mit binären Optionen ausdrücklich nicht um Betrug. Aufgrund vieler enttäuschter Zocker, die das Traden als sehr einfach angesehen haben und dachten, dass sich auch ohne Wissen schnell und einfach wie von selbst Geld verdienen lässt, ist der Handel mit binären Optionen in Verruf geraten. Dem ist aber absolut nicht so. Das Handelsprinzip ist sicher und hochseriös.

Allerdings kann es sein, dass einige Anbieter ihre Pflichten gegenüber ihren Kundinnen und Kunden teilweise vernachlässigen. So werden manchmal keine Auszahlungen beauftragt, Gelder also nicht ausgezahlt. Auch der Kundenservice, wenn er denn existiert, hilft in einem solchen Fall nicht weiter. Einzelne binäre Optionen Anbieter müssen deshalb, so Leid es uns tut, als unseriös eingestuft werden. Betrugscheck.com möchte diese Anbieter herausfinden und dabei helfen, dass weniger interessierte binäre Optionen Trader auf die unseriösen Angebote der Dienstleister hereinfallen und sich übers Ohr hauen lassen. Dies sollte langfristig auch den Ruf verbessern, den binäre Optionen innerhalb der Gesellschaft aktuell genießen.

Wie testen wir binäre Optionen Broker?

Grundsätzlich bestehen unsere Tests und Erfahrungsberichte der einzelnen binäre Optionen Broker aus zwei größeren Teilen. In einem ersten gehen wir gesondert darauf ein, ob es sich bei einem Broker um Betrug handelt. Wir überprüfen dabei alles, was rund um den Anbieter besonders wichtig und interessant zu wissen ist. So geht es uns vor allem um die Hintergrundinformationen, die wir zu einem speziellen Dienstleister herausfinden können. Daten wie der Zeitraum, in welchem das Angebot schon im Markt ist sind genauso interessant wie die Mitarbeiterzahl und dadurch die Unternehmensgröße. Der Stammsitz des Brokers sagt außerdem etwas über die Zuverlässigkeit und Seriosität aus. Sollte ein Broker seinen Unternehmenssitz innerhalb der Europäischen Union gemeldet haben ist dies immer ein gutes Zeichen. Wir können dann davon ausgehen, dass das Unternehmen grundsätzlich reguliert und lizensiert ist.

Zur Lizensierung und Regulierung müssen noch ein paar Zeilen verloren werden. Bei einer solchen Regulierung kümmert sich ein staatliches Organ darum, dass beim jeweiligen Anbieter alles mit rechten Dingen zugeht. Bei binäre Optionen Brokern werden dann beispielsweise die Bücher und Finanzen genau geprüft. Unstimmigkeiten werden direkt herausgefunden. Darüber hinaus werden auch Programme in die Softwares der einzelnen binäre Optionen Anbieter eingebaut. Diese finden heraus, ob sich der Dienstleister möglicherweise durch Kursmanipulationen gegenüber seinen Kundinnen und Kunden strafbar macht. In einem solchen Fall wird direkt Alarm geschlagen. Im schlimmsten Fall kann es zu Klagen, der Entziehung der Lizenz und finanziellen Entschädigungsleistungen für den Betreiber des binäre Optionen Brokers kommen.

Als Firmensitz wird von Brokern häufig Malta genutzt. Auch Zypern und Gibraltar ist in den Impressums der einzelnen Dienstleistern oft zu finden. Warum ist das so? Es handelt sich dabei um Staaten, in denen innerhalb der Europäischen Union sehr geringe Steuersätze herrschen. Möchte sich ein Unternehmen also lizensieren lassen und die Vorteile eines Hauptsitzes innerhalb der EU genießen macht es Sinn, sich einen Staat mit geringer Steuerlast zu suchen, um dort seine Geschäfte zu tätigen. Bei einem Firmensitz wie Malta oder Zypern ist nicht per se darauf zu schließen, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt.

Weitere Hinweise zur Seriosität

In den Abschnitten zu den Hintergrundchecks über alle Broker werden noch weitere relevante Informationen genannt. So geht es unter anderem auch um die Erfahrungen, die andere Kundinnen und Kunden aus dem World Wide Web mit einem Anbieter gesammelt haben. Die Vor- und Nachteile, so wie sie von anderen interessierten Tradern wahrgenommen worden sind, haben wir entsprechend zusammengestellt. Wir möchten hier noch einmal darum bitten, dass Kommentare zu den einzelnen Brokertests hinterlassen werden. Wir werden die angesprochenen Aspekte dann so gut es geht beherzigen und in unsere Testberichte einbauen.

Im Laufe von jedem Test werden noch einmal Hinweise zu Sicherheit, Regulierung, Support und Kundendienst gegeben. Speziell auf letztere wird genau eingegangen. Für uns handelt es sich dabei ebenfalls um wichtige Aspekte, die zur Bewertung der Seriosität eines Brokers beitragen und auch dort einzuordnen sind. Nur mit einem fachkundigen, freundlichen und erreichbaren Kundenservice ist es beispielsweise möglich, dem Kunden umfassende und reichhaltige Dienstleistungen anzubieten.

Angebote der binäre Optionen Broker

Im zweiten Teil unserer Zusammenstellung geht es vor allem um die Leistungen und Konditionen, die einzelne binäre Optionen Broker anbieten und bereitstellen. Wir befassen uns natürlich speziell mit dem Grundgerüst, auf welchem die Broker für das Trading von binären Optionen aufbauen. Hier geht es vor allem um die Zeiten, innerhalb welcher binäre Optionen gehandelt werden können. Mittlerweile ist es sogar möglich, mit 10 Sekunden-Kontrakten zu traden. Ob das unbedingt für jeden Händler wirklich sinnvoll ist, werden wir ebenfalls immer kurz besprechen. Grundsätzlich handelt es sich bei kürzeren Vertragslaufzeiten meistens eher um ein Glücksspiel, als um echtes Traden auf Grundlage von Informationen und Kursspekulationen.

Ebenfalls in der Rubrik des Angebotsumfang zu finden sind die verschiedenen Handelsarten von binären Optionen. Zwar ist das Prinzip des Handels immer gleich (ein Ereignis tritt ein oder ein Ereignis tritt nicht ein), dennoch gibt es Unterschiede. Bei der Touch-Option beispielsweise geht es nur darum, ob der Kurs innerhalb des festgelegten Zeitraums in einem festgelegten Bereich bleibt, oder über die Grenzen ausbricht. Der Endkurs ist dabei nicht entscheidend sondern nur die Frage, ob er im Intervall geblieben ist oder eben nicht. Hier gibt es auch wieder zwei Möglichkeiten: Ja oder Nein. Der Trader kann dann darauf wetten. Etwa fünf bis sieben verschiedene Handelsmöglichkeiten sind heutzutage populär. Innovative Anbieter gehen dazu über, immer neue Handelsarten an den Mann zu bringen und einzubauen. Was davon wiederum zu halten ist wird ebenfalls in dieser Rubrik besprochen.

Bonus und weitere Promotionaktionen

Für uns gehören die verfügbaren Boni ebenfalls zum Gesamtangebot und haben nichts mit der Frage zu tun, ob ein binäre Optionen Broker seriös ist oder nicht. Für die Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Anbieter kann die Frage nach dem Bonus aber schon ausschlaggebend sein. Einige Dienstleister bieten ihren Kunden die Möglichkeit, mit ihrer Anmeldung gleich mehrfach zu profitieren. So werden beispielsweise Einzahlungsboni in Höhe von 200% auf die erste Einzahlung gewährt. Bei einer Ersteinlage von beispielsweise 50 Euro kann der Kunde dann direkt mit 150 Euro am Markt aktiv werden.

Andere Anbieter für den Handel mit binären Optionen sind da sparsamer und bieten beispielsweise lediglich 20%. Zu beachten ist, dass der gewährte Bonus immer um einen bestimmten Betrag umgesetzt werden muss. Ansonsten ist es nicht möglich, eine Auszahlung vorzunehmen. Diese Umsatzwerte können sehr hoch sein, was wiederum zur Folge hat, dass es schwieriger wird, eine Auszahlung beauftragen zu können. Wir werden deshalb den gelieferten Bonus einmal genau unter die Lupe nehmen und auch hierzu sagen, was davon insgesamt zu halten ist. Die meisten Broker stellen darüber hinaus viele Einzelaktionen zur Verfügung, bei denen es beispielsweise kostenlose Trades gibt. Diese sind für uns nicht vorherzusehen. Deshalb nennen wir nur kurz die aktuelle Aktion und weisen darauf hin, in welchen Abständen derartige Aktionen zu erwarten sind.

Einzahlungen und Auszahlungen

Ebenfalls zum Gesamtangebot eines Brokers gehört die Frage nach den Einzahlungen und Auszahlungen. Bei Einlagen in den Online Account geht es besonders darum, über welche Wege dies möglich ist. Hinzu kommt die jeweilige Mindesteinzahlungssumme. Eine geringe Einzahlungsmenge bietet mehr potenziellen Tradern die Möglichkeit, ebenfalls am Trading teilzunehmen wohingegen eine größere Summe eher darauf schließen lässt, dass durch die hohe Hürde ein exklusiver Club aufgebaut werden soll.

Hinsichtlich der Auszahlungen ist auf der einen Seite natürlich wichtig, ob überhaupt ausgezahlt wird. Dieser frage widmen wir uns aber bereits in dem Teil unseres Tests, der sich um die Seriosität und Zuverlässigkeit des Anbieters kümmert. Hinzu kommt die Auszahlungsgeschwindigkeit, die von wenigen Werktagen bis zu einigen Monaten betragen kann. Letzteres ist natürlich weniger wünschenswert. Außerdem erfordern manche Broker für den Handel mit Binären Optionen die Zahlung von Gebühren. Diese werden fällig, wenn beispielsweise mehr als eine Auszahlung pro Monat in Auftrag gegeben wird oder über eine bestimmte Art ausgezahlt wird, die mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Design und Webseite

Wir machen uns auch Gedanken darüber, wie gut eine Internetseite nun wirklich ist. Beim Handel mit binären Optionen benötigen wir vor allem schnelle Ladezeiten und ein intuitiv zu bedienendes Menü. Handelsentscheidungen müssen schnell getroffen werden. Da ist es nur hinderlich, wenn erst einige Minuten nach den richtigen Knöpfen und Hebeln gesucht werden muss. Deshalb achten wir bei unseren binäre Optionen Erfahrungsberichten darauf, dass alles einen stabilen und schnellen Eindruck macht.

Darüber hinaus geht es uns auch immer ein bisschen um den optischen Eindruck einer Webseite. Die Internetpage muss möglich übersichtlich sein. Alle Einstellungen müssen schnell gefunden werden, Informationen sollten bereitstehen und das Gesamtbild darf ruhig etwas moderner ausfallen. Wenn es dann noch die Möglichkeit gibt, sich auf unterschiedlichen Seiten zum Thema des Aktienmarktes und der binären Optionen weiterzubilden sind wir überaus erfreut und vergeben ein positives Gesamtfazit für diesen Bereich.

Wie finde ich den besten binäre Optionen Broker?

Betrugscheck.com gibt alle Informationen die notwendig sind, um mit der Entscheidung für einen Broker garantiert alles richtig zu machen. Wir nennen Vor- und Nachteile der einzelnen Broker, zeigen auf, welche Gewinnchancen bestehen und wie das Angebot generell zu bewerten ist. Auf dieser Grundlage können Sie als Leserinnen und Leser dann selber entscheiden, welcher der vielen vorgestellten binäre Optionen Broker für Sie der richtige ist.

Gibt es überhaupt „den“ besten Broker?

Die Fragestellung impliziert es bereits: nein, es gibt keinen besten Broker für binäre Optionen. Denn die Entscheidung muss individuell und auf Grundlage verschiedener persönlicher Faktoren fallen. Manche Trader möchten gerne mehr Geld anlegen und dafür einen ausgezeichneten Kundenservice sowie hohe Gewinnchancen bekommen. Neulinge dagegen sind meistens schon froh, wenn sie mit ein paar hundert Euro in den Markt einsteigen können. Sie benötigen meist noch etwas zusätzliche Hilfe dabei, ihre ersten Trades zu tätigen. Deshalb sollte der binäre Optionen Broker sie mit Informationsmaterial wie Webinare, Tutorials und aktuellen Börsenberichten immer auf dem Laufenden halten.

Der beste binäre Optionen Broker ist deshalb immer der, der am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Einige wichtige Kriterien müssen miteinander verglichen werden, um einen schnellen Überblick zu bekommen, welche Anbieter individuell am ehesten zur Investition geeignet sind. Unsere Tabelle über einige der beliebtesten Broker gibt Aufschluss darüber und zeigt auf, welche Anbieter grundsätzlich als seriös einzustufen sind und wo sich eine Anmeldung auch wirklich lohnt.

Unser Fazit zum Brokervergleich

Informieren Sie sich jetzt individuell über die Chancen und Möglichkeiten, die Sie mit binären Optionen haben. Auf unseren Seiten finden Sie alle nötigen Hinweise die Sie benötigen, um erfolgreich in den Handel einzusteigen. Dazu gehört explizit die Wahl des richtigen binäre Optionen Brokers aus unserem Vergleich. Sehen Sie sich deshalb in Ruhe um, informieren Sie sich anhand unserer Testberichte und entscheiden Sie, was Ihnen wirklich wichtig ist. Steigen Sie jetzt in den Finanzhandel ein und profitieren Sie vom Handel mit binären Optionen!

Optionen Test & Erfahrungen 2020

Der Handel mit Binären Optionen erfreut sich einer großen Beliebtheit . In der Tat ist es möglich, sehr gute Gewinne erzielen zu können. Doch die Wahl des Brokers erscheint bei der großen Auswahl zunächst schwierig. Welcher der vielen Anbieter bietet die besten Konditionen? Ein kostenloses Demokonto? Geringe Gebühren und hohe Rendite? Eine Übersicht finden Sie hier.

Ihr Kapital unterliegt einem Risiko! Binäre Optionen werden nicht an Einzelhändler im EWR verkauft oder verkauft. Wenn Sie kein professioneller Kunde sind, verlassen Sie bitte diese Seite.

Optionen Broker Vergleich | Stand: April 2020

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*Der Betrag wird Ihrem Konto im Falle eines erfolgreichen Trades gutgeschrieben

**Risikohinweis: Der Handel mit Forex/CFDs und anderen Derivaten birgt ein hohes Risiko für Ihr Kapital. Sie können dabei all Ihr Vermögen verlieren. Diese Produkte sind nicht für jedermann geeignet. Gehen Sie daher sicher, dass Sie sich aller Risiken bewusst sind.

Zinsen und Renditen

Ein sehr beliebter Weg ist dabei natürlich auch der Handel mit binären Optionen. Dazu trägt natürlich auch die Tatsache einen sehr wichtigen Punkt bei, was vor allen Dingen daran liegt, dass der Handel inzwischen sehr bequem und einfach über das Internet in die Wege geleitet werden kann. Gerade hierzu macht man sich natürlich gerne Gedanken, schließlich ist es so oft das Ziel eines Jeden, mit der Rendite eben in eine noch bessere wirtschaftliche und vor allen Dingen auf finanzielle Lage zu kommen. Wer diesem Pfad noch ein weiteres Stück folgt, der wird von diesem neuen Standpunkt in aller Regel sehr schnell erkennen können, dass der Handel mit digitalen Optionen wirklich eine sehr gute Option sein kann. Es beginnt bereits mit der so wichtigen Tatsache, dass die binären Optionen Erfahrungen sehr weit auseinandergehen. Dies ist dann der Grund dafür, dass sich viele Verbraucher erst gar nicht mehr im Klaren darüber sein können, was sie nun selbst unternehmen können, um die Chancen auf den Erfolg noch weiter in die Höhe treiben zu können.

Erfolgreich sein durch den Vergleich

Ein sehr weit verbreiteter Weg ist dabei natürlich auch die Möglichkeit, den richtigen Anbieter für sich selbst zu finden. Binäre Optionen Broker gibt es tatsächlich sehr viele, was es nicht unbedingt einfacher macht, hier die Erfolge für sich selbst in Anspruch nehmen zu können. auf der anderen Seite ist es in der Tat natürlich wichtig, bei den binäre Optionen Broker alle Angebote unter die Lupe nehmen zu können. Da die Wahl des Anbieters eben einen so großen Einfluss auf die Erfolge hat, ist es ein Punkt, an dem es innerhalb von recht kurzer Zeit sehr gut möglich ist, hier erfolgreich zu sein. Bei den binären Optionen ist es bei den meisten Menschen natürlich eines der Ziele, die richtigen Erfahrungen für sich selbst sammeln zu können. Natürlich würde es dann sehr lange Zeit dauern, um sich jedes der Angebote selbst zu Gemüte zu führen, und in der Folge sogar noch die richtigen Schlüsse aus genau der Sache zu ziehen. Deshalb gibt es einen sehr guten Weg, mit dem hier ein Stück weit Abhilfe in der Tat geschaffen werden kann. Man redet hier von dem Punkt, dass ein Broker Vergleich über das Internet durchgeführt werden kann, der in der Regel wirklich nur sehr kurze Zeit dauert. Binäre Optionen handeln erfreut sich eben auch deshalb einer so großen Beliebtheit, weil daraus in der Tat eine sehr gute Rendite erwachsen kann. Nur wer sich mehr und mehr auf genau diese Aspekte beschränkt, wird schließlich auch weitere Erfolge für sich selbst erreichen können.

In unserem Vergleich finden Sie die Top 10 Broker Deutschlands:

Die anhaltenden Optionen

Digitale Optionen sind hier in der Praxis ebenfalls ein sehr legitimer Weg, um die sich selbst gesteckten Ziele besser erfassen und in der Folge auch noch erreichen zu können. Wer sich Stück für Stück mit genau diesem Thema befasst, der wird in der Folge in der Tat keine großen Probleme mehr damit haben, wirklich erfolgreich auf dem Gebiet sein zu können. Deshalb ist es eben auch wichtig, die Erfahrungen von anderen Kunden mit unter die Lupe nehmen zu können. Diese geben in jedem Fall noch einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf genau den Sachverhalt, der in der Praxis dann wirklich Gold wert sein kann. Die binäre Optionen Erfahrungen lassen sich dabei vor allen Dingen über das Internet sehr leicht und einfach beziehen, weshalb es auch einen sehr breit gefächerten Stamm an Kunden gibt, die eben genau die Möglichkeit für sich selbst nutzen möchten, um weitere Erfolge für sich selbst zu erreichen. Auch aus diesem Grund ist es natürlich wichtig, sich mehr und mehr mit genau dem Thema zu befassen. Binäre Optionen wurden dabei bereits vor vielen Jahren gerade für den Zweck eingesetzt, und haben schon mehrmals eben zu den gewünschten Möglichkeiten auf dem Gebiet geführt. Auch dies sind die ganz wesentlichen Gründe dafür, dass man sich ein Stück weit mit dem Thema auseinandersetzen sollte.

Wichtige Anhaltspunkte

In der Praxis gibt es dann sogar noch ganz unterschiedliche Produkte und Aspekte, die an und für sich gehandelt werden können. Auch dies ist einer der Punkte, an dem man sich so zu mancher Zeit schon zu fragen vermag, welche dann überhaupt noch eine wirklich große Priorität an den Tag legen, wenn es eben genau darum gehen soll, die eigenen Träume und Ziele zu erreichen. Nach und nach wächst dann also die Erkenntnis, dass die Summe aus den Tests und den damit ganz stark in Verbindung stehenden Erfahrungen, für die Erfolge im Einzelnen mit verantwortlich sein können. Wer sich deshalb noch ein Stück länger mit dem Thema befasst, wird insbesondere diese Aspekte für die eigene Betrachtung ganz stark in Betracht ziehen wollen. Nach und nach kommt man so also zu dem Schluss, wie es durch den Vergleich möglich ist, das Verhältnis von Preis und Leistung noch mehr zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen . Dabei spielt es in der Tat natürlich auch noch eine Rolle, dass eben dieser Vergleich im Internet sogar noch ganz und gar kostenlos durchgeführt werden kann, was ebenfalls dafür spricht, ihn einmal für sich selbst noch mehr in Erwägung zu ziehen.

Fazit

Als Fazit könnte man in der Regel also sagen, dass digitale Optionen in der Praxis dann doch ein sehr guter und gelungener Weg sind, um die eigenen Ziele zu erreichen. Wer sich nur mehr und mehr damit befasst, wird schnell den einen oder anderen guten Weg für sich selbst erkennen können, mit dem es ihm gelingt, so erfolgreich zu sein, dass sich dann fast schon automatisch auch die damit bezweckte Rendite einstellen kann. Dies ist in der Tat das Ziel der ganzen Sache. Allerdings lohnt es sich auch, sich mit anderen Optionen des Finanzmarktes CFD und Forex auseinander zu setzen.

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