Parabolic SAR Teil 2 Test 2020 Einstieg finden Besser traden

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Contents

Trading mit dem Parabolic SAR Teil II

Wir haben im letzten Beitrag zum Thema Indikatoren den von Wilder entwickelten Indikator Parabolic SAR vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Handelssystem, das sowohl Einstiege als auch Stopps anzeigen soll. Daher wird der Parabolic SAR als ein Trendfolgeindikator bezeichnet.

Allerdings mussten wir auch feststellen, dass im Rahmen der allgemeinen Interpretationsregeln des Indikators zu viele Fehlsignale generiert werden. Vor allem in Seitwärtsphasen oder stark volatilen Märkten kann daher kein wirklicher Edge beim Trading erreicht werden.

Somit müssen wir schauen, wie sich der Einsatz des Indikators optimieren lässt. Eine Idee wäre es, diesen nur für die Identifikation von Einstiegen oder Stopps zu nutzen. Da einige Handelsarten eine begrenzte Laufzeit aufweisen, macht es folglich auf den ersten Blick wenig Sinn, Stopps über den Parabolic SAR zu definieren. Allerdings ist es dennoch ratsam, Stopppunkte als mögliche Umkehrsignale in Betracht zu ziehen.

Einstiege mit dem Parabolic SAR definieren

Schaut man sich das Silberchart mit 4-Stunden-Kerzen an, macht es Sinn, vorher eine einfache Analyse nach Einstiegen und Stopps zu tätigen – Stopps allerdings im Sinne von potenziellen Umkehrpunkten, wie bereits angedeutet. Da wir uns auf Einstiege konzentrieren wollen, bleibt die Ausgangslage dennoch ein Stopppunkt.

Dieser ist gegeben, wenn der Parabolic SAR im Verlauf immer näher an den Kurs rückt und den Kurs am Ende berührt, im Chart rot eingekreist. Da der Parabolic SAR fortwährend gezeichnet wird und Trader aufgrund dessen mit zu vielen einfachen Signalen konfrontiert sind, sollte man nur diejenigen Punkte wählen, bei denen sich der SAR-Indikator vorher sehr stark vom Kurs entfernt hat. Das deutet auf eine sehr dynamische Bewegung hin, die sich wieder abschwächt.

Screen 1: 4-Stundenchart von Silber

Es sollte allerdings klar sein, dass sich diese Analysemethode besser für eine kurzfristige Handelsstrategie eignet, die sich auch als eine Art Kontratrendmethode bezeichnen lässt. Im Falle von klassischen Optionen, die sich durch die kurzen Laufzeiten besonders für den Handel solcher Strategien eignen, ist diese Methode jedoch auch naheliegend. Noch mal zusammengefasst, sind die wichtigen Schritte:

  1. Es erfolgte eine dynamische Bewegung (SAR-Abstand wird zum Kurs breiter).
  2. Der SAR-Abstand wird immer enger.
  3. SAR berührt den Kurs (möglicher Umkehrpunkt bzw. Stopppunkt).

Im nächsten Schritt sollten die Einstiege definiert werden. Nachdem wir einen möglichen Umkehrpunkt gefunden haben, können wir entweder über technische Set-ups oder weitere Indikatoren einen Einstieg festlegen – oder sogar beides.

Wir bedienen uns zweier Indikatoren: der kurzfristigen 14er Moving Average als Set-up-Ersatz und dem beliebten RSI (Relative Strength Indikator). Die Regeln lauten dementsprechend wie folgt. Für einen Einstieg …

  1. sollte ein Stopppunkt laut der oberen drei Schritte identifiziert werden;
  2. die 14er Moving Average unter- bzw. überschritten werden.
  3. Der RSI muss eine Umkehr entweder durch eine Divergenz oder Bestätigung zum Kurs anzeigen.

Gehen wir nach den definierten Einstiegsregeln und wenden das auf das obere Silberchart an, so erhalten wir in dem gezeigten Zeitraum zwei Handelssignale für den Einstieg. Im letzten Fall wurde zwar ein Stopppunkt identifiziert, allerdings wurde die MA nicht überschritten und der RSI zeigte keine Umkehr durch Divergenz oder Bestätigung an.

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Screen 2: 4-Stundenchart mit RSI

Zuletzt ist noch die Frage nach der richtig gewählten Laufzeit zu beantworten. Da wir mit dieser Strategie eher einen kurzfristigeren Ansatz verfolgen – jedoch nicht so kurz, dass wir nur Minuten halten –, würde sich eine Laufzeit zwischen vier und acht Stunden anbieten.

Des Weiteren könnte man die Strategie noch weiter optimieren und beispielsweise festlegen, dass man nur Put-Optionen handelt, da Bewegungen nach unten in der Regel dynamischer ablaufen und man damit schneller mit der Option „in the money“ kommt.

Fazit – Parabolic SAR hat den Test bestanden

Zusammenfassend lässt sich zum Parabolic SAR sagen, dass er sich als Trendfolgeindikator weniger eignet als für die Identifikation möglicher kurzfristiger Wendepunkte. Wendet man ihn auf diese kurzfristigen Strategien an und optimiert ihn mit weiteren Einstiegsregeln, kann er durchaus seine Stärken ausspielen.

Man sollte ihn allerdings nicht wie gedacht als ein Handelssystem betrachten, denn die Signale kommen in diesem Fall zu oft. Weiterhin sollten auch die potenziellen Stopppunkte als Umkehrsignale nur in Verbindung mit vorhergehenden dynamischen Bewegungen identifiziert werden.

Das stellt sicher, dass sich der starke Trend abkühlt und eine Korrektur wahrscheinlicher wird. Je dynamischer der vorherige Trend, umso stärker könnte die Korrektur ausfallen. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass sich lediglich eine Seitwärtsphase anschließt, bei denen der Parabolic SAR seine deutlichen Schwächen hat.

Parabolic SAR Indikator – Genaue Trading-Anleitung (mit Beispielen/2020)

Der Parabolic SAR (Stop And Reverse) wurde von J. Welles Wilder entwickelt, der auch den RSI-Indikator entwickelt hat. Es handelt sich um einen vielseitigen Handelsindikator mit einzigartigen Eigenschaften. In dieser Trading-Anleitung erfahren Sie, wie sich der SAR im Rahmen verschiedener Handelsstrategien verhält.

Einführung in den Parabolic SAR Indikator

Einige grundlegende Fakten zum Parabolic SAR:

  • Es handelt sich um einen Trendfolge-Indikator.
  • Der Parabolic SAR wird als Abfolge von Punkten im Chart dargestellt und nicht als gesonderter Bereich darunter.
  • Der Parabolic SAR folgt der Price Action nach.

Grundlegende Interpretation

  • Parabolic SAR unter dem Kurs: Aufwärtstrend
  • Parabolic SAR über dem Kurs: Abwärtstrend

Wie man den Parabolic SAR berechnet

(Sollte dieser Abschnitt Schwindelgefühle bei Ihnen auslösen, können Sie gerne unmittelbar zu den folgenden Tradingstrategien übergehen. Einige von uns lernen nämlich besser, wenn wir uns vor der Theorie praktische Beispiele ansehen.)

Die Formel des Parabolic SAR zeigt, dass er sich von einem herkömmlichen Indikator unterscheidet. Die meisten Indikatoren weisen eine mathematische Formel auf, die deren Wert berechnet.

Der Parabolic SAR besitzt einen mathematischen Teil, beinhaltet aber auch einen logischen Teil (eine sogenannte if/else, also eine „wenn/sonst Anweisung“). Wenn Sie auf die Arbeitsweise der if/else-Logik achten, können Sie diesen Indikator besser verstehen.

Die Erläuterung von einigen wesentlichen Begriffen:

  • Previous PSAR: Der PSAR-Wert im vorherigen Zeitraum.
  • Extrem Point (EP): Der höchste Kurswert, der im aktuellen Aufwärtstrend erreicht wurde, oder der niedrigste Kurswert, der im derzeitigen Abwärtstrend erreicht wurde.
  • Beschleunigungsfaktor (AF = Acceleration Factor): Dieser erhöht sich um einen Stufenwert, wenn der Extrempunkt (EP) eines neues Extrem erreicht. Der Standardwert für den Beschleunigungsfaktor (AF) beträgt 0,02 und wird immer dann um 0,02 erhöht, wenn der Extrempunkt (EP) zu einem neuen Extrem vorstößt.
  • Maximaler Beschleunigungsfaktor: Dieser Faktor begrenzt den AF (Acceleration Factor) unabhängig von der Länge des Trends.

Dies ist die Kodierung für die grafische Darstellung des Parabolic SAR auf Ihren Charts.

Aufwärtstrend
Aktueller PSAR = Vorheriger PSAR + Vorheriger AF x (Vorheriger EP – Vorheriger PSAR)

Abwärtstrend
Aktueller PSAR = Vorheriger PSAR – Vorheriger AF x (Vorheriger PSAR – Vorheriger EP)

Wie Sie aus den obigen Ausführungen ersehen können, ist der AF (Acceleration Factor) ein wichtiger Wert. Er bestimmt, wie sensibel der Parabolic SAR auf Trendmärkte reagiert.

Der Extrempunkt (EP) widerspiegelt das Ausmaß des Trends. Daher spielt er eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Einstellung des Indikators in jedem Zeitrahmen.

Wann tritt ein Trendwechsel ein?

Wenn der Markt in einem Aufwärtstrend unter den letzten SAR-Wert fällt, beginnt ein Parabolic SAR Abwärtstrend. Als erster SAR-Wert des Abwärtstrends wird der letzte EP (Extrempunkt) verwendet.

Wenn der Markt in einem Abwärtstrend unter den letzten SAR-Wert fällt, beginnt ein Parabolic SAR Aufwärtstrend. Als erster SAR-Wert des Aufwärtstrends wird der letzte EP (Extrempunkt) verwendet.

Die dem Parabolic SAR zugrundeliegende Idee

Wenn Sie die obigen Berechnung als schwierig empfunden haben, brauchen Sie sich nicht zu beunruhigen. Die Berechnungen wirken vielleicht abschreckend, aber die Idee, die dem Parabolic SAR zugrundeliegt, ist einfach.

Dieser Indikator ist überraschend einfach zu handhaben.

Folgendes sollten Sie wissen.

Der Parabolic SAR folgt der Price Action.

Mit jedem neuen Kursstab steigt der Beschleunigungsfaktor (AF = Acceleration Factor) an. Das bedeutet, dass dieser mit zunehmender Geschwindigkeit den Kursen hinterher rennt.

Anders ausgedrückt: Der Acceleration Factor (AF) beschleunigt sich in Bezug auf den Markt.

Die Folge davon ist, dass die Zeit der ausschlaggebende Faktor ist. Im Laufe der Zeit (mit jedem vollendeten Kursstab) nähert sich der Parabolic SAR-Wert immer weiter der Kursentwicklung, und es wird einfacher, eine Trendwende auszulösen.

Kurz gesagt, der Parabolic SAR ist ein ungeduldiger Indikator. Die große Bedeutung des Zeitaspektes macht ihn einzigartig.

Tradingstrategien zum Parabolic SAR

In diesem Abschnitt werden Sie vier Tradingstrategien kennenlernen, die den Parabolic SAR als primäres Werkzeug verwenden.

  1. Grundlegende Handelssignale des Parabolic SAR
  2. Parabolic SAR mit dem DM-System (Directional-Movement-Indikator)
  3. Parabolic SAR mit Gleitendem Durchschnitt
  4. Doppelte Handelsstrategie des Parabolic SAR

#1: Grundlegendes Handelssystem des Parabolic SAR

Diese Strategie (und die nächste) stammen von J. Welles Wilders Tradingbuch von 1978 „New Concepts in Technical Trading Systerms“.

Dieses System weist zwei Merkmale auf:

  • Stop and reverse (Stop und Umkehr)
  • Alle Positionen rein, alle Positionen raus

Jedes Einstiegssignal ist auch ein Ausstiegssignal. Sie steigen mit der gesamten Position aus und positionieren sich in die entgegengesetzte Richtung.

Trading-Regeln zum Parabolic SAR

  • Wenn sich der Parabolic SAR-Wert unter der Price Action befindet, ziehen Sie eine Sell Stop Order an das letzte Parabolic SAR Level nach.
  • Wenn sich der Parabolic SAR-Wert über der Price Action befindet, ziehen Sie eine Buy Stop Order an das letzte Parabolic SAR Level nach.

Tradingbeispiele zum Parabolic SAR

Der folgende Chart zeigt Beispiele für Kauf- und Verkaufsaufträge, die gemäß dem Parabolic SAR erteilt wurden.

  • Rote Kreise: Ausgelöste Sell Stop Orders
  • Grüne Kreise: Ausgelöste Buy Stop Orders

Wie Sie an diesem Beispiel erkennen können, hat der Parabolic SAR in einem Seitwärtsmarkt nicht gut abgeschnitten, wie im ersten Teil des Charts zu sehen ist.

Daher empfahl Wilder die Verwendung des Directional-Movement-Systems (DM), um den Parabolic SAR zu verbessern.

#2: Parabolic SAR und Directional-Movement-System

Wilder war auf die Entwicklung vollständiger Systeme ausgerichtet, bei denen es keinen Spielraum für Unklarheiten gibt. Diese Strategie verbindet den DM (Directional Movement) mit dem Parabolic SAR zu einem kompletten Handelssystem.

Falls Sie nicht vertraut mit dem DM-System sind, klicken Sie bitte hier, um mehr darüber zu erfahren.

Tradingregeln für Parabolic SAR und DM

Die Einstiegsregeln dieser Strategie sind die gleichen wie die für Strategie #1, wobei jedoch folgende Filterregeln hinzukommen:

  • Für alle Einstiege: ADX > 25.
  • Für Einstiege in Longpositionen: Dl+ > Dl-.
  • Für Einstiege in Shortpositionen: Dl- > Dl+.

Tradingbeispiele für den Parabolic SAR und den DM

  1. Der ADX befand sich unter 25. Ignorieren Sie in diesem Fall alle Signale.
  2. Hier stieg der ADX über 25 und wies damit auf eine bullische Marktstruktur hin. (Dl+ > Dl-)
  3. Dieses Signal des Parabolic SAR war das einzige, das in diesem Chart vom DM-System unterstützt wurde.
  4. Das DM-System verhindert die „stop and reverse“ Vorgehensweise. Verwenden Sie stattdessen die Parabolic SAR Levels für Ihren nachgezogenen Verluststopp.

Diese Strategie ist möglicherweise nicht gewinnbringend, wenn sie strikt gehandhabt wird. Aber es handelt sich um ein ausgezeichnetes Lernbeispiel.

Es zeigt den Parabolic SAR als Teil eines vollständigen Tradingsystems, das folgendes beinhaltet:

  • Die Bestimmung der Marktrichtung (DM)
  • Einstieg (PSAR = Previous SAR)
  • Verluststopp und Gewinnmitnahme (PSAR)

#3: Parabolic SAR mit Gleitendem Durchschnitt

Finden Sie das System des Directional Movement zu kompliziert?

Vielleicht entscheiden Sie sich für ein einfacheres Handelsinstrument, um die Markttendenz zu bestimmen.

Ziehen Sie den exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA = Exponential Moving Average) in Betracht.

Tradingregeln für den EMA Filter

  • Bei einem Kaufsignal muss der 50-Perioden EMA nach oben ausgerichtet sein.
  • Bei einem Verkaufsignal muss der 50-Perioden EMA nach unten ausgerichtet sein.

Tradingbeispiel für den EMA Filter

  1. Der Markt befand sich im Abwärtstrend.
  2. Achten Sie auf Kursschwankungen, die sich um einen flachen EMA herum gruppieren. Dies weist auf einen seitwärts ausgerichteten Markt hin, in dem Sie sämtliche Signale außer Acht lassen sollten.
  3. Achten Sie hier auf die Candlesticks. Sie werden eine Veränderung in deren Verhalten feststellen. Der Markt konnte sich über dem EMA halten. Das ist ein Hinweis darauf, nach Kaufsignalen Ausschau zu halten.
  4. Nach dem EMA-Trendfilter waren diese beiden Kaufsignale des SAR vertretbar.

Sie können mit verschiedenen Betrachtungszeiträumen für den EMA experimentieren.

Unter der Voraussetzung, dass Sie die standardmäßigen Parameter des Parabolic SAR verwenden, empfehle ich jedoch, mit mittleren bis langsamen Einstellungen zwischen 50 und 200 für den Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt zu beginnen.

#4: Doppel-Tradingstrategie des Parabolic SAR

Eine Doppel-Strategie des Parabolic SAR verwendet einen Parabolic SAR zur Beurteilung des Trends und einen weiteren Indikator, um die Einstiege und Ausstiege festzulegen.

Es gibt zwei übliche praktische Anwendungen:

  • Zweifacher Zeitrahmen
  • Unterschiedliche Empfindlichkeiten

Zweifacher Zeitrahmen

Zuerst wenden Sie den Indikator auf zwei Zeitrahmen an. Der Parabolic SAR im höheren Zeitrahmen steuert Ihre übergeordnete Richtung. Danach suchen Sie nach eindeutigen Signalen im kleineren Zeitrahmen.

Der folgende Chart zeigt einen wöchentlichen Wert des Parabolic SAR, der auf einem Candlestick-Tageschart grafisch dargestellt wird.

  1. Die blauen Punkte zeigen den Wochenwert des Parabolic SAR.
  2. Hier blieb der Wochenwert des Parabolic SAR unter den Kurswerten, was auf einen Aufwärtstrend hinweist.
  3. Da der Markt bullisch ausgerichtet ist, sollten Sie ausschließlich Longpositionen als Einstieg in Betracht ziehen.

Unterschiedliche Empfindlichkeiten des Indikators

Ein anderer Ansatz, den Sie ausprobieren können, besteht darin, zwei Werte des Parabolic SAR im gleichen Zeitrahmen, aber mit jeweils unterschiedlicher Empfindlichkeit zu verwenden.

Die Variante mit der geringeren Empfindlichkeit dient als Trendindikator. Die Variante mit der größeren Empfindlichkeit dient als Signal für unsere Trades. Diese Vorgehensweise ist mit einer Tradingstrategie des Zweifachen Gleitenden Durchschnitts vergleichbar.

Einstellungen des Parabolic SAR

Bisher haben wir die Standardeinstellungen für den Parabolic SAR verwendet.

Machen Sie weiter, und experimentieren Sie mit den Einstellungen je nach Markt und Strategie. Diese Empfehlung gilt aber nicht, wenn Sie noch keine Erfahrung mit dem Parabolic SAR haben.

Für ein bestmögliches Ergebnis sollten Sie den Indikator optimieren, nachdem Sie ein besseres Gefühl dafür bekommen haben, wie Sie mit ihm arbeiten können.

Bei der Einstellung der Parameter ist folgendes zu beachten:

  • Die Schrittgröße ist der wichtigste Parameter, da sie die Empfindlichkeit des Indikators bestimmt.
  • Die maximale Schrittgröße beeinflusst auch deren Empfindlichkeit. Deren Wirkung tritt allerdings erst später ein und ist bei länger anhaltenden Kursschwankungen von größerer Bedeutung.

Wie man den Parabolic SAR zum Trade-Management verwendet

Das Trade-Management bezieht sich auf die Anpassung Ihrer Trade-Orders nach Ihrem Einstieg. Ziel ist es, das Risiko zu begrenzen und den Gewinn zu maximieren.

Das Verhalten des Parabolic SAR prädestiniert diesen Indikator für das Nachziehen von Verluststopps (Trailing Stop). Außerdem wird, wie bereits erläutert, der Zeit besondere Aufmerksamkeit gezollt.

Es ist erforderlich, dass der Trend seine Dynamik (Momentum) aufrechterhält, oder es wird ein Ausstieg notwendig. Dieses Merkmal ist hilfreich für Optionskäufer, die eine Zeitprämie entrichten.

Beispiel für Trailing-Stops und Gewinnmitnahmen

  1. Diese Punkte des Parabolic SAR sind hilfreich für Trailing-Stops
  2. Diese seitwärts gerichteten Kursbereiche sehen zwar ähnlich aus. Allerdings löste nur der zweite den Parabolic SAR aus. Dies liegt daran, dass dieser Indikator nach einiger Zeit empfindlicher wird.

Wie man den Parabolic SAR effizient nutzt

Lassen Sie uns diese Anleitung mit einer Zusammenfassung von Tradingtipps für den Parabolic SAR abschließen.

Verwenden Sie ihn nicht isoliert. Er schneidet nicht gut ab, wenn es keinen erkennbaren Trend gibt. Es ist wichtig, ein anderes Instrument zu verwenden, um die Markttendenz zu bestimmen und Signale in deren Richtung aufzugreifen.

Wilder hat den Parabolic SAR als Tradingsystem entwickelt, mit dem man ständig im Markt bleiben kann. Aber Sie müssen sich nicht streng daran halten. Selektiv vorzugehen ist die bessere Möglichkeit für aktive Trader.

Schließlich ist folgendes zu berücksichtigen: Wenn Sie mit dem Parabolic SAR handeln, sollten Sie zunächst darüber nachdenken, wie Sie mit dem inhärenten Problem der Zick-Zack-Kursbewegungen umgehen.

Schauen Sie sich die Tradingstrategien an, die wir bisher erörtert haben. Sie sind das Ergebnis verschiedener Vorgehensweisen, um diese Zick-Zack-Kursbewegungen zu vermeiden.

Bonusbereich: Trading-Hilfsquellen für den Parabolic SAR

Herzlichen Glückwunsch zum Abschluss dieser Anleitung!

Jetzt ist es an der Zeit, dass Sie Ihre Charts aufmachen und sich mit den ausführlichen Anwendungsbereichen beschäftigen.

Hier sind einige Informationen, die Ihnen dabei helfen sollen.

Chart-Plattformen

Die meisten Chart-Plattformen bieten den Parabolic SAR Indikator an.

Wenn Ihre Plattform diesen Indikator nicht aufweist, sollten Sie einen Wechsel in Erwägung ziehen. Es gibt einige Plattformen, mit denen Sie den Parabolic SAR auf eine Vielzahl von Märkten anwenden können.

  • TradingView (funktioniert von Ihrem Browser aus)
  • NinjaTrader (ideal für den Futures-Handel)
  • MetaTrader (beliebt bei Forex-Tradern)

Bücher und PDFs

„Technical analysis of Forex by Parabolic SAR“ (PDF) – Überprüfung anhand historischer Daten mit Stundencharts von Forex-Daten

Wie du Trade Einstieg und Ausstieg optimierst

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Dein Trading Erfolg hängt maßgeblich vom Trade Einstieg und Ausstieg ab. Gibt es den richtigen Zeitpunkt? Wie wähle ich Stop Loss und Take Profit?

Betrachte ich den kompletten Tradingprozess, spielt die Charttechnik bei mir eine eher untergeordnete Rolle.

Ganz einfach deshalb, weil ich ebenso auf Tradingpsychologie, Risikomanagement und vor allem die Fundamentalanalyse achte.

Konkret bedeutet es, dass ich niemals eine Tradeentscheidung nur auf Basis einer charttechnisch interessanten Marke oder eines Indikators, treffe.

Trotzdem wird es heute in diesem Artikel primär um die Charttechnik gehen, denn wir beschäftigen uns mit dem Thema Trade Einstieg und Trade Ausstieg.

Als Daytrader, Swingtrader und erst Recht als Scalper kannst du dabei einen ähnlichen Ansatz verfolgen.

Warum ist ein sauberer Trade Einstieg wichtig?

Für erfolgreiches Trading brauchen wir ein duplizierbares Setup. Anders ausgedrückt benötigen wir ein Regelwerk, was den Rahmen für unser tägliches Vorgehen vorgibt.

Dabei halten wir konkret fest, wann ein Trade eingegangen wird und wann nicht, welcher Tradingstil gewählt wird und welche Risikomanagement-Parameter zur Geltung kommen.

Auf Basis des Sentiments und der Chartanalyse können wir einen Trade Einstieg sehr gut planen.

Doch das ist der leichteste Part im täglichen Tradingprozess, wie wir im weiteren Verlauf sehen werden.

Warum ist ein sauberer Trade Ausstieg noch wichtiger?

Wir wissen doch beide, wie schwer es ist, die richtige Traderichtung auszuwählen bzw. die Bestätigung vom Markt zu bekommen.

Hat ein Trade erst einmal die von uns favorisierte Richtung aufgenommen, geht es uns gleich besser. Dieses positive Gefühl kommt besonders stark zum Vorschein, wenn es zuvor Minustrades hagelte.

Doch genau in diesem Fall neigen wir dann dazu, einen Trade vorschnell zu beenden, um überhaupt mal wieder ein positives Resultat erzielt zu haben.

Dabei wird vergessen, dass wir uns damit langfristig unser Trading Setup und unsere Performance kaputt machen, denn in Summe muss dieser Trade eigentlich zu höheren Gewinnen führen als die Verlusttrades (oder die Anzahl der Gewinntrades enorm hoch sein).

Viele Trader kümmern sich überwiegend um einen sauberen Trade Einstieg und setzen das Take Profit für den Ausstieg individuell nach Lust und Laune.

Anstelle des vorzeitigen Verkaufs sollte der Trader lieber versuchen, ein realistisches Zielfeld festzulegen und dieses zu erreichen.

Wer das emotional nicht schafft, weil er Angst hat, dass der aktuele Buchgewinn doch wieder aufgefressen wird, kann über Trailing Stopps oder Halbierungen der Positionen nachdenken, bis genug Selbstvertrauen da ist.

Kurze Anmerkung: Ich bin kein gutes Beispiel dafür und nehme auch gerne mal Gewinne zu früh mit;) Ich weiß darüber aber bescheid und arbeite dran – und habe als Ausgleich eine durchaus hohe Trefferquote.

Wie gehe ich bei meinen Trades konkret vor?

Wenn ich im ersten Schritt auf Basis meiner täglichen Recherche das Sentiment für die kommende Tradingsession bestimmt habe, habe ich eine erste Tradeidee gebildet.

Im zweiten Schritt schaue ich mir im Wirtschaftskalender die kommenden Events des Tages und der Woche an. Gibt es Veröffentlichungen zu einer der betrachteten Währungen, die einen Trade gefährden oder beschleunigen könnten?

Erst danach(!), also im dritten Schritt, schaue ich mir die Charts des analysierten Währungspaares an und suche nach einem sinnvollen Trade Einstieg und Ausstieg.

Beispielhafte Chartanalyse für Trade Einstieg und Trade Ausstieg

In dem nachfolgenden Beispiel betrachten wir den EURUSD. Wir nehmen an, dass die Schritte 1-2 dazu geführt haben, dass das Sentiment für den EUR und gegen den USD spricht und wir einen Daytrade machen möchten.

Nun werfen wir einen Blick in den 4-Stunden-Chart und sehen erst einmal nicht viel.

Die horizontale Linie zeigt nur das aktuelle Kursniveau an und ist keine Unterstützung oder Widerstand.

Die EMA200 (rote Linie) zeigt uns aber eine erste Kursmarke, die für einen Trade-Einstieg relevant sein könnte.

In höheren Zeiteinheiten ist die/der EMA200 ein beachtenswerter Indikator. Wenn wir uns den Chart anschauen, sieht man bereits das der Kurs bei Erreichen der Linie immer wieder abgeprallt ist. Dieses Szenario können wir uns nun beim nächsten Anlauf wieder vorstellen und wollen davon profitieren.

Doch die EMA alleine reicht uns nicht. Mit einem weitern Indikator wollen wir die Wahrscheinlichkeit auf einen Rebound und damit einen guten Trade Einstieg erhöhen.

Da wir im Chart eine nette Aufwärtstrecke sehen und diese nun seit geraumer Zeit korrigiert, kommt das Fibonacci Retracement wie gerufen.

Wir zeichnen das Fibonacci Retracement vom lokalen Tiefpunkt zum Hochpunkt und sehen die einzelnen Level. Am 38er RT gab es bereits einen kleinen aber nicht nachhaltigen Rebound.

Da wir nun zwei Indikatoren haben, die am blauen Kreis zusammentreffen, ist die Chance auf einen nachhaltigen Rebound mit Kursen zurück zum lokalen Hochpunkt dort größer.

Anhand der grünen Linie sehen wir zusätzlich noch eine Unterstützungslinie. Dort lege ich nun meine Buy-Limit Order in den Markt.

Damit wäre der Einstieg geplant. Den Rest erledigt der Markt.

Kommen wir nun zum Trade Ausstieg.

Der Trade Ausstieg kann in drei Varianten erfolgen. Stop Loss, manuell oder via Take Profit.

Abhängig vom Tradingstil und dem Risikomanagement müssen wir ggf. in eine niedrigere Zeiteinheit gehen, um einen sinnvollen Stopp Loss zu positionieren.

Im nachfolgenden Chart habe ich deshalb sowohl für Daytrader als auch für Swingtrader einen möglichen Trade Ausstieg markiert.

Der Trade Einstieg ist für alle gleich (blauer Kreis).

Der Daytrader hat eine kürzere zeitliche Perspektive und orientiert sich an den grünen Kreisen (wohlwissend dass hier eher der 1h-Chart oder 15-Min Chart gewählt wird).

Der Swingtrader orientiert sich an den orangenen Kreisen.

Erkennst du ein Muster?

Beim Stop Loss versuche ich eine „tote Zone“ zu wählen, also nicht direkt an einem Widerstand oder einer Unterstützung.

Beim Take Profit orientiere ich mich an vergangenen Preislevels im Chart, an denen der Kurs nicht weitergekommen ist und erst einmal korrigierte.

Es gibt Trader, die sich nicht an den Preislevels ausrichten, sondern immer feste Werte (prozentual oder monetär) nutzen.

So kann sich jemand konsequent an die 1% Regel halten, wonach maximal 1% des Kontokapitals pro Trade riskiert wird und den SL genau dort hinlegt wo die 1% erreicht werden.

Andere wiederum sagen, dass sie bei jedem Trade 1% SL riskieren und dafür exakt 1,5% TP haben wollen, damit ein Gewinn-Verlust-Verhältnis von 50/50 trotzdem für nachhaltiges Kontowachstum sorgt.

Fazit:

Auch im Trading führen viele Wege nach Rom. Angefangen beim Trading Setup und dem Trading Stil bis hin zum Risikomanagement wo wir Trade Einstieg und Ausstieg einordnen, gibt es zahlreiche Varianten, die zum Erfolg führen.

Wichtig ist, dass jeder Trader einen Weg findet, der zu ihm passt und bei dem er sich rundum wohl fühlt.

Ich selbst habe in meinem Setup eine gewisse fachliche Unschärfe enthalten, sodass ich nicht immer den selben Stop Loss oder Take Profit wähle, sondern die Preislevels im Chart betrachte und daraufhin entscheide.

Teste verschiedene Varianten auf Demokonten über einen relevanten Zeitraum und schaue, mit welchen Parametern du erfolgreich bist.

Bei dieser Entwicklung werden dir die heutigen Erkenntnisse weiterhelfen.
Viel Erfolg und gute Trades!
Tim
[ABTM >

ADX-Indikator – Trading-Anleitung mit Beispielen (Update 2020)

J. Welles Wilder war ein erfolgreicher Designer von Handelsindikatoren, die den Praxistest bestehen konnten. Mit seiner großen Markterfahrung wusste Wilder, dass der entscheidende Faktor für den Handel darin besteht, den richtigen Rahmen zu schaffen.

Aber wie erfassen Sie den Rahmen? Der ADX-Indikator ist die Antwort von Wilder.

Wilder entwickelte den Average Directional Index (ADX) als Indikator für die Interpretation des Marktumfeldes. Im Wesentlichen informiert er Sie über die Ausrichtung des Marktes.

Der ADX-Indikator – Das Geheimnis der richtigen Nutzung

Das Geheimnis, das mit der Nutzung des ADX-Indikators verbunden ist, lässt sich mit einem einzigen Wort zusammenfassen: Steigung.

Die meisten Trader lernen, das der ADX ein leistungsfähiger Indikator ist, der Auskunft darüber gibt, ob ein Markt tendiert. Die übliche Interpretation besagt:

  • Wenn der ADX über 25 steigt, befindet sich der Markt in einem Trend.
  • Wenn sich der ADX unter 25 befindet, dümpelt der Markt ohne Richtung dahin.

(Sie können den ADX auch als risikoarmes Signal beim Daytrading verwenden mit dem 2-Perioden-ADX, wie Sie weiter unten lesen können.)

Der Wert des ADX ist zwar wichtig, aber auch die Steigung des ADX ist ein wertvolles Instrument.

Folgendes ist zu berücksichtigen: Damit der ADX über den Wert von 25 steigen kann, muss sich die ADX-Linie zuerst nach oben ausrichten. Daher ist der ADX bereits positiv, noch bevor dessen Linie den Wert von 25 übersteigt. Damit erhalten wir ein frühes Signal für den Trend eines Marktes.

Wenn sich die ADX-Linie jedoch nach unten ausrichtet, könnte der Markt in eine Konsolidierung eintreten.

Wichtig ist, auf die Steigung des ADX zu achten, denn diese gleicht die nachlaufende Natur des ADX-Indikators aus.

Die Interpretation der ADX-Steigung

Der steigende ADX bedeutet, dass es sich um einen tendierenden Markt handelt

Oben sehen Sie einen Tageschart des SPY. Im unteren Sektor verläuft der ADX-Indikator. Die Hintergrundfarbe des Charts ist grün, wenn der ADX steigt, und rot, wenn der ADX fällt.

Die Beobachtung der ADX-Steigung ergibt ein frühzeitiges Signal für einen tendierenden Markt. Die ADX-Steigung wird an zwei Stellen im Chart positiv, was auf einen tendierenden Markt hinweist.

Wenn wir gewartet hätten, bis der ADX über 25 gestiegen ist, um den Trend zu bestätigen, wäre das Signal erst einen Monat nach diesem ersten Hinweis durch die ADX-Steigung erfolgt.

Natürlich ist die ADX-Steigung nicht der Stein der Weisen. Die ADX-Steigung wechselt häufig ihre Richtung und ist eher anfällig dafür, falsche Signale zu geben. Wenn Sie aber auf die Kursbewegung im Zusammenhang mit der ADX-Steigung achten, können Sie falsche Signale zuverlässig reduzieren.

Und so geht es: Wenn sich die Kurse in eine Richtung bewegen, sollte die ADX-Steigung positiv bleiben. Betrachten Sie den Abwärtsschwung auf der linken Seite des Charts. Während dieses Abwärtsschwungs fielen die Kurse eindeutig, aber die ADX-Steigung schwankte nach oben und unten. Daher berücksichtigen wir solche Signale überhaupt nicht.

Vergleichen Sie dieses Signal mit dem ersten Zeichen für den Aufwärtstrend, auf den wir hingewiesen haben. Die Kurse sind gestiegen, bevor sich der Wechsel der ADX-Steigung eingestellt hat. Die Kurse stiegen weiter, während die ADX-Linie für die folgenden Kerzen nach oben drehte. Dies ist ein zuverlässigeres Anzeichen dafür, dass ein Trend besteht.

Ein fallender ADX weist auf einen konsolidierenden Markt hin

Wieder brachte die ADX-Steigung ein Signal für einen konsolidierenden Markt und zwar fast drei Wochen früher als dies die traditionelle ADX-Analyse anzeigte.

Sobald die Bestätigung für eine Konsolidierung erfolgt ist, sollten Sie skeptisch gegenüber positiven Signalen der ADX-Steigung sein, da misslungene Ausbrüche häufig vorkommen. Solange die positive ADX-Steigung nicht mit einem starken Ausbruch aus der Konsolidierung einhergeht, können Sie davon ausgehen, dass der Ausbruch scheitern wird.

Die Bollinger Bänder sind nützlich, um die Unterstützungs- und Widerstandslevel innerhalb einer Seitwärtsbewegung festzustellen. Die Gimmee-Bar-Tradingstrategie verwendet Bollinger Bänder, um in konsolidierenden Märkten zu traden. Für Swingtrader, die nach Trading Möglichkeiten suchen, ist die Verwendung der ADX-Steigung empfehlenswert. So können sie einen seitwärts verlaufenden Markt identifizieren, bevor sie versuchen, eine Gimmee-Bar ausfindig zu machen.

Die ADX-Steigung ist kein gut gehütetes Geheimnis

Eines muss ich zugeben: Die Verwendung der ADX-Steigung ist eigentlich kein Geheimnis. (Tatsächlich sollten Sie skeptisch und kritisch sein gegenüber irgendwelchen Trading Geheimnissen, insbesondere gegenüber solchen, die Sie jeweils 3.000 $ kosten.)

Viele erfahrene Nutzer des ADX haben ihre Erfahrungen mit der ADX-Steigung in Foren und Tradingbüchern mitgeteilt. Diese Erörterungen und Gespräche in den Foren können hier mitverfolgen:

Bleiben Sie am Ball und sammeln mehr Erfahrungen, um das Beste aus diesem erstaunlichen Indikator rauszuholen.

Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlicht: The Secret to using ADX Indicator
Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud

Die sechs besten Tradingstrategien mit dem ADX-Indikator

Die folgenden sechs Tradingstrategien ermöglichen Ihnen einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise des ADX. Sie werden Ihnen auch zeigen, wie es mit anderen gängigen Tradinginstrumenten funktioniert.

Sie sollten bereits mit dem ADX vertraut sein, um die folgenden Strategien nachvollziehen zu können. Wenn Sie zuvor noch nie etwas von diesem Indikator gehört haben, klicken Sie hier für eine kurze Einführung von Investopedia, bevor Sie weitermachen.

1. Der ADX mit dem Directional Movement Index (DMI)

Obwohl der ADX bereits für sich alleine ein nützliches Werkzeug ist, war er ein Bestandteil des DM-Systems von Wilder.

Das Directional Movement System besteht aus drei Linien:

  1. Der ADX erfasst die Stärke des Trends.
  2. Der DI+ erfasst bullische Kursbewegungen (Aufwärtstrend).
  3. Der DI- erfasst bärische Kursbewegungen (Abwärtstrend).

Die folgende Interpretation ist nur dann gültig, wenn der ADX über einem Schwellenwert liegt (üblicherweise mit einer Einstellung von 20 oder 25):

  • Bullisch: DI+ > DI-
  • Bärisch: DI- > DI+

Der ADX im DI System: 1. ADX (grün) ist über 25. 2. DI- (rot) bewegt sich über DI+ (blau); Beginn eines Bärentrends. 3. DI+ kreuzt über DI-; bullischer Trend gewinnt Überhand. 4. ADX fiel unter 25 und zeigte damit an, das der Markt nicht länger trendig war.

Bei diesem System handelt es sich um ein einfaches Setup. Rechnen Sie nicht damit, dass es profitabel ist, ohne es mit anderen Instrumenten wie der Price Action und dem Volumen zu optimieren.

Weitere Beispiele finden Sie im Artikel der Website TraderHQ über das DI-System.

2. Der ADX mit dem Parabolic SAR

Diese zweite Strategie baut nun auf dem DM-System auf. (DM = Directional Movement)

Mitunter werden Sie feststellen, dasss die Price Action nicht mit dem ADX übereinstimmt. In solchen Fällen ist es möglicherweise nicht sinnvoll, sich bei Einstiegen auf DI-Kreuzungspunkte zu verlassen.

Nach Aussage von Wilder können Sie einen besseren Einstieg bekommen, wenn Sie das System in Verbindung mit dem Parabolic SAR verwenden.

Das funktioniert folgendermaßen:

  1. Verwenden Sie das DM-System, um Ihre Marktausrichtung zu ermitteln.
  2. Betrachten Sie den Parabolic SAR als Trade-Auslöser.

ADX mit Parabolic SAR: 1. DI+ kreuzt über DI-;bullisch? 2. Nach dem ADX wird der bullische nur dann bestätigt, wenn der Wert über 25 steigt. 3. Jedes Mal, wenn sich der Parabolic SAR unter die Kerze schiebt, wird ein Kaufsignal generiert. 4. Signal für die Gewinnmitnahme.

Wie Sie oben in Punkt 4 sehen, kann der Parabolic SAR sogar Ihren Ausstieg aus dem Markt steuern, wenn Sie einen schönen parabolischen Schwung antreffen.

3. ADX und ADXR

Der ADXR ist ein geglätteter ADX.

Obwohl es sich hierbei an und für sich nicht um eine Handelsstrategie handelt, geht es dabei um ein Werkzeug, mit dem man konservativere Signale ausfindig machen kann. Bei jedem Ansatz, der den ADX verwendet, können Sie diesen durch den ADXR ersetzen. Aufgrund dieser Austauschmaßnahme werden die aggressiveren Signale herausgefiltert.

Eine weitere Möglichkeit, den ADXR einzusetzen, besteht darin, ihn zusammen mit dem ADX darzustellen.

Anhand der Überkreuzungen können Sie dann beurteilen, ob der Trend an Dynamik gewinnt oder sich abschwächt. Dies bietet frühzeitigere Signale, als es mit der alleinigen Beobachtung des ADX der Fall gewesen wäre.

ADX + ADXR: 1. ADX (grün) stieg über den ADXR (blau) und zeigt damit einen Trend qan. 2. ADX kreuzte unter den ADXR; ein Signal, das der Trend verschwand.

4. Die 2-Perioden ADX-Strategie

Früher habe ich einige Zeit damit verbracht, das Verhalten von gängigen Indikatoren mit extremen Parametern zu untersuchen. Diese Analyse führte zur Entwicklung dieser 2-Perioden ADX-Strategie.

Hier nutzen wir die Strategie nicht, um Trends ausfindig zu machen, sondern wir wenden Sie stattdessen an, um unmittelbar bevorstehende Ausbrüche, wie den nachfolgend gezeigten, zu finden.

2-Perioden ADX anhand des 5-Minuten FDAX Charts

Klicken Sie hier, um die vollständige Beschreibung des 2-Perioden ADX zu erfahren.

5. Der Holy Grail

Dies ist einen klassische Strategie von Linda Bredford-Raschke. Der Holy Grail verbindet den ADX mit einem Gleitenden Durchschnitt, um aufgrund der Price Action Rücksetzer (also Pullbacks) zu finden.

6. ADX Kurs Divergenz

In dieser Strategie lautet die grundsätzliche Einsicht, dass mit der Entwicklung eines Trends der ADX-Wert steigen sollte.

Aber wie verhält es sich, wenn der ADX stattdessen fällt? Was bedeutet das?

Diese Abweichung (Divergence) bedeutet, dass der ADX eine Warnung gegen den Trend ausgibt.

Dies ist ähnlich wie die Divergenzen (Divergences), die man bei Oszillatoren wie dem RSI und dem MACD findet.

Ein entscheidender Unterschied besteht darin, dass der ADX nicht aus sich selbst heraus gerichtet ist. Dieses Merkmal hat direkten Einfluss darauf, wie man nach ADX-Preisabweichungen sucht.

Ich finde, dass ADX-Divergenzen besser funktionieren, wenn der erste ADX-Scheitelpunkt über 40 liegt. Daher habe ich den folgenden Chart so festgelegt, dass er die 40er Linie anzeigt.

ADX Kurs Divergenz: 1. Der bärische Trend setzte sich fort. 2. Die Erwartung war, dass der ADX neue Tiefs erreichen würde, um das Trend Momentum zu unterstreichen, aber dazu kam es nicht; bullische Divergenz.

Dieser Chart zeigt, wie der ADX im Verlauf des vorherrschenden Abwärtstrends niedrigere Hochs entwickelte. Diese niedrigeren Hochs deuteten darauf hin, dass der bärische Abwärtstrend an Dynamik verlieren könnte.

Ein weiteres Beispiel für die ADX-Divergenz finden Sie im letzten Chart dieses Artikels von Brandon Wendell.

Schlussbemerkung

Hier finden Sie sechs Strategien für ADX-Anwender.

Diese Strategien dürften eine solide Grundlage für die Analyse des Marktes mit dem ADX bieten. Wenn Sie aber direkt zur Quelle gehen wollen, lesen Sie das Buch „New Concepts in Technical Trading Systems“ von J. Welles Wilders.

Neben diesen Setups finde ich als Price Action Trader den ADX hilfreich bei Marktanalysen.

So zeigt der ADX beispielsweise durch einen Scan tendierende Märkte an. Er bietet mir eine kurze Übersicht, in die ich hineinzoomen kann, um eine detaillierte Analyse der Price Action durchzuführen.

Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlich: 6 Top ADX Indicator Trading Strategies
Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud

2-Perioden ADX Trend-Tradingstrategie

In seinem Buch New Concepts in Technical Trading Systems hat J. Welles Wilder einer Reihe von bekannten Indikatoren (ADX, Parabolic SAR, RSI) den Weg bereitet. Der 2-Perioden ADX ist unsere spezifische Einstellung für Wilders ADX-Indikator, um die Fähigkeiten von Daytradern weiterzuentwickeln. Bei der Trend-Tradingstrategie des 2-Perioden ADX geht es darum, risikoarme Einstiege in einen tendierenden Markt zu ermöglichen.

Das Prinzip, das dem 2-Perioden ADX zugrunde liegt, besteht darin, die perfekte Unterbrechung im Markt ausfindig zu machen. Durch die Verwendung eines derartig kurzen Beobachtungszeitraums für den ADX-Indikator wird dieser besonders empfindlich. Folglich fällt der Indikator selten unter 25. Ist das aber der Fall, so kann dies als Signal für einen bevorstehenden Ausbruch betrachtet werden.

In dieser Tradingstrategie werden wir den Trendkontext analysieren, um die Richtung des Ausbruchs zu prognostizieren.

Tradingregeln für das Trend-Trading mit dem 2-Perioden ADX

Aufwärtstrends

  1. Von unterhalb des 20-Perioden EMA (Exponential Moving Average) kommend entwickeln die Kurse ein höheres Swing-Hoch über dem 20-Perioden EMA.
  2. Der 2-Perioden ADX fällt unter 25, aber die Kurse befinden sich dennoch über dem EMA. (Signal-Kursstab)
  3. Platzieren einer Kauforder einen Tick über dem Hoch des Signal-Kursstabes.
  4. Stornieren Sie die Order, wenn diese nicht durch den nächsten Kursstab ausgelöst wurde.

Abwärtstrends

  1. Von oberhalb des 20-Perioden EMA (Exponential Moving Average) kommend entwickeln die Kurse ein tieferes Swing-Tief unter dem 20-Perioden EMA.
  2. Der 2-Perioden ADX fällt unter 25, aber die Kurse befinden sich dennoch unter dem EMA. (Signal-Kursstab)
  3. Platzieren einer Verkaufsorder einen Tick unter dem Tief des Signal-Kursstabes.
  4. Stornieren Sie die Order, wenn diese nicht durch den nächsten Kursstab ausgelöst wurde.

Tradingbeispiele für das Trend-Trading mit dem 2-Perioden ADX

Gewinntrade – bullischer Einstieg

Dieser 5-Minuten-Chart zeigt eine Handelssitzung mit einer netten bullischen Kursbewegung. Die violette Linie stellt den 20-Perioden EMA (Exponential Moving Average) dar, und der untere Teil zeigt den 2-Perioden ADX.

  1. Von unterhalb des Gleitenden Durchschnitts stiegen die Kurse und brachen durch ein Swing-Hoch aus. Das war unser Signal dafür, dass ein Aufwärtstrend begonnen hatte.
  2. Nachdem die Kurse über mehrere Kursstäbe gestiegen waren, setzte ein Pullback ein. Dieser Pullback bestand aus mehreren Kursstäben mit enger Kursspanne, die über dem EMA (Exponential Moving Average) blieben. Der Aufwärtstrend blieb also intakt.
  3. Der 2-Perioden ADX fiel unter 25. Wir kauften, als die Kurse durch das Hoch der Signal-Kerze ausbrachen (grüner Pfeil).

Da wir unseren Stopp genau unter dem Tief des Signal-Kursstabes platzierten, war unser Risiko gering. Selbst mit einem konservativen Gewinnziel konnten wir ein hohes Chance-Risiko-Verhältnis verzeichnen.

Außerdem bot der 2-Perioden ADX zu einem späteren Zeitpunkt der Handelssitzung einen zweiten Einstieg. Bei diesem Einstieg handelte es sich ebenfalls um einen risikoarmen Einstieg im Aufwärtstrend.

Verlusttrade – bärischer Einstieg

Dies ist ein anderer 5-Minuten-Chart von ES Futures. In diesem Fall führte das erste Signal zu einem Verlust.

  1. Die Kurse fielen unter den EMA (Exponential Moving Average) und durchbrachen ein Swing-Tief, was uns ein Signal gab, eine Short-Position in Erwägung zu ziehen.
  2. Nachdem die Kurse unter die Unterstützung gerieten, flaute die bärische Dynamik ab. Der bärische Candlestick wies einen kleinen Kerzenkörper auf. Schließlich beendete ein stark bullischer Kursstab den Absturz. Allerdings fand dieser bullische Kursstab keine Fortsetzung. Stattdessen trieben die Kurse seitwärts entlang der vorherigen Unterstützung, die sich gewandelt hatte und zum Widerstand geworden war.
  3. In der seitwärts verlaufenden Handelspanne erfolgten zwei 2-Perioden ADX-Signale. Das erste Signal schlug fast augenblicklich fehl.

Das Risiko des Trades war jedoch gering. Deshalb wurde die potentiellen Gewinne aufgrund des zweiten ADX-Signals mehr als wettgemacht.

Abschließende Bemerkungen zur 2-Perioden ADX Trend-Tradingstrategie

Der 2-Perioden ADX ist eine hervorragende Möglichkeit, um risikoarme Einstiege in Markttrends ausfindig zu machen. Die meisten Signal-Kerzen weisen enge Kursspannen auf, und deren Extreme bieten einen zuverlässigen Verluststoppbereich (stop-loss level).

Der hauptsächliche Nachteil des 2-Perioden ADX besteht darin, dass wir in eine enge Kursspanne geraten können. Wenn wir jedoch das Signal des 2-Perioden ADX mit der Marktstruktur kombinieren, die wir aufgrund der Price Action erkennen können, begrenzen wir unsere Einstiege auf mögliche neue Trends. Diese Methode hält uns nicht nur mit dem Trend im Einklang, sondern ist uns auch eine Hilfe, um falsche Ausbrüche zu vermeiden.

Ein weiteres Merkmal der Signale des 2-Perioden ADX besteht darin, dass sie nur selten auftreten. Die Methode lehrt uns die Tugend der Geduld beim Trading. Anstatt auf den Trend aufzuspringen, während er uns jedoch entgleitet, sollten wir lieber Geduld üben und den Zug erst während der perfekten Unterbrechung betreten.

Benutzen Sie ruhig Ihre eigenen Trendfilter, anstatt sich unseren Vorschlägen anzuschließen. Entscheidend ist dabei, mögliche neue Trends ausfindig zu machen. Die Signale funktionieren in voll entwickelten Trends nämlich nicht so gut.

Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlich: 2-Period ADX Trend Trading Strategy
Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud

Daytrading mit dem ADX-Indikator

Der ADX-Indikator von J. Welles Wilder ist sehr beliebter Indikator.

Viele Tradingstrategien wie Linda Raschkes „Holy Grail“ und Jeff Coopers Day Momentum Method (Deutsche Übersetzung) verwenden den ADX-Indikator, um starke Trends zu erfassen. Daytrading mit dem ADX-Indikator ist jedoch nicht üblich.

Das liegt daran, dass dieser Indikator zwar starke Trends erkennen kann, aber er ist ein verzögerter Indikator. Verzögerte Indikatoren funktionieren vielleicht für das Position-Trading, aber sie eignen sich nicht für das Daytrading.

Wenn dem so ist: Ist Daytrading mit dem ADX überhaupt möglich?

Ja, wenn Sie bereit sind, meine 2-Zeitperioden-ADX Daytrading-Strategie auszuprobieren.

Der 2-Zeitperioden ADX-Indikator für das Daytrading

Für technische Indikatoren gilt allgemein: Je kürzer die Zeitperiode, desto empfindlicher reagiert er auf die Kursbewegung.

Daher reagiert der 2-Zeitperioden-ADX extrem sensibel auf Kurs-/Preisbewegungen. Er spricht schnell an, aber auf unberechenbare Weise.

Betrachten Sie den 2-Zeitperioden-ADX auf dem 5-Minuten-Chart des E-mini S&P 500 (ES) auf der folgenden Abbildung. Sie werden feststellen, dass er viel häufiger über 75 steigt als unter 25 fällt.

Dieses Phänomen macht Sinn. Denken Sie daran, dass der ADX-Indikator die Stärke von Trends misst. ADX-Werte über 75 bedeuten extreme Trendstärke und Werte unter 25 zeigen einen Mangel an Trendstärke an.

Ein 2-Perioden-ADX ist sehr sensibel. Somit zeigt er kleine und flüchtige Trends an und steigt leicht über 75. Diese kurzlebigen Trends sind normal, aber für das Trading nicht profitabel zu nutzen.

Auf der anderen Seite muss der Markt sehr inaktiv werden, damit der ultra-sensible 2-Perioden-ADX-Indikator unter 25 fallen kann. Wenn das jedoch passiert, also Werte unter 25 vorliegen, dann hat der ADX das seltene Auge des Sturms gefunden, die absolute Ruhe vor einem bedeutenden Ausbruch.

Ausbrüche handeln mit dem ADX-Indikator

Bei Daytrading mit dem ADX-Indikator konzentrieren wir uns darauf, wenn der 2-Perioden ADX unter 25 fällt. Sobald das passiert, bereiten wir uns darauf vor, Ausbrüche in kraftvolle neue Trends zu handeln.

In dieser Trading Sitzung fällt der 2-Zeitperioden-ADX unter 25 und weist damit auf die perfekte Unterbrechung hin.

Verwenden Sie sogenannte „Bracket-Orders“, die eine Kauf-Stop-Order über der Signalkerze und eine Verkauf-Stop-Order darunter beinhaltet. Wird eine der beiden Stop-Orders ausgelöst, dann wird die andere gelöscht.

Wie Sie im obigen Kerzenchart sehen, fiel der Kurs unter die Signalkerze und löste die Verkaufsorder aus. Das brachte uns einen soliden Daytrade ein, der den Großteil der Tages-Kursspanne ausschöpfen konnte.

Wenn sich kein Trend entwickelt hat, könnten Sie eventuell in Betracht ziehen, einen kleinen Gewinn mitzunehmen, anstatt die Gewinne laufen zu lassen.

Daytrading mit dem ADX ist möglich (und lukrativ)

Im Wesentlichen ist der 2-Zeitperioden-ADX ein leistungsfähiges Instrument, um Ausbruch-Trades mit großer Gewinnwahrscheinlichkeit ausfindig zu machen.

Mit Hilfe des 2-Zeitperioden-ADX kann der optimale risikoarme Einstiegspunkt für Daytrading-Strategien ausfindig gemacht werden. Es handelt sich dabei um ein einfaches Instrument, das Sie problemlos in Ihre Daytrading-Setups einbauen können.

Fügen Sie es Ihrer Daytrading-Strategie als Timing Tool hinzu, oder verwenden Sie es als Trading Setup für das Scalping. Sie werden angenehm überrascht sein.

Dieser Artikel wurde im Original von Galen Woods auf seiner Webseite veröffentlich: Day Trading with ADX Indicator
Deutsche Übersetzung von Karsten Kagels und Gaby Boutaud

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