Rohöl WTI – Binäre Optionen 2020

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Contents

Rohöl online kaufen – Hohe Gewinnchance mit Öl?

Wie die OPEC die Rohöl Preise dirigiert

Früher war die OPEC das dominante Öl-Kartell. Man konnte sich darauf verlassen, dass die Öl-Preise in regelmäßigen Abständen nach oben manipuliert wurden. Davon konnten die meisten ölexportierenden Staaten über viele Jahrzehnte profitieren. Der hohe Preis schaffte Wohlstand. Mit dem Aufkommen neuer Technologien (Fracking) und dem Gewinnen von Schieferöl änderten sich die Rahmenbedingungen. Das Schieferöl steht nun in Konkurrenz zum konventionellen Erdöl.

Die Saudis erzwangen den Preisverfall

Der Dominanz Saudi-Arabiens innerhalb der OPEC ist es zu verdanken, dass die Ölpreise jetzt Achterbahn fahren. Um auf das konkurrierende Schieferöl zu reagieren, hätte Saudi-Arabien die eigene Produktion um 30% reduzieren müssen. Statt die Ölmengen zu vermindern, kam Saudi-Arabien auf die Idee, die Produktionsmenge erheblich auszuweiten. Das Ziel: Der Ölpreis soll so tief fallen, dass das in den USA produzierte Schieferöl, nicht mehr rentabel aus dem Boden gefördert werden kann. Mit dem Überangebot an Öl brach infolgedessen der Ölpreis ein. Bis zum heutigen Tag konnte sich der Ölpreis kaum erholen.

Eine ökonomische Ölpreisgrenze durch die Schieferöl-Förderung

Ohne eine Reduzierung der Fördermengen wird es auch in den kommenden Monaten keinen stärkeren Anstieg der Preise geben. Das strategische Ziel der Saudis war die Schwächung der Ölindustrie innerhalb der USA. Und das wurde erreicht, denn die kostenintensive Schieferöl-Produktion musste reduzierte werden.

Ob Saudi-Arabien mit den Folgen der Ölschwemme gerechnet hat, muss bezweifelt werden. Viele erdölexportierende Länder sind so abhängig vom Öl, dass sie aus Verzweiflung, die Ölproduktion bis zur Belastungsgrenze hochgefahren haben. Sie benötigten die Einnahmen, um die eigenen Staatsausgaben zu finanzieren. Oft wurde dabei unterhalb der Gewinnschwelle gearbeitet.

Langsam kehrt Normalität ein

Die weltweite Ölnachfrage wächst pro Jahr um knapp 2%. Seit Juni zeigt sich die OPEC etwas disziplinierter in der Ölproduktion. Es sind kleine Anhaltspunkte, die vermuten lassen, dass die Zeiten des Öl-Dumpings vorbei sind. Vermutlich werden wir nie wieder so niedrige Ölpreise sehen, wie in den vergangenen Jahren. Schließlich ist Öl kein unendlich verfügbarer Rohstoff. Die preiswerten und leicht förderbaren Ölreserven sind begrenzt, und in ein paar Jahrzehnten gibt es sicher einen Engpass.

Allerdings darf man sich nicht zu viel Hoffnung machen, dass der Ölpreis jetzt sofort raketenhaft ansteigen wird. Sobald der Ölpreis über eine bestimmte Schwelle kommt, wird es für die US-Amerikaner wieder interessant, die Ölproduktion mit Schieferöl auszuweiten. Aus fundamentalen Gründen hat der Ölpreis damit eine Obergrenze bekommen.

Bild: Verbrauchsprognose für Rohöl

Quelle: BP Statistical Review of World Energy

Trendanalyse vom Rohöl

Um den zukünftige Preisentwicklung abzuschätzen, ist es notwendig den zeitlichen Ursprung des Preisverfalls zu betrachten. Grob eingeteilt lassen sich drei Preisphasen identifizieren.

Bild: Langfristiger Chart des ÖL-ETF mit dem US-Kürzel USO

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Als Ersatz zum realen Öl-Chart wurde beim oberen Chart der Öl-ETF USO ausgewählt. Der ETF basiert auf dem amerikanischen WTI-Öl. Für uns sind nicht zwingend der Preis des Öls, sondern die Kursbewegungen des Öls interessant. Die Bewegungen sind mit dem USO besser analysierbar, weil die Laufzeiten der Öl-Futures klein sind. Um der Ölpreis in US-Dollar zu ermitteln, kann man den Kurs des ETF ungefähr mit 4,36 multiplizieren.

Die drei dominanten Preisphasen

Die erste bedeutende Bewegung ist (1) im Chart gekennzeichnet. Ausgehend vom Hoch in 2008 stürzte der Ölpreis dramatisch in die Tiefe. Eine Preisminderung von 81% innerhalb von sieben Monaten war das Ergebnis.

Anschließend gab es einen langen Seitwärtstrend (2), der über fünf Jahre andauerte. Das ist eine untypisch lange Phase eines Seitwärtsmarktes. Es zeigt, dass der Ölmarkt keine freie Kursbildung besitzt und durch verschiedene Interessengruppen gesteuert wird.

Ab Mitte 2020 kam es zu einer weiteren Abwärtstrendbildung (3), die erst im Februar 2020 einen Tiefpunkt fand. Vorerst scheint das ein endgültiges Tief zu sein. In der Abwärtsbewegung (3) ist das wichtigste Merkmal, dass der Trendkanal gebrochen wurde. Nur wenn der Abwärtstrend seine Wirkung verliert, gibt es eine Chance für die Bullen. Das Momentum liegt zurzeit bei den Bullen. Wie lange das andauert, hängt von den fundamentalen Rahmenbedingungen ab.

Das grobe Trendbild sieht folgender Maßen aus:

Langfristiger Trend auf Monatsbasis: short

Mittelfristiger Trend auf Wochenbasis: short

Kurzfristiger Trend auf Tagesbasis: flat

Nimmt man die zeitbezogenen Trends als Maßstab, dann könnte man annehmen, dass die nächste stärkere Kursbewegung eine neue Abwärtswelle sein müsste. Die Schlussfolgerung wäre zu einfach. Der Ölmarkt wird durch die ölproduzierenden Länder und Konzerne beeinflusst. In Abhängigkeit zu den Entscheidungen, welche die „Ölmächte“ treffen, kann der Ölkurs sprunghaft jede Richtung einnehmen.

Bild: Tages-Chart des WTI-Öls in US-Dollar

Kurzfristige Analyse des Ölpreises

Das obere Chart zeigt die kurzfristige Situation beim Öl-Preis. Nach dem Tiefpunkt Mitte Februar konnte sich der Ölpreis gut erholen. In 2020 ist er dann bis zu 60% angestiegen. Die hohe Kurssteigerung blieb nicht ohne Wirkung. Vermutlich haben kurzfristige Trader schnelle Kursgewinne mitgenommen, und der Preis fiel wieder zurück. Immerhin, vom Tief aus gesehen, ist der Kurs jetzt noch 35% im Plus. Die eingezeichnete Trendgabel (Pitchfork) ist der Maßstab für die zukünftigen Kurse. Die Trendgabel ist nach oben gerichtet. Das zeigt die bullishe Tendenz. Die untere Trendlinie der Gabel darf allerdings nicht gebrochen werden. Sobald der Schlusskurs unterhalb der Linie liegt, ändert sich das Chartbild dramatisch. Die Bären hätten das Zepter wieder übernommen, und würden versuchen den Kurs in diese Tiefe zu trieben. Der Chart zeigt, der Kurs ist nicht mehr weit entfernt. Bei $43,50 gibt es eine kleine Unterstützung. Das könnte die letzte kleine Barriere sein.

Kursziele und Wahrscheinlichkeiten

Im Chart gibt es am rechten Rand ein Volumenprofil. Die Ausprägung des Profils zeigt uns, wo Widerstände bzw. Unterstützungen liegen, und welches Preis-Niveau anziehend ist. Als besonders anziehend zeigt sich der Kursbereich um $47 und $51. Im oberen Chart sind die Bereiche als Kursziele markiert. Weil die 47-Dollar-Kursmarke in der Nähe liegt, müsste sie das nächste Kursziel für die kommenden Handelstage sein. Sollte der Kurs allerdings nicht in Richtung $47 verlaufen, muss das als Warnung betrachtet werden.

Rohöl online kaufen – Kaufempfehlung: WTI-Öl

Kursangaben für WTI-Öl
Kursziel: 52,- US-Dollar
Zwischenziel: 48,- US-Dollar
Stop-Loss: 42,- US-Dollar

Als Alternative können Sie auch an den deutschen Börsen handeln.

Es gibt zum Beispiel den Öl-ETF mit der WKN A0KRJX

Kursziel: 7,40 Euro
Zwischenziel: 6,90 Euro
Stop-Loss: 6,15 Euro

Falls Sie sich für den deutschen ÖL-ETF entscheiden, beachten Sie bitte, dass WTI-Öl grundsätzlich in US-Dollar gehandelt wird. Der Öl-ETF in Euro ist demnach nur ein „Ableger“. Es fließt immer der EUR-USD-Umrechnungskurs hinein. Das bedeutet, die Kursbewegungen zwischen den beiden Handelswerten sind nicht linear.

Handelshinweise:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.
Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.
Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

Risikohinweis:
Die von Christian Lukas empfohlenen Handelswerte sind in der Regel spekulativ. Als Anleger sollten Sie sich der Risiken immer bewusst sein. Trotz sorgfältiger Recherche kann es vorkommen, dass die prognostizierte mit der tatsächlichen Entwicklung nicht übereinstimmt. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Anlagemittel nur auf wenige Wertpapiere zu verteilen. Aufgrund der spekulativen Risiken, die mit Wertpapieranlagen verbunden sind, sollten Wertpapierkäufe grundsätzlich nicht auf Kredit finanziert werden.

Wir machen Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass die von Christian Lukas enthaltenen Finanzanalysen und Empfehlungen zu einzelnen Finanzinstrumenten eine individuelle Anlageberatung durch Ihren Anlageberater oder Vermögensberater nicht ersetzen können. Die Analysen und Empfehlungen richten sich an Leser, die in ihrem Anlageverhalten und ihren Anlagezielen sehr unterschiedlich sind. Daher berücksichtigen die Analysen und Empfehlungen in keiner Weise Ihre persönliche Anlagesituation.

Christian Lukas macht Sie darauf aufmerksam, dass er in einem empfohlenen Wert selbst investiert sein kann.

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Nachrichten zu Ölpreis (WTI)

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Die Ölpreise haben am Mittwoch erneut deutlich nachgegeben.

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Das Ölkartell OPEC und seine Kooperationspartner wollen angesichts der Corona-Krise deutlich weniger Erdöl fördern.

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Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Einheitenumrechnung zum aktuellen Ölpreis (SPOT)

Der aktuelle WTI Ölpreis pro Barrel beträgt 19,79 USD

Öl-Stand
(Brent) $
Typ Hebelfaktor Bid (€) / Ask (€) WKN Typ Hebelfaktor Bid (€) / Ask (€) WKN
Umrechnung Ölpreis (WTI)
0,47 USD je 1 Gallone Öl (WTI)
0,06 USD je 1 Pint Öl (WTI)
1 Barrel ≈ 158,98 Liter 0,12 USD je 1 Liter Öl (WTI)
1 Barrel ≈ 0,136 Tonnen 145,51 USD je 1 Tonne Öl (WTI)

Der aktuelle Brent Ölpreis pro Barrel beträgt 27,85 USD

Umrechnung Ölpreis (Brent)
0,66 USD je 1 Gallone Öl (Brent)
0,08 USD je 1 Pint Öl (Brent)
1 Barrel ≈ 158,98 Liter 0,18 USD je 1 Liter Öl (Brent)
1 Barrel ≈ 0,136 Tonnen 204,78 USD je 1 Tonne Öl (Brent)
Datum Schlusskurs Eröffnung Tageshoch Tagestief
14.04.2020 20,11 22,36 23,08 19,95
13.04.2020 22,41 24,60 24,74 22,03
09.04.2020 22,76 26,28 28,36 22,57
08.04.2020 25,09 24,30 26,45 23,74
07.04.2020 23,63 26,34 27,24 23,54
06.04.2020 26,08 26,09 28,24 25,28
03.04.2020 28,34 24,81 29,13 23,52
02.04.2020 25,32 21,22 27,39 20,76
01.04.2020 20,31 20,10 21,55 19,90
31.03.2020 20,48 20,23 21,89 20,01
Datum Schlusskurs Eröffnung Tageshoch Tagestief
14.04.2020 29,60 32,25 32,32 29,38
13.04.2020 31,74 33,99 33,99 30,63
09.04.2020 31,48 33,82 36,40 31,18
08.04.2020 32,84 32,63 33,87 31,54
07.04.2020 31,87 33,66 34,18 31,74
06.04.2020 33,05 31,76 34,24 30,03
03.04.2020 34,11 29,89 35,00 28,25
02.04.2020 29,94 25,61 36,29 25,45
01.04.2020 24,74 25,99 26,28 24,52
31.03.2020 22,74 23,00 23,87 22,59

Ölpreis (WTI/Brent) handeln **

Starten Sie jetzt mit dem Handel von Ölpreis (WTI/Brent) und profitieren Sie von einem Hebel von bis zu 1:30 bei engen Spreads und ohne Kommissionen.

Aktueller Ölpreis in Dollar (Brent) je Barrel

  • in USD
  • in EUR
  • in CHF
Kurs 27,90 USD
-7,28%
Kurszeit 15.04.2020 18:46:00 Uhr
Eröffnung / Vortag 30,26 / 30,09
Tagestief / Tageshoch 27,16 / 30,33
52 W. Tief 22,74 (31.03.2020)
52 W. Hoch 74,57 (24.04.2020)

Aktueller Ölpreis in Dollar (WTI) je Barrel

  • in USD
  • in EUR
  • in CHF
Kurs 19,86 USD
-4,61%
Kurszeit 15.04.2020 18:46:00 Uhr
Eröffnung / Vortag 20,72 / 20,82
Tagestief / Tageshoch 19,20 / 20,89
52 W. Tief 20,09 (30.03.2020)
52 W. Hoch 66,30 (23.04.2020)

Forward Curve Ölpreis (Brent)

Forward Curve Ölpreis (WTI)

Zukünftige Ölpreis (WTI) Kontrakte

Name Datum Kurs %
SWCRUD MAY 20 00:09 Uhr 20,61 -9,21
SWCRUD JUN 20 00:09 Uhr 27,77 -7,09
SWCRUD JUL 20 00:09 Uhr 32,24 -4,42
SWCRUD AUG 20 14.04.20 34,04 2,73
SWCRUD SEP 20 14.04.20 35,00 2,74
SWCRUD OCT 20 00:09 Uhr 35,62

Investieren in Öl (WTI/Brent) – Die Möglichkeiten

Über die OPEC

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) – abgeleitet vom englischen „Organization of the Petroleum Exporting Countries“ – wurde 1960 in Bagdad gegründet. Zunächst gehörten der Irak, Iran, Kuwait, Saudi-Arabien sowie Venezuela zu den fünf Gründerstaaten. Bis heute zählen weitere sieben Staaten zu den Mitgliedern der OPEC. So kamen mit den Jahren Katar, Libyen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Algerien, Nigeria und Angola hinzu. Die Staaten Ecuador und Gabun traten zunächst aus, während Ecuador in die Organisation zurückkehrte. Der Sitz der OPEC befindet sich seit 1965 in der österreichischen Hauptstadt Wien.

Weitere Informationen zur OPEC

Die Mitgliedstaaten der OPEC sorgen allein für etwa 40 Prozent der weltweiten Erdölproduktion. Zudem verfügt das Kartell über drei Viertel der globalen Erdölreserven, wodurch es der OPEC zudem möglich ist – über den eigenen Bedarf hinaus – einen wesentlichen Teil des Ölbedarfs weiterer Länder zu decken. Ziel der OPEC ist ein Ölmarkt, der sich gegen die Preisbildung, insbesondere den Preisverfall, auf dem Weltmarkt absichern kann. Dies geschieht durch die Festlegung von Förderquoten für die jeweiligen OPEC-Länder sowie die feste Regelung der einzelnen Erdölproduktion. Die Mitglieder der Organisation kommen zweimal im Jahr in Wien zusammen, um die aktuelle Lage an den Ölmärkten zu beurteilen und gegebenenfalls Maßnahmen einzuleiten, um die Stabilität des Ölmarktes zu gewährleisten. Nicht zuletzt sollen zudem die eigenen Erdöl-Gewinne sichergestellt werden. Durch eine künstliche Verknappung oder Steigerung der OPEC-Ölförderung soll der Preis für Erdöl weltweit nach Absprache aller OPEC-Mitgliedsländer stabilisiert, gedrückt oder angehoben werden, so dass der Preis binnen eines festgelegten Zielpreiskorridors liegt. Das Ergebnis der OPEC-Konferenz wird im Anschluss veröffentlicht.

Über den aktuellen Preis für Rohöl der OPEC informiert das OPEC-Sekretariat in Wien. Die OPEC berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten des Kartells.

ETFs und ETCs auf Öl

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Preise für Rohöl

Über den Rohstoff Rohöl und den Ölpreis

Rohöl ist der bedeutendste globale Energieträger – der Ölpreis ist damit ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft. Die für Europa wichtigste Rohölsorte Brent ist nach dem gleichnamigen Nordsee-Ölfeld benannt. Das leichte Brent-Rohöl gelangt von der Nordsee aus über eine Unterwasserpipeline zum Ölterminal Sullom Voe auf Mainland, Shetland und wird per Tanker weiter transportiert.

Abgesehen von seiner Rolle als primärer Energieträger, ist Rohöl der wichtigste Grundstoff bei der Herstellung von Kunststoffen und findet sogar in Kosmetika und Medikamenten Anwendung. Der stetigen Nachfrage steht jedoch ein begrenztes Vorkommen und damit ein stetig steigender Ölpreis gegenüber. Das US-Investmenthaus Goldman Sachs beziffert den Anteil von Rohöl am weltweiten Produktionsvolumen sämtlicher Rohstoffe auf fast 45 Prozent. Damit gilt Rohöl als der mit Abstand wichtigste Rohstoff der Welt

In den vergangenen Jahren wurde relativ wenig Kapital in die Entdeckung, Förderung und Weiterverarbeitung von Rohöl investiert. Deshalb schaffen die weltweiten Förderkapazitäten nur mühsam die hohe Nachfrage aus den USA, aber auch den deutlich gestiegenen Bedarf Chinas und Indiens zu stillen. Laut Internationaler Energiebehörde (IEA) lag die weltweite Rohölnachfrage im Dezember 2005 bei 83,3 Mio. Barrel pro Tag.

Insgesamt gibt es auf der Welt Dutzende von Rohölsorten, die alle unterschiedliche Eigenschaften und Preise haben. Die Herkunft reicht von Alaska North Slope über Arab Light bis zu Zuetina, einer Stadt in Libyen. An den Terminbörsen in London und New York werden jedoch standardisierte Produkte gehandelt, so genannte Referenzöle. Die Preise aller anderen Sorten werden dann als Abschlag oder Zuschlag auf das Referenzöl ermittelt. Für die USA ist das meistgehandelte Referenzöl West Texas Intermediate (WTI). In Asien beherrscht Dubai Fateh den Markt. Weiter Referenzölsorten sind Leona, Tijuana, Alaska North Slope, Zuetina oder Urals.

Als Spotkurs wird der Preis des Öls auf dem Spotmarkt bezeichnet. Auf dem Spotmarkt (auch Kassamarkt) treffen Angebot und Nachfrage während den Börsenzeiten aufeinander. Der Begriff des Spotpreises stammt aus dem Englischen von „on-the-spot“ ab, was übersetzt „sofort“ heißt.

Gehandelt wird „Brent Crude Oil“ in London an der Warenterminbörse International Petroleum Exchange.

In Öl investieren: Wie Sie Rohöl handeln und auf den Ölpreis spekulieren

Erdöl ist der wohl wichtigste Rohstoff der modernen Industriegesellschaft. Der hohe Bedarf nach dem schwarzen Gold bietet auch für Investoren diverse Partizipationsmöglichkeiten. Wir verraten Ihnen, wie Sie als Anleger in Öl investieren, wie Sie am besten auf den Ölpreis spekulieren können und was Sie dabei unbedingt beachten sollten.

In Öl investieren – das Wichtigste in Kürze

Erdöl fürs Portfolio – Empfehlungen & Tipps

Erdöl fürs Portfolio – wie investiert man eigentlich in Öl?

Wer als Privatanleger eine Investition in Rohöl in Betracht zieht, hat hierfür verschiedene Möglichkeiten. Neben Rohstoff-Zertifikaten, Exchange Traded Commodities (ETCs), Branchen-ETFs und CFDs können Anleger auch ganz klassisch in Gesellschaften investieren, welche sich auf die Exploration und den Vertrieb von Erdöl, also das Upstream- und Downstream-Geschäft, konzentrieren – die Ölpreise immer im Blick.

Bei diesem Anbieter können Sie in Öl investieren

Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal möglich. Handeln Sie an 7 Tagen in der Woche, 24 Stunden am Tag. 1
76.4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Investieren in Öl-Aktien

An den Kapital­märkten ist Roh­öl und das Auf und Ab beim Ölpreis besonders wichtig für Investoren. Wer besonders unkompliziert an der Ölpreisentwicklung partizipieren möchte, kann dies mit den weltgrößten Mineralölkonzernen tun. Dazu gehören zum Beispiel ExxonMobil, Royal Dutch Shell, BP, Chevron und TOTAL. Der Vorteil eines Direktinvestments in Öl-Aktien liegt dabei auf der Hand: Sie als Anleger profitieren von den langfristigen Perspektiven der Unternehmen und den im Verhältnis zum Gesamtmarkt meist üppigen Dividendenausschüttungen. Darüber hinaus bietet der Handel mit Aktien eine hohe Flexibilität in Bezug auf den An- und Verkauf an der Börse. Des Weiteren besitzen Öl-Aktien ein wesentlich geringeres Risiko wie derivative Finanzinstrumente, welche sich lediglich auf ihre marktbezogene Referenzgröße ableiten.

Öl-Aktien bieten keine 1:1 Partizipationschance

Trotz aller positiven Aspekte einer Direktinvestition in Öl-Aktien müssen Anleger wissen, dass die Anteilsscheine der großen Mineralölkonzerne nicht 1:1 von einem steigenden Ölpreis profitieren können. Zwar liegt die direkte Korrelation zwischen dem Rohölpreis und den Aktienkursen der großen multinationalen Ölkonzerne mit einem Wert zwischen 0,5 und 0,6 auf einem hohen Niveau, jedoch würde eine perfekte Korrelation einen Wert von annähernd 1 voraussetzen. Eine Korrelation in Höhe von 0,5 bedeutet, dass sich rund 50 Prozent der Aktienkursveränderung des jeweiligen Unternehmens auf die Entwicklung des Ölpreises ableiten lassen.

Unser Tipp: Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

CFD-Kontrakte ermöglichen schnelle Spekulationsgewinne

Risikobewusste Anleger, welche ihr investiertes Geld jedoch vollständig von der Entwicklung des Rohölpreises abhängig machen möchten, müssen sich im Derivatebereich umschauen. Für kurzfristige Spekulationen lohnen sich hierbei unter anderem CFD-Kontrakte, Knockout Zertifikate und Exchange Traded Commodities (ETCs). Zwar ermöglichen auch Future-Kontrakte, welche an Rohstoffbörsen wie der New York Mercantile Exchange (NYMEX) gehandelt werden können, eine Partizipation am Ölpreis, jedoch eignen sich diese aufgrund der hohen Sicherheitsmargen nicht unbedingt für private Kleinanleger. Bei sogenannten Differenzkontrakten oder CFDs ist solche eine Sicherheitsmarge, welche einen möglichen Nachschuss sicherstellen soll, jedoch nicht vonnöten. Daher eigne sich diese Art der Kontrakte auch für Privatinvestoren.

In weitere Rohstoffe investieren

Die Entwicklungen einzelner Rohstoffe können Sie als Anleger auf der finanzen.net-Übersicht zum Thema Rohstoffe ganz einfach nachvollziehen. Neben einem Direktinvestment in Öl oder andere Rohstoffe können Sie natürlich auch in eine ganze Reihe von Rohstoffindizes investieren wie die der J.P. Morgan Commodity Curve Index-Familie, kurz JPMCCI. Diese Indizes bilden die Entwicklung besonders breit diversifizierter Rohstoffsektoren ab.

In unserem Ratgeber-Artikel Rohstoffhandel erläutern wir im Detail, wie Sie mittels Aktien, Fonds, Zertifikaten und CFDs in Gold, Silber, Weizen, Industriemetalle und andere Rohstoffe investieren können.

Öl handeln: Investition via ETC oder Zertifikat

Anleger, die auf eine weitere Preisrallye oder eine saisonale Korrektur spekulieren, können dies auch mit gehebelten ETCs oder Faktor-Zertifikaten tun. Solche Hebelzertifikate können die Performance des zugrunde liegenden Basiswertes um den Faktor zwei, drei, vier oder mehr verstärken.

Damit der Emittent solcher derivativen Finanzprodukte die Preisentwicklung des Basiswertes wiedergeben kann, muss er selbst Terminkontrakte an der Rohstoffbörse erwerben. Da solche Kontrakte jedoch immer mit einer gewissen Laufzeit ausgestattet sind, besteht das Risiko von Rollverlusten. Denn die emittierende Bank des ETCs oder Faktor-Zertifikates muss, um dem Anleger eine exakte Partizipation vom Basiswert zu ermöglichen, immer wieder in neue Kontrakte investieren. Dieser Übertrag wird in der Finanzbranche als „Rollen“ bezeichnet. Aufgrund dieser Tatsache sollten Investoren gerade in längeren Seitwärtstrends des Basiswertes solche Produkte eher vermeiden.

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Spekulieren wie die Profis

Spekulanten, die ein noch radikaleres Leverage vornehmen möchten, können unterdessen auch auf Knockout-Zertifikate setzen. Diese Derivatgruppe ermöglicht es dem Anleger, den zugrunde liegenden Basiswert auch im zwei- bis dreistelligen Bereich zu hebeln. Auch diese hochspekulativen Produkte eignen sich weniger für einen längeren Investitionszeitraum, sondern eher für eine Haltedauer von wenigen Stunden bis zu zwei Wochen. Aufgrund des enormen Leverage-Effekts, also der gewaltigen Hebelwirkung, eignen sich derartige Derivate jedoch nur für nervenstarke Börsenspekulanten. Wichtig hierbei ist demnach immer, dass das jeweilige Derivat zur Risikoklasse des Anlegers und seiner Strategie beziehungsweise zeitlichen Perspektive passt.

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Wie viel in binäre Optionen zu investieren
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