Rohstoffe als binäre Option handeln – leicht erklärt

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Rohstoffe als binäre Optionen handeln

Eine Handelsmöglichkeit, die sich grundsätzlich erst in den letzten Jahren auch für Privatanleger erschlossen hat, ist der Handel mit Rohstoffen. Bis vor rund fünf Jahren war es für private Anleger kaum möglich, in Rohstoffe zu investieren bzw. auf deren Preisentwicklung zu spekulieren. Heute stehen dem Anleger hingegen sogar verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung, wie er mit Rohstoffen spekulieren kann. Unter dem Begriff Rohstoffe werden im Prinzip alle Güter zusammengefasst, die einen Wert haben, und die in der Natur zu finden sind. Im Anlagebereich werden die Rohstoffe in verschiedene Gruppen unterteilt, wie zum Beispiel in die Edelmetalle und in die Agrarrohstoffe. Zu den beliebtesten Gütern zählen bei den Anlegern die Edelmetalle Gold und Silber sowie Rohöl. Aber auch auf verschiedene Agrarrohstoffe, wie zum Beispiel Weizen oder Mais, wird in zunehmendem Umfang spekuliert. Über den Weg der binären Optionen haben Anleger unter anderem die Chance, von sich ändernden Rohstoffpreisen zu profitieren. Wie aber funktioniert der „klassische“ Handel mit Rohstoffen und welche Chancen und Risiken sind zu beachten?

Auf welche Weise kann mit Rohstoffen spekuliert werden?

Wenn Sie mit Rohstoffen spekulieren möchten, dann können Sie das meistens nicht auf direktem Wege tun. Eine Ausnahme bilden hier nur die Edelmetalle, denn durch den Kauf von Goldmünzen oder Silberbarren können Sie natürlich auch auf direktem Wege in diese Edelmetalle investieren. Der Kauf einer Tonne Rohöl oder einer Tonne Weizen ist hingegen in physischer Form für den Privatanleger vollkommen unrealistisch. Aus dem Grunde wird meistens über bestimmte Finanzprodukte in Rohstoffe investiert. Zu nennen sind hier vor allen Dingen zwei Produkte, nämlich die CFDs (Contracts For Difference) und die Optionen. Auch der Handel an der Warenterminbörse ist für Privatanleger heute möglich. Bei den CFDs handelt es sich um spezielle Kontrakte, die ähnlich wie Optionen verschiedene Basiswerte haben können, zum Beispiel auch Rohstoffe. Der Handel erfolgt hier nicht direkt über die Börse, wie es beispielsweise bei Aktien der Fall wäre, sondern der Kunde schließt durch das Instrument CFD einen Vertrag mit der Bank bzw. dem Broker, der wiederum die jeweiligen Werte kauft, und dem Kunde durch die CFDs die Rechte an diesen Werten „überträgt“. Bei den Optionen sieht es von der Konstruktion her ähnlich aus. Wenn Sie also beispielsweise der Meinung sind, dass der Preis für Rohöl in der nächsten Zeit steigen wird, dann können Sie einen CFD oder auch eine (binäre) Option mit dem Rohöl als Basiswert kaufen.

Welche Chancen und Risiken beinhaltet die Spekulation in Rohstoffe

Der Handel mit Rohstoffen stellt sicherlich mit das spekulativste Investment dar, welches Privatanleger überhaupt nutzen können. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Preise vieler Rohstoffe sich in kurzer Zeit in einer relativ großen Spanne bewegen können, also recht volatil sind. Zudem ist es natürlich sehr schwer einzuschätzen, wie sich der Preis in wenigen Tagen oder Wochen entwickeln wird. Da es zu manchen Rohstoffen nur selten fundamentale Daten gibt, ist ein größerer Teil der Preisentwicklung inzwischen auch durch Spekulationen bedingt. Ob also beispielsweise der Preis für ein Barrel Rohöl steigt oder fällt, hat immer häufiger nichts mehr mit dem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zu tun, wie es eigentlich sein sollte, sondern ob mehr Anleger auf fallende oder steigende Ölpreise spekulieren. Diese relative Unberechenbarkeit des Preises führt zu den vergleichsweise hohen Risiken, die mit dem Investment verbunden sind. Wenn Sie hingegen ein etwas „glückliches“ Händchen haben, können Sie gerade mit der Spekulation auf Rohstoffpreise schnell hohe Gewinne erzielen.

Was ist beim Handel mit binären Optionen in Rohstoffe beachtenswert?

Wie schon kurz erwähnt, können Sie auch über die binären Optionen in Rohstoffe spekulieren. Umfangreicheres Sammeln von Informationen, wie es zum Beispiel beim Investment in binäre Optionen mit den Basiswerten Devisen oder Aktien der Fall ist, müssen Sie an dieser Stelle nicht betreiben. Wenn Sie sich zum Beispiel für eine binäre Option mit dem Basiswert Rohöl entscheiden, dann sollten Sie nur die aktuellen Nachrichten verfolgen, denn diese wirken sich öfter direkt auf den Rohölpreis aus. Gibt es zum Beispiel eine Krise im Nahen Osten, steigen die Rohölpreise oftmals in kurzer Zeit drastisch an. Bisher bieten die meisten binäre Optionen Broker nur wenige Rohstoffe an, die als Basiswert dienen können. Gold, Silber und Öl hat aber mittlerweile fast jeder Broker im Angebot. Da die Preisentwicklung bei vielen Rohstoffen von Spekulationen geprägt ist, bietet sich im Bereich der binären Optionen vor allem die Nutzung der Trendfolgestrategie an. Denn wenn Sie sich daran halten, wie die meisten anderen Anleger aktuell spekulieren, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass diesem Trend gefolgt wird, als dass gegen den aktuellen Trend spekuliert wird.

Fazit zu den Rohstoffen als Basiswerte

Wie auch bei den Devisen als Basiswerte der Fall, so werden die Rohstoffe als Basiswerte der binären Optionen ebenfalls vorrangig von erfahrenen Anlegern genutzt. Nicht wenige Anleger und Experten bezeichnen den Handel mit Rohstoffen sogar als die Königsdisziplin im Bereich der Spekulation. Aufgrund der hohen Volatilität und des großen Einflusses der Spekulation auf die Rohstoffpreise sind diese binären Optionen für Anfänger weniger geeignet. Es ist von großer Bedeutung, nur auf Basis einer Strategie zu handeln, denn sonst würde die Spekulation mit diesen binären Optionen zu einem reinen Glücksspiel werden.

Indizes als binäre Option handeln

Neben Aktien, Rohstoffen und Währungspaaren gehören auch Indizes zu den Gütern, die über den Weg der binären Optionen handelbar sind. Wer sich noch nicht besonders gut im Bereich der binären Optionen auskennt, der entscheidet sich häufig für Aktien als Basiswerte und vor allen Dingen auch für Indizes. Sogenannte Indexoptionen gibt es nicht nur im Segment der binären Optionen, sondern auch bei den klassischen Optionen. Daher ist es sinnvoll zu wissen, welche Merkmale Indexoptionen ganz allgemein aufweisen und wie der Handel im Detail funktioniert. Grundsätzlich hat der Index selbst keinen Wert, sondern er spiegelt beispielsweise als Aktienindex den Wert verschiedener Aktien wider, die in diesem Index enthalten sind. Ein Beispiel ist der Deutsche Aktienindex (DAX), in dem die 30 größten deutschen Aktienwerte gelistet werden. Aus dem Grunde können Sie ohnehin nie direkt in einen Index investieren, wie es bei Aktien möglich ist, sondern stets nur auf indirektem Wege, zum Beispiel mit den Indexoptionen.

Auf welcher Basis werden Indexoptionen gehandelt?

Der Basiswert einer jeden Indexoption ist ein Index. Meistens handelt es sich dabei um einen Aktienindex, wie zum Beispiel um den DAX, den Dow Jones Index aus den USA oder um den Nikkei-Index aus Japan. Jeder Index enthält dann einen „Korb“ voll Aktien, sodass der Index vereinfacht gesagt in Punkten verdeutlicht, wie sich die Kurse dieser Aktien entwickeln. Wenn Sie also zum Beispiel der Auffassung sind, dass der DAX in der nächsten Zeit Punkte hinzugewinnen wird, weil die meisten Aktienkurse der im DAX enthaltenen Aktien steigen werden, dann könnten Sie über eine sogenannte Call-Option auf diese Steigerung spekulieren. Die zweite Grundvariante der Indexoptionen sind die Put-Optionen, mithilfe derer Sie darauf spekulieren können, dass der entsprechende Index an Punkten verlieren wird. Die Funktionsweise der Indexoptionen kann sehr gut an einem Beispiel verdeutlicht werden:
Angenommen, der Deutsche Aktienindex notiert derzeit bei 7.200 Punkten und Sie sind der Auffassung, dass die meisten Kurse der DAX-Aktien in den nächsten Wochen steigen werden. In dem Fall können Sie eine Call-Indexoption kaufen, die zum Beispiel einen Basiswert von 7.400 DAX-Punkten hat. Sollte der DAX nun tatsächlich im Zeitraum bis zur Fälligkeit der Option die Marke von 7.400 Punkten erreichen bzw. übertreffen, so hätten Sie in der Regel einen Gewinn erzielt.

Chancen und Risiken bei den Indexoptionen

Wie es bei jeder Art von Option der Fall ist, so stehen sich auch bei den Indexoptionen Chancen und Risiken gegenüber. Zwar ist die Chance auf Gewinne bei den Optionen nicht größer als beim direkten Investment in das jeweilige Handelsgut, aber wenn Gewinne erzielt werden, sind diese aufgrund des für Optionen üblichen Hebels deutlich größer. Der Hebel, den es bei den meisten klassischen Indexoptionen gibt, hat jedoch auch zur Folge, dass die möglichen Verluste ebenfalls höher sind. Darüber hinaus kommt bei sämtlichen Optionen noch erschwerend hinzu, dass nur bis zur Fälligkeit Zeit für den Basiswert bleibt, sich wie gewünscht zu entwickeln. Für die Indexoptionen spricht vor allem, dass Sie sich nicht für eine Aktie entscheiden müssen, wie es bei den Aktienoptionen üblich ist, was die Auswahl der Option deutlich einfacher macht. Sie müssen demnach „nur“ die Entwicklung des Gesamtmarktes und nicht die einer einzelnen Aktie, eines einzelnen Rohstoffes oder eines Währungspaars beurteilen.

Wissenswertes zu den Indexoptionen im Bereich der binären Optionen

Viele Anleger entscheiden sich beim ersten Investment in binäre Optionen ganz bewusst für einen Index als Basiswert. Ein Hauptgrund besteht darin, dass es zum einen etwas einfacher ist, die Entwicklung eines Indizes statt einzelner Handelsgüter „vorherzusagen“. Zum anderen müssen Sie kein größeres Research betreiben, wenn Sie mit dem Basiswert Aktienindex spekulieren möchten. Wenn Sie also grundsätzlich auf Indizes spekulieren möchten, dann bieten sich die binären Optionen als eine gute Möglichkeit an. Die meisten Anleger entscheiden sich dann für die „großen“ und bekannten Indizes als Basiswerte, wie zum Beispiel für den DAX oder auch für den Eurostoxx Index. Wie bei allen anderen binären Optionen der Fall, so können Sie auch bei diesen Indexoptionen entweder auf fallende oder steigende Kurse spekulieren, wobei der „Kurs“ in diesem Fall der Punktestand des Indizes ist. Berücksichtigen sollten Sie allerdings bei dieser Form der binären Optionen, dass Indizes im Allgemeinen deutlich weniger volatil als einzelne Aktien, Währungen oder Rohstoffe sind. Das bedeutet konkret, wenn Sie zum Beispiel eine binäre Option mit dem Basiswert DAX wählen und darauf spekulieren, dass der DAX bis zum Ende des Tages um fünf Prozent steigt, so ist dies schon sehr unwahrscheinlich. Bei einzelnen Aktien oder auch Rohstoffen wäre eine Bewegung von fünf Prozent am Tag hingegen nicht so unwahrscheinlich.

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Fazit zu den Indexoptionen im Bereich der binären Optionen

Beim Handel mit binären Optionen sind die Indexoptionen am besten für Anfänger geeignet. Der mögliche Verlauf von Indizes ist etwas einfacher als der Kursverlauf bei Aktien, Rohstoffen oder Währungen einzuschätzen, sodass der Anleger auch ein etwas geringeres Risiko eingeht. Zudem sind zum Spekulieren auf Indizes nur wenig Research und auch nur ein geringes Detailwissen notwendig. Profi-Trader entscheiden sich hingegen deutlich seltener für einen Index als Basiswert, weil Rohstoffe und Währungen deutlich größere Schwankungen aufweisen, was wiederum die potenziellen Gewinne in sehr kurzer Zeit ermöglicht.

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Hier erfahren Sie, warum Option nicht gleich Option ist und welche unterschiedlichen Basiswerte (Underlyings) Optionen zugrunde liegen können. Zudem möchten wir Ihnen zeigen, dass Optionen über die reine Spekulation hinausgehen, und wie Sie sie zur Absicherung einsetzen können!

Und kennen Sie auch schon den Unterschied zwischen dem amerikanischen und europäischen Optionstyp. Oder, welcher Unterschied zwischen Long und Short besteht? Und was genau versteht man denn unter Long Call, Short Call, Long Put und Short Put?

Außerdem erklären wir Ihnen wie der Preis einer Option zustande kommt, inwiefern er “fair” sein muss und welche Faktoren genau den Optionspreis beeinflussen.

Sind Sie sich auch der “Greeks” bewusst, also der Risiken, die für den Optionshandel spezifisch sind? Erst dann, wenn Sie diese auch wirklich verstanden haben und das Risiko nachvollziehen können, wird es Ihnen möglich sein die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um dieses zu senken.

Selbstverständlich setzen wir uns mit den verschiedenen Handelsstrategien auseinander und stellen Ihnen die populärsten unter ihnen vor. Lernen Sie also Calls und Puts bei Long- und Short-Positionen, Straddle sowie Strangle oder etwa die Spreads kennen. Auch der Optionshandels-Jargon mit Begriffen wie Condor, Iron Butterfly oder IronCondor wird Sie keineswegs mehr überraschen!

Machen Sie sich ebenso schlau, was es mit der Technischen Analyse auf sich hat. Schließlich soll Ihr Einstieg in die Welt des Tradings so smooth wie nur möglich sein.

Bevor Sie mit dem Trading von Optionen beginnen, stellen Sie sich folgende Fragen:

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