Rückblick Trading News 2. bis 16. März 2020

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Rückblick: die wichtigsten News vom 2. bis 16. März 2020

Am 15. März fand in den Niederlanden die erste richtungsweisende Wahl im „europäischen Superwahljahr“ statt. Amtsinhaber Mark Rutte von der Volkspartei für Freiheit und Demokratie konnte sich deutlich gegen den Rechtspopulisten Geert Wilders durchsetzen. Am selben Tag erhöhte die US-Notenbank wie erwartet den Leitzins auf 0,75 bis 1 Prozent. In Deutschland beschäftigt zudem vor allem die Debatte um den Diesel-Skandal die Nachrichten. Und während in Berlin gerade die internationale Tourismusmesse ITB zu Ende ging, bereitet sich Hannover auf die CeBIT vor.

WIRTSCHAFT

EU

Griechische Wirtschaft stark geschrumpft

Ende 2020 schrumpfte die griechische Wirtschaft dreimal so stark wie bislang angenommen. Zwischen Oktober und Dezember sankt das Bruttoinlandsprodukt um 1,2 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal. Als Gründe für die Schwäche zum Jahresende werden geringere Staatsausgaben und sinkende Exporte genannt. Dennoch sieht Regierungschef Alexis Tsipras sein Land weiterhin auf dem Weg der Erholung und blickt positiv auf das laufende Jahr. Er sagte, Prognosen signalisierten, dass die griechische Wirtschaft in diesem Jahr außerordentlich hohe Wachstumsraten erzielen wird. Dennoch schwächelt die Wirtschaft des Landes weiterhin. Unter anderem ist die Arbeitslosenquote weiterhin doppelt so hoch wie im Rest der Eurozone.

Griechische Wirtschaft 0,1 Prozent schwächer

Die gesamte griechische Wirtschaft ist 2020 um 0,1 Prozent gesunken, wie verschiedene Daten nahelegen. Bislang ging man noch von einem Wachstum von 0,3 Prozent aus. Dennoch traut auch die EU-Kommission der griechischen Wirtschaft eine Erholung zu. Man erwartet, dass das BIP im diesem Jahr um 2,7 Prozent steigen wird. Zudem hofft man, dass Griechenland in diesem Jahr an den Kapitalmarkt zurückkehren kann. Die Gespräche mit den Geldgebern über den technischen Teil zur Umsetzung von Reformen sollen bis zum 20. März abgeschlossen sein. Von diesen Verhandlungen ist die Zahlung von weiteren Tranchen aus dem Rettungspaket abhängig. Weiterhin ist unklar, ob sich der IWF daran beteiligt.

36 Prozent des Konsumetats für Wohnen

Die Deutschen geben 36 Prozent ihres Konsumetats fürs Wohnen aus. Damit müssen die Menschen in Deutschland über ein Drittel ihres Budgets für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aufwenden. Im Durchschnitt zahlen die Deutschen dafür 859 Euro im Monat wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit sind die Ausgaben für Wohnen die höchsten Konsumausgaben, die insgesamt durchschnittlich bei 2.391 Euro liegen. Je größer der Haushalt ist, umso kleiner ist der Anteil. Einpersonenhaushalte müssen rund 41 Prozent (628 Euro) für Wohnen aufbringen. In Haushalten mit mehr als vier Personen werden durchschnittlich 33 Prozent (1.183) Euro ausgegeben. Nach den Ausgaben für das Wohnen liegen die Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren mit 14 Prozent auf Platz zwei der Liste der Konsumausgaben der Deutschen.

Weniger Dieselverkäufe in Deutschland

Seit einigen Wochen bestimmen Meldungen rund um Dieselfahrverbote und den Dieselskandal bei VW die Nachrichten. Diese negativen Meldungen aus der Autobranche wirken sich nun auch auf die Autoverkäufe in Deutschland aus. Unter den neu zugelassen Autos in Deutschland waren 3,8 Prozent weniger Diesel-Fahrzeuge. Mehr als die Hälfte der Neuwagen waren damit Benzinfahrzeuge. Vor allem Dieselfahrzeuge, die die derzeit strengste Abgasnorm, die Euro 6-Norm, nicht erfüllen, sind von vorgesehenen Fahrverboten, die unter anderem die Stadt Stuttgart angekündigt hat, betroffen. Und auch in anderen Großstädten wird über Fahrverbote diskutiert. Dies könnte den Marktanteil von Diesel-Fahrzeugen weiter senken. Auch in anderen Ländern wie Frankreich und Spanien nimmt der Anteil der Diesel-Neuzulassungen ab. Darüber hinaus ging der gesamte Autoabsatz in Deutschland erstmals seit Oktober 2020 zurück. Besonders VW büßte erneut ein.

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Firmenpleiten auf tiefstem Stand seit 17 Jahren

Dank der guten Konjunktur ist die Anzahl der Firmenpleiten derzeit sehr niedrig. Im vergangenen Jahr mussten rund 21.500 Unternehmen Insolvenz anmelden. Dies waren knapp sieben Prozent weniger als 2020 und der tiefste Wert seit 1999, als die Insolvenzordnung eingeführt wurde. Allerdings wuchs der gesamtwirtschaftliche Schaden, der durch die Firmenpleiten entstand, da auch viele größere Unternehmen im vergangenen Jahr aufgeben mussten. Besonders spürbar war dies im traditionellen Einzelhandel und bei Modeunternehmen. In diesen Branchen verändert sich das Konsumverhalten derzeit spürbar, da sich viele Käufe ins Internet verlagern. Zudem stehen Einzelhändler in einem harten Konkurrenzkampf mit großen, internationalen Ketten wie H&M. Prominente Beispiele für Insolvenzen aus der jüngsten Vergangenheit sind die Kölner Einrichtungskette Butlers und die Warenhauskette Strauss Innovation.

USA

US-Einreisepläne schrecken Touristen ab

Donald Trump kündigte an, einen neuen Einreisestopp auf den Weg zu bringen. Zu den Änderungen im Vergleich zum gestoppten Einreisedekret von Ende Januar gehören unter anderem, das die Anzahl der betroffenen Länder von sieben auf sechs Länder reduziert wird. Einreisende aus dem Irak wurden vom Einreisestopp ausgenommen. Doch auch dieser Einreisestopp wurde einen Tag vor dem Inkrafttreten von US-Bundensrichtern vorläufig gestoppt.

Dennoch schrecken die Pläne von Trump Touristen ab. Das Analysehaus Forwardkeys, dass pro Tag 16 Millionen Flugreservierungen auswertet, sagte, dass vor allem bei Flügen aus dem Nahen Osten ein deutlicher Rückgang spürbar sei. Darüber hinaus sind die Flüge für die nächsten drei Monate um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Suchanfragen zu US-Reisen sinken

Vor dem ersten Einreisedekret im Januar reisten noch 3,4 Prozent mehr Menschen in die USA. Andere Zahlen wie Angaben des Reise-Webseitenbetreibers Kayak besagen, dass die Suchanfragen für USA-Reisen aus europäischen Ländern seit der Wahl Donald Trumps um zwölf Prozent abgenommen haben. Deutschland sei hiervon jedoch nicht betroffen. Hierzulande wurden zehn Prozent mehr Suchanfragen gestellt. Neben den politischen Unsicherheiten könnten aber auch Währungsschwankungen den Rückgang der Flugbuchungen beeinflussen. Das Thema Reisen in die USA war auch Thema auf der Internationalen Tourismusmesse ITB, die Anfang März in Berlin stattfand.

Job-Boom in den USA

Wie der Arbeitsvermittler ADP mitteilte, entstanden im Februar in den USA 298.000 neue Stellen. Dieser Zuwachs ist das größte Plus seit Dezember 2020. Experten zeigten sich von den Ergebnissen der ADP-Umfrage überrascht, da nur ein Zuwachs von 190.000 Arbeitsplätzen erwartet wurde. Das Stellenplus erhöht die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung. Nach der Bekanntgabe der Zahlen stieg die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der Sitzung der Fed am 15. März auf 91 Prozent.

Wie erwartet Zinserhöhung in den USA

Wie erwartet unternahm die US-Notenbank Fed einen weiteren Schritt zur Straffung ihrer Geldpolitik. Sie erhöhte den Leitzins, zu dem sich amerikanische Banken untereinander Geld leihen können, wie erwartet um 0,25 Punkte auf 0,75 bis 1 Prozent. Die anhaltend gute Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie die anziehende Inflation gaben den Ausschlag für die erneute Zinserhöhung. Dies hat jedoch zur Folge, dass der Dollar im Vergleich zum Euro und anderen Währungen weiter zulegen wird. Für die US-Wirtschaft könnte dies zur Folge haben, dass sich US-Exporte verteuern werden und damit das Wachstum gebremst wird. Dennoch begrüßten die meisten Experten diesen Schritt. Er sei ein richtiger Schritt auf dem Weg zur Normalisierung des Zinsumfelds. Da die EZB derzeit einen völlig anderen Weg verfolgt, als die Fed geht die „Zinsschere“ zwischen der Eurozone und den USA weiter auseinander. Dies könnte auch dazu führen, dass die Kritik an der EZB weiter wächst.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

Leitzinsen noch länger extrem niedrig

Die EZB will die Leitzinsen im Euroraum noch länger sehr niedrig halten. Die Schlüsselsätze werden sich wohl auch lange nach dem Ende des Anleihen-Kaufprogramms der EZB nicht verändern und könnten sogar noch weiter sinken. Schon seit März 2020 liegt der europäische Leitzins bei 0,0 Prozent. Zudem will die EZB trotz der Kritik – vor allem aus Deutschland – mindestens bis Jahresende ihr Anleihenkaufprogramm weiterführen. Allerdings soll ab April der monatliche Umfang auf 60 Milliarden sinken. Dennoch behält sich die EZB vor, ihre Anleihenkäufe in Dauer um Umfang wieder auszuweiten, sollte sich die Wirtschaft eintrüben.

Üben auf dem Demokonto.

Schweizer Notenbank in Sorge wegen Fankreich-Wahl

Die Schweizer Nationalbank befürchtet Währungsturbulenzen durch die anstehende Präsidentschaftswahl in Frankreich. Die Notenbank will eine weitere Aufwertung des Franken mit allen Mitteln verhindern. Dafür setzt sie weiterhin auf Negativzinsen, die bereits bei -0,75 Prozent liegen, sowie auf Eingriffe in den Devisenmarkt in Milliardenhöhe. Angesichts der Unsicherheit rund um die Wahlen in Frankreich ist es der Notenbank wichtig, geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen und so eine Stabilisierung zu erwirken.

Franken als sichere Anlage in Krisenzeiten

Der Hintergrund ist, dass der Schweizer Franken gerade in Krisenzeiten als sichere Geldanlage gilt. Schon seit der Finanzkrise 2008 ist er stetig im Aufwind. Dies verteuert jedoch Schweizer Waren. Die anstehende Wahl in Frankreich, bei der der rechtspopulistischen Kandidatin Marine Le Pen gute Chancen eingeräumt werden, ist erneut eine Krisensituation. Ängste, dass die Eurozone auseinanderfallen und der Euro an Wert verlieren könnte, weiten sich aus. Das Ziel ist es, den Franken für ausländische Investoren unattraktiv zu machen. Die Zinserhöhung der Fed spielt der Schweizer Nationalbank in die Hände. Der Dollar wird so im Vergleich zu anderen Währungen interessanter für Anleger.

Markttechnische Betrachtung

Tageschart des S&P500

Nachdem die FED gestern die Leitzinsen erhöht hatte, kam es an den weltweiten Märkten zu ordentlichen Kursgewinnen. Bekanntermaßen haben politische Börsen jedoch kurze Beine, sodass es heute bereits wieder zu fallenden Kursen kam. Lediglich der DAX hielt sich wacker über der psychologisch wichtigen Marke von 12.000 Punkten. Der S&P500 hingegen konnte auch gestern kein neues Hoch markieren und es bleibt abzuwarten, wie sich der Kurs weiter entwickeln wird. Es ist denkbar, dass der Kurs weiter fällt und eine SKS bestätigt werden würde. Dagegen spricht jedoch der MACD, den man im untern Teil des Charts sehen kann. Hier deuten sich sogar steigende Kurse an, nämlich wenn der MACD seine Nulllinie nach oben durchkreuzen würde. Bis dahin ist jedoch noch etwas Luft und der Kurs für Markttechniker quasi im Luftleeren Raum. Für uns heißt es daher Füße stillhalten und auf eindeutige Signale warten.

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Rückblick: News vom 2. Februar bis 16. Februar 2020

In diesen Tagen wandert der Blick immer wieder in die USA. Nicht nur die Entwicklungen im Weißen Haus werden aufmerksam verfolgt, sondern auch die Notenbank Fed steht im Fokus. Deren Chefin Janet Yellen sprach nun erstmals seit dem Amtsantritt Trumps vor dem Senat und dem Repräsentantenhaus. Die US-Wirtschaft sei gut gerüstet für weitere Zinsanhebungen. Dennoch fiel nach ihren Ausführungen der US-Dollar.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EU

2020 so viele Flüge wie noch nie

Weltweit sind laut dem Branchenverband Iata im letzten Jahr so viele Menschen geflogen wie noch nie. Begünstigt wurde diese positive Entwicklung durch neue Kapazitäten am Markt sowie um rund 44 Dollar günstigere Flug-Tickets. 2020 sind insgesamt 3,7 Milliarden Passagiere geflogen. Dies war ein Anstieg um 6,3 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Allerdings wuchs auch die Anzahl an Sitzen ähnlich stark. Von 100 Platzen waren rund 80 besetzt. Und die Nachfrage nach Flugreisen steigt weiter. Regierungen, Airlines und Flughäfen müssen dafür allerdings die Infrastruktur verbessern, damit diesem Boom stand gehalten werden kann.

Weniger Aufträge für Maschinenbauer

Laut dem Branchenverband VDMA gab es im letzten Jahr für die Maschinenbauer aus Deutschland zwei Prozent weniger Aufträge als 2020. Zum Ende des Jahres gab es im Gegensatz zu 2020 keinen Endspurt. Daher brauchen die Aufträge im Dezember um 15 Prozent ein. Allerdings gab es einen Anstieg der Aufträge im Inland um sieben Prozent, die den Rückgang von 22 Prozent im Ausland allerdings nicht auffangen konnten.

Windkraft an Land boomt

2020 wurden mehr als 1.600 Windräder mit einer Leistung von rund 4.600 Megawatt gebaut. Dies entspricht der Leistung von zehn größeren Kohlekraftwerken. Damit war 2020 für Hermann Albers, dem Präsidenten des Bundesverbands Windenergie, ein gutes Jahr. Man konnte ein größeres Plus erzielen als zuvor gedacht und so den zweitstärksten Zuwachs in der Geschichte der Windenergie-Branche verzeichnen. Dies übersteigt auch das 2.500-Megawatt-Ziel der Bundesregierung. 2020 wird das Wachstum wohl ähnlich weitergehen. Für 2020 wird allerdings ein Rückgang prognostiziert.

Der Hintergrund ist, dass die Förderung neuer Projekt umgestellt wurde. Zuvor wurden garantierte Abnahmepreise für den Strom über 20 Jahre ausgeschrieben. Nun werden Windparks ausgeschrieben. Wer die geringsten Strom-Abnahmepreise verlangt, erhält den Zuschlag. Dies ist jedoch weniger attraktiv. Daher hat man alles daran gesetzt, noch die alten Förderbedingungen nutzen zu können.

EU gegen Schweizer Unternehmenssteuer

In der Schweiz fand kürzlich eine Volksabstimmung über die verhältnismäßig niedrigen Unternehmenssteuern im Land statt. Das Land hatte damit eine große Anzahl Großkonzerne ins Land gelockt. Die EU-Kommission ist vom Ergebnis des Referendums wenig begeistert. Durch das Referendum wurde eine Reform abgelehnt, die umstrittene Steuererleichterungen für internationale Konzerne abgeschafft hätte. Die EU-Kommission will nun prüfen, ob sich die Unternehmenssteuer in der Schweiz konform zu internationalen Richtlinien und den Vorgaben der OECD entwickelt. Die EU und die OECD hatten von der Schweiz gefordert, diese Steuervorteile abzuschaffen. Die Schweizer Regierung hatte einer Abschaffung bis 2020 zugestimmt und wollte international akzeptierte Steuervorteile einführen. Den Zeitplan kann man aber wohl nicht mehr einhalten. Man muss einen neuen Weg finden, um nicht auf der Schwarzen Liste für Steueroasen zu landen.

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EU-Kommission sieht Eurozone weiter auf Wachstumskurs

Trotz politischer Unsicherheiten sieht die EU-Kommission die Eurozone auch in diesem Jahr auf Wachstumskurs. Besonders die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland setzten aber ein Fragezeichen hinter diese Aussage. Kürzlich verlor der Euro bereits deutlich, da die Angst vor einem möglichen Wahlsieg Marine Le Pens in Frankreich zunimmt. Der bisherige Favorit Francois Fillon von den Republikanern steht derzeit wegen einer Korruptionsaffäre unter Druck. Er soll seiner Frau zu Unrecht Gehälter gezahlt haben. Die EU-Kommission gab vor einigen Tagen eine Studie mit dem Titel „Durch raue See navigieren“ heraus. Darin prognostiziert die Kommission ein Wachstum von 1,6 Prozent für das Jahr 2020. Für 2020 geht man derzeit von 1,8 Prozent aus. Bezüglich der Handelshemmnisse, die die Trump-Adminsistration möglicherweise anstrebt, warnt die EU-Kommission besonders Deutschland vor großen Risiken. Erfreut zeigt man sich in Brüssel über das Mini-Wachstum der griechischen Wirtschaft.

Mittelstand hinkt bei Online-Geschäft hinterher

Laut einer Studie der KfW haben viele Mittelständler in Deutschland noch Nachholbedarf beim Online-Versand. Kleinere und mittlere Unternehmen erwirtschaften online nur 153 Milliarden Euro. Dies entspricht lediglich 14 Prozent des Gesamtumsatzes. Zudem nutzen nur 16 Prozent der Mittelständler überhaupt die Möglichkeiten des Onlinehandels. Nicht jede Branche eignet sich für den E-Commerce, dennoch sind den Kunden mittlerweile schnelle Lieferzeiten und eine direkte Erreichbarkeit wichtig. Der Mittelstand erzielt den Großteil seiner Onlineumsätze im Geschäftskundenbereich. Bei Geschäften mit Endverbrauchern liegt der Gewinn aller deutschen Mittelständler nur bei neun Milliarden Euro. Sehr gut stehen allerdings Handelsunternehmen da. Jeder dritte Einzel- oder Großhändler ist im Online-Geschäft aktiv. Allerdings wird die Konkurrenz im Online-Geschäft immer stärker. Dies senkt den Spielraum bei der Preisgestaltung.

EU-Parlament stimmt CETA zu

Das EU-Parlament in Straßburg hat das Freihandelsabkommen mit Kanada genehmigt. 408 Abgeordnete stimmten für den Vertrag, 254 dagegen. Einige Teile des Abkommens wie der Abbau von Zöllen werden damit bereits im Frühjahr in Kraft treten. Bis allerdings alle Bestandteile des Abkommens endgültig in Kraft treten, wird es aber wohl noch einige Jahre dauern, da noch alle nationalen Parlamente zustimmen müssen. Hier wird mit Verzögerungen gerechnet. CETA-Befürworter gehen davon aus, dass der Handel zwischen Kanada und der EU um etwa 20 Prozent pro Jahr zunimmt. Dies könnte sich positiv auf die Wirtschaftsleistung der beiden Partner auswirken. In der EU könnte diese pro Jahr um zwölf Milliarden Euro steigen, in Kanada um 8,7 Milliarden Euro. Die kanadische Regierung hofft, auf diesem Weg die Abhängigkeit des Landes von den USA zu verringern.

Schäuble: London bleibt wichtiger Finanzplatz

Für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird London auch nach dem EU-Austritt der Briten ein wichtiger Finanzplatz bleiben. Dieser diene der gesamten europäischen Wirtschaft. Zudem würden dort Finanzdienstleistungen angeboten, die es in dieser Form an keinem anderen Ort in Europa gebe. Dies wird sich wohl nach dem Brexit ändern, aber Schäuble wünscht sich, dass man hier entsprechende Regelungen findet. Derzeit denken vielen Banken in London darüber nach, zumindest ein Teil ihres Geschäfts in andere Finanzmetropolen wie Paris oder Frankfurt zu verlegen.

USA

Weniger Flugreisen in die USA

Das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot für Menschen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern hat vielen Europäern die Lust auf eine Reise in die USA verdorben. In der Woche nach dieser Anordnung sank die Zahl der Flugbuchungen aus Westeuropa in die USA um 14 Prozent. Aus den vom Einreiseverbot betroffenen Ländern brachen die Flugbuchungen sogar um 80 Prozent ein. Bei den deutschen Airlines sind die Flugreservierungen in die USA allerdings weiterhin stabil. Mittlerweile wurde das umstrittene Einreiseverbot wieder aufgehoben. Die endgültige Entscheidung muss aber wohl der Oberste Gerichtshof treffen.

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Fed-Führungsmitglied Daniel Tarullo erklärt seinen Rückzug

Daniel Tarullo, ein bekanntes Mitglied der Fed-Führung, erklärte überraschend seinen Rückzug für Anfang April. Dies bedeutet für Donald Trump mehr Spielraum beim Umbau der Notenbank. Tarullo gilt als der Architekt des Dodd-Frank-Gesetzes zur Verschärfung der Bankenregeln, die eine neue Finanzkrise verhindern sollen. Trump möchte diese Regelungen allerdings wieder lockern. Aufgrund des Rückzugs von Tarullo kann der US-Präsident nun drei der sieben Sitze im Fed-Gouverneursrat neu besetzen. Dieser wichtige Rat lenkt das US-Finanzsystem. Es wird vermutet, dass Fed-Chefin Yellen, die von Trump bereits mehrfach deutlich kritisiert wurde, Anfang 2020 ihren Hut nehmen muss. Hinsichtlich einer möglicheren Lockerung der Bankenregeln kommt auch Kritik aus Europa: Unter anderem sprachen sich Finanzminister Schäuble und Mitglieder der EZB dagegen aus.

Ausführungen zur Geldpolitik von Janet Yellen

Fed-Chefin Janet Yellen war in dieser Woche im Bankenausschuss des US-Senats sowie im Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses zu Gast, um eine Rede zur Geldpolitik zu halten und sich den Fragen der Ausschussmitglieder zu stellen. Die Anhörung der Fed-Chefin findet alle sechs Monate statt.

In ihrer Rede vor dem Bankenausschuss setzte Yellen klare Signale für steigende Zinsen. Unter gewissen Bedingungen sei ein solcher Schritt auf einer der nächsten Sitzungen der Fed wohl angebracht. Voraussetzung sei, dass sich der Arbeitsmarkt und die Inflation positiv entwickeln. Allerdings gehen Experten davon aus, dass die Notenbank die Zinsen noch nicht im März, sondern erst im Juni erhöht, da sich dann die Auswirkungen der Haushaltspolitik Trumps auf die Wirtschaft besser abschätzen lassen.

Zudem will die Fed in absehbarer Zeit das „heiße Eisen“ Bilanzabbau angehen. Vor dem Ausbruch der Finanzkrise betrug die Bilanz der Fed 800 Milliarden Dollar. Doch in den Folgejahren kauften man massiv Staatsanleihen und Hypothekenpapiere an, um die Konjunktur wieder anzukurbeln. Dadurch stieg die Bilanzsumme auf 4,5 Billionen Dollar. Einnahmen aus auslaufenden Anleihen werden wieder in neue Papiere investiert. In Zukunft sollen Investitionen in neue Papiere schrittweise zurückgehen und am Ende ganz eingestellt werden. Dies werde auch die Bilanzsumme senken.

GELDPOLITIK

Ausweitung des Anleihekaufprogramms möglich

Mario Draghi sagte kürzlich, dass das Anleihekaufprogramm der EZB möglicherweise ausgeweitet werden könnte, falls dieses notwendig sein sollte, da die Inflation im Euroraum weiterhin schwach sei. Das kurzfristige Anziehen der Inflation im Dezember und Januar sei vor allem auf einen Anstieg der Energiepreise zurückzuführen. Zudem gibt es laut Draghi beträchtliche Reserven auf dem Arbeitsmarkt und die schwache Entwicklung der Produktivität belaste das Wachstum der Löhne.

Weiter Kritik an der EZB

Die Kritik an den Anleihekäufen der EZB reißt nicht ab. Derzeit mehren sich die Rufe nach einem Ausstieg aus der Bankenbranche. Georg Fahrenschon, der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, sagt, die Niedrigzinspolitik beschädige stabile Finanzstrukturen. Er forderte erste Schritte zum Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik.

Mersch: EZB sollte Zinsausblick ändern

Yves Mersch, Mitglied im Führungsteam der EZB, sagte, dass notwendig, graduelle Anpassungen in der Kommunikation nicht verschleppt werden dürfen. Die Geldpolitik müsse gerade in unsicheren Zeiten Stabilität und Verlässlichkeit ausstrahlen. Dennoch müsse man sich die Frage stellen, wie lange niedrige Zinsen noch eine geldpolitische Option darstellen.

Markttechnische Betrachtung der Märkte:

Tageschart des DAX

Der deutsche Leitindex bewegt sich seit Anfang des Jahres 2020 in einer Seitwärtsrange, aus der er nicht nach oben ausbrechen konnte. Obwohl die us-amerikanischen Indizes von einem Hoch zum nächsten eilen, bleibt der DAX zurück. Aktuell sehen wir sogar eine sehr gefährliche Formation. Das Doppeltop zeigt eine mögliche Trendumkehr an. Aktuell handelt es sich nur um eine normale Korrektur, welche am 37er Fibonacci-Retracement Halt gefunden hat. Ich persönlich traue diesem Frieden jedoch nicht. Die nächsten Tage werden entscheidend sein. Wird das Tief bei knapp 11.500 Punkten nach unten gerissen, dann droht auf alle Fälle eine größere Korrektur. Erst ein wirklich schwungvoller und vor allem nachhaltiger Ausbruch über das aktuelle Hoch würde die Stimmung aufhellen. Da aber der Trend schon weit gelaufen ist, gehe ich eher von erstem Szenario aus. Sollte der Kurs also in den nächsten Tagen weiter korrigieren, dann könnten hier möglicherweise Short Positionen in Form von Binären Optionen der Handelsart Tief eröffnet werden. Dabei wäre jedoch auf eine ausreichend lange Laufzeit zu achten.

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Rückblick: die wichtigsten News vom 16. Februar bis 2. März 2020

In den USA rechnen viele Experten weiterhin mit einer Zinserhöhung im März. Unterdessen war in Europa wieder Griechenland ein Thema. Zudem wurden in den letzten Wochen weiterhin Wirtschaftsdaten aus dem Jahr 2020 veröffentlicht. Dabei stand anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona, der wichtigsten Mobilfunkmesse der Welt, vor allem die Elektronikbranche im Fokus.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EU

Windows 10 steigert PC-Umsätze

Seit dem Umstieg auf Windows 10 kauften die Unternehmen in Deutschland wieder mehr Computer. Das Ergebnis war, dass der seit Jahren schwache Markt einen Schub bekommen hat. Die PC-Verkäufe stiegen 2020 um 4,3 Prozent auf 3,23 Millionen Geräte. Dies gab der IT-Marktforscher Gartner bekannt. Bei Firmen-PCs betrug der Anstieg neun Prozent, Privatkunden kauften allerdings 0,6 Prozent weniger Computer. In Deutschland ist der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo weiterhin die Nummer ein. Der Marktanteil des Marktführers liegt bei gut 25 Prozent. Hewlett-Packard liegt auf dem zweiten Rang vor Acer. Weltweit sanken die PC-Verkäufe, da Unternehmen und Privatkunden seltener als früher neue Rechner kaufen sowie verstärkt auf Smartphones und Tablets setzen.

Güterverkehr auf Rekordniveau

In Deutschland wurden im letzten Jahr so viele Güter transportiert wie noch nie. Im Vergleich zu 2020 legte das Transportaufkommen um 1,1 Prozent auf 4,6 Milliarden Tonnen zu. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Güterverkehr damit zum vierten Mal in Folge an. Lastkraftwagen, Seeschiffe, Rohrleitungen und Flugzeuge haben ihren Anteil am Wachstum. Dagegen sanken die Transporte im Eisenbahnverkehr und der Binnenschifffahrt. Die Rekorde im Import und Export haben ebenfalls zu diesen Rekordzahlen beigetragen. Auf der Straße wurden 3,6 Milliarden Güter transportiert. Der Transport in der Luft verzeichnete allerdings den stärksten Zuwachs.

Billigimporte aus China

Die deutsche Stahlindustrie kämpft weiterhin gegen Billigimporte aus China. Die Anti-Dumping-Zölle der EU haben kaum Auswirkungen. Die chinesischen Importe in die EU waren im vergangenen Jahr doppelt so hoch wie 2020. Das Gesamtvolumen lag bei sechs Millionen Tonnen. Auch Länder wie Indien oder der Iran konnten ihre Exporte in die EU steigern. Dort werden diese Exporte mit staatlichen Hilfen unterstützt. Insgesamt wurden 2020 zehn Prozent mehr Walzstahlimporte in die EU geliefert. Damit sind die Importe zum dritten Mal in Folge stärker gewachsen als der Markt. In China sind die Überkapazitäten in der Schwerindustrie weiterhin sehr hoch, aber auch in anderen Ländern gibt es zu viele Anlagen. In Deutschland beträgt die Auslastung dagegen nur 90 Prozent.

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2020 wurden 12,5 Prozent mehr Waren über das Internet verkauft. Der Gesamtumsatz im Online-Handel betrug 52,7 Milliarden Euro. Dies teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) mit. Bei Dienstleistungen wie Reisen, Flugtickets oder Konzertkarten betrug das Wachstum sogar 17,8 Prozent. Hier wurden insgesamt Dienstleistungen im Wert von 14,2 Milliarden Euro verkauft. Mittlerweile macht der Online-Handel den Großteil des Versand- und Distanzhandels aus, zu dem auch noch Bestellungen per Post, Telefon oder Fax gehören. Die Unternehmen der Branche konnten ihren Umsatz um 10,8 Prozent auf 72,4 Milliarden Euro erhöhen. Von Jahr zu Jahr legt der Versandhandel immer mehr zu und erreicht nun zweistellige Zahlen. Die wichtigsten Vertriebskanäle im Internet sind Online-Marktplätze wie Ebay und Amazon. Zudem gibt es Einzelhändler, die auf mehreren Kanälen aktiv sind und auch im stationären Handel vertreten sind.

2020 weniger Smartphones verkauft

Jahrelang freuten sich die Smartphone-Händler über gestiegene Wachstumszahlen. 2020 wurden nun jedoch erstmals weniger Smartphones verkauft als im Jahr zuvor. Die Händler verkauften 2020 rund zwei Millionen Smartphones weniger als 2020. Insgesamt gingen rund 23,2 Millionen Geräte über die Ladentheke. Der Markt ist zwar gesättigt, sollte aber dennoch stabil bleiben. Die Durchschnittspreise stiegen leicht, aber dennoch gingen auch die Umsätze um 2,7 Prozent zurück. Die Händler nahmen insgesamt 9,6 Milliarden Euro ein.

Andere Elektronikartikel wie Lautsprecher, Fernseher oder Telefone wurden ebenfalls etwas weniger verkauft. Hier betrug der Umsatz 26,6 Milliarden Euro und damit etwa eine Milliarde Euro weniger als im Jahr zuvor. Notebooks, Desktop-Rechner und Tablets wurden für knapp sieben Milliarden Euro an Privatkunden verkauft. Dies war ein Minus von 8,6 Prozent. Verkaufsschlager waren dagegen die sogenannten Wearables. Smartwatches, Fitness-Tracker und ähnliche Geräte legten um 83 Prozent auf 437 Millionen Euro zu.

Portugal wieder stärker verschuldet

Die portugiesische Staatsverschuldung stieg 2020 auf 130,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Regierung war nur von 127,7 Prozent ausgegangen. Im dritten Quartal 2020 lag die Staatsverschuldung sogar zeitweise bei 133,4 Prozent. Damit lag das südeuropäische Land knapp unter der Rekordverschuldung aus dem Jahr 2020. In der EU gilt aber dennoch eigentlich eine Obergrenze von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Beim Haushaltsdefizit blieb Portugal aber bei der Drei-Prozent-Schwelle und hielt damit die Vorgaben der EU ein. Das Haushaltsdefizit konnte auf 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesenkt werden. 2020 musste man hier noch ein Defizit von 4,4 Prozent hinnehmen. Für 2020 rechten die portugiesische Regierung mit einem weiteren Rückgang beim Haushaltsdefizit und der Staatsverschuldung.

Mehr Kredite für EU-Unternehmen

Die Geldschwemme der EZB kommt langsam bei den Unternehmen in der Eurozone an. Im Januar wurden im gesamten Euroraum 2,3 Prozent mehr Kredite an Unternehmen vergeben wie die EZB mitteilte. Schon im Dezember konnte ein Plus von 2,3 Prozent erreicht werden. Und auch 2,2 Prozent mehr Kredite an Privathaushalte als ein Jahr zuvor wurden vergeben. Im Januar stieg auch die wichtige Geldmenge M3 um 4,9 Prozent. Dazu gehören unter anderem Bargeld, Girokonto-Einlagen, kurzfristige Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen. Der Anstieg dieser Geldmenge kann ein Hinweis auf eine mögliche Inflation sein.

Inflationsrate in Deutschland steigt

Im Februar ist die Inflationsrate zum ersten Mal seit viereinhalb Jahren aufgrund von höheren Energie- und Lebensmittelpreisen wohl über die Marke von zwei Prozent gestiegen. In sechs Bundesländern lag die Teuerungsrate zwischen zwei und 2,5 Prozent. Auf dieser Basis erstellt das Statistische Bundesamt eine Schätzung für ganz Deutschland. Der Hauptgrund für die gestiegene Inflationsrate sind die Energiepreise. Benzin und Diesel waren beispielsweise in Nordrhein-Westfalen 16,1 Prozent teurer als im Februar 2020. Heizöl wurde sogar 47 Prozent teurer. Die Opec hatte sich Ende 2020 auf eine Verknappung der Ölfördermenge geeinigt, was für steigende Preise sorgte. Aufgrund von Ernteausfällen wurden aber auch Lebensmittel in den letzten Wochen spürbar teurer.

Neue Verhandlungen zwischen der EU und Griechenland

Die Länder der Eurozone und die griechische Regierung haben sich wieder aufeinander zubewegt. Die griechische Regierung sagte weitere Reformen zu. Experten der Prüf-Institutionen sollen nun bald wieder nach Athen reisen und dort deren Umsetzung kontrollieren. Die Einigung zwischen der EU und Griechenland ist die Voraussetzung, dass das südeuropäische Land weitere Hilfsgelder bekommt. Bis zum Sommer wird allerdings kein frisches Geld benötigt. Weiterhin offen ist die Beteiligung des IWF am Hilfsprogramm für Griechenland. Darüber soll erst nach Abschluss der Kontrollen in Athen entschieden werden.

Erholung der griechischen Tourismusindustrie erwartet

Derweil hofft der griechische Tourismusverband auf eine Erholung in diesem Jahr. Unter anderem aufgrund der Flüchtlingskrise gingen im vergangenen Jahr die Umsätze der für Griechenland so wichtigen Branche zurück. In diesem Jahr hofft man auf einen Anstieg der Umsätze um bis zu neun Prozent. Man erwartet insgesamt 27 Millionen Urlauber in Griechenland. Anders all die Türkei und andere Mittelmeer-Staaten gilt Griechenland weiterhin als sicheres Reiseziel. Erste Buchungsdaten aus Deutschland, Großbritannien und Russland deuten auf eine steigende Nachfrage hin. Der Tourismus macht in Griechenland rund 18 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung aus.

Briten zunehmend besorgt

Einer Umfrage des Marktforschers Nielsen zufolge machen sich die Briten zunehmend Gedanken um die Konjunktur. Ende 2020 gaben 28 Prozent der Befragten die Wirtschaft als eine ihrer größten Sorgen an. Dies waren zwölf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die britische Industrie freut sich zwar über die beste Auftragslage seit zwei Jahren, sorgt sich aber um höhere Kosten. Das schwache Pfund lässt die Einkaufspreise steigen, was sich nun auch auf die Verkaufspreise auswirkt. Laut einer Umfrage erwarten britische Unternehmen, dass sich die Preise in den nächsten drei Monaten so stark erhöhen, wie zuletzt 2020.

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USA

US-Wirtschaft für Zinserhöhung gut gerüstet

Die US-Einzelhändler freuten sich im Januar über ein überraschendes Umsatzplus von 0,4 Prozent. Im Dezember nahm man sogar ein Prozent mehr ein. Der Einzelhandel macht in den USA rund 30 Prozent des privaten Konsums aus. Die Verbraucherpreise stiegen im Januar im Durchschnitt um 2,5 Prozent. Dies war der höchste Anstieg seit fast fünf Jahren. Damit werden die Grundlagen für die Fed immer besser, um bald eine Zinsanhebung durchzuführen. Die Fed zeigt sich weiterhin offen für eine Zinserhöhung, auch wenn an den Märkten zeitweise nur eine Wahrscheinlichkeit von rund 20 Prozent angegeben wurde.

Autobranche fordert Rücknahme von Effizienzregeln

Ein Lobbyverband der Automobilindustrie fordert von der Umweltbehörde EPA die Rücknahme von Regelungen zur Treibstoffeffizienz. Wie die Alliance of Automobile Manufacturers sagte, beruhen die Regeln zur Senkung des Treibstoffverbrauchs bis 2025 auf falschen Annahmen. In dem Verband sind auch bekannte Hersteller wie General Motors oder Volkswagen organisiert. Die Autokonzerne befürchten, dass diese Regelungen eine Million Arbeitsplätze bedrohen könnte.

GELDPOLITIK

Schweizer Notenbank investiert in stabilen Franken

Die Schweizerische Notenbank investiert mit Devisenkäufen in Milliardenhöhe in einen stabilen Franken. Dies legen Sichteinlagen von Bund und Banken bei der Notenbank offen. In den vergangenen Wochen wurden so 4,5 Milliarden Franken investiert. Das Ziel ist, einen zu starken Anstieg der Franken zu verhindern, denn je stärker die einheimische Währung ist, umso mehr leidet die Exportindustrie des Landes. Der Anstieg der Investitionen wird auch mit der Schwäche des Euro begründet, der aufgrund von politischen Unsicherheiten wie den anstehenden Wahlen in Frankreich unter Druck steht.

EZB nimmt mit Anleihenkäufen mehr Geld ein

Auch die Anleihenkäufe der EZB waren in der letzten Zeit erfolgreich. Unter anderem sorgte der starke Dollar dafür, dass man deutliche Gewinne erzielen konnte. 2020 stiegen die Einnahmen um rund zehn Prozent auf 1,19 Milliarden Euro. Der Gewinn der EZB wird an die nationalen Notenbanken ausgeschüttet und nach einem sogenannten Kapitalschlüssel verteilt. Dies ist der Anteil der nationalen Notenbanken am Kapital der EZB.

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