Technische Analyse – Teil 1 – Binäre Optionen 2020

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Technische Analyse – Teil 1

24. Oktober 2020 By Redaktion Kommentar verfassen

Die technische Analyse – Artikelserie Teil 1

Bei der Analyse der Charts und Kurse gibt es zwei Arten, die Fundamentalanalyse und die technische Analyse, jedoch möchte ich mich in dieser Artikelserie mit der technischen Analyse befassen!

Die technische Analyse wird auch bei Anfängern immer beliebter, jedoch ist der Beginn nicht ganz so einfach, wie das oft dargestellt wird und aus diesem Grund möchte ich die technische Analyse in mehreren Teilen erklären.

Im heutigen ersten Teil der technischen Analyse soll es um die Grundlagen gehen und um die Erklärung, um was es bei der technischen Analyse der Kurse und Charts eigentlich geht, um zu verstehen, wie man eine Analyse erstellt…

Teil 1 der Artikelserie über die technischen Analyse

Die eigentliche Erklärung der technischen Analyse ist einfach, denn unter technischer Analyse versteht man die Auswertung von vergangenen Kursverläufen mit Hilfe von Charts, um daraus Prognosen für zukünftige Chartverläufe zu erstellen!

Aber mal ehrlich, wer kann jetzt mit dieser Aussage die technische Analyse durchführen, geschweige denn die Kurse für die Zukunft bestimmen…niemand…und aus diesem Grund gehen wir in dieser Artikelserie die technische Analyse Schritt für Schritt durch.

Die gesamte technische Analyse besteht aus drei Unterbereichen der technischen Analyse und diese sind…

  • Darstellungsanalyse
  • Formationsanalyse
  • Marktanalyse

Jede dieser drei Bereiche ist für die technische Analyse gleich wichtig und sollte in keinster Weise vernachläßigt werden, aber man kann sich in jedem Bereich speziallisieren, um aus jedem Bereich der technischen Analyse das Maximum heraus zu holen!

Die technische Analyse – Darstellungsanalyse

Die Darstellungsanalyse befasst sich mit der Darstellung der Kursverläufe in den unterschiedlichen Charts und das wird auch der zweite Teil dieser Artikelserie sein, wo ich auf die unterschiedichen Chartarten eingehen werde!

Hier werden wir uns dann auf die Kerzencharts speziallisieren, denn diese Chartart liefert die meisten Informationen über die Kursentwicklung, ist auch aus diesem Grund bei Anfängern und bei Profi-Tradern so beliebt.

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Ich werde auch die wichtigsten Formationen der Candlestick Charts behandeln und auch beschreiben, welche sich in Trendmuster und Umkehrmuster grob einteilen lassen und aus sehr vielen einzelnen Mustern bestehen…

Die technische Analyse – Formationsanalyse

Bei der Formationsanalyse versucht man die zukünftigen Kursverläufe mit Hilfe der Lehre der geometrischen Formationen zu bestimmen, welche nach einem bestimmten Muster immer wieder auftreten können!

Dazu zählen Formationen, wie Dreiecke, W- und M-Formationen, Kopf-Schulter Formationen, Rechtecke uvm., welche ich schon einmal in einem Artikel beschrieben habe und das man HIER nachlesen kann.

Der Handel nach Chart-Formationen kann sehr erfolgreich sein, jedoch muss man dazu alle Formationen der technischen Analyse kennen und bei Auftreten der einzelnen Formationen richtig spekulieren…

Die technische Analyse – Marktanalyse

Mit der Marktanalyse ermittelt man bei der technischen Analyse die zukünftigen Trends, Unterstützungs- und Widerstandsbereiche, greift dabei auf Instrumente und Hilfsmittel wie Indikatoren, Oszillatoren, Trend-, Support- und Widerstandslinien zurück!

Je besser und effektiver man diese drei Bereiche der technischen Analyse miteinander kombinieren kann, umso erfolgreicher wird auch die Analyse der Charts ausfallen, was man dann in jedem weiteren Artikel auch sehen kann.

Nun wissen Sie, was Sie in dieser Artikelserie erwartet, jedoch kann ich nicht sagen, wieviele Beiträge es genau werden, denn schon bei der Darstellungsanalyse könnte man mehrere Artikel dazu schreiben, was auch so sein wird.

Auf jeden Fall werden Sie nach dieser Artikelserie über die technische Analyse um einiges an Wissen in diesen Bereichen reicher sein und sollten danach auch selber die technsiche Analyse der Kursverläufe erstellen können.

Die Artikel über die technische Analyse erscheinen jede Woche am Donnerstag, daher sollten Sie sich diesen Tag jetzt schon vormerken, um keine Ausgabe über die technische Analyse zu verpassen…

Teil 1: Technische Analyse – Trendlinien

Ich präsentiere Ihnen eine neue Serie von Artikeln zum Handel mit binären Optionen. Sie wird locker mit der MT4 Serie zusammenhängen. Wenn also diese Show nicht kennen, dann sollten Sie sie ansehen, weil das essentiell dafür ist, alles zu verstehen, was wir in dieser Show lernen.

In dieser Show können Sie sich auf Erklärung der verschiedenen Strategien freuen, welche etwas komplizierter und nicht so einfach sein werden, wie einfache Indikatoren zu beobachten.

Im ersten Teil werden wir über eine der grundlegendsten Dinge sprechen – Trendlinien.

Beispiel für einen Aufwärtstrend

Es gibt zwei Trends – Erhöhung (Aufwärtstrend) und Abnahme (Abwärtstrend). Steigende Trends bedeuten, dass der Preis der Vorperiode (z. B. 40 Candles) rasant zunimmt, und wenn er (der Preis) fällt, dann ist dies nur wenig und er wird sehr bald wieder beginnen zu steigen (Aufwärtstrend). Ein abnehmender Trend ist das komplette Gegenteil – der Preis nimmt rasch ab.

Trends verraten uns, ob der Preis langfristig steigt oder fällt. Manchmal kommt es auch vor, dass der Preis keine Tendenz hat = er stagniert. Dies bedeutet, dass der Preis in der letzten Periode etwas gestiegen, auf der anderen Seite aber ebenfalls etwas gefallen ist. Der Preis ist nicht viel höher oder niedriger. Alles klar?

Wie Sie einen solchen Trend zu Ihrem Vorteil benutzen und die Frage nach der ordnungsgemäßen Ableitung der weiteren Entwicklung ist ein wenig komplizierter. Wir haben die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Entweder wird der Preis diesen Trend fortsetzen oder er wird eine bestimmte Schwelle erreichen und eine so genannte Umkehr machen und beginnen, sich in die entgegengesetzte Richtung zu entwickeln.

Das Zeichnen von Trendlinien

Das Zeichnen von Trendlinien ist einer der stärksten Indikatoren, die es gibt. Es wird uns helfen, die Umkehr eines Trends vorherzusagen, sobald (falls) der Preis bestimmte Grenzen erreicht. Lassen Sie uns gemeinsam lernen, wie man solche Trendlinien zeichnet.

Das Zeichnen von Trendlinien für einen steigenden Trend

  • Wir bestimmen zunächst, ob der Trend tatsächlich steigend (nach der oben genannten Definition) ist. )
  • Im Graphen suchen wir nach einen kürzlichen Minimum. (A)
  • Wir verbinden diesen mit dem nächsten punktuellen Rückgang im Graphen. (B)
  • Wir verlängern die Linie.

Beispiel für das Zeichnen von Trendlinien

Für was kann diese Trendlinie genutzt werden?

Wir erkennen, dass jedes Mal, wenn der Preis unsere Linie berührt hat, er wieder nach oben kletterte. Mit Hilfe dieser Linie können wir vorhersagen, dass, wenn der Preis unsere Linie berührt, er danach wahrscheinlich steigen wird, so dass wir einen CALL-Trade bei unserem Broker machen können.

Das Zeichnen von Trendlinien für einen Abwärtstrend

Das Zeichnen einer Trendlinie für eine Abwärtsbewegung basiert auf den gleichen Prinzipien. Der einzige Unterschied ist, dass alles umgekehrt betrachtet wird.

  • Wir bestimmen, ob der Trend tatsächlich (entsprechend der oben genannten Definition) abnimmt. )
  • Im Graphen suchen wir das kürzliche Maximum.
  • Wir verbinden dieses mit dem nächstgelegenen Punkt des maximalen Anstiegs des Preises im Abschwung.
  • Wir verlängern die Linie.

Beispiel für das Zeichnen von Trendlinien

Und warum tun wir das noch mal?

Wir erkennen, dass jedes Mal, wenn der Preis unsere Linie berührt, er umkehrte und begann, erneut zu fallen. Mit dieser Linie können wir voraussagen, dass, wenn der Preis die Linie berührt, er fallen sollte, so dass wir einen PUT-Trade bei unserem Broker machen können.
Das wäre alles für heute. Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas Neues beigebracht habe und in der nächsten Folge werden wir über die inneren und äußeren Trendlinien sprechen, die ebenso wichtig sind.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat oder wenn Sie einen Kommentar dazu haben, dann freue ich mich, wenn Sie mir dies im Kommentarbereich mitteilen.

Autor

Mehr Step

Ich wollte mir schon seit der Mittelschule eine Art von geschäft aufbauen und Geld verdienen. Leider war ich nicht sehr erfolgreich bis zu meinem Abschlussjahr auf dem Gymnasium, in dem ich schließlich begann, über Online-Geschäfte nachzudenken. Heute trade ich Binäre Optionen in Vollzeit und freue mich daher sehr, meine Erfahrungen mit Ihnen zu teilen. Weiterlesen

Binäre Optionen Erfahrungen 2020: Goldene Regeln für den Umgang

Jeder Trader der länger am Markt tätig ist weiß wie hart es ist, seinen Regeln treu zu bleiben und starre Systeme stur zu befolgen. Zu oft übernehmen Hoffnung und Gier Einfluss auf das eigene Handeln. Trading ist in keinster Weise so einfach wie uns die Finanzbranche manchmal weiß machen will. Doch mit Fleiß und Disziplin und natürlich etwas Risikobereitschaft sollte es nach einiger Zeit funktionieren.

Wer diese drei Sachen nicht beherzigt, wird schnell als Zocker enden. Denn der Handel mit Finanzinstrumenten ist ein Geldgeschäft und kein Spiel, Hobby oder gar Zeitvertreib. Sondern ein Geschäft mit hohem Risiko, da unter anderem Banken und andere Insider mitmischen. Dem privaten Händler stehen jedoch nicht immer dieselben Informationen zur Verfügung, wie sie die Big Player untereinander austauschen.

Doch auch Diese konkurrieren auf den Märkten miteinander, so wie der private Händler mit allen anderen Marktteilnehmern konkurriert. Aufgrund dieser Ungleichverteilung von Informationen sollte jeder Trader von binären Optionen bestimmte Regeln einhalten. Hier eine Zusammenstellung

Verstehe das was Du handelst

Screen 1 : BD-SWISS

Schon die Investmentlegende Warren Buffet ist immer der Meinung gewesen, man solle sich von Investments fernhalten, die man nicht versteht. Das gilt natürlich auch für das Trading-Produkt binäre Optionen. Jeder Händler sollte genau wissen, was er da eigentlich handelt. Dafür stehen dem Händler oft Bildungs-Angebote des Brokers zur Verfügung. So z.B. auch bei BDSwiss (Screen 1). Der Broker bietet seinen Kunden ein umfangreiches Education-Center (Screen 2) in Form von Videos an.

Screen 2 : Education Center von BD-Swiss

Beobachte und analysiere den Kurs parallel mit einer anderen und umfangreichen Software bzw. Plattform

Der private Händler hat im Vergleich mit den Big Playern weniger interne Informationen über die Märkte. Daher macht er sich oft die technische Analyse zur Nutze. Auch oder gerade Händler von binären Optionen sollten diese ebenso ausführlich machen können. Die Kurse bei den jeweiligen Anbietern sind oft nicht ausreichend um eine Richtung bestimmen zu können. Einer der wenigen Broker, der eine Plattform für die technische Analyse bietet ist StockPair (Screen 3,4).

Screen 3 : Technische Analyse

Screen 4 : Stockpair

Entwickle mehrere Strategien und setze sie diszipliniert um

Warum sind so viele Trader erfolglos, obwohl Ihnen doch so viele Informationen zur Verfügung stehen? Unserer Einschätzung nach liegt es oft an der Tatsache, dass Händler zu oft zwischen Trading-Strategien wechseln, wenn sie nach zwei Fehltrades das Handtuch werfen. Drawdown-Phasen gehören nunmal zu jedem System dazu.

Doch das eigentliche Problem, wie wir glauben, liegt nicht in dem Wechsel an sich, sondern daran, dass Händler irgendwann ihre Strategien nicht mehr auseinander halten können. Regeln für den etwas längerfristigen Handel, z.B. Analysetechniken, werden dann kurzerhand auf den kurzfristigen Handel übertragen. Es ist nicht schlimm mehrere Strategien zu haben, doch bevor man einen Trade eingeht, sollte man wissen, welche derjenigen man denn jetzt eigentlich handelt.

Setze nur einen gewissen Teil Deines Kapital ein

Die meisten Broker verlangen für den Einstieg zum Handel mit binären Optionen kein großes Kapital. Der Handel kann schon in vielen Fällen mit der Einzahlung von 100€ oder in einer vergleichbaren Währung beginnen. Das verleitet Händler dazu, die gesamte Summe einzusetzen, da es sich ja nicht um verhältnismäßig viel Geld handelt. Doch eine der goldenen Regeln im Trading besagt, man solle nie mehr als 5% des vorhandenen Kapitals einsetzen. Bei einer Einzahlung von 500€ wäre der Einsatz somit nur in Höhe von 25€ notwendig. So sichert sich der Trader gegen den Totalverlust ab. Gleichzeitig hält er so seine Emotionen im Zaum, denn ein Verlust von 5% ist hinnehmbar, ein Verlust von 100% eben nicht. Nach zwei Verlusten in Höhe von 100% ist der Händler raus aus dem Spiel, so viel ist sicher.

Fokussiere Dich auf einzelne Märkte

Die Märkte bieten täglich Trading-Chancen. Doch die Anzahl der vielen Märkte von Aktien über Devisen zu Rohstoffen, verleitet ebenso zum unüberlegten Handel. Der Händler hat dann das Gefühl überall Chancen zu wittern. Wenn sich der Händler nur auf einige wenige Märkte fokussiert, z.B. Devisen, kann er seine Handelsfrequenz nur auf wichtige Setups oder Muster reduzieren und so die Wahrscheinlichkeit auf zuverlässige Gewinne sichern. Außerdem lernt er so im Laufe der Zeit mehr über die Dynamik bzw. Volatilität und Reaktionen des Marktes bezüglich gewisser Ereignisse wie beispielsweise Markteröffnung oder die Veröffentlichung von Wirtschaftsindikatoren. Er macht sich sozusagen zum Spezialisten für diesen Markt.

Sei diszipliniert in jeder Hinsicht

Händler ob von binären Optionen oder anderen Produkten, müssen lernen diszipliniert zu sein. Emotionen sind des Traders größter Feind. Gier und Verlustangst geben sich die Klinke in die Hand. Viele Trader machen nach einer Gewinnserie solange weiter, bis sie wieder Verluste einfahren. Sie erhöhen leichtsinnig die Einsätze über die 5% Regel und verlieren mit ein bis zwei Trades wieder das was sie sich mit 5 Trades hart erarbeitet haben. Danach sind sie so demoralisiert von der Angst weitere Verluste zu erleiden, dass sie nicht mehr richtige Entscheidungen treffen können. Auch hier ist der Händler ziemlich schnell raus aus dem Spiel. Um Disziplin zu erlernen hilft oft ein akribisches Festhalten von eingegangenen Trades in Form eines Tagebuches.

Halte Dich von extrem volatilen Phasen fern

Unser Computerzeitalter hat unlängst die Finanzbranche erreicht. Der Handel wird in fast allen Märkten zu fast einem Anteil von 40% durch algorithmische Systeme beeinflusst. Diese Algorithmen handeln jedoch weniger aufgrund technischer oder fundamentaler Bewertung, sondern machen sich die Schnelligkeit zu nutze, um den menschlichen Händlern die besseren Preise vor der Nase wegzuschnappen. Diese Algorithmen sind vor allem dann am aktivsten wenn Wirtschaftsindikatoren oder geldpolitische Maßnahmen veröffentlicht werden. Sie sind jedoch nur wenige Sekunden im Markt uns sorgen so für Verwerfungen und extreme Volatilitäten.

Es ist an sich keine schlechte Strategie Ereignisse auch als menschlicher Trader zu nutzen. Jedoch sollte man stets eine gewisse Weile abwarten, bis der Markt die richtige Richtung eingeschlagen hat.

Betrachte den Handel als ein Geschäft und nicht als Spiel

Ein Spieler braucht oft nicht viel mehr zu tun, als einen Einsatz zu tätigen und darauf zu warten ob er gewinnt oder verliert. Trading hat viel mit Vorbereitung und Analyse zu tun, also harter Arbeit. Niemand möchte umsonst arbeiten. Warum also durch emotionale Ausbrüche diese Arbeit zu Nichte machen?

Intel-Aktie kaufen – ist das 2020 ratsam? Die Analyse für Investoren

US-Markt in abwartender Haltung

Das Jahr 2020 war für die Börsianer nicht leicht. Die Aktienbörsen zeigten sich ziemlich wankelmütig und im neuen Jahr scheint sich das zu wiederholen. Nach dem die Aktienindizes kurzzeitig neue Höchststände erzeugen konnten, gibt es nun eine abwartende Haltung. Bestätigt wird das durch die monatliche Stimmungsumfrage der AAII (American Association of Individual Investors).

Bullish 31,6% (-5,4% zum Vormonat)

Neutral 34,9 (+4,6% zum Vormonat)

Bearish 33,5% (+0,8% zum Vormonat)

Die AAII führt jeden Monat eine Umfrage durch. Hierzu müssen die Marktteilnehmer eine Prognose für die nächsten sechs Monate abgeben.

Das Ergebnis der Umfrage zeigt eine klare Verminderung des Bullenanteils. Die ehemaligen Bullen sind aber mehrheitlich nicht ins Bärenlager gewechselt. Sie bekennen sich zur Neutralität, und das ist eine abwartende Haltung. Das Verhalten ist sogar verständlich, denn die US-Aktienmärkte haben seit November 2020 eine beeindruckende Rallye hingelegt. In den meisten Fällen folgt daraufhin ein Kursrückgang.

Eine Konsolidierung läuft in meisten Fällen so ab, dass es eine zeitlich kurze Phase der Kursminderung gibt. Es gibt aber auch eine zweite Variante. Nämlich dann, wenn der Kurs sich kaum nach unten bewegt. In diesem Fall dauert die Konsolidierungsphase deutlich länger als bei der ersten Variante.

Wochen-Chart des S&P500

Im oberen Chart sind zwei Trendkanäle mit Hilfe von Pitchforks eingezeichnet. Jede Pitchfork bildet einen Trendkanal ausgehend von drei markanten Kurspunkten. Das hat den Vorteil, dass die typische „Trendkanal-Willkür“ reduziert wird.

Beide Pitchforks zeigen nach oben, und sind gleichzeitig ineinander verschachtelt. Das ist ein wichtiger Punkt, denn alle zwei sind Teil des Aufwärtstrends und beschleunigen den Kurs.

Selbst, wenn der S&P500 Schwäche zeigt, und ein Trendkanal gebrochen wird. Dann gibt es immer noch den anderen. Unter dieser Bedingung bleibt der Kurs bis auf weiteres im Aufwärtstrend gefangen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen (Mighty Six)

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Tabelle: Dow Jones Mighties

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des gesamten US-Aktienmarktes abzuschätzen. Auffällig ist sofort, dass sich keines der Unternehmen in einem Abwärtstrend befindet.

In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet. Zwei der Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Aber auch die anderen Unternehmen besitzen ausreichend Steigungspotenzial, um den US-Aktienmarkt bei einer Schwäche zu stützen.

Intel im Fokus – Aktie kaufen?

Bei den Mikroprozessoren ist Intel der weltweite Platzhirsch. Im Bereich der PC-Prozessoren hält Intel einen Marktanteil von circa 80%. Das ist jedoch bei weitem nicht alles. Intel produziert Chipsätze jeder Art, darunter auch Grafikchips.

Zukünftig möchte sich Intel auf Technologietrends konzentrieren. Das Ziel ist es, produktspezifische Prozessoren und Mikrochips herzustellen, die nicht von der Konkurrenz kopiert werden können. Für Intel liegen zum Beispiel das autonome Autofahren oder typische Cloud-Dienste im Fokus. Dazu gibt es noch den Geschäftsbereich „Künstliche Intelligenz“. Nachdem der Halbleiterhersteller vor Jahren den Smartphone- und Tablet-Boom komplett verschlafen hat, soll Intel ein derartiger Fehler nicht noch einmal unterlaufen. Im Bereich Künstliche Intelligenz will man von Anfang an voll dabei sein. Intel forscht auf diesem Sektor intensiv und gleichzeitig wird das Unternehmensportfolio mit Übernahmen aufgerüstet.

Geschäftszahlen von Intel

Intel 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 53341 52708 55870 55355 59387 59973
Ergebnis vor St. 14873 12611 15801 14212 16604 17143
KGV 9,5 13,55 16,26 15 14 13

Angaben in Mio US-Dollar / Angaben für 2020 und 2020 sind Schätzungen Quelle: finanzen.net

Aufgrund der ungebrochen guten Nachfrage nach Chips übertraf Intel die jüngsten Erwartungen bei den Quartalszahlen. Starker Wettbewerb herrscht im traditionellen PC-Geschäft, und trotzdem konnte Intel eine Umsatzzunahme von mehr als 4% verbuchen.

Intels Prognosen für 2020 sind zurückhaltend. Man spricht von einem ähnlichen Umsatzniveau wie 2020. Das lässt durchaus Platz für einige positive Überraschungen.

Wochen-Chart der Intel-Aktie

Der Aufwärtstrend der Intel-Aktie ist stabil

Ein wichtiges Kursniveau befindet sich bei 38 US-Dollar. Bereits drei Mal hat sich die Aktie aufgemacht, um die Hürde zu überwinden. Der dritte Versuch läuft aktuell noch. Statistisch ist es so, dass die meisten Break-Versuche beim zweiten Widerstandstest die größte Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Das wäre aktuell der Fall. Nach Überwinden des Widerstands sollte der Kurs rasch höher in Richtung 40 US-Dollar laufen.

Ein stabiler Trend ist gut für Trader

Die Kursmuster in 2020 haben sich im Vergleich zu den vorherigen Jahren angepasst. Die Volatilität hat abgenommen, und damit ist der Aufwärtstrend seit Februar 2020 beständiger geworden. Die Trendstärke kann man mit dem ADX-Indikator messen, und sie beträgt auf Wochenbasis 15. Der Wert 15 ist ein Grenzwert, denn erst über 15 starten Trends. Das bedeutet, der Markt steht an einer Schwelle für eine größere Bewegung. Als risikobewusster Trader sollte man allerdings die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass auch eine Abwärtswelle möglich wäre. Intel bewegt sich zwar in einem Aufwärtstrend – es ist trotzdem keine Garantie für die Fortsetzung des Aufwärtstrends.

Die aktuelle Chartsituation erlaubt es uns, den Stop-Loss eng bei 35,50 US-Dollar anzusetzen. Innerhalb des Aufwärtstrends ist noch ein kleiner Trendkanal eingezeichnet. Grob geschätzt, würde ein Trend bei ungefähr 36 US-Dollar brechen. Vermutlich würden dann neue Verkaufsaufträge ausgelöst werden. So könnte die Aktie leicht bis zur nächsten wichtigen Unterstützung bei 34 US-Dollar zurückfallen.

Intel-Aktie: WKN: 855681 / ISIN: US4581401001 oder US-Symbol INTC

Kursziel: 40,- US-Dollar

Stop-Loss: 35,50 US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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