Unterschiede binäre Optionen CFDs (0420) Alle Infos für Trader

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Unterschiede binären Optionen CFDs Forex Test 2020 – Erfahrungen mit dem Risiko-Management!

Binäre Optionen sind seit Neustem auf dem Vormarsch beim Privatkunden. Doch binäre Optionen sind nicht das erste Produkt, dass dem Kunden auf Anhieb und ohne Umwege den gehebelten Handel ermöglicht. Auch die sogenannten CFDs oder der Forex-Handel werden über die Sicherheitsleistung und somit über einen Hebel gehandelt. Genau genommen bedeutet es, dass der Kunde nur einen Bruchteil dessen an Kapital für einen Trade einsetzt, als er in Wirklichkeit damit bewegt.

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Praktisches Beispiel:

Screen 0: 4-Stundenchart des Eur/Usd

Wenn wir über den Spotmarkt das Währungspaar Eur/Usd Short handeln möchten, dann passiert im Hintergrund Folgendes: Wir verkaufen beispielsweise 1 Lot (Standardeinheit) Eur/Usd. Das heißt, wir kaufen den U$ und verkaufen gleichzeitig den Euro. Dabei beträgt die Standardeinheit 1 Lot = 100.000 €. Die Sicherheitsleistung oder auch Margin genannt, ist jedoch in den meisten Fällen in Höhe von 1.000 € zu hinterlegen. Es entstehen zwar die weiteren Transaktionskosten, die über den Spread und die Kommission berechnet werden, das eigentliche gehandelte Volumen wird jedoch nie von uns persönlich umgeschlagen. Dabei entsteht eine Hebelwirkung von 1:100.

Wenn sich der EUR/USD – Kurs nun um 2 % in unsere Richtung bewegt, entsteht auf die gehandelten 100.000 € ein Gewinn (ohne Transaktionskosten) von 2.000 €. Also ebenfalls ein Gewinn von 2 %. Da wir aber nur eine Sicherheitsleistung von 1.000 € hinterlegt haben, was unseren Einsatz darstellt, erreichen wir bezogen auf die Margin einen Gewinn von 100 %. Das ist der sogenannte Hebeleffekt. Das Ganze funktioniert, abgesehen von Unterschieden in den Transaktions- und Swap-Kosten, auch mit Aktien-CFDs.

Wenngleich das CFD Trading mit einem hohen Risiko verbunden ist, lassen sich mitunter hohe Gewinne erzielen. Hierfür müssen Trader die Kurse jedoch kontinuierlich im Blick haben und können z. B. ein Echtzeit-Finanzdiagramm nutzen.

Unterschiede im Risiko-Management

Der Unterschied zu binären Optionen ist der, dass der Kunde sich hier expliziter mit dem Risiko-Management auseinandersetzen muss. Das heißt zwar nicht, dass es der binäre Optionen Händler gar nicht tun muss, doch im Gegensatz zum reinen Forex- und CFD-Handel sind binäre Optionen mit einer Eigenschaft ausgestattet, die das Risiko automatisch minimiert, indem die Laufzeit eingeschränkt wird. Auch der Hebeleffekt entsteht nicht durch die Sicherheitsleistung, sondern durch den geringeren Preis der Option.

Bezogen auf das obige Beispiel, besteht der Unterschied darin, dass der Forex- bzw. CFD-Händler eine eigene Exit-Strategie entwickeln muss. Er muss selbst festlegen, wie viel er bereit ist zu verlieren und bei welchem Preis er aussteigen möchte. Das Ganze steuert er über die Stop Loss- und Take Profit Order. Daran erkennt man schon das Forex Broker im Gegensatz zu Binäre Optionen Brokern wesentlich anspruchsvollere Handelsplattformen wie etwa den MetaTrader 4 bieten, mit denen verschiedene Ordertypen genutzt und komplexere Handelsstrategien umgesetzt werden können.

Der Händler von binären Optionen muss sich diese Fragen nicht stellen. Denn sein Exit ist mit der Laufzeit der Option vorherbestimmt. Auch seine Verlustmöglichkeit ist auf seinen Einsatz begrenzt, während die Position des CFD-Händlers auch über die hinterlegte Margin hinaus ins Minus laufen kann. (CFD Nachschusspflicht)

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Beispiel:
Führen wir das Beispiel weiter und der EUR/USD-Kurs würde um 5 % zulegen. Das Kapital auf dem Konto beträgt jedoch nur 3.000 €. Bei einem Hebel von 1:100 wäre unser Verlust in Höhe von 500 % auf unsere eingesetzten 1.000 € enorm. Dieser würde sogar unser vorhandenes Kapital von 3.000 € übersteigen. In solchen Fällen wird die Position vom Broker geschlossen und der Händler erleidet einen Total-Verlust.

Das ist der Grund, warum der Händler von CFDs ein strengeres Risiko-Management betreiben muss., als der Händler von binären Optionen. Denn der Hebel wirkt in beide Richtungen. Er darf natürlich nicht wie in unserem Beispiel vereinfachend dargestellt 1.000 € pro Trade einsetzen, wenn er nur 3.000 € an vorhandenem Kapital hat. Das wäre ein Einsatz von 33 % pro Trade und definitiv zu viel.

Nun könnte man annehmen, dass sich der Händler von binären Optionen darüber keine Gedanken machen müsste. Doch man sollte sich durch die begrenzte Risiko-Eigenschaft von binären Optionen nicht darin bestärken lassen, zu viel Risiko einzugehen. Auch der Händler von binären Optionen hat ein begrenztes Kapital auf dem Konto und wenn er nicht mit einem Trade alles verlieren kann und will, je nachdem wie viel er einzahlt, so muss auch er sich Gedanken darüber machen, wie viel er pro Trade bereit ist zu verlieren und einzusetzen.

Auch der Händler von binären Optionen sollte nicht wie unserem Beispiel dargestellt 30 % seines vorhandenen Kapitals einsetzen. Denn diese 30 % sind mit einem Schlag weg, wenn der Trade nicht wie gewollt verläuft.

Bildungsangebote nutzen

Es gibt also durchaus Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte. Der Händler muss diese verstehen lernen und sich dabei natürlich stets der Risiken des Handels bewusst sein. Dafür stehen ihm oft Bildungsangebote der Broker zur Verfügung. So auch im Falle des Brokers 24option (Screen 1). Der Broker hat eine eigens dafür kreierte Sektion ins Leben gerufen (Screen 2).

Homepage des Brokers 24option

Der Kunde kann sich über kostenlose e-Kurse informieren und professionellen Händlern über die Schulter schauen. E-books für die autodidaktische Weiterbildung sind natürlich auch im Angebot nicht zu vernachlässigen.

Bildungszentrum des Brokers 24option

In einigen Fällen bietet der Broker 24Option auch den vorzeitigen Verkauf von binären Optionen an. Diese Funktion kann man ungefähr mit der Funktion der Stop Loss- oder Take Profit-Order gleichsetzen. Der Kunde kann in diesem Fall ein engeres Risiko-Management betreiben. Weitere ausführliche Informationen dazu bietet der Broker entweder über den Reiter „Early Closure- Frühzeitiger Abbruch“(Screen 3) an, oder über den „24option Live Chat“.

„Early Closure“ – Frühzeitiger Abbruch

In jedem Fall sollte der Interessent nicht darauf verzichten, sich vor dem Handel schlau zu machen. Die schnelle Abwicklung und der ebenfalls schnellstmögliche Beginn des Handels löst in vielen Fällen die Versuchung aus Weiterbildungsangebote zu überspringen. Das kann fatale Folgen haben, wenn man als Anfänger nicht weiß, wie man das Risiko managed.

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Binäre Optionen oder CFD – Chancen und Risiken im Vergleich

Wer Spaß am Handeln mit Binären Optionen hat, dem dürfte auch der CFD-Handel zusagen. Denn hier wie dort locken hohe mögliche Renditen – bei natürlich ebenfalls hohem Risiko. Beide Handelsformen haben ihre Vor- und Nachteile. Welche sind das und für wen ist was die bessere Alternative?

Binäre Optionen oder CFD – Der Vergleich

  • CFDs variantenreicher
  • Bei CFD größere Auswahl an Basiswerten
  • Mehr CFD-Broker
  • Begrenztes Risiko bei Binären Optionen
  • CFD professionelleres Produkt

Themenübersicht:

CFD und Binäre Optionen im Vergleich

Binäre Optionen und CFDs sind beides relativ junge Handelsinstrumente, die erst durch die Möglichkeit des Trading im Internet einem größeren Kundenkreis bekannt geworden sind. Gerade Einsteiger, die sich in Niedrigzinszeiten nach einer besseren Rendite umsehen und sich deswegen plötzlich auch für riskantere Anlageprodukte interessieren, fragen sich, wie sich CFD und binäre Optionen unterscheiden.

Was sind CFDs?

Um Unterschiede zwischen beiden Finanzinstrumenten herausstellen zu können, ist es sinnvoll, die Funktionsweise von beiden verstanden zu haben. Bei CFDs handelt es sich um hochspekulative Finanzderivate. Das bedeutet, dass seine Wertentwicklung von einem Basiswert oder Underlying abhängt. Der Anleger wird dabei an der Kursentwicklung beteiligt. Der Käufer von CFDs ist demzufolge auch nicht an einem bestimmten Unternehmen beteiligt, wie dies beispielsweise bei Aktien der Fall wäre. Stattdessen ist er Inhaber einer Forderung. Zwei Parteien vereinbaren den Austausch der Wertentwicklung und Erträgen des Basiswertes im Austausch von Zinszahlungen während der Laufzeit.

Verständlicher wird diese Vorgehensweise auch für unerfahrene Anleger vielleicht durch den geschichtlichen Hintergrund. An der Londoner Börse der 1980er Jahre existierte eine Stempelsteuer. Differenzkontrakte ermöglichten es, diese Zusatzkosten durch einen außerbörslichen Handel zu umgehen. Der Nachteil hierbei ist allerdings immer noch, dass der Handel mit CFDs deswegen nicht im gleichen Maße reguliert sein kann, wie dies bei börsengehandelten Produkten der Fall ist. In manchen Ländern wie der USA sind sie sogar verboten. Schließlich etablierte sich diese Möglichkeit als Alternative auf dem Markt, zumal einige Besonderheiten dieses Finanzinstrument in bestimmten Fällen vorteilhafter als der bloße Erwerb des Underlyings erscheinen lässt. So erlauben es CFDs, von Kursveränderungen in beide Richtungen zu profitieren.

Im Vergleich zu Futures ermöglichen sie deutlich mehr Flexibilität. Sie haben keine normierte Laufzeit oder Kontaktgröße und prinzipiell können beide Parteien frei über die Bedingungen verhandeln.

Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem darin, dass es sich um ein gehebeltes Geschäft handelt. Da der Händler nur eine Margin hinterlegen muss, besteht in vielen Fällen sogar das Risiko, über den Totalverlust hinaus Geld zu verlieren. Die Positionen werden von CFD-Anbietern in der Regel geschlossen, sobald nicht mehr genügend freies Kapital vorhanden ist, um die Sicherheitsleistung zu erbringen. Bei Kurssprüngen kann dies bei einem Kurs geschehen, der nachteiliger für den Kunden ist, als ursprünglich geplant. Dann muss sein Handelskonto über das Guthaben hinaus belastet werden.

Typische Kosten von CFDs sind Transaktionskosten wie Handelsgebühren und Spread, Kontoführungsgebühren und vor allem auch Finanzierungskosten.

Bei Differenzkontrakten (CFD – Contract for Difference) ist die Höhe des Gewinns oder des Verlusts dagegen von der Entwicklung des Basiswertes abhängig, beispielsweise einer Aktie. Je günstiger er sich entwickelt, desto höher der Gewinn, nur dass mit einem Hebel getradet wird. Wer 100 Euro mit einem Hebel von 100 investiert, der macht so viel Gewinn oder Verlust, wie mit 10.000 Euro, die in den Basiswert investiert wurden.

Viele CFD-Broker haben Niederlassungen in Deutschland, oft in der Bankenmetropole Frankfurt oder in Düsseldorf. Foto: Flickr @ Kiefer

Was sind binäre Optionen?

Beim Binäre Optionen handeln gibt es nur zwei Möglichkeiten, nämlich Gewinn oder Verlust. Ist die Option im Geld, ist der Gewinn immer gleich groß, egal ob die Option einen Cent oder einen Euro im Geld ist. Analog ist der Verlust auch immer gleich groß, sofern die Option aus dem Geld ist. Dies sorgt dafür, dass binäre Optionen im Vergleich zu CFDs und anderen Finanzderivaten deutlich unkomplizierter wirken. Es handelt sich dabei um eine Unterart der exotischen Optionen und ist von Optionen abgeleitet.

Es handelt sich zudem um ein Termingeschäft. Der Trader hat in der Regel keine Möglichkeit, die Option bereits während der Laufzeit auszuüben, auch wenn einige Broker die Möglichkeit eines Verkaufs vor Laufzeitende bieten. Üblich und vor allem im Finanzprodukt selbst verankert, ist dies jedoch nicht. Üblicherweise fallen beim Handel mit binären Optionen keinerlei Zusatzgebühren an. Die Broker können über die Differenz von Rendite und Einsatz gewinnbringend arbeiten.

Binäre Optionen werden gemeinhin außerbörslich gehandelt. Es hat sich ein spezieller Markt entwickelt, bei dem auf binäre Optionen spezialisierte Broker als Market Maker agieren, also als einziger Handelspartner fungieren.

Es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen binären Optionen und CFDs.

Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den beiden Finanzinstrumenten?

Finanzderivate

Binäre Optionen und CFDs haben die Gemeinsamkeit, dass es sich um Finanzderivate handelt. Trader handeln also nicht den zugrundliegenden Basiswert, sondern profitieren lediglich von seiner Kursveränderung. Wer also beispielsweise in Gold investieren möchte, erwirbt weder bei CFDs noch bei binären Optionen tatsächlich dieses Gold. Diese Möglichkeit ist im Vergleich zu anderen Derivaten auch nicht vorgesehen.

In beide Richtungen profitabel

Sowohl CFDs als auch binäre Optionen ermöglichen es, nicht nur von steigenden, sondern auch von fallenden Kursen zu profitieren. In beiden Fällen kann der Trader entweder „short“ oder „long“ gehen oder sich eben für „call“ oder „put“ entscheiden. Die Begrifflichkeiten sind bei den beiden Finanzderivaten unterschiedlich, bezeichnen letztlich jedoch das gleiche.

Kurz- bis mittelfristiger Anlagehorizont

Wer mit binären Optionen oder CFDs spekulieren möchte, kann dies nur in einem kurz- bis mittelfristigen Zeitrahmen tun. Beide Finanzderivate sind nicht darauf ausgelegt, über Jahre in die gleichen Underlyings investiert zu sein, wie dies beispielsweise bei Aktien der Fall ist. Sowohl CFDs als auch binäre Optionen werden in der Regel vor allem von Daytradern benutzt. Auch Swingtrader können mit beiden Finanzprodukten handeln, alle Laufzeiten darüber hinaus werden allerdings seltener und spielen auch die Vorteile der Handelsinstrumente häufig nicht völlig aus.

Geringes Kapital notwendig

Sowohl CFDs als auch binäre Optionen können bei den meisten Anbietern mit sehr wenig Kapital gehandelt werden. Bei vielen beginnt die Mindesteinzahlungssumme bereits im sehr niedrigen dreistelligen Bereich. Trades sind dagegen bereits im Bereich von einigen Euro möglich. Damit ermöglichen beide Finanzderivate bereits mit wenig Geld ein sinnvolles Risikomanagement.

Hochspekulativ

Eine weitere Gemeinsamkeit von CFD und binären Optionen ist die Tatsache, dass der Händler letztlich nur auf die Kursentwicklung setzt. Er hat also keinen Sachwert, der seinem Investment zugrunde liegt. Das bedeutet, dass einzig die zukünftige Kursentwicklung für ihn von Bedeutung ist. Aufgrund der Kurzfristigkeit des Investments und dem Verhältnis von Einsatz und Renditemöglichkeiten sowie dem Risiko von hohen Verlusten wird bei beiden Derivaten auch von einem hochspekulativen Investment gesprochen.

Unregulierter Markt

Sowohl bei CFDs als auch bei binären Optionen handelt es sich um Finanzderivate, die hauptsächlich außerbörslich, also „over-the-counter“ gehandelt werden. Aufgrund dessen sind die angebotenen Produkte nicht im gleichen Maße reguliert, wie dies bei Aktienunternehmen, Fonds oder börslich gehandelten Finanzderivaten der Fall ist. In der Regel ergibt sich zudem die Situation, dass nur der Anbieter des Finanzderivates als einziger möglicher Handelspartner in Betracht kommt.

Dies sorgt dafür, dass der Markt unüberschaubar sein kann und zudem auch Betrug begünstigt. Deswegen sollten Interessenten immer darauf achten, einen seriösen Anbieter zu wählen, der noch dazu von einer Finanzaufsichtsbehörde reguliert wird. Auf diese Weise lässt sich etwas mehr Rechtssicherheit erreichen.

Nicht für Einsteiger und Risikobewusste geeignet

Auch wenn die Finanzprodukte aufgrund ihrer einfachen Struktur und der geringen Einstiegshürden in Bezug auf Kapitalanforderungen sehr anfängerfreundlich wirken, ist dies nicht unbedingt der Fall. Der Handel mit beiden Finanzderivaten erfordert viel Hintergrundwissen und Können und ist deswegen nicht innerhalb weniger Tage zu erlernen. Für Privatanleger mit hohem Risikobewusstsein sind beide Handelsinstrumente zudem aufgrund ihres spekulativen Charakters und hohem Verlustrisiko nicht geeignet.

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Welche Unterschiede gibt es zwischen CFD und binären Optionen?

Rendite fest oder variabel

Einer der wichtigsten Unterschiede von CFDs und binären Optionen ist die Tatsache, dass Händler von binären Optionen schon bevor sie die Position öffnen wissen, wie groß Rendite und Verlust sein werden. Sie wissen genau, mit welchem Gewinn sie rechnen können und dass ihr Einsatz verloren sein wird.

Bei CFDs ist die Unsicherheit deutlich größer. Hier orientiert sich der Gewinn an der Kursentwicklung. Das bedeutet, dass zu Beginn nicht ersichtlich ist, wie groß der Gewinn ist. Das bedeutet im besten Falle, dass dieser potenziell sogar unbegrenzt ist und unter den gleichen Bedingungen über die mögliche Rendite von binären Optionen hinausgeht. Das macht den CFD-Handel aufregender. Allerdings können durch den Hebel auch Verluste auftreten, die höher als der Einsatz sind.

Nachschusspflicht bei vielen CFDS

Einer der wichtigsten Nachteile von CFDs ist für Privatanleger ohne Frage die Nachschusspflicht. Es gibt nur wenige Situationen, in denen diese tatsächlich ausgelöst wird, allerdings sind diese in der Regel besonders heikel. Üblicherweise schließen die Broker die Position immer dann, wenn nicht genügend Kapital auf dem Konto des Händlers vorhanden ist, um die Position weiter abzusichern. Je größer der Kurs sich in eine andere Richtung entwickelt, umso größer wird der Verlust und somit auch das Kapital, das vorhanden sein muss. Bei deutlichen Kurssprüngen – gerade bei Einbrüchen – ist es allerdings oft nicht möglich, den Basiswert noch zu dem Kurs zu verkaufen.

Der Ausführungskurs ist dann deutlich schlechter, der Verlust nicht durch das Guthaben zu kompensieren und Anleger müssen Geld nachschießen. Verliert ein Basiswert 2,0 Prozent an Wert, dann betragen die Verluste bei einem CFD mit einem Hebel von 100 das Doppelte des Einsatzes, der Trader muss also Geld nachzahlen. Allerdings verzichten einige Broker auf eine solche Nachschusspflicht.

Beim Handel mit binären Optionen ist dies allerdings niemals der Fall. Der Trader kann hier maximal sein eingezahltes Kapital verlieren, darüber hinaus ist kein Verlust möglich.

Laufzeit

Während bei binären Optionen die Laufzeit immer festgelegt ist, ist dies bei CFDs nicht der Fall. Das sorgt auch dafür, dass CFDs grundsätzlich etwas flexibler eingesetzt werden können.

Hebelwirkung

Sowohl CFDs als auch binäre Optionen haben eine Art Hebelwirkung, die es ermöglicht, die Rendite deutlich zu erhöhen. Bei CFDs ist dies relativ offensichtlich, da sich hier der Hebel häufig sogar frei wählen lässt. Bei binären Optionen ist dies nicht ganz so eindeutig, da die Verbindung zum Basiswert nicht mehr in Verhältnismäßigkeit besteht. Letztlich wird mit einem geringen Einsatz eine bedeutende Renditemöglichkeit eröffnet, die genauso im Verlust des Einsatzes resultieren kann. Es handelt sich hierbei nicht um eine Möglichkeit, an Kursveränderungen des Basiswertes im gleichen Verhältnis zu profitieren. Hieran wird ersichtlich, dass es sich nicht um einen Hebel handelt, sondern eher um eine Finanzwette.

Auswahl und Bekanntheit

Weil CFDs das etabliertere Produkt sind, ist außerdem die Auswahl an Basiswerten und an Brokern größer. Während es beispielsweise nur wenige Binäre Optionen Broker mit Niederlassung in Deutschland gibt und auch BDSwiss z. B. nur eine deutsche Postanschrift hat, unterhalten hier gleiche eine ganze Reihe von CFD-Brokern Filialen, oft in Frankfurt oder Düsseldorf, beispielsweise unsere Empfehlung GKFX. Zudem findet sich in der Regel bei breit aufgestellten Brokern keine Möglichkeit, binäre Optionen zu handeln, während dies mit CFDs gelegentlich möglich ist. Für den Handel mit binären Optionen wird jedoch so gut wie immer ein Spezialbroker benötigt.

Allerdings ist dies nicht unwesentlich auch eine Frage der Region: So sind CFDs auf dem US-amerikanischen Markt beispielsweise verboten, während der Handel mit binären Optionen erlaubt ist.

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Der Einsteiger

Für Einsteiger können Binäre Optionen Vorteile haben. Sie sind einfach zu verstehen und die Verluste können den Einsatz nicht überschreiten. Allerdings ist es auch schwerer, ein grundsätzliches Gefühl für die Börse zu bekommen, denn bekanntlich sind alle Gewinne und Verluste immer gleich hoch und Binäre Optionen lassen sich meist auch nicht verkaufen, sondern laufen automatisch aus.
Außerdem kann die Einfachheit des Finanzinstrumentes über die Komplexität täuschen, die eigentlich zugrunde liegt. Gerade Menschen ohne umfangreiches Finanzwissen unterschätzen diesen Punkt, weil binäre Optionen aufgrund ihrer einfachen Struktur zu überstürztem Handeln einladen.

Ein Kompromiss für Einsteiger kann das Demokonto sein, damit lässt sich das Traden erst einmal risikolos ausprobieren. Hier sind CFDS eindeutig im Vorteil, denn während nur wenige Binäre Optionen Broker ein solches Demokonto bieten, ist es im CFD-Handel fast die Regel. Es ist allerdings durchaus möglich, auch im Bereich binärer Optionen ein Demokonto zu finden und zu nutzen.

Außerdem bieten einige Broker auch CFD-Konten ohne Nachschusspflicht, allerdings teilweise, etwa bei comdirect, mit reduziertem Hebel. Beim Handel mit binären Optionen ist das Fehlen einer Nachschusspflicht hingegen die Regel und geht auch nicht mit Einschränkungen beim Handeln einher. Grundsätzlich lässt sich dieses Risiko also bei beiden Handelsarten vermeiden.

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Der Gelegenheitstrader

Wer nur hin und wieder tradet, für den bieten Binäre Optionen einige Vorteile gegenüber CFDs. Beispielsweise lässt sich morgens schnell ein Blick auf die Märkte werfen, womöglich sogar unterwegs per App. Dann werden ein paar Optionen gekauft und am Abend lässt sich dann das Ergebnis beobachten. Angst, den Ausstiegszeitpunkt zu verpassen, muss man nicht haben, denn die Option läuft ja ohnehin aus. Für diesen Anleger haben Binäre Optionen eindeutige Vorteile.

Der Vorsichtige

Besonders ängstliche Anleger werden weder zu CFDs zu Binären Optionen greifen, dafür ist bei beiden das Risiko zu hoch. Doch es gibt auch den Anleger, der gerne mit etwas spekulieren, auf keinen Fall aber mehr als diesen Betrag verlieren will. Für ihn gilt ähnliches wie für den Einsteiger, er möchte auf keinen Fall Geld nachzahlen. Hier haben Binäre Optionen ihren Vorteil, besser ist jedoch ein CFD-Broker ohne Nachschusspflicht.

Diese Vorteile bietet Ihnen unser Testsieger IQ Option

Der Profi

Der Profi will möglichst viele Entscheidungen selbst treffen. Beispielsweise, wann der richtige Zeitpunkt zum Ausstieg gekommen ist, aber auch bei der Wahl des Basiswertes ist ihm eine große Auswahl wichtig. Beides spricht für Differenzkontrakte. Weil das Produkt etablierter ist und die Konkurrenz groß, bieten die Broker auch meist mehr an Hintergrundinformationen und Schulungen sowie eine professionellere Handelsplattform. Binäre Optionen werden meist über eine webbasierte Software gehandelt, bei CFDs haben Kunden dagegen meist die Wahl. Das britische Unternehmen GKFX bietet beispielsweise neben einer App und dem WebTrader auch die Software MetaTrader zum Download, die sich mit zahlreichen Modulen erweitern lässt und über die auch automatisch oder halbautomatisch gehandelt werden kann.

Das Risiko eines Nachschusses reduzieren Profis durch das Setzen von Stop-Loss-Kursen und das Umgehen von besonders riskanten Geschäften, beispielsweise auf Märkten, die durch staatliche Eingriffe massiv verzerrt sind oder die aufgrund geringer Liquidität zu starken Schwankungen neigen. Gegebenenfalls hält er Geld als Sicherheitspolster zurück. Für ihn sind CFDs daher das bessere Produkt.

Fazit: Binäre Optionen oder CFD?

Trader ist nicht gleich Trader und nicht für jeden ist das gleiche Produkt das beste. Wer nur morgens schnell etwas handeln will und dann erst am Abend wieder in sein Konto sieht, für den sind Binäre Optionen oft das bessere Produkt. Insgesamt sind CFDs aber anspruchsvoller und professioneller und damit vor allem für erfahrene Trader besser geeignet. Vor allem die erhöhte Flexibilität ist ein großer Vorteil, der von den meisten Händlern geschätzt wird. Einsteiger können sich mit einem Demokonto risikolos einen ersten Eindruck vom Handel mit Differenzkontrakten machen.

Binäre Optionen oder CFD – was sollten Investoren wissen?

Binäre Optionen und CFD stehen häufig in der Kritik, denn es handelt sich um hochspekulative Finanzgeschäfte und schon viele Neueinsteiger haben hier bereits in kurzer Zeit hohe Geldbeträge verloren. Dennoch versuchen sich weiterhin viele Anleger bei den beiden Handelsformen, denn trotz der hohen Wahrscheinlichkeit für einen Totalverlust sind auch hohe Gewinne möglich. Was Sie beachten müssen, wenn Sie in CFD oder binäre Optionen investieren möchten und woran Sie erkennen, welche der beiden Möglichkeiten besser für Sie geeignet ist, möchten wir im folgenden Artikel erläutern. Auch einen möglichen Umstieg von der einen auf die andere Trading-Variante werden wir näher betrachten und erläutern, worauf Neueinsteiger und Umsteiger achten müssen, damit der Online-Handel gelingt und keine finanziellen Probleme auftreten.

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Binäre Optionen wurden speziell für Einsteiger entwickelt

Die binären Optionen sind besonders leicht zu verstehen, denn es handelt sich dabei um einfache Finanzwetten. Im Gegensatz zu den CFDs, wo der genaue Gewinn von der Höhe der Kursveränderung abhängt, gibt es bei binären Optionen nur „Cash or Nothing“: Entweder, der Trader macht einen Gewinn, dessen Höhe von vornherein feststeht, oder er verliert seinen Wetteinsatz vollständig. Die Gebühren sind in der Differenz von Gewinn und Verlust bereits enthalten und müssen somit nicht gesondert berechnet werden.

Auch der Ablauf des Handels wurde bei den binären Optionen deutlich vereinfacht. Bei Trading mit CFDs muss auf viele verschiedene Dinge geachtet werden: Die Position muss zum richtigen Zeitpunkt eröffnet werden und auch die Entscheidung, wann sie wieder geschlossen wird, muss vom Trader getroffen werden. Auch viele weitere Punkte sind zu beachten, so kann zum Beispiel mit verschiedenen Orderfunktionen bei einem bestimmten Verlust die Position geschlossen werden, um die maximalen Verluste zu beschränken. Auch eine Gewinnmitnahme bei einem vorher festgelegten Betrag ist möglich. Bei den binären Optionen dagegen muss der Trader die Position lediglich eröffnen und die Laufzeit festlegen. Alles andere erfolgt automatisch, so dass der Trader hier zwar weniger Einfluss auf seine Gewinne nehmen kann, aber auch das Fehlerpotential stark reduziert wird, was vor allem den Anfängern entgegen kommt. Profis dagegen bevorzugen in der Regel die CFDs, da diese ihnen mehr Möglichkeiten für verschiedene Handelsstrategien bieten.

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CFDs bieten mehr Auswahlmöglichkeiten und einen Kostenvorteil

Bei der Wahl zwischen binären Optionen und CFDs wird oftmals zu den binären Optionen geraten, da diese deutlich weniger komplex und somit auch für Einsteiger leicht zu verstehen sind. Hier raten wir allerdings dazu, sich nicht vorschnell gegen die CFDs zu entscheiden, denn auch diese haben einige entscheidende Vorteile.

CFDs bilden alle Facetten des außerbörslichen Handels ab, während bei den binären Optionen nur einige Teilbereiche herausgegriffen wurden. Somit bieten sie mehr Möglichkeiten und die Trader machen mehr wertvolle Handelserfahrungen, die für den weiteren Verlauf ihrer Karriere wichtig sein können.

Auch der Kostenvorteil liegt auf der Seite der CFDs. Bei binären Optionen erfolgt nur eine Auszahlung von 80-90% des Einsatzes im Gewinnfall, während der Verlust 100% des Einsatzes beträgt. Bei einigen Anbietern falle die Gewinne sogar noch niedriger aus. Somit macht ein Broker für binäre Optionen im Schnitt über 5% Gewinn pro Trade, was relativ viel ist. Bei den CFDs werden die Gebühren in der Regel in Form von Spreads berechnet und fallen deutlich niedriger aus, als bei den binären Optionen. Bei einigen Handelskonten werden statt Spreads auch Kommissionen fällig, auch diese liegen deutlich unter dem Gewinn des Brokers bei den binären Optionen.

Es sprechen also auch einige gute Gründe für die CFDs. Wer sich hier die Zeit nimmt, sich mit dem komplexeren der beiden Produkte auseinanderzusetzen, kann davon also langfristig durch bessere Konditionen profitieren.

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Der Handel gegen den Broker

Von den Kritikern des Devisenhandels wird häufig bemängelt, dass die Broker die Kurse selber stellen. Das ist bei fast allen Brokern für binäre Optionen und auch der Mehrzahl der CFD-Broker der Fall. Somit haben die Broker die Möglichkeit, einen Gewinn zu machen, wenn der Trader seinen Handel verliert, denn der Broker tritt als direkter Gegenpart beim Trading auf.

Aus diesem Grund wird den Brokern häufig Manipulation vorgeworfen, was in der Vergangenheit auch wiederholt vorgekommen ist. Verhindert werden soll der Betrug der Broker durch eine umfassende Regulation. Die zuständigen Regulierungsbehörden achten auf Unregelmäßigkeiten und schreiten im Zweifelsfall schnell ein. Dennoch ist ein Betrug nicht ausgeschlossen, weswegen die Kunden ausschließlich bei Brokern mit einer guten Regulierung und einem einwandfreien Ruf handeln sollten. Ein zweifelhafter Broker kann noch so gute Handelskonditionen bieten, wenn die Trader um ihr Geld betrogen werden ist eine Registrierung bei diesem Anbieter beinahe automatisch ein Verlust.

Beim CFD-Trading kann das Problem des Handels gegen den Broker umgangen werden, indem ein sogenannter STP-Broker ausgewählt wird. Dieser gestaltet seine Kurse nicht selber, sondern leitet die Order der Kunden direkt an den Markt weiter, wo sie zwischen den verschiedenen Teilnehmern zu den besten zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Bedingungen ausgeführt wird. STP-Broker gelten unter Branchenkennern als besonders sicher und bieten zudem oftmals auch noch sehr günstige Handelskonditionen.

Vor allem der Handel mit den binären Optionen birgt eine hohe Gefahr für Kursmanipulationen, weswegen die Kunden hier bei der Brokerwahl besonders sorgsam vorgehen sollten.

Der Handel kann vorher auf dem Demokonto getestet werden.

Nicht nur Unterschiede, sondern auch viele Gemeinsamkeiten

Die binären Optionen sind unter anderem nach dem Vorbild des CFD-Handels entstanden und sollen Einsteigern eine Handelsmöglichkeit bieten, die zwar die Vorteile des CFD-Handels enthält, aber deutlich einfacher zu verstehen und umzusetzen ist. Daher weisen neben dem binäre Optionen Unterschied CFD auch viele Gemeinsamkeiten mit diesen auf. Auch bezüglich des Risikos gibt es große Ähnlichkeiten. Daher sollten Trader weder bei binären Optionen, noch bei CFDs Geld investieren, welches sie nicht problemlos entbehren können. Ein Verlust der kompletten Einzahlung ist jederzeit möglich. Bei einigen CFD-Brokern besteht darüber hinaus sogar eine Nachschusspflicht, so dass auch mehr Geld verloren werden kann, als die Kunden auf ihr Handelskonto eingezahlt haben. Diese Verluste müssen dann durch eine weitere Einzahlung ausgeglichen werden.

Die Varianz ist bei den binären Optionen sogar noch etwas höher, als beim ohnehin schon starken Schwankungen unterworfenen CFD-Handel. Das hängt mit den geringeren Entscheidungsmöglichkeiten zusammen, denn dadurch hängt hier mehr vom Zufall ab.

Binäre Optionen und CFD erfordern ein gutes Risikomanagement, wenn sie ernsthaft gehandelt werden sollen. Andernfalls ist das Risiko für einen Totalverlust auf Grund der Varianz so hoch, dass dieser früher oder später eintreten wird. Dann ist das Handelsguthaben verloren und das Trading kann nicht ohne eine erneute Investition fortgesetzt werden. Auch mit einem gut durchdachten Risikomanagement sind die Trader nicht zu 100% vor dem kompletten Verlust ihrer Einlage geschützt. Das hohe Risiko lässt sich aber deutlich reduzieren, wobei es sich aber nach wie vor um eine sehr spekulative Form des Tradings handelt.

Umsteigen auf binäre Optionen oder CFD ist nicht schwer

Wenn Sie sich eingehend mit den Risiken auseinandergesetzt haben und sich nun für binäre Optionen oder CFD entscheiden, brauchen Sie sich keine Sorgen machen, die falsche Wahl getroffen zu haben und sich nun langfristig an die für Sie schlechter geeignete Variante zu binden. Da sich beide Finanzinstrumente sehr ähneln, können Sie jederzeit zwischen CFD und binären Optionen wechseln. Natürlich ist es in diesem Fall immer wichtig, sich mit den Eigenheiten des neuen Produkts vertraut zu machen und nach Möglichkeit auch zuerst mit einem kostenlosen Demokonto zu üben, aber die Grundsätze des Tradings ähneln sich bei beiden Produkten stark.

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Wenn Sie von binären Optionen auf CFDs wechseln, werden Sie einige zusätzliche Dinge lernen müssen, denn die CFDs sind deutlich komplexer aufgebaut. Viele Broker bieten kostenloses Schulungsmaterial an, dessen Durchsicht sich in der Regel bezahlt macht. Auch mit der Nachschusspflicht sollten Sie sich von Beginn an auseinandersetzen. Es kommt zwar selten vor, dass eine Position nach einem Margin Call nicht schnell genug automatisch geschlossen werden kann, bei hoher Volatilität kann es aber dazu kommen, dass CFD-Trader ein Vielfaches ihrer eigentlichen Einlage verlieren. So kam es das letzte mal 2020 beim berüchtigten „Franken-Schock“ vor, als viele Trader nicht nur ihr komplettes Guthaben verloren, sondern sogar Privatinsolvenz anmelden mussten. Daher sollten Umsteiger sich gleich zu Beginn mit der Stop Loss Funktion beim CFD-Trading vertraut machen.

Steigen Sie dagegen von CFD auf binäre Optionen um, kennen Sie die meisten Grundlagen für den Handel schon. Beachten Sie hier, dass binäre Optionen eine noch höhere Varianz als der ohnehin schon sehr stark schwankende CFD-Markt aufweisen. Daher ist ein noch konservativeres Risikomanagement erforderlich, wenn Sie ernsthaft und auf einen langfristigen Profit ausgerichtet mit binären Optionen handeln möchten. Auch die Wahl des richtigen Brokers ist bei binären Optionen noch ein Stück schwieriger, als beim CFD-Handel, da es hier mehr unseriöse Anbieter gibt und die Höhe der Auszahlungen sich teilweise stark unterscheidet. Wenn Sie mit binären Optionen einen Profit machen möchten, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass im Gewinnfall ein möglichst hoher Prozentsatz des Einsatzes ausgezahlt wird.

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Mit einem kostenlosen Demokonto das am besten geeignete Finanzinstrument finden

Wenn Sie sich nicht sicher sind ob binäre Optionen oder CFD besser für Sie geeignet sind, sollten Sie zunächst beide Finanzinstrumente mit Spielgeld handeln. So können Sie binäre Optionen vs. CFD vergleichen und werden durch die praktische Erfahrung schnell selber die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede kennenlernen.

Ein Handelskonto mit echtem Geld sollten Sie erst eröffnen, wenn Sie „Ihre“ Handelsvariante gefunden haben, denn es ist nicht ratsam, binäre Optionen und CFD parallel zu handeln. Konzentrieren Sie sich lieber auf den Handel mit einem von beidem und holen Sie hier den maximalen Profit heraus! Bevor Sie ein Handelskonto eröffnen, vergleichen Sie die unterschiedlichen Broker gut, denn nicht alle sind seriös. Auch bei den Kosten für den Handel gibt es deutliche Unterschiede, was sich stark auf den möglichen Profit auswirkt.

Branchenkenner bevorzugen Broker, die ihren Sitz innerhalb der EU haben und somit nach den strengen MiFID-Richtlinien reguliert werden. Diese bieten die maximal mögliche Sicherheit, so dass sich die Trader keine Sorgen darum machen müssen, dass die Gewinne auch sicher ausgezahlt werden und sich voll und ganz auf das Trading konzentrieren können.

Fazit: Prüfen Sie im Vorfeld genau, welche Handelsvarianten für Sie in Frage kommen

Bevor Sie sich dafür entscheiden, Geld in ein Finanzprodukt zu investieren, sollten Sie sich ausführlich mit dessen Eigenschaften auseinandersetzen. Im Vergleich binäre Optionen vs. CFD hat sich gezeigt, dass die CFDs deutlich komplexer sind, dafür aber auch mehr Möglichkeiten bieten, aktiv Einfluss auf die eigenen Chancen zu nehmen. Beide Produkte sind hochspekulativ und bergen ein großes Risiko. Es kann das gesamte Kapital verloren werden, und durch die Nachschusspflicht sind ohne entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sogar noch deutlich höhere Verluste möglich.

Traden sie daher nur mit CFD oder binären Optionen, wenn Sie die entsprechenden finanziellen Mittel dazu haben. Zwar sind die Mindesteinzahlungen in der Regel relativ gering, Sie sollten aber auch wirklich nur Geld einzahlen, welches Sie ausschließlich für den Handel einplanen und dessen Verlust Sie ebenfalls mit einkalkulieren.

Bevor Sie sich bei einem Broker registrieren, vergleichen Sie diesen mit anderen Anbietern und versichern Sie sich, dass es sich um einen absolut seriösen Anbieter mit zuverlässiger Regulierung handelt. Auch wenn die allgemeinen Geschäftsbedingungen lang sind, sollten Sie diese vor einer Anmeldung vollständig gelesen haben, denn nur so können Sie ausschließen, dass der Broker unseriöse Bedingungen stellt, die sich mit einem professionellen Trading nicht oder nur schwer vereinbaren lassen.

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Wie viel in binäre Optionen zu investieren
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