Vor- und Nachteile binäre Optionen – 2 – Binäre Optionen 2020

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Contents

Vor- und Nachteile von Optionen

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Optionen gehören zu jenen Derivaten, die auch für private Anleger immer interessanter werden. Je nach Option kann das Finanzprodukt dabei aber schwer zu verstehen sein, so dass es womöglich nicht für jeden Anleger geeignet ist. Gleichermaßen haben erfahrene Anleger aber die Möglichkeit, auf vielseitige Art und Weise, die eigenen Gewinne zu maximieren und mögliche Risiken zu senken. Weil Optionen zu den Termingeschäften gehören, erwerben Käufer ein Recht, ein bestimmtes Gut zu einem festgelegten Zeitpunkt und zu einem festen Preis zu erwerben. Optionen bringen zahlreiche Vorteile mit sich, weisen aber auch einige Nachteile auf, die wir in diesem Ratgeber näher betrachten.

  • Marktbewegungen können gewinnbringend genutzt werden
  • Begrenztes Risiko, Hebelwirkung und reduzierter Kapitalbedarf
  • Zahlreiche Underlyings, kein Emittentenrisiko
  • Aber: Häufig kurze Laufzeiten und Handel über Kontrakte

1. Kurz erklärt: Was sind Optionen?

Optionen zählen zu den Termingeschäften. Käufer erwerben hierdurch das Recht, ein bestimmtes Gut zu einem bestimmten Zeitpunkt und einem fest vereinbarten Preis zu erwerben. Zu beachten ist dabei, dass sich aber nicht um eine Pflicht handelt. Das bedeutet, dass der Käufer entscheiden kann, ob er die Option zum Ende der Laufzeit ausgeübt oder darauf verzichtet. Bei der sogenannten „Prämie“ handelt es sich um den Preis einer Option. Damit ist aber keine Anzahlung gemeint. Vielmehr dient dieses Geld dazu, dem Käufer das Recht zuzusichern, die Ware zu bekommen.

Die Prämie hängt von diversen Faktoren ab:

  • die Volatilität des Basiswertes
  • aktueller Kurs des Underlyings
  • der Ausübungspreis
  • restliche Laufzeit bis zum Ausübungsdatum
  • der kurzfristige, risikofreie Zinssatz
  • die möglichen Dividendenzahlungen

Ein weiterer wichtiger Begriff in Zusammenhang mit der Option ist der „innere Wert“. Dieser wird ermittelt, indem man den Ausübungspreis vom Preis des Basiswertes abzieht. Für den Fall, dass der Kurs des Basiswertes zum Beispiel 50 Euro und der Ausübungspreis 40 Euro betragen, beläuft sich der innere Wert bei einer Call-Option demnach auf 10 Euro. In diesem Fall würde der Anleger das Underlying um diese Summe gewinnbringend veräußern können, wenn er die Option ausübt. Allerdings wird die Ware in der Regel nicht mehr wirklich ausgetauscht. Häufig wird lediglich durch den Verkäufer die Differenzsumme ausgezahlt.

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2. Welche Vorteile bieten Optionen?

Mit Optionen erhalten Anleger diverse Vorteile. Dazu zählt unter anderem die Tatsache, dass sie auf relativ einfachem Wege einen Hebel einsetzen können, ohne ein zu großes Risiko einzugehen. Denn im Falle der Optionen ist eine Nachschusspflicht im Normalfall ausgeschlossen, so dass Händler jederzeit selbst entscheiden können, wie viel sie einsetzen möchten. Kosten fallen somit immer nur für die Optionen an, die ausgewiesen sind. Weil diese aber stets nur den Bruchteil des Wertes des Underlyings ausmachen, muss der Händler weniger Eigenkapital einsetzen, als wenn er den jeweiligen Basiswert direkt kaufen würde. Zum einen führt dies zu einem verringerten Kapitalbedarf, zum anderen können Trader somit „moderate“ Hebel setzen.

Auf steigende und fallende Kurse spekulieren

Zu den größten Vorteilen von Optionen zählt die Eigenschaft, dass Anleger dieses Derivat für steigende wie auch fallende Kurse gewinnbringend einsetzen können. Dies unterscheidet Optionen von zahlreichen anderen Finanzprodukten, die Privatanleger in Anspruch nehmen können. Darüber hinaus können Optionen auch in Märkten in Seitwärtsbewegungen eingesetzt werden. Und dennoch ist es möglich, gewinnbringend zu handeln. Dafür stehen Anlegern bestimmte Optionsarten zur Verfügung.

Große Auswahl an Underlyings

Auch in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Underlyings zeigt sich das Finanzprodukt vielseitig. So ist es möglich, Optionen auf Aktien und Indizes, Währungen, Rohstoffe, Swaps oder sogar ETFs zu handeln.

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Jederzeit handelbar, kein Emittentenrisiko

Anders als viele andere Finanzderivate gibt es bei Optionen kein Emittentenrisiko. Weil sie über die Börse standardisiert sind, verfügen sie über feste Laufzeiten und Börsenpreise. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie jederzeit handelbar sind.

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3. Welche Nachteile haben Optionen?

Optionen weisen neben zahlreichen Vorteilen aber auch verschiedene Schwächen auf. Dazu zählt das vergleichsweise hohe Verlustrisiko. Zwar besteht für Anleger „nur“ die Gefahr, den eingesetzten Betrag zu verlieren, aber auch ein kompletter Verlust des Geldes kann eintreten. Das Risiko ist wegen der festen Laufzeit dafür entsprechend hoch. Bei Aktien gäbe es zum Beispiel den Vorteil, dass ein vollständiger Verlust nur bei der Insolvenz eines Unternehmens möglich ist. Darüber hinaus können Aktionäre Kursverluste zeitlich überbrücken, was bei Optionen aber nicht möglich ist.

Kurze Laufzeiten

Optionen werden außerdem im Normalfall nur über recht kurze Laufzeiten angeboten. Damit eignen sie sich nur für den kurzfristigen Handel über einen Zeitraum von wenigen Monaten.

Optionen werden meist in Kontrakten gehandelt

Optionen werden ferner zumeist in Kontrakten gehandelt, was einen weiteren Nachteil darstellt. Das bedeutet, dass immer nur eine gewisse Anzahl eines Underlyings gekauft werden kann. Dieser Umstand kann die Handelsmöglichkeit hinsichtlich des eingesetzten Kapitals für die Anleger unflexibel machen.

Optionen sind bedingte Termingeschäfte

In den Anfangszeiten des Optionen-Handels konnten sich Käufer oft nicht darauf beschränken, das Recht zu sichern, den entsprechenden Basiswert zu kaufen. Vielmehr mussten sie sich dazu verpflichten. Mittlerweile ist dies nicht mehr der Fall, so dass Optionen den bedingten Termingeschäften zugeordnet werden. Damit unterscheiden sich Optionen beispielsweise von den Futures. Hierbei sind die Käufer tatsächlich dazu verpflichtet, den vereinbarten Vertrag zu erfüllen, so dass Futures zu den unbedingten Termingeschäften gezählt werden.

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4. Welche Unterschiede gibt es bei den Ausübungsarten?

Bei den Optionen unterscheidet man je nach Ausübungszeitpunkt drei verschiedene Arten:

  • Amerikanische Optionen
  • Europäische Optionen
  • Bermuda Optionen

Insbesondere für Branchen-Einsteiger könnte den Namen zunächst etwas verwirrend sein. Denn die Bezeichnungen beziehen sich nicht auf bestimmte Märkte oder Orte, sondern darauf, welche Ausübungszeitpunkte bei den Optionen üblich sind. Bei amerikanischen Optionen kann die Option zu jedem Handelstag ausgeübt werden. Bei europäischen Optionen ist der Ausübungszeitpunkt grundsätzlich das Fälligkeitsdatum. Bei den sogenannten Bermuda Optionen werden im Vorhinein diverse Zeitpunkte festgelegt, zu denen die Optionen ausgeübt werden können. Allerdings sind diese Optionen eher als Exoten anzusehen, da sie relativ selten sind.

Was ist unter exotischen Optionen zu verstehen?

Zunächst handelt es sich bei den exotischen Optionen ebenfalls um Optionen und somit um Finanzderivate. Häufig sind sie in Bezug auf ihre Auszahlungsstruktur aber viel umständlicher gestaltet. Bei vielen dieser Optionen richtet sich die Auszahlung nicht nur nach dem Kurswert zum Endpunkt, sondern hängt vom gesamten Kursverlauf ab.

Einige bekannte exotische Optionen sind neben den bereits erwähnten Bermuda Optionen:

  • Russische Optionen (diese haben keinen Verfallszeitpunkt)
  • Asiatische Optionen (die Auszahlung hängt von der Differenz zwischen dem Mittelwert des Basiswerts und dem Ausübungspreis ab)
  • Lookback Optionen (die Festlegung des Basispreises erfolgt erst bei Ausübung)
  • Barrier Optionen (verschiedene Ereignisse können die Optionen aktivieren und deaktivieren)

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5. Trading mit Optionen

In Bezug auf die Vor- und Nachteile von Optionen stellt sich für Anleger natürlich die Frage, ob sich das Trading mit Optionen für sie tatsächlich lohnt? Optionen werden und können vorwiegend von Investoren zur Absicherung von Preisrisiken eingesetzt. So kann sich ein Getreide-Käufer etwa mit Hilfe von Calls (Kaufoptionen) gegen steigende Preise absichern und bekommt für seine Waren eine kalkulierbare Preisbasis. Ein Getreide-Produzent kann sich wieder mit Hilfe von Puts (Verkaufsoptionen) gegen fallende Preise absichern. Damit sichert er letztendlich das Überleben seines Unternehmens.

Ein weiterer Vorteil von Optionen: zahlreiche Märkte handelbar

Ein großer Vorteil von Optionen ist auch die Vielseitigkeit des Finanzinstrumentes. Anstelle von Getreide lassen sich viele weitere Märkte einsetzen, in denen Marktteilnehmer einen aktiven Optionshandel betreiben können. Handelbar sind zum Beispiel auch

  • Gold und Silber,
  • Öl und Benzin,
  • Kakao und Kaffee,
  • Zucker,
  • Kupfer

und vieles mehr. Unabhängig davon, um welche Produktart es sich handelt – das wichtigste Ziel ist der Wunsch nach Preisabsicherung und damit der Schaffung einer sicheren Kalkulationsbasis. Dies gilt natürlich auch für Aktien-, Zins- oder Währungsmärkte. So werden Währungsoptionen zum Beispiel von Unternehmen genutzt, die im internationalen Export oder Import von Gütern oder Waren tätig sind. Egal, ob es sich um einen deutschen Automobilhersteller handelt, der seine Fahrzeuge auch in Asien oder Nordamerika veräußern möchte, oder ob es ein asiatischer Importeur von Maschinen und anderen Gütern aus dem US-Dollar- oder Euro-Raum ist – beide müssen sich gegen mögliche Währungsschwankungen absichern.

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6. Optionen verkaufen – vorteilhafte und nachteilige Kursveränderung

Generell können Optionen verkauft werden, bevor sie fällig werden. Im Normalfall lohnt sich dies, wenn Wertpapiere unerwartet im Wert deutlich ansteigen. Allerdings ist dabei ein wichtiger Punkt zu beachten: der vormalige Käufer tritt sodann als Stillhalter auf. Das heißt, dass der Käufer für seine Option den entsprechenden Basiswert fordern kann und der vormalige Verkäufer muss liefern.

Zwei Unterscheidungen beim Optionen-Verkauf

Hierbei müssen aber wiederum zwei Unterscheidungen getroffen werden: Der Anleger hält die Option entweder zusätzlich zu den Aktien, die sich tatsächlich in seinem Depot befinden. Oder aber es handelt sich bei dem Optionen-Verkauf um einen Leerverkauf. Wenn ein Händler eine Option verkauft und keine Aktien besitzt, kann es zu zwei unterschiedlichen Szenarien kommen:

  1. Vorteilhafte Kursveränderung: In diesem Fall steigt der Kurs ab dem Verkaufszeitpunkt bis zum Laufzeitende nicht mehr an. Es kommt nicht zu einer Überschreitung des vereinbarten Ausübungspreises. Der Käufer erhält dann keinen Gewinn für die Option. Der Verkäufer wiederum generiert einen Gewinn. In der Folge verliert die Aktie ihre Volatilität und es kommt zu einem leichten Absinken des Aktienkurses. Die Option könnte nun zu einem günstigeren Preis zurückgekauft werden, als sie verkauft wurde.
  2. Nachteilige Kursveränderung: In diesem Fall kommt es zu einem Ansteigen der Aktie, die auch zum Verfallsdatum über dem Verkaufspreis liegt. Der Verkäufer muss somit die Option teurer zurückerwerben als er sie verkauft hatte. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dem Käufer die entsprechenden Aktien zu einer höheren Summe zu liefern. Diese müsste dann teurer eingekauft werden.

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7. Optionen verkaufen – Risiken durch Halten von Aktien minimieren

Wenn der Anleger die Aktien aber tatsächlich besitzt, kommt es zu einem anderen Szenario, das im Vergleich zu dem hohen Risiko große Vorteile bietet. Der Anleger besitzt beispielsweise eine Aktie, die er ohnehin für einen gewissen Betrag verkaufen wollte, der nunmehr eingetreten ist. Die Prämie kann er dann für die Option für sich sichern und mithin die Gesamtrendite aufbessern. Darüber hinaus ist es möglich, die Aktie zu verkaufen, wenn sie beim Ablauf der Option teurer als der Ausübungspreis ist. Sollte der Kurs aber unter dem Ausübungspreis liegen, würde der Call verfallen. Für den Anleger bedeutet dies, dass er also vom Verfall des Zeitwertes profitiert und seine Rendite optimieren kann.

8. Kauf ohne Aktie eher für risikofreudige Anleger geeignet

Verkauft der Anleger die Aktie tatsächlich, hat er die Möglichkeit, Puts darauf zu verkaufen. Befindet es sich unter dem gewählten Niveau, bekommt er die Aktie durch den Käufer der Option. Für Anleger ist es wichtig zu wissen, dass sich die erste Möglichkeit (Kauf ohne Aktie) eher für risikofreudige Anleger eignet. Wenn der Anleger aber tatsächlich die Aktien hält oder halten möchte, ist das Risiko deutlich geringer, und somit ist dies auch für Branchen-Neulinge besser geeignet.

9. Was ist eigentlich die „Eurex“?

Wer sich mit Optionen beschäftigt, trifft unweigerlich auf den Begriff „Eurex“. Bei der „European Exchange“ handelt es sich um die weltweit größte Termin- bzw. Derivatebörse. Sie wurde im Jahr 1998 durch die Fusion der DTB (Deutsche Terminbörse) und der Schweizer Terminbörse Soffex ins Leben gerufen. Der Handel erfolgt voll-integriert über eine elektronische Clearing- und Handelsplattform. Allerdings werden auf der Eurex nicht etwa Anleihen und Aktien gehandelt, sondern Kontrakte (Lieferverträge im weitesten Sinne).

Die Vorteile des Optionen-Handels an der Eurex

Generell werden zwei verschiedene Arten von Kontrakten, die an Terminbörsen gehandelt werden, unterschieden: Optionen und Futures. In Bezug auf die Kontrakt-Größe, den Liefertermin und die Größe der kleinsten Preisbewegung sind beide standardisiert und verfügen deshalb immer über eine feste Laufzeit. Ein liquider Terminhandel wäre ohne diese Spezifikation nicht möglich. Terminprodukte bieten Anlegern zahlreiche vorteilhafte Möglichkeiten, angefangen von einer kostengünstigen Absicherung über Ertragsoptimierung bis hin zur Rendite-Maximierung. Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten, was Optionen nicht zuletzt auch für Privatanleger immer attraktiver macht.

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Ein Eurex-Handelsbeispiel: Ein Kaffeeproduzent möchte 100 Tonnen Kaffee bis Dezember kaufen, um den Produktionsbedarf für das letzte Quartal des Jahres zu decken. Allerdings hat er die Sorge, dass der Kaffeepreis bis zum Ende des Jahres steigen wird. Aus diesem Grund entscheidet er sich für den Kauf eines Kaffee-Futures, um sich gegen einen eventuellen Preisanstieg abzusichern. Sein Vorteil ist: Steigt der Kaffeepreis, so muss er im Herbst zwar seinen Kaffee teurer einkaufen. Allerdings würde der höhere Einkaufspreis durch den gleichzeitigen Preisanstieg seines Kaffee-Futures kompensiert werden.

10. Fazit Optionen: Zahlreiche Vorteile, einige Nachteile

Optionen bieten Anlegern zahlreiche Vorteile. Sie können vor allem dann, wenn sie zusammen mit gehaltenen Aktien erworben werden, attraktive Möglichkeiten bieten, die eigene Rendite zu verbessern. Auch wenn sich der Verlust – zumindest bei einem reinen Kauf ohne folgenden Verkauf – im Vergleich zu zahlreichen anderen Derivaten mit Hebeleffekt auf den Einsatz begrenzt, weisen sie trotzdem ein relativ hohes Risiko auf, als der Kauf der Basiswerte selbst. Trotzdem können Optionen für private Anleger lohnenswert sein, da sie sich sowohl für viele Märkte eignen als auch zur Absicherung dienen können. Zu den wichtigsten Vorteilen von Optionen zählt die hohe Hebelkraft und somit sehr gute Gewinnmöglichkeiten. Weiterhin können Anleger nicht nur bei steigenden (Call-Optionen), sondern auch bei fallenden Märkten (Put-Optionen) Gewinne generieren. Weil Optionen an speziellen Terminbörsen (in Deutschland die Eurex) gehandelt werden, gelten sie als sehr anlegerfreundlich. Nicht zuletzt besitzen Optionen eine eindeutige und standardisierte Ausstattung. Der „faire Preis“ bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage sowie durch die Kursentwicklung des der Option zugrundeliegenden Basiswertes.

Vor- und Nachteile binäre Optionen – 2

26. November 2020 By Redaktion Kommentar verfassen

Die Vor- und Nachteile bei binäre Optionen – Teil 2

Im zweiten Teil meines Artikels zu den Vor- und Nachteilen von binäre Optionen geht es nun um die Nachteile und wie man trotzdem diese positiv für den Handel beeinflussen kann!

Es ist nur natürlich, dass alles seine Vorteile sowie auch Nachteile hat, aber wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen dann lohnt es sich doch einen zweiten Blick zu riskieren.

Auch binäre Optionen haben Nachteile und diese möchte ich in diesem Beitrag aufzählen, aber auch Möglichkeiten aufzeigen, um diese mit den Instrumenten der Broker zu beeinflussen

Nachteile von binären Optionen

Einer der Vorteile von binären Optionen ist, man weiß schon vor dem spekulieren wieviel man verdienen kann, also wie hoch die Rendite bei einem Gewinn ist, jedoch kann das in bestimmten Fällen auch ein Nachteil sein!

Auch wenn die einfache Handhabung von binären Optionen ein Vorteil ist, der Nachteil beim Handel mit binären Optionen ist, man muss ebenso die technische Analyse beherrschen, um erfolgreich spekulieren zu können.

Hier die Nachteile von binären Optionen im Detail:

  1. Fixe Rendite – Dies ist ein Vorteil von binären Optionen, aber auch ebenso ein Nachteil, denn bei großen Kursbewegungen kann man trotzdem nur die fixe Rendite erhalten! Hier kann man aber diesen Nachteil einfach umkehren, indem man bei einem Kursausbruch weitere binäre Optionen in die selbe Richtung spekuliert und kann so von einem Kursausbruch profitieren…
  2. Fixe Laufzeit – Binäre Optionen haben fixe Laufzeiten, was bedeutet, man kann nicht schon vorher aus der Position aussteigen wenn eine plötzliche Kursumkehr eintritt! Beim Broker 24Option kann man eine binäre Option auch vorzeitig schliessen, gleich ob im Geld oder aus dem Geld, wobei man dann aber nicht die volle Rendite bekommt, aber trotzdem lohnenswert…
  3. Schlechte Charts – Die Broker für binäre Optionen bieten sehr schlechte Charts an, was den Trader dazu zwing externe Software zu nutzen, um die Chartanalyse durchführen zu können! Hier kann man sich mit kostenlosen Charts von den Forex Brokern helfen, wie etwa bei eToro
  4. Verlust vom gesamten Einsatz – Ist die binäre Option nach Ende der Laufzeit aus dem Geld, dann verliert man den gesamten Einsatz, da man sich nicht mit einem Stop-Loss absichern kann! Hier kann man die Instrumente der Broker nutzen, wie Gewinn-Risiko-Verhältnis bei TopOption, Sell Option bei EZTrader
  5. Wissen notwendig – Auch wenn binäre Optionen vom Handel und Umgang einfach zu verstehen sind, trotzdem benötigt man umfangreiches Wissen im Bereich der technischen Analyse! Hier kann man sich mit den Informationen auf Webseiten und aus Fachbüchern helfen…

Wie man sieht, kann man auch aus den Nachteilen von binären Optionen positives machen, nur muss man sich zu helfen wissen und dazu benötigt man eben Informationen!

Vorteile – Nachteile bei binäre Optionen

Bevor man mit dem Handel von binären Optionen beginnt, sollte man für sich selber die Vor- und Nachteile abwägen und am besten mit einem Demokonto den Handel mit binären Optionen probieren!

Leider bieten nicht alle Broker ein Demokonto für den Handel mit binären Optionen an, aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie etwa die folgenden Broker…

Bei beiden Brokern kann man nach Kontakt mit dem Account-Manager ein Demokonto beantragen, den Ablauf dazu erklärt dieser per Telefon oder Email, was man unbedingt nutzen sollte…

Vor- & Nachteile von Optionen – Das sollten Spekulanten wissen!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.04.2020

  • Krypto handelbar: ja
  • Handelskosten: A-
  • Konto ab: $20

Vor- & Nachteile von Optionen sollten alle Optionen-Trader, die auf steigende oder fallende Kurse spekulieren, kennen. Die Vorteile liegen für den Käufer insbesondere im geringen Kapitalbedarf, dem Hebeleffekt und dem Recht, die Option bei Fälligkeit nicht ausüben zu müssen. Bei den Nachteilen handelt es sich vor allem um die Handelsrisiken bis zum Risiko eines Totalverlustes, wenn der Basiswert sich in der entgegengesetzten Richtung entwickelt.

Weiter zu Plus500: www.plus500.de Investitionen bergen das Risiko von Verlusten

In unserem Beitrag erfahren Sie Näheres zur Geschichte der Termingeschäfte und Optionen, welche Faktoren den Optionspreis bestimmten und die Vor- & Nachteile von Optionen.

  • Geschichte der Optionen
  • Die erste Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte
  • Welche Faktoren bestimmen den Optionspreis?
  • Vor- & Nachteile von Optionen

Geschichte der Optionen

Wir gehen zurück in die Epoche der Regenten und Fürsten im 17. Jahrhundert, um zu den Ursprüngen der Optionen und den Termingeschäften zurückzukehren. Das niederländische Amsterdam spielt eine große Rolle durch die besondere staatengeschichtliche Stellung der niederländischen Republik. Es war die Zeit des Handelskapitalismus, der Weltökonomie und der Beginn weltweiter Handelskontakte.

Historisch wurde Amsterdam bereits im 15. Jahrhundert als Stadt erwähnt, in der Termingeschäfte von Getreidehändlern abgewickelt wurden. Das Getreide wurde zu einem zuvor festgelegten Preis an einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt verkauft. Zunächst wurde dieser Terminhandel allerdings wieder verboten, weil man den Getreidehändlern vorwarf, sie würden damit nur die Preise in die Höhe treiben. Das änderte sich wieder, als Anfang des 17. Jahrhunderts in Amsterdam eine offizielle Getreide-Börse unter Regierungsbeteiligung eingerichtet wurde und die ökonomische Bedeutung der Stadt allgemein immer größer wurde.

Ein regelrechter Boom von Termingeschäften erfolgte in den Niederlanden im 17. Jahrhundert während der sogenannten Tulpenmanie und zeigt gleichzeitig die möglichen Nachteile von bedingten Termingeschäften gegenüber den Optionen, die heute als unbedingte Termingeschäfte gehandelt werden, auf. Seinerzeit gingen Käufer und Verkäufer im bedingten Termingeschäft eine für die Option auf den Erwerb zwingende Verpflichtung insofern ein, dass der Käufer die Ware zum festgelegten Preis am Fälligkeitsdatum kaufen muss und der Verkäufer sie zu diesem Zeitpunkt liefert (bereitstellt). Vergleichbar also mit den heutigen unbedingten Termingeschäften wie Optionsscheine oder Futures.

CFD-Broker Plus500: Auch klassische Optionen stehen zur Verfügung

„Holland in Not“ – Tulpenhysterie & der erste Börsencrash

Nachdem Anfang des 17. Jahrhunderts die ersten Tulpen aus der Türkei eingeführt wurden, hielt sich die Begeisterung für die einfarbigen Blumen bei den Niederländern noch überschaubar in Grenzen. Doch findige Züchter brachten Neuzüchtungen durch Kreuzung in immer mehr Farben hervor. Ähnlich wie bei exklusiven Orchideen-Arten brachten es die Tulpen schnell auf Sammlerwert und wurden besonders von der wohlhabenden Bevölkerung gekauft. Die Preise stiegen immer weiter, die Nachfrage war enorm. Nun interessierten sich auch Händler für die Tulpen und wer genügend Platz für die Anpflanzung der späteren Verkaufspflanzen hatte, schloss sich ebenfalls dem „Tulpen-Business“ an. Waren es zunächst nur die blühenden Pflanzen, konnte man nun auch viel Geld mit Tulpenzwiebeln verdienen.

Doch wie konnte man mit Tulpenzwiebeln handeln, die man erst in einigen Monaten aus der Erde sammeln und verkaufen konnte? Option hieß die Lösung. Der Tulpenzwiebel-Verkäufer einigte sich mit dem Käufer auf einen festgelegten Zeitpunkt, an welchem er eine bestimmte Menge Tulpenzwiebeln zu einem ebenfalls zuvor festgelegten Preis verkaufte. Im Gegenzug verpflichtet sich der Käufer zur Abnahme und Zahlung des vereinbarten Preises.

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Das Platzen der ersten Spekulationsblase in der Wirtschaftsgeschichte

Viele investierten sogar ihr gesamtes Vermögen in das Geschäft, um vom Tulpenhandel und den immer höher steigenden Verkaufspreisen zu profitieren. Ganz Holland war im Tulpen-Fieber und zog ein mögliches Ende dieser Erfolgsstory gar nicht erst in Betracht. Doch jede Hysterie lässt einmal nach und so kam es auch mit den Tulpen. Zunächst geriet die Nachfrage ins Stocken, dann verebbte das Interesse an den Pflanzen nahezu völlig. Wer Optionen als Käufer eingegangen war, musste sie zu dem vereinbarten Preis dem Verkäufer abnehmen und konnte die nun wertlose Ware selbst mangels Nachfrage nicht mehr weiterverkaufen. Die Spekulationsblase war geplatzt. Man hatte sich bezüglich der Tulpen und deren Preisentwicklung völlig verschätzt.

Für viele Optionsinhaber wurde die daraus folgende wirtschaftliche Situation zum Verhängnis. Im Gegensatz zu heute konnten Sie die Option als Käufer nicht einfach verfallen lassen und demzufolge nur die Optionsprämie verlieren. Sie waren verpflichtet, die Ware zu kaufen. Ein erheblicher Nachteil von unbedingten Termingeschäften, wenn der Basiswert – zu damaliger Zeit die Tulpen – rasant an Wert verliert, vergleichbar mit heutigen starken Kursschwankungen, der Volatilität.

Und auch ein anderer Faktor spielte eine Rolle: Die Investoren kannten kein Risikomanagement, sie setzten alles auf eine Karte und vertrauten nur in dieses eine, große Geschäft. Die Gier nach Gewinn war größer als die Vernunft.

Für die Verkäufer der Optionen war es zumindest etwas verschmerzbarer. Sie konnten die Tulpenzwiebeln zwar nicht zum erwarteten Preis und allenfalls mit hohem Wertverlust anderweitig am Markt verkaufen, aber auch die Optionsprämie des Käufers behalten.

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Welche Faktoren beeinflussen den Optionspreis?

Der Optionspreis ist von verschiedenen Faktoren abhängig, aus denen sich der Wert einer Option zusammensetzt. Der Optionspreis ist nicht gleichzusetzen mit dem Ausübungspreis, der festgelegt wird und zu dem vereinbarten Fälligkeitsdatum für den Kauf des Basiswertes zu zahlen ist, wenn der Käufer die Option ausübt. Er wird lediglich für das Recht zum Kauf gezahlt. Der Verkäufer erhält diesen Preis als Optionsprämie, d.h. er kann diese Prämie in jedem Fall behalten, auch wenn der Käufer auf die Ausübung verzichtet.

Zu den Faktoren für die Bestimmung des Optionspreises zählen:

  • Angebot & Nachfrage
  • Restlaufzeit
  • Entwicklung des Basiswertes (Kurshistorie)
  • Volatilität
  • Dividenden & Zinsen

Eine hohe Nachfrage bei vergleichsweise geringem Angebot kann den Optionspreis erhöhen. Ist wiederum das Angebot im Gegensatz zur Nachfrage sehr groß, kann dies den Optionswert verringern.

Bei kürzerer Restlaufzeit wird eine laufende Option vermutlich im Preis steigen, weil es absehbarer sein kann, wie sich die Preisentwicklung des Basiswertes bis zum Fälligkeitsdatum gestaltet.

Auch die Kurshistorie des Basiswertes spielt eine Rolle. Bei der Preisfindung einer Option wird die Entwicklung des Basiswertes berücksichtigt, wobei stabile Kurswerte oder -steigerungen den Optionspreis erhöhen, während Optionen für Basiswerte, die in der Vergangenheit einen sinkenden Kurs verzeichnet haben, preislich günstiger sind.

In diesem Zusammenhang wird auch die Volatilität des Basiswertes berücksichtigt. Bei starken Kursschwankungen erhöht sich entsprechend das Optionsrisiko.

Bei Aktien-Optionen haben auch Dividendenzahlungen auf Aktien einen Einfluss auf den Optionspreis. Das Gleiche gilt für Zinsen, die auf den Basiswert gezahlt werden. Beide bieten zusätzliche Erträge und erhöhen den Wert einer Option.

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Vor- & Nachteile von Optionen

Vorteile von Optionen

Optionen können mit vergleichsweise geringem Kapitalbedarf gekauft werden. Da der Käufer nicht zur Ausübung verpflichtet ist, sondern die Option auch verfallen lassen oder vor Fälligkeitsdatum weiterverkaufen kann, benötigt er nicht zwingend auch das Kapital, um den Basiswert bei Ausübung kaufen zu können. Man kann also auch nur mit Optionen handeln, ohne später den Basiswert zu kaufen.

Bei Verwendung eines Hebels lassen sich Gewinne vervielfachen. Im Gegenzug potenzieren sich aber auch Verluste, wenn sich die Kursentwicklung des Basiswertes in entgegengesetzter Richtung bewegt.

Optionen können weltweit gehandelt werden. In Deutschland ist eine der weltweit größten Terminbörsen – die EUREX – die erste Adresse.

Käufer müssen die Option nicht ausüben, sie haben praktisch nur Rechte, keine Pflichten.

Die Option kann vor Ablauf der Fälligkeit vom Käufer weiterverkauft werden.

Es besteht kein Emittentenrisiko, d.h. der Verkäufer kann nicht bankrottgehen, wie es z.B. beim Handel mit Optionscheinen der Fall sein kann.

Nachteile von Optionen

Bei schlechter Kursentwicklung kann es für den Käufer zu einem hohen Verlustrisiko und schlimmstenfalls zum Totalverlust kommen.

Es besteht ein Mindest-Volumen des Basiswertes, welches in einer Einheit abgenommen werden muss. Das bedeutet, dass man nicht eine Option auf nur 1 Aktie ausüben kann, sondern mindestens 100 Aktien.

Wer Optionen handeln will, muss nicht nur die Märkte (Basiswerte), sondern auch das Finanzinstrument Option und die Funktionsweise genau kennen. Handelserfahrung ist zwingend notwendig.

Optionshandel gilt als hochspekulativ. Es bestehen hohe Handelsrisiken und das Finanzinstrument ist nicht für konservative Anleger geeignet.

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Besonders spekulativer & risikoreicher Handel durch Leerverkäufe

Als besonders spekulativ und risikoreich gelten die sogenannten Leerverkäufe. Hierbei handelt es sich um Optionen, die vom Verkäufer ohne vorherigen Kauf des Basiswertes eingegangen werden. Das Ziel des Anlegers ist es, den Basiswert nachher günstiger kaufen zu können und einen Gewinn zwischen Verkaufs- und Kaufpreis zu erzielen. Man spekuliert also auf fallende Kurse und geht eine Short Position als Verkäufer ein. Das aber auch mit allen Pflichten, was bedeutet, der Verkäufer muss zum Fälligkeitsdatum liefern und die beispielsweise 100 Aktien dem Käufer bereitstellen.

Durch Leerverkäufe kommt es zu Verschiebungen innerhalb der Märkte. Tatsächlicher Kauf und Verkauf des Basiswertes findet nicht statt. In den Aktienmärkten kann es durch Leerverkäufe deshalb zu Kursentwicklungen kommen, die gar keine Grundlage haben, wie es beim regulären Handel der Fall wäre. Nachteilig wird es für den Verkäufer dann, wenn der Kurs stattdessen steigt und er sich aufgrund der eingegangen Short Position verpflichtet hat zu liefern. Dann müssen beispielsweise inzwischen gestiegene Aktien erst zu einem höheren Marktpreis von ihm eingekauft werden. Bei starkem Kursanstieg kann dies zu ganz erheblichen Verlusten führen.

Für den Käufer besteht hingegen kein Risiko, wenn der Verkäufer einen Leerverkauf getätigt hat. Will der Käufer sein Recht zum Erwerb der Basiswerte zum vereinbarten Preis am Fälligkeitsdatum ausüben, muss der Verkäufer ihm diese auch liefern. Die Käufer-Position ist immer eine Long Position, d.h. er spekuliert auf steigende Kurse. Im Fall von Leerverkäufen ist diese Preisentwicklung deshalb nur für den Verkäufer in der Short Position negativ.

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In unseren unabhängigen Bewertungen & Vergleichen unterziehen wir jeden Online-Broker einem kritischen Test und einer unabhängigen Bewertung. Neben Handelsangebot, Handelskosten, technischer Ausstattung und Stabilität der Handelsplattformen sind weitere Testkriterien auch die Seriosität des Anbieters bezüglich einer ordnungsgemäßen Regulierung und Einlagensicherung, Transparenz und mögliche Fallstricke in den Vertragsbedingungen wie versteckte Kosten.

Deshalb ist für uns auch das „Kleingedruckte“ wie die rechtlichen Dokumente und insbesondere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von ganz besonderer Bedeutung. Denn nur die AGB sind rechtlich bindend zwischen Kunde und Broker und können z.B. unterschiedliche Informationen im Vergleich zur Webseite des Anbieters enthalten. Nur wenn wir auch das „Kleingedruckte“ genau unter die Lupe nehmen, können wir Sie über die tatsächlich anfallenden Kosten wie z.B. Mindest-Einzahlung oder anfallende Gebühren für Ein- und Auszahlungen, Kontoführung oder inaktive Konten auch korrekt informieren.

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In unsere Erfahrungsberichte fließen aber ebenso die Qualität und Umfang der Serviceleistungen wie z.B. Realtime-Kurse oder Fortbildungsmöglichkeiten wie Webinare oder Online-Seminare mit ein.

Um sich ein vollständiges Bild des jeweiligen Anbieters machen zu können, sind selbstverständlich auch mögliche negative Aspekte erwähnt. Können wir Ihnen als Kunden einen Anbieter aus verschiedenen Gründen ganz und gar nicht empfehlen, weisen wir auch darauf deutlich in unserem Testbericht hin.

Bei uns finden interessierte Trader eine Vielzahl von seriösen und namhaften Brokern mit umfangreichem Service- & Leistungsangebot. Entscheiden Sie sich in Ruhe für einen für Sie persönlich in Frage kommenden Broker und eröffnen Sie Ihr Handelskonto bequem über unsere Webseite direkt beim für Sie passenden Anbieter.

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Fazit Vor- & Nachteile von Optionen

Um die Vor- & Nachteile von Optionen richtig einschätzen zu können, sind nicht nur Handelserfahrung, sondern auch gute Fachkenntnisse notwendig. Es handelt sich bei Termingeschäften – unabhängig davon, ob bedingt oder unbedingt – um sehr spekulative Geldanlagen. Auch wenn der Käufer das Recht auf den Erwerb des Basiswertes nicht ausübt, kann er bei schlechter Kursentwicklung einen Totalverlust erleiden. Entwickelt sich der Kurs jedoch in die für ihn positive Richtung, sind trotz niedrigem Kapitaleinsatz im Margin-Handel hohe Gewinne durch Potenzierung aufgrund der Hebelwirkung möglich. Richtet sich der Kurs jedoch gegen die Einschätzung des Käufers, werden auch Verluste gehebelt.

Mit dem Hebel wir das Verhältnis zwischen Bezugswert und Basiswert festgelegt, man bezeichnet diesen Effekt auch als Hebeleffekt bzw. Leverage-Effekt. Steigt der Basiswert, steigt auch der Optionswert. Sinkt der Basiswert, sinkt der Optionswert.

Bei Nutzung eines hohen Hebels, ist die zu hinterlegende Margin (Sicherheitsleistung) nur gering, man benötigt hierfür nur wenig Kapital. Für die Berechnung des Hebels wird der Kurs des betreffenden Basiswertes mit dem Optionsverhältnis multipliziert und durch den Optionspreis geteilt. Bei einem Hebel von 5:1 bedeutet dies beispielsweise, dass sich der Optionswert um 5% erhöht, wenn der Kurs um 1% steigt. Umgekehrt gilt dies bei einem fallenden Kurs. Der Optionswert würde dann um 5% sinken.

Durch hochriskante Leerverkäufe versuchen Verkäufer von fallenden Kursen zu profitieren. Sie bieten die Option zum Kauf an, besitzen den Basiswert aber nicht. Bei Kauf zum aktuellen Marktpreis kann dies zu einem großen Verlustgeschäft werden, wenn der Kurs inzwischen gestiegen statt gefallen ist.

Vor- und Nachteile von Optionen – Wir kennen die Fakten.

Optionen haben viele Vorteile. Dazu zählen vor allem der reduzierte Kapitalbedarf sowie der Hebeleffekt. Außerdem haben Käufer von Optionen Rechte, aber keine Pflichten. Genau das macht die Optionen für viele Investoren so interessant und ist sogar dafür geeignet, um das Depot abzusichern (beispielsweise durch Put-Optionen). Wer sich für das Kaufen von Optionen entscheidet, kann von beiden Kursrichtungen partizipieren und hat kein Emittentenrisiko. Allerdings gibt es beim Optionskauf auch Nachteile. Käufer können beispielsweise ihr gesamtes Investment verlieren. Wir schauen uns näher an, ob die Vorteile überwiegen und für wen die Optionen geeignet sind.

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Vorteile von Optionen: Hebelkraft, Gewinne bei Kursverfall und reduzierter Kapitalbedarf

Zu einem Vorteil beim Optionshandel gehört zweifelsohne die Hebelkraft. Eine Gewinnerhöhung um 100 Prozent ist in der Praxis nicht ungewöhnlich. Der Hebel funktioniert aber nicht nur einseitig, sondern kann auch in die negative Richtung wirken. Entwickelt sich der Basiswert in die falsche Richtung, kann der Trader natürlich auch alles verlieren.

Gewinne auch bei fallenden Kursen

Optionen können auch bei fallenden Kursen Gewinne bringen. Trader können nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse Optionen abschließen. Mit der sogenannten Call-Option werden Gewinne erzielt, wenn die Märkte steigen. Wer hingegen auf den Kursverfall setzt, kauft eine Put-Option. Der Vorteil gegenüber einem Aktienkauf: Verliert der Kurs des Wertpapieres, verlieren auch die Investoren. Bei den Optionen gewinnen die Trader mit einer Put-Option hingegen.

Reduzierter Kapitalbedarf für Trader

Bei den Optionen benötigen Trader nicht viel Kapitalbedarf. Der Basiswert wird nicht direkt erworben (wie beispielsweise bei einem Aktienkauf), sondern es ist nur eine Sicherheitsleistung zu hinterlegen. Diese ist gemessen an anderen Investments vergleichsweise gering. Trader, die beispielsweise 100 Apple-Aktien kaufen möchten, müssen dafür deutlich mehr Kapital aufbringen, als bei den Optionen auf die Apple-Aktien. Damit werden die Trader zwar keine Aktien-Inhaber, erwerben jedoch das Recht, die 100 Aktien bis zum Verfallsdatum zu einem bestimmten Preis zu kaufen.

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Weitere Vorteile von Optionen: kein Emittentenrisiko und Investment in beide Richtungen möglich

Mit dem Kauf einer Option ist es faktisch egal, in welche Richtung sich der Basiswert entwickelt. Haben die Trader die richtige Option gekauft, können sie theoretisch von beiden Kursrichtungen partizipieren. Trader müssen nicht warten, bis der Kurs eine bestimmte Richtung einnimmt. Stattdessen können sie flexibel aktiv handeln und die eingeschlagene Richtung begleiten. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil der Optionen: Sie werden häufig auch zur Absicherung des Depots genutzt. Damit dienen sie als „Versicherung“ für den Depotbestand, wenn Wertpapiere drohen, einen (größeren) Kursverfall zu erleben. Als „Versicherungssumme“ zahlen die Depot-Inhaber nur die Sicherheitsleistung für den Kauf der Optionen, die jedoch gemessen an den Verlusten ohne Option deutlich geringer ausfällt.

Kein Emittentenrisiko für Trader

Optionsscheine besitzen Emittenten, Optionen nicht. Damit haben Käufer der Optionen auch kein Emittentenrisiko. Daraus ergeben sich zwei Vorteile:

  • Risiko für Emittentenbankrott und Verfall der Option gibt es nicht.
  • Optionspreis wird nicht vom Emittenten bestimmt, sondern auf Basis der Underlyings-Entwicklung (Angebot und Nachfrage am Markt).

Wie sich das Emittentenrisiko auswirken kann, zeigte unlängst die Bankenkrise. Trader, die Lehman Brothers Papiere gekauft haben, mussten miterleben, wie sie ihre Investments verloren. Deshalb ist der Wegfall des Emittentenrisikos ein wesentlicher Vorteil von Optionen.

Gut zu wissen: Der Preis der Optionen wird auf Grundlage von Angebot und Nachfrage an Börsenplätzen gebildet; in Deutschland an der Eurex.

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Optionen sind transparent und anlegerfreundlich

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) lobt die Optionen als vorbildlich und für die Trader transparent. Dabei handelt es sich um die zweitgrößte deutsche Interessenvertretung für Anleger. Während CFDs, Zertifikate oder Optionsscheine deutlich umfangreicher und weniger transparent sind, lassen sich die klaren Regelungen zu Optionen besser verstehen.

Da die Optionen an speziellen Terminbörsen gehandelt werden, sind die Regelungen auch hier klar formuliert. In Deutschland ist der Handelsplatz die Eurex.

Keine Kursmanipulation möglich

Optionen basieren auf den Underlyings. Das bedeutet, dass sich der Kurs entsprechend Angebot und Nachfrage entwickelt. Die Emittenten bestimmen hier nicht im Preis (wie bei Optionsscheinen), sondern die natürlichen Entwicklungen des Marktes. Hier zeigen sich die Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen, denn Letztere können zum Nachteil von Anlegern durch die Emittenten manipuliert werden.

Versteckte Kosten gibt es nicht

Beim Optionshandel sind die Kosten klar definiert. Sie werden bei jedem Broker individuell bestimmt und laut unseren Erfahrungen transparent zur Verfügung gestellt. Eine Transparenz der Handelskosten ist vor allem bei Zertifikaten, Fonds oder Optionsscheine nicht immer gewährleistet, denn hier setzen sich die Handelsgebühren oft aus verschiedenen Komponenten zusammen. Dennoch sind viele Broker auch hier bestrebt, Transparenz an den Tag zu legen und die Kosten für den Handel für alle Anleger gut sichtbar auszuweisen.

Tipp: Optionen bieten auch die Möglichkeit, Leerverkäufe oder Stillhaltegeschäfte zu tätigen. Das ist beispielsweise bei Optionsscheinen nicht möglich. Ein weiterer Nachteil von Optionsscheinen: Emittenten sind in der Ausgestaltung der Produkt- und Preisgestaltung frei.

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Optionshandel und die Psychologie: Vorteil oder Nachteil?

Generell ist beim Handel die psychologische Komponente nicht zu unterschätzen. Das können wir laut den Erfahrungen auch beim Optionshandel beobachten. Wer den Markt beobachtet, wird viele Gewinner, aber auch viele Verlierer sehen. Für Anleger bedeutet dies eine stetige Berg- und Talfahrt der Gefühle und vor allem der finanziellen Mittel.

Wer beispielsweise eine Option verkauft, erhält dafür eine sofortige Prämie. Damit erhält der Verkäufer sofort den Gewinn. Je mehr Optionen verkauft werden, desto mehr Geld wird natürlich auch gutgeschrieben. Zwar ist zu beobachten, dass viele Trader beim Beginn ihrer Optionshandels-Karriere noch etwas zurückhaltend sind, aber dies ändert sich häufig mit der entsprechenden Handelsroutine. Wer beispielsweise Put-Optionen in einem Bullenmarkt veräußert, wird sehen, dass diese oft verfallen und komplett wertlos werden. Wer immer nach mehr Gewinnen lechzt, dabei seine eigenen Regeln aus den Augen verliert, läuft Gefahr, alles zu verlieren.

Häufig verwendete Strategien für Optionshandel

Es gibt verschiedene Strategien, die im Optionshandel zu den wichtigsten gehören:

  • Covered Call
  • Protective Put
  • Vertical Spread
  • Butterfly
  • Iron Condor
  • Straddle
  • Strangle

Entsprechend der Erwartungshaltung (neutral, bullisch, bärisch oder volatil) wird die entsprechende Strategie angewandt. Bei der bullischen Erwartung sind es beispielsweise: Covered Call und Vertical Call.

Hinweis: Jeder Trader sollte stets konsequent seine Handelsstrategie verfolgen und in jedem Fall eine haben. Sie hilft dabei, den passenden Einstiegszeitpunkt für den Handel zu finden, und definiert auch den geeigneten Ausstieg. Wer aus Übermut oder falschen Gewinnerwartungen von seiner Strategie abweicht, läuft Gefahr, sein gesamtes Investment zu verlieren.

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Optionen sind Hebelprodukte – ist das positiv oder negativ für Trader?

Optionen sind ein Hebelprodukt, was für viele Trader einen Vorteil darstellt. Doch ist dieser Multiplikator in jedem Fall positiv oder kann er sich auch nachteilig auswirken? Bei Aktienoptionen liegt der Hebel meist bei 100. Für Trader bedeutet das, dass der Preis der Option mit 100 multipliziert wird und sich daraus die entsprechende (theoretische) Prämie ergibt. Dieser Betrag zeigt jedoch auch, wie viel Trader zahlen müssen, um eine Option zu kaufen.

Hier bestehen zwei Möglichkeiten: Optionen können sich im Preis schnell halbieren oder vervielfachen. Läuft die Option gegen den Trader und unternimmt dieser nichts, sind besonders hohe Verluste möglich. Wer zusätzlich mit einem Marginkonto handelt, hebelt ebenfalls sein Kapital. Damit wird der doppelte Leerzeichenhebel zugrunde gelegt: Kapital und Optionen werden gehebelt. Trader, die dabei nicht auf ihr Moneymanagement achten, laufen Gefahr, besonders viel Kapital zu verlieren.

Margin – für Trader vorteilhaft?

Ähnlich verhält es sich mit der Sicherheitsleistung. Unbestritten ist es vorteilhaft, dass beim Optionshandel nur eine vergleichsweise geringe Sicherheitsleistung hinterlegt werden muss. Zwar sind durch das Schreiben von Optionen auch hohe Prämieneinnahmen möglich, aber durch den Hebel kann dies auch in die entgegengesetzte Richtung laufen. Beim Marginkonto können die Trader auch ihr komplettes Geld verlieren. Das ist beispielsweise bei einem Cash-Konto eher unwahrscheinlich, da jede Option mit einem 100-prozentigen Cash-Betrag hinterlegt werden muss.

Mit Musterdepot den Optionshandel üben

Der Handel mit Optionen bringt zwar viele Vorteile, birgt aber auch Nachteile. Deshalb sollten Investoren einige grundlegende Tipps beherzigen, um das Risiko zu minimieren.

Das Musterdepot bietet dafür eine gute Möglichkeit. Ohne echtes Kapital und Risiko können Trader den Handel mit Optionen üben. Generell sollte jeder zwar die Grundzüge des Optionshandels kennen, aber wie überall, macht auch hier Übung den Meister. Vergleichbar ist dies etwa mit der Fahrstunde. Nur der Führerschein allein befähigt uns längst nicht, dass wir gute Autofahrer sind. So verhält es sich auch mit dem Optionshandel. Trader sollten vor dem ersten „echten“ Handel Folgendes beachten:

  • Machen Sie sich vertraut mit der Materie des Optionshandels.
  • Lernen Sie die Handelsplattform näher kennen.
  • Schauen Sie sich die Märkte an.

Das Musterdepot bietet dafür eine gute Möglichkeit, denn hier wird kein echtes Kapital gehandelt. Auch wenn es sich um virtuelles Guthaben handelt, sollten Trader immer wissen: Auch der Totalverlust ist möglich.

Plus500 bietet ein kostenloses Demokonto zur Verfügung

Mittlerweile bieten viele Broker ein kostenloses Depot, um den Optionshandel durchzuführen. Dabei sollten die Trader darauf achten, dass der Zugang zu Echtzeitkursen gewährleistet wird. Diese Echtzeitkurse stehen jedoch nicht überall kostenfrei zur Verfügung. Mit diesen Echtzeitkursen haben Trader jedoch die Möglichkeit, sich die Marktsituationen anzusehen und auf Basis von realen Daten zu handeln.

Strategien mit Musterdepot anwenden

Entsprechend der erwarteten Marktentwicklung bestehen verschiedene Strategien, die beim Optionshandel angewendet werden. Wussten Sie, dass bei neutraler Erwartungshaltung die „Butterfly“ oder die „Iron Condor“ Strategie angewendet werden kann? Ihre Grundzüge lassen sich risikolos mit dem Demokonto ausprobieren.

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Wie bewerte und handle ich eine Option?

Der Handel von Optionen ist auf unterschiedliche Weise möglich. Als effizient erweist sich beispielsweise die „Bracketorder“. In diesem Fall werden drei Orders (voneinander abhängig) gehandelt. Wie hängen diese Orders zusammen? Nehmen wir an, dass beispielsweise die Apple-Aktie bei einem Kurs von 10,50 Euro notiert. Wir möchten bei 10 Euro kaufen und geben dafür eine Limit-Order auf. Jetzt fällt der Kurs auf 10 Euro und wir steigen ein. Parallel dazu geben wir zwei weitere Orders auf:

  • Verkaufs-Order mit Preis über 10 Euro
  • Stopp-Loss Order mit Preis von 9,50 Euro

Mit der Stopp-Loss Order begrenzen wir den möglichen Verlust. Wenn eine der beiden Orders ausgeführt wird, erfolgt automatisch die Stornierung der anderen. Bekannt ist diese Strategie auch unter „one cancels the other“.

Optionen bewerten

Grundlage vom Optionshandel ist zunächst die Beurteilung von Optionen. Dabei werden die folgenden Kriterien bewertet:

  • Laufzeit der Option
  • Basispreis der Option
  • Kursziel des Basiswertes

Gehen wir davon aus, dass wir auf die Aktie mit einem aktuellen Wert von 50 Euro spekulieren. Wir erwarten einen Kursanstieg von 10 Prozent. Damit läge das Kursziel des Basiswertes bei 55 Euro. Rechnen wir mit einem Kursverlust von 10 Prozent, liegt das Kursziel bei 45 Euro. Der Basispreis der Option sollte dem Kursziel des Basiswertes entsprechen (abhängig von der Restlaufzeit der Option). Ist dies theoretisch möglich, sollten wir die Option erwerben oder halten. Sehen wir allerdings das Risiko, dass das Kursziel nicht erreicht wird, sollten wir die Option glattstellen oder gar nicht erst erwerben.

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Fazit: Optionen bieten viele Chancen, bergen aber auch Risiken

Optionen können wahlweise auf steigende oder fallende Kurse eröffnet werden. Damit können Anleger von beiden Kursentwicklungen partizipieren. Der produzierte Kapitalbedarf ist einer der wesentlichen Vorteile beim Optionshandel. Hinzu kommt der Hebeleffekt, der jedoch auch negative Seiten aufweist. Wer Optionen erwirbt, hat Rechte, aber keine Pflichten. Er muss beispielsweise den Basiswert zum Ende der Laufzeit nicht kaufen, kann es aber. Optionen haben im Gegensatz zu Optionsscheinen einen weiteren Verzug: Es besteht kein Emittentenrisiko. Dennoch wollen wir nicht verbergen, dass es auch Nachteile beim Optionshandel gibt. Wer beispielsweise Optionen nicht richtig bewerten kann, läuft Gefahr, die Optionen zum falschen Zeitpunkt zu kaufen oder verkaufen. Ein weiterer Nachteil bezieht sich auf die Bündelung des Basiswertes. Investoren müssen beispielsweise mehrere Wertpapiere erwerben und können nicht nur in eine Aktie investieren.

Wer sich mit dem Optionshandel nicht gut auskennt, sollte zunächst üben. Dafür bietet sich beispielsweise ein Demokonto an, welches es bei vielen Brokern gibt. Bestenfalls halten Trader Ausschau nach einem Demokonto mit Echtzeitdaten. Welche Anbieter dies zur Verfügung stellen, zeigt ein Broker Vergleich.

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