Was bestimmt den Wert einer Kryptowährung

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Was bestimmt den Wert einer Kryptowährung?

Technologie von Kryptowährungen

Kryptowährungen basieren auf teils ähnlichen, teilweise auch sehr unterschiedlichen kryptografischen Technologien. Diese Technologien machen sie mehr oder weniger resistent gegen irgendeine Form der Zensur, doch noch wichtiger an den Technologien ist, dass es praktisch unmöglich ist, sie wieder stillzulegen. Es handelt sich um gefundene mathematische Algorithmen. Das Wissen existiert und kann nicht mehr abgeschafft werden. Diese Algorithmen führen zu einer bestimmten Form der Sicherheit, welcher die Inhaber der Kryptowährungen prinzipiell vertrauen. Zwar impliziert die digitale Natur des Minings die Möglichkeit einer fehlerhaften Codierung, die auch in der Tat schon vorgekommen ist. Bugs gab es unter anderem in Ethereum-basierten Smart Contracts, Hacker nutzten das aus und stahlen in einem Fall Ether im Gegenwert von mehr als 30 Millionen Dollar. Die Ethereum-Community diskutierte anschließend über eine Änderung der Blockchain, es folgte ein Hard Fork zu Ethereum Classic mit dem ursprünglichen Code und Ethereum mit einem neuen Code. Ether-Inhaber erhielten nach dem Hard Fork je einen neuen Ether und einen Ethereum Classic. Ähnlich ging man beim Hard Fork des Bitcoins vor, der zu Bitcoin cash führte. Ein solcher Hard Fork (harte Gabelung) kann unter anderem den Preis einer Kryptowährung beeinflussen. Es gibt aber noch viele weitere Einflüsse, denen wir uns im Folgenden zuwenden wollen.

Zahl der Nodes

Nodes sind Knoten im Netzwerk einer Kryptowährung. Die Anzahl dieser Nodes gehört zu den guten Indikatoren für den immanenten Wert der Währung. Sie ist nämlich eine Kennzahl für die aktiven Wallets (Geldbörsen) im Netzwerk. Mithilfe der Zahl der Nodes und der Gesamtmarktkapitalisierung dieser Kryptowährung ist ein Vergleich mit anderen Kryptowährungen und daraus eine Ableitung zum fairen Preis möglich. Es lässt sich damit feststellen, ob die Währung überkauft oder überverkauft ist. Die Zahl der Nodes zeigt die Stärke der betreffenden Community. Diese ist wiederum ausschlaggebend für die Überwindung von möglichen Krisen.

Angebot und Nachfrage am Markt

Die Nachfrage nach einer Kryptowährung steigt unter anderem durch die von den Mainstream-Medien publizierten Informationen. Das ist ein Grund für die große Stärke des klassischen Bitcoins, der nach wie vor die mit Abstand wertvollste Kryptowährung ist – in der Öffentlichkeit ist fast nur diese Kryptowährung bekannt, obwohl es mit Stand Januar 2020 vermutlich rund 4.500 solcher Währungen gibt. Doch der Nachfrage muss auch ein Angebot gegenüberstehen. Dieses Angebot schaffen etwa seit 2020 die großen Online-Tauschbörsen. Diese haben die Usability beim An- und Verkauf von Kryptogeld dramatisch erhöht. Das ist ein Grund für den rasanten Anstieg der Marktkapitalisierung. Immer mehr Unternehmen (wie beim Ripple) und selbst Staaten emittieren inzwischen Kryptowährungen oder streben dies an (bei den Staaten derzeit Russland und Venezuela). Wenn nun eine hohe Nachfrage auf ein adäquates Angebot trifft, kann das zumindest für einige beliebte Kryptowährungen zu einem fundamentalen Preisanstieg führen. Das ist ein ähnlicher Effekt wie in einem Ladengeschäft mit einem sehr großen Angebot, unter dem sich einige wirkliche Preis-Leistungs-Knüller befinden: Wir kaufen dort irgendetwas ein. Natürlich treibt das begrenzte Angebot bei vielen Kryptowährungen wie dem Bitcoin die Preise nochmals in die Höhe. Doch es gibt eine Kehrseite auf diesem sehr lebhaften Markt: Wenn es schlechte Nachrichten zu Kryptowährungen gibt, seien es bekannt gewordene Hackerangriffe oder staatliche Regulierungsversuche und Verbote, dann fallen die Preise crashartig. Solche Ereignisse beeinflussen oft den gesamten Kryptowährungsmarkt. Die einzelnen Währungen steigen oder fallen fast immer gemeinschaftlich im Kurs.

Annahme durch den Massenmarkt

Sobald eine Kryptowährung in der Wahrnehmung der Massen eine kritische Schwelle überschreitet, kann ihr Preis durch die Decke gehen. Wiederum ist hierfür der Bitcoin ein gutes Beispiel. Doch dieser “Massenadoption” genannte Effekt ist keinesfalls der einzige Grund für hohe Preissteigerungen. Es gibt nämlich Währungen wie Ether, Dash und noch einige weitere Vertreter, die im Jahr 2020 prozentual deutlich mehr zulegten als der Bitcoin. Für die Annahme durch eine breitere Masse von Anlegern sind außerdem mehrere weitere Voraussetzungen erforderlich:

  • Die Währung muss ausreichend fungibel (handelbar) sein. Dazu ist eine gewisse technische Einfachheit nötig. Gegenwärtig ist längst nicht absehbar, dass sich die Hausfrau von nebenan ein eWallet zulegt.
  • Die Währung muss als Zahlungsmittel einen praktischen Wert haben. Doch dafür akzeptieren viel zu wenige Händler Kryptowährungen.
  • Die Währung muss sich als Geldanlage eignen. Hierfür sind Kryptowährungen bislang zu volatil.
  • Selbst für Spekulanten sind Kryptowährungen nur begrenzt brauchbar, weil es auf sie bislang noch zu wenige Derivate gibt, wobei Call-Derivate eindeutig dominieren. Ein Vorreiter ist hierbei der Broker IQ Option, der Call- und Put-Derivate auf immerhin 12 Kryptowährungen anbietet.

Es sei aber an dieser Stelle die Spekulation erlaubt, dass Kryptowährungen noch deutlich stärker nachgefragt werden dürften, wenn nur einige dieser Voraussetzungen erfüllt werden. Der gesunde Menschenverstand sagt uns indes, dass wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft alle Voraussetzungen stimmen werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich um blutjunge Technologien handelt. Die Welt lernt gerade, damit umzugehen. Wir befinden uns in einer Zeit, die dem späten 19. Jahrhundert ähnelt, als gerade das Automobil und das Telefon erfunden worden waren. Auch damals setzte ein gewaltiger Run auf diese so nützlichen Erfindungen respektive ihre praktischen Anwendungen ein, die seit über 100 Jahren aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Doch der Markt musste sich zunächst einmal sortieren. Genau das dürfte in den nächsten zehn Jahren mit den Kryptowährungen passieren.

Inflation des klassischen Fiat-Geldes

Eine Kryptowährung steigt im Preis gegen eine konventionelle Währung wie den Dollar oder Euro, wenn diese Währungen durch Zinssenkungen und QE-Programme der Zentralbanken im Grunde wertloser werden. Das ist ja eines der Hauptmotive für die Entwicklung von Kryptowährungen: Die Menschen misstrauen dem staatlich gelenkten “Gelddrucken”. Daher tickt für die Zentralbanken und Staaten eine Zeitbombe. Sollte wirklich wieder einmal eine kräftige Inflation drohen und sich gleichzeitig technische Voraussetzungen für die Usability von Kryptogeld verbessert haben, könnten die Menschen Bitcoins anstelle von Euroguthaben horten. Das könnte das traditionelle Geldsystem ins Wanken bringen.

Einfluss der Mining-Kosten auf den Wert einer Kryptowährung

Die Mining-Kosten – unter anderem die hohen Stromkosten und der Bedarf an spezieller Hardware beim Mining mancher Krypto-Coins – beeinflussen den Preis der Kryptowährungen. Dabei ist der erstaunliche Trend festzustellen, dass aktuell die am teuersten produzierte Kryptowährung – der Bitcoin – gleichzeitig die teuerste am Markt ist. Dieser Effekt wurde bislang wenig untersucht und kommuniziert. Möglicherweise verleihen die eingesetzten Ressourcen dem Bitcoin so etwas wie einen intrinsischen Wert. Da niemand daran denkt, ihn aufzugeben, muss er mit steigenden Mining-Kosten teurer werden. Sonst würde er nicht mehr geschürft, weil es sich schlicht nicht lohnen würde. Die Kosten sind enorm, auch wenn sie niemand genau kennt. Schätzungen zu den Stromkosten für das Bitcoin-Mining vermuten Werte zwischen 400 Millionen bis zu 6,2 Milliarden US-Dollar jährlich.

Regulierungsbemühungen der Regierungen

Dieser Punkt gilt als heikel, die Zukunft in dieser Hinsicht muss als sehr unsicher gelten. Es steht aber keinesfalls fest, dass reguliertes Kryptogeld wertloser würde. Gerade die Währungen mit einer begrenzten Anzahl an Coins dürften ihren Wert behalten und wahrscheinlich weiter steigern. Möglicherweise arrangieren sich die Regierungen mit dem Phänomen des dezentral erzeugten virtuellen Geldes. Verschwinden wird dieses ohnehin nicht mehr.

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Was bestimmt den Wert einer Kryptowährung?

Der Wert von Kryptowährungen basiert auf mehreren Faktoren, deren Einfluss aktuell (Frühjahr 2020) nicht restlos geklärt ist. Es gibt aber einige gute Hypothesen hierzu, die wir im Folgenden erläutern wollen.

Die entscheidenden Faktoren für den Kryptowert im Überblick

    Spekulation Technologie Knotenpunkte Marktmechanismen Inflation bei klassischem Geld Mining-Kosten Regulierungsbemühungen

Spekulation

Zweifellos treibt auch reine Spekulationsfreude den Wert mancher Kryptowährungen nach oben. Immerhin gab es bei einigen dieser Währungen in den Jahren ab 2020 Wertsteigerungen um mehrere Tausend Prozent – so schnell wurde kein anderes Asset so wertvoll. Wer will den Anlegern verdenken, dass sie auf dieses Pferd setzen? Es gibt außerdem handfeste Gründe für diese Wertsteigerungen, nämlich vor allem die Mengenbegrenzungen vieler (nicht aller) virtuellen Coins. So wird es nie mehr als 21 Millionen Bitcoins geben, was diese Kryptowährung absolut endlich und damit werthaltiger als Gold macht. Wie viel Gold es wirklich gibt, wissen wir nämlich nicht.

Die Technologie der Kryptowährungen

Kryptowährungen werden mit bestimmten kryptografischen Technologien geschürft, die bekannteste ist die Blockchain. Dadurch ist das virtuelle Geld resistent gegen Manipulationen und Zensur. Diese Technologien werden nicht mehr verschwinden, es sind entdeckte mathematische Algorithmen. Es entsteht dadurch für die Anleger eine bestimmte Sicherheit, die prinzipielles Vertrauen schafft. Es wären zwar prinzipiell auch Fehler in der Codierung möglich, einige Male sind sie aufgetreten, etwa in Smart-Contracts der Ethereum-Blockchain. Den Fall nutzten Hacker für einen großen Ether-Diebstahl (Gegenwert über 30 Millionen Dollar) aus. Doch die Ethereum-Community steuerte gegen, diskutierte über die Sicherheit ihrer Blockchain, initiierte einen Hard Fork und ließ zwei neue Währungen entstehen: Ethereum Classic und Ethereum. So etwas gab es (aus anderen Gründen) auch beim Bitcoin, von dem sich Bitcoin cash und Bitcoin Gold abspalteten. Damit soll verdeutlicht werden, dass die jungen Kryptowährungen nicht fehlerfrei sind, sich jedoch technisch ständig verbessern. Diesem technologischen Fortschritt vertrauen die Nutzer, was zur Wertsteigerung von Kryptowährungen beiträgt. Hard Forks beeinflussen den Wert aber ebenfalls.

Zahl der Nodes

Bei den Nodes (Knoten im Netzwerk) geht es um ein rein technisches Thema, das aber für den Wert von Kryptowährungen sehr entscheidend ist, auch wenn es viele Anleger nicht richtig verstehen. Über die Nodes werden Daten verteilt. Sie bilden sich durch immer neue Teilnehmer eines Kryptonetzwerkes und ihre Wallets. Wenn ein Netzwerk viele Teilnehmer hat, herrscht offenbar gegenüber der betreffenden Kryptowährung großes Vertrauen, weshalb die Zahl von Nodes ein Indikator für den Währungswert ist. So versuchen einige Experten, aus der Node-Zahl und einigen anderen Faktoren wie etwa der Gesamtmarktkapitalisierung den fairen Preis der entsprechenden Kryptowährung zu ermitteln. Sie nutzen die Nodes und weitere Kennzahlen ebenso, wie fundamentale Aktienanalysten das KGV, das KBV und weitere Kennzahlen zur Ermittlung des fairen Preises eines Aktie heranziehen. Die fundamentale Aktienanalyse ist schon sehr alt, die reichsten Investoren wie Soros und Buffet richten sich ausschließlich nach ihr. Wenn nun große Investoren damit beginnen, Kryptowährungen auf diese Weise zu bewerten, dürfte die Node-Zahl in Zukunft noch viel mehr den Wert einer Kryptowährung bestimmen.

Marktmechanismen

Dem soeben beschriebenen “fairen Wert” einer Kryptowährung stehen die Marktmechanismen gegenüber. Hierzu gibt es zwei konträre Meinungen und darüber hinaus diverse, wissenschaftlich unterlegte Markttheorien. Die beiden konträren Grundsatzmeinungen behaupten:

    Meinung 1: Der Markt hat immer recht. Der Wert eines Assets ergibt sich aus seinem tatsächlichen immanenten Wert, etwa der wirtschaftlichen Leistungskraft und dem Potenzial eines Unternehmens oder dem wirklichen Bedarf an einem Rohstoff. Zwar kann ein einzelner Anleger niemals alle Informationen über das Asset verwerten, doch die Masse aller Anleger mit ihren Gesamtinformationen und den davon abgeleiteten Anlageentscheidungen beeinflusst den Wert angemessen. Meinung 2: Märkte reagieren mindestens zeitweilig irrational. Die Lemminge laufen gemeinsam über die Klippe (Crash), manchmal entstehen Preisblasen durch die irrationale Angst sehr vieler Anleger, etwas zu verpassen. Damit wären die Kurse gerade nicht realistisch. Anhänger dieser zweiten Meinung orientieren sich beim Handel eher an technischen Chartmustern. Sie sind der Auffassung, dass das Einholen von fundamentalen Informationen durch die irrationalen Marktmechanismen überflüssig ist. Ihr Credo lautet: Es gibt Angebot und Nachfrage, aus welchen Gründen auch immer, daraus bildet sich ein Preis. Es ist egal, ob dieser Preis rational ist. Wenn der Kurs steigt, kaufen wir, wenn er zu sinken droht, verkaufen wir.

Es gibt für beide Meinungen gute Argumente. Ein Unternehmen sollte tatsächlich wertvoller werden, wenn es gute und preiswerte Produkte auf den Markt bringt. Ein Rohstoff sollte wertvoller werden, wenn er gebraucht wird. Eine Währung sollte wertvoller werden, wenn sie eine starke Wirtschaft vertritt. Die fundamentalen Gründe für den Wert einer Kryptowährung wurden schon genannt. Dennoch fragt sich, ob die immensen Preissteigerungen bei Bitcoin & Co. tatsächlich durch einen immanenten Wert zu rechtfertigen sind, wo doch bislang nur wenige Menschen mit Kryptowährungen praktisch bezahlen. Andererseits ist das Misstrauen gegenüber dem klassischen Währungssystem inzwischen so groß, dass vielleicht wirklich in den nächsten Jahren ein paralleles, digitales und dezentrales Geldsystem massenhaft genutzt wird. Dann wären Kryptowährungen plötzlich sehr gefragt. Damit würden sie knapp, denn es gibt sehr viel weniger Bitcoins (noch dazu mit einer endlichen Menge) als Dollar oder Euro. Bevor es jedoch so weit ist, erscheinen die Preissteigerungen bei Kryptowährungen viel mehr spekulationsgetrieben, was aber den Anhängern der Theorie von unbegründeten und zeitweilig vollkommen irrationalen Marktmechanismen (Meinung 2) egal wäre. Sie kaufen, solange die Preise steigen. Dabei passen lediglich auf, dass sie nicht zu spät aussteigen. Wenn sich dann ein Kurssturz auch nur andeutet, verkaufen diese Spekulanten zuerst.

Inflation bei klassischem Geld

Klassisches Geld (sogenanntes Fiat-Geld) unterliegt normalerweise einer Inflation, als gesund gelten rund zwei Prozent pro Jahr. Wenn Kryptowährungen hinsichtlich der Zahl ihrer Coins begrenzt sind, muss ihr Preis zwangsläufig gegen den von Fiat-Geld steigen. Zwar haben wir Anfang 2020 im Euro-, Dollar-, Franken-, Yen- und Pfundraum nur eine sehr geringe Inflation (also in den Währungsräumen sämtlicher Majors). Doch diese kann schnell wieder steigen, wenn die Zentralbanken ihre Leitzinssenkungen und QE-Programme fortsetzen sollten. Zwar drucken Zentralbanken heute nicht mehr hemmungslos Geld wie noch vor einigen Jahrzehnten, doch sie verfügen über die genannten anderen Mittel der Geldmengensteuerung und -erweiterung. Daher misstrauen die Menschen dem klassischen Bankensystem und seinem Versprechen der Wertstabilität unseres Geldes. Ebenso misstrauen sie übrigens der Kontrollwut des Staates, der inzwischen ohne unser Wissen unsere Konten durchleuchten kann. Daher könnte der große Run auf Kryptowährungen sogar erst noch bevorstehen.

Mining-Kosten

Das Mining von Kryptowährungen ist in einigen Fällen wie beim Bitcoin sehr teuer, es verursacht unter anderem hohe Stromkosten. Auch muss in vielen Fällen spezielle Hardware angeschafft werden. Das kann den Wert einer Kryptowährung sinken lassen, muss es aber nicht. Der Bitcoin wird sicherlich am teuersten geschürft, gleichzeitig ist er aber die mit Abstand wertvollste Kryptowährung. Dieser Aspekt ist dennoch nicht wegzudiskutieren. Wenn das Mining zu teuer wird, wenden sich die Menschen von einer Kryptowährung ab.

Regulierungsbemühungen

Die Regierungen aller wichtigen Industriestaaten überlegen derzeit, ob und wie sie Kryptowährungen regulieren sollen. Die Haltung fällt weltweit sehr uneinheitlich aus. Japan hat den Bitcoin am 1. April 2020 zum offiziellen Zahlungsmittel geadelt, Nachbar Südkorea – ein westlicher Staat – schränkt den Kryptohandel ebenso wie das kommunistische China stark ein. Die Europäer nehmen eine gelassenere Haltung ein, denken aber über eine Regulierung nach. Es steht fest, dass regulierte Kryptowährungen eine andere Preisentwicklung als die derzeit unregulierten virtuellen Coins durchlaufen werden.

Wie entsteht der Wert von Kryptowährungen wie dem Bitcoin?

Im letzten Artikel habe ich versucht zu erforschen was Kryptowährungen sind und woher sie kommen. Heute wollen wir herausfinden, wie ihr Wert entsteht und was welche Gründe sich dafür verantwortlich zeigen.

Mit der Erfindung von Kryptowährungen müssen wir uns an eine fundamentale Neuerung in Bezug auf den Wert eines Zahlungsmittels gewöhnen. Wir müssen damit vertraut werden, dass wir den Wert eines Zahlungsmittels nicht mehr daran messen wer es herausgibt, sondern wer es benutzt und welche Vorteile es diesen Nutzern bietet.

Wie entsteht der Wert von Kryptowährungen wie dem Bitcoin?

Der Wert unserer heutigen Zahlungsmittel, also Fiat-Währungen, wird von einer zentralen Organisation, also einem Geflecht aus einem Staat und einer Zentralbank bestimmt. Diese zentrale Organisation hat das Zahlungsmittel-Monopol und kann notfalls mit Gewalt festlegen welches Zahlungsmittel allgemein genutzt wird.

Mit Kryptowährungen werden diese bisherigen staatlichen Zahlungsmittel-Monopole in ihren Grundfesten erschüttert. Durch sie wird es plötzlich möglich aus einem breiten Angebot von verschiedenen kryptografischen und digitalen Zahlungsmitteln auszuwählen. Besser noch: Es ist plötzlich möglich seine eigene Währung zu programmieren und heraus zugeben. Auf den bisherigen Zahlungsmittel-Markt, der von staatlichen Monopolen geprägt ist drängen nun also plötzlich eine große Anzahl an neuen Zahlungsmittel-Anbietern.

Natürlich haben die bisherigen monopolistischen Strukturen kein Interesse an diesen neuen Zahlungsmitteln, weil sie womöglich Dinge anders und besser machen und so zu einem Konkurrent auf dem Zahlungsmittel-Markt werden könnten.

Um genau diese Konkurrenz zu verhindern gibt es zahlreiche Gesetze und Regelungen, die genau diesen Prozess der miteinander konkurrierenden Währungen verhindern und das staatliche Zahlungsmittel-Monopol erhalten sollen.

Das Problem für das staatliche Zahlungsmittel-Monopol ist nun, dass diese Regelungen und Gesetze bei Kryptowährungen nicht mehr durchzusetzen sind, weil ihre dezentrale Struktur

keinen eindeutigen Angriffspunkt mehr bietet. Zwar gibt es Möglichkeiten die Verwend-ung von Kryptowährungen zu erschweren wie zum Beispiel die Regulierung der verschiedenen Crypto-Exchanges, jedoch müsste man, um eine Kryptowährung komplett zu stoppen das gesamte Teilnehmer-Netzwerk abschalten und das wäre in etwas so als würde man das Internet ausschalten wollen.

Die Frage wie sich in diesem neuen Zahlungsmittel-Markt ohne staatlichem Monopol und mit größerem Angebot entscheidet welches Zahlungsmittel sich durchsetzt, also welches für die Benutzer einen Wert hat, ist die Frage danach welches Produkt sich in einem freien und unreguliertem Markt durchsetzt. Die Antwort ist ganz einfach:

Das Produkt, was am stärksten nachgefragt wird hat auch den meisten Erfolg und damit den größten Wert.

Auch im Bereich der Kryptowährungen ist dies nicht anders. Je mehr eine bestimmte Kryptowährung nachgefragt wird, also je mehr Leute sie nutzen, desto höher steigt ihr Preis/Wert. Ob eine Kryptowährung genutzt wird hängt wiederum davon ab, ob sie beispielsweise von Geschäften als Zahlungsmittel anerkannt wird oder welche einzigartigen Vorteile sie ihren Nutzern gegenüber anderen Zahlungsmitteln bietet.

Der Nutzen von Bitcoin gegenüber unserer etablierten Fiat-Währungen ist enorm und das nicht nur für Leute die zu dem wohlhabenden Teil unserer Welt gehören, sondern auch für die ca. 2 Milliarden Menschen, die aufgrund von Armut oder geographischer Lage bis jetzt von den Vorteilen eines Bankkontos nicht profitieren konnten.

Mit der Hilfe von Kryptowährungen ist dies nun möglich. Mit einer Internetverbindung, einer App und einem Smartphone hat man so auf der ganzen Welt seine eigene persönliche Bank immer mit dabei. Je mehr Menschen also den Nutzen und die Vorzüge von Bitcoin erkennen, desto größer werden Bitcoins nachgefragt und desto höher steigt auch ihr Preis.

Der Wert des Bitcoin ist einzig und allein abhängig von den Marktkräften des Angebotes und der Nachfrage.

Was können wir nun als wichtigste Erkenntnisse dieses Artikels festhalten?

  • Unsere heutigen Zahlungsmittel erlangen ihren Wert durch zentrale Instanzen, die das Zahlungsmittel-Monopol halten und deswegen bestimmen welches Zahlungsmittel einen Wert hat und welches wir nutzen dürfen.
  • Kryptowährungen brechen dieses Zahlungsmittel-Monopol auf, weil sie nicht ohne weiteres verboten oder gestoppt werden können. -Die Folge ist, dass unsere Fiat-Währungen plötzlich das erste Mal seit einer langen Zeit Konkurrenz bekommen.
  • Durch diese Konkurrenz ist es auf einmal möglich ein Zahlungsmittel auszuwählen, welches Dinge besser macht und einen höheren Nutzen bietet.
  • Die selbstregulierenden Kräfte eines freien Marktes sind damit nun auch im Bereich der Zahlungsmittel angekommen und die Marktteilnehmer können frei entscheiden welche Währung sie nutzen möchten.
  • Der Wert einer Kryptowährung entsteht nun also durch die Nachfrage der Nutzer und diese entsteht wiederum durch den Nutzen, die Innovationen und die Vorteile, welche die jeweilige Kryptowährung bietet.

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Ich hoffe, du konntest jede Menge Informationen aus diesem Artikel entnehmen. Wenn du also wie gesagt Fragen zu diesem Thema haben solltest, dann schreibe mir auf LinkedIn, Skype oder via Email.

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Wie bildet sich der Wert von Kryptowährungen?

Zahlreiche Marktteilnehmer, die entweder bereits mit Cryptocoins spekulieren oder dies zukünftig tun möchten, fragen sich, wie sich eigentlich der Wert von Kryptowährungen bildet. Der Hauptfaktor sind Angebot und Nachfrage, die bei nahezu jedem handelbaren Finanzinstrument eine grosse Rolle spielen. Hinzu kommt mitunter die Anzahl der im Umlauf befindlichen Coins, die ebenfalls von Bedeutung sein kann.

Was ist der Wert von Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind zwar eigenständige digitale Währungen, die dem Zahlungsverkehr dienen sollen. Dennoch ist es so, dass zur Bewertung der einzelnen Kryptowährung eine Umrechnung in klassisches Zentralbankgeld notwendig ist, wie zum Beispiel den Schweizer Franken oder den US-Dollar. Nur so kann letztendlich mit Cryptocoins spekuliert (Wie spekuliere ich mit Cryptocoins) werden, wenn nämlich deren Wert ausgedrückt in einer Zentralbankwährung gemessen werden kann. So kann man den Wert von Kryptowährungen beziffern.

Wie bildet sich der Wert von digitalen Währungen?

Zunächst einmal ist jede neue am Markt platzierte digitale Währung vom Grundprinzip her wertlos. Ein Wert bildet sich erst dann, wenn Nachfrage entsteht, jemand also die Kryptowährung kaufen möchte. Dies setzt sich in der Folgezeit nahtlos fort, sodass sich die Wertentwicklung danach richtet, wie das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ist. Möchten mehr Menschen die entsprechende Kryptowährung kaufen als Coins verkauft werden sollen, wird es normalerweise zu einer Wertsteigerung kommen.

Dieses Prinzip kennen Sie sicherlich von vielen anderen Märkten und Finanzprodukten, beispielsweise bei Aktien an der Börse, bei denen ebenfalls Angebot und Nachfrage die Kursentwicklung bestimmen. Dass Angebot und Nachfrage für die Wertentwicklung von Kryptowährungen verantwortlich sind, zeigt sich ganz deutlich in der aktuellen Phase. Digitale Währungen sind derzeit äusserst gefragt und beliebt, sodass es zurzeit einen echten Boom gibt. Daraus resultiert, dass die Preise vieler Kryptowährungen regelrecht explodieren, weil die Nachfrage deutlich höher als das Angebot ist.

Sehr unterschiedliche Werte der Kryptowährungen

Wenn wir über den Wert von Kryptowährungen sprechen, dann sollten wir unter anderem auch einen Blick darauf werfen, dass sich die einzelnen digitalen Währungen in ihrem Wert untereinander erheblich unterscheiden können. Dies zeigt beispielsweise ein Blick auf drei der bekanntesten und vom Marktvolumen der grössten Kryptowährungen mit ihrem entsprechend aktuellen Wert:

  • Bitcoins: ca. 16.700 Schweizer Franken
  • Ethereum: ca. 710 Schweizer Franken
  • Litecoin: ca. 300 Schweizer Franken

Der Bitcoin hat also beispielsweise aktuell einen fast 24-fach höheren Wert wie Ethereum und sogar einen rund 55-fach höheren Wert als der Litecoin. Teilweise spielt für die Bewertung der Kryptowährung übrigens auch eine Rolle, wie viele Coins bereits im Umlauf sind und wie viele Coins der jeweiligen Kryptowährung überhaupt insgesamt generiert werden können. Bei nahezu allen digitalen Währungen ist es nämlich so, dass diese vom möglichen Volumen her begrenzt sind, wie zum Beispiel der Bitcoin auf maximal rund 21 Millionen Coins.

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