Was ist Dash 2020 Alles Wissenswerte zur Kryptowährung!

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Contents

Was ist Dash (DASH)? Alles Wissenswerte für Einsteiger 2020

Das 2020 entwickelte Dash ist eine Kryptowährung, die die fundamentalen Probleme des Kryptosektors, die Transaktionsgeschwindigkeit und Pseudonymität, beheben will. Dash wurde somit auf Instant-Transaktionen zu besonders niedrigen Gebühren ausgelegt. Es handelt sich zudem um ein Anonymitäts-Asset für weltweite Transaktionen.

Schnellkaufanleitung – Dash kaufen in 5 Minuten

Dash zählt zu den ältesten Kryptowährungen auf dem Markt und ist daher auf den meisten Kryptobörsen erhältlich. Wir empfehlen Dir allerdings, Dash auf Binance zu kaufen, da es sich hierbei um eine der größten und reputabelsten Kryptobörsen handelt. Auf ihr kannst Du Dash mit BTC, ETH, USDT oder BNB kaufen.

  1. Lege ein neues Konto auf Binance.com an.
  2. Gehe auf „Funds” und dann auf „Deposits”.
  3. Gehe oben rechts auf „Buy BTC & ETH with credit card”.
  4. Gib an, wie viel BTC bzw. ETH Du kaufen willst und klicke auf „Buy now”.
  5. Halte Dich zum Abschließen der Transaktion an die Anleitung des Zahlungsanbieters.
  6. Klicke oben links auf „Exchange“.
  7. Wähle das gewünschte Handelspaar (BTC/DASH oder ETH/DASH) aus.
  8. Gib an, wie viel DASH Du kaufen willst und klicke auf „Buy now“.
  9. Feier, dass Du frischgebackener DASH-Investor bist.

Oder hier die ausführliche Schritt-für-Schritt Kaufanleitung für die verschiedenen Börsen ansehen.

Dash im Detail

Als Dash-Gründer Evan Duffield 2020 zum ersten Mal über Bitcoin stolperte, weckte es sofort sein Interesse an der zugrundeliegenden Technologie des revolutionären digitalen Assets.

Was Duffield allerdings weniger gefiel, waren die Nachteile, durch die sich Bitcoin beim Senden von Zahlungen auszeichnete. Hierbei stachen ihm vor allem die langsamen Bearbeitungsgeschwindigkeiten der Transkationen ins Auge, die die Adoption für großangelegte Projekte deutlich behindern würden.

Ein weiterer Punkt, den er an Bitcoin kritisierte, war die eingeschränkte Anonymität der Benutzer. Schließlich können deren Transaktionen problemlos verfolgt und das Guthaben in ihren Wallets eingesehen werden. Obwohl sich daraus keine unmittelbare Gefahr ergibt, könnte es von Hackern ausgenutzt werden, um die wahre Identität eines Wallet-Besitzers aufzudecken.

Duffield war bewusst, dass die Kernentwickler von Bitcoin keine fundamentalen Änderungen vornehmen würden. Er entschied sich daher 2020 XCoin zu entwickeln, das später in Dash umbenannt wurde.

Die neue Kryptowährung sollte sich sämtliche Vorteile von Bitcoin zu eigen machen, dabei allerdings einige Verbesserungen vornehmen. Das Hauptziel bestand vor allem darin, vollkommen anonyme Transaktionen anzubieten, die schneller und günstiger als die der ersten Kryptowährung sind. Auf diese Weise sollte eine bessere Skalierbarkeit und eine schnellere Adoption des neuen Assets gewährleistet werden.

Laut den Daten von CoinMarketCap, erreichte Dash sein Allzeittief von 0,21$ im Februar 2020. Das Allzeithoch von 1.642$ kam im Dezember 2020 zustande. [Stand Februar 2020]

Geschichte

Dash zählt zu den ältesten Krypto-Projekten, die noch immer stetig verbessert werden. Es zeichnet sich somit durch eine entsprechend lange Geschichte aus, die 2020 ihren Beginn genommen hat. Seitdem ergänzt das Dash-Team den Code stetig durch neue innovative Funktionen.

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Um Dir einen besseren Überblick über die Geschichte des Projektes zu geben, haben wir Dir hier eine chronologische Abhandlung der wichtigsten Ereignisse rund um Dash zusammengestellt.

  1. Januar 2020 – Markteinführung

Nachdem das Projekt vollständig entwickelt wurde, brachte es Gründer Evan Duffield Dash im Januar 2020 unter dem Namen XCoin auf den Markt. Ursprünglich handelte es sich um eine Fork von Litecoin, was anfänglich für einige Probleme wie eine zu schnell minebare Gesamtmenge an Coins sorgte.

Um einen fairen Wettbewerb zwischen Prozessoren/Grafikprozessoren und ASIC-Minern sicherzustellen, basiert Dash auf dem neu entwickelten X11 Algorithmus, statt auf dem traditionell verwendeten SHA256. Der komplexe Algorithmus stellt sicher, dass ASIC-Miner keinen unfairen Vorteil haben.

  1. Januar 2020 – Umbenennung

Wenig später musste Duffield feststellen, dass sich der Name XCoin bereits im Besitz einer anderen Person befand. Um Copyright-Problemen vorzubeugen, musste er daher geändert werden. Aus diesem Grund wurde XCoin in Darkcoin umbenannt, um so die Anonymität des Coins zu betonen. Der ursprüngliche Name hat allerdings seine Spuren im Projekt hinterlassen. So beginnt noch immer jede Dash-Adresse mit einem X.

  1. Mai 2020 – Einführung der Masternodes

Die Masternodes zählen zu den einzigartigsten Funktionen des Projektes und wurden zum ersten Mal im Mai 2020 vorgestellt. Der neue Governance-Prozess wurde in der Krypto-Community sehr gut aufgenommen. Viele weitere Projekte haben das Masternode-Konzept daher später übernommen und in ihre eigenen Blockchain-Netzwerke integriert.

Die Masternodes, die dieselben Block-Belohnungen wie die Miner erhalten, sorgen für eine wichtige zweite Ebene zur Verwaltung des Blockchain-Netzwerks.

  1. März 2020 – Zweite und letzte Umbenennung

Schon länger hatten die Entwickler und die Community die Reputation der Darkcoins diskutiert. Schließlich wurde die Kryptowährung immer häufiger von Kriminellen für anonyme Transaktionen auf dem Online-Schwarzmarkt genutzt. Um diesen Ruf abzulegen, wurde das Projekt in Dash, kurz für „Digital Cash“, umbenannt.

Mit der Umbenennung verschob sich auch der Fokus des Projektes von der Privatsphäre zu schnellen Zahlungen.

  1. August 2020 – Die Vorstellung von DAO

In einem weiteren signifikanten Schritt für Dash, stellte das Team das Konzept der dezentralen autonomen Organisation (DAO) vor. Die Organisation wird genutzt, um das Budget von Dash zu verwalten und erhält 10% der Block-Belohnungen. Die DAO-Teilnehmer können selbst entscheiden, in welchen Aspekt das Projekt diese Gelder investieren soll.

  1. Februar 2020 – Der erste X11 ASIC-Miner

Der X11 Algorithmus wurde entwickelt, um für Wettbewerbsgleichheit zwischen Minern mit Prozessoren/Grafikprozessoren und Minern mit ASIC-Geräten zu sorgen.

iBeLink gab Anfang 2020 allerdings die Markteinführung des ersten X11 Mining-Gerätes bekannt, das für einen signifikanten Anstieg der Hashrate sorgte.

  1. September 2020 – Erste Community-Konferenz

Dash zeichnet sich durch eine der engagiertesten Communities in der Kryptoszene aus. Laut BitcoinTalk verfügt die Kryptowährung daher über die aktivste Community des Forums.

Im September 2020 feierte die Community den Anstieg von Dash mit der Veranstaltung der ersten Community-Konferenz in London. An ihr nahmen hunderte von Menschen, darunter auch die Kernentwickler, teil.

  1. Dezember 2020 – Allzeithoch

Im großen Bullenmarkt 2020 erreichte Dash sein Allzeithoch von 1.642,22$. Der Dash Coin hat damit einen eindrucksvollen Preisanstieg hingelegt – vor allem, wenn man bedenkt, dass das Allzeittief der Kryptowährung einmal bei 0,21$ gelegen hat.

  1. Januar 2020 – Neuestes Entwicklungs-Update

Im Januar 2020 veröffentlichte Dash eines der neuesten großen Updates. Die neue Version brachte grundlegende Änderungen mit sich. Dazu zählten u.a. radikale Veränderungen des Masternode-Governance-Systems und zahlreiche Updates für sofortige, private Zahlungen.

Das 0.13 Update gilt somit als eine der größten Änderungen seit der Einführung der Masternodes.

Am 22. Mai 2020 stellte Dash außerdem die 0.14 Version vor, die weitere leichte Änderungen für die Sicherheit des Blockchain-Netzwerks mit sich brachte.

Technologie

Das zentrale Ziel von Bitcoin ist, die digitale Version von Gold und damit zu einem stabilen Wertspeicher zu werden. Die beliebteste Kryptowährung auf dem Markt kann allerdings auch für Transaktionen genutzt werden. Mit der stetig zunehmenden Nutzung des Bitcoin-Netzwerks, hat die erste Kryptowährung auf dem Markt allerdings Skalierungsprobleme.

Hier kommt Dash ins Spiel. Schließlich handelt es sich hierbei um Dash-Gründer Evan Duffields Versuch, die Bitcoin intrinsischen Probleme zu beheben. Zu diesem Zweck führte Duffield u.a. eine Funktion namens „DarkSend“ ein, um die vollständige Anonymität der Dash-Nutzer zu sichern. Er implementierte außerdem einen verbesserten Proof-of-Work Algorithmus, der die Dominanz von ASIC-Minern verhindern soll. Auf diese Weise wollte er ein Asset schaffen, dass sich in Hinsicht auf Transaktionen noch besser als Bitcoin schlägt.

DarkSend

DarkSend ist eine dezentrale P2P-Methode basierend auf dem CoinJoin Konzept, die zur Erstellung anonymer Transaktionen dient. Indem mehrere Transaktionen zu einer größeren zusammengelegt werden, können die Nutzer ihre Zahlungen verschleiern und so vollkommen anonym bleiben. Nachdem die Knoten des Netzwerkes einen sogenannten „Masternode“ ausgewählt haben, der für die Governance zuständig ist, erstellt dieser die anonyme Transaktion.

Auf diese Weise stellt die neue Funktion die absolute Anonymität der Nutzer sicher. Der Transaktionsprozess ist dabei sogar so anonym gehalten, dass nicht einmal die beteiligten Knoten oder der Masternode den Betrag, die Sender und die Empfänger der einzelnen Transaktionen kennen.

Die DarkSend-Funktion ist allerdings vollkommen optional. Ist ihnen die Anonymität nicht wichtig, dann können die Nutzer daher auch gewöhnliche Transaktionen vornehmen.

Sicherheitsmaßnahmen

DarkSend wurde auf vollkommen dezentrale Weise erstellt. Dieser Aspekt bringt allerdings ein Problem mit sich, wenn das Netzwerk von Spammern und Hackern angegriffen wird. So könnten schädliche Benutzer potenziell Teile der Software ändern und sich so weigern, Transaktionen zu signieren.

Kommt es zu einem solchen Fall, dann muss der gesamte DarkSend-Prozess neu gestartet werden.

Um die Sicherheit zusätzlich zu gewährleisten, muss zudem eine Kaution in Form der nativen Kryptowährung hinterlegt werden. Um eine anonyme Transaktion durchzuführen, müssen somit 0.1 DRK (zur Zeit der Veröffentlichung des Whitepapers hatte das Projekt noch den Namen „DarkCoin“) eingesendet werden. Sollte darüber hinaus eine Weigerung erfolgen, die Transaktion zu signieren, so wird eine finanzielle Strafe verhängt. Auf diese Weise kann das System Spam- und Hackerangriffen vorbeugen.

Gewährleistung der Anonymität

Das bereits funktionale CoinJoin Konzept war leider nicht weit genug entwickelt, um die Anonymität sicherzustellen. Die Entwickler mussten zur Gewährleistung der vollständigen Anonymität von DarkSend-Transaktionen daher gleich mehrere Methoden nutzen.

Da sämtliche Transaktionen in eine große Transaktion umgewandelt werden, müssen die Beträge jeder ursprünglichen Transaktion zur Sicherstellung der Anonymität gleich sein. Es können daher beispielsweise nur 1, 10, 100 und 1.000 DRK an den sogenannten „DarkSend Pool“ gesendet werden. Auf diese Weise kann der Pool die einzelnen Nutzer nicht unterscheiden, da sie denselben Betrag an Geldern an die letztendliche Transaktion gesendet haben.

Auch die Gelder, die später an den Empfänger weitergesendet werden, müssen entsprechend angepasst werden. Erhält der Empfänger 100 DRK, sollte aber nur 10 empfangen, dann leitet er das restliche Geld somit an einen anderen Nutzer weiter. Dies gilt natürlich für sämtliche Empfänger.

Alle Knoten, die an der Transaktion teilhaben, haben dieselben Chancen zum Masternode zu werden, der den Prozess verwaltet. Die Auswahl erfolgt über den implementierten Governance-Algorithmus. Er wählt einen Knoten aus und macht ihn zum Masternode, der die Transaktion bearbeitet. Um Fehlverhalten zu verhindern, muss der Masternode dabei eine Art Kaution einzahlen. Sollte er den DarkSend Prozess behindern, dann wird diese als Strafgebühr einbehalten.

Sollte der Masternode den Prozess nicht abschließen können, dann wird stattdessen ein anderer Knoten zum Masternode ernannt.

Wahl eines Masternodes

Wie bereits erwähnt, haben alle Knoten die Chance zum Masternode zu werden. Der Auswahlprozess ist pseudoanonym und basiert auf den von den einzelnen Teilnehmern gesendeten Transaktions-IDs.

Der Algorithmus beginnt, indem die Summe aller gesendeten Hash-Werte an den Pool gesendet und mithilfe des X11-Algorithmus bearbeitet wird. Ist der Prozess abgeschlossen, dann wird eine zufällige Zahl generiert.

Sobald diese Zahl erstellt wurde, wird sie mit den Informationen der Transaktions-Output-Daten verglichen. Der Knoten mit der niedrigsten Punktzahl erhält das Privileg zum Masternode zu werden. Der Knoten mit der zweitniedrigsten Punktzahl wird zum Node Slave.

Netzwerk-Architektur

Verglichen mit dem Bitcoin-Protokoll, bei dem Miner Zugriff auf sämtliche Funktionen im Blockchain-Netzwerk haben, zeichnet sich das Dash-Netzwerk durch zwei Ebenen aus. Miner sind dabei dafür zuständig, neue Blöcke zu erstellen und zu verifizieren.

Die zweite Ebene besteht allerdings aus Governance-Funktionen, auf die nur Masternodes Zugriff haben. Sie umfassen die Verwaltung von PrivateSend, InstantSend und vieles mehr.

Für wichtige Governance-Funktionen muss ein Knoten 1.000 DASH als Kaution hinterlegen, um zum Masternode zu werden. Das Kautionssystem soll schädliche Handlungen oder einer fehlenden Compliance vorbeugen.

Beide Ebenen erhalten den gleichen Betrag an Block-Belohnungen. Sowohl Miner als auch Masternodes verdienen somit 45%. Die restlichen 10% der Belohnung gehen an das Fiskussystem, das das Budget für das Projekt stellt.

Zukunftspläne

Das Projekt, das bereits auf eine lange Geschichte an Innovationen zurückblickt, plant seinen Erfolgszug auch in Zukunft fortzusetzen. Fünf Jahre nach der Markteinführung hat Dash erstaunliche Updates geliefert und Funktionen entwickelt, die so erfolgreich sind, dass sie von zahlreichen weiteren Projekten übernommen wurden.

Obwohl das Team auf seiner Webseite eine offizielle Roadmap veröffentlicht hat, ist die Liste an einsehbaren Updates allerdings nicht allzu lang. Schließlich wurden bisher nur die weiteren Pläne für 2020 bekanntgegeben.

Hier findest Du allerdings einige der wichtigsten Neuerungen, die das Dash-Team bisher bekanntgegeben hat.

Dash Core v1.0

2020 will das Team das lang ersehnte Dash Core v1.0 Update durchführen. Das grundlegende Update wird zahlreiche Neuerungen wie personalisierte Benutzernamen, eine dezentrale API-Software, dezentralen Speicherplatz und neue Entwicklungsbibliotheken mit sich bringen.

Benutzernamen-basierte Zahlungen. Dash-Wallet-Besitzer können schon bald personalisierte Benutzernamen erstellen und sie direkt im Blockchain-Netzwerk registrieren. Auf diese Weise können sie eine Liste an Kontakten erstellen und andere Wallet-Besitzer, inklusive Familienmitglieder und Freunde, anhand ihrer Benutzernamen finden.

Dezentrale API (DAPI). APIs werden von der Blockchain-Branche für gewöhnlich als Kommunikationszentren zwischen Blockchain-Netzwerken und anderen Systemen genutzt. Dash plant schon bald eine dezentrale Version seiner API anzubieten, die auf der zweiten Ebene, in der die Masternodes die Arbeit ausführen, gehostet werden soll. Auf diese Weise werden Entwickler sicher und dezentral Off-Chain-Daten an das Masternode-Netzwerk senden können.

Dezentraler Speicherplatz. Das Dash-Kernteam will dezentralen Speicherplatz entwickeln, der den Benutzern ermöglichen wird, zentrale Drittanbieter-Systeme zu umgehen. Auf diese Weise werden die Benutzer all ihre Daten, wie beispielsweise Profildaten, im Netzwerk speichern können.

Entwicklungsbibliotheken und SDK. Um die Adoption von Dash zusätzlich zu fördern, hat sich das Team entschieden, den Entwicklern die nötigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um Programme in der Programmiersprache ihrer Wahl zu entwickeln.

DashPay Wallet MVP und DashWallet

Auf Grundlage der neuen “Evolution“-Plattform wird das Kernteam zwei verschiedene Wallets einführen. Beide Wallets werden mit Funktionen wie dem Dash Drive, DAPI und einzigartigen Benutzernamen ausgestattet sein.

Diejenigen, die sich entscheiden, einen Benutzernamen zu erstellen, können außerdem eine Kontaktliste ähnlich wie in ihrem Smartphone anlegen, in der sie ihre Familienmitglieder, Freunde, Händler und andere Personen anhand ihrer Benutzernamen finden können.

Die Dash-Community

Dash zeichnet sich durch eine der größten und aktivsten Communities der Kryptobranche aus. Neue und zukünftige Updates werden durch die Dash-Fans daher auf zahlreichen Plattformen wie Discord, Telegram, GitHub, Reddit etc. diskutiert.

Hierbei sind sowohl die Entwickler- wie auch die Fan-Communities sehr zahlreich vertreten. Um über das Projekt zu informieren, postet das Kernteam regelmäßig Updates und Ressourcen, die genutzt werden können, um mehr über den Kerncode, die Partnerschaften und die neuesten Ankündigungen rund um Dash zu erfahren.

Einer der wichtigsten Aspekte der Dash-Community ist ihre „dezentrale autonome Organisation“ (DAO). Wie der Name schon sagt, ist die Organisation vollkommen dezentral. Sie basiert daher auf Regeln, die durch einen Open-Source-Code durchgesetzt werden. Statt von einer zentralen Instanz, wird die DAO von Shareholdern kontrolliert.

Sämtliche Entscheidungen und Informationen der DAO, einschließlich in Hinsicht auf Transaktionen und Regeln, sind in der öffentlichen Blockchain verfügbar. Die Organisation wird außerdem genutzt, um das Projekt-Budget zu diskutieren und darüber abzustimmen.

Ein erwähnenswertes Ereignis rund um die Organisation war die Kreation des Risikokapitalfonds „The DAO“. Dieser wurde 2020 mit einem Crowdfunding in Höhe von 150 Millionen USD ins Leben gerufen und etwas später gehackt. Die Täter stahlen dabei Dash im Wert von ca. 50 Millionen USD. Einige Wochen später wurde der Hacker-Angriff rückgängig gemacht und die gestohlenen Gelder wiederhergestellt.

Dash FAQ

Ist Dash immer noch hauptsächlich auf Privatsphäre ausgelegt?

Seit der Markteinführung zählte vor allem der Fokus auf Privatsphäre zu Dashs größten Stärken. Mit der Umbenennung des Projektes von Darkcoin zu Dash, konzentrierte sich das Projekt allerdings zunehmend auch auf die Beschleunigung der Transaktionen und die Kosteneffektivität.

Wo kann ich Dash lagern?

Dash zählt zu den am meisten unterstützten Projekten der Kryptobranche. Das Asset kann daher in den meisten Desktop-Wallets wie Dash Core, Dash Electrum, Exodus, Coinomi und in vielen weiteren gelagert werden. Auch Hardware-Wallets wie Tremor und Ledger unterstützten die Lagerung von Dash auf ihren Geräten.

Kann man Dash minen?

Dash basiert auf dem Proof-of-Work Konzept, das erfordert, dass Miner an dem Projekt teilhaben, um das Netzwerk zu sichern und Transaktionen zu validieren. Dash Coins können daher mit dem X11 Hash-Algorithmus gemined werden. Zusätzlich ist Dash minen recht leicht, da der Algorithmus ASIC-Minern gegenüber resistent ist, um so einen fairen Wettbewerb sicherzustellen.

Was kann ich mit Dash bezahlen?

Dash wird weltweit von mehr 4.800 Händlern und Services unterstützt [Stand 2. Quartal 2020]. Die große Adoptionsrate von Dash ergibt sich daraus, dass es sich um ein besonders kosteneffektives und schnelles Transaktionssystem handelt. Dash kann in den meisten Ländern gekauft und verwendet werden. Es kann daher genutzt werden, um elektronische Geräte, IT-Hardware, Betriebskostenabrechnungen, Lebensmittel und vieles mehr zu bezahlen.

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Zuletzt Aktualisiert am Montag, den 13.04.2020
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Bitcoin: Alles Wissenswerte zur größten Kryptowährung

Bitcoin hat die Finanzwelt verändert: Mit der virtuellen Währung ist eine gänzlich dezentrale Kraft auf den Markt getreten. Viele Anleger erwägen, in die Kryptowährung einzusteigen – aller Volatilität und allen Ungewissheiten zum Trotz. Dieser Beitrag erklärt, was Bitcoin ist, wie die virtuelle Währung funktioniert und wie Anleger Bitcoin kaufen können.

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Entstehung und Grundgedanke von Bitcoin

Die Geschichte des Bitcoin beginnt im Jahr 2008. Damals tauchte das Konzept in einem Whitepaper des Verfassers Satoshi Nakamoto auf. Bis heute ist dieser Verfasser unbekannt. Es ist unklar, ob sich der Name auf eine tatsächlich existierende Person bezieht, ob es sich um ein Pseudonym handelt und ob ausschließlich eine Person oder eine Gruppe von Personen hinter diesem Namen steht. Bitcoin basiert auf der Idee einer kryptografischen Währung. Was hatte „Satoshi Nakamoto“ im Sinn, als er Bitcoin entwickelte? Auch dies ist dem Whitepaper zu entnehmen.

Darin beschreibt der Verfasser, dass konventionelle Währungen vom Vertrauen in die Zentralbank abhängig sein. Dieser müsse hinreichend Vertrauen im Hinblick darauf entgegengebracht werden, dass es nicht zu einer Entwertung des Geldes komme. Die Geschichte konventioneller Währungen sei jedoch „voll von Verrat an diesem Vertrauen“. Geldnutzer müssten Banken im Hinblick auf die Aufbewahrung und den elektronischen Transfer vertrauen, diese jedoch verliehen das Geld in Kreditblasen.

Der Verfasser verweist auf frühere Generationen von Timesharing Computersystemen. Diese mussten früher auf den Systemadministrator vertrauen. Dieser konnte die Privatsphäre jederzeit aufheben – zum Beispiel auf Anweisung von Vorgesetzten. Als jedoch eine starke Verschlüsselung für die große Masse der Nutzer verfügbar wurde, war dieses Vertrauen in Systemadministratoren nicht mehr erforderlich. Jeder Nutzer konnte Daten so speichern, dass Dritte keinen Zugriff darauf erhielten – egal, aus welchem Grund. Dasselbe sollte nach Ansicht von Satoshi Nakamoto mit Geld passieren.

So kam es dann auch: am 3. Januar 2009 wurden die ersten 50 Bitcoin geschöpft. An diesem Tag entstand der Genesis Block der heute weltberühmten Blockchain. Wenige Tage später wurde die erste Version der Bitcoin Software Bitcoin Core veröffentlicht. Damit war die Kryptowährung geboren.

Bisheriger Kursverlauf

Der bisherige Kursverlauf des Bitcoin hat im wahrsten Sinne des Wortes Wirtschaftsgeschichte geschrieben. Bitcoin gewann in mehreren Schüben an Gewicht. Geradezu dramatisch fiel der Wertzuwachs jedoch im Jahr 2020 und ganz besonders um die Jahreswende 2020/2020 herum aus. Im Dezember 2020 notierte der Kurs bei 19.665 USD. Danach kam es zu einer deutlichen Korrektur, die sich allerdings nach einem anfänglichen Absturz in eine gewöhnliche Konsolidierung verwandelte, die in einer Bodenbildung überging.

Die Abbildung zeigt den Kursverlauf der Jahre 2020.

Funktionsweise des Bitcoin

Wie funktioniert Bitcoin eigentlich? Bitcoin ist gleichzeitig eine Währung und ein System für das Ausführen von Zahlungen.

Das Besondere am Bitcoin System ist die dezentrale Verwaltung. Unzählige Nutzer weltweit haben die Bitcoin Core Software auf Ihrem Rechner installiert und stellen dem System damit Rechenleistung zur Verfügung. Gleichzeitig wird das gesamte Geschehen im Bitcoin System auf allen diesen Rechnern dokumentiert.

Daraus folgt zum einen, dass Bitcoin weltweit eingesetzt werden kann. Voraussetzung ist lediglich ein Internetzugang. Zum anderen führt die Dezentralität dazu, dass keine zentrale Instanz für die Abwicklung und Genehmigung von Zahlungen erforderlich ist. Es gibt auch keine zentrale Instanz, die an im System dokumentierten Zahlungen nachträglich etwas ändern könnte.

Kurz: Das Bitcoin System dient dazu, Zahlungen von A nach B sicher zu tätigen und manipulationssicher zu dokumentieren.

Was ist die Blockchain?

Blockchain bedeutet ins Deutsche übersetzt Blockkette. Bei der Blockchain handelt sich um eine Art Kassenregister, in dem alle Transaktionen im Netzwerk dokumentiert werden. Das Register besteht aus einer Kette von Datenblöcken. In jedem Datenblock sind Transaktionen zusammengefasst. Damit eine Transaktion ausgeführt wird, muss sie in einem Block auftauchen und an die Blockchain angehängt werden. Neue Blöcke werden im Zuge des Mining geschaffen.

Die Entwickler von Bitcoin haben an die Blockchain besondere Anforderungen gestellt. Die Blockchain soll insbesondere nicht manipulierbar sein. Deshalb kommen komplexe mathematische Anwendungen zum Einsatz. Die in einem Block enthaltenen Transaktionen werden durch einen Merkle Baum miteinander gehasht. Im Header des Blocks ist lediglich der letzte Hashwert (der sogenannte root-hash) als Prüfsumme vermerkt. Die Verkettung der Blöcke erfolgt mit diesem root-hash. Da im Header jedes Blocks der Hashwert des gesamten Headers des vorangegangenen Blocks aufgeführt ist, ist die Reihenfolge der Blöcke eindeutig. Dieses Verfahren gewährleistet auch, dass das nachträgliche Ändern früherer Blöcke (und damit der darin enthaltenen Transaktionen) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen ist.

Die Blockchain ist derzeit etwa 160 GB (Stand: August 2020) groß. Treten neue Teilnehmer (sogenannte Nodes) dem Bitcoin Netzwerk bei, müssen diese die Blockchain vollständig herunterladen. Dabei wird durch die Bitcoin Core Software geprüft, ob es sich bei dem Download um das Original handelt.

Welche Aufgabe haben die Miner?

Damit das Bitcoin Netzwerk funktioniert, müssen Teilnehmer weltweit Rechenleistung zur Verfügung stellen. Durch Mining werden neue Blöcke generiert und an die Blockchain angehängt. Neue Blöcke sind erforderlich, um Transaktionen auszuführen. Damit ein Block angehängt wird, müssen komplexe mathematische Probleme gelöst werden. Dazu ist sehr viel Rechenleistung notwendig, die in der Praxis häufig durch professionelle Mining Farmen bereitgestellt wird.

Die Miner erhalten für ihre Tätigkeit neu erzeugte Bitcoins. Mit jedem neu an die Blockchain angehängten Block werden 12,5 Bitcoins an die Miner ausgezahlt. Dieser Prozess dient gleichzeitig als Geldschöpfung. Die Geldschöpfung ist bei Bitcoin allerdings degressiv ausgelegt. Die Zahl der pro Block ausgeschütteten Bitcoins halbiert sich in regelmäßigen Abständen. Ursprünglich wurden 50 Bitcoin pro Block generiert. Diese Anzahl halbiert sich pro 210.000 Blöcke, was einem Zeitraum von etwa vier Jahren entspricht.

Da Mining die einzige Geldschöpfungskette des Bitcoin Systems ist, begrenzt das Netzwerkprotokoll die maximale Anzahl an jeweils existierenden Bitcoins automatisch auf ca. 21 Millionen. Dies entspricht 2,1 Billiarden Einheiten, da jeder einzelne Bitcoin in 100 Millionen Satoshis (kleinere Einheiten) aufgeteilt werden kann.

Warum ist Bitcoin (prinzipiell) anonym?

Wer bei Zahlungen mit Bitcoin darauf achtet, dass keine IP-Adressen bekannt werden und das Bitcoin Adressen keiner bestimmten Person zugeordnet werden können, kann im Netzwerk weitgehend anonym handeln.

Die Anonymität im Bitcoin Netzwerk ist jedoch nicht unbegrenzt. Muss ein hat Aktionsteilnehmer seine Anonymität aus welchen Gründen auch immer aufgeben, kann er einer Adresse zugeordnet werden. Da Transaktionen in der Blockchain gespeichert sind, lässt sich leicht herausfinden, von welchen anderen Adressen an die nun zuzuordnende Adresse Bitcoins gesendet wurden. So könnten zum Beispiel Behörden Schritt für Schritt die Kette der Transaktionen nachvollziehen. Bitcoin eignet sich damit nach Ansicht der meisten Beobachter weitaus schlechter für illegale Geschäfte als Bargeld. So argumentieren auch Befürworter der Kryptowährungen gegen Vorwürfe im Hinblick auf eine mögliche Unterstützung krimineller Aktivitäten.

Was kosten Transaktionen in Bitcoin?

Es gibt bei Bitcoin keine zentrale Abrechnungsstelle und auch keine Instanz, die Transaktionskosten zentral festlegt. Wer eine Transaktion durchführen will, kann dafür ein Transaktionsentgelt ausloben. Diese Transaktionsentgelte erhalten die Miner, die einen Block mit dieser Transaktion an die Blockchain anhängen. Je höher das Transaktionsentgelt, desto schneller wird ein Auftrag ausgeführt. Wer ein sehr niedriges Entgelt ansetzt oder ganz darauf verzichtet, muss womöglich lange auf die Ausführung warten.

Welche Transaktionskosten sinnvoll sind, d. h. zu einer schnellen Ausführung des Auftrags führen, hängt von Angebot und Nachfrage nach Rechenleistung im Bitcoin Netzwerk ab. Konkret bedeutet dies: Werden sehr viele Transaktionen durchgeführt, muss bei konstanter Rechenleistung eine höhere Gebühr angesetzt werden, um einen Auftrag schnell auszuführen. Allerdings gleicht das Netzwerk solche Schwankungen durch Änderungen an der Difficulty selbst aus. Sind sehr viele Miner aktiv, wird die Difficulty erhöht. Dann wird mehr Rechenleistung benötigt, um einen Block anzuhängen. Steht im Netzwerk weniger Rechenleistung zur Verfügung, wird die Difficulty abgesenkt.

Wo wird Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert?

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Unternehmen, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Dies reicht von Onlineshops bis hin zur stationären Geschäften. In Listen mit Bitcoin Akzeptanzstellen finden sich derzeit mehr 200 deutschsprachige Onlineshops. Die Liste wächst laufend weiter. In der Vergangenheit hatten allerdings auch einige zeitweilige Akzeptanzstellen die Annahme von Bitcoin eingestellt. Dies war auf die erheblichen Kursschwankungen um den Jahreswechsel 2020/2020 herum zurückzuführen.

Was ist der Unterschied zwischen Bitcoin und Fiat Money?

Bitcoin ist fälschungssicher. Während zum Beispiel Bargeld gefälscht werden kann, ist dies durch die bei Bitcoin angewandten kryptographischen Verfahren nach dem heutigen Stand der Technik nicht möglich. Durch den Proof-of-Work Algorithmus wird verhindert, dass eine bestimmte Einheit Bitcoin mehr als einmal ausgegeben werden kann. Um den Proof-of-Work Algorithmus zu fälschen, müssten Hacker mehr Rechenzeit als alle anderen Bitcoin Teilnehmer zusammen einsetzen.

Bitcoin ist direkt. Die einzige Möglichkeit Fiat Money ohne zwischengeschaltete Instanz zu übertragen, sind Barzahlungen. Diese erfordern jedoch die physische Präsenz beider Parteien. Bei allen anderen Transaktionen (Banküberweisungen, Kreditkartenzahlungen etc.) sind weitere Instanzen zwischengeschaltet. Bei Bitcoin verhält sich dies anders. Hier können Teilnehmer des Netzwerks ohne die Erfordernis physischer Präsenz Zahlungen direkt untereinander vornehmen.

Bitcoin Transaktionen sind irreversibel. Ist eine Transaktion in der Blockchain einmal bestätigt, kann sie nicht wieder rückgängig gemacht werden. Überweisungsrückrufe, Lastschriftrückgaben oder Einwände gegen getätigte Kartenzahlungen sind so nicht möglich. Dies stellt für Zahlungsempfänger einen wesentlichen Vorteil dar.

Bitcoin ist nicht beliebig vermehrbar. Das Netzwerkprotokoll begrenzt die maximale Anzahl der Einheiten auf 21 Millionen. Dann wird die ohnehin degressiv verlaufende Geldschöpfung durch das Mining gestoppt.

Bitcoin ist schnell. Transaktionen werden in der Regel innerhalb von ca. 10 Minuten ausgeführt (durchschnittliche Blockzeit). Klassische Banküberweisungen können noch immer mehrere Tage in Anspruch nehmen. Dies gilt insbesondere für grenzüberschreitende Zahlungen zum Beispiel von Europa nach Asien oder in die USA. Mit Fiat Money sind allerdings auch Echtzeitzahlungen möglich, etwa in Verbindung mit Kreditkarten oder neuartigen Zahlungsverfahren wie Instant Payment.

Bei Bitcoin mitmachen

Vorab: Um Bitcoin zu kaufen oder damit zu bezahlen, ist keine Installation der Blockchain auf dem eigenen Rechner notwendig. Wer jedoch selbst Teil des Netzwerks sein möchte, muss die Software Bitcoin Core herunterladen. Die Software validiert die Blockchain mit allen jemals getätigten Transaktionen. Bestandteil von Bitcoin Core ist auch eine Wallet. Es gibt jedoch auch Wallets ohne Bitcoin Core.

Die Software wählt sich in das Bitcoin Netzwerk ein. Dazu sucht sie nach IP-Adressen anderer Bitcoin Nodes, um anschließend selbst zu einem solchen Knoten zu werden. Dadurch entsteht ein dezentrales Netz.

Public Key und Private Key

Ein zentrales Merkmal des Bitcoin Systems sind der Public Key und der Private Key. Dabei handelt es sich um Adressen. Eine Bitcoin Adresse besteht aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel. Der private Schlüssel ist eine Zufallszahl und wird in Wallets gespeichert. Mit dem Schlüssel können Transaktionen autorisiert werden. Der Private Key muss unbedingt geheim gehalten werden. Jeder, der den Private Key besitzt, kann Transaktionen autorisieren.

Geht der Private Key gänzlich verloren, können von einer Bitcoin Adresse aus keine Zahlungen mehr getätigt werden. Dann sind die Bitcoins für immer im Nirwana der Blockchain verloren. Der öffentliche Schlüssel berechnet sich aus dem privaten Schlüssel und muss nicht gesichert werden. Der öffentliche Schlüssel wird auch als Wallet Adresse bezeichnen.

Was ist eine Wallet?

Eine Wallet ist eine Software für das Bitcoin System. Anders als vielfach angenommen, befinden sich in einer Wallet keine Bitcoins sondern lediglich Schlüsselpaare. Das englische Wort Wallet bedeutet ins Deutsche übersetzt in etwa Geldbeutel. Bitcoins existieren jedoch nur innerhalb der Blockchain und können auch nur dort transferiert werden. Das Verhältnis von Wallet und Bitcoin ist daher zu vergleichen mit dem Verhältnis von Kreditkarte und Konto. Eine Kreditkarte enthält selbst kein Geld, ermöglicht aber den Zugriff auf das Konto.

Die Wallet ist ein digitaler Schlüssel, mit dem Besitzer nachweisen, Eigentümer einer bestimmten Menge Bitcoins zu sein. Wer den Schlüssel zu einer Bitcoin Adresse kennt, kann von dieser Adresse aus Zahlungen tätigen. Der Zugang zur Wallet wird zumeist mit Passwörtern schützt.

Wallets gibt es zum Beispiel für Smartphones. Hier sind häufig weitere Funktionen ganz speziell für den mobilen Einsatz integriert. Dies betrifft etwa das Ausführen von Zahlungen über QR Codes. Die Zugangsdaten werden auf dem Smartphone gespeichert.

Darüber hinaus gibt es webbasierte Wallets. Diese werden als Online-Wallets bezeichnet. Auch hier erfolgt der Schutz der Wallet durch Passwörter. Allerdings werden die Zugangsdaten auf den Servern der Diensteanbieter gespeichert. Hier besteht ein relativ großes Risiko von Hackerangriffen.

Als besonders sicher gelten Hardware Wallets und Paper Wallets. In Hardware Wallets wird der Schlüssel für eine Adresse z. B. auf einem USB Stick gespeichert. Dort ist er von möglicherweise riskanter Software strikt getrennt. Bei Paper Wallets wird der Schlüssel auf einem Stück Papier notiert.

Geld verdienen mit Bitcoin Mining?

Miner erzeugen neue Blöcke und hängen sie an die Blockchain an. Seit Juli 2020 werden für jeden neuen Block 12,5 Bitcoins ausgezahlt. Diese Bitcoins erhalten die Miner. Ein zusätzlicher Ertrag der Miner besteht in den Transaktionskosten eines Blocks. Um einen Block an die Blockchain anzuhängen, ist sehr viel Rechenkapazität erforderlich. Dies ist auf die hohen Anforderungen zurückzuführen, die das Netzwerk an die Blöcke stellt.

Die Rechenleistung wird für das Lösen einer kryptografischen Aufgabe benötigt. Diese wird auch als Proof-of-Work bezeichnet. Die hohe Schwierigkeit soll sicherstellen, dass Blöcke nicht nachträglich modifiziert werden können. Eine besondere Bedeutung kommt der sogenannten Difficulty zu. Die Difficulty gibt an, wie schwierig es ist, einen neuen Block an die Blockchain anzuhängen. Das Netzwerk regelt die Blockzeit so, dass im Durchschnitt alle 10 Minuten ein neuer Block generiert wird. Steigt die dem Netzwerk zur Verfügung stehende Rechenleistung, steigt auch die Difficulty. Die Anpassung der Difficulty erfolgt alle zwei Wochen.

Der Proof-of-Work Algorithmus ist kompliziert. Vereinfacht gesagt geht es darum, einen Höchstwert zu identifizieren, der unterhalb eines festgelegten Schwellenwerts liegt. Je höher der Schwellenwert, desto niedriger die Difficulty.

Bitcoin Mining ist prinzipiell für jedermann möglich, aber in aller Regel nicht profitabel. Mining mit handelsüblichen CPUs ließ allenfalls kurz nach dem Start des Netzwerks noch Erträge erwarten. Es wurden schon früh Grafikprozessoren eingesetzt. Mittlerweile werden nur noch ASICs eingesetzt.

Miner führen eine einfache Kalkulation durch: Die statistisch zu erwartenden Erträge lassen sich anhand der bereitgestellten Rechenkapazität prognostizieren. Diesen Beträgen sind die Kosten gegenüberzustellen. Diese Kosten bestehen in der Hardware und im Stromverbrauch. Mit Bitcoin Mining Rechnern lässt sich ermitteln, ob ein Vorhaben Erfolg verspricht oder nicht.

In der Praxis wird Mining entgegen dem Grundgedanken des Bitcoinbegründers zunehmend zentralisiert betrieben. Mining Farmen können die Kosten minimieren und sich so gegenüber dezentralen, kleineren Mining Einheiten durchsetzen. Mittlerweile gelten Beteiligungen an Mining Farmen sogar als eigenständige Investments.

In Bitcoin investieren

Bitcoin bietet mehr Investitionsmöglichkeiten als andere Kryptowährungen, da der Coin älter und gemessen an der Marktkapitalisierung größer ist als seine „Nachfolger“. Insgesamt sechs Investmentvehikel stehen für BTC zur Auswahl: Echte Coins über Kryptobörsen, CFDs, Zertifikate, Trusts, Futures und Exchange Traded Products (ETPs). In diesem Abschnitt werden Trusts, Zertifikate, Futures und ETPs kurz vorgestellt. Die darauffolgenden Abschnitte widmen sich etwas ausführlicher echten Coins und deren Handel an Kryptobörsen sowie CFDs auf Kryptowährungen. Erfahren Sie, wie Sie schnell und sicher in Bitcoin investieren!

Das Bitcoin Zertifikat von Vontobel

Bitcoin ist die bislang einzige Kryptowährung, auf die ein Zertifikat erhältlich ist. Die Investmentbank Vontobel emittierte im Oktober 2020 ein Open End Zertifikat auf die Kryptowährung. Dieses ist mit einem Bezugsverhältnis von 10:1 ausgestattet. Um 1,0 Einheiten Bitcoin abzubilden, müssen Sie demnach zehn Zertifikate kaufen. Das Zertifikat bildet den Bitcoinkurs in US-Dollar ab.

Rechtlich betrachtet ist ein Zertifikat eine Inhaberschuldverschreibung des jeweiligen Emittenten. Dies bedeutet, dass ein Emittentenrisiko vorliegt. Kann der Emittent seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, fließt Ihre Forderung aus dem Zertifikat in die allgemeine Insolvenzmasse ein und ist gegebenenfalls verloren. Eine Einlagensicherung besteht nicht.

Gehandelt wird das Bitcoin Zertifikat an den Börsenplätzen Börse Frankfurt Zertifikate und Euwax (Börse Stuttgart). Die jährliche Managementgebühr beträgt 1,5 %. Weitere Kosten, die beim Kauf anfallen: Die Ordergebühren Ihres Brokers inklusive börsenplatzabhängigen Entgelten, möglichen Depotgebühren sowie die Spreads zwischen Geld- und Briefkurs.

Der Bitcoin Future an der Chicago Mercantile Exchange (CME)

An der Chicago Mercantile Exchange (CME) wird mittlerweile auch ein Future auf den Bitcoin gehandelt. Dies gilt in der Szene als Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung als Anlageklasse. Insbesondere institutionelle Investoren könnten Investments über den Future tätigen bzw. mit diesem Instrument absichern.

An der CME gibt es Kontrakte für die nächsten beiden Monate im Quartalszyklus März, Juni, September und Dezember sowie für die nächsten beiden Monate außerhalb dieses Zyklus. Ein Future bezieht sich auf 5,0 Einheiten Bitcoin.

Der Handel mit Futures eignet sich nur für professionelle Anleger, die über langjährige Erfahrungen im Handel mit Derivaten verfügen. Beachten Sie, dass Sie im Handel mit Futures mehr verlieren können, als Sie einsetzen. Die Kosten bestehen in den Spreads sowie den Transaktionskosten des Brokers. Letztere fallen im Bitcoin Future bei vielen angelsächsischen Brokern höher aus als bei anderen Futures.

Bitcoin Trusts

Bitcoin Trusts sind börsengehandelte Unternehmen, deren Anlagevermögen nahezu ausschließlich aus Bitcoin besteht. Dementsprechend folgt die Wertentwicklung der Aktien dieser Unternehmen nahezu 1:1 der Wertentwicklung des Bitcoin.

Trusts sind anders als Zertifikate und Futures mit einem speziellen Risiko verbunden. Den Trusts könnten Schäden durch Hackerangriffe entstehen, die Bitcoin betrügerisch entwenden.

Exchange Traded Products (ETPs) auf Bitcoin

Eine weitere Möglichkeit für Investments in Bitcoin sind ETPs auf die Kryptowährung. Ein Beispiel dafür ist der XBT Tracker des schwedischen Investmentunternehmens XBT Provider AB. Das Wertpapier wird an der Nasdaq Stockholm gehandelt und bildet die Wertentwicklung des Bitcoins nahezu eins zu eins ab. Es bezieht sich auf den Bitcoinkurs in US-Dollar, ist jedoch auch in einer Variante auf den Euro erhältlich. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 2,5 %. Insgesamt wurden 20 Millionen Wertpapiere emittiert.

Kryptobörsen

Bitcoin kann an Kryptobörsen erworben werden. Es gibt mittlerweile eine große Anzahl dieser Börsenplätze. Einige sitzen in Deutschland, andere operieren von Nordamerika oder Asien aus. Kryptobörsen unterscheiden sich wesentlich in der Ausgestaltung des Handels. Dies betrifft nicht nur die sichtbaren Benutzeroberflächen und die Gebühren, sondern auch das Marktmodell.

Einige Kryptobörsen funktionieren wie moderne Wertpapierbörsen mit einem elektronischen Orderbuch, in dem Aufträge nach festgelegten Regelwerken ausgeführt werden (Matching Rules). Ein weiteres weit verbreitetes Modell ist das des Brokerdealers: Hier sind die Börsen selbst im Besitz der Coins und treten als ein Käufer und Verkäufer auf. Ein drittes Modell ist das des Marktplatzes: Hier werden Kauf und Verkaufsgesuche lediglich vermittelt, die Abwicklung erfolgt direkt zwischen den Beteiligten Parteien.

In den nachfolgenden Abschnitten stellen wir für jeden dieser Börsentypen einen Anbieter beispielhaft vor.

Kryptobörsen mit Orderbuch

An Wertpapierbörsen sind elektronische Orderbücher längst Standard. Das bekannteste Beispiel in Deutschland ist Xetra. Marktteilnehmer stellen Kauf- und Verkaufsaufträge in das Orderbuch ein, die Ausführung erfolgt nach festgelegten, den Umsatz maximierenden Regeln. Dasselbe Prinzip kommt auch bei Kryptobörsen mit Orderbuch zur Anwendung.

Ein Beispiel dafür ist die asiatische Kryptobörse Binance. Deren Handelsoberfläche ist in der Abbildung unten zu sehen. Unten in der Mitte befindet sich das Orderticket, über das Kauf- und Verkaufsaufträge eingestellt werden können. Links davon sind die im Orderbuch befindlichen Kauf- und Verkaufsaufträge zu sehen.

Links oben sind die Verkaufsaufträge in absteigender Reihenfolge sortiert, sodass der niedrigste Verkaufsauftrag unten in der rot gehaltenen Liste steht. Links unten in grün gehalten sind die Kaufaufträge. Diese sind so sortiert, dass das höchste Kaufgebot ganz oben steht.

Wird eine unlimitierte Order aufgegeben, wird diese zum nächstbesten Kurs ausgeführt. Alternativ dazu können Limit und Stop Limit Orders aufgegeben werden. Binance verdient kein Geld an den Spreads. Die Spreads sich nach den Aufträgen und damit der Liquidität im Orderbuch und beginnen im besten Fall bei null.

Verdient eine Börse nichts an den Spreads, müssen Gebühren anfallen. Dies gilt auch bei Binance. Pro Order fällt eine Kommission in Höhe von 0,1 % des Transaktionswertes an. Rabatte sind möglich, wenn mit der Kryptowährung der Börse bezahlt wird.

Stärken von Binance: Es können mehr als 100 verschiedene Coins gehandelt werden. Zu jedem Coin finden sich diverse, zum Teil sehr detaillierte Informationen. Die Transaktionskosten fallen insgesamt recht gering aus. Dies gilt insbesondere bei großen Kryptowährungen wie Bitcoin. Bitcoin kann auf der Plattform gegen Ethereum, BNB (das Kürzel für den Binance Coin) und USDT gehandelt werden.

Schwächen: Einzahlungen sind bislang nur in Coins möglich, Fiat Money wird nicht akzeptiert. Beides verfügt bislang nicht über eine Niederlassung in Europa.

Um bei Binance handeln zu können, müssen sich Kryptowährungen in einer Wallet der Börse befinden.

Kryptobörsen als Krypto-Broker

Ein anderer Typ Kryptobörse ist der des Brokerdealers. Diese Anbieter stellen laufend Ankaufs- und Verkaufskurse. Brokerdealer befinden sich zumindest zeitweise im Besitz von Coins. Ein Beispiel dafür ist AnycoinDirect. Die Börse wird durch ein Unternehmen aus Rotterdam betrieben. Der Kauf von Bitcoin ist so einfach wie eine Bestellung in einem Onlineshop. Welcher Kurs gerade gilt, erfahren Sie durch die Eingabe einer Stückzahl ins Orderticket.

Börsen wie AnycoinDirekt preisen Gebühren teilweise in den Kursen ein. Es können weitere Entgelte anfallen wie zum Beispiel eine Miners Fee oder Zahlungsmittelentgelte. Vor allem auf letztere sollten Sie achten: Wie in der Abbildung oben zu sehen, sind Einzahlungen mit Sofortüberweisungen bei größeren Beträgen sehr teuer. Entscheiden Sie sich deshalb besser für eine günstigere Zahlungsmethode.

Um bei AnycoinDirect zu handeln, muss dort nicht zwingend eine Wallet unterhalten werden. Gekaufte Bitcoins können an eine beliebige Adresse gesendet werden.

Kryptobörsen mit Marktplatz

Die bekannteste Kryptobörse mit Marktplatzmodell in Deutschland ist Bitcoin.de. Hier stellen Teilnehmer laufend Kauf- und Verkaufsgesuche ein wie bei einem schwarzen Brett. Wenn Sie ein Angebot wahrnehmen möchten, wählen Sie dieses aus. Der Verkäufer wird daraufhin informiert. Sie überweisen den Kaufpreis an den Verkäufer. Dieser bestätigt daraufhin den Zahlungseingang und überweist die gekauften Bitcoins an Ihre Wallet.

Bitcoin Trading

Bitcoin Trading lässt sich mit CFDs leichter realisieren als mit echten Coins oder den anderen, einige Abschnitte weiter oben vorgestellten Instrumenten. So eignen sich z. B. die Kontraktgrößen von Futures nicht für Privatanleger, während CFDs bereits ab wenigen Dollar Einsatz gehandelt werden können. Wie funktioniert Bitcoin Trading mit CFDs? In den nächsten Abschnitten erfahren Sie es!

Was sind CFDs?

Das Akronym CFD steht für Contract for Difference, zu Deutsch: Differenzkontrakte. Ein Differenzkontrakt ist formal gesehen ein Vertrag zwischen Ihnen und einem CFD Broker. Vereinbart wird der gegenseitige Barausgleich von auftretenden Kursdifferenzen.

Zur Veranschaulichung soll das folgende Beispiel dienen. Ein CFD bezieht sich auf den Bitcoin und weist einen Kontraktwert von 1,0 auf. Das bedeutet, dass 1,0 Kontrakte genau 1,0 Bitcoins abbilden. Der Broker quotiert den CFD mit 5900/6100 USD. Das bedeutet, dass Sie eine Longposition zu 6100 USD und eine Shortposition zu 5900 USD eröffnen können.

Der Broker verlangt eine Initial Martin in Höhe von 50 %. Sie eröffnen eine Longposition. Deshalb werden Ihrem Konto 3050 USD belastet. In der 1. Sekunde nach der Eröffnung ist ihre Position im negativen Bereich. Der Grund: Eine Longposition können Sie nur zum Geldkurs schließen. Der Geldkurs beträgt jedoch nur 5900 USD. Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (200 USD) wird auch als Spread bezeichnet und versteht sich als wesentliche Einnahmequelle des CFD Brokers.

Der Kurs des Bitcoin steigt deutlich. Eine Woche nach der Eröffnung quotiert der Broker den Kurs mit 6900/7100 USD. Sie schließen die Position zum Geldkurs von 6900 USD. Ihr Gewinn: 800 USD. Abzüglich des Spreads ist der Kurs somit um ca. 13,1 % gestiegen. In Bezug auf Ihren Einsatz in Höhe von 3050 USD beläuft sich der Gewinn jedoch auf ca. 26,2 %.

Der prozentuale Gewinn im CFD fällt damit doppelt so hoch aus wie der eigentliche Kursgewinn. Der Grund ist der zweifache Hebel, den Sie eingesetzt haben. Der Hebel steht in reziprokem Verhältnis zur Initial Margin. Beträgt diese 50 %, beläuft sich der Hebel auf 2:1.

In diesem Beispiel wurden der Einfachheit halber keine Finanzierungskosten berücksichtigt.

Welche Vorteile bieten CFDs gegenüber echten Coins?

Differenzkontrakte (CFDs) bieten Tradern einige handfeste Vorteile im Vergleich zu Direktinvestments in echte Coins. Die wichtigsten Vorteile werden nachfolgend vorgetragen.

Bessere Regulierung durch Behörden

CFD Broker sind Finanzdienstleister unterliegen damit einer strengen Aufsicht durch Behörden wie zum Beispiel der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Deutschland, der Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich oder der CySEC in Zypern.

Die Regulierung geht mit verschiedenen Standards einher. Dazu gehört die Trennung der Kundengelder vom Betriebsvermögen der Broker. Broker verwahren Kundengelder typischerweise in segregierten Kundenkonten bei großen Banken. Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft die Mitgliedschaft der Broker in Anlegerentschädigungseinrichtungen wie zum Beispiel dem zypriotischen ICF.

Bei Kryptobörsen müssen Sie als Anleger auf derlei Regulierung weitgehend verzichten. Das Segment ist nach wie vor weitgehend unreguliert, viele Anbieter verfügen nicht einmal über einen Sitz innerhalb der Europäischen Union.

Mehr Sicherheit für die Kundengelder

Durch die Regulierungsstandards sind die Kundengelder sicherer. Die auf segregierten Kundenkonten verwahrten Gelder sind im Regelfall durch eine nationale Einlagensicherung geschützt, die im Entschädigungsfall bis 100.000 EUR pro Kunde zurückerstattet. Für die in offenen CFD Geschäften gebundenen Kundengelder gilt der Schutz der Anlegerentschädigungseinrichtungen. In Zypern beträgt diese zum Beispiel 90 % bis zu maximal 20.000 EUR pro Entschädigungsfall.

Wetten auf steigende UND fallende Kurse

Mit CFDs können Sie nicht nur an steigenden, sondern auch an fallenden Kursen Geld verdienen. Dazu müssen Sie lediglich eine Shortposition eröffnen. Dies ist genauso einfach wie die Eröffnung einer Longposition. Mit physischen Kryptowährungen können Sie grundsätzlich nur an steigenden Kursen verdienen. Um hier aus fallenden Kursen Profit zu schlagen, müssten Sie sich die Coins leihen, verkaufen und nach einem Kursrutsch zurückkaufen und an den Verleiher zurückgeben. Dies ist nur unter großen Umständen und zu sehr hohen Kosten möglich.

CFD Broker bieten ihren Kunden fast immer professionelle Handelsplattformen, die eine Komplettlösung für Handel und Analyse darstellen. Chartingtools inklusive Indikatorenbibliotheken, Marktscannern, Newsfeeds von Nachrichtenagenturen wie Reuters oder Bloomberg, automatisierte Handelssysteme inklusive Programmierhilfen, Chartmustererkennung, Social Trading, Communities und viele weitere Features erleichtern den Handel deutlich. Bei vielen Kryptobörsen sind die Anwendung auf die rudimentären Handelsfunktionen beschränkt. Dies liegt auch daran, dass die meisten Kryptobörsen sehr junge Unternehmen mit einseitige Ausrichtung sind. Viele CFD Broker sind dagegen schon seit 10 oder 15 Jahren am Markt und agieren im Kontext eines finanzstarken Eigentümerhintergrunds.

Social Trading verspricht viel und kann auch einiges davon halten. Die Plattform ermöglicht es Anwendern, als Follower die Trades anderer Trader auf Ihr eigenes Konto zu kopieren. Follower können sich ein Portfolio aus erfolgreichen Tradern zusammenstellen und dadurch deren Renditen 1:1 auf Ihrem Konto spiegeln. Die Urheber der Handelssignale handeln dabei nicht altruistisch. Social Trading Plattformen vergüten Trader für die Umsätze, die ihre Follower auf der Plattform tätigen. Bei Kryptobörsen spielt Social Trading bislang allenfalls eine untergeordnete Rolle. Erfolgreiche Trading Plattformen zeichnen sich insbesondere durch eine große Reichweite und eine nicht durch Interessenkonflikte belastete Vergütungsstruktur der Signalgeber aus.

Keine Hackerangriffe mit unkalkulierbaren Folgen

In der Vergangenheit hat es mehrfach spektakuläre Hackerangriffe auf Kryptobörsen gegeben. Hacker entwendeten dabei Coins und richteten immer wieder einen unwiederbringlichen Schaden an. Der Grund: Sind Coins einmal über die Blockchain transferiert, lässt die Transaktion sich nicht rückgängig machen. Allen Sicherheitsmaßnahmen zum Trotz (Zwei Faktor Authentifizierung, verzögerte Auszahlungen etc.) sind solche Vorfälle auch in Zukunft nie ganz auszuschließen. Bei CFD Brokern besteht ein solches Risiko nicht. Zwar können auch die Broker theoretisch Opfer eines Hackerangriffs werden. Ihr finanzieller Status quo ließe sich dann aber leicht wiederherstellen.

Große Gewinne mit kleinen Einsätzen durch Hebelwirkung

Ein wesentliches Plus von CFDs gegenüber echten Coins ist die Hebelwirkung. Bei einem Hebel von 2:1 müssen Sie lediglich die Hälfte ihrer gehandelten Position als Eigenkapital vorhalten. Den Rest finanziert der Broker. Dadurch können Sie Ihre Gewinne (aber auch Ihre Verluste) hebeln.

Steuerliche Vorteile durch pauschale Abgeltungsteuer

Bitcoin Trading mit CFDs ist steuerlich günstiger als Bitcoin Trading mit echten Coins. Dies gilt jedenfalls, wenn Sie häufiger handeln und Positionen nicht allzu lange halten. Gewinne aus Bitcoin CFDs werden mit 25 % Abgeltungssteuer (zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) besteuert. Bei echten Coins fällt dagegen Ihr persönlicher Steuersatz an. Weitere Details zur Besteuerung von Kryptowährungen finden Sie einige Absätze weiter unten.

Bitcoin mit anderen Kryptowährungen mischen: Krypto Copy Funds

Neben Bitcoin gibt es auch noch andere Kryptowährungen. Vieles spricht dafür, nicht ausschließlich in Bitcoin zu investieren, sondern stattdessen ein Portfolio aus mehreren Coins zusammenzustellen. Besonders einfach ist dies mit Krypto Copy Funds möglich. Diese werden durch den Broker eToro angeboten.

Was sind Krypto Copy Funds? Dabei handelt es sich um Portfolios aus verschiedenen CFDs. Jeder CFD bezieht sich dabei auf eine andere Kryptowährung. Dadurch wird mit einem Klick ein ganzer Korb von Währungen gekauft. Dies minimiert die Kosten und den Zeitaufwand. Die Portfolios sind in ihrer Zusammensetzung nicht fix, sondern werden in regelmäßigen Abständen angepasst.

Die Anpassungen erfolgen auf Grundlage eines Regelwerks. Dieses Regelwerk kann zum Beispiel vorsehen, dass eine Kryptowährung eine bestimmte Marktkapitalisierung und einen bestimmten täglichen Handelsumsatz vorweisen muss.

Im Handelskonto des CFD Brokers eToro gelangen Sie über das Menü links zu einer Auswahl an Krypto Copy Funds wie in der Abbildung unten zu sehen.

eToro bietet CopyFunds an

Ein beispielhafter Copy Fund mit Bezug zu Kryptowährungen ist der CryptoFund. Dieser wurde in der Abbildung unten markiert.

Der Fund enthält neben Bitcoin auch Ethereum und diverse weitere Kryptowährungen. Das Portfolio wird einmal im Monat neu justiert. Aufgenommen werden ausschließlich Kryptowährungen mit einer Marktkapitalisierung ab 1 Milliarde USD und einem täglichen Handelsvolumen in Höhe von mindestens 20 Millionen USD. Die Zusammensetzung im August 2020 ist in der Abbildung unten zu sehen.

Die Zusammensetzung des CryptoFunds im August 2020

Rechtliche Einordnung von Bitcoin in Deutschland

Bitcoin sind Rechnungseinheiten gemäß Kreditwesengesetz

Was ist Bitcoin in rechtlicher Hinsicht? Maßgeblich für die juristische Qualifikation der Kryptowährung ist eine Einstufung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Die Behörde hat Bitcoin als Rechnungseinheiten gemäß § 1 Abs. 11 Satz 1 Kreditwesengesetz (KWG) eingestuft. Damit handelt es sich um Finanzinstrumente. Rechnungseinheiten lauten nicht auf ein gesetzliches Zahlungsmittel, sind aber dennoch mit Devisen vergleichbar. Als Rechnungseinheiten gelten zum Beispiel auch Werteinheiten, die im Rahmen privater Ringtauschgeschäften eingesetzt werden. Auch andere Ersatzwährungen auf privatrechtlicher Basis werden als Rechnungseinheiten eingestuft.

Die Qualifizierung als Rechnungseinheiten gilt nicht nur für Bitcoin, sondern auch für alle anderen Währungen. Dabei kommt es nach Ansicht der Behörde weder auf die eingesetzte Software noch auf die angewandte Verschlüsselungstechnik an.

Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind kein E-Geld. E-Geld im Sinne des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) erfordert einen Emittenten, der Einheiten unter Begründung einer Forderung gegen sich selbst ausgibt. Bei Kryptowährungen gibt es keine zentrale Stelle, die die Einheiten emittiert und verwaltet.

Bitcoin sind nicht erlaubnispflichtig

Der Einsatz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen als Ersatz für Bar- oder Giralgeld ist nach Einstufung der Bafin keine erlaubnispflichtige Tätigkeit. Akzeptiert ein Unternehmen Bitcoin als Zahlungsmittel, stellt dies rechtlich keine Erbringung von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen dar. Dasselbe gilt für die Partei, die mit Bitcoin bezahlt.

Auch Bitcoin Mining ist der Bafin zufolge kein erlaubnispflichtiger Tatbestand, da in der Tätigkeit des Minings keine Emission oder Platzierung erfolgt. Der Verkauf von zuvor gekauften oder geschürften Bitcoins ist ebenso nicht erlaubnispflichtig wie der Kauf.

Werden jedoch Leistungen in Bezug auf Bitcoin in einem gewerblichen Umfang angeboten, kann dies eine Erlaubnispflicht nach sich ziehen. Erlaubnispflichtig sind insbesondere Plattformen und Börsen.

Steuerliche Behandlung von Bitcoin

Der Gesetzgeber steht Bitcoin in Deutschland und Europa recht offen gegenüber. Dennoch will der Fiskus seinen Anteil an Gewinnen jeglicher Art erhalten. Wie werden Bitcoin besteuert?

Für Privatanleger gilt, dass der Verkauf von Bitcoinbeständen gegen Euro ebenso wie der Einsatz von Bitcoin als Zahlungsmittel einen Veräußerungstatbestand darstellt. In diesem Fall handelt es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft im Sinne des § 23 Abs. 1 Nummer 2 Einkommensteuergesetz.

Spekulationsfrist und Freigrenze

Was bedeutet dies konkret? Wurden Bitcoins länger als ein Jahr gehalten, fällt auf die Gewinne keine Steuer an. Wird die Spekulationsfrist unterschritten, gilt eine jährliche Freigrenze in Höhe von 600 EUR. Darüber hinausgehende Gewinne sind in der Steuererklärung anzugeben und unterliegen der Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz.

Der Veräußerungsgewinn versteht sich als die Differenz zwischen Verkaufspreis und Kaufpreis abzüglich der Werbungskosten. Als Werbungskosten gelten zum Beispiel die Kosten für das schürfen von Bitcoin als Miner. Verluste können verrechnet werden. Auch ein Verlustvortrag in künftige Steuerjahre ist möglich. Wurden Bitcoin zu verschiedenen Zeitpunkten angeschafft, gilt mutmaßlich das First in First Out Prinzip. Dabei wird davon ausgegangen, dass diejenigen Bitcoins verkauft werden, die zuerst angeschafft wurden. Eine sorgfältige Dokumentation ist dringend empfehlenswert, damit die Methode dem Finanzamt gegenüber auch durchgesetzt werden kann.

Bei größerer Handelsaktivität ist eine Einstufung als gewerblicher Händler möglich. Diese Einstufung wird im Zweifel durch die Finanzämter vorgenommen. Dann handelt es sich nicht mehr um ein privates Veräußerungsgeschäft und auch die Freigrenze entfällt. Stattdessen werden die Gewinne als Einkünfte aus Gewerbebetrieb behandelt. Dann fällt neben Einkommensteuer gegebenenfalls auch Gewerbesteuer an (der Gewerbesteuerfreibetrag beträgt 24.500 EUR).

Es muss ausdrücklich gesagt werden, dass im Hinblick auf die Besteuerung von Mining Erträgen noch keine abschließende, durch die Rechtsprechung abgesegnete Regelung existiert. Die Bundesregierung vertrat in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage die Auffassung, dass Einkünfte aus privatem Mining als sonstige Einkünfte gemäß § 22 Nummer 3 Einkommensteuergesetz eingestuft werden könnten. Es ist jedoch nicht abschließend geklärt, ob sich dies ausschließlich auf die Transaktionsgebühren (die den Minern gutgeschrieben werden) oder auf den Block Reward bezieht.

Miner müssen relativ früh damit rechnen, als Gewerbetreibende eingestuft zu werden. Dann gelten die erzielten Erträge in jedem Fall als Gewerbeertrag.

Krypto CFDs werden mit Abgeltungsteuer besteuert

Eine abweichende Regelung gilt, wenn mit CFDs auf Kryptowährungen gehandelt wird. In diesem Fall finden die Regelungen für private Veräußerungsgeschäfte keine Anwendung. Stattdessen werden Gewinne nach Abzug zu verrechnender Verluste mit 25 % zuzüglich Abgeltungsteuer und gegebenenfalls Solidaritätszuschlag versteuert. Jedem Anleger stehen pro Jahr 801 EUR als Freibetrag zu (gemeinsam veranlagte Ehegatten können 1602 EUR in Anspruch nehmen).

Wird bei einem CFD Broker aus Deutschland gehandelt, führt dieser die Abgeltungsteuer automatisch und in regelmäßigen Abständen ab. Bei ausländischen Brokern sind Anleger selbst zur Erklärung der Steuer verpflichtet.

Unterschreitet der persönliche Steuersatz 25 %, kann die zu viel gezahlte Steuer durch eine Veranlagung der Erträge im Rahmen der Steuererklärung zurückverlangt werden.

Fazit

Bitcoin ist die bekannteste aller Kryptowährungen und hat womöglich eine große Zukunft vor sich. Die digitale Währung ist dezentral organisiert und erfordert weder Banken, noch Notenbanken oder Regierungen. Demensprechend ist Bitcoin unabhängig von diesen Institutionen. Die Anzahl der Bitcoin steigt durch Mining zwar an. Der Anstieg verläuft jedoch zunehmend langsamer, zudem ist die Gesamtzahl begrenzt. Dadurch ist Bitcoin Gegensatz zu Fiat Money inflationssicher.

Investitionen in Bitcoin sind über Zertifikate, Trusts, Futures, Exchange Traded Products (ETPs), CFDs und über Direktinvestments in echte Coins möglich. Besonders anwenderfreundlich sind CFDs. Diese überzeugen durch eine seriöse Regulierung, viel Sicherheit für die Kundengelder durch Anlegerentschädigungsregeln, die Möglichkeit an fallenden Kursen zu verdienen und weitere Aspekte.

Dash Erklärung – was hat es damit auf sich & wie klappt der Handel 2020?

Der Dash ist derzeit ein beliebtes Spekulationsobjekt, da aufgrund des volatilen Kurses hohe Renditen erwirtschaftet werden können. Die digitalen Währungen sind in erster Linie durch den Bitcoin in den Mittelpunkt gerückt, da dieser sich enorm entwickelt hat. Der Dash ist mittlerweile eine der größten Kryptowährungen auf dem Markt. Anleger, die ernsthaft an einer Investition interessiert sind, sollten sich nicht nur mit den Renditechancen beschäftigen, sondern ebenfalls mit der Dash Funktionsweise sowie der Dash Erklärung. Investitionen in den Dash können auf zwei unterschiedliche Arten und Weisen getätigt werden. Anleger haben die Möglichkeit, Währungseinheiten per Direktinvestition zu erwerben oder per CFD-Handel an den Kursverläufen zu partizipieren. Beide Varianten haben Stärken und Schwächen, die die Anleger genau analysieren müssen. Im folgenden Artikel wird eine Dash Erklärung geliefert. Zudem wird auf die Dash Funktionsweise eingegangen.

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Dash Funktionsweise – alle Details im Überblick

  • Der Dash ist eine der fünf größten digitalen Währungen
  • Die Kurse verhalten sich weiterhin volatil
  • Hohe Renditen konnten besonders zu Beginn des Jahres erzielt werden
  • Der Dash war bis zum Jahr 2020 unter zwei anderen Namen bekannt
  • Der Name setzt sich aus „digital“ und „cash“ zusammen
  • Investitionen können per CFD oder per Direktinvestition getätigt werden
  • Als Finanzdienstleister stehen Marktplätze, spezialisierte Börsen und Broker zur Verfügung

Dash Erklärung – die Technologie im Vergleich zum Bitcoin

Wer sich näher mit dem Dash befasst, sollte sich ebenfalls mit der Dash Funktionsweise auseinandersetzen. Bei dieser Kryptowährung handelt es sich in erster Linie um ein Zahlungsmittel, welches den Bitcoin sehr ähnlich ist. Allerdings gibt es auch Unterschiede, die im Folgenden erläutert werden:

Grundsätzlich wird der Dash dezentral reguliert. Das heißt, dass keine Zentralbank vorhanden ist, die die Währungseinheiten verteilt. Der Algorithmus nutzt ein Hardware-Nutzer-Netzwerk. Besondere Merkmale der Dash Funktionsweise sind die erhöhte Transparenz und Seriosität. Da die Zahlungen digital eingesehen werden können, werden diese beiden Eigenschaften verbessert. Zudem ist die Produktion eines Dash-Blocks viermal schneller als die eines Bitcoin-Blocks. Eine Besonderheit bei dieser Kryptowährung ist, dass jeder Nutzer der Kryptowährung Verbesserungsvorschläge vorbringen kann. Über diese wird im Anschluss abgestimmt. Falls ein Vorschlag genügend Zustimmung erhält, wird versucht, diesen umzusetzen.

Fazit: Der Dash ist eine Kryptowährung, die nicht zentral reguliert wird. Dadurch kann Regulation vorgebeugt werden. Zudem sorgt die Kryptowährung dafür, dass mehr Transparenz und Seriosität vorhanden sind. Die Dash Funktionsweise muss verstanden werden, wenn eine sinnvolle Investition getätigt werden soll. Die Dash Erklärung ist im Prinzip nicht schwer zu verstehen.

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Die Historie hinter der digitalen Devise

Bei Investitionen werden oft Prognosen für die Zukunft aufgestellt. Damit eine möglichst präzise Prognose erstellt werden kann, muss erst einmal die Vergangenheit verstanden werden. Zurzeit ist der Markt für Kryptowährungen im Aufschwung, da immer mehr dieser digitalen Währungen aus dem Boden sprießen und hohe Renditen erzeugen. Im folgenden Abschnitt wird eine Dash Erklärung geliefert, die die Vergangenheit etwas näher erläutert:

Der Dash wurde Anfang des Jahres 2020 entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt trug die Kryptowährung noch den Namen Xcoin. Nur wenige Zeit später wurde der Name noch einmal geändert. Für einen kurzen Zeitraum hieß der Dash Darkcoin. Diese Idee wurde allerdings relativ schnell wieder verworfen, da dieser Name die Anleger an das Darknet erinnert hat. Seit Beginn des Jahres 2020 trägt die Kryptowährung den Namen Dash, was sich aus „digital“ und „cash“ zusammensetzt. Damit hat Name einen direkten Bezug zur Funktion. Seit der Umbenennung ist der Kurs der Kryptowährung stetig gestiegen. Dies trifft vor allem auf das Jahr 2020 zu, da in diesem Jahr ein besonders großer Anstieg festgestellt werden konnte.

Fazit: Seit die Kryptowährung den Namen Dash trägt, konnte der Wert kontinuierlich gesteigert werden. Mittlerweile ist diese Kryptowährung eine der fünf größten digitalen Devisen überhaupt.

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Wie läuft die Direktinvestition ab?

Investitionen in die Kryptowährung Dash können zum Beispiel per Direktinvestition getätigt werden. Bei dieser Variante erwerben Anleger Währungseinheiten, die für Transaktionen und Zahlungen genutzt werden können, sofern ein Anbieter diese akzeptiert. Diese Währungseinheiten müssen in einer elektronischen Geldbörse aufbewahrt werden, damit diese vor unbefugten Dritten geschützt sind. Hierfür wird eine spezielle Geldbörse benötigt, die eigens für die Kryptowährung Dash zuständig ist. Für die Direktinvestition gibt es zwei unterschiedliche Finanzdienstleister, die im Prinzip die gleiche Aufgabe erfüllen. Allerdings gibt es zwei kleinere Unterschiede, die beachtet werden müssen. Im Folgenden wird erläutert, wie der Erwerb von Währungseinheiten abläuft:

  1. Im ersten Schritt müssen die Anleger einen geeigneten Finanzdienstleister finden, der sicher und seriös arbeitet. Ist dies geschehen, kann eine Registrierung stattfinden.
  2. Anschließend muss Geld auf das Konto eingezahlt werden, damit sich Währungseinheiten erwerben lassen.
  3. Danach kann eine Order eröffnet werden. In dieser müssen die Anzahl und der Preis für die Währungseinheiten eingetragen werden.
  4. Auf dem Marktplatz wird diese Order veröffentlicht, sodass alle anderen Mitglieder diese einsehen können. Der Anleger hat nun die Wahl, ob dieser darauf wartet, dass sich ein anderer Anleger bezüglich der Order meldet oder er selber nach einem passenden Handelspartner sucht. Haben sich zwei Parteien getroffen, die sich auf ein Geschäft geeinigt haben, kann die Transaktion abgewickelt werden. Dieser gesamte Vorgang ist auf der spezialisierte Börsen nicht nötig, da ein automatischer Prozess die Order automatisch abwickelt. Innerhalb von wenigen Momenten wird ein passender Handelspartner herausgefiltert, sodass die Transaktion sofort erfolgen kann.
  5. Dennoch muss in beiden Fällen eine Sicherung der Währungseinheiten über eine elektronische Geldbörse durchgeführt werden.
  6. Zu guter Letzt stehen natürlich noch Handelskosten an, die gezahlt werden müssen. Diese fallen bei der spezialisierte Börse etwas höher aus, da die automatischen Prozesse den Anlegern Zeit und Geld sparen. Dies lässt sich der Finanzdienstleister etwas teurer bezahlen.

Fazit: Investoren, die lieber langfristige Investitionen nutzen, sollten die Direktinvestition verwenden. Diese ist auch risikoärmer, da die Anleger lediglich das Geld verlieren können, das diese für die Währungseinheiten ausgegeben haben. Zwischen den beiden Finanzdienstleistern bestehen kaum Unterschiede. Allerdings sind die Handelskosten auf dem Markt etwas günstiger. Dafür haben die Anleger auf der spezialisierten Börse etwas weniger Aufwand.

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Welche Vorteile bietet der Dash?

Grundsätzlich wird die Kryptowährung in erster Linie als Zahlungsmittel genutzt. Allerdings ist dies nicht die einzige Dash Funktionsweise. Es gibt noch weitere, die ebenfalls einen Vorteil mit sich bringen. Diese werden nun geschildert:

Positiv ist, dass bei der Kryptowährung Dash niemand Zugriff auf die eigenen Währungseinheiten hat, da eine dezentrale Regulierung vorhanden ist. Somit ist jeder Nutzer der Kryptowährung seine eigene Bank. Ein weiterer Aspekt, der die Kryptowährung von anderen abhebt, bezieht sich auf die Mitbestimmung. Jeder Nutzer kann Ideen mit einbringen, die umgesetzt werden, falls diese auf genügend Anklang stoßen. Anleger können die Kryptowährung nicht nur für die Direktinvestition nutzen, sondern ebenfalls für den Handel mit Finanzderivaten.

Investoren, die in die Kryptowährung Dash investieren möchten, sollten die Dash Erklärung verstehen, um möglichst gute Handelsentscheidungen zu treffen. Seit Beginn des Jahres hat der Dash eine enorme Entwicklung vollzogen, da eine Wertsteigerung um 3500 Prozent stattgefunden hat.

Fazit: Wichtig ist, dass Anleger nicht nur in die Kryptowährung investieren, sondern ebenfalls die Dash Funktionsweise kennen. Zudem sollten Vorteile sowie Nachteile bekannt sein. Nur dann kann eine ordentliche Investition in die Kryptowährung stattfinden.

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Der Handel mit den Finanzderivaten

Die zweite Investitionsart ist der Handel mit den CFDs, welcher deutlich höhere Renditen ermöglicht. Aus diesem Grund ist diese Variante beliebter. Hierbei partizipieren die Anleger lediglich an

der Kursentwicklung der Kryptowährung und erwerben keine Währungseinheiten. Die hohen Renditen werden durch den Hebel erzeugt, welcher dafür sorgt, dass mehr Geld auf dem Markt bewegt werden kann, als der Anleger eigentlich als Sicherheitsleistung hinterlegt hat. Einen weiteren Vorteil des CFD-Handels stellt die Flexibilität dar. Es können nicht nur Gewinne verbucht werden, wenn die Kurse steigen, sondern auch wenn diese fallen. Insgesamt wird der Handel mit den CFDs als kurzfristige Investition bezeichnet, auch wenn es keine festgelegten Laufzeiten gibt. Oft werden die Positionen bereits nach wenigen Stunden wieder geschlossen, da möglichst hohe Renditen in kurzer Zeit erwirtschaftet werden sollen. Der Handel mit den Finanzderivaten ist nicht für Neulinge zu empfehlen, da ein hohes Risiko vorhanden ist. Die meisten Finanzdienstleister bieten aus diesem Grund ein Demokonto an, welches zur Übung dient. Dort kann der Handel risikofrei mit virtuellem Geld auf dem echten Markt geprobt werden.

Fazit: Der Handel mit den Finanzderivaten ist eine rentable Investitionsmöglichkeit, die allerdings ein großes Risiko birgt. Deshalb ist der Handel in erster Linie für Anleger gedacht, die bereits Erfahrung besitzen. Wer keinerlei Erfahrung hat, der sollte zunächst auf ein Demokonto zurückgreifen. Ein großer Vorteil ist zudem die Flexibilität, da dadurch Renditen nicht nur bei steigenden, sondern ebenfalls bei fallenden Kursen erwirtschaftet werden können.

Fazit: Dash Erklärung – die digitale Währung kann gute Renditen einbringen

Bei einer Investition ist es wichtig, dass die Anleger nicht nur die Dash Erklärung, sondern ebenfalls die Dash Funktionsweise kennen. Je mehr ein Anleger über die Kryptowährung weiß, desto präziser lassen sich Handelsentscheidungen treffen. Anleger, die besonders risikoreich investieren möchten, sollten auf den Handel mit den Finanzderivaten zurückgreifen. Die Direktinvestition ist risikoärmer und für eine langfristige Investition geeignet. Beide Varianten haben Vorteile und Nachteile, die gegeneinander abgewägt werden müssen. Jeder Anleger sollte sich über seine eigenen Bedürfnisse im Klaren sein und die Investitionsart nach diesen auswählen.

Kryptowährung-Mining: Was ist das?

Kryptowährung-Mining: Was ist das?

„Mining“ ist die Erschaffung von Coins von Kryptowährungen, wenn man es grob umschreiben möchte. Doch es steckt viel mehr dahinter. In unserem Special erfahrt ihr, was es für Möglichkeiten zum Schürfen von Kryptowährungen gibt und ob es sich heute überhaupt noch lohnt zu minen.

Das sogenannte „Mining“ ist die Erzeugung von „Hashes“ nach einem vorgeschriebenem Algorithmus für eine Kryptowährung. Diese Hashes sind die mathematisch berechneten Aneinanderreihungen von Buchstaben und Zahlen, die in den Blöcken gespeichert werden. Die bekanntesten kryptografischen Hashfunktionen, die in den Algorithmen von Kryptowährungen verwendet werden, sind unter anderem „SHA-256“ im Bitcoin, „Ethash“ im Ethereum oder „Scrypt“ im Litecoin.

„Proof-of-Work“ und „Proof-of-Stake“ erklärt

Allerdings müsst ihr unterscheiden zwischen dem „Proof-of-Work“- und dem „Proof-of-Stake“-Verfahren. Im „Proof-of-Work“-Verfahren erschaffen die „Miner“ in erster Linie die „Münzen“. Dazu werden inzwischen immense Rechenleistungen benötigt, denn der Miner muss „Aufgaben“ lösen. Diese Aufgaben bestehen unter anderem daraus Transaktionen zu prüfen und zu bestätigen. Als Belohnung bekommt der Miner eine gewisse Anzahl der Kryptowährung.

Anders verläuft es beim „Proof-of-Stake“-Verfahren. Hier benötigt ihr im Gegensatz zum „Proof-of-Work“-Konzept nur eine Software, eure Wallet. Es dürfen diejenigen mit ihren Wallets die Transaktionen bestätigen, die eine gewisse Anzahl an Coins besitzen. Es spielt dann oft eine Rolle, wie lange die Coins bereits gehalten werden. Als Entlohnung für das Halten, dem „Staken“, der Währung erhält der Nutzer dann wiederum Münzen der entsprechenden Kryptowährung.

Aber nicht alle Kryptowährungen lassen sich minen. Einige haben nur eine festgeschriebene Anzahl an Münzen, die in einem System zirkulieren. Diese Anzahl wird vom programmierten Algorithmus bestimmt.

Welche Mining-Methoden gibt es?

Beim Proof-of-Work-Konzet gibt es verschiedene Methoden, nach denen ihr minen könnt. So könnt ihr als Einzelgänger mit eigener Hardware minen. Dazu wird je nach Kryptowährung entweder einen High-End Prozessor oder eine leistungsstarke Grafikkarte sowie eine an die jeweilige Kryptowährung angepasste Mining-Software benötigt.

Eine weitere beliebte Mining-Variante ist das Pool-Mining. Hier schließen Miner und ihre Hardware sich zu Gemeinschaften zusammen, sogenannte Pools. In diesen Pools benutzen hunderte bis tausende Miner bestimmte Mining-Pool-Methoden, um am effizientesten eine Menge der anvisierten Kryptowährung zu schürfen. Der größte Mining-Pool ist zurzeit laut eigener Aussage der chinesische Pool AntPool.

Eine andere Möglichkeit ist das inzwischen sehr beliebte Cloud-Mining. Diese Unternehmen spezialisieren sich auf das Minen und verkaufen Mining-Verträge an Kunden. Das heißt in dem Fall für euch, ihr schließt einen Laufzeitvertrag ab, zahlt eure Summe und müsst eine Wallet stellen. Die Unternehmen bieten dann eine bestimmte Anzahl an Hash-Power. Cloud-Mining ist ganz praktisch, da ihr euch nicht mit Hardware, Stromkosten und Wartung auseinandersetzen müsst. Allerdings schließt ihr meistens einen Vertrag ab, in dem sich aufgrund der Marktveränderungen auch die Konditionen ändern können. Ihr solltet daher vorher recherchieren, wer der Anbieter ist und wie die Konditionen sind. Ihr erfahrt dann auch, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Denn viele Betrüger nutzen den Hype um die digitalen Währungen aus und bieten gefälschte Mining-Verträge an.

Lohnt sich Mining überhaupt noch?

Das liegt immer ganz im Ermessen des angehenden Miners. Prüft daher auf welche Dauer sich Strom-, Hardware- und Wartungskosten rentieren. Dazu bieten sich Mining-Profit-Rechner wie CryptoCompare, Coinwarz oder 99Bitcoins an. Mit all zu hohen Profiten solltet ihr allerdings nicht mehr rechnen, denn je mehr Miner neue Hashes finden und berechnen, desto langsamer werden neue Coins geschürft. Weiterhin solltet ihr bedenken, dass ihr als Miner in Deutschland auch Steuern zahlen müsst. Wie es mit Steuern und Kryptowährung steht, erfahrt in einem separaten Artikel.

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