Was sind Wertpapiere

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Was sind Wertpapiere? – Anleihen, Aktien, Fonds oder Genussscheine erklärt!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 02.04.2020

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Vereinfacht gesagt ist ein Wertpapier ein Papier, an dessen Besitz ein bestimmtes Privileg gekoppelt ist, beispielsweise der Anteil an einem Unternehmen oder eine Zahlung. Somit ist auch ein Scheck ein Wertpapier, im weiteren Sinne auch ein Sparbuch und sogar ein Geldschein. Umgangssprachlich sind jedoch meist börsengehandelte Wertpapiere wie Anleihen, Aktien, Fonds oder Genussscheine gemeint. Gehandelt werden Sie an den Börsen in Deutschland wie Frankfurt, Augsburg, Nürnberg oder Berlin und selbstverständlich auch im Ausland, wie zum Beispiel der New York Stock Exchange.

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Was sind Wertpapiere? Das sind Wertpapiere:

  • Papiere, die einen Anspruch beinhalten
  • Im weiteren Sinn auch Geldscheine
  • Vor allem Aktien und Anleihen sind damit geneint
  • Teilweise Handel über Börsen

Wertpapier Definition in Deutschland

Wertpapiere bestätigen das Recht an einem Besitz. © Butch- Fotolia

Grundsätzlich ist ein Wertpapier eine Urkunde, an die ein bestimmtes Recht gebunden ist. Der Besitzer einer Aktie ist beispielsweise Anteilseigner an einem Unternehmen. Verkauft er das Wertpapier, geht der Unternehmensanteil mit allen Privilegien wie Stimm- und Dividendenrecht auf den neuen Besitzer über. Anders dagegen sieht es bei einer Geburtsurkunde aus. Wenn Thomas Müller seine Geburtsurkunde verkaufen würde, wird der neue Besitzer weder selbst Thomas Müller noch dessen Besitzer oder neuer Ehemann von dessen Frau. Eine Geburtsurkunde ist also kein Wertpapier.

Im weiteren Sinne ist somit auch ein Geldschein ein Wertpapier, denn der Besitzer hat das Recht damit einzukaufen, auch Schecks oder Wechsel gehören zu dieser Gruppe. Ein Sparbuch ist ebenfalls ein Wertpapier, da das Buch die Zahlung des jeweiligen Guthabens verbrieft. Wer von Wertpapieren und vom Wertpapierhandel spricht, meint aber meistens Anleihen und Aktien, gegebenenfalls auch Zertifikate, Fonds, ETFs oder Genussscheine.

Was ist der Unterschied zwischen Anleihen und Aktien?

Aktien sind die bekanntesten Wertpapiere. Durch sie wird der Anteil an einem Unternehmen repräsentiert. Aktionäre sind damit Miteigentümer der Firma. Kapital welches im Zuge der Ausgabe von Aktien eingenommen wird, ist damit Eigenkapital. Anleihen dagegen sind ein verzinsliches Wertpapier. Ihre Besitzer werden nicht Eigentümer des Unternehmens und haben deshalb auch kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Statt einer Dividende, deren Höhe je nach wirtschaftlicher Lage von der Hauptversammlung festgelegt wird, erhalten sie einen meist festen Zins. Damit sind Anleihen Fremdkapital.

Weitere wichtige Wertpapiere sind Zertifikate, die wie Anleihen zur Gruppe der Schuldverschreibungen gehören. Allerdings sind die Rendite und teilweise auch der Rückzahlungswert nicht festgelegt, sondern meist von der Entwicklung anderer Faktoren abhängig, beispielsweise vom Wert einer Aktie. Zertifikate werden in der Regel von Banken herausgegeben. Über diese lassen sich diverse Strategien anwenden. Zum Beispiel könnten Anleger mit dem Kauf eines Discount-Zertifikats Geld verdienen, obwohl der zugrunde liegende Basiswert nur seitwärts läuft oder sogar leicht fällt.

  • Ein Aktionär ist Mitinhaber der Aktiengesellschaft
  • Ihm stehen daher auch Mitspracherechte auf der Hauptversammlung sowie ein Anteil am Geschäftsgewinn (Dividende) zu
  • Anleihen sind aus Sicht des Unternehmens Kredite, die sie am Kapitalmarkt aufnehmen
  • Der Inhaber Anleihe erhält im Gegenzug einen (normalerweise) festen Zinssatz; er wird jedoch nicht zum Mitinhaber der Firma

Wertpapiere handeln

Das Wesen eines Wertpapiers wird deutlich, wenn man sich an frühere Zeiten erinnert, als Aktien oft in Papierform ausgegeben wurden. Diese effektiven Stücke gibt es teilweise noch heute, wobei der sogenannte Mantel das Anteilsrecht an der Firma verbrieft. Der Bogen besteht aus zahlreichen Kupons und einem Talon. Die Kupons wurden abgeschnitten und dienen vor allem dazu, sich die Dividende auszahlen zu lassen. Mit dem Talon wird ein neuer Bogen ausgegeben, wenn die Kupons verbraucht sind. Allein der Besitz des Wertpapieres legitimiert den Aktionär als Teilhaber des Unternehmens, er wird nicht namentlich bei der Aktiengesellschaft als Teilhaber geführt (von sogenannten „Namensaktien“ einmal abgesehen). Das machte den Handel damit einfach, wer seinen Anteil an einem Unternehmen verkaufen wollte, gab dem neuen Besitzer einfach die Aktie weiter.

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  • Börsennotierte Wertpapiere können an der Börse gehandelt werden
  • Wer im Besitz der Aktie oder der Anleihe ist, hat das Recht welches sich aus den Wertpapieren ergibt
  • Heute werden Wertpapiere, wie Aktien oder Anleihen, elektronisch verwahrt und gehandelt

Heute werden Aktien selten als effektive Stücke ausgehändigt („Tafelgeschäft“). Auch gibt es teilweise Einschränkungen bei der Handelbarkeit, so dürfen (selten vorkommende) vinkulierte Namensaktien nur übertragen werden, wenn die Aktiengesellschaft dem zustimmt. Trotzdem ist die leichte Übertragbarkeit bis heute eine wesentliche Stärke der Aktie. In diesem Zusammenhang haben Anleger sehr oft auch schon den Begriff Aktiendepot gehört. Die Aktiendepot Definition sieht im Grunde so aus, dass es sich beim Depot um ein Konto handelt, auf dem Wertpapiere verwaltet und verwahrt werden können. Wertpapiere die an der Börse gehandelt werden, werden heutzutage jedoch nicht mehr als effektive Stücke gehandelt, sondern elektronisch verwahrt.

Allerdings werden nicht alle Aktiengesellschaften auch an der Börse gehandelt. Die Aktien der Hamburger Sparkasse beispielsweise gehören zu 100 Prozent der Haspa Finanzholding, einer juristischen Person alten hamburgischen Rechts, ähnlich einer Stiftung. Im Endeffekt gehört die Sparkasse sich damit selbst. Auch die Deutsche Bahn Aktie kann nicht an der Börse gehandelt werden. Obwohl es sich um eine Aktiengesellschaft handelt, sind die Wertpapiere zu 100 Prozent Eigentum des Staates.

  • Bei Weitem nicht alle Wertpapiere werden an der Börse gehandelt
  • Nicht alle Aktiengesellschaften sind an einer Börse notiert (wie zum Beispiel Huawei Aktien)
  • Oft steht auch nur ein bestimmter Prozentsatz aller Aktien einer Firma für den Handel zur Verfügung

Das Auf und Ab der Kurse

Steigende und fallende Aktienkurse – so funktioniert die Wirtschaft © Kurt Kleemann – Fotolia

Wer weiß, dass Aktien Anteile an Unternehmen sind, der versteht auch, warum der Kurs stark schwanken kann. Ist das Unternehmen erfolgreich, wollen viele Anleger deren Aktien kaufen, aber nur wenige verkaufen. Die Aktie wird deshalb teurer, der Kurs steigt. Gleiches passiert, wenn es der gesamten Wirtschaft gut geht. Die Nachfrage nach einer bestimmten Aktie steigt jedoch nicht nur dann, wenn es der Firma gut geht, sondern wenn sie Vorteile bietet, die andere Anlageformen oder Firmen nicht haben. Als Beispiel seien hier Dividenden genannt. Dividenden sind eine Ausschüttung der Unternehmen an ihre Aktionäre. Im Zuge der Niedrigzinspolitik der EZB erhalten Anleger bei klassischen Geldanlagen kaum noch Rendite. Daher stieg in den letzten Jahren die Nachfrage nach Aktien, die eine kontinuierliche Dividende zahlen, stark an, was wiederum deren Kurs stark in die Höhe trieb.

  • Kurse schwanken aufgrund von Angebot und Nachfrage
  • Geht es einer Firma gut, steigt im Normalfall die Nachfrage und damit der Kurs
  • Steckt ein Unternehmen in Schwierigkeiten sinkt die Nachfrage und somit auch der Kurs

Auch bei Anleihen schwankt der Wert, wenngleich weniger stark. Der Kurs kann beispielsweise fallen, wenn die Anleihengläubiger fürchten, das ausgebende Unternehmen oder der Staat könnte insolvent werden und die Anleihen nicht zurückzahlen. Oft sind Änderungen des Zinsniveaus für Kursänderungen verantwortlich. Sinken die Zinsen, wird die mit 4,0 Prozent verzinste Anleihe plötzlich attraktiv für Anleger, wenn neue Wertpapiere mit gleichem Risiko nur noch 3,0 Prozent Zinsen bieten. Der Wert der Anleihe steigt deshalb, bis die erwartete Rendite derjenigen vergleichbarer Anlagen entspricht. Und natürlich spielt neben harten Fakten auch die Psychologie eine Rolle.

  • Auch Kurse von Anleihen schwanken
  • Steigt das Zinsniveau, fällt der Kurs (vice versa)
  • Auch wenn der Kurs während der Laufzeit fällt, so haben Anleger am Ende der Laufzeit Anspruch auf den vollen Nominalbetrag (100%)
  • Fürchten die Anleger, dass das Unternehmen/der Staat die Anleihe nicht zurückzahlen kann, fällt ebenfalls der Kurs

Fast ein Stück Wirtschaftsgeschichte: Börsenkurse aus dem Jahr 1992 aus der Tageszeitung „Main Post“

Was bedeutet das für mich als Anleger?

Der Kauf von Wertpapieren ist also keineswegs nur Glücksspiel, sondern eine Investition in ein Unternehmen, die Veränderung der Kurse sind kein Zufall, sondern basieren vor allem auf betriebs- oder volkswirtschaftlichen Entwicklungen. Vertretern der Effizienzmarkthypothese zufolge ist es deshalb gleichgültig, welches Papier ein Anleger kauft. Alle bekannten Informationen sind im Kurs bereits enthalten, jede Aktie ist genauso viel wert wie das zugrunde liegende Unternehmen. Überdurchschnittliche Gewinne sind nach dieser Theorie nur mit Glück möglich. Man kann also seine Aktien getrost zufällig auswählen – oder besser: einen börsengehandelten Fonds kaufen, der einfach einen Index nachbildet. Diese sogenannten passiven ETFs werden aktuell immer beliebter und lassen sich wie Aktien über die Börse erwerben. So zumindest die These dieser Anhänger.

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Andere Anleger wollen den Markt dagegen schlagen. Sie verweisen darauf, dass an der Börse auch psychologische Faktoren eine Rolle spielen und selbst professionelle Anleger Fehler machen. Sie wählen ihre Aktien deshalb bewusst aus. Fakt ist, dass eine gewisse Psychologie im Wertpapierhandel immer eine Rolle spielt. Da die Akteure am Markt nicht nur Computer sind, die auf Algorithmen basieren, sondern auch Menschen, lassen sich Emotionen nicht vermeiden. Das muss auch kein Nachteil sein. Wer sich dieser Handlungen bewusst ist, kann aus diesem Wissen sogar Geld machen.

Wie mit Wertpapieren Geld verdienen?

Im vorherigen Abschnitt haben wir es bereits ein wenig angeschnitten. Viele Anleger wollen mit Wertpapieren Geld verdienen. Aus Sicht des Privatanlegers gibt es auch kaum einen anderen Grund. Denn er wird wohl nie so viele Aktien im Besitz haben, dass er einen merklichen Einfluss in Form von Stimmrechten besitzt. Vereinfacht gesagt, lässt sich mit Wertpapieren in zweierlei Hinsicht Geld verdienen:

  • Realisierung von Kursgewinnen
  • Ausschüttungen in Form von Dividenden bzw. Zinsen

Häufig denken Personen bei Geld verdienen mit Wertpapieren nur an den ersten Punkt. Und es stimmt auch, dass ein Großteil der Rendite mit Kursgewinnen realisiert werden kann. An dieser Stelle der Hinweis, dass es sich jedoch erst dann um einen „echten“ Gewinn handelt, wenn dieser auch realisiert wurde. Solange es sich nur um Buchgewinne handelt, besteht immer die Gefahr, dass diese auch wieder abschmelzen können. Genauso verhält es sich natürlich mit Verlusten. Solange Verluste „nur“ Buchverluste sind, wirken sie sich noch nicht auf den Geldbeutel aus.

Die zweite Art um mit Wertpapieren Geld zu verdienen, wird meist vernachlässigt. Dabei können Dividenden einer Aktiengesellschaft einen wesentlichen Anteil an der Wertentwicklung eines Depots ausmachen. Insbesondere Aktiengesellschaften, die seit Jahren oder sogar Jahrzehnten eine stabile Dividende zahlen, können auch stabilisierend im Depot wirken. Es gibt sogar Unternehmen, die ihre Dividende seit Jahrzehnten jedes Jahr erhöhen. Damit steigt für den Anleger auch jedes Jahr die Dividendenrendite. Es handelt sich hier natürlich um eine langfristige Methode, um mit Aktien Geld zu verdienen.

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  • Es gibt Unternehmen, die seit Jahrzehnten ihre Dividende jedes Jahr erhöhen
  • Dadurch können im Laufe der Zeit Dividendenrenditen von über 10 Prozent entstehen
  • US-Firmen schütten häufig quartalsweise aus
  • Mit Dividenden und Zinszahlungen erhalten Anleger ein regelmäßiges Einkommen

Richtigen Broker für den Handel mit Wertpapieren finden

Doch ganz egal worauf die Kauf- und Verkaufsentscheidungen eines Investoren beruhen, ein günstiger und zuverlässiger Broker ist immer die Voraussetzung für den erfolgreichen Handel. In unserem Aktiendepot Vergleich listen wir eine ganze Reihe von Anbietern auf, die für den Aktienhandel besonders empfehlenswert sind. Generell sollten Anleger jedoch zuvor überlegen, welche Wertpapiere sie überhaupt handeln wollen. Wer ausschließlich direkt Aktien handelt, braucht einen anderen Broker, als ein Trader der im CFD Trading tätig ist, obwohl CFDs nicht klassisch zur Gattung der Wertpapiere gehören. Auch spielt es eine Rolle wie häufig Wertpapiere und an welcher Börse sie gehandelt werden. Einige Anleger kaufen gern Aktien an den Heimatbörsen. Doch nicht jeder Broker bietet den Wertpapierhandel im Ausland an.

Darauf gilt es bei der Auswahl der Depotbank zu achten:

  • Günstige Preise für den Wertpapierhandel
  • Kostenlose Konto- und Depotführung
  • Seriosität des Brokers
  • Hoher Servicestandard
  • Bereitstellung von Aus- und Weiterbildungsmaterial zum Wertpapierhandel

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Fazit: Einfache Erklärung von Wertpapieren

Die Frage: „Was sind Wertpapiere“ ist einfach zu beantworten. Es handelt sich um „Papiere“ (auch elektronisch), die einen Wert in Form von Geldansprüchen oder Rechten verbriefen. Sparbücher, Schecks und Wechsel sind Wertpapiere, in der Praxis sind jedoch meist Aktien, Anleihen und Zertifikate gemeint. Ihr Wert ist meist vom wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens oder eines Staats abhängig.

Häufig möchten Anleger mit Wertpapieren Geld verdienen. Das ist grundsätzlich auf zwei Wegen möglich: Mit Kursgewinnen oder durch den Erhalt von Dividenden bzw. Zinsen. Wer sich ein regelmäßiges Einkommen aufbauen möchte, kann Aktien kaufen, die seit Jahrzehnten eine nachhaltige und steigende Dividende zahlen. Da US-Firmen meist viermal im Jahr ausschütten, können Anleger so auf relativ einfache Art und Weise ein Depot einrichten, mit dem Investoren jeden Monat ein passives Einkommen erzielen.

© Kurt Kleemann – Fotolia_72423908_XS

Was sind Wertpapiere? – Erklärung im nextmarkets Glossar

Wer Wertpapiere handeln möchte, sollte sich mit diesem Thema zunächst eingehend auseinandersetzen. Denn Wertpapier ist nicht gleich Wertpapier, wie wir nachfolgend aufzeigen werden.

So gibt es beispielsweise Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens, strukturierte und liquide Wertpapiere sowie vertretbare, kurzfristige und handelbare Wertpapiere.

Einige lassen sich mehreren Kategorien zuordnen, andere gehören ganz eindeutig nur einer einzigen an. Erfahren Sie im nextmarkets Glossar nachfolgend, wo die Unterschiede liegen.

Was sind Wertpapiere? Eine kurze Erklärung

Anlegern stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, wie sie ihr Kapital an den Finanzmärkten investieren. Eine davon: Wertpapiere. Gerade viele unerfahrene Anleger werden sich nun fragen: Was sind Wertpapiere? Einfach erklärt handelt es sich dabei um Dokumente, an die ein bestimmtes Recht gebunden ist. Das Recht kann von jedem ausgeübt werden, der im Besitz des Wertpapiers ist. So berechtigt ein Sparbuch beispielsweise zur Auszahlung eines Geldbetrags bei der Bank – und gehört somit laut Definition auch zu den Wertpapieren.

Ein ähnliches Recht geht zwar auch mit Schecks oder Geldscheinen einher, dennoch sind diese nur in den seltensten Fällen gemeint, wenn von Wertpapieren die Rede ist. Vielmehr sind darunter Aktien, Zertifikate oder ETFs zu verstehen – um nur einige Beispiele zu nennen.

Inhaber eines Wertpapiers in Form einer Aktie haben beispielsweise das Recht auf Auszahlung einer Dividende. Dadurch können Wertpapiere für eine langfristige Geldanlage genutzt werden. Gleichzeitig können Aktien aber auch innerhalb kürzester Zeit verkauft werden, um durch einen kurzfristigen Kursanstieg einen Gewinn zu realisieren. Alternativ dazu können Aktien auch als CFD gehandelt werden. Anleger können so zum Beispiel bei nextmarkets sowohl von steigenden, als auch von fallenden Kursen profitieren.

Aktien oder Anleihen – Wertpapiere einfach erklärt

Grundsätzlich können Wertpapiere zwar recht schnell anhand einiger Beispiele beschrieben werden. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sich dahinter ein äußerst komplexes Themengebiet verbirgt. Denn verschiedene Wertpapiere können sich in einigen Eigenschaften zwar gleichen, in anderen aber unterschiedlich ausgestattet sein.

Diese zeigt beispielsweise der Vergleich von Aktien und Anleihen. Was sind Aktien? Bei Aktien dürfte es sich wahrscheinlich um die prominenteste Form von Wertpapieren handeln. Sie repräsentieren den Anteil eines Unternehmens, der am freien Markt von Anlegern gekauft und verkauft werden kann. Durch den Besitz werden Anleger zu Aktionären, also Miteigentümern des Unternehmens.

Dies ist bei Anleihen hingegen nicht der Fall. Es handelt sich hierbei um verzinsliche Wertpapiere, die im Gegensatz zu Aktien keine durch die Hauptversammlung festgelegte Dividende ausschütten. Stattdessen erhalten Anleger durch den Besitz einer Anleihe einen festen Zins.

Wertpapiere Beispiele: Welche Arten gibt es?

Wie bereits erwähnt, ist die Geldanlage in Wertpapiere auf unterschiedliche Art und Weise möglich. Diese Form der Geldanlage bildet zudem die Alternative zur Geldanlage auf Konten, beispielsweise über Spar-, Tagesgeld- und Festgeldkonten. Da diese meist mit einem festen Zins ausgestattet sind, lassen sich über Wertpapiere prinzipiell höhere Renditen erzielen. Zu beachten ist dabei, dass der Handel gleichzeitig auch gewissen Risiken ausgesetzt ist.

Der Handel mit Wertpapieren kann über einem Broker oder einer Bank stattfinden. In der Aktien Software, die für Anleger zur Verfügung gestellt wird, haben diese beispielsweise Zugriff auf diese Wertpapiere:

  • Anleihen
  • Aktien
  • Fonds
  • Zertifikate
  • Pfandbriefe
  • Bundeswertpapiere

Bei all diesen Finanzprodukten handelt es sich um Wertpapiere Beispiele. Die eigentliche Auswahl ist jedoch größer, da zur Gruppe der Anleihen unter anderem auch Aktienanleihen, Fondsanleihen, Wandelanleihen oder Auslandsanleihen zu zählen sind. Dadurch stehen Anlegern, die Wertpapiere kaufen möchte, zahlreiche Investitionsmöglichkeiten zur Auswahl.

Eine weitere sehr gute und vor allem lukrative Möglichkeit Aktien zu handeln ist der Handel mit Aktien CFD, von denen nextmarkets mit einer Auswahl von mehr als 1000 Wertpapieren eine sehr gute Alternative bietet. Gerade Anleger mit geringem Handelskonto können vom Handel mit Hebel von bis zu 1:30 bei Aktien CFD profitieren.

Wie finde ich den passenden Broker?

Privatanleger haben keine Möglichkeit, Aktien, Anleihen oder Wertpapiere direkt an der Börse zu erwerben. Dies können nur zertifizierte Marktteilnehmer, zu denen neben Banken oder Onlinebroker zu zählen sind. Die Teilnahme am Wertpapierhandel setzt also ein Wertpapierdepot bei einem dieser Anbieter voraus.

Bester Aktien Broker – wodurch zeichnet dieser sich aus? In einem Vergleich verschiedener Anbieter sollten Interessierte verschiedene Eigenschaften gegenüberstellen. Zunächst sollte geprüft werden, ob das gewünschte Finanzprodukt auch angeboten wird. Die Anmeldung bei einem Broker, der nur den Aktienhandel anbietet, macht nur Sinn, wenn Sie auch tatsächlich dieses Produkt handeln möchten.

Weiterhin sollte auf die Kosten geachtet werden. Wertpapiere handeln ist stets mit Gebühren verbunden. Hierzu gehören sowohl einmalig anfallende Kosten als auch laufende Kosten durch die Nutzung des Aktiendepots. Gerade bei den Kosten zeigt sich, dass ein Vergleich alternativlos ist. Denn diese können von Anbieter zu Anbieter stark variieren.

Alternativ dazu raten wir von nextmarekts interessierten Anlegern zum Handel mit Aktien-CFD, bei dem keinerlei Handelskosten anfallen, da kein Erwerb von Wertpapieren stattfindet, sondern auf den Kursverlauf einer Aktie spekuliert wird.

Fakten-Check

Wertpapiere sind auch im Angebot von nextmarkets zu finden. Allerdings findet der Handel mit Aktien und Anleihen bei uns in Form von Differenzkontrakten statt. Dadurch können Anleger zwar auch von den Kursbewegungen der einzelnen Basiswerte profitieren, diese gehen jedoch nicht in ihren Besitz über. Dadurch sind CFDs auf Aktien auch nicht zusätzlichen Rechten oder Pflichten verbunden.

  • Wertpapiere bei nextmarkets in Form von Aktien und Anleihen
  • Handel findet jedoch in Form von Differenzkontrakten statt
  • Beim CFD Handel kommen Hebel zum Einsatz

Was sind Wertpapiere des Anlagevermögens?

Wertpapiere können verschiedenen Gruppen zugeordnet werden. Nach § 266 HGB ist beispielsweise eine Zuordnung zum Anlagevermögen oder Umlaufvermögen möglich. Was sind Wertpapiere des Anlagevermögens? Dies erläutern wir nachfolgend ausführlich. Dem Kauf eines Wertpapiers geht in der Regel die Absicht voraus, entweder eine Verzinsung zu erhalten oder einen Kursgewinn durch den Wertpapierhandel zu erreichen.

Beide Wertpapiere sind auf unterschiedliche Art und Weise zu bilanzieren. Wenn sie dem Umlaufvermögen angehören, unterliegen sie grundsätzlich dem Niederstwertprinzip. Dagegen müssen Wertpapiere des Anlagevermögens außerplanmäßig abgeschrieben werden, wenn eine dauerhafte Wertminderung absehbar ist. Für die korrekte Zuordnung können sich Bilanzierende folgender Definition bedienen.

Finanzanlagen, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden, gehören zum Anlagevermögen. Staatsanleihen sind in dieser Beziehung beispielhaft zu nennen. Wenn wie bei Optionen nur ein kurzer Anlagehorizont vorliegt, gehören die Finanzanlagen zum Umlaufvermögen. Beim Aktienkauf muss also zunächst eine Zweckbestimmung durchgeführt werden, bevor eine Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen vorgenommen werden kann.

Was sind festverzinsliche Wertpapiere?

Wenn Anleger mit den Zinsen auf Sparbücher, Festgeld-, und Tagesgeldkonten der Hausbank unzufrieden sind, kann eine Investition in festverzinsliche Wertpapiere für sie interessant sein. Was sind festverzinsliche Wertpapiere? Diese große Gruppe existiert neben den variabel verzinsten Wertpapieren und wird unter anderem von Staaten, Körperschaften oder Unternehmen herausgegeben. Im Vergleich zur variablen Verzinsung bieten sie eine planbare Rendite. Festverzinsliche Wertpapiere müssen grundsätzlich nur die Eigenschaft der festen Verzinsung besitzen, können ansonsten aber gänzlich unterschiedlich ausgestaltet werden. Zu den bekanntesten gehören diese:

  • Unternehmensanleihen
  • Staatsanleihen
  • Zertifikate
  • Wandelanleihen
  • Genussscheine
  • Inhaberschuldverschreibungen

Anleger, Trading lernen und Anlagemöglichkeiten miteinander vergleichen, werden schnell das unterschiedlich hohe Risiko dieser feststellen. Grundsätzlich existieren auch bei den festverzinslichen Wertpapieren solche, die ein hohes Risiko und damit auch eine hohe Rendite beinhalten und solche, die bei einem niedrigen Risiko eine verhältnismäßig sichere, aber eben auch kleinere Rendite anbieten. Anleger sollten sich zuvor also bewusst machen, welches Risiko sie bereit sind einzugehen.

Was sind strukturierte Wertpapiere?

Strukturierte Wertpapiere waren in jüngster Vergangenheit insbesondere durch den Kollaps von Lehman Brothers und die dadurch ausgelöste Finanzkrise im Gespräch. Während dieses Ereignis auch an Privatanlegern nicht spurlos vorbeiging, dürften sich anschließend sicher viele die Frage gestellt haben: „Was sind strukturierte Wertpapiere eigentlich genau?“.

Nach § 793 BGB müssen strukturierte Wertpapiere den Schuldverschreibungen zugeordnet werden. Der Emittent einer Schuldverschreibung gibt über diese ein Versprechen zur Zahlung einer den Wertpapierbedingungen entsprechenden Summe an den Wertpapierbesitzer ab. Das klingt auf den ersten Blick äußerst kompliziert. Bei genauerem Hinsehen dürften viele Anleger solchen Produkten aber bereits begegnet sein. Hierzu gehören unter anderem:

  • Discount-Zertifikate
  • Bonus-Zertifikate
  • Express-Zertifikate
  • Outperformance-Zertifikate

Wenn Schuldverschreibungen mit einem Optionselement ausgestattet sind, kann der Rückzahlungsanspruch beispielsweise mit der Entwicklung eines Basiswertes verknüpft sein. Als Basiswert kann beispielsweise ein Aktienkurs dienen, darüber hinaus aber auch Rohstoffe, Zinsen oder Lebensmittelpreise.

Eignen sich strukturierte Wertpapiere für Anfänger?

Der strukturierte Wertpapierhandel ist ohne Frage mit einem hohen Renditepotenzial verbunden. Aus diesem Grund ist diese Handelsform für eine Vielzahl von Anlegern von großem Interesse. Dabei sollte allerdings nie vergessen werden, dass mit einem hohen Gewinnpotential immer auch ein ebenso hohes Verlustrisiko einhergeht.

Bei strukturierten Wertpapieren handelt es sich um äußerst komplex aufgebaute Finanzprodukte, die von Emittenten beispielsweise zur Risikoabsicherung genutzt werden. Dadurch sind sie gleichzeitig aber auch so intransparent, dass insbesondere Anfänger ihre Funktionsweise kaum verstehen. Es besteht also durchaus die Gefahr, dass diese hohe Verluste erleiden, wenn sie allein die hohe Rendite vor Augen haben.

Machen Sie sich vor der Investition in strukturierte Wertpapiere also bewusst, dass Sie durch den Erwerb nicht nur das Emittenten-Risiko tragen. Diese Form der Schuldverschreibung ist äußerst komplex aufgebaut, Anleger können dabei leicht den Überblick über die zum Einsatz kommenden Hebel und die abgesicherten Risiken verlieren.

Was sind Wertpapiere des Umlaufvermögens?

Der letzte Ausflug in das Rechnungswesen hat uns bereits die Wertpapiere des Anlagevermögens nähergebracht. Hierzu gehören Staatsanleihen und weitere Finanzanlagen mit der Eigenschaft „held to maturity“. Diese werden grundsätzlich bis zur Endfälligkeit gehalten. Dem gegenüber stehen Finanzanlagen mit einem kurzfristigen Anlagehorizont, die auch mit der Eigenschaft „held for trading“ ausgestattet sind.

Was sind Wertpapiere des Umlaufvermögens? Zu dieser Gruppe gehören alle, die einen kurzfristigen Anlagehorizont aufweisen. Mit den Optionen wurde eingangs bereits ein Beispiel genannt. Auch Aktien können dem Umlaufvermögen zugeordnet werden, wenn die erworbenen Unternehmensanteile mit einer Veräußerungsabsicht gekauft werden. Auch Wertpapiere, die nach einer kurzfristigen Kurssteigerung wieder verkauft werden sollen, gehören zum Umlaufvermögen.

Aktien werden daher grundsätzlich weder der Gruppe „held to maturity“ noch der Gruppe „held for trading“ zugeschrieben. Sie tragen die Eigenschaft „available for sale“, da erst ihr Verwendungszweck über die Zugehörigkeit zum Anlage- oder Umlaufvermögen entscheidet.

Was sind liquide Wertpapiere?

Die Definition der liquiden (auch: flüssigen) Mittel besagt, dass hierzu der Bestand an Vermögens- und Geldwerten zu zählen ist, der bei Bedarf in Geld umgewandelt werden kann. Kassenbeständen, Schecks und Sichteinlagen sind zu dieser Gruppe ebenso zu zählen wie börsengängige Wertpapiere.

Was sind liquide Wertpapiere demnach? Einen Hinweis gibt bereits das Adjektiv „börsengängig“ welches zuvor verwendet wurde. Nur wenn das Aktien online kaufen & handeln uneingeschränkt möglich ist, liegt auch tatsächlich eine Liquidität vor. Aktien hingegen, die nicht für den Handel an der Börse zur Verfügung stehen, werden nicht zu den liquiden Wertpapieren gezählt.

In der Theorie können insbesondere Geschäftsbanken vor Probleme in Bezug auf die Liquidität gestellt werden. Sie müssen so viele Barreserven bereithalten, dass alle Auszahlungsansprüche ihrer Kunden problemlos gedeckt werden können. Zwar kann in der Regel mit einem konstanten Abfluss kalkuliert werden, theoretisch könnten jedoch auch alle Kunden gleichzeitig Anspruch auf die Auszahlung ihres gesamten Kapitals erheben.

Schon gewusst?

Der Handel mit verschiedenen Finanzprodukten kann bei vielen Brokern risikofrei kennengelernt werden. Hierzu stellen die Anbieter ein kostenloses Trading Demokonto zur Verfügung, welches von Anlegern uneingeschränkt genutzt werden kann – und sollte. Auch nextmarkets bietet ein Demokonto mit virtuellem Kapital, auf dem der Handel mit CFDs unter Realbedingungen nachempfunden werden kann.

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Wann gilt eine Aktie als liquide?

Gleichzeitig müssen Banken aber nicht nur ausreichende Barreserven besitzen, sondern das Kapital ihrer Anleger möglichst rentabel investieren. Dieser Balanceakt kann nur gelingen, wenn ein Teil der Mittel als täglich fällige Anlage am Geldmarkt investiert wird und ein anderer Teil als Barreserve zurückgehalten wird.

Wenn Sie sich mit der Frage „Wie funktionieren Aktien?“ beschäftigen, sollten Sie auch den Unterschied zwischen liquiden und illiquiden Aktien kennenlernen. Die Unterscheidung ist dabei so einfach, dass auch Börsenneulinge schnell den Unterschied erkennen sollten. Bei liquiden Aktien handelt es sich um diejenigen, nach denen die größte Nachfrage besteht. In Deutschland sind beispielsweise die Aktien aus dem Deutschen Aktienindex DAX zu nennen.

Diese werden täglich millionenfach gehandelt, ohne dass Privatanleger hiervon spürbar etwas merken. Für sie ergibt sich daraus jedoch der Vorteil, dass Angebot und Nachfrage ständig vorhanden sind. Nahezu zu jeder Zeit ist es daher möglich, die Aktien zu kaufen oder zu verkaufen.

Was sind vertretbare Wertpapiere?

Vertretbare Wertpapiere sind auch unter dem Namen fungible Wertpapiere bekannt. Eine Fungibilität liegt immer dann vor, wenn es sich um Aktien gleichen Wertes und gleicher Art handelt. Dadurch sind diese austauschbar, ohne dass dies zum Nachteil des Gläubigers eines fungiblen Wertpapiers geschieht.

Was sind vertretbare Wertpapiere? Hierzu gehören Inhaberaktien (auch: Inhaberpapiere) und Namensaktien. Inhaberaktien stellen dabei die in Deutschland übliche Form des Wertpapiers dar. Der jeweilige Inhaber wird als Aktionär anerkannt und besitzt dadurch spezielle Rechte und Pflichten. Hierzu gehören unter anderem das Stimmrecht auf der Jahresversammlung und das Anrecht auf Auszahlung einer Dividende. Inhaberaktien können jederzeit verkauft, aber auch vererbt oder verschenkt werden.

Auf deutlich mehr Formalitäten ist hingegen bei der Übertragung von Namensaktien zu achten. Diese können nur über eine Überschrift auf der Rückseite der Aktie übertragen werden. Zusätzlich führ die Aktiengesellschaft ein Namensregister, indem auch Besitzerwechsel vermerkt werden.

Was sind kurzfristige Wertpapiere?

Auf die Gruppe der kurzfristigen Wertpapiere wurde zuvor bereits bei der Beschreibung der Wertpapiere des Umlaufvermögens Bezug genommen. Zu dieser Gruppe gehören neben Wertpapieren auch alle festverzinslichen Papiere, die nicht mit der Absicht einer langfristigen Geldanlage erworben wurde. Im Vordergrund steht vielmehr die Absicht, die Papiere nach einem kurzfristigen Kursanstieg wieder zu verkaufen.

Was sind kurzfristige Wertpapiere? Zu kurzfristigen Wertpapieren gehören außerdem in seltenen Fällen auch Anteile an verbundenen Unternehmen. Wenn Sie alles über Aktien lernen möchten, ist wichtig zu wissen, dass Unternehmensanteile nicht nur in Form dauerhafter Anteilsbesitze erworben werden. In diesem Fall wären sie im Anlagevermögen zu bilanzieren.

Es ist durchaus auch möglich, dass hinter dem Erwerb von Unternehmensanteilen eine Veräußerungsabsicht steht. In diesem Fall wird kein dauerhaftes Halten angestrebt, es handelt sich somit um Wertpapiere des Umlaufvermögens.

Was sind handelbare Wertpapiere?

Was ist Trading? Wer sich diese Frage stellt, hat bis hierhin eine Vielzahl von Möglichkeiten kennengelernt, in Wertpapiere zu investieren. Und damit ist lediglich ein Teilbereich des Tradings abgedeckt, daneben können Sie beispielsweise auch in Währungspaare, CFDs (Was sind CFDs?), ETFs und andere Anlageklassen investieren. An dieser Stelle wollen wir uns jedoch nochmals mit den handelbaren Wertpapieren beschäftigen. Was sind handelbare Wertpapiere? Diese können grundsätzlich in zwei Kategorien eingeteilt werden:

  • standardisierte Grundformen
  • handelbare Sonderformen

Zu den standardisierten Grundformen der Wertpapiere gehören zunächst Aktien. Doch auch Schuldverschreibungen, obwohl diese mit zahlreichen Sonderausstattungsmerkmalen versehen sein können, sind zu den standardisierten Formen zu zählen. Die Standardisierung bezieht sich allein auf das Prinzip beim Handel – und das ist bei allen Schuldverschreibungen gleich.

Zu den Sonderformen der Wertpapiere gehören beispielsweise Genussscheine und Optionsanleihen. Deutlich bekannter dürfte jedoch die Gruppe der Finanzderivate sein, aus der insbesondere Futures zu nennen sind.

Fazit: Es gibt nicht nur eine Art der Wertpapiere

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es nicht nur eine Art von Wertpapieren gibt, die von Anlegern am Markt gehandelt werden kann. Wichtig ist, dass Interessierte sich zuvor zunächst mit allen Eigenschaften der einzelnen Papiere auseinandersetzen, um so die passende Geldanlage zu finden.

Gerade Anfänger sollten sich auch der Risiken von strukturierten Wertpapieren bewusst machen, um durch unbedachtes Handeln nicht große Teile ihres Kapitals zu verlieren. Grundsätzlich gilt bei der Geldanlage in Wertpapiere zwar stets, dass die Renditeerwartung im Vergleich zur Geldanlage auf Konten durch aus höher sein darf. Die Risiken dieser Anlageform müssen jedoch auch bedacht werden.

Alternativ zum Handel mit Wertpapieren kann daher zum Handel mit Aktien-CFD geraten werden. So stellt nextmarkets nicht nur ein kostenloses Demokonto zur Verfügung, mit dem erste Schritte im Aktienhandel komplett risikolos getestet unternommen werden können, sondern es fallen im Gegensatz zum Aktienhandel über eine Bank keinerlei Ordergebühren an.

Was sind festverzinsliche Wertpapiere?

Inhalt

Was sind festverzinsliche Wertpapiere

Als Geldanlage haben festverzinsliche Wertpapiere zunehmend unter einem schlechteren Ruf zu leiden. Zu mager sind die Renditen, die diese Anlageklasse abwirft in Zeiten der Niedrigzinspolitik unserer Zentralbanken.

Doch ewig wird die Niedrigzinsphase nicht anhalten. Und damit lohnt es sich, über die Vor- und Nachteile dieser Anlageklasse informiert zu sein, wenn durch steigende Zinsniveaus auch die konservativeren Ausprägungen des Wertpapieruniversums wieder an Attraktivität gewinnen. Denn ein Vorteil der festverzinslichen Wertpapiere gegenüber anderen Finanzinstrumenten ist unbestritten ihr hohes Maß an Sicherheit.

Verbriefte Schuldscheine mit Zinsanrecht

Obwohl es viele unterschiedliche festverzinsliche Wertpapiere gibt, ist allen eines gemeinsam: Es handelt sich um Schuldverschreibungen, mit denen Anleger das Recht erwerben, vom Emittenten regelmäßige Zinszahlungen zu erhalten Außerdem haben alle entsprechenden Wertpapiere eine vorher festgelegte Laufzeit. Zum Ende der Laufzeit erhalten Anleger das investierte Kapital zurück.

Das ganze entspricht damit der Vergabe eines Kredits, wobei der Anleger die Rolle des Gläubigers einnimmt. Im Unterschied zu Aktien und Derivaten besteht hier also kein Kursrisiko. Bis auf das Emittentenrisiko, also die vorzeitige Insolvenz des Ausstellers der Schuldverschreibung, ist die vollständige Rückzahlung des Kapitals bei dieser Anlageklasse sichergestellt.

Im Unterschied zum einfachen Bankkredit sind verbriefte Wertpapiere aber auch während der Laufzeit handelbar. Dies kann an der Börse geschehen, oder auch im außerbörslichen Direkthandel zwischen Emittenten und Anlegern. Daher unterliegen auch die festverzinslichen Papiere Kursschwankungen, diese betreffen aber nur den Zukauf oder Verkauf vor Ablauf der Laufzeit und dienen dazu, Unterschiede im Zinssatz auszugleichen. Denn die wichtigste Größe, die den aktuellen Marktwert einer Anleihe beeinflusst, ist der auf dem freien Markt erhältliche Zinssatz.

Dieser wird durch den Leitzins von den Zentralbanken der jeweiligen Länder regelmäßig vorgegeben und somit im Rahmen der Geld- und Wirtschaftspolitik gesteuert.

Woher kommen die Kurschwankungen?

Inhaber einer festverzinslichen Anlage sind ja, wie der Name bereits vermuten lässt, an einen festgeschriebenen Zinssatz gebunden. Wenn nun der Zinssatz auf dem freien Markt ansteigt, dann würde ein neuer Anleger mit dem gleichen Kapitaleinsatz höhere Zinseinnahmen erwirtschaften können. Wenn also ein Inhaber von festverzinslichen Papieren, die auf einen niedrigeren Zinssatz ausgestellt sind, diese im Marktumfeld höherer Zinsen verkaufen möchte, dann muss er dafür einen Kursabschlag hinnehmen. Denn sonst hätte der Käufer keinen Grund, die Papiere den auf dem Markt erhältlichen vorzuziehen. Daher gilt hier die Regel, dass der Kurs einer festverzinslichen Anlage dann steigt, wenn die Leitzinsen sinken und umgekehrt.

Dieser Zusammenhang hat auch deutliche Auswirkungen auf den Aktienmarkt. Hier zeichnet sich diese Bewegung mit umgekehrten Vorzeichen ab. Denn wenn eine Senkung der Zinsen die festverzinslichen Anlagen unattraktiver macht, finden großräumige Umschichtungen in Richtung der Aktienanlage statt und umgekehrt. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass die von den Zentralbanken angekündigten Zinsänderungen sofort große Bewegungen in den weltweit wichtigsten Aktienindizes zur Folge hatten, denn nach der Regel der ökonomischen Optimierung fließt das Kapital immer zu den Anlageformen, die bei akzeptablem Ausfallrisiko die höhere Rendite versprechen.

Die Laufzeit von festverzinslichen Wertpapieren ist meist sehr langfristig ausgelegt. Üblich sind Zeitdauern von zehn oder zwanzig Jahren, unter Umständen sogar noch länger.

Der Vergleich zum Aktienmarkt

Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich, dass in der gegenwärtigen Niedrigzins-Phase Anleger von festverzinslichen Wertpapieren aus den zurückliegenden Zeiten mit höheren Leitzinsen gut profitieren und dass diese Papiere im Kurs stark gestiegen sind.

Im Unterschied zu Aktien, die als Anteil des Eigenkapitals der Emittenten gewertet werden, stellen die Schuldverschreibungen Fremdkapital dar, das vom Anleger als verzinster Kredit zur Verfügung gestellt wird. Somit gehören Anleihen für Unternehmen und auch für Staaten zu den wichtigsten Mitteln zur Beschaffung von Fremdkapital. Dies unterscheidet die festverzinslichen Wertpapiere von Aktien, denn durch deren Erwerb beteiligen sich Anleger am Eigenkapital eines Unternehmens. Das ist unter anderem von Bedeutung, wenn man die Auswirkung der Inflation auf die Anlage untersucht. Denn als Schuldverschreibung wird eine Anleihe als Geldwert zum Ausgabezeitpunkt bemessen. Damit unterliegen sie dem Einfluss der Inflation. Eine steigende Inflation wirkt hier der Rendite entgegen. Bei Aktien handelt es sich dagegen um Sachwerte, in welche eine Inflation bereits eingepreist wurde.

Als Emittenten für Anleihen können Banken und Finanzinstitute auftreten, aber in großem Umfang auch Staaten oder Unternehmen. In diesem Fall spricht man von Anleihen, von denen eine große Anzahl verschiedener Ausprägungen auf dem Kapitalmarkt erhältlich sind, der in diesem Zusammenhang Rentenmarkt oder auch einfach Geldmarkt genannt wird. Hier handeln die Marktteilnehmer mit Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Fremdwährungsanleihen usw.

Neben den Anleihen fallen auch die sogenannten Pfandbriefe in die Kategorie der festverzinslichen Wertpapiere. Sie unterscheiden sich von den erstgenannten dadurch, dass eine Sicherheit hinterlegt ist. Während die Anleihen nur ein Rückzahlungsversprechen verbriefen, sind die Pfandbriefe durch eine Deckungsmasse abgesichert, die den Kapitalwert des Wertpapiers übersteigt. Damit wird das Ausfallrisiko nochmals drastisch reduziert.

Gut für das Depot?

Als Geldanlage eignen sich die Produkte sehr gut, um sie in einem Depot aus Diversifizierungsgründen beizumischen. Hier wirken sie als Risikobremse. Gegenüber heftigen Kursschwankungen, die an den Börsen immer mal wieder vorkommen, sind sie weitgehend immun.

Eine Beimengung von festverzinslichen Wertpapieren dämpft also im Fall einer Krise den Gesamtverlust des Depots ab, jedoch gleichzeitig auch die damit erzielbare Rendite. Dieser Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite ist universell und durch keine Strategie zu umgehen.

Als Faustregel gilt, je risikoscheuer ein Anleger, desto höher muss der Anteil an festverzinslichen Wertpapieren ausfallen. Auch hier gilt, dass Anleger nicht die gesamte Zusammenstellung selbst vornehmen müssen, sondern an die jeweilige Risikoklasse angepasste Zusammenstellungen bereits als Fonds vorfinden, die dann einfach gegen einen Ausgabeaufschlag gekauft werden können. Diese gemischten Fonds haben sogar den Vorteil, dass die Fondsgesellschaften die Umschichtung der Aktien- und Anleihenanteile selbstständig vornehmen, sobald sich am Kapitalmarkt das Zinsgefüge ändert. Auf diese Weise bleibt für den Anleger das einmal gewählte Risikoprofil immer erhalten.

Festverzinsliche Wertpapiere verbriefen einen Rückzahlungsanspruch zum Ende der Laufzeit und gewähren regelmäßige Zinszahlungen. Sie gehören für die Emittenten zu den klassischen Mitteln der Beschaffung von Fremdkapital. Anleger profitieren von hoher Sicherheit und regelmäßigen Renditen, wenn diese auch verglichen mit Aktien eher gering ausfallen und zudem noch durch die Inflation geschmälert werden. Für Anleger lohnen sich festverzinsliche Wertpapiere in Zeiten hoher Zinsen und aufgrund des Kursgewinns auch in Zeiten fallender Zinsen. Sind hingegen die Leitzinsen auf niedrigem Niveau oder steigend, dann ist diese Anlageklasse wenig attraktiv. In einem diversifizierten Depot sind die festverzinslichen Wertpapiere aber in jedem Fall ein geeignetes Mittel zur Senkung des Gesamtrisikos.

Was sind Wertpapiere?

Unter einem Wertpapier versteht man eine Urkunde, die bestimmte Rechte an einem Unternehmen verbrieft. Zur Geltendmachung dieser Rechte ist in Deutschland der Besitz der Wertpapiere notwendig.

Das Schweizer Obligationenrecht definiert den Begriff Wertpapier sehr anschaulich:

„Wertpapier ist jede Urkunde, mit der ein Recht derart verknüpft ist, dass es ohne die Urkunde weder geltend gemacht noch auf andere übertragen werden kann“ (Obligationenrecht, Art. 965).

Man unterscheidet verschiedene Arten von Wertpapieren. So z.B. Aktien, Anleihen, Optionen etc. Näheres dazu erfahren Sie in unserem Börsenlexikon.

Wertpapiere bestehen im Allgemeinen aus

  • einem Mantel, sprich der Urkunde bzw. dem Wertpapier an sich
  • einem Bogen, bei welchem es sich um mehrere nummerierte Abschnitte handelt, die als Kupons bezeichnet werden. Gegen Abgabe eines solchen Kupons bei einem Kreditinstitut können die im Wertpapier verbrieften Rechte wie z.B. die Zahlung von Dividende oder der Bezug neuer Aktien geltend gemacht werden.
  • einem Erneuerungsschein, gegen dessen Abgabe der Inhaber des Wertpapiers einen neuen Bogen erhält wenn z.B. die Kupons des alten Bogens aufgebraucht sind.

In früheren Jahren wurden die Wertpapiere dem Inhaber noch physisch ausgehändigt und er musste z.B. für Dividendenzahlungen die entsprechenden Kupons bei seiner Bank einreichen.

Heutzutage erfolgt die Hinterlegung der Wertpapiere zentral und die gesamte Abwicklung der Transaktionen inkl. Dividendenzahlungen, Bezüge neuer Aktien etc. wird bargeldlos über ein sogenanntes Wertpapierdepot vorgenommen.

Für den deutschen Börsenhandel wurden Wertpapiere früher mit einer sechsstelligen Kennnummer, der sogenannten Wertpapierkennnummer (WKN) ausgestattet. Diese WKN wurde am 22.04.2003 durch die sogenannte ISIN (International Securities Identification Number) abgelöst. Die ISIN besteht aus einer Kombination von insgesamt zwölf Ziffern und/oder Buchstaben und dient zur einwandfreien Identifizierung der Wertpapiere im nationalen und internationalen Handel.

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