Wochenrückblick Binäre Optionen KW38 Aus Handelswoche lernen!

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Rück-, Ausblick, News und Handel – KW 38/2020

Nach dieser turbulenten Woche in der durchaus Chancen auf Trades mit mittelfristigen binären Optionen bestanden, schauen wir wieder kurz zurück und geben einen Ausblick auf die Märkte und was sie bewegt hat. Denn das was die Märkte bewegt, eröffnet auch immer Handelsmöglichkeiten.

Wirtschaft

EU: Es gab nicht wenige wichtige Daten aus der Eurozone zu verzeichnen. Zum einen wurde gleich Anfang der Woche der wichtige ZEW Konjunkturindikator sowohl für Deutschland als auch für die gesamt EU veröffentlicht. In beiden Fällen war der Indikator enorm rückläufig gewesen. Weiterhin stand die Verbraucherpreisinflation auf der Agenda. Diese lag nun bei 0,4% zu 0,3% im Vergleich zum Vormonat. Eine positive Entwicklung wenn man bedenkt, dass die geldpolitischen Maßnahmen auf eine steigende Inflation abzielen.

USA: Aus den USA wurde ebenso eine Menge wichtige Daten veröffentlicht. Doch diese haben nun mehr bestätigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung der USA sich doch nicht so gut entwickelt wie noch vor ein paar Monaten angenommen beziehungsweise prognostiziert. Sowohl die Erzeuger- als auch die Verbraucherpreise (Inflation) waren rückläufig. Auch die Industrieproduktion stagniert. Einzig die Herstellungsaktivität war im positiven Bereich ausgefallen. Die wichtigen Baugenehmigungen ebenso runter. Die mehr oder weniger im Vergleich zu den Vormonaten stagnierende Wirtschaft wirkt sich auch auf den Währungskurs EUR/USD aus. Obwohl allgemein hin eine bearishe Haltung zu favorisieren ist, hat der US-Dollar in den letzten beiden Wochen Schwierigkeiten seine Stärke weiter auszubauen. Diese Tatsache könnte man durchaus in seine Analysen für den Handel mit binären Optionen einbauen.

GB: Aus Großbritannien gab es neben den Wirtschaftsindikatoren noch eine wichtige Sache, auf die wir etwas später eingehen möchten. Auf der Front der Indikatoren verzeichnete GB etwas rückläufige Inflation dafür aber steigende Einzelhandelsumsätze sowie etwas schlechter als erwartet ausgefallene Arbeitslosenzahlen. Doch das Währungspaar GBP/USD war diese Woche in seinem Aufwärtstrend ungebrochen und kaum auf zu halten, was an spekulativem Einfluss aufgrund des Referendums um Schottlands Unabhängigkeit lag.

Japan: Das Währungspaar USD/JPY bricht alle Widerstände nach oben, der japanische Yen stagniert weiter gegenüber dem US-Dollar. Außer der Handelsbilanz deren Defizit gesunken ist, also positiv für Japan, gab es jedoch keine wirtschaftlichen Indikatoren von der Seite Japans.
DAX, Dow-Jones und S&P500: Die Aktienmärkte reagieren natürlich ebenso auf wirtschaftliche Indikatoren wie Währungen. In manchen Fällen sogar extremer. Die drei führenden Aktienindizes konnten diese Woche allesamt Kursgewinne verzeichnen. Doch diese hatten ihren Ursprung mehr in geldpolitischen Entscheidungen zu denen wir gleich kommen, als wirtschaftliche Indikatoren.

Technische Bewertung der Märkte:

Da wir diese Woche enorm viele Ereignisse auf der Seite der Geldpolitik und Politik hatten, möchten wir diese Ereignisse etwas näher aus der Sicht der Markttechnik betrachten.

Screen 1: 4-Stundenchart des Eur/Usd

Am Mittwoch fand die FOMC Aussage statt. Welche Auswirkungen hatte diese Aussage auf den Währungskurs EUR/USD. Dazu schauen wir uns mal im 4Stunden- Chart an (Screen1). Wir können erkennen, dass sich das Währungspaar an einem Widerstand befand, mit etwas weiter darunter eine Trendlinie. Die FED-Chefin Yellen hat Anzeichen dafür gegeben, bis wann sie den Zins auf einem bestimmten Niveau sieht. Diese Aussage hat die Marktteilnehmer dazu bewegt, den U$-Dollar aufzukaufen. Wenn man die Kurse ständig im Auge behält, hätte man den Durchbruch der unteren Trendlinie mit binären Optionen handeln können.
In Schottland fand diese Woche ein Referendum statt. Das schottische Volk sollte wählen ob es von England unabhängig sein möchte oder nicht. Die Auswirkungen einer Unabhängigkeit würden ökonomische Verwerfungen innerhalb Großbritanniens und damit dem Währungspaar GBP/USD auslösen, so die Befürchtungen der Marktteilnehmer. Letzte Woche wurden allerdings einige Umfragen getätigt, deren Ergebnisse auf ein Verbleib Schottlands innerhalb Großbritanniens hindeutete. Daraufhin hat der britische Pfund in einem steilen Aufwärtstrend aufgewertet. Diesen Trend hätte man bis zu dem Referendum wunderbar mit binären Optionen handeln können(Screen 2).

Screen 2 : 4-Stundenchart des Gbp/Usd

Weitere markttechnische Chancen ergaben sich im Währungspaar USD/JPY, das einen fulminanten Aufwärtstrend hingelegt hat, nachdem die Seitwärtsrange nach oben verlassen wurde. Die Pfeile im Chart signalisieren jeweils gute Einstiegspunkte für Calls mit binären Optionen (Screen3). Wir können zwar im 12H Chart diesen nicht deutlich sehen, aber auf Wochenbasis erreichte das Währungspaar nun einen wichtigen Widerstand. In der nächsten Woche könnte deshalb durchaus die Tendenz zu einem Abwärtstrend entstehen.

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Screen 3 : 12-Stundenchart des Usd/Jpy

Über den Broker WinnerOption (Screen 4) lassen sich solche Strategien einfach und übersichtlich handeln. Der Broker ist ein in der EU regulierter Broker, der sich nur auf binäre Optionen spezialisiert hat, um seinen Kunden die Expertise zu bieten, die er braucht.

Screen 4 : WinnerOption

Eine Investition von 10€ reicht bei dem Broker bereits aus, um seinen Einsatz um 80% zu vermehren. Für unsere Analyse beispielsweise, hätten wir im Währungspaar USD/JPY, bei Durchbruch der jeweiligen Zonen (siehe Chart), einfache eine Call Option mit der Laufzeit eine Stunde (Screen 5) wählen können.

Screen 5: Calloption

Für die nächste Woche gilt, Ausschau halten nach einem Abwärtstrend. Sollte dieser sich genauso mustergültig entwickeln, kann eine binäre Option in die entgegengesetzte Richtung sinnvoll sein.

Allgemein lässt sich im Handel von binären Optionen fast jede Phase nutzen. Nur vor wirklich relevanten Veröffentlichungen von Wirtschaftsindikatoren und geldpolitischen Maßnahmen sollte man sich etwas zurück halten und gegebenenfalls eine etablierte Richtung abwarten, wie wir es bei dem Währungspaar EUR/USD in dieser Woche getan haben. Warten sich den Bruch einer wichtige Trendlinie ab, dann sind die Chancen höher für Sie einen Gewinn zu erhalten.

Rück-, Ausblick, News und Handel – KW 44/2020

Wieder einmal haben wir eine, man könnte sagen mehr oder weniger turbulente Woche, hinter uns. Wenn wir den Währungsmarkt betrachten, könnte man meinen mehr, wenn wir uns die Aktienmärkte anschauen, so waren diese etwas stabiler. Und woran hat das gelegen? Wie immer an der Geldpolitik. Zwar gab es auch nicht zu wenige Konjunkturdaten, doch diese waren überschaubar gesät. Schauen wir uns die Lage an, und diesmal nehmen wir den japanischen Yen mit auf, da wir hier geldpolitische Entscheidungen vorliegen haben.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der europäischen Union waren die Daten etwas rar. Lediglich aus Deutschland wieder negative Schlagzeilen. Der IFO-Geschäftsklima-Index fiel unerwartet zurück, die Arbeitslosenquote verharrte bei 6,7 %. Positiv fiel die Veränderung der Anzahl der Arbeitslosen aus. Diese war unerwartet rückläufig.

Die Inflation sank im Oktober von 0,0% auf -0,3 % sowie der Einzelhandelsumsatz für den Monat September fiel aus dem positiven Bereich im Vormonat in den negativen. An diesem Freitag wird der Verbraucherpreisindex für die gesamte EU veröffentlicht. Die Erwartung liegt bei einem Anstieg von 0,4% nach 0,3 % im Vormonat. Geldpolitische Entscheidungen fielen diese Woche nicht an.

USA: Aus den USA wieder mal zum Teil positive zum Teil durchwachsene Daten. Schwebende Eigenheimverkäufe stiegen an, Aufträge der Gebrauchsgüter stiegen zwar ebenfalls an, betrachtet man aber die Kern Gebrauchsgüter, so waren die Aufträge im September eher rückläufig. Dennoch das CB-Verbrauchervertrauen und das Q3 BIP überzeugten mit besser als erwarteten Anstiegen. Doch die Impulse kamen überwiegend aus der Richtung der Geldpolitik. Am Mittwoch stand das FOMC Statement an. Das QE 3 wurde wie erwartet beendet. Zudem bekräftigte die FED noch ein Mal den Ausdruck „considerable time“, was so viel bedeutet, dass es zu dem Anheben der Zinsen noch einen beträchtlichen Zeitraum benötigen wird. Das hat zu einer extremen Bewegung im U$ geführt.

Japan: Der japanische Yen ist diese Woche unser Liebling. Konjunkturdaten waren breit gesät und geldpolitische Entscheidungen standen an. Auf der Konjunkturfront waren die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion besser als erwartet ausgefallen. Die Inflationsentwicklungen im Vergleich zum Vorjahresmonat waren so wohl für die Kern- als auch den gesamten Preiskorb deutlich aber erwartet rückläufig.

Doch die größten Impulse lieferte die Bank of Japan, indem sie das QQE Programm ausweitete. Das bedeutet mehr Liquidität und vor allem steigende Aktienmärkte und fallenden japanischen Yen. Diese Entscheidung stand so gut wie fest. Wenn man sich also nicht bloß auf die pure Markttechnik fokussiert, können enorme Chancen in den Kapitalmärkten liegen. Tipp am Rande: Grenzen sie ihre Chancen nicht durch das System-Trading ein. Natürlich muss man aber auch deutlich sagen, dass das nur erfahrenen Tradern zu empfehlen ist.

Markttechnik

Kommen wir damit zu der allseits beliebten Markttechnik und lassen die Geschehnisse wie immer Revue passieren.

Screen 1: Spitzes Dreieck im Chart des Eur/Usd

EUR/USD: Wir sehen eine gewisse Tendenz, dass der U$- Dollar unter die 1,25 U$/€ fällt. Dann würde ein weiterer Schub in Richtung 1,23 U$/€ initiiert werden. Allerdings könnte es auch wie letzte Woche bereits erwähnt, zu einer Konsolidierung innerhalb des zulaufenden Dreiecks kommen (Screen 1). Das Protokoll der FED Anfang Oktober, indem es hieß, die FED hält den U$ für zu stark, könnte dazu beitragen.

Screen 2: Broker für binäre Optionen: OptionBit

Wer also auf den Durchbruch setzen will, kann eine Put-Option unterhalb der 1,25 U$/€ kaufen. Dazu würde sich der Broker optionbit.com (Screen2) eignen. Eine Put-Option (DIGITAL) auf das Währungspaar EUR/USD mit der Laufzeit bis 22:00 Uhr, könnte sich eine Rendite von 75 % sichern, wenn der Kurs weiter in Richtung 1,23 U$/€ einbricht (Screen3).

Screen 3: Put-Option auf das Eur/Usd – Paar

USD/JPY: An dieser Stelle nur ein etwas längerfristiges Chart (Screen4) um deutlich zu machen, welchen Effekt geldpolitische Entscheidungen haben. Der USD/JPY hat zudem einen wichtigen Widerstand auf Wochenbasis durchbrochen. Jedoch jetzt noch eine Call Option auf das Währungspaar USD/JPY würden wir nicht empfehlen. Ein Rücksetzer sollte erst für einen Einstieg interessant werden, den wir eventuell in den nächsten Wochen vorstellen.

Screen 4: 12-Stundenchart im Usd/Jpy

S&P 500: Schauen wir uns noch ein Mal den US-Leitindex den S&P 500 Future an (Screen 5). Wir haben schon am Mittwoch in unserer Strategievorstellung einiges dazu gesagt. Fakt ist, dass auch die US-Aktienindizes stark mit den japanischen Märkten korreliert sind und gleichzeitig wir uns in einem Jahresendstadium befinden, was von der fundamentalen Seite her, einen weiteren Anstieg des S&P 500 begünstigt. Was die Markttechnik angeht, so ist die Dynamik bekanntlich und zumindest in den Anstiegen des S&P 500 besonders zäh. Für kurzfristig orientierte Trader, ist es daher erst interessant einen Dip zu kaufen, sprich dann einzusteigen, wenn der Index wieder zurückgefallen ist.

Screen 5: Chart des S&P500

Wir persönlich sind immer vorsichtig was neue Hochs angeht und machen Einstiege davon abhängig, wie weit das neue Hoch geht. Da wir das aber noch gar nicht wissen, können wir auch keine Empfehlungen an dieser Stelle machen, außer eben noch ein Mal betonen, dass kein Hoch sondern ein Dip, bzw. Korrektur gekauft werden sollte.

Screen 6: Wochenchart bei Gold

Gold: Zu guter Letzt, ein interessantes Setup in Gold. Wir halten es einfach und schauen uns den Durchbruch der 1.180 U$/Unze auf Wochenbasis an (Screen 6). Darunter befinden sich nur sehr wenige technische Unterstützungen bis etwa 1.000 U$/Unze. Eine gute Trading-Gelegenheit? Könnte gut möglich sein. Eine Put-Option wäre dann zu empfehlen, wenn sich der Durchbruch auch wirklich nachhaltig etabliert und zusätzlich der U$ weiterhin an Stärke gewinnt. Wir schauen nächste Woche noch ein Mal rein. Bis dahin

Binäre Optionen Handelswoche – Rückblick & Ausblick

Der Handel von binären Optionen kann einen guten Nebenverdienst bedeuten, wenn man sich die Zeit und die Mühe nimmt. Das gilt sowohl für die Analyse technischer als auch wirtschaftlicher Natur. Dabei heißt “wirtschaftlicher Natur” nicht unbedingt, man müsste ellenlange Unternehmens- oder Länderbilanzen studieren. Da der Handel mit binären Optionen eher kurzfristig angelegt ist, kommen ausführliche fundamentale Bewertungen sowieso nicht in Frage. Was man aber durchaus nutzen kann, sind gewisse Ereignisse, die wirtschaftlich bedingt sind, um sich einen Überblick über die aktuelle Situation zu verschaffen.

Wirtschaftsindikatoren und geldpolitische Entscheidungen

Dazu zählen vor allem die Veröffentlichung der Wirtschaftsindikatoren und die geldpolitischen Entscheidungen. Letztendlich basieren vor allem geldpolitische Entscheidungen auf einer wirtschaftlichen Bewertung, mehr noch haben Geldpolitiker sogar die Mittel Einfluss auszuüben. Was gibt es also Besseres als eine Instanz, die für einen die Bewertung übernimmt und die Richtung bestimmt? Kleiner Tipp am Rande: noch besser ist es, wenn Geldpolitiker gewisse Entscheidungen im Vorhinein verkünden. Wenn man die Märkte und deren Dynamik einigermaßen einzuschätzen vermag, können solche Verkündungen wie ein Freifahrtschein angesehen werden. Man muss nur lernen sie auch zu nutzen.

Wirtschaft

EU: Seitens der EU hatten wir wieder mal enttäuschende Daten. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 11,5 %, die Inflation entwickelte sich im letzten Monat ebenfalls kaum und blieb mit 0,3% auf demselben Level wie im Vormonat. Die Maßnahmen der EZB tragen leider noch keine Früchte. Dementsprechend ist diese Woche durch Unsicherheiten geprägt, vor allem aufgrund der EZB-Entscheidung zu weiteren Maßnahmen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Die Märkte konnten diese aber nicht sicher interpretieren und verblieben volatil.

USA: Aus den USA rückläufige Eigenheimverkäufe sowie sinkender Herstellungsindex. Mit den Non-Farm-Payrolls stehen a Freitag wieder mal die wichtigen Arbeitsmarktdaten der USA an. Erwartet werden eher rückläufige Zahlen.

Technische Bewertung der Märkte:

Kommen wir nun zum visuellen und für kurzfristige Händler oft interessanteren Teil. Nämlich der technischen Bewertung der Märkte mit Hilfe der Markttechnik. Wie gesagt, gab es von der geldpolitischen Riege diese Woche wieder ein Mal die EZB-Sitzung. Was hier entschieden wurde, hat die Marktteilnehmer aus unserer Sicht etwas konfus zurück gelassen. Draghi legt ein ABS-Programm auf, wovon die meisten bereits Kenntnis hatten. Schlauer waren die Marktteilnehmer danach leider nicht unbedingt.

Screen 1: 4-Stundenchart des Eur/Usd

Eur/Usd: Wir sind ehrlich, die Lage ist momentan etwas unsicher. Die Schreie seitens der Medien nach einer Korrektur im Eur/Usd werden immer lauter, allen voran vor dem Hintergrund, dass die US-Arbeitsmarktdaten womöglich negativ ausfallen. Diese Woche konnte man durchaus eine Schwäche des US-Dollar feststellen. Technisch gesehen und auf 4 –Stunden Basis zeigt uns der Chart einen immer noch intakten Abwärtstrend (Screen 1). Da wir unsicher sind, wie es aktuell aussieht und wie die Daten ausfallen, könnte man überlegen bei einem Break-Out des Trends nach oben eine Call-Option zu kaufen, sofern die Daten wirklich negativ ausfallen.

Screen 2: Signale geliefert vom Anbieter OptionFair

Gbp/Usd: Das britische Pfund scheint trotz der Schwäche des US-Dollars noch schwächer zu sein. Alle Gewinne, die im Zuge des Referendums entstanden, sind nun zu 90 % abgegeben und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir wären allerdings vorsichtig was Put-Optionen angeht. Nicht selten kommt es vor, dass Übertreibungen fast komplett korrigiert werden bevor es doch wieder in die vorher eingeschlagene Richtung geht. Zumindest aber wäre es vielleicht eine Überlegung ungefähr am Tief eine kurzfristige Call-Option zu kaufen oder bei Durchbruch des Tiefs weiter auf sinkenden Preise zu setzen (Screen 3). So wie die aktuelle Dynamik aber ist, erscheint uns die zweite Variante wahrscheinlicher.

Screen 3: Das britische Pfund im 4-Stundenchart

Usd/Jpy: Das Währungspaar Usd/Jpy korreliert stark positiv mit den US-Aktienindizes. Auch die Aussage der japanischen Offiziellen, sie würden einen zu schwachen Yen nicht tolerieren hat den Yen diese Woche gegenüber dem US-Dollar gestärkt. Auch aus technischer Sicht, aber im 4-Stunden Chart nicht ersichtlich (Screen 4), befindet sich das Währungspaar an einem relevanten Widerstand auf Wochenbasis. Wer etwas risikofreudiger ist, könnte den aktuellen Pull-Back nutzen um eine Put-Option zu kaufen. Wir persönlich sind diese Woche eher vorsichtig.

Screen 4: Usd/Jpy im 4-Stundenchart

Gold: Und zu guter letzt noch ein Blick auf Gold. Im Rahmen unserer Analyse letzte Woche, haben wir die Möglichkeit vorgestellt eine Call-Option auf Gold zu kaufen, sofern die Abwärtsrange nach oben hin gebrochen wird. Dies ist aber nicht geschehen. Die Analyse hat weiterhin Bestand, obgleich der Goldpreis aus unserer Sicht im Moment eher seitwärts als abwärts tendiert.

Einige abschließende Bemerkungen

Auch wenn der Handel von binären Optionen nach der Markttechnik wegen seiner Kurzfristigkeit zu präferieren ist, sollten Händler nicht vergessen, dass Kurse zum Großteil eben nicht durch diese gemacht werden. Das merkt man besonders in Wochen wie diesen, in denen wirtschaftliche Indikatoren und Geldpolitik eine gewisse Unsicherheit generieren. Wir sind uns sicher, dass gerade in solchen Zeiten Trader nach der Markttechnik im Großen und Ganzen Geld verlieren, denn die Markttechnik braucht Beständigkeit um zu funktionieren. Beständigkeit ist aber nur dann gegeben, wenn auch wirtschaftlich gesehen die Richtung sicherer festgelegt werden kann. Machen Sie also nicht den Fehler, diese Faktoren außer Acht zu lassen.
Viel Erfolg!

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