Wochenrückblick KW 37 Binäre Optionen Tipps im Rückblick!

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Rück-, Ausblick, News und Handel – KW 37/2020

Die Börse ist nun einmal nicht gerecht. Das muss der mittel- oder langfristig orientierte Anleger genauso beherzigen, wie der Trader, der den Handel mit binären Optionen bevorzugt. Warum auch nicht. Zwar wird in den Medien immer wieder so getan, als wenn binäre Optionen etwas Außergewöhnliches wären. Aber im Grunde genommen sind sie es nicht. Seit Jahren sind Privatanleger im Forex- oder CFD-Handel tätig und noch immer werden Optionsscheine gehandelt. Jeder der letztgenannte einmal versucht hat zu verstehen, wird mir Recht geben, wenn ich behaupte, dass binäre Optionen dagegen kinderleicht zu kapieren sind.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte, sind Emotionen, die im Handel Nichts verloren haben. Wie viele Menschen gibt es, die von Produkten wie zum Beispiel den Apple-Produkten überzeugt sind und aus diesem Grunde die Unternehmensanleihen kaufen. Am Dienstag dieser Woche war es soweit – das neue Iphone wurde vorgestellt und die Presse war so voll von dieser Nachricht, das für andere News kaum noch Platz war. Zwar konnte die Aktie seitdem zulegen, betrachtet man jedoch den Chart dazu, kann man weder Kauf- noch Verkaufssignale erkennen. Immer wieder betonen wir an dieser Stelle, dass man den Chart sprechen lassen soll. Forex eignet sich nur schon allein aus diesem Grund für Tradinganfänger, weil man sich in Währungen nicht so leicht verliebt wie in Aktien, deren Unternehmen oder Produkte man kennt.

Und damit möchte ich zu den Nachrichten übergehen, die für uns Trader wirklich interessant sind: Die Wirtschaftsnachrichten und Zahlen der letzten Woche, die wie jeden Freitag an dieser Stelle unter die Lupe genommen werden. Denn auch wenn News keine Kurse machen, sind fundamentale Daten für jeden Trader von Wichtigkeit:

Wirtschaft:

Die wohl wichtigste Nachricht in dieser Woche lieferte der Bericht über die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Diese stiegen nämlich völlig unerwartet von 300.000 auf 315.000 Anträge. Da diese Zahlen nicht erwartet wurden, hatten sie Einfluss auf die Indizes. Denn nun ergeben sich zwei mögliche Szenarien:

  • die Wirtschaft schwächt sich nun doch weiter ab und der vorangegangene Rückgang war nur eine Zwischenerholung
  • die aktuellen Zahlen habe keine große Aussagekraft und die FED wird die Anleiherückkäufe weiter zurückfahren

Die Auswirkungen dieser News kann man im Stundenchart des DAX schön erkennen:

Screen 1 : Stundenchart des Dax

Die erste Reaktion der Märkte verhalf dem Dax zum Anstieg um fast 100 Punkte. Bei steigenden Arbeitslosenzahlen geht man davon aus, dass die FED reagieren müsste, was zu steigenden Kursen führt.

Screen 2 : Binäre Option bei OptinFair auf steigende Kurse

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Euro-Zone: Sowohl Portugal, als auch Griechenland zeigen sich zuversichtlich, was ihre Wege aus der Schuldenkrise anbelangt. Vor knapp vier Monaten konnte Portugal auf den rettenden Sprung unter den Eur-Rettungsschirm verzichten. Und auch Griechenland sieht sich auf einem guten Wege, sich bald wieder selbst finanzieren zu können. Einen konkreten Termin für den Verzicht auf Hilfsprogramme nannten die Griechen dennoch vorerst nicht.

Großbritannien: Die Industrieproduktion in dem vereinten Königreich stieg stärker an als erwartet. Im Vergleich kletterte die Produktion um 0,5% Prozent, was dem stärksten Anstieg seit etwa fünf Monaten entspricht. Erwartet hatten die Analysten lediglich einen Anstieg um 0,3 Prozent. Folgerichtig signalisierte der Chef der BoE Mark Carney eine erste Zinsanhebung im ersten Halbjahr 2020. “Der Zeitpunkt für eine Normalisierung der Zinsen rückt näher”, sagte Carney am Dienstag. Große Auswirkungen hatte seine Aussage an den Finanzmärkten zwar nicht, aber dennoch sollte man seine Worte im Hinterkopf behalten. Der Niedrigzins liegt mittlerweile seit gut 4 Jahren auf dem Tief bei 0,5 Prozent.

Frankreich: Frankreich macht weiterhin sein Haushaltsdefizit zu schaffen. Laut letzten Äußerungen würde das Land weitere zwei Jahre benötigen, die Stabilitätskriterien des Maastrichter Vertrages zu erfüllen. Zwar hatte Brüssel Frankreich bereits zwei weitere Jahre Zeit eingeräumt, dennoch mahnte Merkel im Bundestag das Verhalten Paris an: “Das, was für Deutschland gilt, das gilt unverändert auch für Europa”, sagte Merkel.

Technische Bewertung der Märkte:

Die EZB hat in den letzten Tagen immer wieder betont, dass der Euro gegenüber dem Usd weiter abwerten muss und wie man anhand des aktuellen Verlaufs erkennen kann, scheint das auch zu gelingen:

Tageschart des Eur/Usd

Noch immer ist die lange rote Kerze vom letzten Donnerstag im Tageschart zu erkennen und eine Bodenbildung scheint sich allmählich abzuzeichnen. Bei 1,28 liegt ein großer Widerstandsbereich, sodass man aktuell auf eine Rückkehr in den Trendkanal setzen könnte. Binäre Optionen, welche das Prädikat “Hoch” oder “Steigend” im Namen tragen, dürften in den nächsten Stunden und Tagen für Gewinne sorgen. Auch ein One-Touch-Option mit Zielbereich 1,2800 könnte lukrativ erscheinen. Dann aber nur, wenn diese längerfristig ausgelegt wäre.

Tageschart des Gbp/Usd

Im Cable, also dem Gbp/Usd stellt sich die Situation noch immer wie letzte Woche ausführlich besprochen dar. Am Montag eröffnete das Währungspaar mit einem Down-Gap, dass heisst, dass der Kurs wesentlich tiefer eröffnete, als er am Freitag Abend geschlossen hat. Diese Gaps oder auch Löcher, werden zu 90 Prozent der Fälle geschlossen. Zudem verläuft die Abwärtstrendlinie genau an diesem Punkt, sodass eine One-Touch-Option mit Sicherheit ein heißer Kandidat für die nächste Woche sein könnte. Wem diese Optionen zu heikel sind, kann meiner Meinung nach auf weiter fallende Kurse setzen. Für einen Einstieg wäre es aber noch zu früh und man könnte eine Kurzfrist-Option auf steigende Kurse setzen und nahe der Trenlinie auf fallende Kurse umschwenken.

Tageschart des Usd/Jpy

Das nächste und letzte Währungspaar für diese Woche ist der Usd/Jpy. Tatsächlich konnte der Kurs das letzte Hoch überwinden und nachhaltig aus der Seitwärtsrange ausbrechen. Dennoch habe ich immer darauf hingewiesen, dass der Goldpreis und die US-Amerikanischen Indizes gleichzeitig zu beachten sind. Sollten die Arbeitsmarktzahlen doch Anlass zur Sorge machen, die FED darauf reagieren und der Goldpreis wieder steigen, so steigt bei diesem Währungspaar die Gefahr, dass der Kurs in die Seitwärtsrange zurückfällt. Nichtsdestotrotz gehe ich von steigenden Kursen aus, auch wenn mit Sicherheit das Ausbruchsniveau noch einmal getestet werden dürfte.

Tipps und Tricks für den Handel

Wie gewohnt, gebe ich am Ende eines Artikels immer wieder einen Ratschlag mit auf den Weg. Der heutige lautet, sich nicht in Werte oder Indizes zu verlieben. Niemand von uns kennt den Markt und kann abschätzen wohin die Reise gehen wird. Nur weil sich das IPhone 6 sicherlich gut verkaufen wird, heisst das nicht, dass auch der Kurs der Aktie weiter steigen muss. Nur weil Gold fällt, bedeutet das nicht, dass Usd/Jpy weiter steigen wird. All diese vorgestellten Strategien und Ausblicke sind ganzheitlich zu betrachten und sollen helfen das Puzzle Börse Stück für Stück zu verstehen. Genauso wie kein System 100 % Gewinne abwirft, ist auch das Deuten einer Nachricht nicht zu 100% sicher. Aber gewisse Dinge im Hinterkopf zu haben, ist beim Handel an der Börse und erst Recht mit binären Optionen sicherlich sinnvoll.

Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 37 KW

Diese Woche war im Vergleich zu den letzten beiden recht rar hinsichtlich veröffentlichter Konjunkturdaten. In den USA war am Montag mit dem Labour Day Feiertag und die Börsen damit geschlossen. Alles an den Märkten wartet gespannt auf die nächste FOMC-Sitzung, die am 17. September stattfindet. Die große Frage ist: Wird das Fed den ersten Zinsschritt bringen und damit einen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik besiegeln? Die Märkte sind daher diese Woche entsprechend wenig bewegend.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht

  • Deutschland Export- und Importzahlen, Handelsbilanz und VPI
  • GB Handelsbilanz, Industrieproduktion, Produktion des verarbeitenden Gewerbes und Inflationserwartungen
  • EU BIP für Q2
  • Spanien und Italien VPI

Die deutsche Industrieproduktion ist im Monat Juli unter den Erwartungen ausgefallen. Deutsche Import- und Exportzahlen für denselben Monat sind dagegen über den Erwartungen gewesen. Zwar stiegen die Exporte an, gleichzeitig jedoch auch die Importe, womit sich das Handelsbilanzsaldo im Vergleich zum Vormonat verringerte, aber trotzdem weniger als erwartet.

Großbritanniens Handelsbilanzdefizit stieg deutlich an und lag damit über die Erwartungen. Die GB Industrieproduktion ist im Vergleich zum Vorjahr weniger als erwartet angestiegen, im Vergleich zum Vormonat jedoch entgegen den Erwartungen gefallen. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe stagnierte ebenfalls. Inflationserwartungen werden am Freitag veröffentlicht.

Das EU BIP für das zweite Quartal stieg sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vorquartal deutlich und besser als erwartet an.

Die Verbraucherpreisindizes für die Länder Spanien, Italien und Deutschland werden am Freitag veröffentlicht. Die Erwartungen gehen auseinander. Während für Deutschland keine Veränderung erwartet wird, soll Italiens VPI steigen und Spaniens Stagnation der Preise geringer werden.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • JOLTS Report
  • Export- und Importpreise
  • Erdöllagerbestand
  • Erzeugerpreisindex, Kern EPI, Inflationserwartungen, Michigan Inflations- und Konjunkturerwartungen

Der JOLTS Report zeigte einen deutlichen Anstieg in den neu geschaffenen Jobs. Exportpreise sowie Importpreise fielen. Dabei verzeichneten die Exportpreise einen stärkeren Rückgang als die Importpreise.

Der Erdöllagerbestand war zwar geringer als in der Vorwoche, fiel allerdings höher aus als erwartet. Die Erzeugerpreisindizes werden am Freitag veröffentlicht. Bis auf die Kern-EPIs werden rückläufige Werte erwartet. Die Michigan Konjunkturerwartungen werden ebenfalls rückläufig erwartet.

Geldpolitik

In dieser Woche schaute alles auf die BoE und den geldpolitischen Ausschuss. Das Komitee stimmte wie immer über einen möglichen Zinsanstieg ab. Dabei wurde wie erwartet ein zusätzlicher Befürworter für einen Anstieg gewonnen. Nach den eher recht mau ausgefallenen Konjunkturindikatoren erwartet niemand mehr einen zu schnellen Anstieg der Zinsen.

Darüber hinaus hat die neuseeländische Notenbank den Zins um 0,25 % gesenkt – mit der Aussicht auf weitere Zinssenkungen.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: 12-Stundenchart des EUR/USD

EUR/USD: Das Währungspaar befindet sich auf Wochenbasis immer noch innerhalb der bearishen Flagge. Auf 12-Stunden-Basis diente die 200er MA als Unterstützung. Aktuell scheint sich das Währungspaar wieder zu erholen und steuert den Widerstand im Bereich bei 1.13400 US-Dollar je Euro an. Sollte dieser Bereich nicht halten, so könnte sich weiteres Potenzial in Richtung 1.17 US-Dollar je Euro ergeben. Hält der Widerstand, so sollte zunächst wieder die 200 MA angesteuert werden und darunter die untere Trendlinie (blau) im Bereich bei 1.090 US-Dollar je Euro.

Screen 2: Tageschart des DAX

DAX: Auch hier auf Wochenbasis keine Veränderung zur Vorwoche. Auf Tagesbasis sehen wir ebenfalls eine klare bearishe Flagge. Die Auflösung nach oben würde sich allerdings schwierig darstellen, sofern die nötige Dynamik fehlt. Hier sind zwei Widerstände sichtbar. Zum einen das wichtige 23,6 Fibo Retracement sowie die 200er MA. Darunter wäre der Bereich um das 38er Fibo Level interessant, bevor die langfristige Trendlinie wieder infrage kommt. Der RSI-Indikator zeigt eine steigende Tendenz, allerdings ist diese noch nicht ausgeprägt genug, um ein Reversal zu bestätigen.

Screen 3: Tageschart des NZD/USD

NZD/USD: Zwar hat die RBNZ den Leitzins in dieser Woche um 0,25 % gesenkt, doch das hatte weniger Auswirkungen auf das Währungspaar, da der Zinsschritt im Großen und Ganzen erwartet wurde. Aus der technischen Perspektive wird sogar eine bullishe Divergenz im RSI-Indikator erkennbar. Sollte die untere Trendlinie jedoch – aus welchen Gründen auch immer (starker US-Dollar, weitere Zinssenkungen) – brechen, so könnte sich der Trend nach unten weiterhin verstärken. Andererseits wird die Zone um den Kreuzwiderstand im Bereich bei 0.65 US-Dollar je neuseeländischen Dollar für einen Anstieg interessant.

Screen 4: Tageschart des USD/CAD

USD/CAD: Zum Schluss noch ein interessantes Set-up im Währungspaar USD/CAD. Eine ähnliche bearishe Divergenz im RSI-Indikator bestand in diesem Jahr schon einmal. Dieses Mal ist sie sogar ausgeprägter und vor allem sowohl im Wochen- als auch Tageschart zu erkennen. Mit einem richtigen Risikomanagement könnte sich hier eine Chance auf einen guten Trade ergeben.

Screen 5: Handeln Sie jetzt bei der Banc de Binary

CdC aktiensnapshot LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,

    Etta Hofmeister vor 4 Jahren Abrufe

1 CdC aktiensnapshot I Ausgabe 11 LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER, Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Vorstandsinterview 2 Aktie der Woche 3 Trading Depot 4 Champions League Depot 5 Watchlist 6 Wochenrückblick 7 Impressum 8 Der mäßige Aufwärtstrend hält weiter an. Besonders die Aktien von Finanztiteln und Versicherern konnten sich weiter erholen. Ob das Erholungspotenzial jedoch schon ausgereizt ist wird diese Woche zeigen. Zu weiteren Sorgen könnte z.b. der am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehende ifo-geschäftsklimaindex beitragen, da die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage nochmals schlechter erwartet wird. In den deutschen Indizes wurden die Karten am Wochenende neu gemischt. Zahlreiche Titel werden in anderen Indizes gehandelt. Der Pennystock Infineon findet sich z.b. im TecDAX wieder. Davon abgesehen starteten die Märkte mit Optimismus aufgrund neuer Hilfspläne des US-Finanzministers zur weiteren Entlastung des Finanzsektors in den Handel. In dieser Woche sollen die konkreten Pläne der Regierung zur weiteren Stabilisierung der Finanzbranche und möglicherweise auch neue Regulierungsmechanismen bekannt gegeben werden. Über die Gelddruckmaschine der FED vergangene Woche gehen indes die Meinungen auseinander. Die kalkulierten Folgen: Der Dollar wird inflationiert, wodurch die Staatsschulden real schmelzen. Ob dies mittelfristig so eintritt muss sich natürlich noch zeigen. Als Gegenreaktion stieg der Goldpreis jedenfalls kräftig an. Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß mit unserer Lektüre und verbleibe mit freundlichen Grüßen

2 Vorstandsinterview Herr Thoma, Anfang März veröffentlichten Sie Ihre vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr Dabei konnten Sie das Ergebnis auf 1,5 Mio. EUR fast verdoppeln. Rechnen Sie in 2009 mit weiteren Belastungen bedingt durch die Finanzkrise? Die potenziellen Belastungen aus der Wirtschafts- und Finanzkrise haben wir soweit erkennbar zumindest gemessen am Unternehmensergebnis bereits im Geschäftsjahr 2008 weitestgehend berücksichtigt. Einzelne Unternehmen sind durchaus negativ betroffen. Hier haben wir konsequent Abschreibungen vorgenommen. Andere Unternehmen sind derzeit nicht oder kaum betroffen. Beispielsweise unser Photovoltaik-Projektierer Climasol scheint sogar von den Marktgegebenheiten zu profitieren. Die Preise für die eingekauften Photovoltaikmodule sinken sehr stark. Gleichzeitig setzen viele Kunden gerade wegen der Finanzkrise auf Groß- Solaranlagen, die beispielsweise auf Dächern von Speditionen und Baumärkten installiert werden. Hier erwarten wir für das laufende Jahr eine sehr positive Entwicklung. Im Bereich der Geldanlage haben und hatten wir aus heutiger Sicht keine Ausfälle zu befürchten, da die liquiden Mittel weit überwiegend in Bundesanleihen investiert sind. Kürzlich beteiligten Sie sich mit 51% an der LTEG GmbH. Was versprechen Sie sich von diesem Investment? LTeg ist eher ein kleines Investment gewesen, das strategisch zu unserer Beteiligung COW passt. Unter lassen sich kostengünstig Hebezeuge wie zum Beispiel Kettenzüge und Seilwinden erwerben. LTeg hat sehr schlanke Kostenstrukturen und soll das aktuelle Kostenbewusstsein bei den Industriekunden nutzen, um über niedrige Preise die etablierten Anbieter anzugreifen. Planen Sie in diesem schwierigen Umfeld in 2009 noch weitere interessante Zukäufe oder ist vielleicht sogar mit einem Börsengang zu rechnen? Ein Börsengang ist für das laufende Jahr nicht zu erwarten. Bei Zukäufen sind wir im Moment noch sehr vorsichtig, weil wir bislang noch nicht einschätzen können, welche Branchen in welcher Weise von der Rezession betroffen sind. Aktuell beobachten wir den Markt für Übernahmen aus Insolvenzen sehr genau. 2

3 Aktie der Woche Aareal Bank AG (WKN: ): Heute wollen wir Ihnen unsere Neuaufnahme im Trading Depot, die Aareal Bank AG, etwas näher vorstellen. Die Grundpfeiler des Geschäftsmodells der Aareal sind gewerbliche Immobilien sowie Produkte und Dienstleistungen für die institutionelle Wohnungswirtschaft. Sie ist in 25 Ländern auf den Kontinenten Europa, USA und Asien aktiv. Wem beim Stichwort Immobilienfinanzierer gleich die Haare zu Berge stehen, weil man die Hypo Real Estate AG vor Augen hat, kann sich gleich wieder beruhigt zurücklehnen. Die Aareal Bank AG ist eine der wenigen börsennotierten Banken, die 2008 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen hat. Ein Betriebsergebnis vor Steuern von 117 Mio. steht 2008 in den Büchern, sogar im 4. Quartal konnte man schwarze Zahlen schreiben. Aus wirtschaftlich nachvollziehbaren Gründen beantragte Aareal trotzdem Staatshilfen. Dadurch sollen Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden und die Kernkapitalquote auf marktgerechte 10% ansteigen, welche bei Aareal vorher bei stabilen 8% lag. Der SoFFin wird die vereinbarte Stille Einlage (die Finanzierung erfolgt über die Ankeraktionärin Aareal Holding) in Höhe von 525 Mio. voraussichtlich zum Monatsende an die Aareal Bank leisten. Aus dem Zins von 9% p.a. resultiert eine Zinsbelastung von 15 bis 16 Mio. pro Jahr. Zusätzlich wurden Refinanzierungsmöglichkeiten durch Garantierahmen des SoFFin für Emissionen mit maximal drei Jahren Laufzeit im Gesamtvolumen von bis zu 4 Mrd. beschlossen. Die Aareal Bank hat den Garantierahmen des SoFFin am erstmals genutzt und eine staatlich garantierte Benchmark-Anleihe mit einem Volumen von 2 Mrd. erfolgreich bei deutschen und internationalen Investoren platziert. Der Bond hat eine Laufzeit von drei Jahren und trägt einen Kupon von 2,625 Prozent. Probleme bei der Kapitalbeschaffung zur Emission hatte Aareal überhaupt nicht, die Anleihe ging sozusagen weg wie warme Semmeln. Das Orderbuch umfasste bereits nach einer Stunde 3 Mrd. und nach nur 2 ½ Stunden konnte es mit einer hohen Anzahl an Aufträgen und über 4,4 Mrd. geschlossen werden. 52 % der Emission wurde hierbei von internationalen Investoren übernommen. Als Auflage zum Finanzierungspaket zahlt die Aareal 2008 und 2009 keine Dividende. Zudem sind die Vorstandvergütungen auf ,00 begrenzt und Cashboni ausgeschlossen. Heute tauschte die Aareal Bank mit der Rational AG erst einmal die Plätze in den Indizes MDAX und SDAX. Den Abstieg sieht der Vorstand Wolf Schumacher aber eher gelassen und erwartet nach einer Beruhigung in der Bankenlandschaft wieder den baldigen Aufstieg in den MDAX. Kurs: 5,01 Euro 52 Wochen Hoch: 25,15 Euro 52 Wochen Tief: 3,25 Euro 90-Tage-Linie: 4,71 Euro 200-Tage-Linie: 9,36 Euro Aktienanzahl: 43 Mio. Market Cap: 215,4 Mio. Euro Fazit: Am Freitag erwartet uns der Geschäftsbericht 2008, der die vergleichsweise gute finanzielle Lage der Aareal Bank AG nochmals unterstreichen sollte. Die Aktie verlor auf Jahressicht rund 80% an Wert und profitiert zu Recht überproportional an der derzeitigen Erholung bei Banktiteln. 13

4 Trading Depot (Start: Kapital 10 TEUR) Erläuterungen zum Tradingdepot Im Tradingdepot trennten wir uns von den Aktien der Solar-Fabrik AG. Envio konnte sich nach dem Bruch der 3 -Marke wieder erholen. Die Aktien der Bauer AG gaben hingegen um 14% nach. Insgesamt gewinnt das Depot leicht an Wert. Da das Musterdepot den Freitagsstand widerspiegelt, ist unsere heutige Neuaufnahme Aareal Bank AG noch nicht aufgeführt. Das Musterdepot verwaltet aktuell 4.088,70 EUR. Der aktuelle Cashbestand beträgt 557,00 EUR. W K N A n te ile K a u fd a tu m K a u fk u rs A k t. K u rs K u rs w e rt in % B a u e r A G , , , ,3 9 E n vio A G A 0 N 4 P ,1 5 3, ,0 0 0,0 0 N a n o v e n tu re N.V. A 0 J 2 Z , , , ,0 0 P e rf. in G e s a m t ,7 0 C a s h p o s itio n 5 5 7,0 0 G e s a m tk a p ita l , , ,7 6 * D ie O rd e rs w e rd e n w e ite s tg e h e n d ü b e r d a s X e tra -H a n d e ls s y s te m u n d d ie W e rtp a p ie rb ö rs e in F ra n k fu rt a b g e w ic k e lt. Im Blickpunkt: Envio AG Kurs:3,15 Euro 52 Wochen Hoch: 6,20 Euro 52 Wochen Tief: 2,89 Euro 90-Tage-Linie: 3,80 Euro 200-Tage-Linie: 4,29 Euro Aktienanzahl: 7,7 Mio. Market Cap: 24 Mio. Euro 4

5 d Champions League Depot (Start: Kapital 10 TEUR) CdC Champions League Depot 5.856,25 Vom bis Erläuterungen zum Champions League Depot Im Champions League Depot veräußerten wir die Anteile an Activa Resources, die wohl noch länger unter dem stagnierenden Ölpreis leiden wird. Die weiteren Titel in unserem Musterdepot entwickelten sich positiv. Es steigerte seinen Wert um 2,5%. Die Deutsche Bank AG war vergangene Woche mit einem Plus von fast 10% wieder unter den TOP5 der DAX-Titel. Das Musterdepot verwaltet aktuell 5.856,25 EUR. Der aktuelle Cashbestand beträgt 1.079,50 EUR. Über etwaige weitere Veränderungen werden Sie wie immer zeitnah per informiert. Für weitere Fragen zu unseren Depots stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort unter Tel.: 089/ W K N A nteile K aufdatum K aufkurs A kt. K urs K ursw ert in % B örs e * D eutsche B ank A G ,90 28,30 707,50-16,52 Xetra D E W B A G ,00 1, ,00-50,67 Xetra S K W S tahl-m etallurgie A G S K W M ,70 8, ,50-6,32 Xetra S olarw orld A G ,65 14,28 714,00-59,94 Xetra W irecard A G ,00 4,49 785,75-10,20 Xetra G esam t 4.776,75 C as hpos ition 1.079,50 G esam tkapital 5.856,25-41,44 * D ie O rd ers w e rden w eite stgeh end ü ber da s Xetra-H and elssystem un d die W ertpap ie rb örse in Fran kfurt ab gew ickelt. Im Blickpunkt: Deutsche Bank AG Kurs: 28,30 Euro 52 Wochen Hoch: 78,83 Euro 52 Wochen Tief: 16,88 Euro 90-Tage-Linie: 23,34 Euro 200-Tage-Linie: 38,84 Euro Aktienanzahl: 571 Mio. Market Cap: 16,1 Mrd. Euro 5

6 Watchlist Erläuterungen zur Watchlist Diese Woche haben wir unsere Watchlist unverändert gelassen. Gesellschaft WKN Aufnahmedatum Akt. Kurs Point of Interest Empfehlung Aixtron AG ,62 Kursverlauf Kaufen BGI EcoTech AG A0WMPJ ,72 Kursverlauf Beobachten COLEXON AG ,90 Kursverlauf kaufen Homag Group AG ,60 Kursverlauf kaufen HYDROTEC AG ,33 Kursverlauf Kaufen Klassik Radio AG ,60 Kursverlauf kaufen Mercatura AG ,57 Kursverlauf halten Studio Babelsberg AG A0D9UR ,62 Kursverlauf Kaufen 6

7 Wochenrückblick Mühlbauer Holding AG&CO. KGaA: Insiderdealings Der Gründer und Vorstandsvorsitzende Josef Mühlbauer kauft im März weitere Anteile. Somit hat er in 2009 schon Aktien der Gesellschaft für insgesamt ,00 erworben. Transaktionen A ktion är A rt A nzahl K urs V o lu m e n D atum Josef M ühlba uer K auf , , Josef M ühlba uer K auf , , Entwicklung der deutschen Aktienmärkte DAX: Der DAX profitierte von den Kursgewinnen bei Banken und Versicherern. Er schloss die Woche mit einem Plus von 2,9% bei 4068 Punkten ab. MDAX: Der MDAX konnte als einziger der hier aufgeführten Indizes seine Gewinne zu Wochenbeginn nicht halten. Er beendete die Woche negativ mit einem Minus von knapp über 1%, was ihn auf 4407 Punkte brachte. SDAX: Der SDAX kletterte im Wochenverlauf langsam aber beständig. Zum Handelsschluß am Freitag hatte er sich auf 2311 Punkte gemausert, ein Anstieg von 3,7%. TecDax: Der TecDAX pendelte die ganze Woche zwischen 425 und 440 Punkten. Letzten Endes schloss er am oberen Ende bei 438 Punkten mit einem Wochenplus von 2,6%. Entry Standard: Der Entry Standard zeigte einen linearen Aufwärtstrend ohne große Schwankungen. Er verbesserte sich um 5,5% auf 345 Punkte. 7

8 Impressum Haftungsausschluss Alle in dieser Ausgabe des CdC Aktiensnapshots veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zu Grunde, die die CdC Capital AG für vertrauenswürdig erachtet. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführung für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Ausdrücklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschäft erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Diese Ausgabe darf keinesfalls als Beratung aufgefasst werden, auch nicht stillschweigend, da wir mittels veröffentlichter Inhalte lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion reflektieren. Für alle möglichen Hyperlinks gilt: Die Redaktion erklärt ausdrücklich, keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten zu haben. Daher distanziert sich die Redaktion von den Inhalten aller verlinkten Seiten vorhandener Hyperlinks, ob angezeigt oder verborgen, und für alle Inhalte der Seiten, zu denen diese Hyperlinks führen. Über CdC Capital AG Die CdC Capital AG mit Sitz in München ist ein auf die Bewertung und Analyse von deutschen Small Cap Unternehmen spezialisiertes unabhängiges Research-Haus. Alle bei CdC gesammelten Marktinformationen werden mit modernsten Analysemethoden gefiltert und ausgewertet. Nur die interessantesten Informationen fließen in die umfangreichen Unternehmensstudien und den kurzweiligen Börsenbrief, dem CdC Aktiensnapshot, mit ein. Die Ergebnisse der Recherchen kommen nicht nur den Abonnenten des CdC Aktiensnapshots zu gute sondern werden der breiten Öffentlichkeit im Memberbereich unserer Homepage unverbindlich zur Verfügung gestellt. Somit bietet die CdC Capital AG interessierten Investoren eine in Deutschland bisher einmalige Kombination aus Empfehlung und detaillierter Analyse. Neben den Tätigkeiten als Analyseunternehmen und Researchspezialist übernimmt die CdC Capital AG auch Mandate im Bereich der Investor Relations. Hierbei geben die Spezialisten der CdC Capital AG ausgewählten Unternehmen eine individuelle Hilfestellung im Bereich der Börsenzulassungsfolgeverpflichtungen. Zudem ist das Unternehmen Initiator der zweimal jährlich stattfindenden Münchner Small Cap Konferenz Seven Sins Seven Chances, die sich inzwischen deutschlandweit großer Beliebtheit erfreut. Auf der Konferenz stellen sich sieben ausgewählte Unternehmen ca. 100 Privaten und institutionellen Anlegern vor. Herausgeber CdC Capital AG Freischützstrasse 96 D München Telefon / Fax / Erscheinungsweise Wöchentlich (jeden Montag) 8

13. Juli Inhalt

    Marta Stieber vor 4 Jahren Abrufe

1 13. Juli 2020 Inhalt Thema Seite 2 Seite 3 Seite 6 Seite 6 Die kleine feine Märchen-Börsenwelt: Der Wochenrückblick der anderen Art! Heute: Edler Ritter als Wolf im Schafspelz und Merkel tanzt Samba in Rio Knock-Out Zertifikate Der besondere Kick im Depot Wir haben eine Testperson für den ultimativen Feldversuch gecastet Lichtblick der Woche! Deutschland einig Freudenland Der Andi-Zykliker gegen den Rest der Welt Die große Dax-Wette Hallo liebe Investoren, ich bins euer Andi. genaugenommen der Andi-Zykliker. Ich bin überall unterwegs, interessiere mich für alles was mit der Börse zu tun hat. Und das schreibe ich Ihnen hier auch immer unverblümt und ehrlich Woche für Woche. Es wird Beiträge geben, die einfach komplett seriös gestaltet werden müssen Sie wissen schon, bei manchen ernstzunehmende Sachen gebietet das die Kinderstube. Andere Beiträge werden aber auch mit einer gehörigen Portion Humor gewürzt sein. Es geht uns auch gerade darum, nicht alles so bierernst zu nehmen und auch einfach mal über gewisse Sachen schmunzeln zu können. Die hier beschriebenen Texte spiegeln immer nur meine Meinung sowie in verschiedensten bunten und interessanten Beiträgen die des Teams rund um chart-factory.info wieder. Ich wünsch Euch was, Euer Andi-Zykliker Alle Charts auf chart-factory.info oder in unseren angebotenen Abonnements werden mit der Chart- Software von ProRealTime.com erstellt. Sämtliche Charts können Sie sich selbst im interaktiven Modus auf anschauen und erstellen. Seite 1

2 Die kleine feine Märchen-Börsenwelt: Der Wochenrückblick der anderen Art! Heute: Edler Ritter als Wolf im Schafspelz und Merkel tanzt Samba in Rio Beim Traditionskaufhaus Karstadt kehrt keine Ruhe ein. Der ursprüngliche Ritter Nicolas Berggruen, der auf seinem weißen Ross angeritten kam, um Karstadt zu retten, entpuppt sich immer mehr als Wolf im Schafspelz. Denn nun warf die erst kürzlich angetretene, jetzt Ex-Chefin, Eva-Lotta Sjöstedt hin und verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Als Grund gab sie an, dass die notwendigen Investitionen nicht im Einvernehmen mit den Eigentümern getragen werden können oder anders ausgedrückt die Eigentümer sind, ihrer Ansicht nach, nicht bereit das dringend benötigte Geld in die Hand zu nehmen, um Karstadt langfristig zu retten. Hoffen wir, dass die zahlreichen Kaufhäuser in unseren Innenstädten nicht bald der Vergangenheit angehören. Vorsicht Sie können ein Terrorist sein! So könnte das Bodenpersonal am Flughafen bald auf Sie reagieren wenn Sie in die USA fliegen wollen. Denn beinahe jeder hat eine potentielle Bombe in der Hosentasche ich spreche von Ihrem Smartphone! Genauer gesagt geht es dabei um nicht aufgeladene Smartphones, Tablets und andere elektronische Geräte. Konkret hat das Heimatschutzministerium der USA Angst vor neuartigen Sprengsätzen, die nur schwer gefunden werden können. Bald wird vielleicht an jedem Flughafen ein Schild mit einem Smartphone und einem leerem Akku aufgestellt. Darauf steht: Wir müssen draußen bleiben! Zu guter Letzt. Ja (gääähhhhhhnnnnnn) wir wurden ausspioniert. Nun sind wir alle mega empört und hätten das auch nie vom netten Präsidenten Obama erwartet, denn er lächelt doch jede Krise nett weg. Aber vielleicht ist der Flug von Kanzlerin Merkel nach Brasilien am Sonntag nur ein kleines Ablenkungsmanöver und sie will eigentlich nicht nur nach Brasilien sondern auch noch gleich Obama besuchen. Natürlich würde sie dann den WM-Pokal Obama unter die Nase halten und sagen: Nänänänänänänääääää wir haben den Pokal! Wochenübersicht DAX Dow Jones Der DAX verlor in der abgelaufenen Woche satte -3,43% an Wert. Einen großen Anteil an diesem Minus trägt die Problematik um die portugiesische Bank Banco Espírito Santo die Angst vor einer Euro-Krise 2.0 ging daraufhin um. Die Aktie selbst wurde zwischenzeitlich sogar vom Handel ausgesetzt (Wochenminus von 38%). Den Dow Jones hingegen kratzte diese Thematik herzlich wenig. Gerade mal -0,73% stehen im Fünf-Tages-Vergleich zu Buche. Seite 2

3 Knock-Out Zertifikate Der besondere Kick im Depot Wir haben eine Testperson für den ultimativen Feldversuch gecastet Die Börse ist eine wahre Erlebniswelt, die mit hervorragenden Chancen und teilweise unbändigen Risiken verbunden ist. Auf dem rutschigen Parkett ist tagtäglich die Hölle los. Denn Bullen ringen mit Bären um die Vorherrschaft im Börsensaal. Neben Aktien können Privatanleger auch in Hebelprodukte wie Optionsscheine oder diverse Zertifikatkonstruktionen, mit so verheißungsvollen Namen, wie Aktienanleihen, Bonus-Zertifikate, Discount-Zertifikate, Faktor-Zertifikate und Turbo- Knock-Out-Zertifikate investieren. Bevor Sie jedoch derartiges Produkt kaufen, wägen Sie im Vorfeld genau alle Chancen und Risiken ab. Denn haben Sie zum Beispiel schon von einem sogenannten Emittentenrisiko gehört? Nein? Glauben Sie uns Sie sind nicht alleine! Daher überlegten wir von Chart-Factory uns, ob ein normaler Mensch, der keine Vorkenntnisse vom Finanzwesen hat, solche Produkte überhaupt verstehen kann. Deswegen veranstalteten wir, mit all unseren Bekannten, ein Casting. Wir wollten, im Bezug auf die Börse, den unerfahrensten und (sorry an die Testperson ;-) ) naivsten Menschen finden, um das Projekt Knock-Out-Zertifikat zu starten. Und wir haben eine Person gefunden! Seien Sie also gespannt, wie unser Proband im Feldversuch an das Projekt herangeht. (Natürlich stand ein Chart-Factory-Mitglied unserer Testperson immer mit Rat und Tat zu Seite. Wir mischten uns aber nicht in den Entscheidungsprozess ein). 1.Schritt: Informationen über das Produkt sammeln und auswerten Unser Proband ließ den 1. Schritt komplett aus. Nach kurzer Recherche war ihm klar, dass Knock- Out-Produkte mit einem Hebel versehen sind. Grob ausgedrückt: Ein Hebel von 50 bedeutet, dass wenn der Basiswert (zum Beispiel der DAX) um 1 Prozent steigt das Zertifikat entsprechend um 50 Prozent zulegt. Voller Optimismus suchte unsere Testperson ein Knock-Out-Zertifikat auf den DAX, das von steigenden Kursen profitiert, mit Hebel 50 heraus. Relativ schnell wurde ein kleiner Gewinn verzeichnet und die Freude war groß. Jedoch lohnte sich der Ausstieg noch nicht, da die Transaktionskosten den Gewinn größtenteils wieder aufzehren würden. Daher wurde abgewartet, denn der Markt kann ja prinzipiell nur steigen. Aber schnell kam die Ernüchterung und der DAX sackte ab. Schlussendlich wurde die sogenannte Knock-Out-Barriere (Erklärung siehe unten) erreicht und das Zertifikat verfiel wertlos. Tja, Pech gehabt so schnell geht s und der Totalverlust ist Realität. 1. Erkenntnis: Großer Hebel = hohes Risiko 2. Schritt: Die Lernphase Nach dieser doch schmerzlichen Erfahrung stellte unser Proband fest, dass ein Blick in die Konstruktion von Knock-Out-Zertifikaten nicht schaden könnte. Daher schauten wir uns gemeinsam das Produkt an. Als Basiswert betrachten wir den DAX-Index. Basiswert: Das Finanzprodukt auf das sich das Knock-Out-Zertifikat bezieht. Nachdem wir nun wissen, dass wir den DAX handeln wollen, überlegen wir uns, ob wir auf steigende (Call- oder Bull-Zertifikate) oder fallende (Put- oder Bear-Zertifikate) Kurse setzen möchten. Unser Proband hat ein fröhliches Gemüt und will daher weiter auf steigende Kurse setzen. Daher suchten wir nach einem Call- oder auch Bull-Zertifikat, um von anziehenden Notierungen zu profitieren. Seite 3

4 Call oder Bull Zertifikat: Beim Erwerb profitiert der Anleger von steigenden Notierungen. Put oder Bear Zertifikat: Bei solchen Zertifikaten würde der Investor von fallenden Kursen profitieren. Als nächstes sollten wir uns überlegen, welchen Emittenten (Finanzinstitut, das das Zertifikat betreut) und welche Laufzeit wir haben wollen. Der Emittent ist deswegen wichtig, weil im Fall der Insolvenz des Emittenten das Zertifikat voraussichtlich wertlos ist. Daher Augen auf bei der Emittentenwahl. Auch die Laufzeit ist ein entscheidender Faktor. Denn Knock-Out-Zertifikate mit einer Laufzeit werden an einem bestimmten Datum fällig. Das Zertifikat ist demnach nur bis zu diesem Tag handelbar und wird dann vom Emittenten abgerechnet. Natürlich können Investoren bis zum Laufzeitende das Zertifikat auch selbstständig zu jedem Datum verkaufen. Emittent: Das Finanzinstitut, das den Knock-Out betreut beziehungsweise begibt. Laufzeit: Knock-Out-Zertifikate, die mit einer Laufzeit versehen werden, werden an einem bestimmten Datum abgerechnet. Inzwischen raucht unserer Testperson vor lauter Informationen der Kopf daher eine Kaffeepause! 3.Schritt: Die Knock-Out-Barriere Und weiter geht s. Jetzt wird s mit der Knock-Out-Barriere spannend. Die Knock-Out-Barriere ist die Marke an der das Zertifikat wertlos verfällt. Notiert der DAX zum Beispiel bei Punkten und die Knock-Out-Schwelle des erworbenen Zertifikats liegt bei Punkten, so hat der Investor noch 200 Punkte Gnadenfrist. Ist diese Marke jedoch erreicht, verfällt das Zertifikat wertlos. Unser Proband kann davon ein Lied singen, denn seine Knock-Out-Barriere war zu nah an dem aktuellen Kursstand des DAX gewählt. Der DAX machte wider seiner Erwartung nicht die erhoffte Bewegung und das Zertifikat wurde ausgeknockt und das eingesetzte Kapital futsch. Jeder muss selbst entscheiden, welches Risiko er eingehen möchte. Fakt ist, je näher die Knock- Out-Schwelle, desto höher das Risiko und die Chance. Als grobe Regel kann folgendes gesagt werden: Wenn die Schwelle 10 Prozent vom aktuellen Kurs des Basiswertes entfernt liegt dann hat das Zertifikat einen Hebel von 10. Dementsprechend ist der Hebel bei 5 wenn die Barriere 20 Prozent entfernt ist. Aber Vorsicht: Die Knock-Out Marke ist manchmal schneller erreicht, als wir denken. Übrigens berechnet sich der Hebel, indem der aktuelle Kurs des Basiswertes mit dem Bezugsverhältnis multipliziert und das Ergebnis durch den derzeitigen Kurs des Zertifikates geteilt wird. Jedoch finden Sie bei entsprechenden Finanzportalen den Hebel und alles Wissenswertes auf dem Serviertablett präsentiert. Knock-Out-Barriere: Die Kursschwelle, an der das Zertifikat wertlos verfällt. Bei Call Zertifikaten unterhalb des aktuellen Kurses und bei Put Zertifikaten über dem derzeitigen Kurs. Seite 4

5 Hebel: Die zukünftige Wertentwicklung des Zertifikates. Ein Hebel von 5 bedeutete, dass das Zertifikat sich 5 Mal so stark bewegt wie der Basiswert. Verändert sich also der DAX um 1 Prozent, so verändert sich der Kurs des Zertifikates um 5 Prozent. Bezugsverhältnis: Das Bezugsverhältnis gibt Ihnen Auskunft darüber, wie viele Knock-Out-Zertifikate Sie kaufen müssen um ein Mal den Basiswert zu erhalten. Als weitere Varianten können Investoren Knock-Out-Zertifikate ohne Laufzeitbegrenzung, Smart Knock-Out-Zertifikate und Knock-Outs, die mit einem Stop Loss versehenen sind erwerben. Knock-Out-Zertifikate ohne Laufzeit: Diese Knock-Out-Zertifikate werden nicht an einem bestimmten Datum abgerechnet, sondern laufen theoretisch unbegrenzt. Allerdings wird in regelmäßigen Abständen die Knock-Out-Schwelle angepasst. Smart-Knock-Out mit Stop-Loss-Schwelle: Bei Smart-Knock-Out Zertifikaten ist der Schlusskurs des Basiswertes entscheidend. Wird also im Tagesverlauf die sogenannte Stop-Loss-Schwelle unter- (bei Call) bzw. überschritten (bei Put) ist das Zertifikat noch nicht sofort wertlos, sondern erst wenn am Tagesende der Kurs immer noch unter bzw. über dieser Schwelle liegt. Sollte die Barriere wieder zurück erobert werden dann wird das Zertifikat nicht fällig. Aber auch hier droht der sofortige Totalverlust, wenn der Basispreis erreicht wird. Der Basispreis liegt bei Call-Scheinen noch unter der Stop-Loss-Schwelle und bei Put-Zertifikaten über dieser. Die Laufzeit von Smart-Zertifikaten ist in der Regel unbegrenzt. Stop-Loss Zertifikate: Hier ist das Zertifikat mit einer Stop-Loss Marke versehen. Wird diese erreicht, so wird das Zertifikat verkauft und der Restbetrag wird ausbezahlt. Fazit: Testperson ist erschöpft aber an Wissen reicher Unser Proband hat nun erkannt, dass Knock-Out-Produkte zwar chancenreich aber auch ziemlich riskant sind. Der Hebel sollte je nach Risikoneigung ausgewählt werden. Ist der Hebel zu hoch dann droht der Totalverlust, da die Wirkung sowohl nach oben als auch nach unten funktioniert. Generell ist das Einsetzen eines Stop-Loss zu überlegen. Wird ein Stop-Loss platziert, so wird das Knock-Out- Zertifikat beim Erreichen dieser Marke automatisch verkauft. Knock-Out-Short-Zertifikate können auch als Depotabsicherung dienen. Hat der Investor beispielsweise mit einer Aktie einen hohen Buchgewinn dann könnte ein Knock-Out-Short Zertifikat als Versicherung fungieren. Bei weiter anziehenden Notierungen verliert zwar das Zertifikat an Wert, steigt jedoch wenn die Aktie fallen sollte. Somit partizipiert der Anleger weiter an steigenden Notierungen und ist gleichzeitig nach unten etwas abgesichert. Seite 5

6 Lichtblick der Woche! Deutschland einig Freudenland Was der Sport doch immer bewegen kann? Vor gut vier Wochen begann die Fußball- Weltmeisterschaft in Brasilien und wir freuten uns auf spannende Spiele. Der Eine oder Andere träumte bereits, seit dem Start, vom Titelgewinn. Doch viele (unter anderem ich) waren skeptisch, ob unsere Elf weit kommen würde. Doch mit jedem Spiel wurde die Stimmung im Land euphorischer und besser. Wildfremde Menschen umarmten sich und feierten freudetaumelnd den Siegeszug der Nationalmannschaft. Jetzt stehen wir im Finale und ganz Deutschland steht wie ein zwölfter Mann hinter unserem Team. Ich denke selten halten 80 Millionen Deutsche so zusammen wie in diesen Sportmomenten. Genau das ist das Schöne am Fußball: Menschen feiern und trauern gemeinsam und vergessen dabei ihren teilweise schweren Alltag. Wir von Chart-Factory drücken unserem Team fest die Daumen und haben das Siegerbier bereits jetzt kalt gestellt. Mögen das bessere Team die Spiele gewinnen Der Andi-Zykliker gegen den Rest der Welt Die große Dax-Wette Schlagen Sie den Andi-Zykliker und gewinnen den legendären goldfarbenen andi-zyklischen Kuli! Heyyyyy Sie, WER ICH?, pssssssstttt, Ja genau SIE. Wir wollen Ihren Bösentipp für die Woche. Schlagen Sie den Andi-Zykliker bei unserer einzigartigen großen Dax-Wette und gewinnen Sie den legendären gold(farbenen) andi-zyklischen Kugelschreiber. Und so sind Sie dabei: Ein Leser tritt gegen den Andi-Zykliker an. Die Teilnahme ist ganz einfach. Schicken Sie uns bis zum nächsten Samstagabend eine Mail mit Ihrem Tipp für den Dax-Xetra- Schlusskurs der kommende Woche an und mit etwas Glück werden Sie unter allen Teilnehmern ausgelost. Sie haben dann die Chance uns zu schlagen, in dem Ihr Tipp auf den Dax-Xetra-Wochenschlusskurs korrekter ist, als der des Andi-Zyklikers. Seien Sie dabei, machen Sie den Andi-Zykliker platt und sacken unseren wirklich legendären gold(farbenen) andi-zyklischen Kugelschreiber ein. Benjamin R. gewinnt mit seinem Schlusskurstipp bei Punkten das dieswöchige Tippspiel gegen den Andi-Zykliker. Doch auch ihn dürfte der tatsächliche Schlusskurs (9.666), der nochmal rund 200 Punkte tiefer lag, überrascht haben. Im Vergleich zum Andi-Zykliker, der gleich 564 Zähler daneben lag, ist dieser Tipp dennoch Gold wert. Lieber Benjamin, der goldene andizyklische Kugelschreiber geht morgen per Post an Dich raus. In der heutigen Ausgabe hat es Birgit L. aus Bayern geschafft. Ihre Einsendung wurde gezogen und Ihr Tipp steht gegen den des Andi-Zyklikers. Und hier die Kontrahenten um den Kampf des richtigen Wochenschlusskurses für Freitag den 18. Juli 2020: Der Andi-Zykliker Birgit L Seite 6

7 Kontakt Für offene Fragen stehen wir Ihnen jederzeit per zur Verfügung. Schreiben Sie uns Ihr Anliegen einfach an Wir bemühen uns jede unverzüglich zu beantworten. Postadresse: Jan Krengel, Elisenstraße 8, Hannover Impressum, Haftungsausschluss & Risikohinweis Chart-Factory: Der Andi-Zykliker 2020 by Jan Krengel, Elisenstraße 45, Hannover Herausgeber: Mailkontakt: Copyright: Die Inhalte dieser Internetseiten unterliegen dem gesetzlich geschützten Urheberrecht. Daher dürfen keinerlei Inhalte dieser Webseiten ohne meine ausdrückliche schriftliche Genehmigung in irgendeiner Art und Weise reproduziert oder verwendet werden. Haftungsausschluss und Risikohinweis: Unsere Analysen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben keine Haftung übernehmen. Alle von uns vorgestellten und angewandten Strategien sowie Empfehlungen und sonstigen Informationen auf oder in den angebotenen Produkten stellen keine Anlageberatung dar, sondern dienen lediglich als Hilfe für Ihre eigenständigen Anlageentscheidungen. Alle Inhalte die wir anbieten sind lediglich die Meinung der Redaktion von Gewinne aus der Vergangenheit sind keine Gewähr für zukünftige Gewinne. Für Ihre Geschäfte tragen Sie die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich auf die erheblichen Risiken eines hohen Wertverlustes, bis hin zum Totalverlust des Vermögens, bei jeglichen Handelsaktivitäten an der Börse hin. Dazu gehören der Kauf und Verkauf von Aktien, Optionsscheine, Zertifikate sowie alle an der Börse handelbaren anderen Wertpapiere. Sie sollten Ihre Anlagen niemals auf nur wenige Positionen beschränken und stets ein ausgewogenes diversifiziertes Depot vorweisen können. Verlinkungen: Mit Urteil vom 12. Mai O 85/98 (Haftung für Links) hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Eine Verhinderung ist, laut Landgericht, nur dadurch möglich, indem sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert wird. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf unserer Homepage. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Homepage und in unseren angebotenen Produkten angebrachten Links. Seite 7

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